Rolandstadt Perleberg

Foto: Stadt Perleberg, 2015
Bürgermeister Axel Schmidt
Großer Markt 1 a19348 Perleberg
(03876) 7 81 - 0
(03876) 7 81 - 180
E-Mail:
Homepage: www.stadt-perleberg.de
Öffnungszeiten:
Montag, Freitag: 8.00 - 11.30 Uhr
Dienstag: 8.00 - 11.30 Uhr | 13.00 - 17.30 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 8.00 - 11.30 Uhr | 13.00 - 15.00 Uhr
Ausnahme: Standesamt freitags keine Sprechzeit.
Termine sind an den anderen Tagen nach Vereinbarung möglich.
Liebenswerte Stadt im Herzen der Prignitz
Auf halbem Wege zwischen Hamburg und Berlin liegt die reizvolle Stadt Perleberg. Seit über 750 Jahren liegt sie zwischen unberührter Natur und ursprünglichen Dörfern. Der auf dem Großen Markt stehende Roland ist Zeugnis von der Unabhängigkeit von Landesherren, dem Stadtrecht, sowie Markt-, Stapel- und Handelsrechten.
Durchführende Handelsstrassen, der Wasserweg des Flusses Stepenitz und nicht zuletzt die Eisenbahn verhalfen der Stadt zum Aufschwung. Inmitten der noch teilweise erhaltenen Stadtmauern steht ein gut erhaltenes historisches Ensemble der Altstadt mit sehenswerten Bürgerhäusern, dem Rathaus und der St. Jakobi Kirche. Der Charme dieser Stadt lässt sie entdecken, wiederkommen und heimisch werden.
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Tierparkfest, Lotte-Lehmann-Woche und Akademie, Perleberg-Festival, Kneipennacht und Kulturlandprojekte
des Chores des Gymnasiums, der Kreismusikschule, Museumsabende, Vorträge, literarischer Mittwoch |
Aktuelle Meldungen
Amtsblatt 18/2026 erschienen
(20.05.2026)Am Mittwoch, 20. Mai, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 18/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 18/2026 sind eine öffentliche Ausschreibung sowie die Einladung zur Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Perleberg.

Sprechstunde der Schiedsstelle im Juni
(19.05.2026)Die Rolandstadt Perleberg informiert, dass die Sprechstunde der Schiedsstelle am Dienstag, 2. Juni, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, in den Räumlichkeiten der Lotte-Lehmann-Akademie, Großer Markt 12, Raum 310, 2. Obergeschoss, stattfindet. Anfragen können gern vorab an Dorit Hein unter der E-Mail-Adresse gesendet werden.
Die Schiedsstelle ist zuständig für einfache bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, Strafsachen und den Täter-Opfer-Ausgleich.

Lokales Bündnis für Familie Perleberg lädt zum Familientag in den CJD-Nachbarschaftsgarten ein
(19.05.2026)Er hat inzwischen Tradition: der Familientag des Lokalen Bündnisses für Familie Perleberg. Doch in diesem Jahr gibt es eine Neuerung: Der bunte Nachmittag findet erstmals im Nachbarschaftsgarten des CJD Berlin-Brandenburg in der Reetzer Straße 73 statt.
Alle Familien und Interessierten sind herzlich eingeladen, am 3. Juni von 15 bis 18 Uhr hier vorbeizukommen, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Nachmittag zu erleben.
Geboten werden Spiel und Spaß für Groß und Klein, darunter zahlreiche Mitmachaktionen, die Lust auf Bewegung und Kreativität machen wollen. Zur gebotenen musikalischen Unterhaltung gehört auch in diesem Jahr ein kleines Programm der Tanzschule „Quer durch die Gasse“. Die Organisatoren sind sich sicher, dass beim Familientag jeder etwas findet, was ihm Freude bereitet.
Vor Ort sein werden auch verschiedene Bündnispartner, die den Besuchern Rede und Antwort stehen. Mit ihren kompetenten Ansprechpartnern geben sie Informationen und Beratung rund um familienrelevante Themen. So wird der Nachmittag nicht nur unterhaltsam, sondern auch informativ. „Wir bieten jedem an, sich mit uns auszutauschen, um dabei Neues zu entdecken“, so die Bündnispartner.
Die Organisatoren sind sich sicher, dass der neue Veranstaltungsort, der Nachbarschaftsgarten des CJD Berlin-Brandenburg, für eine besondere, grüne und einladende Atmosphäre sorgt, die zum Verweilen einlädt.
Das Lokale Bündnis für Familie Perleberg freut sich darauf, viele Besucher begrüßen zu dürfen: „Lassen Sie uns gemeinsam einen schönen Tag verbringen.“
Der Eintritt ist frei.

Die Rolandstadt Perleberg geht mit neuem Webauftritt online: Fokus auf Digitalisierung, bessere Übersichtlichkeit und mehr Bürgerfreundlichkeit
(19.05.2026)Die Rolandstadt Perleberg geht im neuen Gewand unter bisheriger Domain: www.stadt-perleberg.de online. Ab Mittwoch, 20. Mai, setzt die Rolandstadt Perleberg mit ihrem neuen Internetauftritt einen weiteren Schritt in Richtung moderner digitaler Verwaltung. Die überarbeitete Webseite bietet ein frisches Design, eine verbesserte Struktur und zahlreihe neue Funktionen, die den Service für alle Nutzer deutlich erleichtern.
Ein zentrales Element der Neuauflage ist die Erweiterung durch weitere Online-Dienste: Viele Dienstleistungen werden nach und nach online angeboten. Zusätzlich wird es ein Bürgerkonto geben, über das die Nutzer zahlreiche Verwaltungsangelegenheiten direkt online einreichen, verfolgen und abschließen können.
Über eine direkte Schnittstelle zum Bürger- und Unternehmensservice Brandenburg (BUS-BB) können Anliegen nun schneller und komfortabler digital erledigt werden. Dies ist ein wichtiger Schritt auch zur Schaffung weiterer Angebote im Zuge der Umsetzung zum Onlinezugangsgesetz (OZG) sowie der geplanten Einführung Behördennummer 115.
Auch die neue Menüführung sorgt für mehr Übersichtlichkeit: Inhalte sind klarer strukturiert, und durch intelligente Verlinkungen gelangen Interessierte direkt zum zuständigen Ansprechpartner.
Auch die Stadtbibliothek BONA und das Stadt- und Regionalmuseum präsentieren sich auf der neuen Internetplattform. Aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen und Ausstellungen sind ersichtlich. Der digitale Service der Bibliothek wird hierüber angeboten. Die benutzerfreundliche Navigation richtet sich an alle Generationen und macht mit seiner virtuellen Besichtigung des Museums Lust auf eine Entdeckungstour bei einem Besuch in dieser kommunalen Einrichtung.
Die Webseite befindet sich weiter im Aufbau, wodurch noch nicht alle Dienstleistungen vollumfänglich ausgestaltet sind. Über das Kontaktformular sind Hinweise hinsichtlich der Internetseite möglich. Gern nehmen wir ihre Vorschläge entgegen.
Mit der neuen Webseite wird eine moderne digitale Plattform geschaffen, die den Servicegedanken der Stadt Perleberg konsequent weiterführt. Das Ziel ist es, Informationen schneller zugänglich zu machen und Verwaltungsprozesse für alle Beteiligten zu vereinfachen.

Gebürtige Perlebergerin bringt Golf-1-Interessengemeinschaft in die Rolandstadt
(19.05.2026)Der Große Markt in Perleberg steht am Sonnabend, 23. Mai, im Zeichen des Golf 1. Denn Mitglieder des Vereins 1. Original Golf 1 Interessengemeinschaft kommt im Rahmen einer Ausfahrt in die Rolandstadt. Organisiert hat diese Tour die gebürtige Perlebergerin Carolin Eckes.
Der Verein selbst hat seinen Sitz in Bielefeld, wo auch dessen Vorsitzender Jan-Hendrik Linnenkamp zu Hause ist. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Gegenden Deutschlands. Carolin Eckes lebt inzwischen in Hamburg.
An der Ausfahrt nach Perleberg nehmen nach bisherigen Anmeldungen 33 Personen und 18 Fahrzeuge teil, so die Organisatorin. „Wir treffen uns bereits am Freitag in Buchholz, wo wir übernachten.“ Von Buchholz geht es dann am Sonnabendvormittag nach Perleberg, wo die Golf-1-Fahrer eine Sondergenehmigung für den Großen Markt bekommen haben, um dort von circa 10 bis 13 Uhr zu parken.
Um 10 Uhr ist die Gruppe mit zwei Stadtführern unterwegs, um Perleberg und seine historische Altstadt kennenzulernen. „Ab circa 11.30 bis 13 Uhr stehen wir dann gern Interessierten Rede und Antwort“, sagt Carolin Eckes. Natürlich können dann auch Fotos gemacht werden.
Von Perleberg geht die Tour der Golf-1-Fahrer dann weiter ins Storchendorf Rühstädt.

Spielplatz Stadtpark wird am Mittwoch eröffnet
(18.05.2026)Am Mittwoch, 20. Mai, um 17 Uhr wird der Spielplatz im Stadtpark eröffnet. Er wurde unter Mitwirkung der Anwohnerschaft geplant, im vorigen Jahr beauftragt und leider verzögert durch das winterliche Wetter erst im März aufgebaut.
Es entstand ein sportlicher Parcours zum Klettern, Hangeln und Bewegen, wie es ihn so in Perleberg noch nicht gibt. Genau das war der Wunsch der umliegenden Bewohner. Ergänzt wird der Spielplatz durch zwei Outdoorfitnessgeräte aus dem Bürgerhaushalt 2024 und 2025. Der Stadtpark bietet durch die Aufwertung des Spielplatzes und der Herrichtung des Umfeldes wieder einen attraktiven Anziehungspunkt nicht nur für Kinder, sondern auch für die ganze Familie und für Freizeitsportler.

„Ich habe einen Pflegegrad – und jetzt?“ – Pflegegrade verständlich erklärt
(18.05.2026)Der Seniorenbeirat der Rolandstadt Perleberg lädt zu einer Informationsveranstaltung rund um das Thema Pflegegrade ein. Unter dem Titel „Ich habe einen Pflegegrad – und jetzt?“ erhalten Interessierte einen verständlichen und praxisnahen Überblick über die Leistungen der Pflegeversicherung.
Am 10. Juni um 10 Uhr wird Corinna Föst vom Pflegestützpunkt Prignitz im Freizeitzentrum EFFI, Wittenberger Straße 91-92, umfassend informieren. Sie erklärt, was die einzelnen Pflegegrade bedeuten, welche Ansprüche sich daraus ergeben und welche Unterstützungsangebote in Anspruch genommen werden können. Dabei geht es unter anderem um finanzielle Leistungen, Entlastungsangebote sowie Hilfen im Alltag.
Viele Betroffene und Angehörige stehen nach der Feststellung eines Pflegegrades vor zahlreichen Fragen: Welche Leistungen gibt es? Wie können diese beantragt werden? Welche Unterstützung ist sinnvoll und möglich? Die Veranstaltung greift diese Fragen auf und bietet Raum für Orientierung.
Eingeladen sind nicht nur Pflegebedürftige selbst, sondern ebenso Angehörige, Freunde, Nachbarn sowie ehrenamtlich Engagierte, die sich informieren und unterstützen möchten. Ziel ist es, Wissen verständlich zu vermitteln, Unsicherheiten abzubauen und praktische Wege im Umgang mit der neuen Situation aufzuzeigen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung erbeten. Diese nimmt die Vorsitzende des Seniorenbeirates Sabine Brecht unter der Rufnummer 0175 6915362 sowie per E-Mail unter entgegen.
Wer Interesse an einer Abendveranstaltung zu diesem Thema hat, der wird gebeten, sich ebenfalls unter den angegebenen Kontakten zu melden. „Sollte es einen entsprechenden Bedarf geben, wollen wir zusätzlich eine Abendveranstaltung organisieren und anbieten, um auch Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen“, so Sabine Brecht.

Seit 30 Jahren führt Maik Thiel sein eigenes Taxi-Unternehmen
(13.05.2026)Maik Thiel hat sein ganzes berufliches Leben am Steuer eines Taxis verbracht. Doch sein eigenes Unternehmen führt er „erst“ seit 30 Jahren. Am 1. Mai 1996 hat er seinen eigenen Taxibetrieb eröffnet. Für Bürgermeister Axel Schmidt ein Grund ihm zum Unternehmens-Jubiläum zu gratulieren.
Doch die Geschichte der Taxiunternehmen in der Familie Thiel beginnt schon 1986, als Vater Wolfgang seinen Betrieb eröffnete. „Er hat lange dafür gekämpft“, blick Maik Thiel zurück. „Den Bescheid hat er dann vom Rat des Kreises bekommen.“ Mit der Gewerbegenehmigung gab’s damals auch eine Bescheinigung für ein Kontingentfahrzeug, dass er sich innerhalb des Jahres in Schwerin abholen konnte. Die privaten Taxibetriebe waren damals dem VEB-Kraftverkehr unterstellt, zumindest was Rechnungslegung und Benzinabrechnung anging.
Maik Thiel erinnert sich an die Zeit in der DDR, als am Wittenberger Bahnhof immer drei Taxis stehen mussten. Dort war auch das Telefon zu finden, mit dem ein Taxi geordert werden konnte.
Er selbst hat mit 18 seine Fahrerlaubnis bekommen, hat dann 1989 beim Vater angefangen zu fahren. Neben den Touren innerhalb der Städte bzw. des Kreises gab es auch attraktive Touren wie an die Ostsee oder mit dem General der Sowjetarmee zur Kommandantur nach Neuruppin. „Damals waren es ja auch Spottpreise“, blickt Maik Thiel zurück.
Kurzzeitig sind sie zu dritt im väterlichen Unternehmen gefahren, später hat der Vater noch die Eurocar-Autovermietung mitgemacht. „Da standen dann hier auf dem Hof die Pkw und draußen auf dem Streifen der anderen Straßenseite die Lkw.“ Bis vor fünf, sechs Jahren haben die Unternehmen von Vater Wolfgang und Sohn Maik parallel bestanden, dann ist der Vater in Rente gegangen.
Die klassischen Taxifahrten vom Bahnhof nach Hause oder innerhalb des Ortes gibt es kaum noch. „Heute sind es fast ausschließlich Krankenfahrten“, erzählt Maik Thiel. Dafür stehe er in der Regel morgens um 4 Uhr auf, holt die Patienten zur Dialyse ab, fährt sie später wieder nach Hause. Um 18.30 Uhr ist er in der Regel zu Hause. Natürlich macht er auf Vorbestellung noch klassische Taxi-Fahrten. Meistens sind es Stammkunden, die ihn ordern.
Im Gespräch mit dem Bürgermeister kommen auch die aktuell hohen Spritpreise zur Sprache. Er selbst kann an den Preisen nichts ändern: „Denn die Fahrpreise legt der Landkreis fest und mit den Krankenkassen haben wir Verträge.“
Maik Thiel muss zur nächsten Tour aufbrechen. Er bedankt sich beim Bürgermeister für seinen Besuch. „Ich finde es toll, dass sie die kleinen Unternehmen auf diese Art und Weise würdigen, persönlich zum Jubiläum kommen, um zu gratulieren.“

Perleberger Rolandlauf mit neuem Teilnehmerrekord
(13.05.2026)Am Ende hatten sich beim 34. Rolandlauf am Sonnabend 384 Teilnehmer angemeldet. Damit wurden die Zahlen vom vergangenen Jahr (373) noch einmal übertroffen.
Bürgermeister Axel Schmidt, Rolanddarsteller Martin Tetschke sowie Christin Brüning, Abteilungsleiterin Privatkunden der Sparkasse Prignitz als Vertreterin des Hauptsponsors, begrüßen die Teilnehmer. „Es ist eine traumhafte Teilnehmerzahl“, so der Bürgermeister. „Ich freue mich, dass sie alle so zahlreich dabei sind.“ Er bedankt sich bei dem Hauptsponsor sowie den zahlreichen Helfern und Unterstützern, beispielsweise dem Sportverein Groß Buchholz e.V., die tatkräftig bei der Anmeldung unterstützen. Moderator Bernd Atzenroth bedankt sich im Namen des ehrenamtlichen Organisationsteam bei der Stadt und den hauptamtlichen Teil des Organisationsteam. Durch dieses gute funktionierende Zusammenspiel sei es inzwischen diese gut organisierte Laufveranstaltung geworden.
Nach der Erwärmung mit Lisa Schönfeld heißt es für die Teilnehmer des Kinderlaufes, sich am Start einzufinden. Dort geben Bürgermeister und Roland den ersten Startschuss an diesem Tag.
Während die Läufer unterwegs sind wird auf der Bühne der symbolische Staffelstab im Rahmen des Prignitz-Cups von Meyenburg an Perleberg übergeben. Mit dem Meyenburger Zwei-Länder-Lauf sind die Läufer in die Cup-Saison gestartet. Und so übernimmt Birgit Jaap den Staffelstab für die Rolandstadt von Maik Waldburger. Bereits Ende des Monats reicht sie ihn dann beim Heidelauf an Wittstock weiter.
Bereits nach 5:15 Minuten ist Noa Herr von der Laufgruppe Prignitz wieder am Ziel, ist somit der Sieger des Kinderlaufes über 1,6 Kilometer. Nachdem alle Kinder wieder im Ziel sind werden die Läufer über die 7- und die 14-Kilometer-Distanz auf die Strecke geschickt. Kurze Zeit später dann die Walker und Wanderer über 7 Kilometer.
Nach 25:47 Minuten erreicht Stefan Herr von der Laufgruppe Prignitz als erster nach sieben Kilometern das Ziel. Auf den Plätzen folgen Hendrick Meier (Triathlonfüchse Osterburg e.V./26:33 Minuten) und Maik Waldburger (Meyenburg/28:44 Minuten). Bei den Frauen holt sich Isabell Bank aus Perleberg den Pokal. Ihre Siegerzeit beträgt 33:07 Minuten. Hier folgen Enya Krüger (SV Blau-Weiß Perleberg Handball/34:39) und Lilly Höhn (UVU/34:52) auf den Plätzen.
Die 14 Kilometer gewinnt bei den Männern Keven Brömme von den Glöwener Lauffreunde. Seine Siegerzeit beträgt 55:09 Minuten. Die Plätze zwei und drei belegen Uwe Raap (SV Angern/56:52) und Dr. Ronny Kollock (Die KamiKatzen/57:47). Von der Laufgruppe Rosenhagen kommt die Siegerin bei den Frauen. Britt Kröger holt sich den Pokal mit einer Zeit von 1:11:43. Es folgen Gabi Matthies (Wittstock/1:12:20) und Florentine Wendt (MaliCrew e.V. Bayreuth/1:13:04).
Bei den Walkern und Wanderern über die 7-Kilometer-Strecke gewann Rieke Hellmann (Rostock/47:51). Sie ist die Erste aller Starter im Ziel und bei den Frauen. Platz zwei belegt hier Christine Pekrul (Pankow Power/56:21) und Platz drei Madlen Schmidt (Wir gehen laufen/57:18). Olaf Heisig von der BSG BFW Berlin Brandenburg belegt mit 50:36 Minuten den ersten Platz bei den Männern, holt den Pokal. Ihm folgen Mats Klakow (Wilmersdorf/50:51) und Jörg Pekrul (Pankow/Power/53:04).
In der Schulwertung gibt es in diesem Jahr zwei erste Plätze. Damit bekommt jede Gewinnerklasse von der Sparkasse Prignitz einen Gewinnerscheck in Höhe von 125 Euro für die Klassenkasse überreicht. Es sind die Klasse 6a der Rolandschule Perleberg und die Klasse 1b der Grundschule Karstädt. Über 50 Euro können sich die Schüler der Klasse 2a der Rolandschule freuen.
Der Landkreis Prignitz hat in der Teamwertung seinen Titel verteidigen können. Für die 13 beteiligten Läufer gibt es die Siegertorte von der Bäckerei Höfler. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Navitas (12 Läufer) und Wir gehen laufen (8).
Vom Team Prignitz-Cup wird in diesem Jahr erstmal der Wolfgang-Diete-Gedächtnispreis für engagierte Ehrenamtler und Unterstützer verliehen. Der Preis in Form eines Kolibris, erinnert an den im vergangenen Jahr beim Rolandlauf verstorbenen Wolfgang Diete. Ihn erhält in diesem Jahr Anne Brandt.
Veranstalter des Rolandlaufs ist die Stadt Perleberg, die ihn gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Organisationsteam vorbereitet und durchgeführt hat. Das Organisationsteam und die Stadt Perleberg bedanken sich bei allen Sponsoren und Unterstützern.
Die Moderation übernahm Bernd Atzenroth, das Aufwärmprogramm Elisa Schönfeld, die Beschallung LOdwig EVents und die Zeitmessung tollense-timing GmbH & Co. KG. Auch vor der Bühne unterstützen wichtige Partner den Rolandlauf.
Weitere wichtige Partner, Unterstützer und Sponsoren sind die Sparkasse Prignitz, PVU Prignitzer Energie- & Wasserversorgungsunternehmen GmbH, Nordgetreide GmbH & Co. KG, Vital Aktiv GmbH & Co KG, Bäckerei Höfler, BALK Steuerberater, Tierpark Perleberg sowie der Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz.

Rosenhagener bestätigen Sonja Franke im Amt
(13.05.2026)Bis zur Kommunalwahl im Jahr 2029 bleibt Sonja Franke Ortsvorsteherin in Rosenhagen. Das hat die Wahl im Rahmen der zuletzt durchgeführten Bürgerversammlung ergeben. Von den 21 Anwesenden stimmte die Mehrheit für die Amtsinhaberin. Diese hatte sich bereit erklärt, dass sie noch einmal für drei Jahre kandidieren werde. Denn dieses Mal ist die Legislatur kürzer, werden doch ab 2029 alle Ortsvorsteher der zwölf Ortsteile dann im Rahmen der Kommunalwahlen gewählt.
Sonja Franke ist seit 2010 Ortsvorsteherin in Rosenhagen, möchte sich nun auch in den kommenden drei Jahren der Bürgerprobleme in ihrem Ortsteil annehmen und angehen. „Ich möchte versuchen noch einige Sachen zu realisieren“, sagte sie nach ihrer Wahl. „Ab 2029 müsste sich dann jemand anderes zur Verfügung stellen.“
Anschließend berichtet Bürgermeister Axel Schmidt. Nach den großen Bauvorhaben in der Rolandstadt, die Neue Feuerwache und der Große Markt 10, geht er auf Rosenhagen ein. So berichtet er, dass der Pastorenweg und der Burghagener Weg profiliert werden. Im Bürgerhaushalt 2026 haben die Rosenhagener mit ihrem Projekt Rastplatz für den Spielplatz Platz eins belegt, die meisten Stimmen bei der Abstimmung geholt. Dafür gibt es Beifall von den anwesenden Bürgern. Nun könne das Projekt umgesetzt werden. Ortsvorsteherin Sonja Franke informiert darüber, dass sich eine Arbeitsgruppe für das Projekt gebildet hat, die bei der Realisierung eng mit der Stadt zusammenarbeite. Auch würden aktuell noch Gelder eingeworben, um ein Fundament für den Rastplatz zu schaffen.
Dann erinnert er an das Rosenhagener Großprojekt des letzten Jahres, die Bankettsanierung, die gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenwesen realisiert werden konnte. Gleichzeitig wurde der neue Spielplatz übergeben. Die Rosenhagener zeigen sich mit dem Projekt zufrieden, doch erinnern sie daran, dass es noch einige Löcher auf der Dorfstraße gibt, die im Zuge der Bankettsanierung beseitigt werden sollten.
Bei den Fragen der Bürger baten diese unter anderem um die Unterstützung beim Kampf um den Bahnhalt in Rosenhagen. „Für uns ist dies ein Punkt, um Leute wieder hierher zu bekommen“, sagt eine Einwohnerin. Axel Schmidt informiert darüber, dass die Stadt Perleberg im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Landesverkehrsplanung diesen Punkt eingebracht hätten. Der Verfahrensstand sei noch offen, auch der Zeitpunkt, an denen dann die Bürger ihre Einwände vorbringen können.
Am 18. Juni erfolgt in der Stadtverordnetenversammlung die Bestätigung der Wahl von Sonja Franke zur Ortsvorsteherin.

Sanierungsarbeiten in der Reetzer Straße beginnen am 26. Mai – Vollsperrung bis voraussichtlich Ende Juli 2026
(13.05.2026)Die Reetzer Straße (ehemals L10) weist im Abschnitt ab dem 1. Abzweig Perlhof in Richtung Groß Buchholz auf einer Länge von rund 80 Metern Absackungen in den Randbereichen der Fahrbahn auf. Die Straße quert in diesem Bereich auf einem Damm die Perle sowie die Perleniederung. Die Perle selbst ist dort auf einer Länge von etwa 15 Metern verrohrt. Zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahme wurden durch ein Planungsbüro Baugrunduntersuchungen durchgeführt. Auf Grundlage dieser Untersuchungsergebnisse wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet.
Da für die Arbeiten ein Teil des Dammes abgetragen und anschließend grundhaft neu aufgebaut werden muss, kann die Maßnahme ausschließlich unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Vollsperrung beginnt am 26. Mai 2026 und dauert voraussichtlich bis Ende Juli 2026 an. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die Umleitung über Quitzow zu nutzen.
Ansprechpartner während der Bauarbeiten stehen für verkehrliche Angelegenheit Robert Kazmierczak (Telefon: 03876 781-300) und für bauliche Angelegenheiten Christian Schulz (Telefon: 03876 781-621) zur Verfügung.
Die Rolandstadt Perleberg bittet um Verständnis für diese Einschränkung während der Bauzeit.

Laura Treger und Emma Baumgart holen einst verbrannte Bücher in der BONA wieder in die Öffentlichkeit
(13.05.2026)Es waren einst überwiegend Studenten, die am 10. Mai 1933 in Berlin und anderen deutschen Städten Bücher öffentlich verbrannten. „Deshalb begrüße ich es sehr, dass es heute Abend junge Leute sind, die einige Bücher wieder aus dem Feuer geholt haben.“ Mit diesen Worten bedankt sich die stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Perleberg, Cornelia Nickel, bei Laura Treger und Emma Baumgart, die den diesjährigen Gedenkabend „Bücher aus dem Feuer“ gestalteten.
Dazu hatten der Bürgerverein und die Stadtbibliothek BONA am Montagabend eingeladen. Die Veranstaltung präsentiert sich dabei erstmals in neuer Form, denn die beiden Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 des Gottfried-Arnold-Gymnasiums gestalten diese als szenische Lesung. So liest Laura Treger in ihrem Handy einen Text über die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 und fragt Emma Baumgart: „Kannst Du Dir vorstellen, dass sie damals Bücher verbrannt haben?“ Diese zeigt sich völlig entsetzt: „Was? Bücher verbrannt? Ich würde in einem leeren Zimmer wohnen, wenn jemand meine Bücher verbrennen würde.“
Damit ist das Interesse der beiden Schülerinnen geweckt, denn sie stellen fest: „Interessant wäre es ja mal, in die damals verbrannten Bücher reinzuschauen.“
Und sie beginnen, holen symbolisch die damals verbrannten Bücher aus dem Feuer, an diesem Abend aus den Bücherregalen der Stadtbibliothek. Den Auftakt machen Gedichte Bertholt Brechts, der in seinem Lied vom Anstreicher Hiltler, „ganz schön über Hitler vom Leder zieht“, so Laura Treger.
Es geht weiter mit Texten von Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz, Egon Erwin Kisch und noch einmal Lion Feuchtwanger. Die beiden Gymnastinnen gehen im Laufe des Abends immer wieder der Frage nach, warum die Nazis diese Literatur nicht mochten? Eine klare Antwort haben sie nicht gefunden, auch wenn Egon Erwin Kisch beispielsweise in einem Text 50-mal das N-Wort verwendet habe. „Das geht doch gar nicht“, meint Laura Treger während Emma Baumgart erwidert, dass die Literatur von damals auch im Kontext dieser Zeit zu werten sei.
Durch die Zwischendialoge der beiden Schülerinnen wird diese szenische Lesung zu einem kurzweiligen Abend. Bürgermeister Axel Schmidt und Cornelia Nickel bedanken sich bei Laura Treger und Emma Baumgart für die Gestaltung des Abends. Sie würden sich freuen, wenn es auch im kommenden Jahr einen ähnlich gestalteten Gedenkabend „Bücher aus dem Feuer“ von und mit Gymnasiasten geben werde. „Wir wollen diese Veranstaltung auf jeden Fall wieder durchführen“, sind sich beide einig.

Amtsblatt 17/2026 erschienen
(13.05.2026)Am Mittwoch, 13. Mai, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 17/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 17/2026 sind die Einladungen zu den Bürgerversammlungen in Spiegelhagen und Schönfeld, die Tagesordnung für die 11. Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft, ordnung und Sicherheit sowie eine öffentliche Ausschreibung.

Gedenkveranstaltung zum 8. Mai: Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa
(12.05.2026)„Leute, die keinen Krieg erlebt haben, wohl aber selbst Krieg führen oder provozieren, wissen nicht, was sie furchtbares anrichten!“ Dieser Spruch von Altkanzler Helmut Schmidt steht an diesem Mai in Perleberg über der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa auf dem Grahlplatz. Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt unter den zahlreichen Gästen Kommunal- und Landespolitiker, den 1. Beigeordneten des Landkreises Prignitz, Daniel Krause-Pongratz, den Veteranenverein Perleberg und die russische Gemeinde sowie Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasiums.
Gedenken sei nicht allein in die Geschichte zurückzublicken, so Bürgermeister Axel Schmidt in seiner Rede. Gedenken soll auch mahnen und uns zum Nachdenken bringen, wie wir friedlich zusammenleben und die Zukunft gestalten wollen. Für ihn, der diesen Krieg nicht erlebt habe, seien die Millionen Toten nicht ermessliches Leid, das der Krieg verursacht hat und bis ins Heute Nachwirkungen hat.
Der Perleberger Stadtverordnete Malte Hübner-Berger zeigt in seiner Rede die gegenwärtige Entwicklung in Deutschland mit Blick auf das Hitlerreich und die Folgen auf unsere Gegenwart auf. Malte Hübner-Berger selbst ist Jahrgang 1943, hat den Krieg nicht mehr bewusst erlebt, aber dessen Folgen. Er gehörte zu den jungen Leuten, die ihren Eltern Fragen stellten, wie es zur Diktatur kommen konnte. Hübner-Berger zeigt die Auswirkung von Propaganda auf, dass nichts mehr kritisch hinterfragt werde. Deshalb ruft er auf dem Grahlplatz, auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof, besonders die junge Generation auf, sich für die parlamentarische Demokratie einzusetzen und sich selbst einzubringen. „Wir können aus der Geschichte lernen!“
Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasium lesen aus den Erinnerungen junger deutscher Soldaten, wie sie die letzten Tage des Krieges erlebten. Dazwischen erklingt die „Kleine weiße Friedenstaube“, gespielt vom Blechbläserensemble des Perleberger Gymnasiums. Mehrere Teilnehmer kritisieren die mediale Berichterstattung sowie Gestaltung der aktuellen Gedenkkultur.
Bei den Klängen des Liedes „Unsterbliche Opfer“ werden die Kränze niedergelegt, neben Stadt und Landkreis, folgen Organisationen und Bürger. Auch an den Gräbern werden Nelken niedergelegt. Mit der Ode an die Freude aus Beethovens 9. Sinfonie geht die Gedenkveranstaltung zu Ende.

Perleberg folgt Einladung des Bundespräsidenten: Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes auf dem Großen Markt
(12.05.2026)Am 23. Mai feiert Deutschland zum ersten Mal den Ehrentag – den bundesweiten Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes. Unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle“ haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt diesen Ehrentag ins Leben gerufen. Die Rolandstadt Perleberg gehört zu Teilnehmerstäten, wird ihren Ehrentag in den Wochenmarkt am 21. Mai von 9 bis 11.30 Uhr einbetten.
Die Perleberger und ihre Gäste sind aufgerufen, sich zu beteiligen. So laden die Jungen und Mädchen der städtischen Kindertagesstätten dazu ein, mit ihnen große Blumenkübel zu bepflanzen und bunte Wimpelketten zu basteln. „Damit wollen wir in unserer Stadt ein Zeichen für das Miteinander und den Zusammenhalt in Perleberg setzen“, so die Organisatoren. „Denn wir sind der Meinung: Engagement schafft Gemeinschaft!“
Als Dankeschön für das Mitmachen gibt es frisch gebackene Waffeln.
In seinem Aufruf zum ersten Ehrentag sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Gemeinsam können wir viel bewegen. Und der Ehrentag darf vor allem eines: Spaß machen.“ Und so freuen sich die Perleberger Organisatoren auf einen bunten, lebendigen Vormittag voller Kreativität, Begegnung und gemeinsamer Freude. Deshalb eine herzliche Einladung, sich am 21. Mai in diesen Ehrentag in der Rolandstadt einzubringen.

Spiegelhagener sind zur Bürgerversammlung mit Ortsvorsteherwahl eingeladen
(12.05.2026)Turnusmäßig steht im Perleberger Ortsteil Spiegelhagen die Ortsvorsteherwahl an. Daher hat Bürgermeister Axel Schmidt die Spiegelhagener für den 21. Mai zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Diese findet um 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus, Pritzwalker Chaussee 9, statt.
Die amtierende Ortsvorsteherin Christina Möller hat mitgeteilt, dass sie sich erneut zur Wahl stellen werde.
Wahlberechtigt sind alle Einwohner des Ortsteiles ab 16 Jahre. Diese sind aufgerufen, in der Bürgerversammlung ihre Stimme abzugeben. 15 Prozent der Wahlberechtigten müssen anwesend sein. Dann ist die Bürgerversammlung beschlussfähig, kann der Ortsvorsteher oder die Ortsvorsteherin gewählt werden.
Bereits im Vorfeld der Wahl ist es möglich, schriftliche Kandidatenvorschläge einzureichen. Entsprechende Formulare können bei der Wahlleiterin unter oder unter 03876 781 343 oder -427 bestellt werden.
Nach der erfolgten Wahl gibt Bürgermeister Axel Schmidt Informationen aus der Stadtverwaltung, können die anwesenden Bürger Fragen stellen bzw. spezielle Belange des Ortsteils ansprechen.

Das Perleberger Unternehmen EFT Euro Formtechnik GmbH besteht seit 25 Jahren
(12.05.2026)Vor 25 Jahren hat Ulrich Schröder die EFT Euro-Formtechnik GmbH gegründet. Am Mittwoch sind Bürgermeister Axel Schmidt, IHK-RegionalCenter-Leiter René Georgius und TGZ-Mitarbeiter Christian Reichel ins Unternehmen gekommen, um zum Jubiläum zu gratulieren. Stellvertretend nimmt der Sohn des Firmengründers, Nick Schröder, die Glückwünsche sowie die IHK-Urkunde entgegen.
Nick Schröder gibt den Gästen einen Einblick in die Geschichte des Unternehmens. So begann einst alles mit der Verarbeitung von Hitzeblechen aus Computerbildschirmen. Diese wurden zu Würfeln von 50x50x50 Zentimetern geformt. Nachdem die Produktion in Kyritz endete, habe sich das Unternehmen auf Weißblech- und Aluminiumdosen konzentriert. Doch diese Verarbeitung war für die EFT Euro Formtechnik GmbH nur eine Zwischenstation bis es sich auf die Müllverarbeitung konzentrierte. „Wir haben aber nichts mit Hausmüll zu tun“, schränkt Nick Schröder ein. „Doch Gewerbemüll, das dürfen wir machen.“ Bis zu 3.500 Tonnen könne die Anlage verarbeiten. Am Ende entstehen Brennersatzstoffe für die Industrie, so zum Beispiel für die Zementindustrie in Rüdersdorf und die Papierindustrie in Schwedt.
Die Gäste können sich in den Hallen in Quitzow umsehen, wo der Verarbeitungsprozess stattfindet. Für sie war es ein interessanter Blick hinter die Kulissen der Arbeit des Unternehmens, das nunmehr seit 25 Jahren in der Rolandstadt ansässig ist.

Vorsicht Bahnbetrieb: Oberleitungen der Streckenabschnitte Hamburg - Hagenow – Schwerin sowie Hagenow - Berlin stehen teilweise wieder unter Strom
(12.05.2026)Wie die DB InfraGO AG mitteilt sind die Oberleitungen auf den Streckenabschnitten Hamburg – Hagenow – Schwerin sowie Hagenow – Berlin bereits teilweise eingeschaltet. Außerdem finden hier aktuell Belastungsfahrten statt. Die Korridorsanierung Hamburg – Berlin sei somit auf der Zielgeraden.
Mit der schrittweisen Wiederinbetriebnahme der Strecke kehrt damit auch regulärer Bahnbetrieb auf die Gleise zurück. „Wir bitten daher dringend darum, die Gleisanlagen nicht zu betreten sowie Bahnübergänge und Absperrungen unbedingt zu respektieren!“, heißt es in der Mitteilung der Bahn-Tochter.

Perleberger entdecken mit Infrastrukturminister Robert Crumbach die Städtebauförderung in der Rolandstadt
(11.05.2026)Auch dieses Jahr stößt der Tag der Städtebauförderung auf großes Interesse bei den Perlebergern. Rund 60 Einwohner sind gekommen, um sich über das aktuelle Bauprojekt der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt in der Heilige-Geist-Straße 3/4 zu informieren. Gekommen ist auch Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung Robert Crumbach.
Bauamtsleiter Hagen Boddin begrüßt alle Gäste recht herzlich. Er geht kurz auf die Entwicklung des Quartiers ein, auf dessen Hinterhof sich die Interessierten eingefunden haben. Die GWG habe es in den letzten Jahrzehnten wieder hergerichtet. Bürgermeister Axel Schmidt freut sich, dass der Tag der Städtebauförderung wieder auf großes Interesse stößt. Er unterstreicht, dass sich die historische Altstadt heute nicht so präsentieren könnte, wenn es die Städtebauförderung nicht geben würde.
„Natürlich reden wir über Städtebauförderung“, sagt Minister Robert Crumbach. „Allein im Land Brandenburg flossen in diesem Rahmen 4,1 Milliarden Euro. Ein ganz kleiner Teil, ich glaube inzwischen fast 70 Millionen nach Perleberg.“ Er lobt das Wirken aller Beteiligten vor Ort, denn das, was hier gemacht wird, „hat bundesweit Beachtung gefunden“. Denn vor Ort beginne alles mit den Menschen, die Häuser und Straßenzüge nicht aufgegeben haben. „Und wenn wir heute durch die Straßen gehen, können wir sagen, das haben wir alles herbeigeführt.“ Auch wenn Bund und Land das Geld geben, seien es doch die Menschen vor Ort, die ihre Stadt gestalten. Und so ruft er den Perlebergern zu. „Sie haben die Hauptlast getragen. Deshalb können Sie total stolz auf das sein, was sie geleistet haben. Deshalb bin ich auch zuversichtlich, wenn ich durch die Stadt gehe, dass Sie das, was noch vor Ihnen liegt auch meistern werden, es gemeinsam hinkriegen. Deshalb sage ich Danke und ich sage bitte machen Sie es weiter so gut, wie Sie es bisher getan werden.“
GWG-Geschäftsführer Ronald Otto geht noch kurz auf die Quartiersgeschichte ein, deren Sanierung durch die GWG mit dem Hauskauf im des Hauses Karl-Marx-Straße 9/10 im Jahr 2011begann. Er erinnert an das drittälteste Haus, das hier steht, die Möbeltischlerei aus dem Jahr 1890, die sich einst hier befand und der Beweis für Industrie in Perleberg ist, wurden doch hier Möbel am Fließband hergestellt.
Die Anwesenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt Die erste geht in das aktuelle Bauprojekt, erhält dort von Luca Filip Thiede vom Architekturbüro Klaus Röpke Einblicke in die Arbeiten und das spätere Aussehen. Die andere Gruppe informiert sich über das Vorhaben der Kaiserlichen Kasernen, sieht sich eine Vorher-Nachher-Ausstellung der Stadtentwicklung an, die zeigt, wie Perleberg in den vergangen 35 Jahren sein Gesicht verändert hat. Die Besucher nutzen die Gelegenheit, mit Minister Robert Crumbach ins Gespräch zu kommen.
Am Ende der rund zweistündigen Veranstaltungen begeben sich die Teilnehmer noch auf den Großen Markt 10, schauen sich den künftigen Rolandsaal und die fertiggestellte Decke an. Viele Fragen stellen sie dabei an die Vertreter der Stadt. Sie alle freuen sich, dass die Rolandstadt wieder eine Veranstaltungsstätte bekommt.
Dann heißt es Abschied nehmen. Mit vielen Eindrücken gehen die Perleberger nach Hause. Minister Robert Crumbach bedankt sich bei den Bürgern: „Natürlich kann ich mir die Sachen alle ansehen. Doch dadurch, dass Sie dabei waren wurde diese Besichtigung lebendig.“ Und er verspricht ihnen bald wiederzukommen.

2. Prignitzer Aktionstag: Schulgarten der Rolandschule präsentiert sich
(11.05.2026)In der vergangenen Woche erlebte der Prignitzer Aktionstag seine zweite Auflage. „Wir konnten die Projektanzahl verdoppeln“, freut sich Stefan Flade, Sprecher der Organisationsgruppe. Insgesamt 17 Projekte waren gemeldet, sollten am vergangenen Mittwoch durchgeführt werden, allein sechs in der Rolandstadt. „Doch nicht alle können es heute umsetzen“, so Stefan Flade. Durch das Wetter, Personalprobleme bzw. noch fehlender Genehmigungen mussten Projekte geschoben werden. „Nach Möglichkeit soll die Umsetzung noch in diesem Monat erfolgen.“
Trotz des Regens wurde im Schulgarten der Perleberger Rolandschule gearbeitet. Ronny Zoll vom Förderverein der Rolandschule hatte ein Team der Gärtnerei der Lebenshilfe gewinnen können. Gemeinsam mit ihrer Gruppenleiterin Sabine Ronke-Müller sorgten sie dafür, dass der Schulgarten umgestaltet wurde. So entsteht eine Holzumrandung für den Komposthaufen. Auf der anderen Seite des Gartens wird die Muttererde, die die jungen Archäologen aufgehäuft hatten wieder ordentlich verteilt. „Hier können die Schüler jetzt eine Blumenwiese anlegen“, berichtet Ronny Zoll Bürgermeister Axel Schmidt, der vorbeigekommen ist, um sich über die Arbeiten zu informieren. „Es waren auch Schüler hier, haben mitgeholfen.“ Der Regen ließ es an diesem Tag nicht zu, dass sie länger im Einsatz waren. Doch das Gärtner-Team der Lebenshilfe arbeitete weiter, pflanzte zum Abschluss noch einen Birnenbaum.
Dazu gibt es ein Erinnerungsfoto an diese gemeinsame Aktion. Ronny Zoll und Bürgermeister Axel Schmidt bedanken sich bei den aktiven Gärtnern.
Für die Organisatoren habe auch der zweite Prignitzer Aktionstag gezeigt, dass es hier möglich ist, Schulen, Vereine und Betriebe zusammenzubringen. „Es ist toll, dass die Prignitz so zusammensteht“, sagt Stefan Flade.
Neben dem Schulgartenprojekt wurde beispielsweise auch im Kulturkombinat gearbeitet. Hier waren Vereinsmitglieder und Auszubildene vom BBZ dabei aus dem ruinösen Saalgebäude Bauschutt zu entfernen, um es perspektivisch wieder herzurichten und zu nutzen. „Ganz toll finden wir, dass Eggers Umwelttechnik dafür einen kleinen Radlader gemietet hat, um diesen hier zur Verfügung zu stellen“, freut sich Vereinsvorsitzende Maria Kwaschik.
Es war ein gelungener Aktionstag. Darüber sind sich beim abendlichen Grillfest alle einig, auch wenn das Wetter in diesem Jahr nicht mitspielte. Dennoch haben die verschiedenen Vereine, Schulen und Verbände mit den Partnerbetrieben gezeigt, dass es möglich ist, gemeinsam etwas zu bewegen. Von der Firma SMS Blechverarbeitung und dessen Geschäftsführer wurden Signets gestaltet, die es am Ende der Veranstaltung als Erinnerung an diesen Aktionstag für die Beteiligten gab.

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Perleberger Stadtgebiet
(07.05.2026)Auch im Gebiet der Stadt Perleberg wird demnächst die vom Landkreis Prignitz koordinierte Bekämpfungsmaßnahme gegen den Eichenprozessionsspinner starten. Ziel ist der Schutz der Menschen vor den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners, die ernste gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen können.
Der Einsatz findet vom Boden aus auf knapp 20 Hektar und aus der Luft auf circa sechs Hektar statt.
Geplant ist der Zeitraum von Anfang bis Ende Mai in Abhängigkeit von der Witterung, dem Austrieb der Eichen und dem Entwicklungsstadium der Raupen. Der Einsatz aus der Luft ist in der Woche vor Pfingsten geplant. Die genauen Termine für Perleberg werden bekannt gegeben unter www.stadt-perleberg.de sowie auf den Internetseiten des Landkreises Prignitz.
Die Allgemeinverfügung zur Abwendung gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner einschließlich Begründung und Karte ist im „Roland-Express“ veröffentlicht. Die Unterlagen können auch im Bauamt der Stadt Perleberg, Karl-Liebknecht-Straße 33 zu den Dienstzeiten eingesehen werden.
Für die Zeit während des Einsatzes und unmittelbar danach werden kurzfristig Straßen, Wege und Flächen gesperrt. Den Weisungen der verantwortlichen Personen, die vor Ort die Sperrung von Verkehrs- und sonstigen Flächen umsetzen und überwachen, ist Folge zu leisten.
Fenster und Türen in Richtung der zu behandelnden Flächen sind während des Einsatzes geschlossen zu halten.
Insbesondere auf unmittelbar an Straßen mit Hubschraubereinsatz gelegenen Grundstücken – das betrifft die B 5 ab Perleberg Knoten B 5/Pritzwalker Straße (Ampelkreuzung) Richtung Spiegelhagen einschließlich Landesstraße 101 bis Ortseingang Spiegelhagen sowie die Landesstraße 12 zwischen Perleberg, Sükow und Dergenthin - ist zu beachten:
Weide- und Haustiere können durch den Hubschrauber beunruhigt werden und sollten anderweitig untergebracht werden.
Leicht bewegliche Gegenstände (z.B. Stühle, Folienzelt, Planen o.ä.) sind zu sichern bzw. zu entfernen.
Der Einsatz von Drohnen Im Bereich des Hubschraubereinsatzes ist untersagt.
Bei dem ausgebrachten Bekämpfungsmittel handelt es sich um ein biologisches Produkt auf Basis des Bakteriums Bacillus thuringiensis, welches selektiv auf die Raupen wirkt, für Menschen jedoch unbedenklich ist.

PerleBÄM! gewinnt Innenstadtwettbewerb 2025/26 im Jubiläumsjahr
(07.05.2026)Das Straßenkunstfestival PerleBÄM! ist am Mittwochabend ausgezeichnet worden. Beim Innenstadtwettbewerb Brandenburg 2025 belegte das Perleberger Kulturhiglight den 1. Platz in der Kategorie „Stadtraum beleben – Aktionen, Events, Vernetzung“ bei den kleineren Kommunen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Im Potsdamer Museum Forum für Kunst und Geschichte nahmen am gestrigen Abend Maria Kwaschik vom Trägerverein Kulturkombinat Perleberg und Jens Knauer als Vertreter der beteiligten City Initiative Perleberg e.V. den Preis entgegen.
„Das ist ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk“, so Bürgermeister Axel Schmidt in einer ersten Reaktion. „Ich gratuliere dem Kulturkombinat und dem PerleÄM! ganz herzlich zu diesem Preis. Wir freuen uns, dass das Straßenkunstfestival in diesem Jahr bereits zum fünften Mal in der Rolandstadt stattfindet. Es hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der Perleberger Kulturhöhepunkte entwickelt, zieht inzwischen Tausende Gäste in die Innenstadt. Das Publikum hat es in der Vergangenheit bewiesen, dass das PerleBÄM! angekommen ist. Der 1. Preis im Innenstadtwettbewerb zeigt aber auch, dass das Straßenkunstfestival seine Anerkennung im Land Brandenburg gefunden hat. Dazu noch einmal meinen herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank an alle Macher und Organisatoren, die diesen Höhepunkt vorbereiten und durchführen.“
Maria Kwaschik, Vorsitzende des Kulturkombinat Perleberg e.V., freut sich über die Auszeichnung. „Es gab mit 80 Bewerbungen eine sehr hohe Zahl an Wettbewerbsbeiträgen. Und so stieg gestern Abend die Spannung bei uns sehr“, berichtet sie von der Preisverleihung. „Es gab ganz tollen Applaus für unser Projekt und auch in den anschließenden Gesprächen haben wir feststellen können, dass Perleberg und das PerleBÄM! im Land Brandenburg bekannt sind.“
Während der Preisverleihung auf der Bühne spricht Maria Kwaschik die Entwicklung an, dass in den vergangenen Jahren immer neue Spielorte und Partner hinzukamen. Und sie meint, dass Straßenkünstler unkompliziert seien und wenig bräuchten. „Straßenkünstler sagen: Ich stelle mich da jetzt hin und mache es einfach!“ Und Jens Kanuer ergänzt, dass es ein einfaches Konzept sei: „Wir wollten etwas machen, was ganz einfach ist. Wir lachen gerne, wir lassen uns gerne bezaubern und wir lassen uns gerne erfreuen. Und das ist generationsübergreifend. Und das machen Straßenkünstler, die einfach etwas zurückgeben wollen.“ Dabei nennt er auch Maria Kwaschik und Jan Manske, die für dieses Straßenkunstfestival stehen.
Im Interview mit der Moderatorin spricht er die 40 ehrenamtlichen Helfer an, die bei der Vorbereitung und Organisation mitwirken und die Straßenkünstler selbst, die bei ihren Touren durch die Welt die Künstlerkontakte herstellen. „Und wir haben eine Stadt, die voll hinter dem Programm steht“, so Jens Knauer.
Die 10.000 Euro Preisgeld werden zur Finanzierung des diesjährigen Straßenkunstfestivals eingesetzt, dass vom 29. bis 31. Mai in Perleberg stattfindet.

Amtsblatt 16/2026 erschienen
(06.05.2026)Am Mittwoch, 6. Mai, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 16/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 16/2026 sind die 1. Änderung der Klarstellungssatzung mit Ergänzungssatzung für den Ortsteil Lübzow, die Tagesordnung der 11. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Tourismus, die Allgemeinverfügung der Rolandstadt Perleberg zur Abwendung gesundheitlicher Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner sowie die Begründung zu dieser Allgemeinverfügung.

Ulrich Blüthmann ist Dergenthins neuer Ortsvorsteher
(06.05.2026)Dass es künftig in Dergenthin einen neuen Ortsvorsteher geben wird, stand bereits vor der Bürgerversammlung am Dienstagabend fest. Nach 16 Jahren im Amt hatte Dirk Rumpel seinen Rückzug angekündigt. Er habe weitere ehrenamtliche Aufgaben übernommen, wie er am Dienstag noch einmal betont. „Und auch mit Rücksicht auf meine Frau, habe ich mich entschlossen, nicht mehr als Ortsvorsteher zu kandidieren“, so Dirk Rumpel.
Bis zur Versammlung am Dienstag sind bei Wahlleiterin Simone Vinco keine Vorschläge eingegangen. Und so fragt sie in die Runde: „Gibt es Vorschläge?“ Schweigen im Feuerwehrgerätehaus. Doch dann schlägt ein Einwohner Ulrich Blüthmann vor, der auch seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt. Nach Auszählung aller Stimmen der 32 anwesenden Dergenthiner steht fest, dass Ulrich Blüthmann der neue Dergenthiner Ortsvorsteher ist. Mit 27 Ja-Stimmen wird er in das Ehrenamt gewählt.
Glückwünsche gibt es von Bürgermeister Axel Schmidt, der ihn gleich in die Stadtverordnetenversammlung am 18. Juni einlädt, wo die Wahl durch die Stadtverordneten bestätigt werden muss. Ebenfalls wird Dirk Rumpel dort offiziell verabschiedet.
Der scheidende Ortsvorsteher dankt den Dergenthinern für das Vertrauen, dass sie ihm in den vergangenen 16 Jahren geschenkt haben. Er bedauert es, dass es nicht gelungen sei, junge Dergenthiner zu motivieren, dieses Amt zu übernehmen. Bei der Gratulation an seinen Amtsnachfolger sagt er, dass er Ulrich Blüthmann vom SV Dergenthin und von der Feuerwehr kenne. „Er ist immer ein verlässlicher Partner!“ Als kleines Abschiedsgeschenk an das Dorf verkündet er, dass der Stadtbetriebshof demnächst noch Bänke aufstellt, auf denen sich nicht nur die älteren Bürger beim Spaziergang durchs Dorf ausruhen können.
Ulrich Blüthmann dank den Dergenthinern für das Vertrauen, das sie ihm mit der Wahl entgegenbringen. Seine Legislatur beträgt dreieinhalb Jahre. Denn in der Stadt Perleberg werden ab 2029 die Ortsvorsteher im Rahmen der Kommunalwahl gewählt.
Im Tagesordnungspunkt „Informationen der Stadtverwaltung“ geht Bürgermeister Axel Schmidt auf den Weiterbau der A 14 ein. „Der Bund hat jetzt die Mittel bereitgestellt und das Flurneuordnungsverfahren wurde wieder aufgenommen“, sagt er. Der Bürgermeister berichtet über das laufende Verfahren zum Silger Weg nach den Bahnbauarbeiten und dem schlechten Zustand nach dem Rückbau. Das Problem der kaputten Bankette an der Landesstraße werde er an den zuständigen Landesstraßenbetrieb weitergeben.
Axel Schmidt spricht auch das Vorhaben Sanierung des Kriegerdenkmals an. „Für die Gesamtkosten von 60.000 Euro haben wir Fördermittel eingeworben und 30.000 Euro in den Haushalt eingestellt“, informiert er die Dergenthiner. Doch aufgrund drastischer behördlicher Forderungen kann die Sanierung aktuell nicht begonnen werden. Daher habe die Stadt Anfragen an den Fördermittelgeber sowie zur Rücknahme der Auflagen gestellt.

