Perleberg gedenkt am 8. Mai des Kriegsendes vor 81 Jahren und der Opfer des Zweiten Weltkrieges
Der 8. Mai 1945 markiert mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Berlin-Karlshorst die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa.
Dieser Krieg stellt bis heute den größten militärischen Konflikt in der Geschichte der Menschheit dar. Direkt bzw. indirekt waren über 60 Staaten am Krieg beteiligt. Zwischen 60 und 70 Milliohen Tote sind zu beklagen. Flächenbombardements rissen tiefe Wunden. Dem Holocaust fielen sechs Millionen europäische Juden zum Opfer. Im Pazifikkrieg wurden Atomwaffen gezündet.
Bürgermeister Axel Schmidt lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Schulen, Vereine, Verbände, Institutionen und Unternehmen ein, am 8. Mai um 10 Uhr bei der Gedenkveranstaltung am sowjetischen Ehrenfriedhof Grahlplatz in der Wittenberger Straße teilzunehmen.
Mit Gedenkreden des Bürgermeisters und des Stadtverordneten Malte Hübner-Bürger, zeitgenössischen Mahn- und Erinnerungstexten, gelesen von Schülerinnen und Schülern des Gottfried-Arnold-Gymnasiums, sowie einer anschließenden gemeinsamen Kranzniederlegung soll der Toten des Zweiten Weltkrieges gedacht werden, insbesondere auch der Opfer der letzten Kriegstage in der Rolandstadt.
Auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof Grahlplatz sind 26 namentliche und 65 unbekannte Sowjetbürger bestattet, die im Kampf um das Ende des Zweiten Weltkrieges ihr kostbares junges Leben verloren.
Bild zur Meldung: Foto: Rolandstadt Perleberg/Renè Hill