Mit der Neugestaltung einer Freianlage an der Grabenstraße hat sich die Rolandstadt wieder etwas hübscher gemacht. Der Sitzbereich mit Granitblockstufen und Bänken, die Fahrradabstellboxen, eine Fahrradreparatursäule sowie eine E-Ladesäule stehen nun den Perlebergern und ihren Gästen zur Nutzung zur Verfügung. Am Dienstag wurde die Anlage offiziell zur Nutzung freigegeben. Bürgermeister Axel Schmidt freut sich, dass ein weiteres Bauvorhaben realisiert werden konnte. Sein Dank richtet sich dabei an alle Beteiligten, an die Firmen, die das Vorhaben umsetzen, das Bauamt und an den Stadtbetriebshof. Seinen ganz besonderen Dank richtet er an Holger Lossin, den Geschäftsführer der PVU. Denn Dank des Abrisses der riesigen Trafostation konnte das Projekt realisiert werden. „Die Trafostation aus den 50er Jahren war in die Jahre gekommen, hatte Risse bekommen“, so der Bürgermeister. Die Ortsnetzstation, wie sie richtig heißt, wurde schließlich abgerissen, durch eine moderne, leistungsgerechte und kompakte Station ersetzt. Für die Stadt Perleberg ergab sich daraus die Möglichkeit, die schon länger erforderliche Sanierung im Bereich der oberen Grabenstraße einschließlich angrenzender, maroder Ufermauern am Hagengraben einzuplanen und damit Synergien beider Bauvorhaben zu nutzen. Mit Mitteln der Städtebauförderung und unter Einbeziehung des Sanierungsträgers BIG Städtebau GmbH konnte die Stadt den geschaffenen Freiraum neugestalten. Es entstand ein kleiner Sitzbereich mit Granitblockstufen und Bänken, der eine Aufenthaltsqualität schafft und Bürger und Besucher zum Verweilen einlädt. Für Radtouristen wurden Fahrradabstellboxen errichtet, um Fahrräder und Gepäck entspannt und sicher am Rande der Altstadt abstellen zu können. Eine Reparatursäule für Fahrräder ergänzt das Angebot. Von der PVU wurde eine E-Ladesäule mit zwei Ladepunkten an den neu angeordneten Längsparkstreifen geschaffen. Eine kleine Hecke fasst die Grünflächen ein. Außerdem erfolgte eine barrierefreie Umgestaltung des ersten Querparkplatzes.Das Vorhaben mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 130.000 € wurde im Rahmen der Städtebauförderung umgesetzt. PVU-Geschäftsführer Holger Lossin bedankt sich bei den Firmen aber auch bei den Anwohnern, die es in der Bauphase viel Geduld aufbringen mussten. Insgesamt hat die PVU 250.000 Euro investiert. „Allein der Abriss der alten Trafostation hat 100.000 Euro gekostet“, so Holger Lossin. Doch noch sind für sein Unternehmen die Arbeiten in der Uferstraße nicht abgeschlossen. Weiterhin müsse an der Verlegung von Gas- und Wasserleitungen gearbeitet werden. Mario Erben, Geschäftsführer der Perleberger Tiefbau GmbH, dankte dafür, dass sein Unternehmen dieses Bauvorhaben umsetzen durfte. Auch wenn es auf Grund der Gegebenheiten nicht immer einfach war, habe am Ende alles geklappt, so Mario Erben. „Für uns ist es immer schön, einen Auftrag in Perleberg umzusetzen und für die Mitarbeiter schön in der Heimat zu arbeiten.“ Er begründet bei seinen Worten die Bauzeit: „Lange Lieferzeiten sorgten dafür, dass die letzten Teile, die Granitblockstufen, erst am 18. Dezember ankamen.“ Mit der offiziellen Übergabe sind nun auch die Fahrradabstellboxen funktionsfähig.