Minister Robert Crumbach kommt zum Tag der Städtebauförderung nach Perleberg
(05.05.2026)„Perleberg, wie haste Dir verändert!“ Diesen alten Berliner Spruch können die Rolandstädter getrost für ihre Heimatstadt übernehmen. Denn seit 1991 flossen über 50 Millionen Euro Städtebauförderung hierher. Dank dieser Mittel hat Perleberg nicht nur ihr historisches Gesicht zurückbekommen, sondern die Stadt hat sich allgemein verschönert.
Die Städtebauförderung ist somit eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung. Dies soll einmal mehr zum Tag der Städtebauförderung am 9. Mai dargestellt werden, der unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ steht und den Fokus auf die Wirkung der Städtebauförderung vor Ort legt.
Wenn die Stadt Perleberg am Sonnabend das aktuelle Bauprojekt der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt in der Heilige-Geist-Straße 3 und 4 vorstellt, wird sich auch Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach ein Bild von der Stadtentwicklung machen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr der Innenhof der Heilige-Geist-Straße, hinter dem Bauvorhaben der Gebäude Nr. 3/4. Die fachliche Begleitung und Erläuterung übernimmt mit Luca Filip Thiede ein Vertreter des Perleberger Architekturbüros Klaus Röpke. Interessierte Bürger erwartet ein Einblick in das aktuelle Baugeschehen und die positive Entwicklung des Quartiers in den letzten Jahren. Diese wird auch mit der Fotoausstellung „Vorher- Nachher 30 Jahre Stadtgeschichte“ bei Kaffee und Kuchen verdeutlicht.

Petra Schulz startet mit einem Tag der offenen Tür ihr Gewerbe im Landhaus Sükow
(05.05.2026)Viele Gäste sind am 1. Mai ins Landhaus Sükow gekommen. Sie alle wollen der Geschäftsübergabe beiwohnen. Denn ab sofort übernimmt Petra Schulz den Service im Landhaus. Hans und Jutta von Krottnaurer zeigen sich zufrieden, dass sie mit der Sükowerin eine neue Betreiberin gefunden haben, die nicht nur im Dorf und darüber hinaus bekannt ist, sondern die bereits in der Vergangenheit im Landhaus ausgeholfen hat.
Hans von Krottnaurer begrüßt die zahlreichen Gäste, darunter auch Bürgermeister Axel Schmidt. Nach der Wende sind die von Krottnaurers nach Sükow zurückgekehrt, haben den 1911 erbauten elterlichen Vierseithof wieder übernommen. Früher war es Scheune, in DDR-Zeiten wurde es von der LPG „Frohe Zukunft Sükow“ als Schafstall genutzt. Hans Krottnaurer und seine Frau haben es zum Landhaus mit Ferienwohnung umgebaut, haben in Sükow eine besondere Location geschaffen.
Der beliebte Ort zum Feiern soll es mit der Übernahme durch Petra Schulz wieder werden. Sie hilft allen, die hier feiern wollen. „Den Service übernehmen wir“, sagt sie. „Wir stellen eine Pauschale in Rechnung, die alle Getränke, den Service und die Reinigung beinhaltet.“ Petra Schulz, die erst kürzlich „in eine neue Lebensphase eingetreten ist“, wie Hans Krottnaurer ihr Rentnerdasein bezeichnet, stellt sich gern der neuen Herausforderung. Sie dankt den Hauseigentümern für das Vertrauen, das sie ihr entgegenbringen. Außerdem wisse sie nicht nur ein tolles Serviceteam an ihrer Seite, sondern auch ihre tolle Familie, die sie weiterhin unterstützen werde.
Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert seiner einstigen Mitarbeiterin zu ihrem Schritt in die Selbstständigkeit und überreicht ihr das Perleberger Hufeisen, dass ihr und ihrem Gewerbe Glück bringen soll. Ihm ist um das Landhaus unter ihrer Leitung nicht Bange, denn „es hat eine Frau übernommen, auf die man sich verlassen kann“, so der Bürgermeister. Dies habe sie bereits in der Vergangenheit als Vorsitzende des Vereins Sükower Landleben bewiesen. „Ein Verein, auf den ich mich immer verlassen konnte“, sagt er. „Und die Vorsitzende heißt Petra Schulz.“ Und auch zum Bewerbungstermin um den BRANDENBURG-TAG in die Staatskanzlei habe er sie mitgenommen, um in Potsdam zu zeigen, dass das ländliche Leben in Perleberg und seinen Ortsteilen funktioniere.
Für ihren Schritt in die Selbstständigkeit wünscht er ihr alles Gute.
Wer im Landhaus Sükow stilvoll feiern möchte, der erreicht Petra Schulz telefonisch (0151 61722571) oder per E-Mail ().

Regina Wöhlert aus dem Seniorenbeirat der Rolandstadt verabschiedet
(05.05.2026)Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 23. April ist Regina Wöhlert aus dem Seniorenbeirat abberufen worden. Aus persönlichen Gründen hatte sie ihr Amt niedergelegt.
Bereits im Vorfeld hatte sich der Seniorenbeirat der Rolandstadt Perleberg in einer Sitzung von Regina Wöhlert verabschiedet. Tanja Weiß, die viele Jahre mit Regina Wöhlert im Seniorenbeirat zusammengearbeitet hat, würdigte ihr Wirken in den vergangenen Jahren.
Dass es dieses Gremium überhaupt gibt, ist auch ihr zu verdanken. Sie gehörte mit zu den Gründern und Initiatoren des Seniorenbeirates, war von Mai 2017 bis zum Dezember 2019 dessen Vorsitzende. Als sie dann den Vorsitz des Kreisseniorenbeirates übernahm, blieb sie als Vertreterin der Volkssolidarität weiterhin aktives Mitglied. Regina Wöhlert war es auch, die im Jahr 2018 die Sprechstunde des Seniorenbeirates einführte. Seitdem haben die Senioren der Rolandstadt die Möglichkeit, sich mit ihren Problemen und Anliegen einmal im Monat direkt an die Mitglieder zu wenden.
Sabine Brecht, die heute die Vorsitzende des Perleberger Seniorenbeirat ist, überreichte Regina Wöhlert zum Abschied ein Präsent. Sie dankte ihr noch einmal für ihr langjähriges Wirken und wünschte ihr für das weitere Leben alles Gute.
Die Stadtverordnetenversammlung hat für das ausscheidende Mitglied Regina Wöhlert, Renè Hill als neues Mitglied des Seniorenbeirates benannt. Damit ist das Gremium mit zwölf Mitgliedern wieder vollständig besetzt.

Stadtverwaltung und nachgeordnete Einrichtungen sind am 15. Mai geschlossen – Stadtinformation sowie das Stadt- und Regionalmuseum haben geöffnet
(05.05.2026)Die Stadtverwaltung sowie die nachgeordneten Einrichtungen bleiben am Brückentag nach Christi Himmelfahrt, am 15. Mai, geschlossen. Am Montag, den 18. Mai, sind dann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zu erreichen.
Geöffnet sind am Brückentag die Stadtinformation, Großer Markt 12, sowie das Stadt- und Regionalmuseum. Die Stadtinformation öffnet für Touristen und Perleberger von 9 bis 16 Uhr. Am Sonnabend, 16. Mai, ist sie von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Auf Besucher sind die Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseums sowohl am 15. Mai als auch am 17. Mai eingestellt. Sie erwarten diese am Freitag von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag von 11 bis 16 Uhr.

Vortragsabend im Stadt- und Regionalmuseum: „Abenteuer Berliner Schloss: Erinnerungen eines Idealisten: Eine unglaubliche Geschichte. Erinnerungen“ mi Wilhelm von Boddien
(04.05.2026)Zu einem spannenden Vortragsabend über den Wiederaufbau des Berliner Schlosses in den Jahren 2012 bis 2020 mit Wilhelm von Boddien am Montag, 11. Mai, um 19 Uhr lädt das Stadt- und Regionalmuseum recht herzlich ein.
Wie kein anderer steht der Hamburger Unternehmer Wilhelm von Boddien für den erfolgreichen Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg durch einen alliierten Luftangriff im Februar 1945 schwer beschädigten und teilweise ausgebrannten und schließlich 1950 abgerissenen Berliner Schlosses, der einstigen kurfürstlichen, seit 1701 königlichen und ab 1871 kaiserlichen Residenz der brandenburgischen Hohenzollern. Es war ein Akt politischer Kulturbarbarei, diesen bedeutendsten profanen Barockbau nördlich der Alpen auf Anweisung des damaligen SED-Chefs und DDR-Machthabers, Walter Ulbricht, gegen nationale und internationale Widerstände abreißen zu lassen.
„Kein Bauprojekt in Deutschland“, so der der Wasmuth & Zohlen Verlag 2022 in seiner Ankündigung zum gleichnamigen Buch von Wilhelm von Boddien, „war nach dem Mauerfall heftiger umstritten als die Rekonstruktion des Berliner Schlosses. Der Grund dafür lag nicht nur an der prominenten Lage in der Mitte Berlins, wo der Palast der Republik als Zeugnis der DDR ab 1976 den Platz des Schlosses eingenommen hatte. Vielmehr erschien der Wiederaufbau weiten Teilen der wiedervereinigten deutschen Gesellschaft auch als äußerst anachronistisch. Erst die fulminante Inszenierung der simulierten Fassade ließ die Sympathie für das Projekt steigen und überzeugte sogar hart gesottene Linke der 68er-Generation von dessen Gewinn für den Berliner Stadtraum. Mit Humor und manchmal Sarkasmus, mit Ironie und manchmal Schärfe, mit wachen Anekdoten und manchmal fast enzyklopädischem Gedächtnis schildert Wilhelm von Boddien aus seiner persönlichen Sicht das Engagement und den Einsatz, die immense Anstrengung und überraschende Resonanz, die sein 30-jähriges Eintreten für das größte Kulturprojekt Deutschlands nach dem Mauerfall begleiteten.“
Inzwischen steht das 1443 von Kurfürst Friedrich II. „Eisenzahn“ gegründete Schloss in seiner von Andreas Schlüter und Johann Friedrich Eosander von Göthe geprägten Architektur wieder und wirkt mit seinen drei historisch rekonstruierten Außenfassaden, dem atemberaubend schönen Schlüterhof und der 70 Meter hohen Kuppel von Friedrich August Stüler und Albert Schadow wieder in die Stadt und gibt ihr die alte Mitte, so wie es der berühmte Verleger und Publizist Wolf Jobst Siedler 1992 mit seinem berühmten Satz zum Ausdruck brachte: „Das Schloss lag nicht in Berlin – Berlin war das Schloss.“ Damit drückte er aus, dass Berlin nicht einfach eine Stadt mit einem Schloss war, sondern dass das Schloss den Mittelpunkt, das Herzstück und die städtebauliche Definition Berlins darstellte.
Zur besseren Planung des Ablaufs der Veranstaltung bitten die Museumsmitarbeiter um rechtzeitige Anmeldung, entweder telefonisch unter 03876 781-422 oder via Mail an .

Organisatoren werben für den 34. Rolandlauf
(30.04.2026)Es gehört inzwischen zur Tradition, dass knapp zwei Wochen vor dem Rolandlauf, sich die Organisatoren mit Vertretern des Sponsorings zu einem Pressetermin im Tierpark treffen. So auch in diesem Jahr. Nicole Drescher kann so bei diesem Termin sich persönlich für die Unterstützung bei PVU-Geschäftsführer Falko Schindler, GWG-Geschäftsführer Ronald Otto und Vital-Aktiv-Prignitz-Prokuristin Jenny Porep bedanken. Dann übergibt sie ihrem Organisationskollegen Bernd Atzenroth. Er selbst ist inzwischen auch seit 30 bzw. 31 Jahren dabei. Und er sagt, dass es für ihn nach wie vor eine Tolle Veranstaltung sei. Dabei hebt er die wunderbare Laufstrecke hervor, die den Läufern beim Rolandlauf zur Verfügung stehen.
Dann gibt es weitere Informationen zu den einzelnen Läufen und den Wertungen und Auszeichnungen.
Die beiden Wettkampfläufe, für die man auch Punkte im Prignitz-Cup sammeln kann, gehen über sieben und knapp 14 Kilometer. Auch Wanderer und Walker nehmen die sieben Kilometer in Angriff. Sie erhalten Siegerpokale und können ebenfalls Punkte für den Prignitz-Cup der Walker sammeln.
An der Streckenführung durch Tierpark und Stadtforst wird sich gegenüber dem Vorjahr eine Sache ändern: Die 14-Kilometer-Läufer werden nicht zweimal durch den Start-Ziel-Bereich laufen, sondern zu ihrer zweiten Runde schon kurz vor dem Tierpark abbiegen, dann um den Tierpark herumlaufen und nach gut einem Kilometer wieder auf die eigentliche Runde einbiegen. Dadurch wird die Langstrecke ein klein wenig kürzer und etwas unter 14 Kilometer Länge betragen.
Für Kinder wird erneut die 1,6 Kilometer lange Rolandmeile im Tierpark angeboten. Die neue Strecke des Vorjahrs hat sich für Teilnehmer wie Zuschauer bewährt. Für den Kindercup im Prignitz-Cup zählt dieser Lauf auch – allerdings kommt es hierbei darauf an, wer an den meisten Läufen teilnimmt. Es nehmen auch Schüler am Rolandlauf teil. Die drei am stärksten vertretenen Schulklassen werden mit 150, 100 und 50 Euro für die Klassenkasse belohnt.
In der Teamwertung gibt es die Siegertorte für das stärkste Team, die traditionell von der Bäckerei Höfler aus Perleberg kommt. Seit zwei Jahren geht auch die frühere Firmenwertung in die Mannschaftswertung ein.
Veranstalter des Rolandlaufs ist die Stadt Perleberg. Sponsoren in diesem Jahr sind: Sparkasse Prignitz, PVU Prignitzer Energie- & Wasserversorgungsunternehmen GmbH, VAP Vital-Aktiv-Prignitz GmbH & Co. KG sowie Nordgetreide GmbH & Co. KG. Des Weiteren unterstützen: die GWG als Betreiber des Tierparks Perleberg, die Kanzlei Donald Balk, die Bäckerei Höfler, der Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz sowie die Organisatoren des Prignitz-Cups.
Peter Krips, den Bernd Atzenroth als den „Erfinder des Rolandlaufes“ bezeichnet, gibt Einblicke in die Geschichte der Veranstaltung, die ihre Wurzeln in der 1954 gegründeten Laufgruppe Dr. Henneberg und im Perleberger Blütenlauf hatte. 1991 gingen die Läufer erstmals beim Rolandlauf an den Start – damals wirklich an der Roland-Statue auf dem Großen Markt in der Altstadt. Schon im zweiten Jahr wechselte der Lauf in den Stadtforst und den Tierpark und knüpfte damit an die Tradition des in Perleberg wirkenden Mediziners Dr. Henneberg an, der das Laufen auf Waldboden als gesundheitsfördernd propagiert hatte.
Infos rund um den Lauf
Voranmeldungen bis 06.05., 9 Uhr bitte ausschließlich online über www.tollense-timing.de
Gebühren ab 16.04.:
1,6 Km Rolandmeile: unter 12 Jahren gratis, ab 12 Jahren 5 Euro
7-Km-Lauf: 12 Euro
14-km-Lauf: 15 Euro
7 km Walking/Wandern: 12 Euro
Nach- und Ummeldungen sind dann nur noch am Veranstaltungstag (09.05.) zwischen 7.30 und 8.30 Uhr an der Tierparkscheune möglich gegen einen Aufschlag von 5 Euro, ausgenommen die Rolandmeile, bei der der Aufschlag 2 Euro beträgt.
Alle weiteren Infos unter www.rolandlauf-perleberg.de
Prignitz-Cup 2026
Der Rolandlauf am 9. Mai ist in diesem Jahr bereits der zweite Lauf im Prignitzcup nach dem Meyenburger Zwei-Länder-Lauf. Insgesamt sind es acht Prignitzcup-Läufe. Nach dem Rolandlauf folgen noch
der Heidelauf in Wittstock (6. Juni),
der Podbielski-Lauf in Dallmin (20. Juni),
der Jahn-Gedenklauf in Lanz (4. Juli),
der Wittenberger LAGA-Lauf (12. September), neu auf der Liste
der Einheitslauf in Glöwen (3. Oktober) und
traditionell zum Abschluss die Prignitzer Moormeile in Bad Wilsnack (17. Oktober).
Die Siegerehrung und Pokalübergabe wird dann beim nächsten Weihnachtsmützenlauf in Dallmin am 13. Dezember stattfinden.
Die weiteren Ausschreibungsdetails findet man auf der Webseite des Cups. (Link: https://prignitz-cup.de/)

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Dennis und Beate Schade zum 35-jährigen Unternehmensjubiläum
(30.04.2026)Im Perleberger Stadtteil Ost ist das Eiscafé und Pizzeria Schade seit nunmehr 35 Jahren zu Hause, ist für einige Anwohner beliebtes Stammlokal, für andere Gäste ein Ausflugsziel. Am Mittwochnachmittag sind Bürgermeister Axel Schmidt und Leerstandsmanager Jens Kanuer gekommen, um dem Inhaberehepaar zum Geschäftsjubiläum zu gratulieren.
„Ich selbst bin erst 19 Jahre der Inhaber“, erzählt Dennis Schade, der 2007 das Unternehmen von seinen Eltern Egon und Petra Schade übernommen hat. Diese hatten am 29. April 1991 das Eiscafé eröffnet. Egon Schade hat Melioration studiert, seine Frau war Krippenerzieherin. „Mein Vater hat für sich nach der Wende keine Chance mehr gesehen“, erinnert sich der heutige Inhaber. Wenn sein Vater auf seine Geschäftsgründung zurückblickte und auf die Zeit davor, so soll er immer gesagt haben: „Während die anderen demonstrierten, habe ich mich umgesehen.“ Und bei einem Ausflug hatte es ihm ein Eiscafé angetan. ,Das wäre doch was‘, dachte er. Und er wagte den Weg in die Selbstständigkeit. Eröffnet als Eiscafé kam bereits im Herbst 1991 die Pizza dazu. Denn mit dem Ende des Sommers ging auch die Nachfrage nach Eis zurück.
Sohn Dennis hat nichts anderes kennengelernt. „Ich war 15 Jahre alt damals“, sagt er. Und so hatten seine Eltern ihn dann häufig nach der Schule um Mithilfe gebeten. „So mache ich seit 35 Jahren mit.“ Im Gespräch mit dem Bürgermeister erfährt dieser, dass es noch in Pritzwalk und Wittenberge Filialen gab. In beiden Städten wurden diese 2004 eröffnet und 2011/12 geschlossen. „Wir hatten dann drei Kinder und haben den Focus auf Perleberg gesetzt“, so Dennis Schade.
Seine Eltern haben einst die solide Grundlage gelegt, sodass sich Eiscafé und Pizzeria Schade kontinuierlich entwickeln konnte. Neben der Terrasse vor der Gaststätte gibt es inzwischen eine zweite im hinteren Bereich. Ebenso wurde der vorhandene Raum für Feiern erweitert. Konnte er früher von bis zu 15 Personen genutzt werden, sind es heute bis zu 50. Außerdem gibt es einen Wintergarten der als Raucher-Lounge genutzt wird.
Fünf feste Mitarbeiter arbeiten in Eiscafé und Pizzeria Schade. Hinzu kommen Aushilfen.
Zum Jubiläum hatte sich Dennis Schade etwas Besonderes überlegt. Am Gründungstag, dem 29. April, gab es auf jeden 35. Bon 35 Prozent Rabatt. Eine Idee, die gut bei den Kunden angekommen ist, natürlich besonders bei denen, die schließlich diesen Rabatt bekamen.
Bürgermeister Axel Schmidt und Jens Knauer wünschen den Inhaberehepaar beim Abschied noch einmal alles Gute für die nächsten 35 Jahre.

Christi Himmelfahrt: Wochenmarkt wird auf den Mittwoch vorverlegt
(30.04.2026)Da Christi Himmelfahrt alljährlich auf einen Donnerstag, Markttag der Rolandstadt Perleberg, fällt, muss dieser verschoben werden.
Aus diesem Grund wird der Wochenmarkt vom 14. auf den 13. Mai vorverlegt. Ab 8 Uhr kann dann auf dem Großen Markt eingekauft werden.
Durch die Verlegung ist es nicht allen Händlern möglich zu kommen, es erwartet die Marktbesucher trotzdem ein Angebot mit verschiedenen Waren des täglichen Bedarfs.
Die Verlegung bedeutet auch, dass sämtliche Parkmöglichkeiten auf dem Großen Markt von 5 bis 15 Uhr nicht nutzbar sind.

Bunt geschmückter Maibaum steht auf dem Großen Markt
(30.04.2026)Der Große Markt gehört am Mittwochvormittag den fast 300 Kita-Kindern, die in die Perleberger Altstadt gekommen sind, um den Maibaum zu schmücken. Mitarbeiter des Stadtbetriebshofes haben im Vorfeld die Birke aus dem Stadtforst ins Zentrum der Stadt gebracht. Noch hat der Baum nur zwei Farben: das Weiß ihres Stammes und das zarte Frühlingsgrün ihrer Blätter. Und sie liegt noch, wartet darauf, dass sie geschmückt wird. Drumherum stehen die Kita-Kinder, haben ihre bunten Bastelarbeiten mitgebracht.
Dann ist es endlich soweit: Bürgermeister Axel Schmidt und der Roland begrüßen die Jungen und Mädchen. „Habt ihr alle gute Laune mitgebracht“, fragt das Stadtoberhaupt in die Runde. Ein vielstimmiges „Jaaa!“ ist die Antwort. „Ich hoffe, ihr habt alle fleißig gebastelt, sodass der Frühling jetzt auch auf dem Markt einziehen kann? Denn dann ist er schön geschmückt für die Veranstaltungen, die in den nächsten Wochen hier stattfinden.“
Der Bürgermeister weiß, dass sich die Kinder auch musikalisch auf diesen Tag vorbereitet haben. Und so singen sie zunächst gemeinsam das Lied „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“. Dann geben Axel Schmidt und der Roland endlich das Signal zum Maibaumschmücken. Gruppenweise treten die Kita-Kinder mit ihren Erzieherinnen und Erziehern an die Birke heran und hängen ihre Bastelarbeiten an. Der Baum wird zusehends bunter. Als alle Kinder ihre kleinen Kunstwerke angebracht haben, gibt es vom Bürgermeister noch eine kleine Belohnung.
Dann übernehmen wieder die Mitarbeiter des Stadtbetriebshofes, die den Baum jetzt aufstellen. Dafür gibt es von den Kindern Beifall, bevor diese zurück in ihre Kindertagesstätten gehen. Und die Bastelarbeiten, die zurückbleiben, zieren nun die kleinen Bäume auf dem Großen Markt.

Perlebergs Stadtinformation ab 2. Mai mit Sommeröffnungszeiten
(29.04.2026)Die Stadtinformation der Rolandstadt startet traditionell im Mai in die Saison. Damit gelten jetzt auch die Sommeröffnungszeiten. Diese gelten dann bis 31. Oktober. Am 1. Mai bleibt die Stadtinformation, so wie alle Einrichtungen der Rolandstadt, geschlossen.
Ab Sonnabend, 2. Mai, gelten dann folgende Öffnungszeiten: montags, mittwochs und freitags von 9 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 14 Uhr.
Mit dem Start in den Mai wird am Sonnabend auch wieder eine offene Stadtführung angeboten, so wie an jedem ersten Sonnabend im Monat.
In den Monat Mai fallen noch zwei weitere Feiertage: Christi Himmelfahrt (14. Mai) und Pfingsten (24./25. Mai). An all diesen Tagen bleibt die Stadtinformation geschlossen. An den Folgetagen ist sie wie gewohnt geöffnet, das betrifft auch den 15. und 16. Mai.

Erfolgreiche erste Schulung für Nachbarschaftshilfe
(29.04.2026)„Pflege vor Ort“-Koordinatorin Nicole Lindemann ist am Ende des Tages begeistert. Die erste Schulung für Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer ist erfolgreich abgeschlossen. Die zehn Teilnehmer aus der Prignitz und Sachsen-Anhalt erhalten damit ihre Teilnehmerzertifikate. Es war die erste Präsenz-Schulung in der Prignitz, die Nicole Lindemann gemeinsam mit der Fachstelle Altern und Pflege im Quartier durchgeführt hat. Klaus Otto, Referent für die Region Nordwest bei der Fachstelle, hatte am vergangenen Donnerstag seit dem Vormittag diese Schulung durchgeführt.
„Auch wenn der Kurs nun zu Ende ist, stehe ich Ihnen weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung“, gibt Nicole Lindemann den Teilnehmern mit auf den Weg.
Bürgermeister Axel Schmidt, der zur Zertifikatsübergabe gekommen ist, freut sich über das große Interesse an dieser Schulung. So sei auch die Schulung im September bereits ausgebucht, wie er im Vorfeld erfahren habe. Die zahlreichen Projekte und Angebote, die die „Pflege vor Ort“-Koordinatorin initiiert und weiterentwickelt habe, würden zeigen, dass das Projekt angenommen werde und das es notwendig sei, so der Bürgermeister.
So sieht es auch Klaus Otto, der an diesem Nachmittag die vielen Ideen und deren Umsetzung lobt. Auf die Schulung zurückblickend lobt er die zehn Teilnehmer, die sich alle mit Herzblut beteiligt haben. „Sie haben sehr viel aus dieser Schulung mitgenommen“, sagt er. Er würdigt auch die Bedeutung der Menschen, die Nachbarschaftshilfe leisten: „Ohne sie wäre es nicht möglich, die ganze Situation in den Griff zu bekommen.“
Nicole Lindemann will die Nachbarschaftshilfeschulungen weiterhin anbieten, auch im kommenden Jahr soll es diese geben. Wer Interesse hat, der kann sich bei der „Pflege vor Ort“-Koordinatorin über weitere Kurse informieren. Zu erreichen ist sie im Rathaus, Großer Markk 1a, telefonisch unter 03876 781-133 oder via E-Mail: .

Tag der offenen Tür: Rolandschüler führen durch das Haus und zeigen ihre Schule
(29.04.2026)Einmal im Schuljahr öffnen die Schulen ihre Türen, laden ein, sich ein Bild vom Schulalltag zu machen. Dann ist der Tag der offenen Tür. In der Rolandschule ist dieser am 20. Mai von 14 bis 16 Uhr.
Vorbeikommen kann jeder. Doch natürlich haben Schulleiterin Heike Rudolph und ihre Kolleginnen und Kollegen auch bestimmte Zielgruppen im Blick, die sie zum Tag der offenen Tür einladen. „Unsere Schule steht an diesem Tag offen für alle an Schule und Bildung in Perleberg Beteiligten. Das sind Eltern, Großeltern und die Kinder unserer Schule. Eingeladen sind unter anderen auch die Leiter der Perleberger Kindertagesstätten, Einrichtungen, mit denen wir im Nachmittagsbereich zusammenarbeiten, Vertreter der Stadt und die Leiter der anderen Schulen“, so Heike Rudolph.
Ganz besonders eingeladen sind die Zukünftigen Einschüler, die ab Sommer die Rolandschule besuchen werden.
Die Schulleiterin und ihre Kolleginnen und Kollegen stehen den Gästen für Fragen zur Verfügung. Doch wer kann am besten über die Schule berichten, als die Schüler selbst. Sie werden beim Tag der offenen Tür die Gäste durch das Haus führen und ihnen ihre Schule zeigen. Dabei können sie direkt aus ihrem Schulalltag berichten. So zeigen sie die Fach- und Klassenräume. Einige Arbeitsgemeinschaften stellen sich vor, zeigen, womit sie sich beschäftigen.
Um 14 und 15 Uhr beginnt ein kleines Programm. Außerdem können die Gäste in die Welt der Autorin von Pippi Langstrumpf, Karlson vom Dach, Michel aus Lönneberga und anderen beliebten Kinderbuchhelden eintauchen. Denn am Vortag wird es an der Schule einen Projekttag geben, an dem sich die Schüler mit Astrid Lindgren beschäftigen.
Den 20. Mai, zwischen 14 und 16 Uhr, sollte man sich schon einmal vormerken. Denn beim Tag der offenen Tür an der Rolandschule gibt es viel zu sehen und ist viel zu erfahren.

Verkehrseinschränkungen: Kreuzung Feldstraße/Friedrichstraße wird gesperrt – Arbeiten in Feldstraße verlängern sich
(28.04.2026)Die seit dem 7. April in der Feldstraße laufenden Tiefbauarbeiten verlängern sich noch bis zum 15. Mai. Zusätzlich wird der Kreuzungsbereich Friedrichstraße/Feldstraße in der Zeit vom 4. Mai bis zum 8. Mai vollständig gesperrt.
Grund: Die Bestandsleitungen liegen hier so, dass dies die Durchführung der Bauarbeiten im zuvor geplanten Umfang erschwert.
Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen. Betroffene Grundstücke bleiben zu Fuß erreichbar. Eine Umfahrung ist in dieser Zeit über den Amsel-, Drossel- und Meisenweg, die Kaarster Straße sowie die Ravenslandstraße möglich.
Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer 03876 713-467 oder der E-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde wenden.
Bei Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03876 79980 an den Westprignitzer Trink- und Abwasserzweckverband oder an das Bauunternehmen Horsthemke & Fischer GmbH, Telefon 03876 787020.

Amtsblatt 15/2026 erschienen
(28.04.2026)Am Mittwoch, 29. April, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 15/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 15/2026 sind Genehmigungsverfügungen und Bekanntmachungsverordnungen der Jagdgenossenschaften Dergenthin und Spiegelhagen, eine öffentliche Ausschreibung, die Beschlussfassungen der Stadtverordnetenversammlung, die Perleberger Stadtordnung, die erneute Öffentlichkeitsbeteiligung für den Bebauungsplan Nr. 43 sowie zwei Stellenausschreibungen der Rolandstadt Perleberg.

Vortragsabend im Stadt- und Regionalmuseum: „Jenseits von Seddin – Jungbronzezeitliche Siedlungen in der Prignitz“ mit Torsten Geue
(28.04.2026)Am Montag, 4. Mai, um 19 Uhr stellt der Prignitzer Kreisarchäologe Torsten Geue interessante bronzezeitliche Siedlungen vor. „Die Bronzezeit“, so Torsten Geue, „gehört in der Prignitz zu einer der bekanntesten archäologischen Epochen. Dies liegt vor allem an dem fast omnipräsenten Königsgrab in Seddin, das 1899 entdeckt wurde und bis heute zu den wichtigsten bronzezeitlichen Grabmälern Norddeutschlands gehört. Da solch ein monumentales Grab nicht aus dem Nichts heraus entstehen konnte, ist man seit langem bemüht, mehr über die Menschen dieser Zeit und ihre Siedlungen herauszufinden. Am bekanntesten sind natürlich die seit nunmehr 26 Jahren laufenden Grabungen im Umfeld des Königsgrabs, welche in den letzten Jahren mit der sogenannten Halle des Königs und weiteren Grundrissen Einblicke in die Gebäude dieser Zeit gaben.
Schaut man aber außerhalb von Seddin, so scheint auf den ersten Blick nur wenig über weitere Siedlungen bekannt zu sein. Bei einem zweiten Blick finden sich jedoch weitere durch Archäologen angeschnittene Fundplätze, in denen Teile von Siedlungen freigelegt und dokumentiert wurden. Angefangen bei den Grabungen von Waldtraut Bohm in den 1930er Jahren erbrachten vor allem nach der Wende begleitete Baumaßnahmen Einblicke in zum Teil riesige Siedlungen. Eine davon befand sich bei Gumtow und wurde seit 2011 mehrfach baubegleitend freigelegt, sodass mittlerweile mehrere tausend Quadratmeter davon bekannt sind. Was wir über diese Siedlung wissen und wie sie datiert, wurde nun erstmals zusammengefasst und zeigt, wie vielfältig die Menschen der Bronzezeit hier gelebt haben.“
Zur besseren Planung des Ablaufs der Veranstaltung bitten die Museumsmitarbeiter um rechtzeitige Anmeldung, entweder telefonisch unter 03876 781-422 oder via Mail an .

Kulturellen Ankerpunkte: Kulturelle Höhepunkte und neue Veranstaltungsreihen in Perleberg und Wittenberge
(28.04.2026)Die Kulturarbeit im ländlichen Raum gilt es mit dem Förderprogramm „Regionale Kulturelle Ankerpunkte“ zu verstetigen und weiter zu entwickeln. Dabei sollen die Ankerpunkte über das klassische Verständnis von Kultureinrichtungen hinausgehen und insbesondere ehrenamtliche und zivilgesellschaftliche Akteure in die Angebote einbinden. In den beiden Prignitzstädten Perleberg und Wittenberge, die gemeinsam gefördert werden, sind es die Vereine Kulturkombinat Perleberg und Stadtsalon Safari, die als neue Anker für die freie Kulturszene und Kreativwirtschaft etabliert werden sollen. Einbezogen werden dabei die Lotte Lehmann Akademie und die Elblandfestspiele.
Lara Huesmann, Koordinatorin Kulturelle Ankerpunkte, kann für dieses Jahr die ersten Höhepunkte und Veranstaltungen ankündigen. Mit den Angeboten wollen Perleberg und Wittenberge zeigen, dass es zwei Städte sind, die sehr viel Kultur zu bieten haben.
In Wittenberge sind die Elblandfestspiele seit 1997 der Höhepunkt des Kulturjahres. Seit 2022 ergänzt die Festspielwoche das Programmangebot. In diesem Jahr findet die Festspielwoche vom 7. bis 11. Juli statt. Auf Grund der Vorbereitungen zur Landesgartenschau im kommenden Jahr zieht das Festival vom Schwanenteich an den Nedwighafen in Wittenberge. Direkt an der Elbe entsteht dort ein atmosphärisches Zentrum für Musik, Kleinkunst und kreativen Austausch mit dem Namen „elbwärts.455“. Neben einem vielfältigen Bühnenprogramm mit dem Fokus auf Artistik und Varieté soll es partizipative Workshops sowie Mitmach- und Diskursformate geben. Weitere Informationen zum diesjährigen Programm werden demnächst veröffentlicht.
Die Elblandfestspiele 2026 präsentieren sich erstmals als Konzertreihe mit vier eigenständigen Abenden an zwei Wochenenden – vielfältig, hochkarätig auf dem Gelände der Alten Ölmühle. Im Mittelpunkt steht der Galaabend am 10. Juli. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Titel „Die Gala – Großes Kino an der Elbe“. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger erneut vom Filmorchester Babelsberg. Beim Galaabend werden die Städte Wittenberge und Perleberg direkt aufeinandertreffen. Denn in der Elbestadt gehören Sängerinnen und Sänger der Lotte Lehmann Akademie zu den Programmgestaltern auf der Bühne.
Zurück zu den eigentlichen kulturellen Ankerpunkten, den beiden Vereinen. So ergänzt seit Anfang März der „Pong Club“ das Programm des Kulturkombinats Perleberg. Einmal im Monat wird hier zu einem offenen Tischtennisabend eingeladen, bei dem Besucherinnen und Besucher gemeinsam spielen und sich in entspannter Atmosphäre begegnen können. Das nächste Mal findet der „Pong-Club“ am 6. Mai von 17 bis 22 Uhr statt.
Zum gemeinsamen Schlemmen und Schnacken öffnet das Kulturkombinat jeden 1. Sonntag im Monat seine Tore für den inzwischen sehr beliebten Kombinatsbrunch. Die nächsten Termine sind der 3. Mai und der 7. Juni. Eingeladen sind die Perleberger und ihre Gäste jeweils ab 10 Uhr.
Seit dem 21. April ist die Ausstellung „Denkmal und Auto in alten europäischen Städten“ im Weißen Saal des Kulturkombinats zu sehen.
Eine neue Veranstaltungsreihe hat sich im Stadtsalon Safari innerhalb von drei Monaten zu einem festen Bestandteil der Rock- & Metal-Landschaft Wittenberges etabliert: der Hard Friday. Dieser bietet neben den regelmäßig stattfindenden Spieleabenden und anderen Angeboten einen weiteren Anlass zur Zusammenkunft.

Perleberg gedenkt am 8. Mai des Kriegsendes vor 81 Jahren und der Opfer des Zweiten Weltkrieges
(28.04.2026)Der 8. Mai 1945 markiert mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Berlin-Karlshorst die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa.
Dieser Krieg stellt bis heute den größten militärischen Konflikt in der Geschichte der Menschheit dar. Direkt bzw. indirekt waren über 60 Staaten am Krieg beteiligt. Zwischen 60 und 70 Milliohen Tote sind zu beklagen. Flächenbombardements rissen tiefe Wunden. Dem Holocaust fielen sechs Millionen europäische Juden zum Opfer. Im Pazifikkrieg wurden Atomwaffen gezündet.
Bürgermeister Axel Schmidt lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Schulen, Vereine, Verbände, Institutionen und Unternehmen ein, am 8. Mai um 10 Uhr bei der Gedenkveranstaltung am sowjetischen Ehrenfriedhof Grahlplatz in der Wittenberger Straße teilzunehmen.
Mit Gedenkreden des Bürgermeisters und des Stadtverordneten Malte Hübner-Bürger, zeitgenössischen Mahn- und Erinnerungstexten, gelesen von Schülerinnen und Schülern des Gottfried-Arnold-Gymnasiums, sowie einer anschließenden gemeinsamen Kranzniederlegung soll der Toten des Zweiten Weltkrieges gedacht werden, insbesondere auch der Opfer der letzten Kriegstage in der Rolandstadt.
Auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof Grahlplatz sind 26 namentliche und 65 unbekannte Sowjetbürger bestattet, die im Kampf um das Ende des Zweiten Weltkrieges ihr kostbares junges Leben verloren.

„Bücher aus dem Feuer“ – Lesung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung in Deutschland im Mai 1933
(28.04.2026)Traditionell wird in der Rolandstadt Perleberg mit einer Lesung an die Bücherverbrennung im Mai 1933 erinnert, die am 10. Mai in Berlin ihren Höhepunkt fand. Hier und in 21 anderen Städten verbrannten meisten Studenten „undeutsche“ Literatur. Seit vielen Jahren werden diese Bücher symbolisch wieder aus dem Feuer geholt. Die Stadtbibliothek BONA und der Bürgerverein Perleberg organisieren in Kooperation mit dem Gottfried-Arnold-Gymnasium die diesjährige Veranstaltung „Bücher aus dem Feuer“.
Diese findet am Montag, 11. Mai, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek BONA, Puschkinstraße 14 statt.
Laura Treger und Emma Baumgart, Schülerinnen des Gymnasiums, gestalten den Abend. Sie lesen Texte von Lion Feuchtwanger, Bertolt Brecht, Joachim Ringelnatz, Egon Erwin Kisch und Erich Kästner.
Der Eintritt ist frei. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek um vorherige Anmeldung telefonisch unter 03876 612927, per E-Mail unter oder persönlich in der BONA, Puschkinstraße 14.

Bürgermeister Axel Schmidt besucht die Rettungshunde Prignitz beim Tag der offenen Tür
(27.04.2026)Am Sonntag hatte der Verein Rettungshunde Prignitz erstmals zu einem Tag der offenen Tür auf sein Vereinsgelände an der Reetzer Straße eingeladen. Der Einladung gefolgt sind auch Bürgermeister Axel Schmidt und Landrat Christian Müller. Vereinsvorsitzende Antonina Zado und fünf ihrer 14 Vereinsmitglieder sind am Sonntag vor Ort, wollen die Perleberger und ihre Gäste über die Arbeit der Rettungshundestaffel informieren.
„Seit Oktober 2024 sind wir hier auf dem Gelände, das 20 Jahre leer gestanden hat“, erzählt sie. Den richtigen Schliff habe es dann beim Prignitzer Aktionstag bekommen. Durch die Unterstützung von EGGERS Umwelttechnik und finanzieller Mittel der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz wurde der Platz gereinigt und ein Zaun gezogen.
Immer wieder kommen Besucher auf das Gelände, schauen sich um, kommen mit den anwesenden Mitgliedern ins Gespräch oder sehen bei den Vorführungen mit den Hunden zu. „Für Kinder haben wir eine Mal-Ecke und ein Glücksrad“, so Antonina Zado. „Auch gibt es am Nachmittag Erste Hilfe für Kinder.“ Und dieser Kurs wird nicht etwa von einem Erwachsenen durchgeführt, sondern durch Rosalie, das mit acht Jahren jüngste Vereinsmitglied. So lernen Kinder von und mit einer Gleichaltrigen.
Im Gespräch mit den anwesenden Kommunalpolitikern berichtet die Vereinsvorsitzende, dass der Verein auf Spenden angewiesen ist. „Daher war es gut, dass wir in Perleberg auf dem Weihnachtsmarkt stehen durften“, bedankt sie sich noch einmal beim Bürgermeister. Hier und auf dem Weihnachtsmarkt in Wittenberge sind insgesamt 4.000 Euro zusammengekommen. Auch am Sonntag stehen Spendenboxen auf den Tischen und hängen Zettel mit den Spendenkonten aus. Antonina Zado zeigt allein am Beispiel der Kosten für die Ausrüstung, dass der Verein auf Spenden angewiesen ist. Und sie zählt auf: „Hose 117 Euro, Jacke, 330 Euro, Weste 70 Euro, Shirt 30 Euro, Helm 127 Euro und Schuhe 220 Euro.“ Macht insgesamt 894 Euro.
Zum Abschluss des Gespräches wünscht sich Antonina Zado ein gutes Miteinander aller Rettungskräfte. Denn schließlich haben sie alle ein Ziel gemeinsam: die Rettung von Menschenleben.

40 Radfahrer beim Anradeln für Perleberg auf dem Weg nach Pritzwalk
(27.04.2026)Die Radfahrer, die sich für die Rolandstadt Perleberg am Anradeln beteiligen, sind am Sonnabendvormittag auf dem Großen Markt nicht zu übersehen. 40 Teilnehmer sind zum Treffpunkt am Roland gekommen, wollen mit dieser Tour nach Pritzwalk die Radlersaison in der Prignitz eröffnen. Silke Pflückhahn, Mitarbeiterin des Sachgebietes Kultur und Tourismus, begrüßt die Radler: „Ich freue mich, dass so viele dabei sind. Die Sonne scheint und nun hoffen wir, dass wir Rückenwind haben.“ Denn so einige Windböen wehen über den Großen Markt. Doch die Teilnehmer sind optimistisch.
Während die Perleberger Radler auf die Wittenberger warten, werden die letzten Anmeldeformalitäten erledigt. Gegen 10.30 Uhr startet dann das Starterfeld der beiden Nachbarkommunen mit insgesamt 78 Teilnehmern.
Die Strecke führt zunächst durch die Marktgasse, die Parchimer Straße und Sophienstraße zur Neuen Mühle. Von dort geht es weiter über Lübzow, Wolfshagen, Neudorf, Schönhagener Mühle auf den Pritzwalker Marktplatz. 32 Kilometer lang ist die Strecke in diesem Jahr für die Perleberger. In Wolfshagen am Schlossmuseum wird eine Pause eingelegt. Wer keinen eigenen Proviant dabei hat, für den hat die Stadt Kaffee und Äpfel im Begleitfahrzeug dabei.
Im Zielort findet an diesem Sonnabend das Frühlingserwachen statt. Und so ist der Marktplatz gut gefüllt. Zahlreiche Spielmannszüge sorgen für die musikalische Unterhaltung bis um 14 Uhr Moderator Fred Pogalski die Radler aus den Teilnehmerkommunen begrüßt. Begrüßt werden sie auch vom Roland und der Perlenprinzessin aus Perleberg sowie von Willy Wolf und Heine Klemens aus Pritzwalk. Fred Pogalski sagt, dass „unsere Heimat im Mittelpunkt steht“. Dabei blickt er einerseits auf das Frühlingserwachen im Rahmen der Feierlichkeiten zu 770 Jahre Pritzwalk und andererseits auf das Anradeln durch die heimatliche Prignitz. „Ich begrüße Sie alle zu einem unvergesslichen Frühlingserwachen“, so der Moderator.
Landrat Christian Müller, der ebenfalls mitgeradelt ist, kann dann von der Bühne verkünden, dass 481 Radler aus 13 Teilnehmerkommunen der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin in diesem Jahr dabei sind, die auf der Fahrt nach Pritzwalk insgesamt 14.840 Kilometer zurückgelegt haben. „Ein großes Kompliment und vielen Dank!“, so Christian Müller.
Bürgermeister Axel Schmidt beginnt seine kurze Rede mit den Worten: „Eine tolle Veranstaltung. So macht Anradeln Spaß!“ Er geht noch einmal auf die gemeinsamen Knieper-Veranstaltungen von Pritzwalk und Perleberg ein, bevor er die Gäste des Frühlingserwachens in die Rolandstadt einlädt, wenn am letzten Mai-Wochenende zum fünften Mal das Straßenkunstfestival PerleBÄM! stattfindet.

Noch in diesem Sommer soll im Perleberger Schwimmbad die Sanierung starten – Kein Badebetrieb in diesem Jahr
(27.04.2026)Dank der Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) kann das Schwimmbad der Rolandstadt saniert werden. „Gegenwärtig befinden wir uns in der Planungsphase, die gemeinsam mit Stadt und GWG sowie dem beauftragten Architekturbüro Wieck umgesetzt wird.“ Darüber informiert Bürgermeister Axel Schmidt am Donnerstagabend in der Stadtverordnetenversammlung. In der folgenden Sitzungskette werde der Planer Matthias Wieck die bisher erarbeiteten Varianten für die Sanierung vorstellen und erläutern. „Ein Votum für eine Vorzugsvariante soll durch die Ausschussmitglieder bis zur nächsten Stadtverordnetenversammlung formuliert werden“, so Axel Schmidt.
Nach der Festlegung durch die Stadtverordneten wird die Stadt im Rahmen des Fördermittel-Antragsverfahrens des Bundes die Baufachliche Prüfung durchführen und den Maßnahmebeginn beantragen.
Zur Maßnahme:
Die Sanierung enthält ein umfangreiches Maßnahmenpaket. So soll das Sozial- und Umkleidegebäude vollständig saniert werden, einen Aufzug erhalten und so einen barrierefreien Zugang aller Etagen ermöglichen. Die Sanitäranlagen werden ebenfalls barrierefrei erneuert. In der oberen Etage werden u. a. Schulungsräume, Umkleiden und weitere Sanitäranlagen eingerichtet.
Die Durchschreitebecken sollen ebenfalls barrierefrei saniert werden, so dass ein barrierefreier Zugang zu den Beckenanlagen geschaffen werden kann. Durch die Erneuerung werden die Durchschreitebecken um Schwallränder ergänzt.
Bürgermeister Axel Schmidt informierte darüber, dass es die erste, so umfangreiche Sanierung seit der Eröffnung 1964 sei. Lediglich in den Jahren 2000 bis 2001 gab es eine Sanierungsmaßnahme. Damals wurde bei Schließung des Freibades der Beckenkörper saniert.
Die jetzt geplante umfangreiche Sanierung macht eine Schließung unumgänglich. Die genaue Zeitschiene ist schwierig zu bestimmen. Daher wird nach der nun vorliegenden Planung das Schwimmbad dieses Jahr nicht geöffnet.
Zum Ablauf:
Gegenwärtig befindet sich das Sanierungsvorhaben in der Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung, die bis in den Sommer hinein gehen werde“, so der Bürgermeister. Im Frühsommer ist der Beginn der Bauausführungen im Hochbau vorgesehen. Im Spätsommer folgen die Bauausführungen im Außenbereich. Die Fertigstellung ist im Sommer des kommenden Jahres geplant.
Ziel der Gesamtmaßnahme ist die Stärkung des Schwimmbades als ein Quartier- und Freizeitanker mit überregionaler Bedeutung für Familienfreizeit und als Einrichtung des Gemeinbedarfes, im Sinne von Schulungsangeboten für Schwimmunterricht und Vereinsarbeit.

Verkehrseinschränkungen zur Perleberger Kneipennacht
(24.04.2026)Die Rolandstadt Perleberg informiert, dass es am 30. April und 1. Mai im Rahmen der Perleberger Kneipennacht zu Verkehrseinschränkungen und Sperrungen kommt.
Betroffen von den Sperrungen in der Innenstadt sind die Bäckerstraße, die Poststraße, der Große Markt sowie die Uferstraße in der Zeit vom Donnerstag, 30. April, 8 Uhr bis Freitag, 1. Mai, 12 Uhr.
Den Besuchern des Wochenmarktes am Donnerstag wird empfohlen, den Parkplatz Sophienstraße zu nutzen.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrungen zu berücksichtigen. Empfohlen wird, die Innenstadt in dieser Zeit zu umfahren.

Zukunftstag 2026: Jugendliche erkunden die Vielfalt der Perleberger Stadtverwaltung
(24.04.2026)Zum 24. Mal fand am Donnerstag der Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg statt. Die Rolandstadt Perleberg stellte hierfür insgesamt 50 Plätze zur Verfügung. 48 Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 7 nahmen das Angebot wahr und nutzten die Gelegenheit, unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen. Sie waren unter anderem in der Verwaltung, in Kitas und Horten, im Freizeitzentrum EFFI, in der Stadtinformation, im Bereich Grünanlagen des Betriebshofes, im Stadt- und Regionalmuseum sowie bei der Feuerwehr im Einsatz. So erhielten sie einen vielseitigen Einblick in die Aufgaben und Abläufe einer Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen.
Zu Beginn des Tages begrüßt Bürgermeister Axel Schmidt alle Teilnehmer im Großen Sitzungssaal des Rathauses. In seiner Ansprache betont er die Bedeutung des Zukunftstages für die berufliche Orientierung und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, neugierig zu sein und Fragen zu stellen. Diese Gelegenheit nutzen viele der Jugendlichen, um mehr über den Arbeitsalltag, den Werdegang und die Aufgaben eines Bürgermeisters zu erfahren.
Besonders praxisnah gestaltet sich der Tag für die Jugendlichen, die sich für einen Einsatz in der Verwaltung entschieden hatten. Sie bleiben nach der Begrüßung im Rathaus und nehmen an einer Rallye durch die verschiedenen Sachgebiete teil. Diese hat Lena Rieckhof aus dem Sachgebiet Personalwesen organisiert. Unter dem Motto „Stadt in Aktion“ besteht ihre Aufgabe darin, ein Stadtfest zu planen. Dabei schlüpfen sie in die Rolle von Projektverantwortlichen in der Veranstaltungsorganisation. Sie durchlaufen verschiedene Stationen innerhalb der Verwaltung und bearbeiten dabei praxisnahe Aufgaben aus dem Arbeitsalltag. Diese reichen von der Auswahl geeigneter Fachkräfte für die Veranstaltungsorganisation über die Koordination und Abstimmung organisatorischer Abläufe bis hin zur Erstellung einer Budgetplanung in der Finanzverwaltung.
So erhalten die Jugendlichen einen realistischen Eindruck davon, wie viele Bereiche bei der Planung eines solchen Events zusammenarbeiten müssen.
Im Anschluss begeben sich die Teilnehmer auf einen Rundgang durch das Verwaltungsgebäude in der Karl-Liebknecht-Straße 33. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler weitere Ämter und Sachgebiete kennen, können so zusätzliche Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten der Stadtverwaltung gewinnen.
Für die Schüler, die am Donnerstag in der Verwaltung und den anderen Einrichtungen dabei sind, bietet der Zukunftstag eine wertvolle Möglichkeit, verschiedene Berufsbilder praxisnah erleben zu können und erste Ideen für die eigene berufliche Zukunft zu entwickeln.

Sprechstunde des Seniorenbeirates der Rolandstadt Perleberg im Mai
(23.04.2026)Jeden ersten Mittwoch findet die Sprechstunde des Seniorenbeirates der Rolandstadt Perleberg von 9.30 bis 11.30 Uhr und nach Vereinbarung (Telefon: 0175 6915362) im StadtLabor, Bäckerstraße 37, statt.
Zwei Vertreterinnen des Beirates stehen dabei als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Zur nächsten Sprechstunde am 6. Mai erwarten Sabine Brecht und Gabriele Jahnke die Senioren.
„Vorbeikommen kann jeder“, sagt Beiratsvorsitzende Sabine Brecht. „Unsere Sprechstunde ermöglicht den Senioren der Rolandstadt, ihre Probleme anzusprechen bzw. uns Hinweise zu geben. Wer einfach nur ,Hallo!‘ sagen möchte, ist ebenso willkommen.“ Für die Mitglieder des Seniorenbeirates ist das Kennenlernen ein wichtiger Aspekt dieser Sprechstunde. „Wir wollen die älteren Bewohner der Rolandstadt kennenlernen und sie sollen uns und unsere Arbeit kennenlernen“, so Sabine Brecht. „Wir erhoffen uns dabei nicht nur neue Impulse für unsere Arbeit, sondern auch Ideen für möglich neue Veranstaltungsangebote für die Senioren unserer Stadt.“

Bürgerversammlung mit Ortsvorsteherwahl in Rosenhagen
(23.04.2026)Im Perleberger Ortsteil Rosenhagen geht die Legislaturperiode der Ortsvorsteherin Sonja Franke zu Ende. Daher hat Bürgermeister Axel Schmidt die Rosenhagener für den 7. Mai zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Diese findet um 18.30 Uhr in der Kirche, Dorfstraße 9, statt.
Die Ortsvorsteherin hat darüber informiert, dass sie sich wieder zur Wahl stellen werde.
Wahlberechtigt sind alle Einwohner des Ortsteiles ab 16 Jahre. Diese sind aufgerufen, in der Bürgerversammlung ihre Stimme abzugeben. 15 Prozent der Wahlberechtigten müssen anwesend sein. Dann ist die Bürgerversammlung beschlussfähig, kann der Ortsvorsteher oder die Ortsvorsteherin gewählt werden.
Bereits im Vorfeld der Wahl ist es möglich, schriftliche Kandidatenvorschläge einzureichen. Entsprechende Formulare können bei der Wahlleiterin unter oder unter 03876 781 343 oder -427 bestellt werden.
Nach der erfolgten Wahl gibt Bürgermeister Axel Schmidt Informationen aus der Stadtverwaltung, können die Rosenhagener Fragen stellen bzw. spezielle Belange ansprechen.

Verkehrseinschränkungen: Vollsperrung des Rosenhagener Weges in Düpow verlängert
(23.04.2026)Der Landkreis Prignitz hat die verkehrsrechtliche Anordnung für die Baumaßnahme verlängert. Damit bleibt bis voraussichtlich 8. Mai auf Grund von Bauarbeiten zur Erweiterung der Abwasserhauptleitung der Rosenhagener Weg in Düpow im Bereich der Hausnummern 8 bis 16 voll gesperrt.
Die Erreichbarkeit der betroffenen Grundstücke ist jederzeit fußläufig gewährleistet. Sollte die Befahrbarkeit während der Arbeiten eingeschränkt sein, so werden die betroffenen Anwohner rechtzeitig durch die Bauleitung informiert.
Bei Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich an die Bauleitung - Stefan Lammers (Telefon: 0151 3569738) oder Dietmar Müller (Telefon: 0170 113 2084).
Bei Fragen zur Verkehrsführung wenden Sie sich an die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Prignitz (E-Mail: ).

