Bürgermeister Axel Schmidt konnte in der vergangenen Woche Vertreter des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg (MIL), des Landesamtes für Bauen und Verkehr (LBV) sowie des Sanierungsträgers BIG Städtebau GmbH in der Rolandstadt begrüßen. Sie alle sind Teilnehmer an der strategischen Gesamtmaßnahmenberatung. Anliegen der Beratung war es einerseits, sich ein Bild vom erreichten Stand der Gesamtmaßnahmen der Stadtentwicklung in den Förder- und Gebietskulissen in der Rolandstadt zu machen. Ebenso galt es, den Stand der Stadtentwicklungsziele auf Grundlage der städtebaulichen Zielplanung und des INSEKs der Stadt Perleberg darzustellen. Auftakt der Veranstaltung war ein Rundgang durch die Stadt. Im Mittelpunkt standen dabei das Bahnhofsumfeld, das Gebiet der „Alten Kaiserlichen Kasernen“, das Postquartier, die Wollweberstraße sowie weitere Objekte in der historischen Altstadt. Das Interesse der Vertreter aus dem Ministerium und dem Landesamt war groß. GWG-Geschäftsführer Ronald Otto begleitete den Rundgang und berichtete überlaufende und abgeschlossene Sanierungsvorhaben des Wohnungsunternehmens. Im weiteren Verlauf dieser wichtigen Gesamtberatung, die im Rathaus fortgesetzt wurde, bekräftigte der Bürgermeister die Fortschreibung des INSEKs „Rolandstadt Perleberg 2035“, in der die verbliebenen Handlungsbedarfe und Maßnahmen weitergeführt und durch eine neue städteräumliche Schwerpunktsetzung ergänzt wurde. Der Fokus richtete sich auf die in der städtebaulichen Zielplanung definierten Förderschwerpunkte und Sanierungsbedarfe, wie die Umsetzung wichtiger Einzelvorhaben - kaiserliches Postamt, Stadtinformation und Bibliothek am Großen Markt 10, energetische Sanierung und Herstellung der Barrierefreiheit des Rathauses - sowie private Förderprojekte. Vorausschauend ist die Gesamtmaßnahme über das Jahr 2030 fortzusetzen, so der einheitliche Tenor aus der Stadtverwaltung. Die Vertreter der Rolandstadt wiesen darauf hin, dass auch in den darauffolgenden Jahren Städtebaufördermittel in Anspruch genommen werden müssen. Nur so können die großen Vorhaben der Kommune und die privaten Förderprojekte unterstützt und umgesetzt werden. Die Städtebauförderung sei ein wichtiges Instrument um gerade auch Privateigentümer zur Sanierung ihrer Objekte zu motivieren, indem sie finanzielle Unterstützung in Form von Städtebaufördermittel in Anspruch nehmen können.