Dank der Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) kann das Schwimmbad der Rolandstadt saniert werden. „Gegenwärtig befinden wir uns in der Planungsphase, die gemeinsam mit Stadt und GWG sowie dem beauftragten Architekturbüro Wieck umgesetzt wird.“ Darüber informiert Bürgermeister Axel Schmidt am Donnerstagabend in der Stadtverordnetenversammlung. In der folgenden Sitzungskette werde der Planer Matthias Wieck die bisher erarbeiteten Varianten für die Sanierung vorstellen und erläutern. „Ein Votum für eine Vorzugsvariante soll durch die Ausschussmitglieder bis zur nächsten Stadtverordnetenversammlung formuliert werden“, so Axel Schmidt. Nach der Festlegung durch die Stadtverordneten wird die Stadt im Rahmen des Fördermittel-Antragsverfahrens des Bundes die Baufachliche Prüfung durchführen und den Maßnahmebeginn beantragen. Zur Maßnahme:Die Sanierung enthält ein umfangreiches Maßnahmenpaket. So soll das Sozial- und Umkleidegebäude vollständig saniert werden, einen Aufzug erhalten und so einen barrierefreien Zugang aller Etagen ermöglichen. Die Sanitäranlagen werden ebenfalls barrierefrei erneuert. In der oberen Etage werden u. a. Schulungsräume, Umkleiden und weitere Sanitäranlagen eingerichtet. Die Durchschreitebecken sollen ebenfalls barrierefrei saniert werden, so dass ein barrierefreier Zugang zu den Beckenanlagen geschaffen werden kann. Durch die Erneuerung werden die Durchschreitebecken um Schwallränder ergänzt. Bürgermeister Axel Schmidt informierte darüber, dass es die erste, so umfangreiche Sanierung seit der Eröffnung 1964 sei. Lediglich in den Jahren 2000 bis 2001 gab es eine Sanierungsmaßnahme. Damals wurde bei Schließung des Freibades der Beckenkörper saniert. Die jetzt geplante umfangreiche Sanierung macht eine Schließung unumgänglich. Die genaue Zeitschiene ist schwierig zu bestimmen. Daher wird nach der nun vorliegenden Planung das Schwimmbad dieses Jahr nicht geöffnet. Zum Ablauf:Gegenwärtig befindet sich das Sanierungsvorhaben in der Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, die bis in den Sommer hinein gehen werde“, so der Bürgermeister. Im Frühsommer ist der Beginn der Bauausführungen im Hochbau vorgesehen. Im Spätsommer folgen die Bauausführungen im Außenbereich. Die Fertigstellung ist im Sommer des kommenden Jahres geplant. Ziel der Gesamtmaßnahme ist die Stärkung des Schwimmbades als ein Quartier- und Freizeitanker mit überregionaler Bedeutung für Familienfreizeit und als Einrichtung des Gemeinbedarfes, im Sinne von Schulungsangeboten für Schwimmunterricht und Vereinsarbeit.