Dergenthiner sind zur Bürgerversammlung mit Ortsvorsteherwahl eingeladen
(23.04.2026)Turnusmäßig steht im Perleberger Ortsteil Dergenthin die Ortsvorsteherwahl an. Daher hat Bürgermeister Axel Schmidt die Dergenthiner für den 5. Mai zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Diese findet um 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus, Lenzener Straße 57, statt.
Der amtierende Ortsvorsteher Dirk Rumpel hat bereits im Vorfeld der Versammlung darüber informiert, dass er, auf Grund der hohen Anzahl an ehrenamtlichen Aufgaben, nicht mehr kandidieren werde.
Wahlberechtigt sind alle Einwohner des Ortsteiles ab 16 Jahre. Diese sind aufgerufen, in der Bürgerversammlung ihre Stimme abzugeben. 15 Prozent der Wahlberechtigten müssen anwesend sein. Dann ist die Bürgerversammlung beschlussfähig, kann der Ortsvorsteher oder die Ortsvorsteherin gewählt werden.
Bereits im Vorfeld der Wahl ist es möglich, schriftliche Kandidatenvorschläge einzureichen. Entsprechende Formulare können bei der Wahlleiterin unter oder unter 03876 781 343 oder -427 bestellt werden.
Nach der erfolgten Wahl gibt Bürgermeister Axel Schmidt Informationen aus der Stadtverwaltung, können die Dergenthiner Fragen stellen bzw. spezielle Belange ansprechen.

Amtsblatt 14/2026 erschienen
(22.04.2026)Am Mittwoch, 22. April, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 14/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 14/2026 sind eine öffentliche Ausschreibung einer Dienstleistungskonzession, die Beschlussfassung des Hauptausschusses sowie die Einladungen zu den Bürgerversammlungen in Dergenthin und Rosenhagen.

Bürgersprechstunde im Monat Mai
(22.04.2026)Welche Anliegen, Meinungen und Ideen haben Sie? Was wollten Sie schon immer einmal Bürgermeister Axel Schmidt oder dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert mitteilen?
Die Möglichkeit dazu gibt es wieder am 6. Mai. In der Bürgerfragestunde stellt sich der Bürgermeister den Fragen und Meinungen der Perlebergerinnen und Perleberger ab 17 Uhr im Zimmer 310 der Lotte-Lehmann-Akademie, Großer Markt 12.

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern: Antragsstellung seit 15. April möglich
(22.04.2026)Die E-Mobilität gewinnt in Deutschland an Bedeutung. Das ist auch in der Prignitz zu beobachten, wo vermehrt E-Autos unterwegs sind. Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat daher die Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern verabschiedet. Damit fördert das BMV die Beschaffung und Errichtung von nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in und an diesen Gebäuden. Seit dem 15. April können Anträge gestellt werden.
Antragsberechtigt sind Wohnungseigentümergemeinschaften, kleine und mittlere Unternehmen sowie Stellplatzbesitzer mit gebäudebezogenen Stellplätzen. Ebenfalls antragsberechtigt sind die Wohnungsunternehmen – Gesellschaften und Genossenschaften. Für diese läuft jedoch ein gesondertes Antragsverfahren.
„Nicht jeder Perleberger wohnt in einem Einfamilienhaus, kann sich seine eigene Ladestation installieren“, so Bürgermeister Axel Schmidt. „Daher ist es notwendig, die notwendige Ladeinfrastruktur auch in und an bestehenden Mehrparteienhäusern zu schaffen.“ Daher ermuntert er die Antragsberechtigten, sich an dem Verfahren zu beteiligen, um Fördermittel für diese Investitionen zu bekommen.
Der Förderbetrag je elektrifizierendem Stellplatz beträgt bis zu 1.300 Euro je Stellplatz ohne Wallbox für die Vorbereitungen der Elektroinstallationen, dass später eine Ladestation angeschlossen werden kann. Bis zu 1.500 Euro beträgt die Förderung je Stellplatz mit Wallbox bei direkter Installation einer fertigen Ladestation mit 11 bis 22 kW Ladeleistung. Bei der Installation eines bidirektionalen ladefähigem Ladepunktes ist eine Förderung bis zu 2.000 Euro je Stellplatz möglich.
Die genannten Beträge sind Pauschalen, keine anteilige Erstattung der tatsächlichen Kosten. Der Betrag ist somit fix, unabhängig davon, was die Maßnahme tatsächlich kostet. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Pauschale erst nach Abschluss der Maßnahme und positiver Verwendungsnachweisprüfung ausgezahlt wird. Das heißt, die Kosten müssen vorfinanziert werden.
Förderfähig sind die Anschaffung und Errichtung nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur, einschließlich technischer Ausrüstung, Netzanschluss, elektrischer Komponenten, Stromkabel und notwendiger baulicher Maßnahmen. Nicht förderfähig sind Planungs-, Genehmigungs- und Betriebskosten sowie Leasing- oder Mietkosten.
Antragstellung erfolgt online auf der Förderplattform https://www.laden-im-mehrparteienhaus.de/antragstellung/. Für die Wohnungseigentümer, die kleinen und mittleren Unternehmen sowie die Privateigentümer ist die Antragstellung ab sofort bis zum 10 November 2026 möglich. Dabei gilt das Windhundprinzip (first come, first served).
Die Wohnungsunternehmen mit größerem Wohnungsbestand durchlaufen ein wettbewerbliches Verfahren. Hier geht die Antragsfrist bis zum 15. Oktober 2026.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern - NOW GmbH / FAQ & Download - Laden im Mehrparteienhaus
Informationen und Kontakt über .

Verkehrseinschränkungen: Lübzower Straße ab 27. April und Lübzower Weg ab 13. Mai voll gesperrt
(21.04.2026)In der Zeit vom Montag, 27. April, bis zum Dienstag, 12. Mai, wird die Lübzower Straße in Höhe der Hausnummern 18 - 20 und vom Mittwoch, 13. Mai, bis Freitag, 29. Mai, der Lübzower Weg bis Einmündung Knochenweg voll gesperrt. Grund sind Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Wasserleitungen, Mittel- und Niederspannungskabeln.
Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen. Betroffene Grundstücke bleiben zu Fuß erreichbar.
Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer 03876 713-667 oder der E-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde wenden.
Bei Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03876 7820 an das Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen oder unter der Rufnummer 03876 612202 an das Bauunternehmen Hans Garkisch Elektro-Anlagenbau GmbH.

Sprechstunde der Schiedsstelle im Mai
(21.04.2026)Die Rolandstadt Perleberg informiert, dass die Sprechstunde der Schiedsstelle am Dienstag, 5. Mai, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, in den Räumlichkeiten der Lotte-Lehmann-Akademie, Großer Markt 12, Raum 310, 2. Obergeschoss, stattfindet. Anfragen können gern vorab an Dorit Hein unter der E-Mail-Adresse gesendet werden.
Die Schiedsstelle ist zuständig für einfache bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, Strafsachen und den Täter-Opfer-Ausgleich.

StadtLabor ruft zur Mitmachaktion „Wir machen Perleberg schön!“ am 24. April und am 9. Mai auf
(20.04.2026)Unter dem Motto „Wir machen Perleberg schön!“ ruft das Stadtlabor auch in diesem Jahr zu einer inzwischen sehr beliebten Aktion auf.
„Wir wollen wieder Stadtmöbel bauen“, sagt David Dreker. „Die Perleberger sind eingeladen, sich am 24. April und/oder am 9. Mai daran zu beteiligen. Gemeinsam wollen wir mit weiteren Sitz- und Pflanzmodulen die Innenstadt verschönern.“ Die City Initiative Perleberg sei gerade in der Ideenfindung, wo in der Perspektive weitere Stadtmöbel ihren Platz finden könnten.
Für beide Bautermine sind Mitstreiter gesucht. Wer sich beteiligen möchte, dass Perleberg schöner wird, der kann sich am Freitag, 24. April, ab 15 Uhr und/oder am Sonnabend, den 9. Mai, ab 11 Uhr im alten Postamt, Am Hohen Ende 27, einfinden. Voranmeldungen sind im StadtLabor, Bäckerstraße 37, Telefon: 0173 8453137, E-Mail: möglich. „Jeder kann aber auch einfach zum Bautermin vorbeikommen“, so David Dreker.
Das Material stellt das Stadtlabor. Wer hat, der kann einen Akkuschrauber mitbringen. Die Organisatoren würden sich über zahlreiche Helfer freuen, die mit guter Laune dabei sind. David Dreker kümmert sich um Pizza und Getränke.

Geburtsbaum für die 2025 geborenen Kinder wird am 6. Juni im Tierpark gepflanzt – Anmeldungen bis zum 15. Mai
(20.04.2026)Die Rolandstadt Perleberg möchte noch einmal auf die Geburtsbaumaktion aufmerksam machen.
Daher bittet Bürgermeister Axel Schmidt darum, dass sich die Eltern, die mit ihren Kindern dabei sein wollen und sich noch nicht angemeldet haben bis zum 15. Mai im Vorzimmer des Bürgermeisters im Rathaus unter 03876 781-702 oder per E-Mail melden. Dabei wird der Familienname, der Name des Kindes, das Geburtsdatum sowie die Anschrift notiert.
Gepflanzt wird der Baum, in diesem Jahr ist es voraussichtlich eine Roteiche, um 15.15 Uhr.
„Ich freue mich sehr darauf, die jungen Neu-Perlebergerinnen und Neu-Perleberger und deren Eltern am 6. Juni im Tierpark begrüßen zu dürfen“, so der Bürgermeister. „Der Eintritt ist für die Familien selbstverständlich kostenfrei.“

Der Hörturm wird zum Ort literarischer Begegnungen
(17.04.2026)Das Literatur-Kollegium Brandenburg e.V., der Prignitzer Autorinnen Club sowie der Hörturm e.V. bündeln künftig ihre Kräfte, um gemeinsam ein vielfältiges Literaturprogramm in besonderer Atmosphäre zu gestalten.
Den Auftakt der Kooperation bildet der „Perleberger Lesesalon“ am 8. Mai um 18 Uhr im Hörturm, Berliner Straße 22. Zuvor regelmäßig im Knödelclub zu Gast, erhält die Reihe damit nun eine zusätzliche Bühne.
Eingeladen ist die Autorin Susanne Rüster, Mitglied des Literatur-Kollegiums Brandenburg e.V. Sie stellt ihren aktuellen Potsdam-Babelsberg-Krimi „Tödliche Abrechnung“ vor. In ihrem Roman wirft Susanne Rüster einen kritischen Blick auf Missstände im Gesundheitswesen. Ausgehend von einem tragischen Behandlungsfehler entwickelt sich eine vielschichtige Kriminalgeschichte um Abrechnungsbetrug, institutionelle Machtstrukturen und menschliche Abgründe. Im Zentrum der Handlung steht eine Klinik in Babelsberg, in der eine nicht krankenversicherte Patientin unzureichend versorgt wird – mit dramatischen Folgen. Eine Staatsanwältin nimmt daraufhin die Ermittlungen auf und stößt auf den Verdacht eines umfangreichen Betrugssystems.
Mit der neuen Veranstaltungsreihe soll der Hörturm als kultureller Ort weiter gestärkt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Ziel der Kooperation ist es, literarische Vielfalt zu fördern und regionale sowie überregionale Autorinnen und Autoren sichtbar zu machen.
Der Eintritt ist frei.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Literatur-Kollegium Brandenburg e.V., Telefon 0171 9301890 oder an Lara Huesmann, Tel.: 03876 781-406 oder E-Mail: .

Antje Herrmann betreibt seit 20 Jahren den Vodafone-Shop in der Bäckerstraße
(17.04.2026)„Alles Gute zum 20., auf die nächsten 20 Jahre“, mit diesen Worten gratuliert Bürgermeister Axel Schmidt am Donnerstag Antje Herrmann zu ihrem Geschäftsjubiläum. Glückwünsche kommen ebenso von Leerstandsmanager Jens Knauer.
Antje Herrmann hofft, dass das Geschäft weiterhin so gut läuft. Sie blickt noch einmal auf die Anfänge zurück. Die ersten zehn Jahre war der Vodafone-Shop in der Bäckerstraße 37, dem heutigen StadtLabor. „2016 erfolgte dann der Umzug in dieses Geschäft in der Bäckerstraße 36.“ Vorher sei hier eine Parfümerie gewesen. Der neue Laden mit der großen Schaufensterfläche sei einladender.
Einladend ist der Shop auch am Donnerstag gestaltet. Denn ihr Jubiläum wollen Antje Herrmann und ihre beiden Mitarbeiterinnen Sabrina Runge und Sabrina von Wietersheim mit ihren Kunden feiern. Diese bleiben zunächst etwas verwundert in der Tür stehen, blicken auf die goldene 20 aus Luftballons und das kleine Buffett in der Mitte des Ladengeschäfts. Sie werden freundlich hereingebeten, können ein Glas Sekt oder Saft trinken, eine Kleinigkeit essen und sich dann mit ihrem Anliegen an die Mitarbeiterinnen wenden.
Seit einem Jahr ist das Geschäft in der Bäckerstraße kein reiner Vodafone-Shop mehr, auch wenn hier noch der Schwerpunkt liegt. Sie sei jetzt ein Fachhandel, erzählt sie ihren Gästen, ist dadurch breiter aufgestellt. Neben dem Vodafone-Netz gibt es jetzt hier auch Angebote von Otelo und D1 über high-mobile in den Bereichen Festnetz, Mobilfunk und Fernsehen.
Zum Geschäftsjubiläum dankt Antje Herrmann ihren langjährigen Kunden. „Wir haben wirklich gut zu tun“, sagt sie. Die Kunden nutzen gern die Dienstleistungen, den Service aus einer Hand und freuen sich, wenn sie vor Ort einen Ansprechpartner haben. „Gerade bei Neuinstallationen sind viele Kunden dankbar, wenn sie dafür ihr Telefon kurz hierlassen können, es dann mit der Neuinstallation betriebsbereit zurückbekommen.“
Antje Herrmann gefällt ihr Standort in der Bäckerstraße, begrüßt die Entwicklung der Einkaufsstraße in den letzten Jahren. Dazu würden nicht zuletzt die zahlreichen Aktionen beitragen wie das Oktoberfest oder der Vorweihnachtsmarkt. „Da ist die Straße voll“, sagt sie.
Geöffnet ist der Vodafone-Shop in der Bäckerstraße 36 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr.

Irmela Czubatynski: Stadtführerin nach 36 Jahren verabschiedet
(17.04.2026)Im Juni 1990 hat Irmela Czubatynski ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Stadtführerin der Rolandstadt Perleberg begonnen. Knapp 36 Jahre später wurde sie bei einem Empfang beim Bürgermeister herzlich verabschiedet. „Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken“, so Bürgermeister Axel Schmidt, der die scheidende Stadtführerin in sein Büro geladen hatte. In ihrer Tätigkeit habe sie mit den Stadtführungen nicht nur Stadtgeschichte vermittelt, sondern auch das Interesse an der Stadt Perleberg. Zum Abschied gibt es einen Blumenstrauß und einen Salzwedler Baumkuchen. Gekommen sind auch Mitarbeiter des Kulturamtes sowie ihre Stadtführerkollegin Isa Philipp, die bei Irmela Czubatynski einst angefangen hat.
Die historische Altstadt und die Geschichte der Rolandstadt sei etwas Besonderes, so Irmela Czubatinski. Deshalb mahnt sie in die Runde, „das Historische immer zu bewahren“.
Nicole Drescher, Sachgebietsleiterin Kultur, Sport und Tourismus, freut sich, dass sie sich, wenn es ihre Zeit erlaube, noch etwas im Museum einbringen will. „Ich geh‘ Ihnen schon noch auf den Keks“, antwortet Irmela Czubatinski, die damit verdeutlicht, dass es für sie kein abrupter Abschied aus dem Ehrenamt für die Stadt wird.
Im Gespräch sagt sie: „Ich möchte mich hier heute auch bei den vielen Perlebergern bedanken, die immer gekommen sind, interessiert waren.“ Irmela Czubatinski berichtet auch darüber, dass Perleberg damals die erste Stadtinformation in der Prignitz hatte. „Und mit der Einrichtung müssen wir jetzt auch Stadtführungen anbieten“, habe 1990 die frühere Museumsleiterin Hilde Arndt zu ihr gesagt. Und so habe sie eine ganze Menge Material gesichtet. Rückblickend verschweigt sie auch nicht, dass ein enormer Lernaufwand dahinterstecke und mit welchem Herzklopfen man diese Sache beginnt. „Es braucht eine ganze Weile, bis man lernt, mit Menschen aller Couleur umzugehen, auf sie einzugehen. Aber es ist auch wichtig, sich immer fortzubilden und zu informieren. Denn hier kann man wirklich etwas vermitteln.“ Die Perlebergerin ist stolz auf die Rolandstadt, denn sie sagt: „Unsere Stadt ist wirklich etwas Besonderes. Sie blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück.“
Die Arbeit eines Stadtführers sei vielseitig, da muss man die Baustile kennen, muss die Gebäude erklären, muss etwas aus der Geschichte wissen. Dabei erinnert sie daran, welche Bedeutung die Stadt einst in der Mark Brandenburg hatte. In Richtung Kulturamt äußert sie deshalb die Bitte, dass die neuen Stadtführer immer begleitet werden. Irmela Czubatynski und Isa Phillipp berichten auch darüber, dass es Unterschiede gibt zwischen den Gästen, die sich auf die Führungen einlassen, und Teilnehmer von Klassentreffen, die jetzt verstärkt Stadtführungen nutzen, die die Stadtgeschichte zu kennen glauben. Doch im Laufe der Führung kämen auch sie zur Erkenntnis: „Das haben wir alles nicht gewusst.“
„Das sind alles Dinge, die man lernen muss“, so das Resümee der scheidenden Stadtführerin. Viele Menschen hat sie durch Perleberg geführt. Sie erinnert sich an die Massen, die nach der Wende in die Stadt kamen. „Überwiegend waren es Ältere aus Westberlin, die sich erinnerten, dass Perleberg an der Transitstrecke lag und einen Roland hat. Nun kamen sie, um mehr zu erfahren. Sie hat Touristen geführt, Vertreter aus anderen Städten und Vertreter des Landes. So führte sie auch die Vertreter des Landesdenkmalschutzes aus Wünsdorf. Und immer wieder richtet sie sich an die Stadtführer, die nachrücken, dass man diese nicht allein lässt. „Wir müssen auf Qualität achten, wir haben uns hier was erarbeitet.“
Noch einmal geht sie auf die Anfänge ein, wo es nur zwei Stadtführerinnen gab, jeden Sonnabend wurde eine offene Stadtführung angeboten. „Das hieß jeden zweiten Sonnabend musste man bereitstehen. Da musste die Familie mitspielen.“ Alles habe sie jedoch in all den Jahren mit Enthusiasmus gemacht. Und sie habe bis heute nicht das Herzklopfen verloren.
Ihren Dank richtet sie auch an die Stadtinformation, die gute Zusammenarbeit, den guten Austausch. „Wir wurden gut betreut.“ Danke sagte sie auch dem Stadtoberhaupt und seinen Vorgängern, die dafür sorgten, dass die Stadtführer das Rathaus nutzen konnten. Und sie bittet noch einmal, das historische Rathaus zu bewahren, es ist neben der Kirche eines der Höhepunkte, die die Gäste immer wieder ins Staunen versetzt.
Am Ende verabschiedet sich Irmela Czubatynski vom Bürgermeister, dankt ihm für diesen Empfang. „Das habe ich so nicht erwartet.“

„Wir hatten keine Ahnung, was in Tschernobyl passiert war“ – Zeitzeuge Thomas Tschuprik zu Gast in der Stadtbibliothek BONA
(17.04.2026)Während die Menschen in der Sowjetunion nichts wussten oder nur ungenaue Informationen über den Reaktorunfall von Tschernobyl erhielten, gibt es in der Tagesschau vom 28. April 1986 erste Informationen für die Bundesbürger. Darin heißt es: „In der Sowjetunion hat sich offenbar ein ernster Atomunfall ereignet. Nach Angaben der sowjetischen Nachrichtenagentur TASS traten in einem Kernkraftwerk in der Nähe von Kiew Schäden am Reaktor auf. Durch die radioaktive Strahlung sollen auch Menschen zu Schaden gekommen sein…“ Mit dieser Meldung, die vor 40 Jahren nicht nur die Bundesbürger erstmals über die Katastrophe informiert, beginnt am Mittwochabend der Gesprächsabend „Ich war Liquidator in Tschernobyl“ mit Thomas Tschuprik.
Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt die rund 60 Besucher in der Stadtbibliothek BONA. Er freut sich über diese große Resonanz. Dies zeige, dass es Bibliotheksleiterin Susann Fritz und Pressesprecher Renè Hill gelungen ist, eine interessante Veranstaltung zu organisieren.
Renè Hill, der an diesem Abend die Moderation übernommen hat, geht kurz noch einmal auf den 26. April 1986 ein, als sich um 1.23 Uhr die Reaktorkatastrophe ereignete. Dann begrüßt er den Gast des Abends, Thomas Tschuprik. Dieser ist im Alter von 26 Jahren, als junger Offizier der Sowjetarmee, im März 1987 zum „Aufräumen“ an die verstrahlte Kernkraftruine abkommandiert worden. Doch im Gegensatz zu Millionen Menschen auf der ganzen Welt wusste er nichts von einem Reaktorunfall. Ungläubig blicken die Besucher, als sie dies erfahren. Weder die sowjetischen Medien hätten damals berichtet, noch seine Vorgesetzten vor seiner Abkommandierung. Er habe lediglich gewusst, dass es einen Brand, einen Unfall gegeben habe.
Dass es doch ein wenig mehr gewesen sein muss, hat er spätestens geahnt, als er das große Lager bei Tageslicht das erste Mal sah, in denen die Truppen untergebracht waren, die als Liquidatoren hier zum Einsatz kamen. Für die Besucher in der Stadtbibliothek BONA sind viele Dinge unfassbar, wie damals mit den Menschen umgegangen wurde. Als Renè Hill nach Schutzbekleidung fragt, antwortet er sarkastisch: „Was für Schutzbekleidung? Ich war mit meiner ganz normalen Uniform im Einsatz.“ Die Schutzanzüge seien sehr primitiv gewesen und die Masken halfen nicht wirklich viel, zumal diese nicht jeder vertragen hätte. Außerdem berichtet er, dass sie Kabel beispielsweise mit Lappen abgewischt hätten: Einmal wischen, Lappen weg, so das Prozedere.
„Radioaktive Strahlung siehst Du nicht, schmeckst Du nicht“, sagt Thomas Tschuprik. „Aber sie ist überall!“ Er selbst bekam es zu spüren, als er sich mit dem Knie an ein Eisengeländer lehnte. Am Abend stellte er fest, dass sein Knie rot war, wie bei einem Sonnenbrand. „Mein Knie ist bis heute taub“, erzählt er. „Meine Erinnerung an Tschernobyl.“ Und Thomas Tschuprik berichtet, dass Wasser, das zum Abspritzen der Technik genutzt wurde, aus dem Fluss Prypjat kam. „Das war natürlich auch verstrahlt!“ Natürlich habe es Messungen gegeben, wie viel schädliche Strahlung die Menschen, die dort im Einsatz waren aufgenommen haben. Aber auch hier sei manipuliert worden, wie er herausgefunden hat. Denn als er einmal selbst die Messung vorgenommen habe, lag der Wert bei über einem Röntgen. Als er am Abend seinen Wert mitgeteilt bekam, lag dieser nur bei 0,85 Röntgen.
Thomas Tschuprik, der seit 1989 wieder in Deutschland lebt, hat dieser Einsatz nie losgelassen. So berichtete er seit Anfang der 1990er Jahren über seinen Einsatz, hatte eine eigene Ausstellung, die auch in vielen Schulen zu sehen war. Letztlich kam so auch der Kontakt in seine Geburtsstadt Rathenow zustande, zum dort agierenden Hilfsverein „Kinder von Tschernobyl“. Diesen Verein hat er begleitet, ist mit ihm nach Belarus gereist, hatte so Kontakte zu den Opfern der Katastrophe im Mogiljower Gebiet.
Über die Hilfe und Unterstützung des Rathenower Vereins können sich die Besucher der Veranstaltung an Hand von zwei weiteren Einspielungen machen. So lernen sie Dmitrij Mankov kennen, der mit vier Jahren evakuiert worden ist und bei einem Benefizkonzert in Rathenow ein Interview gab. Ebenso sehen sie den gemeinsamen Auftritt der Dandys aus Rathenow mit weißrussischen Kindern mit der Rockballade „Kinder von Tschernobyl“.
Damit geht der Abend zu Ende. Die Gäste nutzen noch nach dem offiziellen Teil die Gelegenheit, sich mit Thomas Tschuprik zu unterhalten, sich von ihm Bilder und die mitgebrachte Technik erklären zu lassen. Für die Besucher war es eine gelungene Veranstaltung, die aus den Augen eines Zeitzeugen an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erinnert, die sich vor nunmehr 40 Jahren ereignete.

Buntes Treiben unterm Maibaum: Perleberg lädt zum traditionellen Schmücken auf den Großen Markt ein
(16.04.2026)Auch in diesem Jahr hält die Rolandstadt an einer liebgewonnenen Tradition fest und setzt auf ein sichtbares Zeichen für den Frühling und die Gemeinschaft. Am Mittwoch, den 29. April, wird auf dem Großen Markt der Maibaum aufgestellt.
Das Aufstellen des Maibaums ist ein jahrhundertealter Brauch, der den Sieg des Frühlings über den Winter symbolisiert und traditionell Glück und Segen für den kommenden Monat bringen soll. Um 10 Uhr wird der stattliche Baum durch den Stadtbetriebshof angeliefert. Damit er in voller Pracht erstrahlen kann, braucht es jedoch die Hilfe der jüngsten Perleberger.
Alle Kinder der Rolandstadt sind herzlich eingeladen, den Maibaum mit selbstgebasteltem Schmuck zu verzieren. Ob bunte Bänder oder kleine Kunstwerke – jede Bastelei ist willkommen, um den Baum in ein farbenfrohes Symbol der Lebensfreude zu verwandeln. Als Dankeschön für die fleißigen Helfer wartet auf jedes Kind eine kleine Aufmerksamkeit.
Zahlreiche kleine Gäste aus den Kindertagesstätten „Piccolino“, „Knirpsenland“, „Haus Sonnenschein“, „Villa Märchenland“, „Bellagio“ und „Perlenkinder“ haben ihre Teilnahme bereits fest zugesagt und freuen sich auf dieses gemeinschaftliche Erlebnis.
Wichtiger Verkehrshinweis:
Aufgrund der feierlichen Veranstaltung wird der Große Markt am 29. April in der Zeit von 8 bis 13 Uhr für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für diese kurzzeitige Einschränkung.

75 Jahre Hans Garkisch Elektro-Anlagenbau GmbH: Das Handwerk hat in der Prignitz eine Zukunft
(16.04.2026)Gramzow an der Mühle, Putlitz und Perleberg. Diese drei Stationen finden sich in der 75-jährigen Geschichte der Hans Garkisch Elektro-Anlagenbau GmbH. Dieses Jubiläum wird am Mittwoch am heutigen Firmensitz in der Hamburger Straße 27 gefeiert. Unter den zahlreichen Gratulanten sind auch Bürgermeister Axel Schmidt, der Obermeister der Elektro-Innung Prignitz Gert Altenburg, die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Katrin Kühnel-Steinbeck sowie Mike Laskewitz, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz und TGZ-Geschäftsführerin Sandra Perabo.
Perlebergs Bürgermeister überbringt die Glückwünsche der Rolandstadt. Er freut sich, dass er an diesem Tag bei einem 75-jährigen Betriebsjubiläum dabei sein kann. „Leider gibt es nicht mehr viele Unternehmen mit so einer langen Tradition“, sagt er. Von der Kreishandwerkerschaft gibt es für die beiden Geschäftsführer Thilo Garkisch und Michael Grünberg noch ihre Urkunde zum jeweilig 25-jährigen Meisterjubiläum.
Thilo Garkisch und Michael Grünberg danken den Gästen für ihr Kommen, die Glückwünsche und Präsente. Dann blickt Thilo Garkisch auf die 75-jährige Geschichte des Familienunternehmens zurück. Dass es dieses gibt, ist dem Umstand zu verdanken, dass sein Vater Hans am Ende des Zweiten Weltkriegs in die Prignitz, nach Gramzow an der Mühle gekommen ist. Hans Garkisch hat mit seinem Vater Alfred am 1. August 1949 einen Zwei-Mann-Elektrobetrieb gegründet. „Damals war wenig elektrifiziert, gab es viel zu tun“, so Thilo Garkisch rückblickend. Er erinnerte daran, dass die beiden Männer oft mit dem Fahrrad zu ihren Aufträgen unterwegs waren. Nach der Meisterausbildung hat Hans Garkisch 1951 das Unternehmen übernommen. Mit der Gründung der Firma als Meisterbetrieb am 5. April 1951 wurden die Grundlagen gelegt für die jetzt 75 Jahre alte repräsentative Firma. Der Betrieb entwickelt sich, der Standort an der Mühle wurde zu klein und so zog das Unternehmen 1953 nach Putlitz und 1963 dann weiter nach Perleberg, wo es bis heute in der Hamburger Straße ansässig ist. 60 Mitarbeiter hatte das Unternehmen damals. Heute sind es 30 und zwei Auszubildende.
In der DDR kam auch für Hans Garkisch 1972 die Enteignung, der Betrieb wurde ein Volkseigener Betrieb, der VEB Elektroanlagenbau. Vier Jahre später musste er seinen Betrieb verlassen, war er doch der ehemalige Eigentümer. Er wechselte als Mitarbeiter der Energieversorgung nach Schwerin.
Nach der Wende erfolgt auch für das Unternehmen die Rückkehr zum Familienunternehmen. Dabei hat Käthe Garkisch eine wesentliche Rolle gespielt, wie beide Geschäftsführer berichten. Thilo Garkisch ist seit 2003 Geschäftsführer, hat diesen Posten von seiner Mutter übernommen.
Bereits 2001 ist Michael Grünberg Geschäftsführer im Unternehmen. Er ist das, was man schlechthin als Eigengewächs bezeichnet. Denn am 1. September 1989, an einem Freitag, hat er das erste Mal diese Tür durchschritten, hat hier als Lehrling seine Ausbildung gemacht. „Doch ganz unbekannt war mir der Betrieb nicht, war ich schon vorher oft durch diese Tür gegangen, denn mein Stiefvater war hier Betriebsleiter“, erzählt er. Und so sei die Aufnahme der Lehre für ihn kein Berufswunsch gewesen, sondern Heimat, wie er sagt. An jenem 1. September habe keiner ahnen können, dass sich 69 Tage später die Welt verändert, es den Staat, in dem er aufgewachsen und seine Lehre begonnen hat, bald nicht mehr geben würde. Doch Michael Grünberg ist noch immer im Unternehmen, das inzwischen eine GmbH geworden ist. 37 Jahre gehört er dazu, ist der Hans Garkisch Elektro Anlagen GmbH treu geblieben, heute deren Geschäftsführer.
Wenn er nun auf das Unternehmen schaut, ist er stolz, stolz auf das Erreichte, stolz auf die Mannschaft. Denn, „so gut wie die Leute, die jeden Morgen aufstehen, auf die Baustellen fahren und zuverlässig ihre Arbeit leisten, ist das Unternehmen. Das sind auch die Mitarbeiter, die jeden Tag beweisen, dass das Handwerk in der Prignitz eine Zukunft hat.“ Für Michael Grünberg hat Hans Garkisch 1951 ein Licht angezündet, ein Licht, das bis heute brennt.

Bürgerhaushalt-Projekt vorgestellt: Trimm-Dich-Pfad im Perleberger Stadtwald
(16.04.2026)Rechtzeitig zum Saisonstart hat die Rolandstadt Perleberg ein weiteres Projekt aus dem Bürgerhaushalt vorgestellt. Realisiert wurde nunmehr mit Mitteln aus dem Bürgerhaushalten 2023 und 2024 ein Trimm-Dich-Pfad. Insgesamt stehen sechs Sportgeräte im Stadtwald, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tierpark, die von jedermann genutzt werden können.
Projekteinreicher war damals der Perleberger Thomas Kajnat. Seine Vorschläge bekamen bei den Abstimmungen genug Stimmen, konnten somit realisiert werden.
Und so stehen nun an einem Rundweg ein Barren, eine Bauchtrainer-Bank, eine Klimmzug-Pullbar, zwei Jump-Plattformen, eine Hangelleiter sowie ein Liegestütz-Push. In jedem der beiden Bürgerhaushaltsjahre standen 5.000 Euro, also insgesamt 10.000 Euro, zur Verfügung. Zusätzlich hat die Stadt Perleberg Flyer für den Trimm-Dich-Pfad erstellt. Diese sind in der Stadtinformation, Großer Markt 12, im „Hubertus – Kleine Residenz am Tierpark“, Wilsnacker Chaussee 3, sowie beim Tourismusverband, Großer Markt 4, erhältlich.
Am Dienstag sind Bürgermeister Axel Schmidt, Stadtförster Raphael Wentzel und der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mike Laskewitz mit Vertretern des Bauamtes und des Sachbereichs Kultur und Tourismus vor Ort, um sich den Trimm-Dich-Pfad anzusehen.
Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt dieses Projekt, dass hier den Tourismus, den Tierpark und die nahegelegene Gastronomie und Hotellerie mit einbezogen hat. „Denn alle profitieren davon“, so der Bürgermeister. Liege doch der Rundweg, an dem die Sportgeräte stehen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tierpark und dem Hubertus.
Stadtförster Raphael Wentzel begrüßt diese sportlich-touristische Ergänzung im Wald der Rolandstadt. Gemeinsam mit Antje Hartwig, Sachbearbeiterin Umwelt, wurden die Standorte ausgewählt. Der Stadtbetriebshof hat die Sportgeräte aufgestellt. Raphael Wentzel könne sich auch vorstellen, dass dieses Trimm-Dich-Angebot in der Perspektive erweitert werde, vielleicht auch über mögliche Sponsoren.
Bürgermeister Axel Schmidt sagt, dass der Trimm-Dich-Pfad in der Rolandstadt in einer Zeit entstanden ist, „in der sich Outdoorsport steigender Beliebtheit erfreut“. Mike Laskewitz begrüßt die Zusammenarbeit bei diesem Projekt. Es sei ein touristisches Thema, könne entsprechend vom Tourismusverband beworben werden, nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit dem Tierpark, der Gastronomie und Hotellerie in der Nachbarschaft. Für ihn ist der Trimm-Dich-Pfad eine Aufwertung des Perleberger Stadtwaldes.

„Pflege vor Ort“: Pflegende-Angehörige-Treffen – gemeinsam stark im Alltag
(15.04.2026)Die ersten Treffen der pflegenden Angehörigen hat es schon gegeben. Die Resonanz ist positiv, bietet doch dieses monatliche Treffen die Möglichkeit, sich auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und gegenseitige Unterstützung zu erfahren.
Die Treffen finden einmal im Monat im StadtLabor, Bäckerstraße 37, jeweils von 9.30 bis 11 Uhr statt. Die nächsten Termine sind am 27. April, am 11. Mai und am 29. Juni. Willkommen sind alle, die einen nahestehenden Menschen pflegen, begleiten oder in seiner Betreuung unterstützen – ob zu Hause oder in einer Einrichtung. Das Angebot richtet sich an alle pflegenden Angehörigen, unabhängig davon, ob sie schon lange pflegen oder erst am Anfang stehen. Durch den Austausch mit anderen und die gezielte Beratung wird der oft belastende Pflegealltag erleichtert und das eigene Wohlbefinden gefördert.
Interessierte können ohne Voranmeldung am Treffen teilnehmen oder sich für ein persönliches Einzelgespräch über das Projekt „Pflege vor Ort“ der Rolandstadt Perleberg anmelden. In diesen persönlichen Beratungsgesprächen können individuelle Anliegen rund um das Thema Pflege und Pflegeversorgung besprochen werden – etwa zu Entlastungsmöglichkeiten, rechtlichen Fragen, finanziellen Leistungen oder der Organisation von Hilfen im Alltag.
Die „Pflege vor Ort“-Koordinatorin Nicole Lindemann ist im Rathaus, Großer Markt 1 a, Telefon: 03876 781-133, E-Mail: , zu erreichen.

Rolandstadt Perleberg lädt ein zum Tag der Städtebauförderung
(14.04.2026)Der Tag der Städtebauförderung findet am 9. Mai statt. Auch die Rolandstadt Perleberg beteiligt sich erneut an diesem jährlichen Aktionstag, der gemeinsam von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden sowie weiteren Partnerinnen und Partnern getragen und durchgeführt wird. Der Tag der Städtebauförderung 2026 steht unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ und legt den Fokus auf die Wirkung der Städtebauförderung vor Ort.
Die Stadt Perleberg präsentiert am 9. Mai das aktuelle Bauprojekt der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt in der Heilige-Geist-Straße 3 und 4. Geplant ist eine zweistündige Veranstaltung, in der das Bauvorhaben sowie die Räumlichkeiten im benachbarten Gebäude Karl-Marx-Straße 9/10 der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Treffpunkt ist um 14 Uhr der Innenhof der Heilige-Geist-Straße, hinter dem Bauvorhaben der Gebäude Nr. 3/4. Die fachliche Begleitung und Erläuterung übernimmt mit Luca Filip Thiede ein Vertreter des Perleberger Architekturbüros Klaus Röpke. Interessierte Bürger erwartet ein Einblick in das aktuelle Baugeschehen und die positive Entwicklung des Quartiers in den letzten Jahren. Diese wird auch mit der Fotoausstellung „Vorher- Nachher 30 Jahre Stadtgeschichte“ bei Kaffee und Kuchen verdeutlicht.

Endspurt für Frühbucher – 34. Perleberger Rolandlauf am 9. Mai
(14.04.2026)In knapp einem Monat fällt der Startschuss: Am Samstag, den 9. Mai, verwandelt sich der Tierpark Perleberg wieder in eine einzigartige Kulisse für den Laufsport. Zur 34. Auflage des traditionsreichen Rolandlaufs werden rund 400 Teilnehmer erwartet.
Jetzt anmelden und sparen!
Wer dabei sein möchte, sollte nicht zögern: Nur noch bis zum 15. April profitieren Läuferinnen und Läufer vom günstigen Organisationsbeitrag. Ab dem 16. April erhöht sich die Gebühr. Die Veranstalter rufen daher dazu auf, die Online-Anmeldung zeitnah zu nutzen, um sich den Startplatz zum Vorteilspreis zu sichern.
Strecken für jedes Level
Das Event bietet für jeden die passende Herausforderung. Der Treffpunkt ist wie gewohnt direkt im Tierpark, von wo aus die Routen durch die Parkanlagen und den idyllischen Stadtforst führen:
1,6 km Rolandmeile: Der Klassiker für Kinder.
7 km Hauptlauf / Nordic Walking & Wandern: Ideal für Genießer und Hobbysportler.
14 km Langstrecke: Die sportliche Herausforderung für Ambitionierte.
Ablauf & Anmeldung
Die Veranstaltung wird um 9:00 Uhr offiziell eröffnet, bevor um 9:15 Uhr die ersten Läufer auf die Strecke geschickt werden. Anmeldungen sind online bis zum 6. Mai (9:00 Uhr) unter www.tollense-timing.de möglich.
An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an die Sponsoren, die dieses Event möglich machen:
Sparkasse Prignitz, PVU Prignitzer Energie- & Wasserversorgungsunternehmen GmbH, VAP Vital-Aktiv-Prignitz GmbH & Co. KG und die Firma Nordgetreide GmbH & Co. KG.
Alle weiteren Details finden Interessierte auf der Webseite www.rolandlauf-perleberg.de

Vortragsabend im Stadt- und Regionalmuseum: „Feuerstelle, Hypocaustum, Kachelofen. Eine kleine Geschichte des Heizens“ mit Justyna Gralak und Dr. Christof Krauskopf
(14.04.2026)Am Montag, dem 20. April um 19 Uhr sprechen im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Bekenntnis und Behaglichkeit. Kachelöfen der Reformationszeit in der Mark Brandenburg“ im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg die freie Historikerin Justyna Gralak und Dr. Christof Krauskopf vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum über das Thema: „Feuerstelle, Hypocaustum, Kachelofen. Eine kleine Geschichte des Heizens“.
„Am Anfang war das Feuer …“, so Christof Krauskopf in seiner Vortragsbeschreibung, „denn ohne Feuer gibt es keine Wärme. Und Wärme braucht der Mensch, hat er doch kein Fell. Seit wann kann der Mensch das Feuer kontrollieren und damit für Wärme sorgen? Wie hat sich die Heiztechnik seitdem entwickelt? Die Reise durch die Heiztechnik führt von der offenen Feuerstelle über Kachelofen, Kamin und Steinspeicher-Luftheizung bis zu Dauerbrandofen und Zentralheizung. Wie geht es aber heute weiter, wenn wir ohne Feuer heizen?“
Diesen und anderen Fragen geht der Vortrag von Justyna Gralak und Dr. Christof Krauskopf nach. Beide Referenten gehören zu den Kuratoren der Ausstellung „Bekenntnis und Behaglichkeit“, die seit Februar im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg gezeigt wird. Die Ausstellung wurde vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum 2017 zum Reformationsjahr kreiert und damals im Schloss zu Lübben erstmalig präsentiert. Nun ist sie hier im Perleberger Stadt- und Regionalmuseum zu bestaunen. Sie wurde extra dafür vom Perleberger Museum sehr wesentlich durch einen eigenen Ausstellungsteil mit Blick auf Prignitzer Beispiele und viele weitere lokale Exponate erweitert. Die Ausstellung soll noch bis zum Sommeranfang in Perleberg gezeigt werden.
Zur besseren Planung des Ablaufs der Veranstaltung bitten wir Sie um rechtzeitige Anmeldung, entweder telefonisch unter 03876 781-422 oder via Mail an . Vielen Dank.

Für die Traktor- und Pulling-Fans beginnt am Wochenende in Perleberg die Saison
(14.04.2026)Bei den Fans der Traktor- und Pulling-Szene ist das Perleberger Treffen ein besonderer Höhepunkt, denn für sie beginnt damit die Saison. Denn das Traktortreffen in der Rolandstadt, das vom 17. bis 19. April stattfindet, ist schon immer das erste Treffen des Jahres gewesen, so auch in diesem Jahr. Ebenso beginnen damit die zahlreichen Freiluftveranstaltungen.
Im Gewerbegebiet am Eichhölzer Weg präsentieren zahlreiche Traktor- und Technikfreunde ihre Maschinen. Die Veranstalter hoffen auf gutes Wetter, dass recht viele Besuche den Weg nach Perleberg finden. Die Organisatoren um Nick Schröder wissen, dass ihre Veranstaltung immer wieder Fans, Sammler und Familien anlockt.
Es sei inzwischen das größte Treffen dieser Art in der Region, so Nick Schröder. Und so gibt es für jeden etwas auf dem Ausstellungsgelände. So können sich die Technik-Freaks mit den Traktoren und den anderen ausgestellten Fahrzeugen beschäftigen, mit Gleichgesinnten fachsimpeln oder auf dem Floh- und Teilemarkt stöbern und einkaufen.
Am Freitag ist ab 17 Uhr die Anreise für Aussteller und Händler. Am Sonnabend und Sonntag öffnen die Tore am Eichhölzer Weg jeweils um 9 Uhr.
Für Kinder gibt es am Sonnabend und Sonntag, ein umfangreiches Kinderprogramm mit Schminken, Animation, Karussell, Trampolin, Wasserbällen und Hüpfburg. Ebenfalls an beiden Tagen findet die Ausstellung der historischen Traktoren und Maschinen statt.
Höhepunkt für viele Besucher ist das Pulling. Die ersten Wettbewerbe beginnen am Sonnabendnachmittag mit der Oldtimerklasse. Außerdem findet das freie Ziehen für alle Fahrzeuge statt. Am Sonntag findet dann das „Kräftemessen der Giganten“ statt. Dabei gehen verschiedene Klassen an den Start, Originalmaschinen und Umbauten. Am Ende des Tages erfolgt die Siegerehrung.
Außerdem erwartet die Besucher ein Rahmenprogramm mit DJ und Moderation. Es gibt Mittagstisch mit Deftigem vom Grill und Erbsensuppe sowie am Nachmittag Kaffee und Kuchen.
Die Parkplätze befinden sich auf der Fläche hinter der Brücke über die B 189. Von dort aus bis zum Ausstellungsgelände verkehrt ein kostenloser Bus-Shuttle.

Kik-Filiale feiert „Silberhochzeit“ am Standort Perleberg
(13.04.2026)Wer am Montag die Kik-Filiale in der August-Bebel-Straße 1 betreten hat, dem ist gleich aufgefallen, dass hier heute etwas Besonderes ist. Im Eingangsbereich steht nicht nur ein Glücksrad, an dem die Kunden kleine Preise gewinnen können, sondern die große rot-weiße Luftballongirlande und ein Plakat weisen auf ein Jubiläum hin. Dort steht zu lesen: „Silberhochzeit mit unseren Kunden. Danke für 25 Jahre Treue. Team Perleberg.“ Vor 25 Jahren eröffnete die Kik-Filiale in der Rolandstadt ihre Pforten. Teamleiterin Sandra Maraun war schon damals, am 9. April 2001, dabei.
Und so gratulieren Bürgermeister Axel Schmidt und Leerstandsmanager Jens Knauer ihr zum Doppeljubiläum. Auch den vier Mitarbeiterinnen, die in der Perleberger Filiale arbeiten und Kik-Bezirksleiter Christian Tommack, wird zu 25 Jahren Kik-Filiale gratuliert.
Der Standort sei gut, erfährt Bürgermeister Axel Schmidt im Gespräch mit Bezirksleiter und Teamleiterin. Die Filiale hat diesen gleich neben zwei Einkaufsmärkten. „Es ist immer Betrieb“, berichten die Mitarbeiterinnen. Sechs Tage in der Woche ist Kik geöffnet, montags bis freitags von 9 bis 19 Uhr und sonnabends bis 18 Uhr.
Immer wieder kommen Kunden herein, werden am Glücksrad freundlich begrüßt, erdrehen sich einen Preis bevor sie dann ihre Einkäufe erledigen. So können an diesem Tag die Kunden der Perleberger Filiale mitfeiern, aber auch im Team wird noch gefeiert, verrät Sandra Maraun dem Bürgermeister.

Bürgermeister Axel Schmidt würdigt 30-jähriges ehrenamtliches Engagement des Vereins Mensch und Tier – Verein der tiergestützten Therapie e.V.
(13.04.2026)Im Alten Dorfkrug zu Weisen hatte sich am Sonnabendnachmittag ein Großteil der 75 Mitglieder des Vereins Mensch und Tier – Verein der tiergeschützten Therapie e.V. eingefunden, um das 30-jährige Jubiläum zu feiern. Einige haben ihre Hunde mitgebracht. Zu den Gästen gehören auch Bildungsminister Gordon Hoffmann, Vize-Landrat Dr. Daniel Krause-Pongratz und der Perleberger Bürgermeister Axel Schmidt.
Die Vereinsvorsitzende Dr. Katja Albrecht informiert vor dem Beginn der Veranstaltung die drei Ehrengäste über Vereinsstruktur und Einsatzgebiete der Therapiehunde. So erfahren Gordon Hoffmann, Dr. Daniel Krause-Pongratz und Axel Schmidt, dass die Vereinsmitglieder nicht nur aus der Prignitz kommen und in Teams unterwegs sind. In der Prignitz seien es 17 Teams, so Dr. Albrecht. Sie, die selbst an der Förderschule an der Stepenitz als Lehrerin tätig ist, dort mit einem Therapiehund im Einsatz ist, wünscht sich mehr Einsätze an Schulen. Sie weist darauf hin, dass es wichtig sei, dass hier Schulleitung und Lehrer an einem Strang ziehen. Im Gespräch mit den Ehrengästen spricht sie noch die Themen Reisefreiheit und Steuerbefreiung für Therapiehunde an. Hier kann Bürgermeister Axel Schmidt mitteilen, dass die Hundesteuersatzung der Stadt Perleberg diesen Passus bereits enthalte. In der Satzung, die am 5. Juni 2025 von den Stadtverordneten beschlossen wurde, steht im Paragraf 4, dass „eine Steuerbefreiung für Therapiehunde, die eine Ausbildungsbescheinigung dafür haben und nicht zur Einkommenserzielung des Halters genutzt werden, sowie in sozialen Einrichtungen zu Therapiezwecken eingesetzt werden, auf Antrag gewährt wird“.
In ihrer Ansprache zum Jubiläum vergleicht Dr. Katja Albrecht den Verein mit einem Menschen: „Mit 30 Jahren hat man ein Alter erreicht, bei dem man weiß, wo es langgeht. Bei uns im Verein wissen es die Hunde.“ Aus der Idee der Vereinsgründerin und späteren Ehrenvorsitzenden Gerda Fischer-Finzelberg sei eine ganz tolle Gemeinschaft hervorgegangen. Dr. Katja Albrecht unterstreicht die Bedeutung der Einsätze der Therapiehunde in den Einrichtungen: „Sie bringen Freude und Trost.“ Sicher sei für die Menschen, die sie besuchen ein Gespräch gut, „aber wenn ein Hund den Kopf auf den Schoß legt, dann ist das viel, viel besser“. Sie dankt allen Mitgliedern, die den Verein in den vergangenen Jahren aufgebaut und bis heute am Leben gehalten haben. „Damit machen wir das Leben ein wenig bunter“, sagt die Vereinsvorsitzende unter dem Beifall der Anwesenden.
Bildungsminister Gordon Hoffmann dankt den Vereinsmitgliedern für die geleistete Arbeit. Er beschreibt die Therapiehunde als Brückenbauer. „Wenn einem die Worte fehlen, bauen sie Barrieren ab. Und er erinnert in diesem Zusammenhang an den Ehrenamtstag 2013 in Perleberg, wo sich der Verein vorstellte. „Die anwesenden Therapiehunde haben Menschen zusammengebracht“, sagt er rückblickend.
Dieses „Menschen zusammenbringen“ greift auch Dr. Daniel Krause-Pongratz in seinem Grußwort auf, denn Therapiehunde hätten vorbehaltlosen Zugang zu den Menschen und würden auch beim Stressabbau helfen. Der Erste Beigeordnete des Landkreises würdigt dabei das Engagement, das viele Herzblut und die Leidenschaft, die die Vereinsmitglieder für die psychosoziale Betreuung aufbringen.
Bürgermeister Axel Schmidt dankt den Vereinsmitgliedern für ihre 30-jährige Arbeit. Diese habe einen hohen Stellenwert. Denn Therapiehunde kommen nicht nur bei kranken Menschen zum Einsatz, sondern auch in verschiedene Einrichtungen. So sieht das Stadtoberhaupt in dem Besuch in Kitas und Schulen ein „hervorragendes Angebot“. Er sagt dem Verein seine Unterstützung zu, um diese Besuche von Therapiehunden in den Einrichtungen der Rolandstadt anzubieten.
Mit dem Anschnitt der Jubiläumstorte durch Dr. Katja Albrecht beginnt der gemütliche Teil der Jubiläumsfeier. Die Ehrengäste nutzen die Zeit bei Kaffee und Kuchen, um weitere Gespräche zu führen.

Rolandstadt Perleberg stellt 50 Plätze für den Zukunftstag 2026 zur Verfügung
(13.04.2026)Die Rolandstadt Perleberg beteiligt sich auch in diesem Jahr am Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg. Dieser findet am 23. April statt.
An diesem besonderen Tag erhalten Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse die Gelegenheit, praxisnahe Einblicke in die Berufswelt zu gewinnen und die Vielfalt der Ausbildungsberufe vor Ort zu entdecken. Insgesamt stehen 50 Plätze zur Verfügung – jeweils 25 für Mädchen und 25 für Jungen. Diese verteilen sich auf verschiedene Bereiche der Stadt - die Verwaltung, Kindertagesstätten und Horte, das Freizeitzentrum EFFI, das Museum, das Archiv, die Stadtinformation, die Grünanlagen des Betriebshofes sowie die Feuerwehr.
Bürgermeister Axel Schmidt ruft die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen dazu auf, sich über die zentrale Webseite https://zukunftstagbrandenburg.de/registrierung/schuelerinnen-und-schueler/ zum Zukunftstag anzumelden, um sich einen der begehrten Plätze zu sichern. „Seit 2007 beteiligt sich die Rolandstadt Perleberg am Zukunftstag für Mädchen und Jungen“, betont das Stadtoberhaupt. „Wir möchten den Jugendlichen zeigen, wie vielfältig, abwechslungsreich und spannend die Arbeit in einer Stadtverwaltung sein kann.“ Das Perleberger Rathaus sowie die zugehörigen Einrichtungen laden daher die Schüler herzlich ein, auf eine spannende berufliche Entdeckungsreise zu gehen.

Neue Obstbäume für die Kita Knirpsenland – Geschwister-Scholl-Grundschule hat zwei Blutpflaumen auf dem Schulhof
(13.04.2026)Die Aktion „Für eine baumstarke Prignitz“ des Landkreises hat neue Bäume nach Perleberg gebracht. In der vergangenen Woche wurden zwei Obstbäume in der Kita Knirpsenland gepflanzt und zwei Bäume auf dem Hof der Geschwister-Scholl-Grundschule.
„Das ist eine ganz tolle Aktion“, sagt Claudia Ziggel, Leiterin der Kita Knirpsenland. Diese komme bei den Kindern und den Erzieherinnen sehr gut an. Sie, ihre Kolleginnen und die Kinder aller Gruppen sind dabei, als die neuen Bäume gepflanzt werden. Sandro Hanke, Erik Thiel und Daniel Paetz, drei Mitarbeiter der Putlitzer Firma H. & B. Blumenthal GmbH, sind am Donnerstag in die Kita gekommen, um einen Birnenbaum und einen Apfelbaum zu pflanzen.
Ganz genau schauen die Jungen und Mädchen zu, wie zunächst Daniel Paetz und Erik Thiel die Pflanzlöcher in die Erde bohren. Sandro Hanke bringt dann den Wurzelschutz in die Erde bevor der Baum gepflanzt wird. Die Kinder staunen, wie viel Arbeit damit verbunden ist. Auch stellen sie den drei Gärtnern viele Fragen, die diese geduldig beantworten.
In der Kita Knirpsenland haben sich die Verantwortlichen bewusst für den Apfel und die Birne entschieden. „In unserer Kita haben wir bereits einen kleinen Obstgarten, den wir mit den Kindern pflegen“, erzählt Claudia Ziggel. „Ein Pfirsichbaum, ein kleiner Kirschbaum, ein Pflaumenbaum sowie einige Beerensträucher befinden sich bereits in unserem Garten.“ Alle freuen sich über den Zuwachs im Kita-Garten. „Jetzt können wir noch mehr Obstsorten beim Wachsen beobachten, gemeinsam ernten, verarbeiten und vor allem probieren“, sind sich Kinder und Erzieherinnen einig. Am Ende gibt es noch ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit den drei Gärtnern, bei denen sich die Kita Knirpsenland ganz herzlich für die Pflanzung bedankt.
In der Geschwister-Scholl-Grundschule wurden zwei Blutpflaumen gepflanzt. Beide Bäume sind auf dem Schulhof integriert, umrahmen jetzt das Atrium. Hier hatten die Gärtner keine Zuschauer, denn die Pflanzaktion auf dem Schulhof fiel in die Osterferien.

