Am 1. August nimmt Josephine Roeseler ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Perleberg auf. Im Großen Sitzungssaal hat sie am Dienstagnachmittag gemeinsam mit Bürgermeister Axel Schmidt ihren Ausbildungsvertrag unterzeichnet. Die 18-Jährige Perlebergerin hatte sich unter den vier Bewerberinnen durchgesetzt, die zu den Vorstellungsterminen eingeladen wurden. Insgesamt waren 16 Bewerbungen auf die Ausbildungsstelle im Rathaus eingegangen. Josephine Roeseler überzeugte bereits im schriftlichen Test, bei dem sie ein hervorragendes Ergebnis vorweisen konnte. Das positive Bild konnte sie dann im Vorstellungsgespräch abrunden. Für die junge Perlebergerin, die gerade am Oberstufenzentrum in Wittenberge ihr Abitur macht, geht damit ein Wunsch in Erfüllung. Das sei schon immer ihr Ding gewesen, ist von ihrer Mutter zu erfahren. „Sie wollte in die Verwaltung, am besten in der Stadt“, sagt sie. Und so hat sich die ganze Familie gefreut, als die Information eintraf, dass sie die Ausbildung im Sommer hier beginnen kann. Zur Vertragsunterzeichnung ist sie mit ihren Eltern gekommen. Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Josephine Roeseler. Er informiert sie darüber, dass sie im Laufe der dreijährigen Ausbildung alle Bereiche der Stadtverwaltung durchlaufen werde. Axel Schmidt erinnert sich auch an das Vorstellungsgespräch mit der künftigen Auszubildenden. Dort sei sie sehr überzeugend aufgetreten. Josephine Roeseler sagt, dass sie natürlich ein wenig aufgeregt gewesen sei. Aber durch ihre zahlreichen Auftritte bei der Tanzschule „Quer durch die Gasse“, sei sie öffentliche Auftritte gewohnt. „Ich habe mich auch dabei wohl gefühlt“, sagt sie. „Auch jetzt fühle ich mich sehr wohl.“ Ebenfalls bei der Vertragsunterzeichnung dabei ist die Sachgebietsleiterin Personal, Cornelia Winterfeld. Von ihr erfährt sie, dass der Berufsschulunterricht erst im kommenden Jahr beginnt. So wird Josephine Roeseler erst in der Verwaltung tätig sein und den berufsbegleitenden Unterricht in Neuruppin besuchen, so die Sachgebietsleiterin. Im Gespräch mit dem Bürgermeister berichtet sie, dass sie am OSZ unter anderem den Leistungskurs Wirtschaft belege, wo die mündliche Prüfung im Mai ansteht. Auf die Frage, in welchem Bereich sie gern einmal arbeiten würde, antwortet Josephine Roeseler: „Im Personalwesen. Das wäre meine Wunschvorstellung.“ Das Ordnungsamt wäre auch eine Option, antwortet sie auf Nachfrage. Dann unterschreiben die künftige Auszubildende und der Bürgermeister den Vertrag. Mit den Worten „Ja, ich freue mich!“, verabschiedet sie sich vom Stadtoberhaupt. Dieses wünscht ihr viel Erfolg beim Abitur. „Denn das ist jetzt erst einmal das Wichtigste“, so Axel Schmidt.