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Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller informiert sich in Perleberg über den geplanten Gesundheitscampus und das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ)

Perleberg, den 06.​02.​2026
Vor dem künftigen Gesundheitscampus: Bürgermeister Axel Schmidt, GWG-Geschäftsführer Ronald Otto, Gesundheitsministerin Britta Müller, Architekt Klaus Röpke, MVZ-Geschäftsführer Dirk Starck und Niklas Wind, Medizinischer Leiter des MVZ (v.l.n.r.).
Lupe

Die Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg Britta Müller hat am Donnerstag die Rolandstadt Perleberg besucht. Mit Blick auf die geplante Poliklinik-Förderrichtline stehen dabei die Informationen zum Vorhaben Gesundheitscampus in den ehemaligen Kaiserlichen Kasernen und des neu gegründeten Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im Focus des Besuchs der Ministerin.

 

In der Kurmärker Straße trifft sie mit Bürgermeister Axel Schmidt, GWG-Geschäftsführer Ronald Otto, MVZ-Geschäftsführer Dirk Starck und dessen medizinischen Leiter Niklas Wind sowie Architekt Klaus Röpke zusammen, um sich vor Ort im ehemaligen Stabsgebäude ein Bild von dem Vorhaben zu machen.

 

Von Ronald Otto erfährt sie, dass sich die GWG in Absprache mit der Stadt seit 2021 mit dem Projekt befasst. „Im Ergebnis eines internationalen Planungswettbewerbs entstand eine Machbarkeitsstudie, welche wir nun als Blaupause für den neuen Gesundheitscampus in großen Teilen umsetzen“, so der GWG-Geschäftsführer. Im Laufe der vergangenen Jahre habe sich die Idee verfestigt, hier Arztpraxen einzurichten. Somit sei auch eine Erweiterung des Anfang Januar eröffneten MVZ der Rolandstadt möglich, so der GWG-Geschäftsführer. Auch zwei bereits bestehende Praxen aus Perleberg – eine Zahnarztpraxis und eine Physiotherapie – hätten Interesse an neuen Räumlichkeiten bekundet. Somit war die Grundlage für die weitere Planung für den Gesundheitscampus gegeben.

 

Für Ministerin Britta Müller ist dies ein bedeutendes Vorhaben: „Gerade im ländlichen Raum können kommunale Initiativen einen wichtigen ergänzenden Beitrag leisten, um bestehende Versorgungsstrukturen zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Projekte wie der Gesundheitscampus Perleberg und kommunale Medizinische Versorgungszentren zeigen, wie Kommunen bestehende Versorgungsstrukturen ergänzen und Verantwortung für die regionale Entwicklung im Gesundheitsbereich übernehmen können.“ Zugleich macht die Ministerin deutlich, dass sie das Vorhaben ausdrücklich unterstützt. Der Gesundheitscampus Perleberg entspreche genau den Zielvorstellungen, die sie mit der Einwerbung der Mittel aus dem Zukunftspaket des Landes Brandenburg verbunden habe. „Bei der Ausrichtung der geplanten Poliklinik-Förderrichtlinie hatten wir genau solche Projekte vor Augen: Kommunal eingebundene, investive Vorhaben, die ambulante und sektorenübergreifende Versorgungsstrukturen im ländlichen Raum stärken“, so Britta Müller.

 

Im Gebäude selbst erhält die Ministerin einen Eindruck über die gut erhaltene Bausubstanz. GWG-Geschäftsführer und Bürgermeister erklären an Hand der Baupläne und des Konzeptes das Vorhaben. 

 

Von den geplanten 4,7 Millionen Euro, die in den Umbau des Gebäudes fließen, sind anteilig 2,2 Millionen für die neuen Praxen des MVZ Perleberg vorgesehen. GWG-Geschäftsführer Ronald Otto berichtet über das Vorhaben, für diesen Campus, wie auch angrenzende Gebäude in der Perspektive eine zentrale Wärmeversorgung durch den örtlichen Energieversorger, die PVU Prignitzer Energie- & Wasserversorgungsunternehmen GmbH, zu errichten.

 

Anschließend besucht sie das neu gegründete MVZ am Kirchplatz, kommt mit Nikolas Wind und Haxhi Gashi, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, ins Gespräch, schaut sich in den Räumen um. Sie weiß um die Probleme, die Kommunen bei der Gründung haben. Und so berichtet sie, dass das Land Brandenburg derzeit an einer landesrechtlichen Regelung arbeitet, um Kommunen bei der Gründung und dem Betrieb kommunaler Medizinischer Versorgungszentren rechtsicher zu unterstützen. Ziel sei es, bestehende rechtliche Hürden, insbesondere im Hinblick auf Haftungs- und Absicherungsfragen, gezielt zu adressieren und so kommunales Engagement zur Unterstützung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum zu ermöglichen. Eine Nachricht, die Bürgermeister Axel Schmidt und MVZ-Geschäftsführer Dirk Starck wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

 

Bild zur Meldung: Vor dem künftigen Gesundheitscampus: Bürgermeister Axel Schmidt, GWG-Geschäftsführer Ronald Otto, Gesundheitsministerin Britta Müller, Architekt Klaus Röpke, MVZ-Geschäftsführer Dirk Starck und Niklas Wind, Medizinischer Leiter des MVZ (v.l.n.r.).

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