„Die Chance – on Tour“: Die Bühne für die Stars von morgen zum Perleberger Rolandfest 2026
(09.04.2026)Die Nachwuchsshow „Die Chance on Tour“ der Agentur Buchholz geht seit nunmehr elf Jahren auf Tour und bringt frische Talente aus allen Altersgruppen direkt auf die große Bühne. Junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Bereich Gesang zeigen ihr Können und kämpfen um die Herzen des Publikums auf dem Rolandfest in Perleberg. Auch Michael Hirte war bereits vor vielen Jahren Teil dieser Showreihe, bevor seine große Kariere beim Supertalent begann. Was im Kleinen beginnt, kann der erste große Schritt in eine erfolgreiche Karriere sein – viele etablierte Künstlerinnen und Künstler haben auf genau solchen Bühnen ihre Anfänge gefeiert.
„Die Chance – on Tour“ auf dem Perleberger Rolandfest 2026 bietet den Nachwuchstalenten nicht nur eine professionelle Bühne, sondern auch die einmalige Möglichkeit, sich live vor einem großen Publikum zu beweisen. Moderiert wird die Show seit vielen Jahren von der Moderatorin und Sängerin Antje Klann (Radio Schlagerparadies), die mit viel Einfühlungsvermögen den angehenden Künstlern auf der Bühne ihr Lampenfieber nimmt. Das Publikum erlebt eine Showreihe voller Energie, Überraschungen und Emotionen: von atemberaubenden Stimmen über mitreißende Performances bis hin zu originellen Showeinlagen. Das Alter der Teilnehmer spielt dabei keine Rolle. Hier darf jeder überzeugen. Die Zuschauer sind eingeladen, dabei zu sein, wenn aus Talent Leidenschaft und aus Leidenschaft große Showmomente werden.
Anmeldungen für das Rolandfest mit Foto und Hörprobe können unter der E-Mail: eingereicht werden. Nach Sichtung der Unterlagen wird dann entschieden, wer zum Rolandfest die Chance bekommt, sich einem breiten Publikum auf der Bühne zu präsentieren.

„Pflege vor Ort“ mit neuem Angebot: Entspannung am Vormittag
(09.04.2026)„Entspannung vor Ort“ heißt es ab 28. April jeweils am Dienstag im Mehrgenerationenhaus „Perle-Treff“ in der Reetzer Straße 73. „Pflege vor Ort“-Koordinatorin Nicole Lindemann bietet damit ein neues Projekt an. Für dieses neue Angebot konnte die zertifizierte Achtsamkeitstrainerin für Meditation und Stressmanagement, Manuela Behrndt, gewonnen werden.
In dem Basiskurs „Entspannung am Vormittag“ werden Achtsamkeits- und Atemübungen mit sanften Körperübungen kombiniert, um mehr Ruhe und Gelassenheit in den Alltag zu integrieren. Klänge und kurze Wahrnehmungsübungen unterstützen den achtsamen Umgang mit Stress und gedanklicher Anspannung. Die erlernten Techniken können dazu beitragen, im Alltag bewusst zu entspannen, die Schlafqualität zu verbessern und die eigenen Kräfte nachhaltig zu stärken.
Insgesamt findet dieser Kurs dann bis zum 23. Juni jeweils von 10 bis 11.30 Uhr statt. Die Kursgebühr beträgt 150 Euro. Eine Rückerstattung durch die Krankenkassen sei möglich, so Manuela Behrndt.
Da die Teilnehmerkapazität begrenzt ist, wird bis zum 27. April unter der Rufnummer 0162 8977687 um Anmeldung gebeten.

Ausbauarbeiten der Hopfenstraße beginnen am 20. April – Vollsperrung voraussichtlich bis September
(09.04.2026)Im Zusammenhang mit dem Neubau der Feuerwache plant die Rolandstadt Perleberg auch den grundhaften Ausbau der Hopfenstraße einschließlich der Kreuzung Hopfenstraße Karl-Liebknecht-Straße. Der Baubeginn ist am 20. April. Bei der Maßnahme wird der Straßenabschnitt beginnend von der Kreuzung Quitzower Straße bis hinter der Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Hamburger Straße komplett neugestaltet. Darüber hinaus werden neben dem Gehweg auf der bebauten Seite der Straße Längsparkstreifen zwischen den Grundstückszufahrten eingerichtet. Auf der Fahrbahn werden beidseitig Fahrradstreifen in Form von Markierungen vorgesehen. Der Grünstreifen auf der unbebauten Seite erhält eine Mulde zur Versickerung des anfallenden Regenwassers, in der sich dann auch die neue Baumreihe befinden wird.
Die betroffenen Anwohner wurden bereits in einem Anschreiben über das Vorhaben informiert, denn die Bauarbeiten werden unter Vollsperrung der Hopfenstraße in diesem Teilabschnitt erfolgen. Die fußläufige Erreichbarkeit der Grundstücke wird über die gesamte Bauzeit durch die Baufirma gewährleistet. Die Bauarbeiten und somit die Vollsperrung dauern voraussichtlich bis September an.
Als Ansprechpartner während der Bauarbeiten stehen für verkehrliche Angelegenheit Robert Kazmierczak (Telefon: 03876 781 344), für bauliche Angelegenheiten Guido Britz (Telefon: 03876 781 622) und für die Erreichbarkeit der Grundstücke Ulrich Sonntag von der Perleberger Tiefbau GmbH (Telefon: 0160 8242766) zur Verfügung.
Die Rolandstadt Perleberg bittet um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Bauzeit. „Wir sind bemüht, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten“, heißt es dazu aus dem Bauamt.

Amtsblatt 12/2026 erschienen
(08.04.2026)Am Mittwoch, 8. April, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 12/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 12/2026 sind die Tagesordnung der 10. Sitzung des Hauptausschusses sowie eine Stellenausschreibung der Rolandstadt Perleberg.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Geschäftsführer Steve Hausmann zum 30-jährigen Jubiläum der Trend Service GmbH
(08.04.2026)Der 1. April ist für das Unternehmen Trend Service GmbH nicht nur das Gründungsdatum im Jahr 1996. Am 1. April 2014 hat der jetzige Geschäftsführer Steve Hausmann das Unternehmen übernommen und in diesem Jahr erfolgte am 1. April die Übernahme der Essensversorgung mehrerer Ludwigsluster Einrichtungen.
Gegründet hat das Unternehmen Lutz Hagen Mamerow im Werderaner Ortsteil Petzow. „Gestartet ist er dann hier, in Treuenbrietzen und Potsdam“, berichtet Steve Hausmann rückblickend. Nachdem Mamerow das Unternehmen nach Glöwen verlegt und 2004/05 die Gänseburg betrieben hatte, übernahm er 2005 zunächst die Gastronomie des Deutschen Kaisers sowie später dann das Hotel. Nach der Übernahme durch Steve Hausmann verlegte er auch den Firmensitz nach Perleberg.
So gibt er Bürgermeister Axel Schmidt und René Georgius, Leiter des IHK-RegionalCenters Prignitz, Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens. Diese sind gekommen, um ihm zum 30-jährigen Geschäftsjubiläum zu gratulieren. Vom Bürgermeister gibt’s ein Geschenk und eine Glückwunschkarte, von der IHK Blumen und die Ehrenurkunde „für 30 Jahre erfolgreiches, unternehmerisches Handeln für die Wirtschaft im IHK-Bezirk Potsdam und zum Wohle des Landes Brandenburg“.
Heute gehören das Hotel Deutscher Kaiser sowie die Essensversorgung für 120 Einrichtungen – Kitas, Horte, Schulen und Kantinen – zur Trend Service GmbH. Das Versorgungsgebiet erstreckt sich zwischen Güstrow und Oranienburg, von Neustrelitz bis Rathenow. „Ab 13. April haben wir 60 Mitarbeiter“, so Steve Hausmann. Das Essen wird zu 100 Prozent nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zubereitet. Dafür ist das Unternehmen zertifiziert, kann Steve Hausmann berichten. Alles wird hier frisch zubereitet, ist aus eigener Herstellung.
Wenn der Geschäftsführer auf die vergangenen Jahre zurückblickt, dann wissen seine Gesprächspartner gleich, dass er ein Macher ist, Stillstand gibt es selten. So hat er in den vergangenen Jahren nicht nur das Hotel mit der Einrichtung des Wellness-Bereiches und dem Anbau modernisiert, sondern auch die Essensversorgung. Alle Abläufe sind inzwischen digitalisiert und die nächsten Vorhaben bereits geplant. Dazu gehört auch eine Vergrößerung der Halle in der Ackerstraße. Die Ideen gehen Steve Hausmann nicht aus, auch wenn die Bedingungen für die Unternehmen in Deutschland immer schwieriger und komplizierter werden.
Diese Ideen hat er selbst in Corona-Zeiten umgesetzt. Denn als Weihnachtsmärkte verboten waren, gab es auf dem Firmengelände einen Drive-in-Wintermarkt. Die Autos kamen damals nicht nur aus der Prignitz, sondern auch aus Hannover und Hamburg.
Die Zahl der Essen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, weil die gesunde Kost bei den Schülern ankommt, Schulspeisung ist wieder in. Mit einer Betriebsführung endet der Besuch von Bürgermeister Axel Schmidt und IHK-RegionalCenter-Leiter René Georgius. Beide wünschen Steve Hausmann für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel unternehmerischen Erfolg.

Amtsblatt 11/2026 erschienen
(01.04.2026)Am Mittwoch, 1. April, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 11/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 11/2026 sind die Einladungen zur Genossenschaftsversammlung 2026 der Jagdgenossenschaft Sükow und zur Jahreshauptversammlung 2026 der Jagdgenossenschaft Düpow, eine öffentliche Ausschreibung gem. § 12 Abs. 1 VOB/A Vergabe Nr.: RSP.04.3.24-2026 sowie eine Stellenausschreibung der Rolandstadt Perleberg.

„Das Jahrhundertereignis von Perleberg!“ – Einhub der neuen Bronzeglocken in den Kirchturm von Sankt Jacobi
(30.03.2026)Drei Tage lang drehte sich in der Rolandstadt Perleberg alles um die neuen Bronzeglocken der Sankt-Jacobi-Kirche. Seit Juni 2021 waren sie untergestellt, nun ziehen sie in den Glockenturm ein. Dieser wurde in den letzten Wochen für den Einhub vorbereitet. Am Sonnabend wurden sie aufgestellt, präsentierten sich geschmückt vor der Kirche den Perlebergern und ihren Gästen. Sie stellen sich dabei auch vor: Sie heißen Josef, Maria, Matthias, Ludgerus, Anna und Barbara und wiegen 3.250, 1.800, 1.200, 870, 700 bzw. 500 Kilogramm. Insgesamt also 8.320 Kilogramm, die nun in den Kirchturm einziehen. Zahlreiche Interessierte kommen vorbei, unterhalten sich mit den Vertretern des Gemeindekirchenrates, die gern Auskunft über die neuen Bronzeglocken geben.
Auch am Sonntag ist das Interesse groß, als die evangelische Kirchengemeinde zum Festgottesdienst in die Winterkirche geladen hatte. Der Platz reichte kaum aus. Pfarrerin Verena Mittermaier und Pfarrer Valentin Kwaschik freuen sich über die große Resonanz. Sie danken allen Beteiligten, die es ermöglicht haben, dass die Kirche die neuen Glocken ersteigern konnte und den Weg bis zum Glockeneinhub begleiteten. In Vertretung des Bürgermeisters ist Kulturamtsleiter Frank Riedel gekommen. Zum Palmsonntag bringt er Palmenzweige als Geschenk mit, die ihren Platz auf dem Altar finden.
Überhaupt gibt es an diesem Sonntag Parallelen zur biblischen Geschichte am Palmsonntag. Alles ist in Erwartung, in Erwartung auf den Einzug Jesu Christi in Jerusalem. Und in Perleberg sind die Menschen an diesem Sonntag ebenfalls in Erwartung. In Erwartung auf die neuen Glocken, die bald erklingen sollen. Die Anwesenden erfahren auch, dass die neuen Glocken erstmals spätestens am 21. Juni erklingen werden. Dann wird es einen Festakt in der Kirche geben. Zur Aufführung gelangt dann auch ein Glockenoratorium nach Schillers Gedicht „Die Glocke“. An diesem Sonntag ist es der Kanon „Ding dong bells“, der die neuen Glocken begrüßt.
Verena Mittermaier stimmt die Gemeinde auf einen neuen und vielfältigeren Glockenklang ein. Eine entsprechende Läuteordnung werde noch erarbeitet. Es werde ebenfalls ein Glockenspiel geben. Die Idee dazu hatte Kantor Andreas Behrendt. Dieser freut sich, dass die Sparkasse Prignitz dieses Vorhaben mit 5.000 Euro unterstützt. Der Vorstandsvorsitzende Markus Volke und Vorstandsmitglied Frank Nauruhn überreichen einen Scheck persönlich am Montag, unmittelbar vor dem Einhub.
Die evangelische Kirchengemeinde hatte die Glocken von der katholischen Gemeinde Sankt Josef Ruhrhalbinsel in Essen erworben. Die Glocken hingen bis 2014 in einer Kirche im Stadtteil Kupferdreh. Als Grundstock konnten damals Mittel des aufgelösten Fördervereins Kirchturmspitze Sankt Jacobi Perleberg e.V. genutzt werden. Mit diesem Kauf war das Ende des Provisoriums eingeläutet. Denn mit dem Kirchturmbrand im Jahr 1916 hingen hier zwei Stahlglocken. Diese verließen im November des vergangenen Jahres den Kirchturm, wo sie seit über 100 Jahren ihren Dienst versahen. Seitdem laufen die Bauarbeiten.
Am Montag nun verfolgen hunderte Perleberger den Einhub. Doch sie brauchen viel Geduld, bis alle Vorbereitungen abgeschlossen sind. Vorher begrüßen die Pfarrerin Verena Mittermaier und Pfarrer Valentin Kwaschik die zahlreichen Besucher. Gerhard Gundske, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Perleberg-Quitzow, erinnerte noch einmal an die Glockengeschichte. Als die Glocken 2021 auf dem Großen Markt in Perleberg ankamen, sagte er, dass dieser Tag Perleberger Geschichte für Generationen sei. Am Montag nun spricht er gar vom „Jahrhundertereignis für Perleberg und die Sankt Jacobikirche“, würden doch die Glocken 500 Jahre und länger halten. Musikalisch umrahmt wurde der Einhub von Kantor Andreas Behrendt mit dem Evangelischen Posaunenchor Perleberg, dem Jungen Blech sowie dem Berger Singkreis.
Dann ist es endlich soweit, die erste Glocke, die schwerste, wird auf den Kirchturm gebracht. Keiner will diesen Augenblick verpassen. Fast jeder hat sein Handy gezückt, zeichnet dieses Jahrhundertereignis fürs Familienalbum auf. An diesem Tag wird wieder ein Stück Perleberger Stadtgeschichte geschrieben, ein Stück Stadtgeschichte, dem zahlreiche Perleberger beiwohnten, auch wenn es einige Stunden dauerte, bis die letzte Glocke auf dem Turm war.

Sankt Jacobis neue Glocken ziehen in den Kirchturm
(29.03.2026)Sie heißen Josef, Maria, Matthias, Ludgerus, Anna und Barbara, die sechs neuen Glocken für die Sankt-Jacobi-Kirche. Seit Sonnabend stehen sie vor der Kirche, sind beliebtes Ausflugsziel für die Perleberger und ihre Gäste. Mit einem Festgottesdients zum Palmsonntag feierten die Perleberger den Einzug der neuen Glocken, der nun am Montag erfolgen soll.
Den Einhub der Glocken mit dem Kran, das Jahrhundertereignis für die Kirchengemeinde und die Rolandstadt, umrahmt Kantor Andreas Behrendt mit dem Evangelischen Posaunencor Perleberg, dem Jungen Blech sowie dem Berger Singkreis. Ab 10 Uhr erklingen festliche Choräle. Gegen 10.30 Uhr werden die ersten Glocken mit Gesang und Posaunenklängen in den Turm gehoben.
"Dieser interessante und seltene Vorgang kann seitens der Bevölkerung gern begleitet und beobachtet werden." Mit diesen Worten laden Klaus Dieter Graf und Gerhard Gunske vom Gemeindekirchenrat und Pfarrerin Verena Mittermaier die Perleberger und ihre Gäste ein, dem Einhub beizuwohnen.

„Ich war Liquidator in Tschernobyl“ – Gesprächsrunde mit Thomas Tschuprik
(27.03.2026)Vor 40 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich um 1.23 Uhr (23.23 MESZ des Vortages) im Reaktor-Block 4 des Kernkraftwerkes Tschernobyl eine Nuklearkatastrophe. Eine Katastrophe, die bis heute Folgen hat. Die Einwohner der benachbarten Stadt Prypjat wurden evakuiert, kamen nie wieder in ihre Wohnungen zurück.
Aus diesem Anlass lädt die Stadtbibliothek BONA am Mittwoch, 15. April, um 18 Uhr zu einem Talk-Abend mit Thomas Tschuprik ein.
Er wurde als Offizier der Sowjetarmee, knapp ein Jahr nach der Katastrophe, im März 1987 nach Tschernobyl abkommandiert. Der gebürtige Rathenower verließ als kleines Kind mit seiner Mutter und dem Stiefvater, einem in der DDR stationierten Offizier der Sowjetarmee, seinen Geburtsort. Thomas Tschuprik ging in der Sowjetunion zur Schule, wurde dann selbst Offizier. Seine Erlebnisse beim Einsatz in Tschernobyl sind für ihn allgegenwärtig.
Renè Hill wird in der Stadtbibliothek BONA mit Thomas Tschuprik zusammentreffen. Sie werden über die Katastrophe, seinen Einsatz und sein Engagement danach sprechen. Dabei wird auch deutlich, dass diese Nuklearkatastrophe vielen Menschen das Leben kostete, viele Leute dadurch erkrankten. Doch es entwickelte sich eine große Solidaritätswelle, die bis heute existiert. Zahlreiche Hilfsorganisationen und -verbände wurden gegründet, führten Menschen zusammen, die Freunde wurden.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek um vorherige Anmeldung telefonisch unter 03876 612927, per E-Mail unter oder persönlich in der BONA, Puschkinstraße 14.

Ortsvorsteherin Ute Piepenhagen im Amt bestätigt
(27.03.2026)Zur Bürgerversammlung am Donnerstagsabend sind 21 wahlberechtigte Einwohner des Perleberger Ortsteils Lübzow gekommen. Alle 21 stimmen bei der Ortsvorsteherwahl für ihre Amtsinhaberin Ute Piepenhagen. Diese bleibt damit bis zu den Kommunalwahlen 2029 im Amt. Denn ab dann werden auch die Ortsvorsteher nicht mehr im Rahmen einer Bürgerversammlung gewählt, sondern direkt bei den Kommunalwahlen.
Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert ihr zur Wiederwahl und überreicht ihr einen Blumenstrauß.
Danach blickt der Bürgermeister auf das vergangene Jahr zurück und gibt Ausblicke auf das laufende Jahr. Zunächst erfahren die Lübzower, dass sie im Vergleich zum Vorjahr an Einwohnern dazugewonnen haben. „108 Einwohner waren zum 1. Januar 2026 hier gemeldet. Das sind drei Einwohner mehr“, so der Bürgermeister. „Damit nimmt Lübzow Platz acht ein in der Einwohnerstatistik der zwölf Ortsteile.
„Der BRANDENBURG-TAG 2025 war die größte Veranstaltung, die wir je in der Stadt durchgeführt haben“, sagt Axel Schmidt. Dabei verweist er einmal mehr auf das positive Echo, das es dazu gab: sowohl von den Perlebergern, als auch von den Gästen. Nach zwei Jahren Vorbereitung sei es eine gelungene Veranstaltung gewesen.
Das zweite Großereignis, dessen Vorbereitung jedoch weitestgehend im Hintergrund verlief, war die Gründung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Dieses ist nun seit dem Jahresbeginn geöffnet, berichtet Axel Schmidt. Schon jetzt sei an eine Erweiterung geplant. Neue Praxen sollen künftig in den Kaiserlichen Kasernen entstehen. Der Umbau des Stabsgebäudes zum Gesundheitscampus beginne noch in diesem Jahr.
Zwei große Bauprojekte sollen in diesem Jahr fertiggestellt werden, so der Bürgermeister. Es sind die neue Feuerwache an der Quitzower Straße sowie der Große Markt 10. Auch kulturell werde es in Perleberg wieder einige größere Veranstaltungen geben. So wirbt das Stadtoberhaupt schon jetzt für das Straßenkunstfestival PerleBÄM!. „Dieses feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Jubiläum, findet daher an drei Tagen, vom 29. Bis 31. Mai statt“, informiert der Bürgermeister. Außerdem gibt es am 6. Juni das traditionelle Tierparkfest und am 11. und 12. September das Rolandfest. Eine Woche später, vom 18. bis 20. September wird es erstmals das Ballonfestival PAirleberg geben.
Die Lübzower erfahren an diesem Abend auch, dass in der Verwaltung ein neuer Internetauftritt vorbereitet wird. „Damit wollen wir auch die Verwaltung digitaler machen, Dienstleistungen digital anbieten. Mit 43 Dienstleistungen beginnen wir“, so Axel Schmidt.
Dann geht er zum Straßenbau über. So werde die Einengung in der Reetzer Straße noch in diesem Jahr aufgehoben. Dafür muss der betroffene Bereich mittels einer Vollsperrung saniert werden. Neu gebaut werde auch ein Teil der Hopfenstraße. Bürgermeister Axel Schmidt lässt auch die Schlagloch-Problematik nicht aus. „Nach der langen Frostperiode hat der Stadtbetriebshof viel zu tun“, sagt er. Doch es könne nicht alles sofort behoben werden.
Ein für die Lübzower wichtiges Thema stellt der Bürgermeister ebenfalls vor, hat dafür das entsprechende Kartenmaterial vorgestellt: die Klarstellungs- und Ergänzungssatzung. „Dafür liegt jetzt der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss vor. Wenn er am 23. April von den Stadtverordneten beschlossen wird, kann die öffentliche Auslegung erfolgen“, so Axel Schmidt. Eventuell könne die Satzung final noch in diesem Jahr beschlossen werden. In diesem Zusammenhang stellt der Bürgermeister später noch den jüngst beschlossenen „Bau-Turbo“ vor.
Dann kommen die Bürger zu Wort. Sie sprechen ihre Probleme an. Dabei geht es um Probleme mit den Straßen im Ort bzw. die Verbindungsstraße nach Spiegelhagen, die Erneuerung eines Spielgerätes auf dem Spielplatz und verschiedene Feldwege, die der Pflege und Wartung bedürfen. Axel Schmidt will die Probleme in der Verwaltung besprechen, den Spielplatz hat er sich noch vor Ort angesehen.
Nach dem offiziellen Ende der Bürgerversammlung nutzen einige Einwohner noch die Möglichkeit, persönlich mit dem Bürgermeister ins Gespräch zu kommen.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Christian Lange zum 20-jährigen Bestehen der Perleberger Filiale der Friedrich-Lange GmbH
(27.03.2026)Die Friedrich Lange GmbH ist einer der größten mittelständischen Großhändler im Norden Deutschlands. In Hamburg ansässig, eröffnete das Unternehmen nach der Wende auch in Mecklenburg und Brandenburg Filialen, die Holfix Abhollager. 1991 wurde das erste Abhollager in Grevesmühlen eröffnet, seit 2006 gibt es auch eine Filiale in Perleberg. Im Schwarzen Weg 1 ist diese zu finden. Hier können sich die Kunden, überwiegend Handwerksfirmen der Region, schnell und umfassend mit Material und Equipment versorgen.
Am Donnerstag wird das 20-jährige Bestehen des Standortes Perleberg gefeiert. Dazu ist auch Geschäftsführer Christian Lange in die Rolandstadt gekommen. So können Bürgermeister Axel Schmidt und Leerstandsmanager Jens Knauer ihm persönlich zum Standortjubiläum gratulieren.
An diesem Tag haben die Mitarbeiter der Perleberger Filiale Kunden und Geschäftspartner zum gemeinsamen Feiern eingeladen. Dabei kommen sie miteinander ins Gespräch. Die Firmen haben auch die Möglichkeit mit den Vertretern verschiedener Herstellerfirmen ins Gespräch zu kommen, sich die neuste Technik und Verfahren zeigen und erklären zu lassen.
Im Gespräch mit dem Geschäftsführer erfahren Axel Schmidt und Jens Knauer, dass das Unternehmen vom Standort Perleberg aus 20 bis 25 Kunden regelmäßig beliefert. Auch in Perleberg wird nach der über 100-jährigen Tradition gearbeitet. Denn im Bereich Sanitär- und Heizungsbedarf sei die Friedrich Lange GmbH ein geschätzter Partner des lokalen Handwerks, stehe dafür mit Leistungsstärke, Flexibilität und Präsenz vor Ort bereit. 28.000 Artikel habe das Unternehmen im Lager, so Christian Lange, die von den 38 Fahrzeugen des Gesamtunternehmens ausgeliefert werden. Dabei haben die Kunden mehrere Möglichkeiten: „Sie kommen hierher und sagen, welche Teile sie brauchen. Wenn sie am Lager sind, können sie mitgenommen werden, ansonsten können sie auch telefonisch bestellen. Erfolgt dies bis 16:30 Uhr, dann stehen die notwendigen Teile am nächsten Morgen um 7 Uhr bereit. Gleiches gilt bei einer Onlinebestellung, die bis 20 Uhr möglich ist“, erklärt der Geschäftsführer.
In Perleberg sind Filialleiter Tibor Konert, Frank Schomacher (Innendienst Verkauf) und Daniel Schlichting (Außendienst) tätig. Hinzu kommt der Auszubildende Finn Köthke. Im ersten Lehrjahr erlernt er den Beruf des Groß- und Außenhandelskaufmann.
Wenn Christian Lange auf die Gesamtfirmengeschichte seit 1909 zurückblickt, so habe das Unternehmen viele Krisen überstanden: Erster Weltkrieg, Inflationsjahre, die große Depression, das Dritte Reich und die Ölkrise. So blickt Geschäftsführer Christian Lange auf die aktuelle politische Weltlage, die auch in seinem Unternehmen die Kosten in die Höhe treibt. Erste Auswirkungen seien schon zu spüren. Dennoch hält er es gerade jetzt mit dem hanseatischen Slogan „Kaufmannsgut ist Ebbe und Flut“!

Verkehrseinschränkungen: Kirchplatz zur Glockenpräsentation und zum Einhub auf den Kirchturm gesperrt
(27.03.2026)Am Montag, 30. März erfolgt der Einhub der Glocken auf den Kirchturm der Sankt-Jacobi-Kirche. Aus diesem Grund und den damit verbundenen Feierlichkeiten zu diesem Ereignis, ist der Kirchplatz von Sonnabend, 28. März, bis zum Dienstag, 31. März, vollständig gesperrt.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Martha Arndt zum 90. Geburtstag
(27.03.2026)Martha Arndt ist gerade beim Kaffeetrinken, als Bürgermeister Axel Schmidt sie besuchen kommt. Die Jubilarin konnte am Freitag auf 90 Lebensjahre zurückblicken. Das Stadtoberhaupt ist ins Seniorenpflegezentrum in der Ackerstraße gekommen, um ihr zu diesem runden Geburtstag zu gratulieren.
Auch wenn Martha Arndt den Großteil ihres Lebens in Perleberg gelebt hat, geboren ist sie am 20. März 1936 in Wittenberge. „Im Haus neben dem Museum“, erzählt sie dem Bürgermeister. Sie berichtet ihm auch, wie und vor allem wo sie ihren Mann kennengelernt hat. Man könnte ja meinen, dass sich die Wittenbergerin und der Perleberger Maler Harry Arndt sich irgendwo in der Prignitz kennengelernt hätten. Schließlich liegen die beiden Städte nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Aber Martha hat ihren Harry in Sankt Georgen im Schwarzwald auf der Kirmes kennengelernt. Da war sie 17 Jahre alt. 1955 haben sie dann geheiratet.
Aus der Ehe gehen drei Jungen hervor. Einer von ihnen ist am Nachmittag zum Kaffeetrinken gekommen. „In großer Runde feiern wir heute Abend im ,Belo Horizonte‘“, sagt er. Insgesamt sind es dann 30 Personen.
Gearbeitet hat Martha Arndt als Krankenschwester im früheren Krankenhaus in der Reetzer Straße. Also nur wenige Meter von ihrem Wohnsitz entfernt. Bis heute habe sie noch Kontakt zu ehemaligen Kolleginnen. Ab und zu wird noch gemeinsam Kaffee getrunken und in Erinnerungen geschwelgt. Überhaupt, sie hat viele Erinnerungen an ihr Leben, kennt viele Stationen, wo sie gelebt hat. Wenn es wieder wärmer ist, möchte sie sich einiges in der Stadt anschauen, möchte sehen, wie sich Perleberg entwickelt hat, besonders an den Orten, wo sie und ihr Mann einst gewohnt haben.
Ihr Mann ist 2014 verstorben, seitdem lebt sie allein und seit knapp fünf Jahren in der Ackerstraße. Bürgermeister Axel Schmidt hört aufmerksam zu. Nach knapp einer Stunde verabschiedet er sich wieder, denn bald kommt das Taxi, das Martha Arndt zu ihrer Geburtstagsfeier fährt.

Amtsblatt 10/2026 erschienen
(25.03.2026)Am Mittwoch, 25. März, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 10/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 10/2026 sind die Einladungen zu den Mitgliederversammlungen der Jagdgenossenschaften Spiegelhagen, Groß Linde und Lübzow, eine öffentliche Ausschreibung gem. § 9 Abs. 1 i.V.m. § 27 Abs. 1 UVgO, der Bebauungsplan Nr. 46 der Rolandstadt Perleberg - Gebiet: Industriegebiet "Fleischverarbeitung Quitzow", Buchholzer Chaussee sowie eine Stellenausschreibung der Rolandstadt Perleberg.

Neue Souvenirs aus Perleberg: Fine-Art-Tasse „Traverso“ und Keramikfigur Perleberger Roland
(25.03.2026)Die Stadtinformation Perleberg erweitert ihr Sortiment um zwei hochwertige Souvenirs, die zentrale Motive der Rolandstadt aufgreifen. Ab sofort sind die neue Fine-Art-Tasse „Traverso“ zum Preis von 12,95 Euro sowie der handgefertigte Perleberger Roland aus Keramik für 24,90 Euro erhältlich.
Die Tasse im Modell „Traverso“ wurde vom Hersteller ATRegio produziert. Eine Künstlerin hat im Fine-Art-Stil prägnante historische und bekannte Motive der Stadt gezeichnet, die anschließend auf die Tasse übertragen wurden. Das elegante Design und die detailreiche Gestaltung machen sie zu einem besonderen Erinnerungsstück – sowohl für Sammler als auch für den täglichen Gebrauch. Die Tasse ist spülmaschinengeeignet.
Der Perleberger Roland, Wahrzeichen der Stadt und Symbol städtischer Freiheit, wurde als 17 Zentimeter hohe Keramikfigur liebevoll nachgebildet. Gefertigt wird die Figur in Handarbeit von „Dekozauber by Stesa“, einem jungen Perleberger Unternehmen. Jede Figur ist ein Unikat aus weißer Keramik mit schwarzer Beschriftung und wiegt etwa 270 bis 280 Gramm.
Das historische Vorbild steht seit 1498 auf dem Großen Markt in Perleberg. Die Sandsteinfigur erreicht mit Sockel eine Höhe von 4,26 Metern. Der Roland ist mit erhobenem Schwert dargestellt und trägt eine Rüstung mit Brustharnisch, Arm- und Beinschienen sowie markanten Schulterstücken – ein eindrucksvolles Symbol der städtischen Rechte und Freiheiten.
Beide Souvenirs sind ab sofort in der Stadtinformation Perleberg, Großer Markt 12, erhältlich.

Öffentliche Osterfeuer in der Rolandstadt Perleberg und ihren Ortsteilen
(24.03.2026)Zu den Traditionen der bevorstehenden Osterzeit gehören die Osterfeuer, bei denen die Bürger zusammenkommen, sich auf die bevorstehenden Feiertage einstimmen.
In der Rolandstadt Perleberg sind folgende öffentliche Osterfeuer angemeldet:
Gründonnerstag, 2. April
17 Uhr: Lübzow (Dorfstraße/Rohlsdorfer Weg)
18 Uhr: Quitzow (Dorfplatz), Spiegelhagen (Wiese hinter der Feuerwehr), Dergenthin (Sportplatz).
Ostersonnabend, 4. April
16 Uhr: Düpow (Mergelkuhlenweg), Gramzow (Dorfstraße).
17 Uhr: Schönfeld (nördlich des Dorfes in der Nähe des ehemaligen Bahndamms), Sükow (Spiel- und Sportplatz)
18 Uhr: Rosenhagen (Wiese nördlicher Ortsrand), Groß Buchholz (Dorfgemeinschaftshaus).
Außerdem gibt es weitere Osterfeuer in Perleberg und den Ortsteilen, die im Rahmen der Vereinstätigkeiten von Sport-, Kleingarten- und anderen Vereinen durchgeführt werden.

„Pflege vor Ort“ erweitert das Projektangebot: Nachbarschaftshilfeschulung jetzt auch in Perleberg
(24.03.2026)Die Nachbarschaftshilfe, die ehrenamtliche Hilfe für den Alltag hat jetzt auch im Land Brandenburg eine rechtliche Grundlage. Seit Januar können sich Nachbarschaftshelfer in Brandenburg offiziell beim Landesamt für Soziales und Versorgung registrieren lassen und aktiv werden. Diese übernehmen einfache Aufgaben wie Einkäufe, Behördengänge oder Begleitungen, die über den Entlastungsbetrag des Pflegebedürftigen (bis 131 Euro monatlich) finanziert werden. Die nachbarschaftlichen Helfer erhalten maximal 10 Euro pro Stunde. So bleibt das selbstbestimmte Leben zu Hause länger möglich und Angehörige können entlastet werden.
Wer profitiert und wie kann man mitmachen?
Die Initiative richtet sich an pflegebedürftige Menschen ab Pflegegrad 1, hilfsbereite Nachbarn und vernetzte Gemeinschaften.
Erste Präsenz-Schulung in Perleberg
Das „Pflege vor Ort“- Projekt der Rolandstadt Perleberg ermöglicht in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Altern und Pflege im Quartier die erste Präsenz-Schulung in der Prignitz.
Am 23. April von 9 bis 16 Uhr startet für maximal 10 Teilnehmer die erste Schulung im Freizeitzentrum EFFI, Wittenberger Straße 91–92. Anmeldungen sind bis zum 16. April per E-Mail an oder telefonisch unter 03876 781-133 bei der „Pflege vor Ort“-Koordinatorin möglich.
Interessierte sind herzlich eingeladen, an dieser Schulung teilzunehmen.
Weitere Infos: www.nachbarschaftshilfe-brandenburg.de

Strategische Gesamtmaßnahmenberatung in Perleberg
(24.03.2026)Bürgermeister Axel Schmidt konnte in der vergangenen Woche Vertreter des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg (MIL), des Landesamtes für Bauen und Verkehr (LBV) sowie des Sanierungsträgers BIG Städtebau GmbH in der Rolandstadt begrüßen. Sie alle sind Teilnehmer an der strategischen Gesamtmaßnahmenberatung.
Anliegen der Beratung war es einerseits, sich ein Bild vom erreichten Stand der Gesamtmaßnahmen der Stadtentwicklung in den Förder- und Gebietskulissen in der Rolandstadt zu machen. Ebenso galt es, den Stand der Stadtentwicklungsziele auf Grundlage der städtebaulichen Zielplanung und des INSEKs der Stadt Perleberg darzustellen.
Auftakt der Veranstaltung war ein Rundgang durch die Stadt. Im Mittelpunkt standen dabei das Bahnhofsumfeld, das Gebiet der „Alten Kaiserlichen Kasernen“, das Postquartier, die Wollweberstraße sowie weitere Objekte in der historischen Altstadt. Das Interesse der Vertreter aus dem Ministerium und dem Landesamt war groß. GWG-Geschäftsführer Ronald Otto begleitete den Rundgang und berichtete überlaufende und abgeschlossene Sanierungsvorhaben des Wohnungsunternehmens.
Im weiteren Verlauf dieser wichtigen Gesamtberatung, die im Rathaus fortgesetzt wurde, bekräftigte der Bürgermeister die Fortschreibung des INSEKs „Rolandstadt Perleberg 2035“, in der die verbliebenen Handlungsbedarfe und Maßnahmen weitergeführt und durch eine neue städteräumliche Schwerpunktsetzung ergänzt wurde.
Der Fokus richtete sich auf die in der städtebaulichen Zielplanung definierten Förderschwerpunkte und Sanierungsbedarfe, wie die Umsetzung wichtiger Einzelvorhaben - kaiserliches Postamt, Stadtinformation und Bibliothek am Großen Markt 10, energetische Sanierung und Herstellung der Barrierefreiheit des Rathauses - sowie private Förderprojekte. Vorausschauend ist die Gesamtmaßnahme über das Jahr 2030 fortzusetzen, so der einheitliche Tenor aus der Stadtverwaltung.
Die Vertreter der Rolandstadt wiesen darauf hin, dass auch in den darauffolgenden Jahren Städtebaufördermittel in Anspruch genommen werden müssen. Nur so können die großen Vorhaben der Kommune und die privaten Förderprojekte unterstützt und umgesetzt werden.
Die Städtebauförderung sei ein wichtiges Instrument um gerade auch Privateigentümer zur Sanierung ihrer Objekte zu motivieren, indem sie finanzielle Unterstützung in Form von Städtebaufördermittel in Anspruch nehmen können.

Perleberg ehrt seine besten Sportler
(24.03.2026)Die drei Kommunen des Regionalen Wachstumskerns Prignitz - Perleberg, Karstädt und Wittenberge - ehrten am vergangenen Sonntag ihre besten Sportler des vergangenen Jahres. Die Rolandstadt Perleberg konnte dabei 41 Sportler ehren, die im vergangenen Jahr durch besondere oder außergewöhnliche Leistungen hervorgetreten sind, sowie Personen, die sich durch vorbildliches Engagement oder langjährige Verdienste im Sport/Verein ausgezeichnet haben.
Die erfolgreichsten Sportler der Rolandstadt kommen auch in diesem Jahr vom Boxclub Redtel e.V. sowie von der Abteilung Leichtathletik des SSV Einheit Perleberg e.V. Diese Sportler sind Botschafter der Rolandstadt, tragen den Namen Perlebergs über die Grenzen der Prignitz und des Landes Brandenburg hinaus. Der Boxclub Redtel ist für sein Engagement vom Ostdeutschen Sparkassenverband als Verein des Jahres ausgezeichnet worden.
Die erfolgreichsten Sportler, die Titelgewinner bei Deutschen und Landesmeisterschaften, konnten sich am Sonnabend in der Karstädter Lößnitzhalle ins Ehrenbuch der Stadt Perleberg eintragen. Dazu gehören vom SSV Einheit Perleberg Lukas Schwarzer (Landesmeister Mehrkampf, 60m und 800m in der M12), Talea Münzel (Landesmeisterin Diskuswurf und Kugelstoßen in der W14), Ben Jaeger (Landesmeister Speerwurf und Weistsprung in der M15), Yvonne Loock (Landesmeisterin 1500m in der W 45) sowie Toralf Jastram (Norddeutscher Meister Speerwurf der M 60) und vom Boxclub Redtel Nassela Hasso (Deutsche Meisterin bis 66kg der U15 und Landesmeisterin bis 70kg der U15), Rouhef Hassso (Deutsche Meisterin bis 70kg der U17 und Landesmeisterin bis 66kg der U17), David Duca (Landesmeister bis 36kg der U13), Brayan Bryks (Landesmeister +80kg der U17), Amir Ali Sarvari (Landesmeister bis 46kg der U15), Laith Alshwiki (Landesmeister bis 48kg der U15), Mansur Dzugireav (Landesmeister 54kg der U17), Flit Radjavi (Landesmeister bis 80kg der U17), Hussein Alizada (Landesmeister bis 75kg Jugend), Muslim Dzugireav (Landesmeister 66kg der U17), Mohammed Ali Heydari (Landesmeister bis 50kg der U17), Venessa Strecker (Landesmeisterin 51kg der U19), Alexander Neumann (Landesmeister bis 55kg der U19) und Ilyas Ismailov (Landesmeister bis 46kg der U17).
Für ihre Medaillengewinne bei Deutschen und Landesmeisterschaften wurden geehrt: Richard Fathke, Yannik Franke, Janne Kalahs, Klaas Wonneberger, Philipp Raue, Leo Schreiber, Ha Trán Lé Thu, Enya Krüger (alle SSV Einheit Perleberg), Anny Schulze, Ali Soltani, Robert Valescu, Rasul Mezidov, Dahab Balaki, Jan Hampel, Ali Radjavi, Hajji Elmarough, Mustafa Hussaini und Alexandru Mihai (alle Boxclub Redtel). Geehrt wurden außerdem das Gründungsmitglied des KSV Prignitz e.V. Manuel Siegmund und die Trainerin und internationale Kampfrichterin Wiebke Eichler vom Boxclub Redtel.
Außerdem gab es eine gemeinsame Ehrung der Stadt Perleberg und der Gemeinde Karstädt für die Spielgemeinschaft Perleberg/Karstädt. Dabei wurden fünf Sportler geehrt, darunter die beiden Perleberger Oscar Torster und Caden Wallus (beide SG Traktor Perleberg).
Moderiert wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr von Frank Dannehl. Ihm zur Seite stand die Europameisterin im Trapschießen Kathrin Murche. Sie nahm als diesjährige Ehrensportlerin an der Veranstaltung teil. Für den KSV und den Prignitzer Handball Club Wittenberge gab es noch eine besondere Überraschung: Kathrin Murche zog diese beiden Vereine, die sich die 500-Euro-Spende der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz teilen. Hinzu kommt noch die Gage der Tänzerinnen des Laaslicher Karnevalsvereins, die die Sportlerehrung kulturell umrahmten. Die Scheckübergabe übernahm Sarina Starck als Vertreterin der VR-Bank.
Für Bürgermeister Axel Schmidt und Rainer Pickert, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, zeigen diese Ehrungen einmal mehr, wie erfolgreich die Sportler der Rolandstadt sind. Sie gratulierten den Sportlern zu ihren Erfolgen, wünschen ihnen auch für die Zukunft viele Medaillen und Meistertitel. Denn diese verkünden bei den Siegerehrungen mit der Nennung der Vereine auch den Namen der Rolandstadt Perleberg.
Einen besonderen Gast konnten die Sportler und Kommunalvertreter am Sonntag in der Löcknitzhalle. Gordon Hoffmann, neuer Bildungsminister des Landes Brandenburg wohnte der Veranstaltung bei.

Sprechstunde der Schiedsstelle im April
(24.03.2026)Die Rolandstadt Perleberg informiert, dass die Sprechstunde der Schiedsstelle am Dienstag, 7. April, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, in den Räumlichkeiten der Lotte-Lehmann-Akademie, Großer Markt 12, Raum 310, 2. Obergeschoss, stattfindet. Anfragen können gern vorab an Dorit Hein unter der E-Mail-Adresse gesendet werden.
Die Schiedsstelle ist zuständig für einfache bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, Strafsachen und den Täter-Opfer-Ausgleich.

Verkehrseinschränkungen: Schuhstraße bleibt bis 1. Oktober gesperrt
(23.03.2026)Auf Grund der andauernden Bauarbeiten am Komplex Großer Markt 10 hat der Landkreis Prignitz die damit einhergehende verkehrsrechtliche Anordnungen bis zum 1. Oktober verlängert. Das betrifft den Großen Markt sowie die Schuhstraße, die bis dahin weiter voll gesperrt bleibt.

Der Perleberger Rolandlauf 2026 bereits in der 34. Auflage
(23.03.2026)Am Samstag, 9. Mai, wird der Tierpark Perleberg wieder zur Laufstrecke: Der Perleberger Rolandlauf erlebt in diesem Jahr seine 34. Auflage. Die Vorbereitungen für die traditionsreiche Veranstaltung laufen derzeit auf Hochtouren.
Mitmachen kann jeder, der Lust am Laufsport hat – Jung und Alt. Bei dieser besonderen Veranstaltung erleben die Teilnehmer Freude an der Bewegung, Teamgeist und persönlichen Ehrgeiz. Ob Anfänger oder Profi – jeder Schritt zählt. Der Rolandlauf gehört seit vielen Jahren zu den festen sportlichen Veranstaltungen der Region.
Wie gewohnt ist der Treffpunkt im Tierpark Perleberg, die Strecke führt durch und um den Tierpark herum sowie durch den Stadtforst. Folgende Strecken stehen zur Auswahl:
1,6 Kilometer – Rolandmeile für Kinder
7 Kilometer – Hauptlauf
7 Kilometer – Nordic Walking / Wandern
14 Kilometer – Langstrecke
Die Eröffnung der Veranstaltung ist um 9 Uhr, der erste Start erfolgt um 9:15 Uhr.
Hinweis zur Anmeldung:
Online-Anmeldungen sind bis Mittwoch, 6. Mai, 9 Uhr möglich. Die Anmeldung erfolgt über: www.tollense-timing.de.
Neu in diesem Jahr ist eine Staffelung des Organisationsbeitrags. Für Anmeldungen bis zum 15. April gilt der bisherige Beitrag. Danach wird bis zum Anmeldeschluss am 6. Mai um 9 Uhr ein erhöhter Beitrag fällig.
Die Veranstalter hoffen in diesem Jahr auf eine besonders große Beteiligung – ein Teilnehmerfeld von rund 400 Läuferinnen und Läufern wäre ein großartiges Signal für den Laufsport in der Region.
Die Flyer mit allen Informationen werden in der kommenden Woche in der Stadt verteilt. Weitere Informationen unter: www.rolandlauf-perleberg.de/

Im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses gibt es neue Einblicke in Perleberger Kaufmanns-familien der Kaiserzeit
(23.03.2026)Ab sofort sind erneut Teile der Sonderausstellung des Stadt- und Regionalmuseums „Perleberger Kaufmannsfamilien der Kaiserzeit“ im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses in Perleberg zu sehen. In einer Auswahl von 17 neuen Bild-Text-Tafeln lädt das Rathaus zu einer Zeitreise zurück in die Kaiserzeit (1871 bis 1918) ein, in der auch Perleberg einen rasanten wirtschaftlichen und städtebaulichen Aufstieg erlebte. Perleberg blühte Ende des 19. Jahrhunderts auf. Firmengründungen, eine nach der anderen, bescherten der Kreisstadt wirtschaftliche Prosperität und bürgerlichen Wohlstand, das Stadtbild wurde mit qualitätsvollen Bauwerken, Bürgerhäusern, Gartenanlagen, Stadtmöbeln etc. verschönert, die von einfühlsamen Architekten und Bau-, Zimmer- und Maurermeistern entworfen wurden, allen voran Max Viereck, Carl Achtel, Carl Seimert oder Hermann Witte. In der Innenstadt etablierten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer mehr Ladengeschäfte und auch Kaufhäuser. An der Peripherie gründeten sich Fabriken mit ihren markanten, mit Schornsteinen bestückten Werksgebäuden und ihren Fabrikantenvillen. Entlang der Berliner und der Wittenberger Straße, der Lindenstraße, am heutigen Friedrich-Engels-Platz (ehem. Hindenburg-Platz) und im Bahnhofsviertel entstanden schmucke Bürgervillen und hoben das architektonische Stadtbild enorm. Die Wirtschaft florierte und die Innenstadt war außerordentlich belebt durch Handel und Wandel. Die Ausstellung im Rathaus widmet sich einigen der damals prosperierenden mittelständischen Unternehmen unserer Stadt.
Vorgestellt werden u. a. die legendäre Konditorei mit Tanzcafé Voigt in der Wittenberger Straße 95/96 (heute das Restaurant „statt café“). Die Konditorei wurde 1818 hier an dieser Stelle von Wilhelm Hartmann gegründet. 1840 übernahm sie sein Schwiegersohn Ferdinand Voigt, dessen Nachfahren das aufstrebende Geschäft bis 1962 betrieben. Zwei andere Tafeln widmen sich den in Perleberg im 19. und 20. Jahrhundert ansässigen Buchbindern, Buchdruckern und Zeitungsverlegern. Vor allem die Buchbinderfamilie Kloß, die sich 1819 bereits in Perleberg etablierte und bis 1945 hier in der Krämerstraße ansässig war, ist hier behandelt. Der Buchladen von Wilhelm Krenkel in der Bäckerstraße Nr. 36, den er 1849 eröffnete, war sehr bekannt. Er wurde 1886 von Wilhelm Düwert übernommen. Eine Zeitung gab es in Perleberg bereits seit 1836. Es war das „Gemeinnütziges Wochenblatt für Perleberg und die Umgebung“ und erschien im Verlag des Buchhändlers G. Götze. Allerdings wurde sie in den ersten Jahren noch in Rathenow gedruckt, da in Perleberg keine eigene Druckerei existierte. Als erster Buch- und Zeitungsdrucker firmierte dann seit 1839 in Perleberg Friedrich Jacobson, der mit der Nr. 14 des 4. Jahrgangs des Gemeinnützigen Wochenblattes am 7. April 1839 den Druck dieser von G. Götze verlegten und redaktionell betreuten Zeitung in Perleberg übernahm und später in der Herausgabe des Kreisblattes für die Westprignitz gipfelte. Ein besonderes Druckerei- und Verlagshaus begründete dann 1882 Franz Grunick, der nunmehr mit den Prignitzer Nachrichten eine der wichtigsten Zeitungen der Prignitz bis 1947 herausgab. In seiner Druckerei in der Mühlenstraße Nr. 16 entstanden zahllose Druckerzeugnisse, wie Festschriften, Chroniken, Programmzettel etc. und hier verlegten Prignitzer Autoren ihre Werke und Gelegenheitsschriften. Franz Grunick selbst wurde Chronist der Stadt Perleberg. Seine Stadtchronik erschien kurz nach seinem Tode 1939 in seiner Druckerei anlässlich der 700-Jahrfeier Perlebergs.
Ein weiterer Teil der Ausstellung widmet sich dem Kolonialwarengeschäft der Familie Dittmer in der Wittenberger Straße Nr. 2. Johannes Dittmer übernahm das Ladengeschäft 1891 und etablierte hier ein alle denkbaren Warensortimente bietendes Kolonialwarengeschäft, in dem neben frischen Heringen, Gewürzen, Bier, Getreide, Kaffee und Tee auch Saatgut, Dünger und Petroleum erhältlich waren. Sein Sohn Georg betrieb das Geschäft bis 1963 und nach einem langen Dornröschenschlaf wechselte die gesamte Ladenausstattung 1988 in das benachbarte Museum, wo dieser Kolonialwarenladen bis heute Publikumsliebling ist. Weiter Tafeln widmen sich der Traditionsfirma Koch, die noch heute besteht und 1861 von den Brüdern Wilhelm und Friedrich Koch als Maschinenbaufabrik gegründet wurde. Seit 1865 ist das Unternehmen bis heute in der Berliner Straße Nr. 42 bis 44 ansässig und widmet sich inzwischen nur noch dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen und zugehörigem Reparaturservice. Hier findet sich außerdem seit vielen Jahren auch eine Filiale der Deutschen Post. Schließlich geht eine Tafel auch auf das älteste in Perleberg nachgewiesene Gewerbe, die Schuhmacher ein. Ihre erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1239, das zugleich auch das Jahr der urkundlichen Ersterwähnung Perleberg ist. Sie geht auf ein Privileg des Stadtherren Johann Gans für die Schustergilde in Perleberg vom 27. März 1239 zurück. In der Urkunde gestattet der Stadtherr von Perleberg, der Edle Johann Gans, den Perleberger Schuhmachern und ihren Nachkommen sich in einer Innung zu organisieren. Diese abschriftlich überlieferte Urkunde ist für die brandenburgische Landesgeschichte von herausragender Bedeutung, markiert mit dem Jahr 1239 nicht nur das älteste Schusterprivileg, sondern zugleich auch das älteste Innungsprivileg auf dem Territorium des heutigen Bundeslandes Brandenburg überhaupt. Die Bedeutung des Schuhmachergewerbes für Perleberg geht u. a. auch daraus hervor, dass es eine Schuhstraße und einen Platz mit dem Namen Schuhmarkt gibt. Die Schuster blieben bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein bedeutender Teil der Perleberger Handwerkerschaft. 1697 wurden hier 27 ansässige Schuster gezählt, 1801 sogar 112 und 1861 bereits 131 Schuh- und Pantoffelmacher, was u. a. auch durch die hier etablierte ständige Garnison bedingt war. Das Einwohnerverzeichnis von 1896 nennt noch 81 Schuhmacher und 1925 waren es nur noch 34. Heute ist nur noch eine einzige Schuhmachermeisterin in Perleberg tätig.
Die kleine Ausstellung im Rathaus ist im Rahmen der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zugänglich. Der Besuch ist kostenlos.

Öffnungszeiten der Einrichtungen der Rolandstadt Perleberg zu den Osterfeiertagen
(23.03.2026)Wie wäre es mit einem Besuch des Stadt- und Regionalmuseums am Osterwochenende? Diese Möglichkeit besteht am Ostersonntag, 5. April. Dann öffnet das Haus am Mönchort 7-11 für die Besucher von 11 bis 16 Uhr. Karfreitag, 3. April und Ostermontag, 6. April, ist das Museum geschlossen.
Die Stadtinformation bleibt am Karfreitag, 3. April, Ostersonntag, 5. April, und Ostermontag, 6. April, geschlossen. Perleberger und ihre Gäste können am Sonnabend, 4. April, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtinformation vorbeischauen. Hier erfolgt auch die Anmeldung zur „offenen Stadtführung“. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Roland auf dem Großen Markt. Hier sind auch Kurzentschlossene herzlich willkommen.
Alle anderen Einrichtungen der Rolandstadt Perleberg, so auch die Stadtbibliothek BONA, bleiben über die Osterfeiertage geschlossen. Sie öffnen wieder am 7. April zu den gewohnten Öffnungszeiten.

Verkehrseinschränkungen: Haussanierung in der Wollweberstraße führt zu Sperrungen
(23.03.2026)In der Zeit vom 30. März bis zum 18. Dezember wird in Perleberg das Wohnhaus Wollweberstraße 11 saniert. Das führt zu Verkehrseinschränkungen.
Um das Grundstück herum sind betroffen:
- die Uferstraße: Vollsperrung einer Gehwegseite
- die Wollweberstraße: Vollsperrung einer Gehwegseite sowie halbseitige Sperrung der Fahrbahn
- der Sankt-Nicolai-Kirchplatz: Vollsperrung einer Gehwegseite sowie Vollsperrung der Fahrbahn
Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen. Betroffene Grundstücke bleiben zu Fuß erreichbar.
Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer 03876 713-467 oder der E-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde wenden.
Bei Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03876 306665 an die Baufirma Andreas Ludwig.
Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da Verzögerungen beim Bauablauf grundsätzlich möglich sind.

