Perleberg am Brandenburger Tor: Zwölf Roland-Brote für den Frieden
Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und des Generalsuperintendenten Kristof Balint startete am Donnerstag, zum 80. Jahrestag des Kriegsendes, in der Herzkammer der Hauptstadt der Friedensglocken-Pferdetreck des Prignitzer, in Marienfließ seelsorgenden Pfarrers Helmut Kautz. Bis Weihnachten wollen er und seine 30 Mitstreiter in Jerusalem sein. Ihre Mission: Frieden!
Mit sechs Kutschen und 20 Pferden geht es auf eine 4.800 Kilometer lange Reise durch elf Länder, um die aus Militärschrott gegossene Friedensglocke zur „Hand in Hand“-Schule in Jerusalem zu bringen, einen außergewöhnlichen Ort des friedlichen Miteinanders für jüdische, muslimische und christliche Kinder. Eine der ersten größeren Stationen in dieser Woche wird die europäische Kulturhauptstadt Chemnitz sein.
Im Gepäck: Informationen zum Perleberger BRANDENBURG-TAG vom 12. bis 14. September. Und zwölf Roland-Brote, gestiftet von der Perleberger Bäckerei Eichler, die der Perleberger Kulturamtsleiter Frank Riedel auf der Friedensglocken-Kutsche am Brandenburger Tor vor über 2.000 Berlinern und Gästen mit einer kurzen Ansprache überreichte. Die Brote aus Natursauerteig sind mit Kartoffelmehl und Quark verfeinert und dadurch länger haltbar. Genau richtig zum Start einer langen Reise von Friedens- und Pferdefreunden aus ganz Deutschland mit dem Ziel, mit Pferden und Kutschen Menschen in Europa und Asien zu begegnen und durch den persönlichen Dialog Brücken des Friedens und der Verständigung zu bauen. Die Rolandstadt Perleberg unterstützt das Projekt von Herzen und wird während des BRANDENBURG-TAGES im September Video-Botschaften des Friedenstrecks von dessen aktuellen Stationen senden.
Bild zur Meldung: Foto: Bäckerei & Konditorei Plentz | Auf der Friedensglocken-Kutsche: Perlebergs Kulturamtsleiter Frank Riedel (3.v.r.) übergibt die Roland-Brote der Bäckerei Eichler.