Verkehrseinschränkungen: Sperrung in der Feldstraße im April
(20.03.2026)In der Zeit vom 7. bis zum 30. April 2026 kommt es in Perleberg in der Feldstraße zwischen dem Kreuzungsbereich Friedrichstraße und dem Abzweig Meisenweg infolge von Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der Abwasserleitung zu Verkehrseinschränkungen.
Zwischen Meisenweg und Friedrichstraße kommt es zu leichten Beeinträchtigungen der Fahrbahn. Vor dem Kreuzungsbereich Friedrichstraße muss die Feldstraße wiederum vollständig gesperrt werden. Eine Umfahrung ist über die Ravenslandstraße sowie die Friedrichstraße möglich. Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen. Betroffene Grundstücke bleiben zu Fuß erreichbar.
Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer 03876 713-467 oder der e-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde wenden.
Bei Fragen hinsichtlich des Bauvorhabens wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03876 79980 an den Westprignitzer Trink- und Abwasserzweckverband oder an das Bauunternehmen Horsthemke & Fischer GmbH (Telefon: 03876 787020).
Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da Verzögerungen beim Bauablauf grundsätzlich möglich sind. Sollten die Arbeiten nicht fristgemäß abgeschlossen werden, wird die Straßenverkehrsbehörde diesbezüglich über die Homepage des Landkreises Prignitz informieren.

Brandenburgische Frauenwoche: Susann Kloss holt Literatur aus der Schublade
(20.03.2026)Zu einer ganz besonderen Literaturvorstellung hatte jüngst die Stadtbibliothek BONA im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche eingeladen. Unter dem Titel „Ladys im Licht“ stellte die Schauspielerin Susann Kloss Literatur von Frauen vor, die bisher in Schubladen verschwunden waren. Neben der Nichtveröffentlichung hatten diese Skripte noch etwas gemeinsam: Ihre Frauen sind nicht von Beruf Schriftstellerin, sondern sie arbeiten als Schauspielerin, als Coachin, Geschäftsführerin, als Bankkauffrau oder bei der der Versicherung.
Susann Kloss hat diese Literatur von Sylvia Burza, Christine Kugler, Britt Seyfarth, Edelgard Riebold, Isabell Arndt, Christine Felten, Andrea Jennert und Kea Schwarzfeld nicht nur aus der Schublade geholt, sondern sie auf die Bühne gebracht. Jedes Stück hat sie auf ihre ganz persönliche Art und Weise interpretiert, mit der notwendigen Ernsthaftigkeit, aber auch mit Humor, mit und ohne Gesang, sehr zum Vergnügen des überwiegend weiblichen Publikums.
So tritt die Schauspielerin beim „Schlachtfest“ von Edelgard Riebold als Bäuerin auf. Beschrieben wird ein Schlachtfest, dass vielen hier im ländlichen Raum noch gut in Erinnerung ist, aus der Sicht der Enkelin. Da wird alles durchlebt: die Schlachtung, das Aufhängen der Schweinehälften sowie das Blutrühren. All die Dinge, die der Kunde im Supermarkt kaum noch kennt. Susann Kloss freute sich, dass sie „Fachpublikum“ im Zuschauerraum hatte. Denn viele hatten bei diesen Szenen ihre eigenen Bilder aus früheren Erlebnissen im Kopf.
Ebenso war es mit der Geschichte „Preisausschreiben“ von Sylvia Burza. Hier wundert sich eine Frau, dass ihr ein junger Mann verkündete, sie hätte im Preisausschreiben gewonnen. Sie ist sich ganz sicher, dass dies nur Fake ist, denn schließlich habe sie an keinem Preisausschreiben teilgenommen. Die berichtet es der Nachbarin, die das Rätsel löst: Sie hat nämlich unter dem Namen ihrer Freundin an dem Preisausschreiben teilgenommen. Denn im Fall eines Gewinnes wollte sie nicht mit ihrem Mann verreisen. Mit der Pointe hatte Susann Kloss einmal mehr die Lacher auf ihrer Seite.
Bei diesem literarischen Abend in der Stadtbibliothek BONA waren Frauen aller Generationen vertreten, zwischen 18 und 80 Jahren, freuen sich Bibliotheksleiterin Susann Fritz und Regine Tausendfreund, Gleichstellungsbeauftragte der Rolandstadt Perleberg. „Ein Mann war aber auch dabei“, sagen sie. Nach der Vorstellung tauschten sich die Gäste noch untereinander über die unbekannte Literatur der Autorinnen aus.
Gefördert wurde die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Prignitz.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Mario Nix zum 35-jährigen Jubiläum
(20.03.2026)Seit 35 Jahren besteht nunmehr das Autohaus Nix. Aus diesem Grund sind Bürgermeister Axel Schmidt und Wirtschaftsförderer Christian Reichel vom TGZ Prignitz am Mittwochnachmittag in den Berliner Weg gefahren, um Mario Nix zu gratulieren. „Alles Gute zum 35.“, so Bürgermeister Axel Schmidt. „Sie haben einen guten Ruf“, schiebt er noch hinterher. Denn inzwischen verkauft Mario Nix keine Fahrzeuge mehr, sondern er konzentriert sich voll auf den Abschleppservice und Pannendienst.
Im Gespräch mit dem Bürgermeister sagt Mario Nix, der sich sehr über den Besuch zum Betriebsjubiläum freut, dass mit dem Unternehmen schon alles Ostern 1990 angefangen habe. Damals als Abschleppdienst und Gebrauchtwagenhandel. Das Autohaus wurde dann am 24. August 1991 eröffnet, so der Firmenchef. Gemeinsam mit Vater Klaus-Dieter sei zuvor die Autohaus Nix GmbH gegründet worden. In den Unterlagen der Stadt ist der 31. März 1991 als Gründungsdatum hinterlegt.
Die Perleberger kennen das Autohaus Nix aber noch als Händler der Automarke Honda. Über 25 Jahre lang war das Autohaus Vertragshändler. „Anfang 2020 sind wir dann völlig aus dem Autohandel ausgestiegen“, so Mario Nix. Kurze Zeit später kam Corona und damit viele Einschränkungen. „Wir haben damals alles richtig gemacht“, sagt er rückblickend. Seitdem ist er ausschließlich als Abschleppservice und Pannendienst unterwegs.
365 Tage sind er und seine drei Mitarbeiter unterwegs, um Fahrzeuge abzuschleppen oder ihnen zu helfen. Zum Team gehört noch eine Sekretärin. „Und das ist zu schaffen?“, fragt der Bürgermeister. Mario Nix nickt und erklärt, dass jeder dann eine Woche Bereitschaftsdienst habe. „Das klappt schon!“. Bürgermeister und Wirtschaftsförderer erfahren im Gespräch mit Mario Nix so manches Erlebnis aus dem Alltag seiner Mittarbeiter.
Unter der Notrufnummer 03876 79800 ist der Pannendienst 24 Stunden erreichbar.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Sabine Harwig zur Praxiseinweihung
(20.03.2026)Seit sechs Wochen praktiziert Sabine Harwig schon in der Hausarztpraxis im Ärztehaus am Krankenhaus. Am Mittwoch fand nun die offizielle Einweihung statt. Unter den Gästen ist auch Bürgermeister Axel Schmidt. Er überbringt die Glückwünsche der Rolandstadt Perleberg. Der Bürgermeister wünscht der Ärztin viel Glück mit ihrer neuen Praxis, überreicht ihr dazu symbolisch das Perleberger Hufeisen. Das Stadtoberhaupt freut sich, dass es mit der Eröffnung nun eine weitere Hausarztpraxis gibt. Sabine Harwig und ihr Praxisteam leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung einer wohnortnahen hausärztlichen Versorgung in der Rolandstadt, so der Bürgermeister.
In den ersten sechs Wochen haben sich bereits rund 400 Patienten angemeldet. „Es sind aber noch Kapazitäten vorhanden“, sagt Sabine Harwig. Sie hat in der Vergangenheit bis zu 1.300 Patienten behandelt. Für Perleberger, die bisher vergeblich einen neuen Hausarzt gesucht haben, sei dies ein hervorragendes Angebot, so Bürgermeister Axel Schmidt.
Die Praxis gehört zur Gesundheitszentrum Wittenberge GmbH der Elbmed-Gruppe. Karsten Krüger, 1. Geschäftsführer von Elbmed Prignitz, heißt die Gäste zur offiziellen Praxiseinweihung herzlich willkommen. Besonders begrüßt er natürlich Sabie Harwig und ihr Praxisteam mit den Schwestern Nicole, Tina und Kathi. Er erinnert an die Herausforderung, diese Praxis in einer relativ kurzen Zeit einzurichten. „Wir haben es geschafft, in den vorhandenen Räumen diese Arztpraxis zu implementieren. Somit wurde ein langer Wunsch realisiert“, so Karsten Krüger. Damit verfüge das Ärztehaus am Krankenhaus über drei Praxen. Neben Sabine Harwig praktizieren hier Bela Matthias Lieb, Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie und Dr. Thomas Telschow, Facharzt für Chirurgie.
Für Sabine Harwig ist es ihre vierte Praxis. 25 Jahre war sie selbstständig in Pritzwalk tätig. Sie dankt für das Vertrauen, dass ihr mit dieser Praxiseröffnung entgegengebracht wurde. „Es war für mich ungewöhnlich, noch einmal ganz neu anzufangen“, sagt sie. Mit ihrem Schwesternteam habe sie sich inzwischen eingearbeitet, wurde gemeinsam die Startphase gemeistert.
Auch sie dankt an diesem Tag allen, die dazu beigetragen haben, dass die Praxis vor sechs Wochen eröffnen konnte. Genannt wurde speziell die EDV und die Haustechnik der Elbmed Prignitz. Ein Dank, den es an diesem Tag mehrfach zu hören gibt, auch von Karsten Krüger sowie von Einrichtungsleiter Patrick Wandel.
Für die hausärztliche Versorgung Perlebergs ist die Praxiseröffnung ein Schritt in die richtige Richtung, sind sich alle Anwesenden einig. Einwohner der Stadt, die in den vergangenen Wochen und Monaten vergeblich nach einem Hausarzt suchten, können sich jetzt hier melden. Die Praxis befindet sich im Ärztehaus am Krankenhaus, Dobberziner Straße 94, Telefon: 03876 305250, E-Mail: .

Die Glocken halten Einzug in Sankt Jacobi
(19.03.2026)Eine Woche vor dem Osterfest ist es soweit. Die sechs Bronzeglocken, die die Kirchengemeinde von einer entwidmeten Kirche aus Essen ersteigert hat, werden mit dem Kran in den Kirchturm von St. Jacobi eingehoben, darüber informiert die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Perleberg-Land. „Es ist ein Meilenstein in der seit Jahren geplanten Sanierungsmaßnahme“, sagt Pfarrerin Verena Mittermaier.
Eine festliche öffentliche Würdigung der am Kirchplatz für den Einhub bereitstehenden Glocken findet am Palmsonntag, 29. März, im Rahmen des Gottesdienstes statt, der um 10:30 Uhr in der Winterkirche beginnt. Im Verlauf des Gottesdienstes zieht die Gemeinde nach draußen, um mit festlichen Worten und Gesang die neuen Perleberger Glocken zu feiern. Alle Interessierten sind sehr herzlich dazu eingeladen. Den ganzen Palmsonntag über hat die Bevölkerung die Möglichkeit, das Sechsergeläut aus nächster Nähe zu besichtigen und somit die Glocken in ihrer tatsächlichen Größe und Gestalt wahrzunehmen, bevor sie im Inneren des Kirchturms „verschwinden“ und ihren Platz am eigens dafür angefertigten Glockenstuhl einnehmen.
Am Montag, 30. März, beginnt dann am Morgen der Einhub der Glocken mit dem Kran. Kantor Andreas Behrendt umrahmt dieses Jahrhundertereignis mit dem Evangelischen Posaunenchor Perleberg, dem Jungen Blech sowie dem Berger Singkreis. Ab 10 Uhr erklingen festliche Choräle. Gegen 10:30 Uhr werden die ersten Glocken mit Gesang und Posaunenklängen in den Turm gehoben. Insgesamt wird die Arbeit voraussichtlich mehrere Stunden in Anspruch nehmen. „Dieser interessante und seltene Vorgang kann seitens der Bevölkerung gerne begleitet und beobachtet werden“, so die Pfarrerin und die Bauverantwortlichen Klaus-Dieter Graf und Gerhard Gunske.
Möglich wird das neue Perleberger Geläut durch zahlreiche Kooperationspartner und Einzelpersonen, die das Projekt seit Jahren finanziell und praktisch unterstützen. Dafür dankt die Kirchengemeinde sehr herzlich!

Handwerklicher Familiennachmittag im Stadt- und Regionalmuseum
(18.03.2026)Am Sonntag, 22. März, geht es im Perleberger Museum wieder handwerklich zu. Im Rahmen der laufenden Sonderausstellung „Bekenntnis und Behaglichkeit. Kachelöfen der Reformationszeit in der Mark Brandenburg“ haben Besucher in der Zeit von 13.30 bis 16 Uhr nach einem kurzen Rundgang durch die Sonderausstellung die Möglichkeit, Kacheln aus selbsthärtendem Ton herzustellen.
Dieses Mal werden die modellierten Tonwaren im Anschluss nach Pritzwalk in den Brennofen gegeben und zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam glasiert. Renate Groenewegen betreut am 22. März im Museum Interessierte und führt diese in die Kunst des Töpferns ein. Es werden historische Modelle zur dekorativen Gestaltung der Tonarbeiten eingesetzt.
Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Bitte melden Sie sich zu der Veranstaltung unter oder telefonisch unter 03876 781-422 an.

Sprechstunde des Seniorenbeirates der Rolandstadt Perleberg im April
(18.03.2026)Jeden ersten Mittwoch findet die Sprechstunde des Seniorenbeirates der Rolandstadt Perleberg von 9.30 bis 11.30 Uhr und nach Vereinbarung (Telefon: 0175 6915362) im StadtLabor, Bäckerstraße 37, statt.
Zwei Vertreterinnen des Beirates stehen dabei als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Zur nächsten Sprechstunde am 1. April erwarten Tanja Weiß und Renate Hirschmeier die Senioren.
„Vorbeikommen kann jeder“, sagt Beiratsvorsitzende Sabine Brecht. „Unsere Sprechstunde ermöglicht den Senioren der Rolandstadt, ihre Probleme anzusprechen bzw. uns Hinweise zu geben. Wer einfach nur ,Hallo!‘ sagen möchte, ist ebenso willkommen.“ Für die Mitglieder des Seniorenbeirates ist das Kennenlernen ein wichtiger Aspekt dieser Sprechstunde. „Wir wollen die älteren Bewohner der Rolandstadt kennenlernen und sie sollen uns und unsere Arbeit kennenlernen“, so Sabine Brecht. „Wir erhoffen uns dabei nicht nur neue Impulse für unsere Arbeit, sondern auch Ideen für möglich neue Veranstaltungsangebote für die Senioren unserer Stadt.“

Bürgersprechstunde im Monat April
(18.03.2026)Welche Anliegen, Meinungen und Ideen haben Sie? Was wollten Sie schon immer einmal Bürgermeister Axel Schmidt oder dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert mitteilen?
Die Möglichkeit dazu gibt es wieder am 1. April. In der Bürgerfragestunde stellt sich der der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung den Fragen und Meinungen der Perlebergerinnen und Perleberger ab 17 Uhr im Zimmer 310 der Lotte-Lehmann-Akademie, Großer Markt 12.

Amtsblatt 09/2026 erschienen
(18.03.2026)Am Mittwoch, 18. März, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 09/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 09/2026 sind die Eintragungsmöglichkeit von Übermittlungssperren nach dem Bundesmeldegesetz, die Änderung zur Einsichtnahme der Haushaltssatzung der Rolandstadt Perleberg für das Haushaltsjahr 2026 und die Tagesordnung der 10. Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Finanzen und Haushaltskontrolle.

Ausflugslokal Neue Mühle: Neustart mit neuem Betreiber und neuem Namen
(17.03.2026)Mit einem Tag der offenen Tür hat das Ausflugslokal Neue Mühle am Sonnabend wieder seine Pforten geöffnet. Und dies erfolgte mit neuem Betreiber und mit neuem Namen. Nino Rakow heißt der neue Inhaber. Seit dem 1. Januar haben Nino Rakow und seine Unterstützer auf diesen Tag hingearbeitet, haben die Gaststube renoviert und teilweise umgestaltet. Und er hat dem Lokal mit angeschlossenem Campingplatz einen neuen Namen gegeben: Mit dem Neustart heißt es nun „Food Camp – Restaurant & Camping by Neue Mühle“.
Bevor am Sonnabendnachmittag die Perleberger und ihre Gäste sich hier umschauten, sind Bürgermeister Axel Schmidt und TGZ-Geschäftsführerin Sandra Perabo gekommen, um Nino Rakow alles Gute für den Neustart zu wünschen. Vom TGZ gibt es Blumen und vom Bürgermeister das Perleberger Hufeisen, das dem neuen Unternehmer und seinem Ausflugslokal Glück bringen soll. „Bis jetzt hat es gut gewirkt“, sagt der Bürgermeister. Sandra Perabo wünscht Nino Rakow viele gute Ideen. Außerdem stehe das TGZ auch weiterhin als Gesprächspartner zur Verfügung, so die Geschäftsführerin. Dieses Angebot nimmt er gern an.
Nino Rakow informiert Axel Schmidt und Sandra Perabo über die Veränderungen, die er vorgenommen hat. Auf dem Campingplatz habe es bereits die ersten Gäste gegeben. Hier gibt es 18 Stellplätze, die gegebenenfalls auf 20 erweitert werden können, so der neue Betreiber. Die erste Anfrage für eine Klassenfahrt liegt bereits vor. Für kleine Gesellschaften steht den Gästen das Perleberg-Zimmer zur Verfügung.
Bis in die frühen Morgenstunden laufen die letzten Vorbereitungen für den Neustart.
Am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen war das Restaurant gut gefüllt. Die Perleberger und ihre Gäste sind neugierig auf ihr historisches Ausflugslokal und dessen Neustart. „Wir hatten mehr Besucher, als ich erwartet habe“, freut sich Nino Rakow. Die Gäste seien dabei nicht nur aus der Region, sondern gezielt zu diesem Tag der offenen Tür auch aus Wismar und Osnabrück angereist.
Seit Sonntag ist nun das „Food Camp – Restaurant & Camping by Neue Mühle“ offiziell geöffnet. Mit zwei Mitarbeitern – einer Servicekraft und einem Hausmeister – beginnt er. Nino Rakow selbst steht in der Küche.
Geöffnet hat das Ausflugslokal jetzt immer mittwochs bis freitags von 14.30 bis 16 Uhr für Kaffee und Kuchen und ab 17.30 Uhr. Sonnabends und sonntags öffnet das „Food Camp – Restaurant & Camping by Neue Mühle“ bereits um 11 Uhr. Am Sonntag ist um 17 Uhr Feierabend, Montag und Dienstag ist Ruhetag.
Neben dem Restaurantangebot mit „ehrlicher Küche“, wie Nino Rakow es in seinen Flyern beschreibt, und dem Campingplatz für Zelte und Caravans wird es einen Kanu-, Tretboot- und Stand-Upp-Paddel-Verleih geben. In der Perspektive soll es auch wieder Kahnfahrten auf der Stepenitz geben.
Informationen sind bei Instagram und Facebook zu finden. Nachfragen und Reservierungen sind telefonisch (03876 301010) und per E-Mail () möglich.

Gartenabfälle dürfen nicht verbrannt werden
(16.03.2026)In den vergangenen Tagen wurden in der Rolandstadt Perleberg mehrere Klein- oder Gartenfeuer überprüft, die auf Grund der Rauchentwicklung sowie des ungeeigneten Brennmaterials zu beanstanden waren. Seitens der Stadtverwaltung wurden die Betreiber ermahnt. Die Feuer mussten gelöscht werden, um die Belästigung zu stoppen.
In diesem Zusammenhang weist der Sachbereich Umwelt darauf hin, dass das Verbrennen von Gartenabfällen in Deutschland laut Kreislaufwirtschaftsgesetz (§ 11) verboten ist. Soweit Schnittgut nicht durch Kompostieren, Schreddern, Mulchen oder Scheitholzgewinnung selbst verwertet werden kann, ist es an den Annahmestellen des Landkreises abzugeben. Feuer mit starker Rauchentwicklung sind aufgrund unzulässiger Belästigung und Luftverunreinigung nach § 7 Landesimmissionsschutzgesetz verboten. Nur Scheitholz aus Baumschnitt ist als Brennmaterial für ein Lagerfeuer zulässig, wenn es - je nach Stärke - etwa 1 Jahr oder mehr gelagert wurde. Diesjähriges Schnittgut, Laub und krautige und grüne Pflanzenteile sind ausgeschlossen!
Die einzuhaltenden Bestimmungen sind auch in der ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Perleberg zum Abbrennen von Stoffen im Freien nachzulesen. Zuwiderhandlungen werden ab sofort als Ordnungswidrigkeit geahndet. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz sieht dafür Geldbußen bis zu 1.500 Euro vor.

1. Flohmarkt des Fördervereins der Grundschule Geschwister Scholl und des Hortes Piccolino erfolgreich
(16.03.2026)Andrea Wittkopf, Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule Geschwister Scholl & Hort Piccolino e.V., ihre Stellvertreterin Yvonne Milde sowie Schulleiterin Christin Linse zeigen sich am Sonnabendvormittag zufrieden. Der 1. Flohmarkt des Vereins wurde angenommen. Davon kann sich auch Bürgermeister Axel Schmidt überzeugen, der die Veranstaltung besucht. „Wir haben 30 Anmeldungen“, erfährt das Stadtoberhaupt gleich am Eingang der Schulsporthalle, in der der Flohmarkt stattfindet.
Nach und nach kommen die Besucher, begeben sich auf den Rundgang durch die Halle. An den Ständen sind oft Familien zu finden, werden Spielzeug, Bücher und Kinderbekleidung angeboten. Aber auch Haushaltsgegenstände sind hier zu finden. An einem Stand sind auch Mystery Boxen im Angebot. „Wir haben zu Hause aufgeräumt, Spielzeug und Bücher aussortiert, die nicht mehr genutzt werden.“ Diesen Satz bekommt der Bürgermeister bei seinem Rundgang öfter zu hören. Die Standbetreiber nutzen seinen Besuch, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Da wird auch schon mal über den einen oder anderen Verkaufsgegenstand gefachsimpelt.
Standgebühr war ein Kuchen. Dieser wurde im Eingangsbereich verkauft. Hier gab es auch Kaffee und kalte Getränke. Viele Besucher und Händler nutzen den Verkaufsstand für ein zweites Frühstück, andere nehmen Kuchen mit nach Hause für die nachmittägliche Kaffeetafel.
Der Förderverein nutzte die Veranstaltung auch, um sich und seine Arbeit vorzustellen. Unter dem Motto „Miteinander für unsere Kinder“ unterstützt er Projekte, Veranstaltungen und Anschaffungen, die den Schul- und Hortalltag der Kinder bereichern.
Nach diesem erfolgreichen Start sind sich die Veranstalter sicher, dass es eine zweite Auflage geben wird. Es sei vorstellbar, regelmäßig einen Flohmarkt durchzuführen, ihn als festes Angebot in den jährlichen Veranstaltungskalender aufzunehmen. Auch Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt diese Idee. „Die Fördervereine unserer Schulen spielen eine wichtige Rolle“, sagt er. „Der Flohmarkt kommt gut an, bringt Einnahmen für weitere Projekte und Anschaffungen für die Geschwister-Scholl-Grundschule und den Hort Piccolino.“

Lübzower sind zur Bürgerversammlung mit Ortsvorsteherwahl eingeladen
Turnusmäßig steht im Perleberger Ortsteil Lübzow die Ortsvorsteher-Wahl an. Daher hat Bürgermeister Axel Schmidt die Lübzower für den 26. März zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Diese findet um 18 Uhr in der Gaststätte „Lübzower Schweiz“, Dorfstraße 10, statt.
Wahlberechtigt sind alle Einwohner des Ortsteiles ab 16 Jahre. Diese sind aufgerufen, in der Bürgerversammlung ihre Stimme abzugeben. 15 Prozent der Wahlberechtigten müssen anwesend sein. Dann ist die Bürgerversammlung beschlussfähig, kann der Ortsvorsteher oder die Ortsvorsteherin gewählt werden.
Bereits im Vorfeld der Wahl ist es möglich, schriftliche Kandidatenvorschläge einzureichen. Entsprechende Formulare können bei der Wahlleiterin unter oder unter 03876 781 343 oder -427 bestellt werden.
Nach der erfolgten Wahl gibt Bürgermeister Axel Schmidt Informationen aus der Stadtverwaltung, können die Lübzower Fragen stellen bzw. spezielle Belange ansprechen.

Die Prignitz radelt an – Auf Tour nach Pritzwalk
(11.03.2026)Das 24. Anradeln in der Prignitz führt am 25. April nach Pritzwalk zum „Pritzwalker Frühlingserwachen“, dem traditionellen Frühlingsfest in der Innenstadt der Dömnitzstadt. „Es sind alle Fahrradfreunde herzlich eingeladen diese Tour mit uns gemeinsam zu bestreiten“, heißt es vom Perleberger Organisationsteam im Kulturamt. „Möchten Sie aus Perleberg mit nach Pritzwalk radeln? Dann melden Sie sich einfach an!“
Teilnehmer können sich noch bis zum 20. April bei der Stadtinformation Perleberg, Großer Markt 12, telefonisch unter 03876 781-522 oder per Mail über anmelden. „Bitte geben Sie vollständigen Vor- und Nachnamen sowie das Geburtsdatum an“, so die Organisatoren.
Treffpunkt zum Anradeln ist am Samstag, 25. April, um 9:30 Uhr am Roland auf dem Großen Markt. Die Abfahrt erfolgt gegen 10/10:15 Uhr nach der Ankunft der Wittenberger Radler. Eine Mitfahrt ist ausschließlich nach vorheriger Anmeldung über die Stadtinformation Perleberg möglich.
Die Tour führt über die Sophienstraße, vorbei an der Neuen Mühle, nach Lübzow. Dann über die Orte Groß Linde und Seddin zum Schlossmuseum nach Wolfshagen. Dort legen die Teilnehmer eine Pause ein und fahren anschließend weiter über Helle, Neudorf und den Mühlenweg Schönhagen nach Pritzwalk. Vor Ort erwartet die Radler ein abwechslungsreiches Programm.
Die Rückfahrt wird individuell gestaltet. „Bitte beachten Sie, dass öffentliche Verkehrsmittel nicht genügend Platz für viele Räder bieten“, heißt es aus dem Kulturamt. Informationen dazu erhalten die Teilnehmer am 25. April vor Ort. Die Kosten für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel werden nicht übernommen.
Für die Teilnahme am Anradeln wird wetterfeste Kleidung sowie die Mitnahme eines kleinen Imbisses empfohlen.

Vortragsabend im Stadt- und Regionalmuseum: „Das Massengrab von Wittstock (1636) - Der Tod als steter Begleiter im Dreißigjährigen Krieg“ mit Anja Grothe
(09.03.2026)Zu einem weiteren Vortragsabend lädt das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg am Montag, 16. März, um 19 Uhr ein. Der Vortrag mit Anja Grothe M. A. widmet sich dem Thema „Das Massengrab von Wittstock (1636) - Der Tod als steter Begleiter im Dreißigjährigen Krieg“.
Die Archäologin Anja Grothe ist seit 2019 Leiterin des Stadtmuseums Brandenburg an der Havel. Für das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum leitete sie u. a. 2007 die Ausgrabungen an einem im Frühjahr 2007 beim Kiesabbau in einer Grube südlich der Stadt Wittstock entdeckten Massengrab auf dem Schlachtfeld von Wittstock vom Jahre 1636. Aus den Ergebnissen dieses damals allerersten modern untersuchten Soldatengrabes von einem Schlachtfeld des 30jährigen Krieges entstand die Sonderausstellung „1636 – ihre letzte Schlacht“, die 2012 im Landesmuseum in Brandenburg an der Havel zu sehen war und danach in München (Prähistorische Staatssammlung), Dresden (Militärhistorisches Museums der Bundeswehr) und Emden (Rüstkammer) gezeigt wurde.
Eine der gewaltigsten Feldschlachten des gesamten Krieges tobte im Herbst am 4. Oktober (nach julianischem Kalender 24. September) 1636 vor den Toren der alten Bischofsstadt Wittstock. Hier trafen 16.000 Schweden unter dem schwedischen Feldmarschall Johan Banér und dem schottischen Feldmarschall Alexander Leslie auf das vereinte, 22.000 Mann starke kaiserlich-kursächsische Heer unter Melchior Graf von Hatzfeldt und Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen. Die verbündeten Truppen erlitten in der Schlacht eine empfindliche Niederlage und mussten im Schutze der Nacht das Schlachtfeld fluchtartig verlassen. Man schätzt, dass in und nach der Schlacht etwa 6.000 bis 8.000 Soldaten umkamen.
2007 entdeckte man bei Grabungen auf dem Schlachtfeld ein Massengrab, das nach der Schlacht hier angelegt wurde. Die Mehrzahl der 125 hier beigesetzten Soldaten hatte das 21. bis 36. Lebensjahr erreicht. Sechs Männer waren im jugendlichen Alter von nicht einmal 20 Jahren verstorben, lediglich einer wurde älter als 40. Das durchschnittliche Sterbealter lag bei 28 Jahren. Über die Auffindung und die wissenschaftliche Untersuchung des Soldatengrabes berichtet die Archäologin Anja Grothe ausführlich in ihrem Vortrag.
Eine Aussichts- und Gedenkplattform auf dem Scharfenberg bei Wittstock / Dosse wurde im Jahre 2011 zum 375. Jahrestag der Schlacht eingeweiht und informiert heute über den historischen Hergang der Kampfhandlungen. Sie ist zugleich eine Gedenkstätte für die Opfer dieser blutigen Schlacht. Die Gedenkstätte ist heute Teil der Zentralen Archäologischen Orte in der Prignitz (ZAO). Das Schlachtfeld von Wittstock mahnt uns gerade auch in der aktuellen Situation: Nie wieder Krieg!
Wie immer bitten die Museumsmitarbeiter für eine bessere Planung um rechtzeitige Anmeldung zum Vortragsabend via Telefon 03876 781-422 oder E-Mail: .

Dorfverein Quitzow lädt ein zum „Frühlingserwachen“
(06.03.2026)Eine Woche vor dem Osterfest, am Sonnabend, 28. März, lädt der Dorfverein Quitzow zum „Frühlingserwachen“ auf den Spielplatz ein. „An diesem Wochenende wollen wir auf den Frühling sowie die bevorstehenden Festtage einstimmen“, so Vereinsvorsitzender Steffen Krüger. „In den vergangenen Wochen haben wir begonnen diesen ersten Höhepunkt des Jahres im Dorf vorzubereiten.“
Um 14 Uhr beginnt das Frühlingserwachen. Hier gibt es Kaffee und Kuchen. Eine Hüpfburg, eine Bastelstraße sowie eine vorgezogene Eiersuche erwarten die jüngsten Besucher.
Gesucht wird an diesem Tag auch der beste selbstgemachte Eierlikör. So sind die Quitzower aufgerufen, ihren selbstgemachten Eierlikör mit auf den Spielplatz mitzubringen. Ebenfalls mit verschiedenen Sorten Eierlikör wird die Eierfarm Premslin vor Ort sein. Diese und die selbstgemachten Eierliköre der Quitzower können verkostet werden. Eine Jury wird die Liköre dann verkosten und den besten am Ende küren.

Stadtverordnetenversammlung fasst Grundsatzbeschluss zur Anwendung des sogenannten „Bau-Turbos“ in der Rolandstadt Perleberg
(06.03.2026)Im Oktober des vergangenen Jahres hat der Bundestag das sogenannte „Bau-Turbo“-Gesetz verabschiedet. Kernstück des Gesetzes ist der neue § 246e BauBG, als befristete Sonderregelung bis Ende 2030. Es ermöglicht den Kommunen bestimmte Bauprojekte schneller zu genehmigen. Insbesondere für den Wohnungsbau ergeben sich Erleichterungen, die auch von den Städten und Gemeinden mitgestaltet werden können.
Die Rolandstadt Perleberg hat auf diese Möglichkeit reagiert, einen Grundsatzbeschluss zur Anwendung des „Bau-Turbos“ als Orientierungsrahmen am 26. Februar in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Hier wurde der Beschluss einstimmig gefasst.
Mit dem Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung werden auch über den „Bau-Turbo“ hinaus verschiedene Beschleunigungselemente ins Baugesetzbuch (BauGB) eingefügt. Die weitreichendsten Beschleunigungsmöglichkeiten bietet der neue § 246e BauGB. Danach kann von den entsprechenden Vorschriften des Gesetzes und den auf dessen Grundlage erlassenen Vorschriften abgewichen werden. Das umfasst Bebauungspläne und sonstige Satzungen sowie die Vorgaben der Baunutzungsverordnung. Die Abweichungen sind jedoch nur zulässig für die Schaffung von Wohnraum oder die Errichtung neuer oder die Änderung bestehender baulicher Anlagen, die dem Wohnraum dienen.
Im Orientierungsrahmen der Rolandstadt, der durch die Stadtverordneten beschlossen wurde, sind die neuen Regelungen für Perleberg und die zwölf Ortsteile festgelegt. Hervorgehoben wird dabei, dass die Entscheidung in Zuständigkeit der Stadtverwaltung liegt, der Prozess als laufende Angelegenheit gilt.
So kommt der „Bau-Turbo“ zur Anwendung, wenn das Bauvorhaben innerhalb der Flächennutzungsplan-Kategorien „Wohnbaufläche“ und „Gemischte Baufläche/Mischgebiet“ liegt. Eine Anwendung in Gewerbe- und Industriegebieten findet nicht statt. Im siedlungsnahen Außenbereich ist eine Anwendung nur in Einzelfällen zulässig.
Weitere Informationen zum „Bau-Turbo“ sind auf der Homepage der Rolandstadt Perleberg zu finden. Fragen können an das Bauamt der Stadt Perleberg, Sachgebiet Stadtplanung, gerichtet werden.

„Das Leben war eigentlich ganz schön bunt!“ - Bürgermeister Axel Schmidt und Ortsvorsteher André Kenzler gratulieren Christa Herzog zum 90. Geburtstag
(06.03.2026)Christa Herzog hat ein ungewöhnliches Geburtsdatum, denn sie erblickte am 29. Februar 1936 in Halle an der Saale das Licht der Welt. Ein Tag, den es nur alle vier Jahre gibt. „Eigentlich ist sie ja erst 22 Jahre“, lässt die Tochter verlauten, als Bürgermeister Axel Schmidt und Düpows Ortsvorsteher André Kenzler am Mittwochnachmittag gekommen sind, um Christa Herzog nachträglich zum 90. Geburtstag zu gratulieren.
Am Wochenende wurde groß in der Familie gefeiert, waren drei ihrer Geschwister mit ihren Partnern, die Kinder, Enkel und Urenkel in der Prignitz.
In Ihrer Heimatstadt Halle an der Saale ist Christa Herzog aufgewachsen, zur Schule gegangen und hat an der dortigen Martin-Luther-Universität Landwirtschaft studiert. Nach dem Studium ist sie 1960 in den Bezirk Schwerin gezogen. „Wir wurden ja damals gelenkt“, erzählt sie. Und so wurde sie an die MTS (Maschinen-Traktoren-Station) Karstädt geschickt, begann dort zu arbeiten. Von dort ging es in die LPG „5. Parteitag“ Karstädt. Hier hatte die sozialistische Gestaltung der Landwirtschaft begonnen, erinnert sie sich. „Aus 119 Hektar Fläche, über die die LPG noch am 10. Februar verfügte, wurden im Mai 550 Hektar. Da gab es eine Menge Arbeit.“
Wenn Christa Herzog auf ihr Leben in der Landwirtschaft zurückblickt, dann fallen ihr immer wieder Anekdoten ein. Als diese sozialistische Gestaltung beispielsweise begonnen hat, neben den 23 Schweineställen es auch noch Kühe auf den Weiden gab, seien diese so manches Mal ausgebrochen, auf die B 5 gelaufen. „Dann mussten wir sie wieder so schnell wie möglich einfangen, wieder auf die Weide bringen.“ Auch erinnert sich die Jubilarin an ihre Ankunft in Karstädt: „Ich war hier angekommen, saß auf meinem Gepäck und wartete, wo ich unterkommen würde. Der Oberagronom hatte für mich eine Möglichkeit in Semlin gefunden. So kam ich zu Bolle. Der hatte noch eine Abstellkammer. Darin stand eine Bettstelle, Kornsäcke, fünf paar Gummistiefel und alles, was man nicht brauchte. Und es gab keine Heizung, und das am 10. Februar.“
Bis 1962 hat sie in der LPG gearbeitet. In der MTS hatte sie ihren Mann Fritz kennengelernt. „1963 haben wir geheiratet, 1964 bekam ich meine erste Tochter.“ Ihre Wohnverhältnisse seien schlimm gewesen. Doch durch ihren Mann, der inzwischen beim Rat des Kreises arbeitete, bekam die junge Familie eine Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung in Perleberg Ost in der Heinrich-Heine-Straße. Nach der Geburt der zweiten Tochter konnte Christa Herzog nicht arbeiten gehen, denn sie hatte keinen Krippenplatz. Sie protestierte auf einer Versammlung, erklärte, dass tausende Frauen nicht arbeiten gehen könnten, weil sie ihre Kinder nicht unterbringen könnten. „Zehn Tage später hatte ich einen Krippenplatz und für die Älteste einen Kindergartenplatz.“ Christa Herzog konnte wieder arbeiten, begann auf dem Schlachthof in Perleberg. „Hier blieb ich 19 Jahre bis zur Wende“, erzählt sie ihren Gästen. „Ein halbes Jahr war ich dann bei der DAA auf einem Lehrgang. Die LPGs fielen alle auseinander, es gab nichts mehr in der Landwirtschaft.“ Und so kam sie in eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) für Landschaftspflege an der Elbe. Mit 60 ist sie dann 1996 in Rente gegangen.
Im gleichen Jahr hatte die Familie ihrer zweiten Tochter in Düpow ein Haus gekauft, wo sie und ihr Mann mit einzogen. Vor 13 Jahren starb ihr Mann.
Doch langweilig wurde es Christa Herzog nie, denn gleich mit Eintritt der Rente ging sie zum Landseniorenverein. Gern erinnert sie sich an die zahlreichen Ausflüge. „Wir waren in vielen Betrieben, so beispielsweise in der Käserei in Bismark und in den Zuckerfabriken in Uelze und Güstrow“, sagt sie. „Alle haben sich gekannt. Es war einfach herrlich!“
„Das Leben war eigentlich ganz schön bunt“, sagt sie, als sich Bürgermeister und Ortsvorsteher verabschieden. Sie habe sich sehr gefreut, dass die beiden persönlich vorbeigekommen seien, um ihr zu gratulieren. Der Ortsvorsteher nimmt eine Idee mit. „Vielleicht gelingt es mir, wieder eine Kaffeerunde für die Älteren zu initiieren“, sagt er zum Abschied.

Gebürtige Hamburgerin lebt seit neun Jahren in der Rolandstadt – Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Lydia Tetsch zum 90. Geburtstag
(06.03.2026)Zweimal ist Lydia Tetsch aus der Hansestadt Hamburg gen Osten weggezogen. Das erfährt Bürgermeister Axel Schmidt, als er ihr zu ihrem 90. Geburtstag gratuliert. Einmal Ende der 1950er Jahre und dann vor neun Jahren. Seitdem lebt sie im Betreuten Wohnen des Evangelischen Seniorenzentrums in der Lindenstraße. „Hier kann sie ihr eigenständiges Leben führen, bekommt aber die Hilfe, die sie benötigt“, berichtet ihr Sohn Günter Kummerfeldt. Er selbst wohnt mit seiner Frau in Reckenzin. Ihre insgesamt fünf Söhne und zwei Enkel leben jedoch überall verteilt.
Am 4. März 1936 ist Lydia Tetsch in Hamburg geboren, dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. 1958 zog sie in die DDR, zunächst nach Zinnowitz auf die Insel Usedom, später dann nach Hoyerswerda. Hier begann sie ihre Tätigkeit in der Gastronomie, lernte den Beruf einer Köchin, später machte sie ihre Qualifikation zum Gaststättenleiter. Die Konsumgenossenschaft, bei der sie tätig war, übergab ihr dann eine Gaststätte. In ihrem Zimmer steht ein Schwarz-Weiß-Foto, das sie hinter einem Tresen stehend zeigt. Es erinnert sie und ihre Besucher an diese Zeit.
Mit der Wende kam das Aus der Konsumgesellschaft und das Ende ihrer Tätigkeit als Gaststättenleiterin. Daher machte sie sich mit ihrem Mann selbstständig. Sie eröffneten Imbissbuden in Hoyerswerda. Ihr Mann verstarb 1998. Dessen Tod und ihre Krebserkrankung zwangen Lydia Tetsch zur Aufgabe. Danach kehrte sie ihrer langjährigen Heimatstadt den Rücken, kehrte im Jahr 2000 in ihre Geburtsstadt Hamburg zurück.
Doch mit zunehmendem Alter brauchte sie doch ab und zu etwas Unterstützung. Für Sohn und Schwiegertochter war es nicht immer einfach, nach Hamburg zu fahren. Deshalb holten sie Lydia Tetsch nach Perleberg. Hier fühlt sie sich wohl, berichtet sie dem Bürgermeister.

Osterferien im Freizeitzentrum EFFI
(06.03.2026)Zwei Wochen Osterferien haben die Schülerinnen und Schüler vom 30. März bis zum 10. April. lm Freizeitzentrum EFFI gibt es in dieser Zeit ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit zusätzlichen Angeboten. In der ersten Ferienwoche dreht sich fast alles um die Vorbereitungen auf das Osterfest. Da wird gebastelt, gestaltet und gebacken. In der zweiten Ferienwoche gibt’s unter anderem ein Wii-Turnier und einen Kinobesuch.
Geöffnet hat das EFFI in den Osterferien von 10 bis 18 Uhr. Die täglichen Angebote beginnen um 14 Uhr, Ausnahme ist die Tagesfahrt nach Rostock, die um 8 Uhr startet.
Das sind die Angebote in den Osterferien
Montag, 30. März Osterbasteln
Teilnehmergebühr: 5 Euro
Dienstag, 31. März Tagesfahrt in den Rostocker Zoo
Teilnehmergebühr: 20 Euro
Mittwoch, 1. April Ostereier gestalten
Teilnehmergebühr: 3 Euro
Donnerstag, 2. April Osterkränze backen
Teilnehmergebühr: 3 Euro
Dienstag, 7. April Diamond Painting
Teilnehmergebühr: 6 Euro
Mittwoch, 8. April Wii-Turnier mit Hot Dogs
Teilnehmergebühr: 3 Euro
Donnerstag, 9. April Kinobesuch: „Super Mario Galaxy“
Teilnehmergebühr: 8 Euro
Freitag, 10. April Spiegeleier backen
Teilnehmergebühr: 3 Euro
Verbindliche Anmeldungen sind ab sofort im Freizeitzentrum EFFI, Wittenberger Straße 91-92, direkt, telefonisch unter 03876 612437 oder per E-Mail unter möglich.

Amtsblatt 07/2026 erschienen
(04.03.2026)Am Mittwoch, 4. März, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 07/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 07/2026 sind die Einladung zur Genossenschaftsversammlung der Jagdgenossenschaft Dergenthin, die Beschlussfassungen der Stadtverordnetenversammlung der Rolandstadt Perleberg, die Ordnungsbehördliche Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen für das Jahr 2026, die 2. Änderung der Hauptsatzung der Rolandstadt Perleberg, die 1. Änderung der Geschäftsordnung der Rolandstadt Perleberg sowie die Tagesordnung der 10. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Tourismus.

Geburtsbaum für die 2025 geborenen Kinder wird am 6. Juni im Tierpark gepflanzt – Anmeldungen bis zum 15. Mai
(04.03.2026)Die Rolandstadt Perleberg wird auch in diesem Jahr im Rahmen des Kinder- und Tierparkfestes den Geburtsbaum für all die neugeborenen Perlebergerinnen und Perleberger pflanzen, die im vergangenen Jahr das Licht der Welt erblickt haben.
Daher bittet Bürgermeister Axel Schmidt darum, dass sich die Eltern, die mit ihren Kindern dabei sein wollen, bis zum 15. Mai im Vorzimmer des Bürgermeisters im Rathaus unter 03876 781-702 oder per E-Mail melden. Dabei wird der Familienname, der Name des Kindes, das Geburtsdatum sowie die Anschrift notiert.
Gepflanzt wird der Baum, in diesem Jahr ist es voraussichtlich eine Roteiche, um 15.15 Uhr.
„Ich freue mich sehr darauf, die jungen Neu-Perlebergerinnen und Neu-Perleberger und deren Eltern am 6. Juni im Tierpark begrüßen zu dürfen“, so der Bürgermeister. „Der Eintritt ist für die Familien selbstverständlich kostenfrei.“

Circus Hermann Renz gastiert in Perleberg
(03.03.2026)Der Winter ist vorbei, der Frühling kündigt sich an. Damit können auch die Zirkusse wieder auf Tournee gehen, Groß und Klein ihre abwechslungsreichen Programme präsentieren. Das erste Zirkusgastspiel in der Rolandstadt Perleberg gibt es vom 13. bis 15. März. Auf dem Festplatz baut dann der Circus Hermann Renz sein Chapiteau auf. Vorstellungen sind am Freitag, 13. März, und Sonnabend, 14. März, jeweils um 16 Uhr sowie am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr.
Seit sieben Generationen gibt es bereits diesen Familiencircus. Heute gehören dazu der Senior-Chef Franz Renz und seine Frau Roswitha, Direktor Hermann Renz und Frau Tamara, ihre beiden Söhne Jimmy und Joey, dessen Frau Anne und Tochter Isabel. Isabel ist mit einem Jahr die jüngste Akteurin in der Manege, wo sie bereits mit Papa Joey Kunststücke vorführt.
Die Mitglieder der Circusfamilie Renz sind in einem abwechslungsreichen Programm zu erleben. In der Manege werden sie Clown, Artist oder Dompteur, wollen die Besucher begeistern, bei den jüngsten Zuschauern das bekannte Leuchten in den Augen erzeugen. Besonders spannend sei die Feuershow, verspricht Anne Renz.
Die Ticket-Hotline ist unter der Rufnummer 0173 1028358 erreichbar. Auf zwei besondere Angebote macht der Circus Hermann Renz aufmerksam: So ist in der Vorstellung am Freitag Familientag. Erwachsene zahlen in dieser Vorstellung Kinderpreise und am Sonntag ist Muttitag. „In Begleitung eines zahlenden Kindes zahlen Muttis nur zehn Euro auf allen Plätzen“, so Anne Renz.
Wer also wieder Zirkusluft schnuppern, eine Mischung aus Clownerie, Artistik und Tierdressuren erleben möchte, der sollte sich den Perleberger Gastspieltermin vormerken.

Erfolgreiche Blaulichtkonferenz in der Rolandstadt Perleberg
(02.03.2026)Die Rolandstadt Perleberg war am Sonnabend Gastgeber für die 2. Blaulichtkonferenz des Kreisfeuerwehrverbandes Prignitz. „Diese Veranstaltungsform des Austausches der Kameradinnen und Kameraden haben wir vor zwei Jahren das erste Mal durchgeführt“, sagt Marcus Giese, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Prignitz. „Die Resonanz war so gut, dass wir uns entschieden haben, diese Konferenz alle zwei Jahre zu wiederholen.“ Lief die Veranstaltung 2024 noch unter dem Titel Kreiskonferenz, so heißt sie in diesem Jahr erstmals Blaulichtkonferenz.
Die Teilnehmerzahl wurde in diesem Jahr mehr als verdoppelt, freuen sich die Organisatoren. Waren es in Wittenberge circa 35 Teilnehmer, sind knapp 80 Kameradinnen und Kameraden nach Perleberg gekommen. In vier Workshops geht es am Sonnabend um „Atemschutz und Atemschutzüberwachung“, „Digitalisierung in der Feuerwehr“, „Zusammenarbeit Rettungsdienst/Feuerwehr und die Schnittstellen“ sowie das „Leitbild der Feuerwehr“.
Zur Begrüßung sind an diesem Vormittag neben Bürgermeister Axel Schmidt, die Landtagsabgeordnete Katrin Lange, Polizeidirektor Mathias Ehrchen, Landesbranddirektor Michael Koch, der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Frank Kliem, Stefanie Richter, Leiterin des Fachausschusses Frauen des LFV, Kreisbrandmeister Christian Reisinger und in Vertretung des Landrates Marcus Bethmann, Sachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz, in den Veranstaltungsort, die Geschwister-Scholl-Grundschule, gekommen.
Marcus Giese hebt noch einmal hervor, dass der konstruktive Austausch, das Voneinander-Lernen diese Blaulichtkonferenz prägen soll. Damit werde auch der Zusammenhalt der Kameradinnen und Kameraden gestärkt.
„Ich komme gern zur Blaulichtfamilie.“ Mit diesen Worten beginnt Katrin Lange ihr Grußwort. „Denn sie ist ein verlässlicher und unverzichtbarer Teil des Lebens in unseren Kleinstädten und Dörfern, bildet den Grundpfeiler unseres Zusammenlebens.“ Die Landtagsabgeordnete bedankt sich bei allen Anwesenden für ihr ehrenamtliches Engagement. Daher sei es für sie auch wichtig, dass das Land plant, 200 Millionen Euro aus dem Sondervermögen im Blaulichtbereich einzusetzen. Ihr Unverständnis bringt Katrin Lange darüber zum Ausdruck, dass die Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte zugenommen haben.
Auch Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich bei den Kameradinnen und Kameraden für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Wie wichtig ihnen auch der Austausch untereinander sei, zeige diese Blaulichtkonferenz in Perleberg. „Für ihr Engagement opfern sie selbst heute, an einem Sonnabend, Ihre Zeit“, so der Bürgermeister. Er blickt zurück auf das Einsatzjahr 2025, dass zahlreiche Herausforderungen mit sich brachte. Wie wichtig der Einsatz und das Zusammenspiel mehrerer Wehren sei, haben unter anderem der Großbrand in Karstädt und der schwere Verkehrsunfall auf der B 189 mit drei Toten gezeigt. Der Bürgermeister wünscht der Versammlung einen guten Verlauf, interessante Themen „und dass sie immer heil von Ihren Einsätzen zurückkehren“.
Der Bürgermeister bedankt sich auch beim Förderverein der Geschwister-Scholl-Grundschule, denn gemeinsam mit Schulleiterin Christin Linse kümmern sie sich um die Gäste der Blaulichtfamilie. Bereits in den frühen Morgenstunden wurden bspw. Brötchen geschmiert, dass die ankommenden Kameradinnen und Kameraden auch noch etwas frühstücken können.
Landesbranddirektor Michael Koch geht auf die Herausforderungen der Feuerwehren ein, spricht über Klimawandel, die Risiken der Energiewende und die höheren Anforderungen durch die Komplexität der technischen Hilfeleistungen. Diesen Herausforderungen will man sich im Landesverband stellen, nicht zuletzt auch durch veränderte Strukturen und zeitgemäße Ausbildungsmethoden.
„Liebe Familienmitglieder der Blaulichtfamilie“, so begrüßt Polizeidirektor Mathias Ehrchen die Anwesenden. Er erinnert an die gemeinsame Arbeit und den verbindenden Leitgedanken, wenn es darum geht, Menschen zu helfen. Deshalb bleibt der Leiter der Polizeiinspektion Prignitz, geht in die Workshops, um sich über diesen Leitgedanken mit den Teilnehmern auszutauschen.
Perlebergs Stadtwehrführer Maik Müller hat am Sonnabend selbst einen Workshop übernommen. Mit den Kameradinnen und Kameraden spricht er über die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr sowie deren Schnittstellen. Dabei geht es auch um die Benennung von Schwachstellen und Möglichkeiten diese lösen zu können. „Es war richtig gut und konstruktiv“, sagt Maik Müller in einem ersten Resümee. Inzwischen hätten ihn erste E-Mails erreicht, die es jetzt auszuwerten gilt.
Auch Marcus Giese ist mit der 2. Blaulichtkonferenz in Perleberg zufrieden. „Bisher habe ich nur positive Resonanz bekommen“, sagt er am Ende. „Wir haben die Teilnehmer um ihr Feedback gebeten. Dieses werten wir jetzt im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes aus.“ Der Vorsitzende freut sich auch über die große Teilnehmerzahl. Unter diesen Vorzeichen soll die 3. Blaulichtkonferenz vorbereitet werden, die dann 2028 stattfinden soll. An welchem Ort steht noch nicht fest. „Doch mit Sicherheit wird es eine Schule im Landkreis sein, denn Schulen sind ein idealer Ort für diese Veranstaltung.“

Aus der Perleberger Stadtverordnetenversammlung: Erik Ganswig erhält Berufungsurkunde als neuer Ortsvorsteher des Ortsteils Groß Linde
(02.03.2026)Am 12. Februar hatten die Einwohner von Groß Linde im Rahmen einer Bürgerversammlung Erik Ganswig zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Gemäß der Hauptsatzung der Rolandstadt Perleberg bedarf diese Wahl der Bestätigung der Stadtverordnetenversammlung. Diese erfolgte am Donnerstagabend einstimmig, sodass Rainer Pickert, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, anschließend die Berufung durchführen und dem neuen Ortsvorsteher seine Berufungsurkunde überreichen konnte.
Gleichzeitig wurde der langjährige Ortsvorsteher Malte Hübner-Berger verabschiedet. Der 82-Jährige ist aus Altersgründen nicht mehr angetreten, hat sein Amt nun in jüngere Hände übergeben können.
Erik Ganswig wurde 1998 in Pritzwalk geboren, ist in Groß Linde aufgewachsen. „Lediglich von 2018 bis 2022 habe ich mit meiner Freundin in Perleberg gewohnt“, erzählt er. Doch auf Grund der Arbeit im Dorf wohne er nun wieder in Groß Linde. Bis zur 10. Klasse hat Erik Gans das Gottfried-Arnold-Gymnasium in Perleberg besucht. Danach folgte eine duale Ausbildung zum Landwirt mit Fachabitur. Seine Eltern sind Geschäftsführer der G & A Ganswig GbR Groß Linde. Dort verbrachte er seit dem 1. August 2017 sein drittes Lehrjahr und ist anschließend geblieben. Neben dieser Tätigkeit betreibt Erik Ganswig einen Mutterkuhbetrieb. Mit seiner Freundin hat er zwei Söhne (eineinhalb und dreieinhalb Jahre). Wenn die Zeit es erlaubt, beschäftigt sich der neue Ortsvorsteher sportlich.
In seiner Funktion als Ortsvorsteher plant er im Sommer ein Dorffest zu organisieren. Hier will er die Möglichkeit nutzen, um mit den Einwohnern des Perleberger Ortsteils ins Gespräch zu kommen. Aber auch jetzt steht er den Groß Lindern als Ansprechpartner zur Verfügung, ist für Anregungen und Hinweise dankbar.
Malte Hübner-Berger verabschiedet
Nach den Glückwünschen wurde Amtsvorgänger Malte Hübner-Berger in der Stadtverordnetenversammlung offiziell verabschiedet. Dabei würdigte der Bürgermeister noch einmal das langjährige ehrenamtliche Engagement des bisherigen Ortsvorstehers in Groß Linde. Dieses Amt hatte Malte Hübner-Berger seit 2010 inne. Am 17. Mai 2010 wurde er zum ersten Mal von den Einwohnern gewählt, die ihn auch 2015 und 2021 wiederwählten.
Malte Hübner-Berger, der darüber hinaus zunächst sachkundiger Einwohner war und seit 2017 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung ist, „stellt die Belange der Stadt und Groß Lindes in den Mittelpunkt seines Engagements“, so der Bürgermeister, der noch einmal dieses Engagement würdigte. „Fast zehn Jahre hatte er den Vorsitz des Perleberger Bürgervereins mit 280 Mitgliedern inne.“ Im Dezember wurde Malte Hübner-Berger für sein langjähriges und verdienstvolles Engagement zum Ehrenempfang des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg eingeladen und ausgezeichnet.
Zum Abschied gab es noch einmal den Beifall der Stadtverordneten. Für seinen Amtsnachfolger Erik Ganswig steht Malte Hübner-Berger als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Rolandstadt bleibt Malte Hübner-Berger weiterhin als Stadtverordneter erhalten.

Zwei verkaufsoffene Sonntage in diesem Jahr in der Rolandstadt Perleberg
(27.02.2026)Das Brandenburgische Ladenöffnungsgesetz (BbgLöG) erlaubt maximal fünfmal jährlich das Öffnen von Einzelhandelsgeschäften an Sonn- und Feiertagen. Begründet werden müssen diese Öffnungszeiten mit einem besonderen Ereignis in der jeweiligen Kommune.
Die Stadtverordnetenversammlung hat am Donnerstag in ihrer Sitzung die entsprechende Ordnungsbehördliche Verordnung für das Jahr 2026 einstimmig beschlossen. Demnach gibt es in der Rolandstadt Perleberg in diesem Jahr zwei verkaufsoffene Sonntage. Diese finden am 31. Mai, sowie am 20. Dezember statt. Dann dürfen die Verkaufsstellen im Stadtgebiet jeweils von 13 bis 20 Uhr öffnen. Anlässe sind das Straßenkunstfestival „PerleBÄM!“ sowie der Abschluss des Perleberger Weihnachtsmarktes.
Bürgermeister Axel Schmidt hat am Freitag, 27. Februar, die notwendige Ordnungsbehördliche Verordnung erlassen. Diese wird im „Roland-Express - Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg“ Nr. 07/2026 veröffentlicht.

Bündnis für Familie: Wintermarkt bei frühlingshaftem Wetter im EFFI
(27.02.2026)Zum vierten Mal hatte das Bündnis für Familie Perleberg am Donnerstag zum Winterfest ins Freizeitzentrum EFFI eingeladen. In diesem Jahr sorgt die Sonne für frühlingshaftes Wetter. Doch weder Akteure noch Besucher sind darüber enttäuscht, dass das Wetter nicht zum Namen des Festes passt. Im Gegenteil: Sie nutzen die Möglichkeit, ihre Stände ins Außengelände zu verlegen. So wie die Jugendhilfe Nordwest Brandenburg (JNWB). Der Sozialraumträger hat hier seine Spiel-Sport-Station aufgebaut. Hier können die Besucher sich im Slalomlauf ausprobieren. Das Besondere daran ist, dass der Parcours mit einem Federballschläger zu absolvieren ist, auf dem ein kleiner Ball liegt. „Das ist gar nicht so einfach“, stellen diejenigen fest, die sich hier ausprobieren. Zu ihnen gehört auch Bürgermeister Axel Schmidt, der zu den Besuchern gehört. Er probiert sich auch beim Zielwerfen aus.
Dann begibt er sich auf den Rundgang, schaut sich die anderen Angebote an. Mit dabei ist auch wieder der Seniorenbeirat der Rolandstadt. In diesem Jahr bieten sie Zuckerwatte an. Die Vorsitzende Sabine Brecht versteht es, die Süßigkeit an die Stäbe zu bekommen.
Im Nachbarraum kommt Axel Schmidt mit Sabine Lange von der Insolvenzhilfe Prignitz ins Gespräch. „Wir bieten wieder die Backmischung im Glas an“, berichtet sie. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Birka Kout, Larissa Witthöft und Emely Bergemann ist sie ins EFFI gekommen. Gemeinsam stellen sie die Backmischung zusammen, suchen aber auch das Gespräch, wollen über den Umgang mit Zahlen beim Backen zum Umgang mit Geld im Alltag kommen. „Deshalb freuen wir uns, dass mit Larissa Witthöft wieder die Prävention besetzt ist“, so Sabine Lange.
Bei der AG Gewaltfreie Erziehung wird der Bürgermeister wieder in die Aktion eingebunden. Unter der Anleitung von Chady Seubert stellt er einen Antistressball her.
Gleich nebenan sitzen die Mitarbeiter des CJD, die mit den Besuchern Designerleuchten im Glas basteln. Eine Idee, die gut ankommt, die Plätze am Basteltisch sind immer besetzt. Ebenso beim SOS Kinderdorf. Hier können Perlenketten und -armbänder gebastelt werden.
Während draußen die Sonne scheint, sich der Frühling ankündigt, können sich die Winterfestbesucher noch einmal in eine Winterlandschaft versetzen lassen. Dies passiert an der Fotobox.
Kerstin Oesemann, Leiterin des Freizeitzentrums EFFI, stellt Vogelfutter zum Aufhängen her. „Für alle Vogelarten ist etwas dabei“, sagt sie dem Bürgermeister.
Und wer dann alle Stände im Haus besucht hat, der findet sich an der Feuerschale ein. Hier halten die Jungen und Mädchen ihren Knüppelkuchen an langen Holzstangen über das Feuer, um den Teig auszubacken und dann zu essen.
Das Fest hat den Besuchern gefallen und so manches Kind machte große Augen, als es erfährt, dass sie nichts bezahlen müssen, es auch Popcorn und Zuckerwatte kostenfrei gibt.

Verkehrseinschränkungen: Kirchplatz am 3. März gesperrt
(27.02.2026)Auf Grund der Arbeiten am Glockenstuhl der Sankt-Jacobi-Kirche wird der Kirchplatz am Dienstag, 3. März, von 8 Uhr bis ca. 14 Uhr voll gesperrt.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Zeitraum der Sperrung, je nach Ablauf der Arbeiten noch ändern kann.

Testlauf im Katastrophenschutz-Leuchtturm Perleberg
(26.02.2026)Im Landkreis Prignitz wurde im Jahr 2025 an den geplanten Standorten das Katastrophenschutzleuchtturmkonzept vollständig umgesetzt. So entstanden insgesamt 16 Katastrophenschutz-Leuchttürme, einer davon in der Rolandstadt Perleberg. Dieser wird sich im Katastrophenfall in der Geschwister-Scholl-Grundschule befinden.
Für die Bürger der Rolandstadt ist der Katastrophenschutz-Leuchtturm erste Anlaufstelle, um bei einem bevölkerungsschutzrelevanten Notfall, zum Beispiel bei einem längeren Stromausfall, mit Informationen und Hilfsangeboten versorgt zu werden, Notrufe weiterzuleiten und in den nachbarschaftlichen Austausch zu gehen.
Hier erhalten die Bürger relevante Informationen zur Schadenslage und zu Verhaltensweisen. Des Weiteren werden unter anderem Erste Hilfe, Trinkwassernotversorgung, die Möglichkeit mitgebrachte Nahrung aufzuwärmen sowie die Organisation von Hilfsmaßnahmen für Personen, die auf Unterstützung angewiesen sind, angeboten. Die Katastrophenschutz-Leuchttürme können auch als zeitlich begrenzte Wärmeinseln genutzt werden. Ferner werden technische Lösungen bereitgestellt, um notwendige Kommunikation, wie zum Beispiel das Absetzen von Notrufen und Datenübertragung, sicherzustellen.
Im Perleberger Katastrophenschutz-Leuchtturm gab es kürzlich einen Testlauf mit dem 80-kV-Notstromaggregat. Dieses wurde vor der Geschwister-Scholl-Grundschule aufgebaut. Danach wurde es in Betrieb genommen und die Stromeinspeisung in die Schule sichergestellt. Außerdem wurde die notwendige Technik für die Versorgungsstrecke aufgestellt.
Auf Grund des Ukraine-Krieges sowie des jüngsten Angriffs auf das Berliner Stromnetzt gewinnen die Katastrophenschutz-Leuchttürme bei den Bevölkerungsinformationen immer mehr an Bedeutung. „Die Einwohner der Stadt sollen wissen, wo sie bei einer derartigen Notlage Hilfe und Unterstützung bekommen“, sagt Christian Wegner, Sachgebietsleiter Bürgerbüro und Ordnungsangelegenheiten. In diesem Zusammenhang weist er gleichzeitig darauf hin, dass die Katastrophenschutz-Leuchttürme nicht die medizinische Versorgung eines Krankenhauses übernehmen, keine Dauerunterkunft sind und auch nicht für die Bevorratung von Lebensmitteln zuständig sind. Hier ist jeder Bürger gehalten, sich selbst einen ausreichenden Vorrat anzulegen.
Hinweise dazu, sind auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu finden.

Förderverein der Geschwister-Scholl-Grundschule und des Hortes Piccolino lädt zum 1. Flohmarkt ein
(26.02.2026)Bereits beim Lichterfest im Dezember hatten Andrea Wittkopf und Yvonne Milde, Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der Geschwister-Scholl-Grundschule und des Hortes Piccolino, weitere Aktivitäten angekündigt. Die nächste steht unmittelbar bevor: Am 14. März lädt der Förderverein zu seinem 1. Flohmarkt ein. Aufgerufen sind sowohl Händler als auch Käufer, sich an diesem Tag zwischen 9 und 14 Uhr in der Turnhalle der Schule einzufinden.
Wer als Händler dabei sein möchte, der kann sich per E-Mail () anmelden. Die Standgebühr ist dabei nicht in Münzen oder Scheinen zu entrichten, sondern in Form eines Kuchens, so die Organisatoren. Sie informieren auch darüber, dass ein Tisch von 1x2m gestellt wird. Ab 8 Uhr können die Stände aufgebaut werden.
Jetzt hoffen die Mitglieder des Fördervereins, dass diese Idee ankommt und recht viele Teilnehmer am 14. März den Weg in die Turnhalle der Geschwister-Scholl-Grundschule finden.

138. Geburtstag Lotte Lehmanns: Perleberg ehrt seine berühmteste Tochter
(26.02.2026)Anlässlich des 138. Geburtstages von Lotte Lehmann würdigt die Rolandstadt Perleberg am 27. Februar traditionell ihre weltberühmte Opernsängerin mit einem Blumengruß. Niederlegungen erfolgen an ihrer Büste vor der Stadtbibliothek BONA sowie am Stadt- und Regionalmuseum.
Lotte Lehmann hat international Karriere gemacht. Auftritte führten sie bis nach Australien und Neuseeland. Nach vier Jahrzehnten Karriere gründete sie in Kalifornien die Music Academy of the West, Santa Barbara. Viele ihrer Meisterschüler machten ebenfalls Weltkarriere. Noch vor Beginn der Bürgerrechtsbewegung in den USA bahnte Lotte Lehmann der afro-amerikanischen Mezzosopranistin Grace Bumbry den Weg an die Pariser Opéra und die Bayreuther Festspiele. Lotte Lehmanns Legende lebt - und macht seit über 25 Jahren durch die Kurse und Konzerte der Akademie in ihrer Geburtsstadt auch Perleberg international bekannt.
Pünktlich zum Geburtstag geht die „brandneue“ Website der Lotte Lehmann Akademie online. Gleichzeitig startet der Vorverkauf für die Sommerkonzerte – sowohl über Reservix als auch in der Stadtinformation der Rolandstadt Perleberg. Der Ticketverkauf beginnt zunächst für ausgewählte Veranstaltungen; weitere Konzerte werden sukzessive freigeschaltet. Eventuelle Restkarten wird es am jeweiligen Konzertort an der Abendkasse geben.
Die Lotte Lehmann Woche findet vom 19. bis 25. Juli statt, die Lotte Lehmann Akademie vom 27. Juli bis 16. August. Das Auftaktkonzert der Akademie wird es am 1. August traditionell in Groß Gottschow geben, das Abschlusskonzert am 15. August in der Sankt-Jacobi-Kirche. An gleicher Stelle präsentieren sich die Teilnehmer der Lotte Lehmann Woche mit ihrem Abschlusskonzert am 25. Juli.
Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr ist eine länderübergreifende Open-Air-Produktion am Pretziener Wehr in Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Orchesterakademie Schloss Hundisburg. Das Pretziener Wehr soll als technisches Meisterwerk des 19. Jahrhunderts ins UNESCO-Weltkulturerbe eingehen und ist eine großartige Kulisse für ein Open Air, das zwei führende internationale Akademien für den Klassik-Nachwuchs des 21. Jahrhunderts vereinigt.

Fünft- und Sechstklässler gestalten ihre eigene Schülerzeitung, die „Roland-News“
(26.02.2026)Seit Beginn des Schuljahres gibt es an der Rolandschule eine neue Arbeitsgemeinschaft (AG): die AG Schülerzeitung. Die Idee dazu hatten Lehrerin Celine Martens und Schulsozialarbeiterin Sandra Piltz. „In Vorbereitung auf das neue Schuljahr haben wir nach neuen Angeboten gesucht“, erinnert sich Sandra Piltz. Am Ende der Ideenfindung haben sich die beiden Pädagoginnen für die AG Schülerzeitung entschieden.
Damit haben sie bei den Jungen und Mädchen der fünften und sechsten Klassen ins Schwarze getroffen. Denn die Resonanz ist groß. Und so treffen sich nun 16 Schüler jeden Mittwoch um 13.30 Uhr zur „31. Stunde“ im Rahmen des Ganztagangebotes und arbeiten an ihrer Schülerzeitung.
Stolz erzählen sie, dass Ende Januar bereits die zweite Ausgabe erschienen sei. „Anfangs hatten wir gedacht, dass wir insgesamt nur zwei Ausgaben herausgeben werden. Doch jetzt werden es sicherlich mehr“, sind sich die jungen Redakteure einig.
Beweggründe, um an der AG teilzunehmen gibt es verschiedene. „Ich wollte etwas machen, wo ich meine Kreativität rauslassen kann“, sagt Lenny. Auch hofft er immer noch darauf, dass die Schülerzeitung bald einen Instagram-Auftritt bekommt, bei dem er sich dann auch einbringen möchte. Auch bei Fiona steht die Kreativität ganz vorn, „der ich hier freien Lauf lassen kann. Außerdem gibt es hier mal was Neues an unserer Schule zu entdecken“. Sie war sich von Anfang an sicher, dass es ihr hier Spaß machen würde. Johanna wiederum mache es Spaß am Computer zu schreiben und im Team zu arbeiten.
Wenn sie am Mittwoch zusammensitzen, besprechen sie ihre Themen und schreiben in verschiedenen Gruppen die Texte. Die beiden Pädagoginnen sehen noch einmal drauf, nehmen die notwendigen Korrekturen vor, bevor die Texte verarbeitet werden. Gemeinsam mit Lennard gestaltet Celine Martens dann das Zeitungs-Layout. Dann wird die Zeitung gedruckt und die Schüler tackern sie zusammen.
Dann geht es auf Werbetour. „Wir gehen durch die Schule und weisen darauf hin, dass unsere Schülerzeitung erschienen ist“, erzählen die Schüler. Für die zweite Ausgabe haben sie auch ein Werbeplakat gedruckt, dass auf ihre jüngste Aufgabe aufmerksam macht. Für 50 Cent kann die Zeitung dann bei Sandra Piltz erworben werden.
Über den Namen hätten sie abgestimmt, erzählen die jungen Zeitungsmacher. „Dabei waren wir sehr kreativ.“ Die Palette reichte von „News for you“ über „Roland-Report“ bis „Roland-News“. Letzterer Name erhielt die meisten Stimmen.
In ihren beiden bisher erschienenen Ausgaben haben die AG-Teilnehmer über Neuigkeiten aus dem Schulalltag, wie Lesungen, Theatergastspiele, die Weihnachtsbriefe für Senioren, die Klassenfahrten der fünften Klassen und der 6b, den Vorlesewettbewerb, das Weihnachtssingen, die Matheolympiade sowie das Lichterglanzfest berichtet. Darüber hinaus gibt es hier auch Bastelideen und Rätsel.
Für ihre dritte Ausgabe stehen auch schon die Themen fest. Da soll es dann unter anderem um den Fasching gehen, die Vorstellung der neuen Lehrerin, die Auseinandersetzung mit dem neuen Schulmotto und das Familiensportfest. Jetzt gilt es, die Beiträge zu schreiben, zu recherchieren und aktuelle Themen aufzugreifen.
Denn bald soll es wieder heißen: Die neue Ausgabe der „Roland-News“ ist erschienen!

Amtsblatt 06/2026 erschienen
(25.02.2026)Am Mittwoch, 25. Februar, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 06/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 06/2026 sind das Planfeststellungsverfahren 110-kV-Ersatzneubau Perleberg - Wittstock (HT-1130) mit den Abzweigen Pritzwalk (HT-1131) und Falkenhagen (HT 1132) sowie eine Bekanntmachung des Wasser- und Bodenverbandes "Prignitz" Pritzwalk enthalten.

Projektteam „Willkommen in Perleberg“ will Neubürger in Perleberg und der Region herzlich begrüßen und begleiten
(25.02.2026)„Willkommen in Perleberg. Für ein harmonisches Miteinander in Perleberg und Umgebung“, so heißt das Projekt der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt, das beim BRANDENBURG-TAG erstmals vorgestellt worden ist. „Wir wollen mit dieser Willkommensinitiative Rückkehrer und Zuzügler in Perleberg auf eine besondere Art und Weise begrüßen“, so GWG-Geschäftsführer Ronald Otto damals. Von Beginn an sei der GWG bewusst gewesen, dass für eine vernünftige Willkommenskultur Partner notwendig seien. „Die sind inzwischen gefunden“, freut sich der GWG-Geschäftsführer. „Es hat sich ein Projektteam gebildet.“ Dazu gehören neben der GWG und der Rolandstadt Perleberg die Wirtschaftsinitiative Westprignitz.
Deren Vorsitzender Lutz Lange unterstreicht die Notwendigkeit des Projektes und des gemeinsamen Handelns: „Die Demografie erfordert Zuzug. Deshalb brauchen wir Menschen, die nach Perleberg und in die Prignitz kommen. Mit diesem Projekt wollen wir die Zuzügler herzlich willkommen heißen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie Migrationshintergrund haben oder keinen, ob sie Neubürger oder Rückkehrer sind. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Kontakte zu ermöglichen und ein schnelles Einleben zu fördern.“
Der Datenschutz verhindere ein Anschreiben der neuen Einwohner, erschwere die Kontaktaufnahme, sind sich die Projektbeteiligten einig. Deshalb wurde ein entsprechender Aufruf gestartet. Die Prignitzer Unternehmen, Schulen, Kitas und Vereine sind aufgerufen, über neue Mitarbeiter, Vereinsmitglieder, Schüler und Kita-Kinder zu informieren. Auch Neubürger können sich melden. Ansprechpartner ist Cornelia Leue, die über die E-Mail bzw. telefonisch unter 0151 50616918 zu erreichen ist.
„Wir wollen die Neubürger bei ihrem Neuanfang an die Hand nehmen“, sagt Lutz Lange. Jeder, der schon einmal an einem neuen Wohnort neu gestartet ist, wisse, wie schwer es sei, Kontakte zu knüpfen, einen Arzt, eine Kita, Informationen über Freizeitaktivitäten zu finden. Deshalb soll es für die Neubürger Rundfahrten zu Schulen und Kindertagesstätten sowie zu Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen geben. Darüber hinaus werden Baugebiete und zentrale Mietangebote der GWG Perleberg vorgestellt. Auch attraktive Arbeitgeber der Region, prägende Feste und Veranstaltungen sowie eine Besichtigungsfahrt durch die Prignitz – wahlweise per Fahrrad oder Bus – sind Bestandteils des Programms. Den Abschluss bildet ein offizieller Neubürgerempfang.
„Jede Neubürgerin und jeder Neubürger erhält zudem einen Begrüßungsrucksack, gefüllt mit regionalen Produkten, einem Wegweiser sowie umfassenden Informationen zur Region,“ so Lutz Lange.
„Die Rolandstadt Perleberg begrüßt und unterstützt das Projekt“, sagt Bürgermeister Axel Schmidt. „Auch wir stehen den Neubürgern als Ansprechpartner zur Verfügung, geben Hinweise und Auskünfte zu Wohnungen, Kitaplätzen und beantworten ihre Fragen.“
Auf dem Gelände des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks hat die GWG im Rahmen des Projekts eine Wohnung für das Probewohnen eingerichtet. „Wir brauchen diese Möglichkeiten“, so der Bürgermeister. Beispielsweise können so Referendare an Schulen hier kurze Zeit wohnen, können hier arbeiten, sich mit Stadt und Region vertraut machen. Und vielleicht gelingt es uns, diese künftigen Fachkräfte mit diesen Angeboten für Perleberg und die Prignitz zu begeistern.“
Das Projekt, das zunächst bis Ende 2026 angelegt ist, wird mit 30.000 Euro von der Staatskanzlei des Landes Brandenburg gefördert. „Doch wir wollen diesen Prozess nach Möglichkeit verstetigen. Darüber hinaus die Perleberger Neubürger herzlich begrüßen und begleiten“, ist sich das Projektteam einig.

Neuer Gerätewagen Drohne in Perleberg übergeben
(25.02.2026)Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Perleberg bot einen guten Rahmen für eine besondere Fahrzeugübergabe: Bei der Perleberger Wehr ist nun ein Gerätewagen Drohne stationiert. Die Perleberger Brandschützer haben sich bereiterklärt, das Fahrzeug zu betreiben und zu besetzen. Sie können es für eigene Zwecke benutzen – da es sich aber um ein Katastrophenschutzfahrzeug handelt, ist der Gerätewagen auch überörtlich einzusetzen, etwa auf Anforderung des Landkreises.
Landrat Christian Müller nutzte die Gelegenheit, um gemeinsam mit Marcus Bethmann, Sachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz, das Fahrzeug an Perlebergs Stadtwehrführer Maik Müller und Bürgermeister Axel Schmidt zu übergeben. Christian Müller: „Der Einsatz von Drohnen zur Gewinnung wichtiger Informationen für laufende Einsätze gewinnt weiter an Bedeutung. Gerade in unserer ländlich geprägten Region mit großen Waldbeständen können Drohnen wertvolle Erkenntnisse liefern. Deshalb freue ich mich, dass wir unseren Einsatzkräften solch moderne Technik zur Verfügung stellen können.“
Der Gerätewagen ist Teil der Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung gemäß Katastrophenschutzverordnung und dient primär zum Sammeln von Informationen aus der Luft, aber auch zur Lokalisierung von Brandherden, zur Personensuche oder zur Beweissammlung in Bezug auf die Brandursache. Das Fahrzeug hat Sitzplätze für vier Einsatzkräfte. Der Landkreis hat nicht nur das Fahrzeug beigesteuert, sondern unter anderem mit Funktechnik, PC-Technik, Bildschirmhalterungen, LED-Blitzer, Router und Antennen ausgestattet. Von Seiten der Stadt wurde das Fahrzeug mit Drohne samt Zubehör wie Akkus und Bildschirm, Stromerzeuger und Funktionswesten versehen. Außerdem läuft der Mobilfunkvertrag über die Stadt.
Was den Landrat besonders freut: Der Gerätewagen wurde in gemeinsamer Anstrengung vom Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz und der Feuerwehr der Stadt Perleberg umgebaut und hergerichtet. Per Gutachten wurde es von 4,0 Tonnen auf nunmehr 3,5 Tonnen abgelastet. Somit kann das Fahrzeug mit PKW-Führerschein gefahren werden und bietet entsprechende Rahmenbedingungen, um als Gerätewagen eingesetzt zu werden.
Das Ursprungsfahrzeug war von 2002 bis 2025 im Einsatz als ABC-Erkundungswagen. 2025 erhielt der Landkreis Prignitz seitens des Bundes einen moderneren CBRN-Erkundungswagen. Wir haben uns dann entschieden, das alte ABC-Fahrzeug vom Bund für einen geringen Gutachterwert zu übernehmen und dann entsprechend umzubauen mit der Idee, es übergangsweise als Gerätewagen Drohne zu nutzen.
Seit Anfang 2025 läuft parallel ein Antrag auf Förderung für einen neuen Gerätewagen Drohne, jedoch liegt bisher nur eine Eingangsbestätigung seitens des MIK vor.
Text: Bernd Atzenroth, Landkreis Prignitz

Surn Hansen auf dem Perleberger Wochenmarkt
(23.02.2026)Die Prignitzer Knieperkohl-Saison 2025/26 geht am 5. März mit dem Perleberger Surn-Hansen-Markt, der in den Wochenmarkt integriert ist, zu Ende.
Pünktlich um 10 Uhr werden Bürgermeister Axel Schmidt und sein Pritzwalker Amtskollege Dr. Ronald Thiel das Markttreiben eröffnen.
Unmittelbar nach der Eröffnung wird das beste Knieper-Kohl-Rezept der Prignitz gekürt. Dazu hat die Rolandstadt einen Wettbewerb ausgerufen. Gesucht wird der beste selbstgemachte Knieperkohl. Noch bis zum 2. März können sich interessierte Prignitzer dazu anmelden (E-Mail: , Telefon: 03876 781-404). Eine Jury wird den selbstgemachten Surn Hansen, wie er in der Rolandstadt auch genannt wird, verkosten. Dem Gewinner winkt ein Gutschein in Höhe von 70 Euro für das Restaurant „Stadt Magdeburg“.
Marktfrau Renate wird diesen Wettbewerb genau verfolgen. Sie hat in ihrem Korb das von der Perleberger Bäckerei Eichler gebackene Knieperbrot. Dieses reicht sie zwischen 10:30 und 11:30 Uhr den Marktbesuchern zur Verkostung. Ebenso dabei hat sie auch den neu erschienenen „Einkaufswegweiser Prignitz-Ruppin“.
Ab 10:30 Uhr gibt es dann an den Ständen der Landfleischerei Hildebrandt aus Kletzke sowie der Neudorfer Fleischerei GmbH das Prignitzer Nationalgericht, den Knieperkohl. Wer lieber etwas anderes essen möchte, für den sind Theo Dierks mit Grillspezialitäten und Rauchwurst sowie im Rahmen des Wochenmarktes Ricos Feldküche und „Zum rasenden Gyros“ da.
Da der Surn-Hansen-Markt in den Wochenmarkt der Rolandstadt integriert ist, erwarten die Marktbesucher natürlich auch alle anderen bekannten Händler. So gibt es unter anderem frisches regionales und überregionales Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, fangfrischen und geräucherten Fisch, Backwaren, polnische Spezialitäten, Pflanzen, Blumen und Floristik. Darüber hinaus wird es verschiedene Info-Stände geben. So wird Nino Rakow, der neue Betreiber der „Neuen Mühle“, sich, das Unternehmen und seine Vorhaben den Perlebergern und ihren Gästen vorstellen. Die Stadt Wittenberge wirbt für die Landesgartenschau 2027 in der Elbestadt.
Für die musikalische Umrahmung und die Moderation zeichnet in diesem Jahr Peer Reppert verantwortlich.
„Ein Besuch auf dem Surn-Hansen-Markt lohnt sich auch in diesem Jahr“, ist sich Marktleiterin Katrin Rathmann sicher.

Der Fasching der Schollis
(23.02.2026)Am Rosenmontag feierten die Kinder und Erwachsenen an der Grundschule "Geschwister Scholl" in Perleberg ein buntes Faschingsfest. Schon am Morgen herrschte reges Treiben in den Fluren, da viele Schüler in fantasievollen Kostümen zur Schule kamen.
Zuerst fand die gemeinsame Eröffnung für alle in der festlich geschmückten Aula statt. Eine Besonderheit gab es in diesem Jahr: Anstatt eines DJs gestalteten die Kinder das Programm selbst. Mit viel Mut und Talent wurde auf der Bühne lauf gesungen, wild getanzt und sogar gezaubert. Ein spannendes Faschingsquiz forderte das Wissen der Zuschauer heraus und ein Schlagzeugsolo sorgte für ordenrlich Stimmung.
Nach der Eröffnung teilten sich die Gruppen auf: Die Klassen 1 bis 3 blieben in der Aula, um dort richtig Party zu machen. Zeitgleich verwandelte sich die Turnhalle für die 4. bis 6. Klassen in eine Partyzone.
Wer eine kurze Pause brauchte, konnte den Container besuchen. Dort gab es eine Fotobox für lustige Fotos und eine Schminkstation. Ein besonderes Highlight war das "Standesamr", in dem man für diesen einen Tag verheiratet wurde. Nach der Hägte der Zeit wurden die Orte gewechselt, sodass jeder alles erleben konnte.
Am Ende waren sich alle einig: Es hatte den Kindern und Lehrern riesigen Spaß gemacht, gemeinsam den "Fasching der Schollis" zu feiern.
Text: Clara, Schülerin der Geschwister-Schol-Grundschule

Verkehrseinschränkungen: Kirchplatz am 26. und 27. Februar gesperrt
(20.02.2026)Auf Grund der Arbeiten am Glockenstuhl der Sankt-Jacobi-Kirche wird der Kirchplatz vom 26. Februar, ca. 15 Uhr, bis zum 27. Februar, ca. 15 Uhr,voll gesperrt.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Zeitraum der Sperrung, je nach Ablauf der Arbeiten noch ändern kann.

Bürgerportal „Maerker Brandenburg“ ab 26. Februar im neuen Design - Vom 23. bis 25. Februar stehen das Online-Portal und die App nicht zur Verfügung
(20.02.2026)Nach einer umfangreichen technischen Überarbeitung wird sich das Bürgerportal „Marker Brandenburg“ ab Donnerstag, 26. Februar, im neuen Design, mit verbesserter Funktionalität, noch anwenderfreundlicher und moderner präsentieren.
Auch die Maerker-App wurde neugestaltet und kann ab dem 27. Februar kostenfrei aus den Play- oder App-Stores heruntergeladen werden.
Wie der Brandenburgische IT-Dienstleister mitteilt, „erfordert die technische Umstellung, dass sowohl das ,Maerker Brandenburg‘-Portal als auch die Maerker-App im Zeitraum vom 23. bis 25. Februar nicht zur Verfügung stehen“. Die Rolandstadt Perleberg wird in dieser Zeit auch den Link von seiner Homepage herunternehmen. Die Maerker-Redaktion bittet um Verständnis für die Einschränkungen während der Umstellungsphase. Das Team freut sich darauf, mit den Nutzern gemeinsam den neuen „Maerker Brandenburg“ zu starten.
Die Internetadresse des Maerkers bleibt unverändert. Auf der neuen Website ist dann auch die detaillierte Anleitung zum Download der App zu finden.

Geschäftsführerwechsel bei der PVU - Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH: Falko Schindler folgt auf Holger Lossin
(19.02.2026)Die Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH (PVU) haben zum 1. März einen neuen Geschäftsführer: Falko Schindler übernimmt die Leitung des Regionalversorgers und tritt damit die Nachfolge von Holger Lossin an, der nach 16 Jahren an der Spitze der PVU in den Ruhestand geht.
Holger Lossin hat die Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren wesentlich geprägt. Unter seiner Führung wurden bedeutende Investitionen in die Infrastruktur realisiert und wichtige Schritte für eine zukunftsfähige Energieversorgung eingeleitet.
Falko Schindler ist in Eberswalde geboren und aufgewachsen, hat dort sein Abitur gemacht. Mit ihm übernimmt ein erfahrener Fachmann aus der Energiewirtschaft die Geschäftsführung. Der 49‑jährige Diplomkaufmann ist seit 2009 bei der PVU tätig und war zuletzt Prokurist sowie Leiter des Bereichs Energiedienstleistungen. Zudem verantwortete er als Geschäftsführer die Netzgesellschaft Kyritz GmbH. Vor seinem Einstieg bei der PVU arbeitete Falko Schindler nach seinem BWL‑Studium in Berlin fünf Jahre am Kompetenzzentrum für Mittelstandsforschung an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.
„Die PVU ist fest in der Region verwurzelt. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen möchte ich die sichere und zukunftsfähige Energieversorgung in Perleberg, Karstädt und Bad Wilsnack weiter voranbringen und unsere Rolle als verlässlicher Partner für die Menschen, Kommunen und Unternehmen der Region stärken“, erklärt Falko Schindler.
Holger Lossin ergänzt: „Die Energiewirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Ich bin überzeugt, dass die PVU mit Falko Schindler bestens für die kommenden Herausforderungen gerüstet ist, und wünsche ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.“

Ingo Wieblitz wagte vor 35 Jahren mit dem Dentallabor der Poliklinik den Schritt in die Selbstständigkeit
(19.02.2026)Erstaunt blicken die Mitarbeiter der Wieblitz Dental Zahntechnik auf, als Inhaber Ingo Wieblitz am Donnerstagmittag mit Bürgermeister Axel Schmidt im Dentallabor steht, sich über die Arbeit des Unternehmens informiert. Das Stadtoberhaupt ist gemeinsam mit TGZ-Geschäftsführerin Sandra Perabo gekommen, um Ingo Wieblitz zu seinem 35-jährigen Geschäftsjubiläum zu gratulieren. Damals hatte er das einstige Dentallabor der Poliklinik in der Bäckerstraße 1 übernommen und den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.
Dass Ingo Wieblitz den Beruf eines Zahntechnikers erlernt hat, sei dessen Mutter zu verdanken, erfährt der Bürgermeister im Gespräch mit ihm. Und so hat er 1978 seine Ausbildung zum Zahntechniker gemacht. Damals sei das ein dreijähriges Studium an der Medizinischen Fachschule in Schwerin gewesen, so Ingo Wieblitz. Gleich nach dem Studium begann er im Dentallabor der Poliklinik, damals noch nicht wissend, dass er es einst mal in die Selbstständigkeit führen würde.
Bis 1993 war die Bäckerstraße 1 auch noch der Standort, dann wurde das Haus in der Quitzower Straße 39 fertig, konnte das Unternehmen umziehen.
Inklusive des Firmeninhabers gehören 12 Mitarbeiter zum Team der Wieblitz Dental Zahntechnik. Von Beginn an ist Heike Wieblitz dabei, die für die Buchhaltung verantwortlich zeichnet. Auch Sohn Falko ist nach einem Umweg im väterlichen Unternehmen tätig. „Ich habe erst etwas ganz anderes gemacht“, erzählt er. In Berlin hat Falko Wieblitz ein Bachelor-Studium im Bereich angewandte Medienwirtschaft abgeschlossen, dort auch gelebt und gearbeitet. Als dann auch die Kinder da waren, fühlte er sich in Berlin nicht mehr wohl, auch sein Job gefiel ihm nicht so sehr. Ein Freund gab dann in einem Gespräch den entscheidenden Hinweis, doch in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. „Und so habe ich mit 26 Jahren eine Lehre begonnen.“ Sein Vater sagt, dass sein Studium von Vorteil sei, „denn dadurch hat er die Einblicke in die digitale Welt“. Diese kommen auch in seinem Betrieb immer mehr zur Anwendung, auch wenn viele Dinge nach wie vor Handarbeit sind. Mit dem Eintritt ins väterliche Unternehmen sei auch die Nachfolgerfrage glücklicherweise bereits geklärt.
Das erfährt der Bürgermeister bei seinem Rundgang ebenso, wie Informationen zur Bandbreite der Arbeiten des Unternehmens. Ausgangspunkt seien die Abdrücke der Patienten, die von den Zahnärzten angeliefert werden. Danach werden Modelle angefertigt. Ob Kronen, Implantate, Schienen oder kompletter Zahnersatz, alles entsteht in Wieblitz Dental Zahntechnik. Natürlich werden auch notwendige Reparaturen hier durchgeführt.
Gemeinsam mit dem Team des Unternehmens stoßen Bürgermeister und TGZ-Geschäftsführerin auf das Geschäftsjubiläum an. „Auf die nächsten 35 Jahre“, so Ingo Wieblitz. Dabei blickt er optimistisch in die Zukunft. Denn als sie 1991 den Schritt in die Selbstständigkeit wagten, hatte Heike Wieblitz gesagt: „Wir wissen nicht was passiert. Aber wenn es uns in drei Jahren noch gibt, dann bestehen wir weiter.“ Und sie sollte recht behalten.

Amtsblatt 05/2026 erschienen
(18.02.2026)Am Mittwoch, 18. Februar, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 05/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 05/2026 sind Stellenausschreibungen der Rolandstadt Perleberg und die Tagesordnung der 11. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung enthalten.

Sprechstunde des Seniorenbeirates der Rolandstadt Perleberg im März
(18.02.2026)Jeden ersten Mittwoch findet die Sprechstunde des Seniorenbeirates der Rolandstadt Perleberg von 9.30 bis 11.30 Uhr und nach Vereinbarung (Telefon: 0175 6915362) im StadtLabor, Bäckerstraße 37, statt.
Zwei Vertreterinnen des Beirates stehen dabei als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Zur nächsten Sprechstunde am 4. März erwarten Gisela Nohr und Gesine Porep die Senioren.
„Vorbeikommen kann jeder“, sagt Beiratsvorsitzende Sabine Brecht. „Unsere Sprechstunde ermöglicht den Senioren der Rolandstadt, ihre Probleme anzusprechen bzw. uns Hinweise zu geben. Wer einfach nur ,Hallo!‘ sagen möchte, ist ebenso willkommen.“ Für die Mitglieder des Seniorenbeirates ist das Kennenlernen ein wichtiger Aspekt dieser Sprechstunde. „Wir wollen die älteren Bewohner der Rolandstadt kennenlernen und sie sollen uns und unsere Arbeit kennenlernen“, so Sabine Brecht. „Wir erhoffen uns dabei nicht nur neue Impulse für unsere Arbeit, sondern auch Ideen für möglich neue Veranstaltungsangebote für die Senioren unserer Stadt.“

Senioren sind am 29. März zu „Tanz und Tee“ ins Hotel „Stadt Magdeburg“ eingeladen
(18.02.2026)„Tanz und Tee“ ist inzwischen eine gefragte Veranstaltungsreihe der Rolandstadt. „Pflege vor Ort“-Koordinatorin Nicole Lindemann hatte diese Tanzveranstaltung für Senioren erstmalig im Herbst 2024 organisiert. „Genau so etwas hat uns gefehlt“, bekommt sie seitdem immer wieder zu hören. „Eine Veranstaltung, bei der wir uns am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen treffen und das Tanzbein schwingen können.“ Inzwischen findet „Tanz & Tee“ zweimal jährlich statt: einmal im Frühjahr und einmal im Herbst.
Und so steht der nächste Termin bereit: Am 29. März lädt Nicole Lindemann dann wieder von 14 bis 18 Uhr ins Hotel „Stadt Magdeburg“ zu „Tanz und Tee“ ein. „Es ist Zeit für ein paar musikalische Stunden und flotte Runden auf dem Tanzparkett“, so die „Pflege vor Ort“-Koordinatorin.
Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Tickets zum Preis von 15 Euro sind im Hotel „Stadt Magdeburg“, Wittenberger Straße 67, und mittwochs im StadtLabor, Bäckerstraße 37, erhältlich. Im Preis enthalten sind ein Stück Kuchen, eine Tasse Kaffee oder Tee sowie ein alkoholfreier Cocktail.

Infos über Verbraucherschutz für ältere Menschen
(17.02.2026)"Verbraucherschutz geht uns alle an!” Der Titel der Informationsveranstaltung des Kreisseniorenbeirats Prignitz für Seniorinnen und Senioren am Montag, 2. März, sagt eigentlich alles. Gerade ältere Menschen brauchen oft Unterstützung gegen unseriöse Angebote. Was ist wenn, wenn einem ein Vertrag untergeschoben wird, oder der Energieversorger plötzlich mehr Geld verlangt?
Die Verbraucherzentrale Brandenburg informiert unter anderem darüber, welche Unterstützung man erwarten kann, wann diese greift und wie man diese Anlaufstellen erreicht. Die Veranstaltung findet am Montag, 2. März, von 13.30 bis 16 Uhr im Veranstaltungsraum des Ärztehauses am Kreiskrankenhaus Prignitz, Dobberziner Straße 94 in 19348 Perleberg, statt.
Es handelt sich dabei um ein neues Format des Kreisseniorenbeirates – dieser will künftig nicht mehr nur eine große Veranstaltung für Senioren im Jahr machen, sondern viele kleine mit mehreren Themen. Die Runde am 2. März ist der Auftakt dazu.
Text: Bernd Atzenroth, Pressestelle des Landkreises Prignitz

Künstler schenken der Rolandstadt Lotte-Lehmann-Collage
(16.02.2026)In der am Sonnabend zu Ende gegangenen Ausstellung im Atelier am Schuhmarkt ist sie der Hingucker: die Collage eines Bildnisses von Lotte Lehmann. Diese entstand aus 140 Porträt-Fotos. Geschaffen haben dieses Kunstwerk der Künstler Rolf Sellmann und der Videoproduzent Torsten Kaiser. „Bei der Porträt-Ausstellung vor einigen Monaten habe ich einen leeren, goldenen Rahmen aufgestellt“, erzählt Rolf Sellmann bei der Finissage der Collagen-Ausstellung „Wolkenkuckucksheim“. „Während der Ausstellung habe ich immer wieder Besucher gefragt, ob ich sie mit dem Rahmen fotografieren darf.“ So entstanden die 140 Porträts aus denen von Beginn an eine Collage entstehen sollte. „Uns war nur noch nicht klar, was für eine“, so Rolf Sellmann. Schließlich habe man sich für die berühmteste Tochter der Rolandstadt entschieden.
Die Umsetzung erfolgte durch Torsten Kaiser. Als Grundlage diente ein Originalfoto Lotte Lehmanns. „Durch die Bearbeitung mit KI ist sie etwas jünger geworden“, sagt er, als am Sonnabend die Diskussion entstand, wie alt sie auf diesem Foto eigentlich sei. Die Einzelfotos der Atelier-Besucher wurden ebenfalls bearbeitet und ergeben nun das große Porträt Lotte Lehmanns.
Und mit der Idee eine Collage der berühmten Opernsängerin zu schaffen, gab es auch die Idee, dieses Kunstwerk der Stadt zu schenken. „Wenn wir einen Wunsch äußern dürfen? Es würde sicherlich sehr gut in die Lotte-Lehmann-Akademie passen“, sagt Rolf Sellmann.
Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich herzlich bei den beiden Künstlern für die Schaffung der Collage und das Geschenk. Er bringt noch einen weiteren Ort ins Gespräch, wo diese Collage künftig ihren Platz finden könnte: In einem der Gebäude am Großen Markt 10. Rolf Sellmann freut sich über den Vorschlag des Bürgermeisters. Der zukünftige Ort wird nun wohl erst in den nächsten Monaten entschieden werden.
Nach der offiziellen Begrüßung und der Schenkung der Lotte-Lehmann-Collage kommen die Besucher miteinander ins Gespräch. Torsten Kaiser muss dabei immer wieder Fragen zu seinem Werk beantworten, erklärt noch einmal dessen Entstehung. Rolf Sellmann hingegen steht vor seinen Collagen, die er seit Corona geschaffen hat. Die ersten seien damals entstanden, „als wir ja so gut wie nicht raus durften“. Und so habe er Zeitungen zerrissen und zerschnitten und diese surrealistischen Papiercollagen geschaffen.

Rolandstadt Perleberg sucht Schiedsperson und deren Stellvertretung
(16.02.2026)Alltagskonflikte und Nachbarschaftsstreit können schnell zu einer lästigen und auch teuren Angelegenheit werden, vor allem dann, wenn diese letztlich vor Gericht ausgetragen werden. Jedoch gibt es eine Instanz zur außergerichtlichen Schlichtung von zivilrechtlichen Streitigkeiten: die Schiedsstellen. Diese gibt es auch in der Rolandstadt Perleberg. Jeden ersten Dienstag im Monat hat diese in der Lotte-Lehmann-Akademie am Großen Markt 12 von 16 bis 18 Uhr ihre Sprechstunde.
Turnusmäßig sind in diesem Jahr die Schiedsperson und die stellvertretende Schiedsperson von der Stadtverordnetenversammlung zu wählen. Daher hat die Stadt Perleberg im Amtsblatt Nr. 04/2026 diese beiden Ehrenämter öffentlich ausgeschrieben.
Bewerben können sich Bürger, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und ihren Wohnsitz in der Stadt Perleberg haben. Außerdem müssen sie nach der Persönlichkeit und Fähigkeit für das Amt geeignet sein und das Wahlrecht besitzen.
Wer Interesse an diesem ehrenamtlichen Engagement hat, wird gebeten, seine Bewerbung bis zum 10. März an die Rolandstadt Perleberg, Die Wahlleiterin, Großer Markt 1 a, 19348 Perleberg zu senden. Mit der Bewerbung ist ein kurzer Lebenslauf einzureichen.
Voraussichtlich werden die Schiedsperson und die stellvertretende Schiedsperson in der Stadtverordnetenversammlung am 23. April gewählt. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Die Stadt Perleberg sucht persönliche Erinnerungsstücke vom Central-Theater (Roland-Kino)
(16.02.2026)Viele Perlebergerinnen und Perleberger erinnern sich noch an das Roland-Kino, dass am 20. Januar 1920 unter dem Namen Central-Theater als zweites Kino der Stadt eröffnet wurde. Damals wie heute gehört der Saal zum ehemaligen Wohn- und Geschäftshaus Großer Markt 10. Dieses baut die Stadt gegenwärtig um. Hier sollen künftig die Stadtbibliothek BONA und die Stadtinformation einziehen. Auch der Saal wird wieder einer Nutzung zugeführt, wird Veranstaltungsstätte für die Rolandstadt.
Nach Fertigstellung der Umbauarbeiten soll es auch eine Ausstellung zur Geschichte des Hauses Großer Markt 10 geben. Dabei soll auch an die Kulturstätte erinnert werden. Deshalb sucht die Stadt Perleberg Fotos und andere Dinge, die an die Kinozeit im Zentral-Theater bzw. im Rolandkino erinnern. Wer hat zu Hause noch persönliche Erinnerungsstücke, die er der Stadt als Leihgabe für die geplante Ausstellung zur Verfügung stellen kann. Im Kulturamt hoffen die Mitarbeiter, dass es eventuell in den Familiensammlungen beispielsweise noch Fotos mit Innen- und Außenansichten, Programmhefte, Plakate oder die eine oder andere Eintrittskarte gibt. Vielleicht gibt es sogar noch Filmrollen oder ein Filmvorführgerät aus jener Zeit.
„Wir wissen, dass Fotos immer besondere Erinnerungsstücke sind. Diese ungern aus der Hand gegeben werden“, sagt Torsten Foelsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseum. „Daher besteht die Möglichkeit, dass wir diese Fotos digitalisieren und sie dann dem Eigentümer zurückgeben.“
Wer helfen kann, um eine interessante Ausstellung entstehen zu lassen, der kann sich im Stadt- und Regionalmuseum, Mönchort 7-11, Telefon: 03876 781 422, E-Mail: , melden. „Lassen Sie uns ein Stück Perleberger Stadtgeschichte sichtbar machen“, so der Aufruf aus dem Kulturamt der Rolandstadt.

Amtswechsel in Groß Linde: Erik Ganswig ist neuer Ortsvorsteher
(13.02.2026)Der Perleberger Ortsteil Groß Linde hat einen neuen Ortsvorsteher. In der Bürgerversammlung am Donnerstagabend erhält Erik Ganswig die Mehrheit der Stimmen aller Anwesenden. Der bisherige Amtsinhaber Malte Hübner-Berger, der das Amt seit 2010 innehatte, ist nicht mehr angetreten. „Jetzt kann die nächste Generation ran“, so der 82-Jährige.
27 Einwohner sind zur Bürgerversammlung gekommen. Bürgermeister Axel Schmidt freut sich über das große Interesse. „Damit haben wir das Wahlquorum erreicht“, so der Bürgermeister. Er informiert die Groß Linder auch darüber, dass für den neu gewählten Ortsvorsteher die Legislaturperiode statt fünf nur knapp dreieinhalb Jahre betragen werde. „Ab 2029 werden die Ortsvorsteher dann im Rahmen der Kommunalwahlen gewählt.“
Axel Schmidt dankt Malte Hübner-Berger für sein Engagement in den vielen Jahren, die er nicht nur Ortsvorsteher war. Denn der rührige Kommunalpolitiker sitzt bis heute in der Perleberger Stadtverordnetenversammlung und war viele Jahre Vorsitzender des Bürgervereins. „Herzlichen Dank dafür“, so der Bürgermeister, der noch einmal daran erinnert, dass dieses Engagement im Dezember mit einer Einladung zum Ehrenamtsempfang des Ministerpräsidenten gewürdigt wurde. Zum Abschied gibt es einen Blumenstrauß. „Die offizielle Verabschiedung wird es dann in der Stadtverordnetenversammlung geben.“
Nach der Verabschiedung folgt für Groß Linde eine weitere Besonderheit: Gleich zwei Einwohner haben vorab ihr Interesse bekundet, sind bereit, ehrenamtlich Verantwortung für Groß Linde zu übernehmen. Bevor Wahlleiterin Simone Vinco die Stimmzettel verteilt, stellen sich beide Kandidaten kurz vor. Christian Köhler ist studierter Bildungswissenschaftler, Erik Ganswig arbeitet auf dem Hof der Familie. „Wir betreiben hier eine Landwirtschaft mit circa 400 Hektar Ackerfläche und einer Rindermast“, sagt er. „Ich werde mein Bestes geben. Die Interessen des Dorfes vertreten.“
Von den 35 Wahlberechtigten des Ortsteiles sind 27 zur Wahl gekommen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 77,1 Prozent. Alle 27 Anwesenden haben ihre Stimme abgegeben, alle Stimmen waren gültig. Auf Christian Köhler entfallen 12 Stimmen und auf Erik Ganswig 15. „Damit ist Erik Ganswig zum neuen Ortsvorsteher gewählt“, so der Bürgermeister.
Glückwünsche und Blumen vom Bürgermeister. Dann gratulieren Christian Köhler und der jetzt ehemalige Ortsvorsteher Malte Hübner-Berger. Erik Ganswig bedankt sich für das Vertrauen, das ihm mit der Wahl entgegengebracht wurde. Er weiß, dass er in große Fußstapfen tritt: „Ich werde mein Bestes für Euch geben“, verspricht er.
Bürgermeister Axel Schmidt blickt dann noch einmal auf das Jahr 2025 zurück. Da stand der BRANDENBURG-TAG 2025 im Mittelpunkt. Das war der Höhepunkt des Jahres. „Eine zweite große Aufgabe lief im Hintergrund ab“, so der Bürgermeister. „Im vergangenen Jahr haben wir das Medizinische Versorgungszentrum Perleberg auf den Weg gebracht, gegründet und schließlich zum Jahresbeginn mit einer Doppelpraxis eröffnet.“
Für das Jahr 2026 gibt es zwei große Bauvorhaben: So sollen die Feuerwache und der Große Markt 10 abgeschlossen werden. Nach dem erfolgreichen BRANDENBURG-TAG werde es auch 2026 viele kulturelle Höhepunkte in der Rolandstadt geben. „Das Straßenkunstfestival PerleBÄM!, das Tierparkfest und unser traditionelles Rolandfest sind gesetzt und mit dem Ballonfestival PAirleberg wird zudem eine neue Veranstaltung nach Perleberg kommen.“
Für Groß Linde wurde auch ein Wunsch erfüllt. Eine neue Geschwindigkeitstafel mit Smiley wurde installiert, die nun dauerhaft an der Durchfahrtsstraße steht.
Mit der Beantwortung von Bürgerfragen zu verschiedenen Themen geht die Versammlung zu Ende.

Vortragsabend im Stadt- und Regionalmuseum: Torsten Foelsch spricht über „Schlösser und Herrenhäuser in Preußen – alte und neue Geschichten über Baukunst und Kultur-gehalt“
(13.02.2026)Zu einem weiteren Vortragsabend lädt das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg am Montag, 23. Februar, um 19 Uhr ein.
Schlösser und Herrenhäuser und ihre Gärten ziehen nach wie vor unendlich viele Besucher magisch an. Nicht nur die königlichen Schlösser sind ein Publikumsmagnet, auch die vielen erhaltenen adligen Landsitze überall in Europa sind beliebte Ausflugsziele für Einheimische und Touristen. Der Vortrag stellt bekannte und weniger bekannte königliche und adlige Residenzen im alten Preußen vor und geht auf ihre Baugeschichte, ihren Kulturgehalt und ihre einstigen Bewohner ein. Neben geschichtsträchtigen Schlössern in Ost- und Westpreußen stellt Torsten Foelsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseums, vor allem auch Herrenhäuser und Schlösser in der Mark Brandenburg vor, die teilweise architekturgeschichtliche Leitbauten waren. Der Bogen wird weit gespannt vom Harz im Südwesten bis zur Pregelniederung im weiten Osten, von der einstigen Hochmeisterresidenz Marienburg, über das herzogliche, später königliche Schloß in Königsberg, die vielen ost- und westpreußischen Schlösser, schließlich auch dem Berliner Schloß als bedeutendsten deutschen Barockbau nördlich der Alpen, bis hin zu den geschichtsträchtigen Herrenhäusern, Schlössern und Gutshäusern des preußischen Herrenstandes und Adels, wie Boitzenburg und Wernigerode und den märkischen Landsitzen, wie Demerthin, Plattenburg, Suckow, Wolfshagen oder Rühstädt. Torsten Foelsch präsentiert in seinem bildreichen Vortrag alte und neue Forschungen zum Thema und lädt zu einer Reise durch 800 Jahre Architekturgeschichte ein.
Der ursprünglich geplante Vortrag über den Wiederaufbau des Berliner Schlosses mit Wilhelm von Boddien wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Für eine bessere Planung bitten die Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseums um rechtzeitige Anmeldung zum Vortragsabend – telefonisch unter 03876 781-422 oder per E-Mail unter .

Amtsblatt 04/2026 erschienen
(11.02.2026)Am Mittwoch, 11. Februar, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 04/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 04/2026 sind die Einladung zur Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Groß Buchholz, die Ausschreibung der Ehrenämter Schiedsperson und stellvertretende Schiesperson für die Stadt Perleberg und die Tagesordnung der 9. Sitzung des Hauptausschusses enthalten.

Bündnis für Familie lädt zum Wintermarkt ein
(11.02.2026)Zum Wintermarkt lädt das Lokale Bündnis für Familie Perleberg am 26. Februar ein. Von 15 bis 18 Uhr sind Groß und Klein, Alt und Jung, Familien und Singles im Freizeitzentrum EFFI willkommen.
Für alle ist etwas dabei, verspricht Koordinatorin Beate Mundt. So präsentieren sich die verschiedenen Bündnispartner und ihre Angebote, stehen als Gesprächspartner zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es Spiel- und Bastelangebote, selbstgebackene Waffeln, eine Fotostation und Vieles mehr. Die Organisatoren hoffen auf schönes Wetter, denn einige Angebote soll es auch auf dem Freigelände des Freizeitzentrums geben. So wird unter anderem die Feuerschale zum Backen von Knüppelkuchen aufgebaut.
Der Wintermarkt wird vom Lokalen Bündnis für Familie Perleberg zum vierten Mal in dieser Form durchgeführt, so Beate Mundt.

Perleberg sucht den besten selbst gemachten Knieperkohl
(10.02.2026)Am 5. März findet in der Rolandstadt der traditionelle Surn-Hansen-Markt statt. Damit endet die Knieperkohlsaison, ist dieses Prignitzer Nationalgericht noch einmal erhältlich. Doch Marktleiterin Katrin Rathmann und ihre Mitstreiter wollen den Surn Hansen, wie der Knieperkohl in der Rolandstadt auch genannt wird auf eine ganz besondere Art und Weise würdigen: mit einem Wettbewerb und der Suche nach dem besten selbst gemachten Knieperkohl.
„Ich weiß, dass in vielen Familien bis heute der Knieperkohl selbst gemacht wird“, sagt Katrin Rathmann. Erst jüngst wurde ihr dies in einem Gespräch mit älteren Perlebergern bestätigt. Und so entstand die Idee zum Wettbewerb. „Warum sollten wir nicht einmal diese Knieperkohl-Varianten vorstellen“, so die Marktleiterin.
Die Prignitzer sind nun aufgerufen, sich bis zum 2. März unter der E-Mail oder telefonisch unter 03876 781-404 anzumelden, hier können auch Anfragen gestellt werden. Eine Jury, zu der unter anderem Bürgermeister Axel Schmidt und sein Pritzwalker Amtskollege Dr. Ronald Thiel gehören, entscheiden dann, welcher der beste Knieperkohl ist. Dem besten „Knieper-Koch“ winkt ein Gutschein in Höhe von 70 Euro für das Restaurant „Stadt Magdeburg“.
Im Vordergrund steht dabei nicht der Wettbewerb, sondern die Wertschätzung des Knieperkohls als regionales Traditionsgericht und dessen Bedeutung für die Identität der Prignitz.

Vorbereitung der Sanierung der Brücke Matthias-Hasse-Straße
(09.02.2026)Im Zuge aktueller Überprüfungen sowie in Vorbereitung der Sanierung der Brücke innerhalb der Matthias-Hasse-Straße wird das zulässige Gesamtgewicht mit sofortiger Wirkung auf 19,5 Tonnen angepasst. Fahrzeuge, die ein höheres Gesamtgewicht haben, müssen diesen Bereich über die B 189 umfahren. Der abschließende Bericht des Prüfstatikers steht noch aus.
Der Stadtbetriebshof hat im Laufe des Montags, 9. Februar, die entsprechende Beschilderung aufgestellt. Die Rolandstadt Perleberg bittet die Verkehrsteilnehmer darum, diese neue Regelung zu beachten.

Lesung in der Stadtbibliothek BONA: „Glück und Leid liegen oft nah beieinander“, eine Autobiografie aus der Prignitz
(06.02.2026)Literatur aus der Prignitz verspricht die Lesung am 25. Februar um 15 Uhr in der Stadtbibliothek BONA. Denn dann ist Karin Haber-Falk aus dem Prignitz-Dorf Klein Woltersdorf zu Gast, stellt ihre Autobiografie „Glück und Leid liegen oft nah beieinander“ vor.
Die Autorin wurde 1957 geboren. 45 Jahre arbeitete sie als Erzieherin, davon 18 Jahre als Tagesmutter. Jetzt genieß sie mit ihrem Ehemann Peter das Rentner-Dasein.
Das Schreiben gehörte schon immer zu ihrer Leidenschaft. In der Schule waren es die Aufsätze im Deutschunterricht, für die Kindergartenkinder brachte sie kleine Geschichten zu Papier. Jetzt hat sie ihre Autobiographie geschrieben. Es ist ein regionales Buch, man spürt ihre Heimatverbundenheit. Die Geschichten sind unterhaltsam, spannend und authentisch. Und der eine oder andere findet sich sicherlich darin wieder. Karin Haber-Falk erzählt u. a. von der Wendezeit. Diese sollte für sie, wie für tausende andere Menschen, ein Neuanfang sein. Doch schon bald erkannte sie: „Es ist nicht alles Gold was glänzt.“ Ein erneuter Umzug zurück in ein kleines Dorf, Arbeitslosigkeit und Trennung brachten viel Leid in ihr Leben.
Aber sie blickte nach vorne, hatte Träume, die sie unbedingt wahr werden lassen wollte.
Am Ende ihrer Geschichte fragt sie: „Was sind Glück und Leid heute für mich?“
Der Eintritt zur Lesung kostet drei Euro.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek um vorherige Anmeldung telefonisch unter 03876 612 927, per E-Mail unter oder persönlich in der BONA, Puschkinstraße 14.

Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller informiert sich in Perleberg über den geplanten Gesundheitscampus und das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ)
(06.02.2026)Die Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg Britta Müller hat am Donnerstag die Rolandstadt Perleberg besucht. Mit Blick auf die geplante Poliklinik-Förderrichtline stehen dabei die Informationen zum Vorhaben Gesundheitscampus in den ehemaligen Kaiserlichen Kasernen und des neu gegründeten Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im Focus des Besuchs der Ministerin.
In der Kurmärker Straße trifft sie mit Bürgermeister Axel Schmidt, GWG-Geschäftsführer Ronald Otto, MVZ-Geschäftsführer Dirk Starck und dessen medizinischen Leiter Niklas Wind sowie Architekt Klaus Röpke zusammen, um sich vor Ort im ehemaligen Stabsgebäude ein Bild von dem Vorhaben zu machen.
Von Ronald Otto erfährt sie, dass sich die GWG in Absprache mit der Stadt seit 2021 mit dem Projekt befasst. „Im Ergebnis eines internationalen Planungswettbewerbs entstand eine Machbarkeitsstudie, welche wir nun als Blaupause für den neuen Gesundheitscampus in großen Teilen umsetzen“, so der GWG-Geschäftsführer. Im Laufe der vergangenen Jahre habe sich die Idee verfestigt, hier Arztpraxen einzurichten. Somit sei auch eine Erweiterung des Anfang Januar eröffneten MVZ der Rolandstadt möglich, so der GWG-Geschäftsführer. Auch zwei bereits bestehende Praxen aus Perleberg – eine Zahnarztpraxis und eine Physiotherapie – hätten Interesse an neuen Räumlichkeiten bekundet. Somit war die Grundlage für die weitere Planung für den Gesundheitscampus gegeben.
Für Ministerin Britta Müller ist dies ein bedeutendes Vorhaben: „Gerade im ländlichen Raum können kommunale Initiativen einen wichtigen ergänzenden Beitrag leisten, um bestehende Versorgungsstrukturen zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Projekte wie der Gesundheitscampus Perleberg und kommunale Medizinische Versorgungszentren zeigen, wie Kommunen bestehende Versorgungsstrukturen ergänzen und Verantwortung für die regionale Entwicklung im Gesundheitsbereich übernehmen können.“ Zugleich macht die Ministerin deutlich, dass sie das Vorhaben ausdrücklich unterstützt. Der Gesundheitscampus Perleberg entspreche genau den Zielvorstellungen, die sie mit der Einwerbung der Mittel aus dem Zukunftspaket des Landes Brandenburg verbunden habe. „Bei der Ausrichtung der geplanten Poliklinik-Förderrichtlinie hatten wir genau solche Projekte vor Augen: Kommunal eingebundene, investive Vorhaben, die ambulante und sektorenübergreifende Versorgungsstrukturen im ländlichen Raum stärken“, so Britta Müller.
Im Gebäude selbst erhält die Ministerin einen Eindruck über die gut erhaltene Bausubstanz. GWG-Geschäftsführer und Bürgermeister erklären an Hand der Baupläne und des Konzeptes das Vorhaben.
Von den geplanten 4,7 Millionen Euro, die in den Umbau des Gebäudes fließen, sind anteilig 2,2 Millionen für die neuen Praxen des MVZ Perleberg vorgesehen. GWG-Geschäftsführer Ronald Otto berichtet über das Vorhaben, für diesen Campus, wie auch angrenzende Gebäude in der Perspektive eine zentrale Wärmeversorgung durch den örtlichen Energieversorger, die PVU Prignitzer Energie- & Wasserversorgungsunternehmen GmbH, zu errichten.
Anschließend besucht sie das neu gegründete MVZ am Kirchplatz, kommt mit Nikolas Wind und Haxhi Gashi, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, ins Gespräch, schaut sich in den Räumen um. Sie weiß um die Probleme, die Kommunen bei der Gründung haben. Und so berichtet sie, dass das Land Brandenburg derzeit an einer landesrechtlichen Regelung arbeitet, um Kommunen bei der Gründung und dem Betrieb kommunaler Medizinischer Versorgungszentren rechtsicher zu unterstützen. Ziel sei es, bestehende rechtliche Hürden, insbesondere im Hinblick auf Haftungs- und Absicherungsfragen, gezielt zu adressieren und so kommunales Engagement zur Unterstützung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum zu ermöglichen. Eine Nachricht, die Bürgermeister Axel Schmidt und MVZ-Geschäftsführer Dirk Starck wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

25-jähriges Geschäftsjubiläum des Perleberger Unternehmens Schreib Haustechnik GmbH
(05.02.2026)Seit dem 1. Februar 2001 besteht die Schreib Haustechnik GmbH, die sich mit der Installation von Heizungs- und Sanitäranlagen sowie Lüftungs- und Gasanlagen beschäftigt. Am Mittwoch sind Bürgermeister Axel Schmidt und Wirtschaftsförderer Christian Reichel vom TGZ Prignitz gekommen, um dem Inhaber Hans-Jörg Schreib zum 25-jährigen Geschäftsjubiläum zu gratulieren.
Bis zu seiner Selbstständigkeit hat der Meister für Gas- und Wasserinstallationshandwerk zehn Jahre lang im Perleberger Unternehmen HSD in der Pritzwalker Straße gearbeitet. „Als unser Betrieb insolvent ging, stand für viele Kollegen, so auch für mich die Frage: Was machen wir?“, berichtet er seinen Gästen. „Zum Arbeitsamt wollte ich nicht.“ Also wagte er, anfangs noch mit einem Partner, den Weg in die Selbstständigkeit. „Im Gästezimmer unseres Hauses hat alles mit einem PC angefangen“, erinnert er sich an diese Zeit zurück. Später wurde der Firmensitz in den Tannenhof verlegt, bevor im Jahr 2008 der Umzug in den Dachsweg 11 erfolgte.
Anfangs wurden einstige Kunden der HSD angesprochen und dann auch übernommen. „Die erste Zeit waren wir viel in Hamburg im Einsatz. Aufträge kamen auch über die Perleberger Baugesellschaft, die die Schreib Haustechnik GmbH auf ihren Baustellen begleitete. „Wir hatten sogar eine Wohnung und eine Garage im Hamburg angemietet“, blickt er zurück. „Aber irgendwann hat es sich nicht mehr gerechnet und auch die Mitarbeiter wollten am Abend lieber bei ihren Familien zu Hause sein.“ Inzwischen sind Hans-Jörg Schreib und seine Mitarbeiter in der Stadt und der Region unterwegs.
Sechs Angestellte gehören neben dem Inhaber heute zur Schreib Haustechnik GmbH. Das sind vier Monteure, ein Kundendienstmonteur sowie seine Frau Sabine, die sich seit einem Jahr um die Buchhaltung kümmert. Drei der Monteure, die heute bei Hans-Jörg Schreib arbeiten, waren einst bei der HSD beschäftigt. Ausgebildet hat das Unternehmen auch. Aktuell habe er keinen Auszubildenen, der letzte, der bei ihm gelernt hat, wurde übernommen.
Im Gespräch mit dem Bürgermeister gibt Hans-Jörg Schreib noch den einen oder anderen Einblick in den Alltag seines Betriebes. Dabei informiert er, dass die Auftragslage gegenwärtig gut ist. Außerdem blickt der Firmeninhaber in die Zukunft: Denn bevor er in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen wird, möchte er die Nachfolge geregelt haben. Dabei steht ihm auch das TGZ unterstützend zur Seite, so Christian Reichel.

Stadt- und Regionalmuseum lädt mit der neuen Sonderausstellung zu einer besonderen Zeitreise ein
(03.02.2026)Minus neun Grad zeigt das Thermometer am Montagabend an. Während draußen der Frost die Rolandstadt fest im Griff hat, wird im Perleberger Stadt- und Regionalmuseum die neue Sonderausstellung „Bekenntnis und Behaglichkeit. Kachelöfen der Reformationszeit in der Mark Brandenburg“ eröffnet. „Das Thema passt“, da sind sich die Organisatoren und die Besucher einig. „Denn bei diesen eisigen Temperaturen, bekommt man Sehnsucht nach einem warmen Kachelofen.“ Ein Satz der an diesem Abend mehrfach zu hören ist. Und auch Bürgermeister Axel Schmidt, der die Ausstellung eröffnet, spricht bei seiner Begrüßung vom Wunsch nach wohliger Wärme.
Die aktuelle Sonderausstellung hat ihren Ursprung im Stadtmuseum Lübben. Dort hatten die Mitarbeiter die Idee, an Hand von Ofenkacheln, ein Kunsthandwerk der Reformationszeit darzustellen und damit eine besondere Ausstellung im Reformationsjahr 2017 anzubieten. „Doch sie mussten feststellen, dass sie gar nicht so viele Kacheln hatten“, berichtet Dr. Christoph Krauskopf, Leiter der Presse- und Medienarbeit beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum, am Montagabend. „Wir dagegen haben viele Fundstücke in unserer Sammlung.“ Somit war die Ursprungsausstellung gerettet und sie ging danach in den Besitz des Landesamtes über. Dr. Christoph Krauskopf freut sich, dass die Ausstellung mit zahlreichen Prignitzer Ergänzungen nun erneut gezeigt wird. Er dankt Torsten Foelsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseums, für sein Engagement. Dieser hatte die Ausstellung um zahlreiche Ausstellungsstücke ergänzt. Seinen Dank richtet er an diesem Abend an die Museen, die die Leihgaben zur Verfügung stellten. Diese kommen aus dem Museum der Stadt Brandenburg an der Havel, aus den Schlossmuseen Freyenstein und Wolfshagen sowie dem Prignitz-Museum Havelberg. Die Leiterinnen aus Havelberg, Antje Reichel, und aus Freyenstein, Katharina Wanicki, sind am Montagabend zur Ausstellungseröffnung gekommen. Bei ihnen bedankt sich Torsten Foelsch noch einmal besonders, habe doch hier einmal mehr die Kooperation sehr gut funktioniert. „Das ist eine Zusammenarbeit, wie man sie sich vorstellt: unkompliziert und auf dem kurzen Dienstweg.“
Sein Dank geht auch an den Fuhrunternehmer Uwe Schäffer aus Uenze, der zum Abholen der Ausstellungselemente einen kleinen Laster zur Verfügung stellte, und an Hans Müller aus Porep, der nach Wünsdorf gefahren ist, um schließlich die fragilen Exponate abzuholen.
Dann ist der Augenblick gekommen: Die Tür zum Ausstellungsraum wird geöffnet, die Besucher können die neue Sonderausstellung in Augenschein nehmen. Der Blick fällt zunächst auf einen großen Kachelofen aus Holz und Pappe, der bei den Besuchern gleich wieder für wohlige Wärme sorgt. Dann betrachten sie die zahlreichen Kacheln. Sie begeben sich auf eine Zeitreise in die Geschichte, betrachten die Darstellungen auf den Ofenkacheln, die nicht nur damalige Geschichte widerspiegeln, sondern auch erahnen lassen, dass diese Kachelöfen in den Häusern der reichen Leute standen. Auf den Informationstafeln können die Gäste eintauchen in die damalige Zeit, erfahren etwas über Geschichte, die grafischen Vorlagen für die Kachelmotive und die brandenburgischen Kurfürsten jener Zeit.
Auch an die jungen Museumsbesucher ist gedacht worden, so Dr. Christoph Krauskopf. „Es gibt eine Kinderebene, auf der Kater Friedrich durch die Ausstellung führt.“
Bei den Besuchern der Eröffnungsveranstaltung kommt die Ausstellung sehr gut an. Sie erfreuen sich an der Vielfalt und der Gestaltung der historischen Ofenkacheln und schwelgen auch ein wenig in Erinnerungen, als sie selbst noch einen Kachelofen in der Stube zu stehen hatten.

„90 Jahre sind keine 90 Stunden!“ - Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Wolfgang Garnatz zum 90. Geburtstag
(02.02.2026)„Ich bin in Perleberg geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe meinen Beruf hier erlernt!“ Der das sagt heißt Wolfgang Garnatz, blickt am Montag auf neun Lebensjahrzehnte zurück und lebt noch immer in Perleberg. Und so kann Bürgermeister Axel Schmidt dem Urperleberger zu seinem 90. Geburtstag gratulieren. Es ist selten, dass er bei der älteren Generation auf gebürtige Perleberger trifft. Viele sind einst durch Flucht und Vertreibung, der Liebe oder des Berufes wegen in die Rolandstadt gekommen.
Bei Wolfgang Garnatz ist das anders. Seine Liebe zu Perleberg wird deutlich, wenn man sein Wohnzimmer betritt. Der Blick fällt auf eine goldene Roland-Statue, auf einen Bierkrug von der 750-Jahrfeier und selbst die Wohnzimmertür ziert der Perleberger Roland. „Wir haben den schönsten Roland“, meint Wolfgang Garnatz im Gespräch mit dem Bürgermeister. Eine Feststellung, die das Stadtoberhaupt nur bestätigen kann.
Und so steht Perleberg immer wieder im Mittelpunkt des Gespräches der beiden Männer. Wolfgang Garnatz berichtet dem Bürgermeister, dass an den Stadträndern Spargelfelder und große Obstplantagen zu finden waren. „Die Plantagen der GPG gehörten zu den größten in der DDR“, weiß der 90-jährige zu berichten. Und er ist sich sicher, dass Perleberg älter ist als 787 Jahre. Auch das kann der Bürgermeister bestätigen. Denn bei den Grabungen am Großen Markt 10 wurden die Überreste eines Hauses entdeckt, dass 1230 abgebrannt ist.“ Aber es zähle das Jahr der schriftlichen Ersterwähnung, so der Bürgermeister.
Wolfgang Garnatz ist auf dem Dudel groß geworden. Für ihn ist dieser Kiez ein Beispiel, wie sich Perleberg in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Im Laufe seines Lebens ist er sehr oft umgezogen. Unter anderem hat er von 1958 bis 1964 im Haus Großer Markt 12, der heutigen Lotte-Lehmann-Akademie, gewohnt.
Bei der Feuerwehr auf dem Flugplatz hat er Betriebsschlosser gelernt. Und er wollte auch zur Feuerwehr, war schon eingestellt als ein Befehl kam, dass alle jungen Männer, die noch keine 21 Jahre alt waren zur KVP (Kasernierten Volkspolizei) gehen müssten. „Da gehe ich nicht hin“, hat er zu seinem Vater gesagt. Und so wurde er nach Radeberg versetzt, war mit beim Aufbau der Luftstreitkräfte beteiligt. Weitere Stationen sind Kamenz und Forst bevor er 1957 wieder zurück nach Perleberg kommt.
Im gleichen Jahr heiratet er Maria Napiralla. Bis 2001 sind sie verheiratet, als sie verstirbt.
Nach der Rückkehr nach Perleberg hat er noch zehn Jahre bei der Perleberger Berufsfeuerwehr gearbeitet. „Dann wurde sie verkleinert“, erzählt der Jubilar. Für ihn bedeutete dies der Wechsel in die Berufsfeuerwehr der Ölmühle. Später wechselt er zur Polizei in den Streifendienst und war einige Jahre, bis zu seiner Frühpensionierung ABV (Abschnittsbevollmächtigter).
„Ich habe schon einiges erlebt“, sagt Wolfgang Garnatz. „Ich habe das Ende des zweiten Weltkrieges erlebt, die Gründung der DDR, den Zerfall der DDR und die Entwicklung nach der Wende.“ Er erinnert sich an viele Ereignisse in seinem Leben. So erfährt der Bürgermeister auch, dass er am 2. Mai 1945 den Einmarsch der Sowjetarmee live miterlebt hat, von einem Sowjetarmisten in ein Kellerloch gedrängt wurde mit den mahnenden Worten: „Jetzt kommen die Panzer und die schießen.“ Stundenlang habe er dort mit einem Freund ausgeharrt. Lebenserinnerungen eines 90-jährigen, der diese so zusammenfasst: „90 Jahre sind keine 90 Stunden. Erinnerungen sind gut – aber manchmal auch nicht.“
Der Tod seiner Frau habe ihn sehr mitgenommen, berichtet Tochter Marion. Ihr Bruder habe ihn dann zum MC nach Wittenberge geholt, wo er sich beim Motorsport engagiert hat. Mit dem Ende des Motorsports fehlt Wolfgang Garnatz die Beschäftigung.
Auch wenn Krankheiten zunehmen, so beschäftigt er sich nach wie vor mit Perleberg und seiner Geschichte, verfolgt im Internet, was bei der Perleberger Feuerwehr los ist. Dazu hat er Handy und einen Computer. Selbst auf Facebook sei er unterwegs, so die Tochter. Die Feuerwehr leiste eine tolle Arbeit, sagt Wolfgang Garnatz.
Zu seiner Familie gehören heute fünf Kinder, acht Enkel und zehn Urenkel. Das elfte erblickt im April das Licht der Welt. Wenn im Familienkreis der 90. Geburtstag gefeiert wird, dann ist auch seine Schwester, eine von drei Geschwistern, noch mit dabei.

Stereoact - Winterparty & Lena Marie Engel - Das DJ Kult Duo Live in Perleberg
(29.01.2026)Am Samstag, den 7. Februar, gastiert das erfolgreiche DJ- und Produzenten-Duo Stereoact in der Rolandhalle Perleberg. Beginn der Veranstaltung ist um 20:00 Uhr, der Einlass erfolgt ab 19:00 Uhr.
Stereoact zählt zu den erfolgreichsten Acts der deutschen Dance- und Electropop-Szene. Mit zahlreichen Gold- und Platinauszeichnungen sowie Hits wie „Die immer lacht“ begeistern sie seit Jahren ein großes Publikum. Unterstützt werden sie an diesem Abend von Lena Marie Engel, die mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und modernen Popsounds das Programm bereichert und für zusätzliche musikalische Höhepunkte sorgt.
Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine energiegeladene Live-Show mit bekannten Songs, aktuellen Produktionen und einer mitreißenden Bühnenpräsenz freuen.
Tickets sind im Vorverkauf über Eventim unter dem Link www.eventim.de erhältlich.

Holocaust-Gedenktag 2026
(27.01.2026)Am 27. Januar 2026 fand im Großen Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Gedenkveranstaltung anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus / Holocaust-Gedenktag statt. Vertreterinnen und Vertreter der Rolandstadt, Stadtverordnete, Landtagsabgeordnete, zahlreiche Gäste, darunter der Direktor des Perleberger Amtsgerichtes, sowie Schülerinnen und Schüler gedachten der Opfer des Nationalsozialismus und erinnerten an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor 81 Jahren.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Gottfried-Arnold-Gymnasium gestaltet. Nach kurzen Grußworten von Bürgermeister Axel Schmidt und der Vorsitzenden des Fördervereins Judenhof Perleberg e.V., Dr. Caroline Hähnel, trugen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12, die im Oktober letzten Jahres die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besucht hatten, sehr persönliche Texte vor, in denen sie ihre Eindrücke und Empfindungen reflektierten. So nahmen die Beiträge zum Beispiel die in Auschwitz-Birkenau zurückgebliebenen Schuhe oder anderen Kleidungsstücke sowie Koffer der Ermordeten in den Blick, die bis heute eindringlich von den unvorstellbaren Verbrechen jener Zeit zeugen.
Ein Vortrag von Prof. Dr. Günter Morsch mit dem Titel „Frühe Konzentrationslager in der Prignitz 1933 / 34“ beleuchtete die Rolle Brandenburgs in der Phase des Erstarkens des Nationalsozialismus und zeigte auf, wie rasch die Machtübernahme auch in Perleberg und in der Region vollzogen wurde und wie früh politische Gegner verfolgt und inhaftiert wurden. Musikalische Beiträge der Schülerinnen und Schüler begleiteten die Veranstaltung und setzten zwischen den Redebeiträgen behutsam Akzente.
In ihren Ansprachen betonten die Rednerinnen und Redner die Bedeutung des Erinnerns und der historischen Verantwortung – insbesondere vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Kulturamtsleiter Frank Riedel.

Rückblicke und Ausblicke beim 2. Bürgerfrühstück in Sükow
(26.01.2026)Das Sükower Dorfgemeinschaftshaus ist inzwischen der Ort, an dem sich die Dorfgemeinschaft zu verschiedenen Veranstaltungen trifft. So auch am Sonntag. 50 Sükower aller Generationen sind der Einladung von Ortsvorsteher Diethardt Schulz und des Vereins Sükower Landleben zum 2. Bürgerfrühstück gefolgt. Gekommen sind auch der Stellvertretende Bürgermeister Hagen Boddin und der Wissenschaftliche Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseums Torsten Foelsch.
Schon beim Betreten des Veranstaltungsraumes fällt der Blick der Sükower auf das reichhaltige Büfett, dass die Sükower Landfrauen vorbereitet haben.
„Lasst uns beginnen!“ Mit diesen Worten beginnt Diethardt Schulz seine kurze Rede. „Herzlichen Dank, dass Ihr so zahlreich erschienen seid.“ Bevor er fortfährt bittet er um einen herzlichen Beifall für die Landfrauen, „die mit so viel Liebe und Engagement das Büfett zubereitet haben“.
Beim Rückblick auf das Jahr 2025 verweist der Ortsvorsteher darauf, dass man sich in Sükow auf die Dorfgemeinschaft verlassen könne. Er selbst sei krankheitsbedingt einige Monate ausgefallen, doch Karsten Wachholz und sein Team hätten ihn vertreten. Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war die Fertigstellung des Buschbackofens vor dem Dorfgemeinschaftshaus. „Mit Mitteln des Bürgerhaushalts konnte er fertiggestellt werden“, sagt er.
Zufrieden zeigt sich Diethardt Schulz auch mit dem Weihnachtmarkt. „Es war ein hervorragendes Ereignis, das gut angenommen wurde. Die Gäste kamen nicht nur aus Sükow, Perleberg und den umliegenden Dörfern. Selbst aus Wittenberge kamen Besucher“, freut er sich. Diesen Weihnachtsmarkt soll es auch im kommenden Jahr geben.
Damit kommt der Ortsvorsteher aus den Ausblick auf das Jahr 2026. Dieser steht ganz im Zeichen des zehnjährigen Bestehens des Dorfvereins Sükower Landleben. „Dieses Jubiläum wollen wir am 20. Juni mit einem Dorffest feiern“, so Diethardt Schulz. Im Laufe des Bürgerfrühstücks verständigen sich die Anwesenden darauf, ein Festkomitee zu gründen, das dann die Vorbereitungen übernimmt. Für die Ausgestaltung wird es Mittel aus dem Bürgerhaushalt 2026 geben. In der Abstimmung erhielt der Projektvorschlag 196 Stimmen und belegt Platz vier. Aus Sicht des Ortsvorstehers ein achtbares Ergebnis.
Am 8. März wird der Frauentag im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. Auch da werde der Buschbackofen zum Einsatz kommen, es wird einen besonderen Schmaus geben. „Was es gibt, darf ich noch nicht verraten“, sagt der Ortsvorsteher, der gleichzeitig die Männer auffordert, sich ebenfalls einzufinden, um an diesem Tag die Frauen zu bedienen.
„Ich werde am 4. Juni, bei der Einwohnerversammlung noch einmal zur Wahl des Ortsvorstehers kandidieren“, verkündet er. Er ruft aber auch alle Sükower auf, sich einzubringen bei der Wahl. Diese Amtszeit geht dann bis 2029. Ab dann werden in Perleberg auch die Ortsvorsteher im Rahmen der Kommunalwahlen gewählt.
Dann verkündet er noch, dass die „Vier Jahreszeiten“ nach Sükow zurückkehren. Das Kunstwerk hatte der Bildhauer Guntram Kretschmar aus Müggendorf 1989 geschaffen Damals wurde es am 2. September aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der LPG Pflanzenproduktion eingeweiht. Nach dem Aus der LPG stand es in Perleberg. Jetzt ist es im Betriebshof eingelagert und soll bis zum Dorffest seinen neuen Standort in Sükow finden.
Nachdem Karsten Wachholz auf den Termin für den nächsten Skat- und Rommè-Abend hingewiesen hat, der am 21. Februar um 18 Uhr stattfindet, hebt Diethardt Schulz das Glas, stößt mit den Anwesenden auf das Jahr 2026 an.
Danach beginnen das gemeinsame Frühstück und die individuellen Gespräche, die erst gegen Mittag enden.

Kleiner Empfang zu 35 Jahre GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg Karstädt
(23.01.2026)Am 27. Dezember konnte die GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg Karstädt auf ihr 35-jähriges Bestehen zurückblicken. 1990 hatten an diesem Tag die beiden Vertreter der Gesellschafter, die Bürgermeisterin von Perleberg Dr. Friederike Fischer und der Bürgermeister von Karstädt Jürgen Ditten sowie der damalige kommissarische Leiter des VEB Gebäudewirtschaft Klaus Neumann die Gründungsurkunde unterzeichnet.
Da das Gründungsdatum in die Zeit der Feiertage fiel, wurde der Empfang bei der GWG am Freitag nachgeholt. GWG-Geschäftsführer Ronald Otto und Prokuristin Cornelia Winter begrüßen die heutigen Vertreter der Gesellschafter, Perlebergs Bürgermeister Axel Schmidt und den Karstädter Bürgermeister Udo Staeck sowie René Georgius, Leiter des IHK-RegionalCenters Prignitz, TGZ-Geschäftsführerin Sandra Perabo und Leerstandsmanager Jens Knauer. Sie alle gratulieren der GWG-Spitze zum Jubiläum des Wohnungsunternehmens, danken für die gute Zusammenarbeit. René Georgius überreicht die Jubiläumsurkunde der Industrie- und Handelskammer.
Die Gäste erfahren vom GWG-Geschäftsführer die aktuellen Zahlen des Bestandes des Wohnungsunternehmens. Insgesamt hat die GWG heute 102 Gebäude mit 1480 Wohneinheiten und 49 Gewerbeeinheiten im Bestand. Bei dem Gewerbe reicht die Palette von Gastronomie und Hotel über Büros und Bildungseinrichtungen bis hin zu Kino und Arztpraxen, so der GWG-Geschäftsführer. „Viele der Gewerbemieter sind von Anfang an Mieter bei uns“, kann er zufrieden feststellen.
In Karstädt gehören 28 Gebäude mit 85 Wohnungseinheiten und einem Gewerbe zum Bestand. „Das ist die Tagespflege der Diakonie“, so Ronald Otto. In Perleberg sind es 82 Gebäude mit 1098 Wohneinheiten und 48 Gewerbeeinheiten, die über die ganze Stadt verteilt sind. In Perleberg Ost befindet sich mit 511 Wohnungseinheiten fast die Hälfte des GWG-Wohnungsbestandes in der Rolandstadt. Stolz kann er den Gästen mitteilen, dass die 25 Gebäude im Sanierungsgebiet, sprich in der historischen Altstadt, bis auf eins bereits alle saniert sind. Kurz geht Ronald Otto noch auf das Vorhaben Kaiserliche Kasernen ein. Wenn alles weiterhin planmäßig verläuft, sollen hier in diesem Jahr die Baumaßnahmen beginnen.

Rolandstadt Perleberg warnt: Eisflächen dürfen nicht betreten werden
(23.01.2026)Der Winter und damit auch die frostigen Temperaturen haben in diesem Jahr die Prignitz fest im Griff. Der Frost sorgt dafür, dass Flüsse, Seen und Teiche zufrieren. Immer wieder kommt es dazu, dass diese Flächen betreten werden, es zu Unfällen kommt, weil die Menschen einbrechen.
Die Rolandstadt Perleberg teilt daher mit, dass die Eisflächen im Stadtgebiet und in den Ortsteilen nicht zum Betreten freigegeben sind. „Da die Temperaturen immer um den Gefrierpunkt schwanken, verlieren selbst dickere Eisschichten schnell ihre mögliche Tragfähigkeit“, warnt Sachgebietsleiter Christian Wegner.“ Damit bestehe Lebensgefahr. Erst am Wochenende habe es in Berlin einige Vorkommnisse gegeben, bei denen Personen ins Eis eingebrochen sind.

Stadt- und Regionalmuseum eröffnet neue Sonderausstellung: „Bekenntnis und Behaglichkeit. Kachelöfen der Reformationszeit in der Mark Brandenburg“
(23.01.2026)Im Stadt und Regionalmuseum wird am Montag, 2. Februar, um 18 Uhr eine neue Sonderausstellung eröffnet. Sie steht unter dem Titel „Bekenntnis und Behaglichkeit. Kachelöfen der Reformationszeit in der Mark Brandenburg“.
Die Sonderausstellung wurde vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum 2017 zum Reformationsjahr kreiert und damals im Schloß zu Lübben erstmalig präsentiert. Passend zur kalten Winterzeit wird sie nun Perleberg in der Prignitz gezeigt: Die Ausstellung wurde sehr wesentlich durch einen eigenen Ausstellungsteil mit Blick auf die Prignitzer Beispiele erweitert.
Die künstlerische vorindustrielle Blütezeit der märkischen Ofenherstellung war das 16. und 17. Jahrhundert, in dem es ausgeklügelte ikonographische Programme sowohl für die Gestaltung der Kachelmotive als auch der gusseisernen Feuerkästen gab. Hier überwiegen Heiligendarstellungen, Cäsaren, antike Helden, allegorische und moralische Darstellungen, Porträts zeitgenössischer Persönlichkeiten, wie Fürsten und Reformatoren oder aber das beliebte Motiv der Geschichte vom verlorenen Sohn, also biblische Motive.
Die neue Sonderausstellung widmet sich den Spuren und Resten jener hoch entwickelten Ofenkunst der Reformationszeit und der Renaissance. Eine Auswahl von 40 Funden aus dem Archäologischen Landesmuseum konnten die Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseums durch 53 weitere Exponate aus der Prignitz und Grabow sowie acht aus der Stadt Brandenburg an der Havel und eigene Ausstellungstafeln ergänzen. Schöne Leihgaben kamen aus den Schloßmuseen Freyenstein und Wolfshagen, dem Prignitz-Museum Havelberg, der Stadt Brandenburg an der Havel und aus eigenen Beständen, einige Exponate steuerten private Leihgeber für diese ungewöhnliche Ausstellung bei. „Gezeigt werden etwas über 100 Exponate, mit denen wir einen Einblick in die Möglichkeiten der märkischen Ofenkunst und die Fähigkeiten der tätigen Bildschnitzer und Formenschneider des 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts und den ikonographischen Wandel der Ofenkachel jener Zeit geben“, so Torsten Foelsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Museums.
Bürgermeister Axel Schmidt wird die Ausstellung eröffnen. Dr. Christoph Krauskopf und Torsten Foelsch geben danach einen Einblick in das Thema und die Entstehung der Ausstellung und geleiten die Besucher durch die Ausstellung. Im Anschluss an die Eröffnung und den Rundgang durch erwartet die Gäste ein kleiner Empfang mit Imbiss und Getränken.
Zur besseren Planung des Ablaufs der Veranstaltung bitten das Museums-Team um rechtzeitige Anmeldung, entweder telefonisch unter 03876 781-422 oder via E-Mail an .
Zur Ausstellung ist schon 2017 ein Begleitbüchlein der seinerzeitigen Kuratorin Justyna Gralak erschienen, dass im Museum für 10 Euro erhältlich ist.
„Der Eintritt ist frei, wir bitten aber um eine kleine Spende vor Ort in unsere alte hölzerne Spendenkiste „Wi bruken Geld“ von 1922“, sagt Torsten Foelsch abschließend.

Jugend trainiert für Olympia: Goethe-Gymnasium Hohen Neuendorf qualifiziert sich in Perleberg fürs Landesfinale im Handball
(23.01.2026)Die Rolandstadt Perleberg war am Donnerstag Gastgeber für den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. In der Rolandhalle fand das Regionalfinale Handball der Altersklasse U 18 männlich statt. „Das sind die Schüler der Klassenstufen 9 und 10“, sagt Frank Dannehl, Schulsportkoordinator im Landkreis Prignitz, der dieses Regionalfinale ausrichtet. „Qualifiziert haben sich für das Regionalfinale die Sieger der Kreisfinals aus dem Schulamtsbereich Neuruppin. Auf Grund der vielen Schulen im Landkreis Oberhavel, kommen von dort zwei Teilnehmer.“ Aus dem Landkreis Prignitz hatte sich das Gottfried-Arnold-Gymnasium qualifiziert. Außerdem dabei waren die Mannschaften des Stadt-Gymnasiums Wittstock (Landkreis Ostprignitz-Ruppin), des Goethe-Gymnasiums Hohen Neuendorf (Landkreis Oberhavel), des Lise-Meitner-Gymnasiums Falkensee (Landkreis Havelland) und des F.F.-Runge-Gymnasiums Oranienburg (Landkreis Oberhavel).
Gespielt wurde im Modus Jeder gegen Jeden. Dabei gab es folgende Ergebnisse: Perleberg – Wittstock 11:12, Hohen Neuendorf – Falkensee 14:12, Oranienburg – Perleberg 9:6, Wittstock – Falkensee 10:14, Hohen Neuendorf – Oranienburg 14:14, Falkensee – Perleberg 13:6, Oranienburg – Wittstock 12:10, Perleberg – Hohen Neuendorf 4:24, Falkensee – Oranienburg 15:6 und Wittstock – Hohen Neuendorf 9:18.
Am Ende siegten die Gymnasiasten aus Hohen Neuendorf mit 7 Punkten und 70:39 Toren. Die Mannschaft qualifizierte sich mit diesem Sieg für das Landesfinale im März in der Landeshauptstadt Potsdam.
Das Gastgeberteam aus der Rolandstadt konnte kein Spiel für sich entscheiden, belegte am Ende mit 0 Punkten und 27:58 Toren Platz 5.

Thomas Dahlke betreibt seit 25 Jahren die Gaststätte „Lübzower Schweiz“
(22.01.2026)Seit nunmehr 25 Jahren ist Thomas Dahlke Inhaber der Gaststätte „Lübzower Schweiz“. Daher sind Bürgermeister Axel Schmidt und Leerstandsmanager Jens Knauer am Donnerstagvormittag in den Perleberger Ortsteil Lübzow gefahren, um ihm zu seinem Jubiläum zu gratulieren. Dabei hatte Thomas Dahlke selbst dieses Jubiläum nicht im Blick, steht doch im kommenden Jahr das 50-jährige Bestehen des Familienunternehmens an. „1977 haben meine Eltern die Gaststätte von Helmut Schwarz übernommen“, erzählt er seinen Gästen. Doch die Geschichte gehe noch länger zurück, bis in die 1920er Jahre. „Das Haus war schon immer die Dorfgaststätte gewesen.“
Thomas Dahlke weiß, dass es in DDR-Zeiten, als seine Eltern die Gaststätte führten, einfacher war. Die Dorfbewohner kamen regelmäßig hierher, tranken hier ihr Feierabendbier. Nach der Wende habe sich dies geändert, es folgten auch einige Krisen in den vergangenen Jahren, die er alle überstanden hat. „Auch wenn es schwierig war“, wie er sagt.
Thomas Dahlke hat Angebot und Öffnungszeiten den neuen Gegebenheiten angepasst. Und so gibt es hier mittwochs bis freitags von 11:30 bis 13 Uhr Mittagstisch im Abo für sieben Euro. An diesem Donnerstag steht Ente auf dem Speiseplan. Durchschnittlich 50 Gäste kommen dann hierher. Auf der Karte steht deutsche Hausmannskost. „Das kommt bei den Gästen sehr gut an“, sagt Thomas Dahlke. Montags und dienstags ist Ruhetag.
Am Wochenende ist der Sonntag der Tag, an dem Thomas Dahlke und sein Team mit besonderen Angeboten die Gäste einladen, nach Lübzow zu kommen. Und der Erfolg gibt ihm recht. „Wir veröffentlichen unsere Angebote in der Zeitung. Innerhalb von drei Tagen sind alle Plätze reserviert“, so der Gastwirt. Und so gibt es verschiedene Brunch-Angebote. Jetzt beispielsweise steht die Schlachteplatte auf dem Plan. Dabei sind Lose Wurst, Lungenwurst, Mettwurst und Leberwurst und all die guten Dinge auf der Schlachteplatte selbst gemacht. Im Laufe des Jahres gibt es Knieperkohlessen, Spargelessen, Eisbeinessen und das Entenessen. Das kommt an bei den Gästen, die immer wieder gern hierherkommen.
Daneben richten Thomas Dahlke und sein Team noch Familienfeiern aus. Zum Team gehören neben ihm seine Cousine Andrea Rintor, die im Service arbeitet sowie seine Tante Irena Bensch, die mit Thomas Dahlke in der Küche arbeitet. Mutter Irmgard Dahlke hilft auch noch in der Küche aus, erledigt Einkäufe und kümmert sich um die Buchhaltung. „Wir sind ein klassischer Familienbetrieb“, sagt er. An den Wochenenden kommen gelegentlich Aushilfen zum Einsatz. „Und wenn es mal nicht klappt mit den Aushilfen, dann müssen meine Töchter mithelfen.“
Thomas Dahlke freut sich über den Besuch zu seinem Geschäftsjubiläum, lädt die Gäste beim Abschied aber schon für das kommende Jahr ein, wenn die Familie Dahlke auf 50 Jahre Gaststätte „Lübzower Schweiz“ im Familienbesitz zurückblickt.

Jeden Dienstag im StadtLabor: Koordinatorin für die Kulturellen Ankerpunkte bietet offene Sprechstunde an
(22.01.2026)Seit dem 6. Januar bietet die Koordinatorin für die Kulturellen Ankerpunkte, Lara Huesmann, eine offene Sprechstunde zum Thema Kultur im StadtLabor, Bäckerstraße 37, an. Diese findet jeden Dienstag von 17 bis 18 Uhr statt.
Das Angebot richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen sowie Kunst- und Kulturschaffende aus Perleberg und der Region.
In der offenen Sprechstunde können Fragen, Anliegen und Ideen rund um die kulturelle Entwicklung der Stadt und des Umlands besprochen werden. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem bestehende Kulturangebote in der Stadt und der Region sowie Möglichkeiten der Information und Vernetzung, Beteiligungsmöglichkeiten für Vereine, Initiativen und Einzelpersonen mit eigenen kulturellen Vorhaben oder Projekten, Feedback, Anregungen und Ideen zur Kulturentwicklung, Umsetzung von Kooperationsvorhaben sowie sozialen und kulturellen Projekten oder Fördermöglichkeiten für kulturelle und soziale Vorhaben
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Projekt PerleParks: Bauarbeiten im Park am Friedrichs-Engels-Platz beginnen demnächst
(22.01.2026)Das Bauvorhaben zur Umgestaltung der Freifläche Friedrich-Engels-Platz steht in den Startlöchern. Soweit das Wetter es zulässt, wird mit den Tiefbauarbeiten begonnen.
Im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz – ländliche Kommunen – erhält die Stadt Perleberg 560.000 Euro Fördermittel des Bundes für die Revitalisierung ihrer Parkanlagen am südlichen Stadtrand. Die Gesamtausgaben inklusive Planungskosten liegen bei circa 700.000 Euro. Ziel ist die Erneuerung der Parkwege, die Pflanzung zahlreicher Bäume und Obstgehölze, die Aufstellung neuer Sitzbänke und die Gestaltung kleiner Naturerlebnispunkte. Auch die Umsetzung der Grünflächen in Richtung einer artenreichen Blühwiese ist vorgesehen. Statt pflegeintensiver Schnitthecken und Rosenbeete sollen mehr abwechslungsreiche Grünflächen entstehen, die das Naturerleben fördern. Die wertvollen Biotopstrukturen im Eichenhain und in einem Teil des Stadtparks sollen erhalten und aufgewertet werden.
Eine Pflegmaßnahme im Eichenhain findet aktuell bereits statt. Der sich stark ausbreitende Spitzahorn und die spätblühende Traubenkirsche drängten die Hecken und die jungen Eichen und Buchen leider immer mehr zurück, so dass dahingehend eingegriffen wird. Ziel ist die Wiederherstellung und Stabilisierung des Biotops einerseits und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität für Spaziergänger andererseits.
Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten wird geplant im Sommer mit dem Aufbau der Ausstattungselemente zu beginnen und ab dem Herbst die Pflanzungen durchzuführen, sodass mit der Gesamtfertigstellung zum Ende dieses Jahres gerechnet werden kann.

Amtsblatt 02/2026 erschienen
(20.01.2026)Am Mittwoch, 21. Januar, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 02/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 02/2026 ist die Tagesordnung der 9. Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft, ordnung und Sicherheit. Der Ausschuss tagt am 27. Januar um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses.

Neue Sicherheitsschleuse für das Wisentgehege im Perleberger Tierpark
(20.01.2026)Wer in den vergangenen Tagen den Perleberger Tierpark besucht hat, der konnte feststellen, dass sich am Wisentgehege etwas verändert hat. Im hinteren Bereich sind neue Zaunfelder zu erkennen. Diese gehören zur neuen Sicherheitsschleuse, die jetzt fertiggestellt und offiziell übergeben wurde. Dazu sind in der vergangenen Woche Bürgermeister Axel Schmidt, GWG-Geschäftsführer Ronald Otto sowie vom ausführenden Unternehmen, der ALU-ME GmbH Geschäftsführer und Inhaber Maik Düring und der Betriebsleiter Sascha Lucht zu einem Vor-Ort-Termin gekommen. Vom Tierpark sind Karsten Künstler und Julian Jaworski dabei.
GWG-Geschäftsführer Ronald Otto informiert darüber, dass auch für die Tierparks die Anforderungen der Tierhaltung und der Sicherheit steigen. Damit würden diese auch im Perleberger Tierpark entsprechend angepasst. „Die Wisente wurden auf die höchste Sicherheitsstufe neu eingeordnet. Die neu Sicherheitsschleuse erfüllt alle Anforderungen der Sicherheit für die Tierpfleger, die Tiere und auch für die Besucher“, sagt er. Die Tierpfleger kommen so sicherer in das Wisentgehege, einzelne Tiere können durch die Boxen von der Herde getrennt werden und selbst wenn ein Tier hier ausbrechen sollte, dann würde er im Schutzvorbereich, dem Bedienergang, ankommen, der noch einmal vom Besucherbereich getrennt ist.
Im Perleberger Tierpark gibt es seit einigen Jahren wieder Wisent-Nachwuchs, ist von Tierpfleger Julian Jaworski zu erfahren. Vor vier Jahren sei ein neuer Bulle zur Herde gekommen, mit dem die Zucht dieser Tierart möglich geworden sei. Der Tierpark-Förderverein hat das Projekt von Anfang an begleitet und ist froh, dass neben der neuen Sicherheit auch die Arbeitsbedingungen für die Tierpfleger erheblich verbessert wurden.
„2024 haben wir mit den Planungen für dieses Vorhaben begonnen“, sagt Bürgermeister Axel Schmidt. Mit der Umsetzung wurde im März 2025 begonnen. Knapp ein Jahr später ist die neue Sicherheitsschleuse, die in der Fachsprache dreigliedriger Gehegebereich heißt, fertig. Das Karstädter Unternehmen, die ALU-ME GmbH, hat mit diesem Auftrag Neuland betreten. „Wir haben die Planung, die Konstruktion und die Entwicklung gemacht“, so Maik Düring. Die Perleberger Tiefbau GmbH hat die Fundamente gegossen. Auch diese waren dem Auftrag angepasst, bestehen aus Streifenfundamenten mit eingebauten Köcherfundamenten für die Pfähle.
Insgesamt 159.000 Euro hat das Vorhaben gekostet, Mittel, die aus dem städtischen Haushalt flossen.
Alle Beteiligten freuen sich, dass mit der neuen Sicherheitsschleuse am Wisentgehege auch der Tierpark an Attraktivität gewonnen hat.

Die Büchertauschbox am Wallgebäude: Bücher sind zum Lesen da
(20.01.2026)Fast 20 Monate steht sie nun vor dem Wallgebäude, erfreut sich bei den Perlebergern und ihren Gästen großer Beliebtheit: die Büchertauschbox am Wallgebäude. Sie ist ein offener Bücherschrank, der ausschließlich für den Austausch von Literatur – außer von „Groschenromanen“ – gedacht ist. Doch Bibliotheksleiterin Susann Fritz musste erst jüngst wieder feststellen, dass die Bücher zweckentfremdet werden. So versuchte jemand die Eisstärke auf der Stepenitz zu prüfen, in dem er oder sie Bücher aus der Tauschbox nahm und aufs Eis schleuderte.
„Das ist für mich unverständlich“, so Susann Fritz. „Bücher sind zum Lesen da!“ Und so erklärt die Bibliotheksleiterin gleich noch einmal, wie dieser offene Bücherschrank zu nutzen ist: „Wer hier vorbeikommt, der kann in den Büchern stöbern, sich gern mitnehmen, was ihm gefällt. Wer Bücher zu Hause stehen hat, die er nicht mehr liest, kann sie hierherbringen, sodass sie anderen mitnehmen und lesen können.“
Doch es gibt immer wieder Bürger, die die Büchertauschbox zum Entrümpeln nutzen. So hätten sie und ihre Mitarbeiterinnen hier schon einen Tisch, Badebomben, Schmuck, Kleidung sowie VHS-Kassetten und jugendgefährdende DVDs gefunden. „Der Aushang, dass die Büchertauschbox nicht fremdgenutzt werden soll, wurde mehrfach abgerissen“, berichtet Susann Fritz. „Aber selbst, wenn er nicht dranhängt, gelten die Regeln: Es ist ein Ort zum Tausch von Literatur!“
Das Bibliotheksteam würde es bedauern, wenn wegen einiger Unvernünftiger diese Büchertauschbox wieder abgebaut werden müsste. Schließlich hätten hier Bürger etwas für Bürger geschaffen. Denn die Büchertauschbox gehört zu einem Projekt des Perleberger Bürgerteams. „Wir beobachten, dass der offene Bücherschrank angenommen wird. Spaziergänger bleiben hier stehen, schauen sich die Bücher an, nehmen eins oder mehrere mit nach Hause. Andere kommen her, um Bücher hier reinzustellen. Mit diesem Geben und Nehmen wird der Grundgedanke der Tauschbox erfüllt. Und dies soll sie noch recht lange tun“, so der Appell der Bibliotheksleiterin.

Gedenkveranstaltung im Rathaus: Perleberg gedenkt am Holocaust-Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus
(20.01.2026)Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee der Sowjetunion das Vernichtungslager Auschwitz. Mehr als eine Million Menschen wurden dort ermordet. Etwa sechs Millionen politische Oppositionelle sowie rassistisch und sozial Verfolgte starben in den Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nationalsozialisten. Bei der Befreiung fanden die Soldaten der Roten Armee dort unter anderem Zehntausende Paar Schuhe, Hunderttausende Kleider und Anzüge sowie mehr als sieben Tonnen Menschenhaare. Zwangsarbeit, Unterdrückung, Demütigung, Misshandlung, Gewalt, Krankheit, Hungersnot, Tötung – die psychischen und physischen Gräueltaten, welche die Menschen erleiden mussten, können schier endlos aufgezählt werden und dennoch lässt sich dieses unaussprechliche, unvorstellbare Schrecken kaum in Worte fassen. Auschwitz war eine Tötungsfabrik.
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“ Mit diesem Appell erklärte der Bundespräsident Roman Herzog (1934-2017) im Jahre 1996 den 27. Januar zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Seit 2005 gilt dieser Tag – beschlossen von der Generalversammlung der Vereinten Nationen – auch als internationaler Holocaust-Gedenktag. Wir gedenken der unzähligen Opfer der systematischen, planmäßig betriebenen und auf die völlige Auslöschung ausgerichteten Massenvernichtung von Juden in den Konzentrationslagern während der nationalsozialistischen Diktatur und des Zweiten Weltkriegs.
Mit ihrer Gedenkveranstaltung am 27. Januar um 10 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses, Großer Markt 1a, möchte die Rolandstadt Perleberg erneut an die ungeheuerlichen Verbrechen des Nationalsozialismus, an die mörderischen Folgen jener menschenverachtenden Diktatur und von skrupellosem Machtmissbrauch gegen das eigene und andere Völker erinnern und die ständige Mahnung wiederholen: nie wieder!
Die Gedenkveranstaltung wird auch in diesem Jahr gemeinsam mit Schülern und Lehrern des Gottfried-Arnold-Gymnasiums gestaltet. Neben Bürgermeister Axel Schmidt werden Dr. Caroline Hähnel vom Förderverein Judenhof Perleberg sowie Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor a. D. der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sprechen.

Sprechstunde der Schiedsstelle im Februar
(20.01.2026)Die Rolandstadt Perleberg informiert, dass die Sprechstunde der Schiedsstelle am Dienstag, 3. Februar, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, in den Räumlichkeiten der Lotte-Lehmann-Akademie, Großer Markt 12, Raum 310, 2. Obergeschoss, stattfindet. Anfragen können gern vorab an Dorit Hein unter der E-Mail-Adresse gesendet werden.
Die Schiedsstelle ist zuständig für einfache bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, Strafsachen und den Täter-Opfer-Ausgleich.

Verkehrseinschränkungen: Vollsperrung des Rosenhagener Weges in Düpow
(20.01.2026)In der Zeit vom 2. Februar bis voraussichtlich 31. März kommt es auf Grund von Bauarbeiten zur Erweiterung der Abwasserhauptleitung zur Vollsperrung des Rosenhagener Weges in Düpow im Bereich der Hausnummern 8 bis 16.
Die Erreichbarkeit der betroffenen Grundstücke ist jederzeit fußläufig gewährleistet. Sollte die Befahrbarkeit während der Arbeiten eingeschränkt sein, so werden die betroffenen Anwohner rechtzeitig durch die Bauleitung informiert.
Bei Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich an die Bauleitung - Stefan Lammers (Telefon: 0151 3569738) oder Dietmar Müller (Telefon: 0170 113 2084).
Bei Fragen zur Verkehrsführung wenden Sie sich an die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Prignitz (E-Mail: ).

Verkehrseinschränkungen: Vollsperrung Bahnüberganges an der L 101 bei Rosenhagen
(20.01.2026)In der Nacht vom 4. Februar, 20 Uhr, zum 5. Februar, 6 Uhr, wird der Bahnübergang auf der L 101 bei Rosenhagen auf Grund von Sanierungsarbeiten vollgesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Diese erfolgt von Rosenhagen über die L 101 bis Groß Gottschow, dann über die K 7015, B 5 und die L 101 nach Spiegelhagen sowie in umgekehrter Richtung.
Bei Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich an den verantwortlichen Bauleiter Martin Zörner(Telefon: 039605 27696).
Bei Fragen zur Verkehrsführung wenden Sie sich an die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Prignitz (E-Mail: ).

Anmeldung zum Rolandfest 2026 startet
(19.01.2026)Ab sofort ist die Anmeldung für das Rolandfest 2026 möglich. Interessierte Aussteller, Händler, Gastronomen und Mitwirkende können sich über www.stadt-perleberg.de anmelden.
Das traditionsreiche Rolandfest findet von Freitag, 11. September, bis Samstag, 12. September, im Perleberger Hagen statt. Besucherinnen und Besucher erwartet an beiden Tagen ein vielfältiges Festprogramm: Am Freitag laden Festbetrieb und Unterhaltung von 11 bis 24 Uhr, am Samstag von 11 bis 01 Uhr zum Verweilen ein.
Bummelfreudiges Einkaufen ist auf der Bäckerstraße möglich. Auf dem Schuhmarkt sorgen Fahrgeschäfte für Spaß und Unterhaltung – am Freitag von 15 bis 00 Uhr sowie am Samstag von 11 bis 00 Uhr.
Zusätzlich bietet der Schausteller am Sonntag, 13. September von 14 bis 18 Uhr einen Familientag für alle Besucherinnen und Besucher an.
Das Stadt- und Regionalmuseum öffnet am Samstag, den 12. September, von 11 bis 20 Uhr seine Türen und lädt zu spannenden Einblicken in die Archäologie, die Perleberger Stadtgeschichte und Prignitzer Landwirtschaftsgeschichte ein.
„Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und auf Ihren Besuch beim Rolandfest 2026 in Perleberg“, heißt es von den Organisatoren aus dem Kulturamt.

Bauvorbereitende Maßnahmen zur Sanierung des Zentralen Omnibusbahnhofs und der Hopfenstraße
(19.01.2026)Die Rolandstadt Perleberg beabsichtigt die Fällung von Bäumen auf dem Gelände des jetzigen Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) in der Lenzener Straße sowie für den Ausbau der Hopfenstraße (zwischen Quitzower Straße und Karl-Liebknecht-Straße) einschließlich der Ausfahrt des Feuerwehrneubaus als vorbereitende Maßnahmen durchzuführen. Diese genehmigte Maßnahme darf nur in den Wintermonaten bis Ende Februar durchgeführt werden.
Einige der Bäume sind nicht mehr vital, andere zu fällende Bäume sind im Rahmen der Neugestaltung zu entfernen. Bei der Planung wurde berücksichtigt, dass nur kranke und die für Gesamtplanung notwendige Bäume entfernt werden. Der überwiegende Teil des Baumbestandes wurde in die Neuplanung integriert.
Die gefällten Bäume werden durch Ersatzpflanzungen einschließlich zusätzlicher Ergänzungspflanzungen ausgeglichen.

Rolandstadt Perleberg präsentiert sich beim Prignitz-Tag auf der Internationalen Grünen Woche
(19.01.2026)Sie ist wieder gut besucht, die Brandenburg-Halle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Mittendrin sind am Sonnabend die Vertreter der Rolandstadt Perleberg. Bürgermeister Axel Schmidt, Kulturamtsleiter Frank Riedel, Christine Streese, Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes und Roland-Darsteller Martin Tetschke werben für Perleberg und die diesjährigen Veranstaltungen.
Immer wieder angesprochen werden die Perleberger auf den BRANDENBURG-TAG 2025. Auch rbb-Moderator Christofer Hameister, der gemeinsam mit Marie Günther das Bühnenprogramm moderiert, erinnert sich gern an dieses Landesfest. „Es war topp organisiert. Über Ländergrenzen hinweg sagt man topp eins mit Sternchen“, so im Gespräch mit Bürgermeister Axel Schmidt. Dieser bestätigt diese Einschätzung, denn das, was es an Rückmeldungen gegeben habe, sei hervorragend. „Den Aufwand war es wert. Es hat sich gelohnt“, so das Stadtoberhaupt.
Anknüpfend an den BRANDENBURG-TAG 2025 möchte Perleberg auch in diesem Jahr ein guter Gastgeber sein. Frank Riedel und Christine Streese sind mit dem Bauchladen in der Brandenburg-Halle und in den benachbarten für Berlin und Sachsen-Anhalt unterwegs, verteilen Knierperbrot und werben für das Rolandfest (11. bis 12. September), das PAirleberg Ballonfestival (18. bis 20. September) und das 5. Internationale Straßenkunst-Festival PerleBÄM! (29. bis 31. Mai). Von den Veranstaltungen werden die ersten Flyer verteilt. Gut angenommen wird der Quiz-Flyer des Ballonfestivals. Wer den Schein bis zum 31. Juli ausfüllt, der kann eine Ballonfahrt für zwei Personen gewinnen. Der Flyer ist in Perleberg in der Stadtinformation erhältlich, kann hier abgeholt werden.
Für das Jubiläums-PerleBÄM! werben vor Ort die beiden Straßenkünstler Jan Manske und Jay Toor. Sie holen bereits zum fünften Mal Straßenkünstler aus vielen Teilen der Welt in die Rolandstadt, mit Walkact werben sie ebenso, wie bei einem Bühnenauftritt, bei dem sie Bürgermeister Axel Schmidt in eine Hebefigur einbinden.
Roland-Darsteller Martin Tetschke ist einmal mehr ein sehr beliebtes Foto-Motiv. Er kommt mit vielen Besuchern ins Gespräch, berichtet über Perleberg und den Perleberger Roland und das Roland-Netzwerk. Mit diesem wird Martin Tetschke im Juni die Rolandstadt beim Sachsen-Anhalt-Tag in Bernburg vertreten.
Die Vertreter der Rolandstadt stellen sich den zahlreichen Fragen der Messebesucher. Frank Riedel und Christine Streese erklären immer wieder was Knieperkohl ist, und welche Bedeutung das Prignitzer Nationalgericht bis in die Gegenwart hat und wie er ins Knieperbrot der Bäckerei Eichler kommt.
Vor 100 Jahren fand zum ersten Mal die Grüne Woche unterm Berliner Funkturm statt. In diesem Jahr erlebt sie ihre 90. Auflage. Seit vielen Jahren ist Perleberg mit dabei, wirbt in der Brandenburg-Halle 21a für die Prignitzer Kreisstadt, ihre historische Altstadt und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Und auch in diesem Jahr haben sie schon die eine oder andere Zusage bekommen, haben Messebesucher gesagt: „Wir kommen auf jeden Fall nach Perleberg!“

Sternsinger segnen das Perleberger Rathaus
(16.01.2026)Es gehört zu den Traditionen zum Jahresbeginn, dass die Sternensinger der katholischen Kirche in der Rolandstadt unterwegs sind. Dabei besuchen sie auch das Rathaus, wo sie am Donnerstag von Bürgermeister Axel Schmidt begrüßt wurden. „In diesem Jahr haben wir erstmals die Aktion auf zwei Wochen verteilt“, berichtet Teresa Gliesche-Sonntag, die mit Juliana, Natalie, Elena und Philipp ins Rathaus gekommen ist.
Im Foyer singen die Kinder „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ zur Begrüßung. In diesem Jahr sammeln die Jungen und Mädchen Spenden für die Kinder in Bangladesch, steht die Aktion unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. „Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen noch immer rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen“, berichtet Teresa Gliesche-Sonntag. „Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.“ Die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) sei die Partnerorganisation vor Ort, an die dann die Spenden gehen, um den Kindern zu helfen.
Bevor die Perleberger Sternsinger ins Rathaus gekommen sind, waren sie schon auf dem Schuhmarkt, in der Krämerstraße und auf dem Großen Markt unterwegs. Überall seien sie mit ihrer Aktion auf große Resonanz gestoßen, freuen sich die Kinder.
Das hört auch Bürgermeister Axel Schmidt gern. Für ihn sei der Besuch der Sternsinger ein fester Termin in seinem Kalender zum Jahresbeginn. Er freut sich, dass die Jungen und Mädchen der katholischen Kirche diese Tradition pflegen. Er steckt ebenfalls eine Geldspende in die mitgebrachte Sammelbox der Sternsinger.
Dann erhält das Perleberger Rathaus den Jahressegen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ von den Sternensingern während Teresa Gliesche-Sonntag den Segensaufkleber 20*C+M+B*26 über der Rathaustür anbringt.
Dann begeben sie sich wieder auf den Weg, um weitere Häuser in der Rolandstadt zu segnen und um Spenden für die Kinder in Bangladesch zu sammeln.

Atlas Perleberg seit 25 Jahren im Gewerbegebiet Ackerstraße
(16.01.2026)Als die Rolandstadt Perleberg im vergangenen Jahr zwei Lkw erworben hat, erhielten diese in der Werkstatt der Atlas Perleberg Baumaschinen und Fahrzeugtechnik GmbH ihre Aufbauten, wie Geschäftsführer Rudi Lange Bürgermeister Axel Schmidt informiert. Dieser ist am Mittwochnachmittag gemeinsam mit Christian Reichel vom TGZ Prignitz in den Betrieb gekommen, um zum 25-jährigen Geschäftsjubiläum zu gratulieren.
„Die Geschichte begann eigentlich schon 1994, damals am Berliner Weg“, sagt Niederlassungsleiter Ingo Nazar. „Damals waren wir noch eine Niederlassung der Atlas Mecklenburg. Mit dem Umzug ins Gewerbegebiet Ackerstraße im Jahr 2001 wurden wir dann eigenständig.“ Geschäftsführer Rudi Lange bezeichnet die 1990er Jahre als „Goldgräberzeiten“. Denn durch die zahlreichen Verkäufe von Maschinen in dieses Gebiet machte sich eine Expansion erforderlich, und so entstand die Perleberger Niederlassung. Erster Niederlassungsleiter war Dieter Bannier, der 2022 in Rente gegangen ist. Ab und zu sei er jedoch noch hier zu finden, verrät er den Gästen.
Das Unternehmen befasst sich mit Fahrzeugbau sowie mit Reparatur- und Serviceleistungen. So wie bei den beiden Lkw, die heute zum Fuhrpark der Rolandstadt gehören, erhalten viele Lkw hier ihre Aufbauten. Ob Ladekräne und Wechselsysteme, Pritschen- oder Kofferfahrzeuge – im Programm der Atlas Perleberg Baumaschinen und Fahrzeugtechnik GmbH findet jeder Kunde seine Lösung. Kundenwünsche werden hier von den kompetenten Mitarbeitern des Unternehmens geplant, konstruiert und gefertigt.
Geschäftsführer Rudi Lange weiß, dass er sich auf seine sieben Mitarbeiter verlassen kann. Hinzu kommt bei Bedarf noch ein ehemaliger Mitarbeiter, der sich bei der älteren Technik auskennt. Langjährige Mitarbeiter sind hier ebenso zu finden, wie junge. Zu den älteren gehört auch Ingo Nazar, der schon die Anfänge am Berliner Weg miterlebte. Er war lange Jahre Werkstattleiter, hat dann die Niederlassungsleitung übernommen.
Durchschnittlich 52 Fahrzeuge erhalten hier im Jahr ihre Aufbauten, macht das Unternehmen rund eine Million Euro Umsatz. Die Kunden kommen nicht nur aus der Region, sondern auch aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Es gibt sogar welche in Nordrhein-Westfalen. Inzwischen gehören die Autobahnmeistereien zu den festen Kunden.
Atlas Perleberg Baumaschinen und Fahrzeugtechnik GmbH hat die letzten Jahre gemeistert, auch wenn es im Land viele Krisen gegeben habe: „Wichtig ist es für die Kunden den richtigen Service anzubieten“, sagt Rudi Lange. Mit dieser Devise sei das Unternehmen bis heute aktiv am Markt, werde dies auch in der Zukunft tun. Rudi Lange und Ingo Nazar sowie ihren Mitarbeitern wünscht Bürgermeister Axel Schmidt auch für die Zukunft alles Gute und geschäftlichen Erfolg.

Abstimmungsergebnisse zum Perleberger Bürgerhaushalt 2026 liegen vor
(16.01.2026)Ab dem 29. November 2025 konnten 10.814 Perlebergerinnen und Perleberger im Rahmen der Präsenz- und Online-Abstimmung über 14 Projektvorschläge des Bürgerhaushaltes 2026 entscheiden. 618 Einwohnerinnen und Einwohner ab einem Alter von 12 Jahren ergriffen ihre Chance und nahmen an der Abstimmung teil.
An den beiden Präsenz-Abstimmungstagen beteiligten sich 276 Personen. Zur Online-Abstimmung wurden 388 Personen zugelassen, von denen dann 342 an der Abstimmung teilgenommen haben.
Jeder Abstimmungsteilnehmer hatte die Möglichkeit, bis zu drei Stimmen abzugeben – aufgeteilt auf ein, zwei oder drei Projektvorschläge. Die gültigen Stimmen verteilen sich wie folgt auf die Projektvorschläge:
Rang | Nr. lt. Stimm-zettel | Projektbezeichnung | Anzahl |
1 | 6 | Rastplatz auf dem Spielplatz Rosenhagen | 268 |
2 | 2 | Beleuchtung Hagen (Perleberg) | 224 |
3 | 14 | Öffentlicher Trinkwasserbrunnen auf dem Großen Markt (Perlebg.) | 206 |
4 | 10 | Wir machen unser Dorf lebenswert- Das wird gefeiert (Sükow)! | 195 |
5 | 7 | Digitale Geschwindigkeitsanzeigetafeln (Quitzow) | 173 |
6 | 3 | Equipment für den Festplatz Düpow | 171 |
7 | 9 | Sitzgelegenheiten am Spielplatz Waldsiedlung (Perleberg) | 107 |
8 | 5 | Boulebahn für Schönfeld | 106 |
9 | 12 | Außenmöbel SV Blau-Weiß Perleberg e. V. | 95 |
10 | 13 | Outdoorfitnessgeräte am Spielplatz in Spiegelhagen | 89 |
11 | 1 | Spielplatzerweiterung Norderstedter Str. Perleberg | 81 |
12 | 8 | Erweiterung des Spielplatzes in Dergenthin | 56 |
13 | 4 | Verschönerung der Stromkästen und Postboxen (Perleberg) | 40 |
14 | 11 | Tischtennisplatte auf dem Spielplatz im Stadtpark (Perleberg) | 38 |
GESAMT | 1.849 | ||
Die Projektvorschläge auf den Rängen eins bis zehn werden verwirklicht. Die Stadt Perleberg gratuliert auf diesem Wege ganz herzlich den „Gewinnern“!
Die Einreicherinnen und Einreicher der Projektvorschläge bekommen nun Bescheid, ob ihr Projekt ausreichend Stimmen zur Umsetzung erhalten hat.
Dann kann die Planung zur Realisierung der zehn Projektvorschläge beginnen. Ausgaben dürfen jedoch erst getätigt werden, sobald die Haushaltssatzung für das Jahr 2026 rechtskräftig geworden ist.

Bei den Vornamen ihrer Neugeborenen setzen die Eltern auf Vielfalt
(15.01.2026)322 Geburten, darunter eine Zwillingsgeburt, gab es im vergangenen Jahr im Kreiskrankenhaus Prignitz. Im Standesamt der Rolandstadt Perleberg wurde die Geburt aller 323 Kinder beurkundet, davon waren 170 der Neugeborenen Jungen und 153 Mädchen, so Rommy Elster, Sachgebietsleiterin Standesamt.
82 Prozent aller im Krankenhaus Perleberg geborenen Kinder haben ihren Wohnsitz nicht in der Rolandstadt.
Die Namensgebung zeigte sich auch im Jahr 2025 bunt und vielfältig. Die Eltern gaben ihren Kindern nicht nur klassische Namen, wie die Standesbeamtinnen feststellen konnten. Sie waren mutig und kreativ, haben zum Beispiel ihrem Kind den Vornamen Jale, Edelind, Jaro, Hailey, Ingrid-Iona, Liv-Pauline, Maeva-Eden oder Jori mit auf den Weg ins Leben gegeben.
In der Rangliste liegt bei den im Perleberger Standesamt beurkundeten Babys der Name Noah ganz vorn. Diese Namensvergabe erfolgte sechsmal. Auf Platz zwei bei den Jungen folgen Leon und Liam (je fünfmal) sowie auf Platz drei Emilio, Finn und Luca (je viermal).
Bei den Mädchen steht Ella ganz vorn. Dieser Name wurde fünfmal vergeben. Es folgen Mia (viermal) sowie Amy, Charlotte, Clara, Ida und Merle.
Im vergangenen Jahr wurden die Kinder mit einem, zwei bzw. drei Vornamen von ihren Eltern ins Leben geschickt.

Baumfällung im Rahmen des Bauvorhabens Neubau einer Hauptzufahrt zum Gewerbegebiet Ackerstraße
(15.01.2026)Mit dem Neubau der Hauptzufahrt zum Gewerbegebiet Ackerstraße entsteht in der Hamburger Straße eine Linksabbiegerspur. Für dieses Bauvorhaben ist im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen, die Fällung von Bäumen in diesem Bereich erforderlich. Die notwendigen Anträge wurden gestellt und sind inzwischen genehmigt. Da diese Maßnahme nur in den Wintermonaten bis Ende Februar durchgeführt werden dürfen, erfolgen demnächst die notwendigen Fällungen.
Die gefällten Bäume werden durch Ersatzpflanzungen einschließlich zusätzlicher Ergänzungspflanzungen ausgeglichen.

Tourenplan des Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes März 2026 bis März 2027
(15.01.2026)Der Westprignitzer Trinkwasser- und Abwasserzweckverband (WTAZV) hat seinen Tourenplan für die Entleerung von Sammelgruben und Kleinkläranlagen im Gebiet der Rolandstadt Perleberg für den Zeitraum vom März 2026 bis zum März 2027 veröffentlicht.
Termine für die Entleerung, sind mindestens 14 Tage vorab anzumelden. Dies ist montags von 7 bis 12 Uhr, dienstags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 03876 799833 möglich.
Der WTAZV weist darauf hin, dass die Entleerung von Fäkalwasser und Fäkalschlamm aus Sammelgruben und Kleinkläranlagen ohne biologische Reinigungsstufe mindestens einmal jährlich erfolgen muss. Für Kleinkläranlagen mit biologischer Reinigungsstufe sollte ein Termin zur Abfuhr bei Bedarf und nach Empfehlung Ihrer Wartungsfirma vereinbart werden. "Wir empfehlen, einen Entsorgungsrhythmus von drei Jahren nicht zu überschreiten", so die Verantwortlichen des Zweckverbandes.

Amtsblatt 01/2026 erschienen
(14.01.2026)Am Mittwoch, 14. Januar, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 01/2026 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 01/2026 ist die Tagesordnung der 9. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Tourismus. Der Ausschuss tagt am 20. Januar um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses.

Das Perleberger Hufeisen soll Luisa Kludas und ihrem Betreuungsdienst „Team Hilde“ Glück bringen
(13.01.2026)„Die Bevölkerung in der Prignitz wird immer älter. Betreuung für ältere Leute gewinnt somit an Bedeutung.“ Die das sagt heißt Luisa Kludas. Die Perlebergerin betreibt seit September in der Rolandstadt den Betreuungsdienst „Team Hilde“. Am Montag ist die junge Unternehmerin ins Perleberger Rathaus gekommen, um sich und ihr Unternehmen Bürgermeister Axel Schmidt vorzustellen.
In den vergangenen acht Jahren hat Luisa Kludas ein Fotostudio in der Puschkinstraße betrieben. Im vergangenen Jahr nun den Wechsel in eine völlig neue Branche. „Wie kam es dazu“, fragt Bürgermeister Axel Schmidt. Auslöser sei ihr Opa gewesen, den sie viele Jahre gepflegt habe, bis er 2022 starb. Betreuung im Alltag sei wichtig, habe Luisa Kludas schon damals festgestellt. Und so hat sie unter dem Slogan „Weil es manchmal jemanden braucht, der einfach da ist.“ Ihr Leistungsangebot entwickelt. Dieses reicht von der Haushaltsführung über die Alltagsbegleitung und Begleitservice bis hin zur Erledigung von Besorgungen oder der Gartenarbeit. In zahlreichen Gesprächen hat Luisa Kludas erfahren, wie wichtig für ältere Menschen die Alltagsbegleitung sei. Dabei reicht die Palette von gemeinsamen Spaziergängen über das gemeinsame Spielen bis hin zu einem guten Gespräch. „Wir wollen den Menschen Zeit schenken, Aufmerksamkeit und Nähe“, sagt sie.
Ziel ist es, den Klienten ein selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen, pflegende Angehörige zu entlasten, Heimaufnahmen so lange wie möglich zu vermeiden und soziale Kontakte außerhalb der eigenen Wohnung zu fördern.
Noch bevor Luisa Kludas im September begann, hat sie sich mit „Pflege vor Ort“-Koordinatorin Nicole Lindemann getroffen, sich mit ihr ausgetauscht. Sie sei ihr von Beginn an eine gute Beraterin gewesen.
Im August des vergangenen Jahres hat sie ihre Zulassung bekommen. Zuvor hat sie den notwendigen Lehrgang besucht, sich hier noch einmal das theoretische Fachwissen angeeignet. Um ihr Klientel zu erreichen habe sie vor dem Start 3.000 Flyer in Arztpraxen und Briefkästen verteilt. Der Aufwand hat sich gelohnt, inzwischen betreut sie 30 Klienten, hat eine Mitarbeiterin eingestellt. Der Betreuungsdienst „Team Hilde“ agiert nicht nur in der Rolandstadt, er betreut auch Klienten in Pritzwalk, Wittenberge „und in den kleinen Orten dazwischen“, wie es im Flyer heißt.
Der Name Hilde geht auf ihre Oma Hildegard zurück, die ihr gezeigt habe, wie wertvoll Fürsorge, Wärme und Menschlichkeit seien. Und so sollen diese Werte im „Team Hilde“ gelebt werden. Wer den Betreuungsdienst in Anspruch nehmen möchte, der kann sich bei Luisa Kludas telefonisch unter 03876 6188997 oder 0160 4955963 bzw. per E-Mail: melden.
Von Bürgermeister Axel Schmidt gibt es das Perleberger Hufeisen, dass dem neuen Unternehmen Glück bringen soll. „Wenn es Probleme gibt, melden Sie sich bei uns bzw. gern weiterhin bei Frau Lindemann“, so der Bürgermeister.
Mit einem Aufruf an die Einwohner in der Prignitz verabschiedet sich Luisa Kludas aus dem Rathaus: „Achten Sie auf Ihre Nachbarn. Schauen Sie, wie es ihren Mitmenschen geht!“

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Detlef Franke zum 30-jährigen Geschäftsjubiläum
(12.01.2026)Am Rand von Perleberg Ost, im Berliner Weg 4 a, befindet sich die Verkaufs- und Lagerhalle des Prignitzer Kartoffel-Handel & Fruchtvertrieb. Hierher ist am Freitagmittag Bürgermeister Axel Schmidt gekommen, um Geschäftsinhaber Detlef Franke zum 30-jährigen Geschäftsjubiläum zu gratulieren.
Im Gespräch erfährt der Bürgermeister, dass bereits der Vater von Detlef Franke eine große Kartoffelhalle betrieben habe, er selbst sei nun 30 Jahre im Geschäft. Detlef Franke und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beliefern gewerbliche Betriebe. Dazu gehören unter anderem gastronomische Einrichtungen, Kantinen und Altenheime. „Dazu sind wir im Umkreis von 50 bis 60 Kilometer unterwegs“, so Detlef Franke. Geliefert werde in der Prignitz, entlang der Elbe und teilweise in die Nachbarregionen, beispielsweise nach Havelberg. Geliefert werden hier auch küchenfertige Dinge, beispielsweise geschälte Kartoffeln, aber auch vorgegarte. Dazu arbeiten sie mit Schäl- und Schnittbetrieben in der Region zusammen.
Neben dem Verkauf in der Halle am Berliner Weg sind die Mitarbeiterinnen auch auf den Märkten in Wittenberge, Bad Wilsnack und Perleberg zu finden. Viele Stammkunden kommen hierher, um sich mit frischem Obst und Gemüse einzudecken. Außerdem verkauft er im November und Dezember Weihnachtsbäume, betreibt den Verkaufsstand vor dem Famila-Markt.
In der Halle befinden sich fünf Kühlzellen, um die Ware frisch zu halten. Das Sortiment reicht von Kartoffeln über einheimische Obst- und Gemüsesorten bis zu Säften, Ölen und Konserven. Detlef Franke setzt dabei auf einheimische Produzenten. Produkte von hiesigen landwirtschaftlichen Betrieben sind hier ebenso im Angebot wie Säfte aus Kyritz und Perleberger Senf. Auch der Knieperkohl ist selbstverständlich im Angebot. Detlef Franke fährt einmal in der Woche nach Hamburg zum Großmarkt. Hier kauft er dann unter anderem Südfrüchte ein.
Als zusätzliches Angebot ist in der Halle am Berliner Weg 4 a auch ein DHL-Paket-Shop zu finden.
Insgesamt gehören vier Vollbeschäftigte zum Unternehmen. Hinzu kommen noch je nach Bedarf vier bis fünf Teilzeitbeschäftigte.
Axel Schmidt wünscht Detlef Franke und seinem Team weiterhin viel Erfolg und stößt mit ihnen auf die nächsten 30 Jahre an.

Gründung mit Vorbildfunktion – Die Medizinische Versorgungszentrum Perleberg GmbH feierlich eröffnet
(09.01.2026)Haxhi Gashi, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Perleberg, nimmt am Freitagvormittag zahlreiche Glückwünsche zur Eröffnung der jüngsten medizinischen Einrichtung der Rolandstadt entgegen. Zahlreiche Gäste sind der Einladung von MVZ-Geschäftsführer Dirk Starck und Bürgermeister Axel Schmidt gefolgt. Auf Grund der Unwetterwarnung hatte Gesundheitsministerin Britta Müller kurzfristig abgesagt, übermittelte jedoch herzlich Grüße zur Eröffnung.
Der Bürgermeister weist in seiner Rede auf die Besonderheit eines kommunalen MVZ hin. Bei deren Gründung seien gewisse Dinge zu beachten. „Wir haben es geschafft, müssen heute Anfragen aus Potsdam beantworten, wie wir es hinbekommen haben“, so Axel Schmidt. Er bedankt sich bei allen Partnern und Unterstützern, die von Beginn an das Vorhaben unterstützt haben. So bei den Stadtverordneten, die seine Idee zur Gründung dieser Einrichtung mit einem Beschluss am 12. Dezember 2024 untermauerten. Ebenfalls dankt er Jens Müller, dem Regionalbetreuer der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB), der in der Landeshauptstadt oft Druck gemacht habe. Nicht zuletzt dank er dem Bürgschaftsgeber, der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz. Hier war es Vorstand Martin Brödder, der gemeinsam mit der Rolandstadt Neuland betreten hat, das MVZ somit zur Realisierung verholfen hat.
Beteiligt waren auch die Perleberger Allgemeinmediziner Dr. Torsten Scherke, der jetzt Mitglied im Beirat der MVZ Perleberg GmbH ist, sowie Dr. Tobias Schmidt, der über sein Netzwerk Haxhi Gashi zurück in die Prignitz holte.
„Wir haben etwas für die Gesundheitsversorgung in der Stadt tun können“, sagt Axel Schmidt. Denn an der Stelle, wo einst eine Ärztin praktizierte, sind heute zwei Ärzte zu finden. „Somit haben wir das Angebot an diesem Standort verdoppelt.“ Und so dankt er der Verwaltung. „Ich brauche ja Leute, die meine Ideen umsetzen“, so das Stadtoberhaupt. So habe der Kämmerer die Geschäftsführung übernommen und Jessica Wilke aus der Kämmerei die kaufmännische Leitung.
Auch das Praxisteam von Sonja Gericke, das ins MVZ übernommen wurde, habe diesen Prozess der Gründung intensiv begleitet. „Es war sicherlich ein anstrengendes Jahr für Sie“, wendet er sich direkt an die Mitarbeiterinnen. „Ein tolles Jahr“, antwortet Praxismanagerin Kathrin Briege kurz.
MVZ-Geschäftsführer Dirk Starck spricht von der „schnellsten Gründung eines kommunalen MVZ im Land Brandenburg“, die es ohne die vielen Partner nicht gegeben hätte. Er dankt den Mitarbeitern des Stadtbetriebshofes, die in den letzten Monaten, teilweise bei laufendem Praxisbetrieb die einstige Praxis der Allgemeinmedizinerin Sonja Gericke umbauten. Die TUIV der Stadt hat die technische Einrichtung der Telefon- und Computertechnik vorgenommen.
VR-Bank-Vorstand Martin Brödder freut sich über den gemeinsamen Erfolg. „Es ist eine Besonderheit. So etwas gab es bisher noch nicht“, sagt er. Er würdigt das Engagement, dass im MVZ steckt und die Menschen, die bereit sind und waren hier Verantwortung zu übernehmen. Dem MVZ wünscht er viel Erfolg, dem Team viel Freude bei der Arbeit und gute Ergebnisse.
Während der medizinische Leiter Nicolas Wind die öffentliche Bekanntgabe der MVZ-Gründung am 16. Dezember 2025 begleitete, begrüßt diesmal Haxhi Gashi die Gäste in den neuen Praxisräumen des MVZ. Er freue sich, dass er nun, gemeinsam mit dem Allgemeinmediziner Wind, hier praktizieren könne. Gashi, der 2014 aus dem Kosovo nach Deutschland kam, hat am Kreiskrankenhaus Prignitz seine Ausbildung gemacht und war die letzten Jahre im stationären Bereich unter anderem in Niedersachsen tätig. „Ich bin gern in die Prignitz zurückgekommen, bin dankbar, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe, hier zu arbeiten“, sagt er. Außerdem gehören zum MVZ-Team Praxismanagerin Kathrin Briege sowie die beiden Medizinischen Fachangestellten Nicole Marquardt und Ricarda Ebel.
Kathrin Briege bedankt sich bei den Allgemeinmedizinern der Rolandstadt, die nach der Praxisschließung von Sonja Gericke die ehemaligen Patienten mitbehandelten. „Ich glaube, die sind jetzt auch froh, dass wir da sind“, so die Praxismanagerin.
Für die beiden Ärzte hat der MVZ-Alltag mit den Besuchen in zwei Pflegeheimen begonnen. Insgesamt versorgten die beiden Ärzte 316 Patienten in den ersten vier Tagen des MVZ.

In Sükow findet das 2. Bürgerfrühstück statt
(08.01.2026)Ortsvorsteher Diethardt Schulz und der Vorstand des Vereins Sükower Landleben laden am 25. Januar um 10 Uhr die Einwohner des Perleberger Ortsteils Sükow zum zweiten Mal zum Bürgerfrühstück ein.
Das Dorfgemeinschaftshaus ermöglichte es den Sükowern im vergangenen Jahr erstmals, ein schon lange geplantes Vorhaben realisieren zu können. Nun erlebt es seine zweite Auflage.
„In lockerer Runde möchten wir mit den Einwohnern von Sükow und Platenhof ins Gespräch kommen“, so der Ortsvorsteher. Und so heißt es in der Einladung an die Dorfbewohner: „Kommt vorbei und genießt ein gemütliches Frühstück in entspannter Atmosphäre. Bei Kaffee und Brötchen möchten wir uns gemeinsam über aktuelle Themen unseres Ortsteiles austauschen.“
Für eine bessere Organisation und Planung des Bürgerfrühstücks bitten Ortsvorsteher und Vereinsvorstand um eine vorherige Anmeldung bis zum 19. Januar unter der Telefonnummer 0170/6311793 oder über die WhatsApp-Gruppe Sükower Landleben e.V.
Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Euro pro Person, Kinder zahlen diesen Beitrag nicht.

Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für die Sportlerehrung 2026
(07.01.2026)„Auch im Jahr 2026 möchten wir die herausragenden sportlichen Leistungen sowie das Engagement in den Vereinen würdigen. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung!“, so Bürgermeister Axel Schmidt, der damit den Aufruf zur Sportlerehrung innerhalb des Regionalen Wachstumskernes startet.
Die Rolandstadt lädt alle Vereine und Vereinigungen herzlich ein, Vorschläge für die Ehrung einzureichen.
Geehrt werden können Sportlerinnen und Sportler oder Mannschaften, die im Sportjahr 2025 durch besondere oder außergewöhnliche Leistungen hervorgetreten sind, sowie Personen, die sich durch vorbildliches Engagement oder langjährige Verdienste im Sport/Verein auszeichnen.
Voraussetzung für die Eintragung in das Ehrenbuch der Stadt Perleberg ist ein erster Platz bei Landesmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften, bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie bei Olympischen Spielen.
Geehrt werden nicht nur die großen Titel, sondern auch gute Platzierungen und Medaillengewinne, Personen, die sich mit großem Engagement für ihren Verein eingesetzt haben, Förderer, Organisatoren oder Funktionäre, durch die so manch reibungsloser Ablauf gewährleistet werden konnte.
Die Namen und Kontaktdaten der vorgeschlagenen Personen oder Mannschaften sowie eine kurze Beschreibung/Begründung der erbrachten sportlichen Leistungen oder des Engagements, sind bis zum 6. Februar per E-Mail () oder per Post (Rolandstadt Perleberg, Großer Markt 1 a, 19348 Perleberg) einzureichen.
„Wir freuen uns auf zahlreiche Vorschläge und darauf, gemeinsam die Leistungen zu würdigen. Zeigen wir gemeinsam, wie vielfältig und erfolgreich unser lokaler Sport ist“, heißt es von den Organisatoren der Sportlerehrung.

Josephine Roeseler hat ihren Ausbildungsvertrag bei der Stadt Perleberg unterschrieben
(06.01.2026)Am 1. August nimmt Josephine Roeseler ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Perleberg auf. Im Großen Sitzungssaal hat sie am Dienstagnachmittag gemeinsam mit Bürgermeister Axel Schmidt ihren Ausbildungsvertrag unterzeichnet.
Die 18-Jährige Perlebergerin hatte sich unter den vier Bewerberinnen durchgesetzt, die zu den Vorstellungsterminen eingeladen wurden. Insgesamt waren 16 Bewerbungen auf die Ausbildungsstelle im Rathaus eingegangen. Josephine Roeseler überzeugte bereits im schriftlichen Test, bei dem sie ein hervorragendes Ergebnis vorweisen konnte. Das positive Bild konnte sie dann im Vorstellungsgespräch abrunden.
Für die junge Perlebergerin, die gerade am Oberstufenzentrum in Wittenberge ihr Abitur macht, geht damit ein Wunsch in Erfüllung. Das sei schon immer ihr Ding gewesen, ist von ihrer Mutter zu erfahren. „Sie wollte in die Verwaltung, am besten in der Stadt“, sagt sie. Und so hat sich die ganze Familie gefreut, als die Information eintraf, dass sie die Ausbildung im Sommer hier beginnen kann.
Zur Vertragsunterzeichnung ist sie mit ihren Eltern gekommen. Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Josephine Roeseler. Er informiert sie darüber, dass sie im Laufe der dreijährigen Ausbildung alle Bereiche der Stadtverwaltung durchlaufen werde.
Axel Schmidt erinnert sich auch an das Vorstellungsgespräch mit der künftigen Auszubildenden. Dort sei sie sehr überzeugend aufgetreten. Josephine Roeseler sagt, dass sie natürlich ein wenig aufgeregt gewesen sei. Aber durch ihre zahlreichen Auftritte bei der Tanzschule „Quer durch die Gasse“, sei sie öffentliche Auftritte gewohnt. „Ich habe mich auch dabei wohl gefühlt“, sagt sie. „Auch jetzt fühle ich mich sehr wohl.“
Ebenfalls bei der Vertragsunterzeichnung dabei ist die Sachgebietsleiterin Personal, Cornelia Winterfeld. Von ihr erfährt sie, dass der Berufsschulunterricht erst im kommenden Jahr beginnt. So wird Josephine Roeseler erst in der Verwaltung tätig sein und den berufsbegleitenden Unterricht in Neuruppin besuchen, so die Sachgebietsleiterin. Im Gespräch mit dem Bürgermeister berichtet sie, dass sie am OSZ unter anderem den Leistungskurs Wirtschaft belege, wo die mündliche Prüfung im Mai ansteht.
Auf die Frage, in welchem Bereich sie gern einmal arbeiten würde, antwortet Josephine Roeseler: „Im Personalwesen. Das wäre meine Wunschvorstellung.“ Das Ordnungsamt wäre auch eine Option, antwortet sie auf Nachfrage.
Dann unterschreiben die künftige Auszubildende und der Bürgermeister den Vertrag. Mit den Worten „Ja, ich freue mich!“, verabschiedet sie sich vom Stadtoberhaupt. Dieses wünscht ihr viel Erfolg beim Abitur. „Denn das ist jetzt erst einmal das Wichtigste“, so Axel Schmidt.

Weihnachtsbäume nur an vorhandenen Werstoffcontainerstellplätzen ablegen
(06.01.2026)Schon in den vergangenen Tagen waren die Mitarbeiter des Stadtbetriebshofes unterwegs, haben von den Stellplätzen die ersten Weihnachtsbäume eingesammelt.
Spätestens nach dem Dreikönigstag werden in den meisten Familien die Weihnachtsbäume abgeschmückt. Die Weihnachtsbäume können und dürfen dann nicht einfach vor der Haustür abgelegt werden. Die Mitarbeiter des Betriebshofes bitten darum, die Containerstellplätze in der Kernstadt zu nutzen. Sie haben dort, außer im Schwarzen Weg bei Familia und in der Wittenberger Chaussee, die orangefarbenen Container aufgestellt.
Bäume, die wahllos auf die Straße geworfen werden, stellen eine Gefahr für den öffentlichen Raum dar. Denn diese könnten beispielsweise durch den Wind auf die Straße geweht werden. Deshalb der eindringliche Appell der Stadt Perleberg, die Weihnachtsbäume nur an den dafür vorgesehenen Standorten abzulegen.

Meldungen von Veranstaltungen an die Rolandstadt erbeten
(06.01.2026)Zahlreiche Veranstaltungen gehören inzwischen zum gesellschaftlichen Leben der Rolandstadt. Um Bürgerinnen, Bürger und Gäste zu ermöglichen, den Überblick über das Veranstaltungsangebot zu behalten, bittet die Stadt alle Veranstalter, Einrichtungen und Vereine, ihre geplanten Aktionen und Veranstaltungen zu melden.
Diese werden gebeten, ihre Informationen per E-Mail an zu senden. Neben Datum und Veranstaltungsort freuen wir sich die Mitarbeiter des Kulturamtes auch über kurze beschreibende Texte, Programminhalte sowie, wenn vorhanden, über Bildmaterial.
Diese Angaben helfen dabei, den digitalen Veranstaltungskalender auf stadt-perleberg.de aktuell und ansprechend zu gestalten.
Die gemeldeten Veranstaltungen unterstützen zudem die Arbeit der Stadtinformation sowie anderer kultureller Einrichtungen, die so besser Auskünfte geben und Veranstaltungen gezielt weiterempfehlen können.
Alternativ können Veranstaltungen auch ganz unkompliziert direkt über die städtische Webseite eingetragen werden. Unter www.stadt-perleberg.de/veranstaltungen, ist das entsprechende Formular zu finden.
„Mit Ihrer Unterstützung wird das vielfältige kulturelle Leben der Rolandstadt sichtbar und für alle gut zugänglich“, heißt es dazu in der Bitte an die Perleberger aus dem Kulturamt.

Bewährte Qualität in neuen Händen – Übernahme des „Raffinariums“ in Perleberg
(06.01.2026)Nach 15 erfolgreichen Jahren übergibt Ralf Meierholz sein Feinkostgeschäft „Raffinarium“ in Perleberg in neue Hände. Gegründet wurde das Raffinarium am 8. Oktober 2010 zunächst in der Wittenberger Straße 4, bevor das Geschäft im Jahr 2020 in die heutigen Räumlichkeiten in die Poststraße 1 umzog. Seitdem ist es fester Bestandteil der Perleberger Innenstadt und eine beliebte Adresse für Genießer und Besucher der Stadt.
Das „Raffinarium“ steht für ein hochwertiges und vielfältiges Sortiment. Dazu zählen unter anderem erlesene Weine, Spirituosen, Liköre und Whiskys, ergänzt durch ausgewählte Feinkostprodukte wie Essige und Öle, Senfe, Pestos, Salze, Gewürze, Pasta, Saucen sowie süße Spezialitäten. Auch liebevoll zusammengestellte Geschenkideen gehören zum Angebot. Darüber hinaus haben sich die regelmäßig stattfindenden Genussabende als fester Treffpunkt für Feinschmecker etabliert.
Im Rahmen der feierlichen Übergabe legte Ralf Meierholz sein Geschäft mit großer Dankbarkeit in die Hände von Katharina Ullrich, die seit 2018 Teil des Teams ist. Sie wird das „Raffinarium“ im bisherigen Sinne weiterführen. Das bestehende Sortiment sowie die bewährten Geschäftskontakte bleiben erhalten, ebenso die beliebten Genussabende. Perspektivisch plant Katarina Ullrich, das Angebot um weitere regionale Produkte zu erweitern, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Unterstützung erhält sie künftig durch Steffi Münzel, die das Team verstärkt.
Gleichzeitig wurde Kirsten Zoll, die das „Raffinarium“ über 14 Jahre mitgeprägt hat, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Anlässlich der Übergabe besuchte auch Bürgermeister Axel Schmidt das „Raffinarium“. Er verabschiedete sich persönlich von Ralf Meierholz, dankte ihm für sein langjähriges Engagement und seinen Beitrag zur Belebung der Perleberger Innenstadt. Zugleich wünschte er Katharina Ullrich einen erfolgreichen Start und viel Erfolg bei der Weiterführung des traditionsreichen Fachgeschäfts.
Mit der Übergabe bleibt das „Raffinarium“ als wichtiger Anlaufpunkt für Genuss, Austausch und besondere Einkaufserlebnisse in der Perleberger Innenstadt erhalten.

Bürgermeister gratuliert ehemaliger Krankenschwester am 1. Januar zum neuen Jahr und zu ihrem 90. Geburtstag
(05.01.2026)Wenn am 31. Dezember um Mitternacht die Raketen in den Himmel steigen, das neue Jahr begrüßen, dann ist für Ursula Lange dieses Feuerwerk so etwas wie der erste Glückwunsch zum Geburtstag. Denn sie war am 1. Januar 1936 das Neujahrskind in Görsdorf bei Jüterbog. Am Donnerstag feierte sie ihren 90. Geburtstag. Zu den Gratulanten am Neujahrstag gehört auch Bürgermeister Axel Schmidt. Er überbringt Ihr nicht nur die herzlichsten Glückwünsche zu ihrem runden Geburtstag, sondern auch alles Gute für das neue Jahr.
Im Gespräch mit dem Stadtoberhaupt blickt die Jubilarin auf ihr Leben zurück. Dabei erfährt der Bürgermeister, dass ihr Mann schuld daran sei, dass sie heute in der Rolandstadt zu Hause ist. „Denn eigentlich wollte ich nach meinem Abschluss wieder nach Hause, wollte in einem Krankenhaus meiner Heimatregion arbeiten, in Jüterbog, Treuenbrietzen oder Luckenwalde.“ Doch es kam anders.
Mit dem Geburtsjahr 1936 gehört Ursula Lange zur Kriegsgeneration. Und wenn an diesem Abend das Gespräch auf den Krieg in der Ukraine zu sprechen kommt und deren Auswirkungen, dann ist sie bestimmt und sagt: „Ich habe den Krieg erlebt. Wir brauchen so etwas nicht noch einmal.“ Hier wuchs sie als älteste von sieben Geschwistern auf. Der Vater war im Krieg und starb nur wenige Jahre nach Kriegsende, also musste die junge Ursula früh mit ran. „Für mich war die Kindheit damit vorbei“, erzählt sie. Aber fast im gleichen Augenblick zieht ein schelmisches Lächeln in ihr Gesicht: „Das habe ich dann aber in der Ausbildung in Potsdam nachgeholt“, erzählt sie. In den ersten Wochen sei hier einiges passiert. In Potsdam begann sie 1953 ihre Ausbildung zur Krankenschwester. 1955 kam sie ans Krankenhaus nach Wittenberge. „Wir wurden damals verpflichtet hier zwei Jahre zu bleiben.“ In dieser Zeit lernte sie ihren Mann kennen, der beim Krankentransport arbeitete. Dieser kam aus Perleberg. Da er keine Zuzugsgenehmigung für Wittenberge erhält, zieht auch sie in die Rolandstadt, wo sie am 30. November 1957 Friedrich August Arnold Lange heiratet. Bald wird die erste Tochter geboren. Natürlich hatte sie schnell wieder arbeiten wollen, doch da sie keinen Krippenplatz bekam, musste sie dem Krankenhaus eine Absage erteilen. Im Januar 1959 begann sie dann in der Poliklinik in der Bäckerstraße zu arbeiten. Ursula Lange gerät ins Schwärmen, wenn sie an diese Zeit zurückdenkt. „In der Poliklinik hatten wir einfach alles“, sagt sie. 21 Jahre bleibt sie in der Poliklinik, bevor sie ins Krankenhaus abgeworben wurde. Dort wurde sie Abteilungsschwester, später sogar Oberschwester. 1997 beendet sie ihr Arbeitsleben, geht in Rente.
Gemeinsam mit ihrem Mann nutzt sie den neuen Lebensabschnitt, um zu reisen, besonders die Berge hätten es ihr angetan. Und so waren sie oft in Österreich, in Hohentauern.
Der Schlaganfall ihres Mannes setzte dem ein Ende. Für das Ehepaar bedeutet dies noch einmal umzuziehen. Am 15. Mai 2016 stirbt ihr Mann. Seitdem lebt sie allein in ihrer Wohnung. Doch ihre beiden Töchter sind in der Nähe, ein Pflegedienst hilft beim Saubermachen.
Heute gehören zu den drei Kindern, zwei Töchter, ein Sohn, auch zwei Enkel und sechs Urenkel zur Familie. Der siebte Urenkel wird im Februar erwartet. Gemeinsam wurde am Donnerstag Geburtstag gefeiert.
Ursula Lange singt seit 1992 im Chor. Angefangen hat sie im Frauenchor Perleberg, der sich bald zum gemischten Chor entwickelte. Und so gibt es auch herzliche Glückwünsche vom Singekreis „Kurt Rabbach“. Erst in der Vorweihnachtszeit war sie bei den Adventskonzerten dabei, berichtet sie dem Bürgermeister. Die Altistin singt hier aber nicht nur, sie führe auch seit 30 Jahren die Chronik. „Drei Aktenordner habe ich schon“, erzählt Ursula Lange. Und Chorvorstand Christine Gliesche ergänzt: „Mit der Chorchronik sorgt sie für bleibende Erinnerungen des Chorlebens. Dafür möchten wir ihr aufs Herzlichste Dank sagen.“ Auch die von ihr zu besonderen Anlässen gefertigten künstlerischen Glückwunschkarten würden immer viel Freude bereiten.
Und so geht Ursula Lange einmal in der Woche in die AWO-Begegnungsstätte zur Chorprobe. Dies möge noch recht lange so bleiben, das wünschen ihr die Chormitglieder, ihre Familie und auch der Bürgermeister, der sich nach einem interessanten Gespräch von ihr verabschiedet. „Vielen Dank für Ihren Besuch, ich habe mich sehr darüber gefreut“, so Ursula Lange beim Abschied. „Schließlich ist es nicht selbstverständlich, dass der Bürgermeister am 1. Januar zu einem Geburtstag kommt.“

Frau Holle taucht mit Museumsbesuchern in die Welt der russischen und märkischen Märchen ein
(29.12.2025)Die Zeit zwischen den Jahren steigt Frau Holle seit ein paar Jahren immer von ihrem Wetterturm und besucht das Stadt- und Regionalmuseum der Rolandstadt. Dort berichtet sie den kleinen und großen Besuchern von ihren Erlebnissen in der letzten Zeit. Auch in diesem Jahr ist sie gekommen.
Zahlreiche Kinder, deren Eltern und Großeltern nehmen erwartungsvoll im Foyer des Museums Platz. Frau-Holle-Darstellerin Renate Groenewegen setzt sich auf einen großen Ohrensessel, der gleich neben dem Weihnachtbaum steht. „Schöne Weihnachten gehabt zu haben.“ Mit diesen Worten begrüßt sie die Gäste. Und gleich steigt sie ein, erzählt von ihrem Weihnachten im Wetterturm, von den Märchenfiguren, die sie besucht hätten. So seien unter anderem Schneewittchen und die sieben Zwerge bei ihr gewesen. Sie erklärte auch, warum es wieder keinen Schnee zu den Feiertagen gegeben habe: „Die Pechmarie hatte Dienst“, berichtet sie.
Frau Holle ist nicht ohne ihren Korb gekommen. Aus diesem zieht sie eine Krone. „Die hat doch eine Besucherin bei mir vergessen, die kommt von ganz weit weg, fast am Ural lebt sie. Die Wassilissa, die Weise, die war bei mir und hat ihre Krone vergessen.“ Und da Frau Holle gerade im fernen Russland ist, erzählt sie den Museumsbesuchern ein Märchen aus diesem Land. Dazu befragt sie die Jungen und Mädchen, ob sie sich vorstellen könnten, auf einem Ofen zu schlafen. Das verneinten diese. Und so erfahren sie die Geschichte vom faulen Wanja, der beim Angeln einen Hecht fängt, der ihm verspricht, all seine Wünsche zu erfüllen, wenn er ihn wieder zurück ins Wasser lässt. Und es geschieht so. Immer wenn Wanja den Spruch „Bei des Hechtes Zauberwillen sollen alle Wünsche erfüllt sein!“ spricht und seinen Wunsch nennt, geht dieser in Erfüllung. Für den jungen Mann beginnt die Zeit des Glücks, denn am Ende lebt er in einem Schloss und darf die Prinzessin, die Tochter des Zaren, heiraten. „Also hört genau hin, wenn ihr einen Hecht fangt. Lasst ihn wieder ins Wasser“, so Frau Holle.
Es lohne sich, ein gutes Herz zu haben, seinen Mitmenschen ebenso zu helfen wie den Tieren, könne sich lohnen. Das erfahren die Jungen und Mädchen im Märchen vom Holzfäller, der der Zwergenprinzessin ihren verlorenen Glasschuh zurückbringt. Er bekommt als Dank ein goldenes Töpfchen, in dem jeden Tag ein goldener Taler liegt, sodass er davon leben konnte. Frau Holle zeigt den staunenden Kindern dieses goldene Töpfchen, dass ihr die Zwergenprinzessin geliehen habe, bis diese wieder solch einen Menschen wie den Holzfäller findet. Ähnlich ergeht es der Magd einer Bauernfamilie, die für ihre Hilfsbereitschaft einen Lederbeutel geschenkt bekommt, in den das Geld immer wieder zurückkehrt.
Dann kehrt Frau Holle noch einmal in die russische Märchenwelt zurück, erzählt das Märchen vom Kater Bajun, der auf einem Baum lebt und Wünsche erfüllt. Ähnlich wie beim „Fischer und seiner Frau“ ist es auch hier die Frau des armen Mannes, die nicht genug haben kann, sodass die Familie am Ende wieder verarmt ist.
In der Pause gibt es Punsch und Plätzchen, bevor Frau Holle noch einmal in ihren Korb greift, ein kleines Töpfchen herausholt und deren Geschichte erzählt. Mit dem „Süßen Brei“ geht die Märchenstunde im Stadt- und Regionalmuseum zu Ende. Für die Besucher war es wieder ein gelungener Ausklang der Weihnachtszeit, bei dem Frau Holle einmal mehr unbekanntere Märchen erzählte.
Vor der Märchenstunde hatte Torsten Foelsch zu einer Sonderführung durch das Stadt- und Regionalmuseum eingeladen. Auch dieses Angebot wurde sehr gut von den Perlebergern und ihren Gästen angenommen.

Superintendentin verabschiedet sich aus der Prignitz – Bürgermeister Axel Schmidt wünscht alles Gute für neues Amt in Sachsen-Anhalt
(29.12.2025)Fast neun Jahre lang war Superintendentin Eva-Maria Menard in der Prignitz, war sie Superintendentin im Kirchenkreis Prignitz. Am Sonntag wurde sie in einem feierlichen Gottesdienst von ihrem Amt entpflichtet und verabschiedet. Ab 1. Januar tritt sie ihre neue Pfarrstelle in Quedlinburg-Westerhausen an.
Zur Verabschiedung sind nicht nur zahlreiche Gemeindemitglieder in die Sankt-Jacobi-Kirche gekommen. Kirchen- und Politik-Prominenz der Prignitz sind zum Gottesdienst gekommen. Unter den Gästen ist auch Bürgermeister Axel Schmidt.
Für die scheidende Superintendentin ist es ihr letzter Gottesdienst, den sie in der Prignitz hält. Sie hatte sich diesen sehr musikalisch gewünscht, und so sind immer wieder Chor, Instrumentalisten, Bläserchor, Orgel und Gemeinde zu hören, die den Gottesdienst musikalisch gestalten.
Eva-Maria Menard verabschiedet sich mit einer Predigt zu Hiob 42, 1-5, in dem er zur Erkenntnis kommt, dass es nicht die Antworten seien, die unser Leben bestimmen würden, sondern die Fragen. Und so wünscht sich Eva-Maria Menard, dass viel mehr Fragen gestellt werden im Dialog miteinander, in der Kirche, in Stadt und Land sowie in der großen Politik. Und so warnt sie vor Schubladen-Antworten und vor Lösungen, die nicht passen würden, erinnert an die Postkarte, die in ihrem Perleberger Arbeitszimmer an der Tür hing: „Ich war so stolz auf die Lösung, aber leider hat sie nicht zum Problem gepasst.“
Präses Christian Kirsch, der Eva-Maria Menard entpflichtete ließ in kurzen Eckdaten ihre Prignitzer Amtszeit Revue passieren. Er erinnerte daran, dass die Berlinerin, als sie in die Prignitz kam, den Führerschein machte, dass ihr gute Kirchenarbeit im ländlichen Raum wichtig gewesen sei und die Gründung der evangelischen Grundschule in Pritzwalk. Für die Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz habe sie in der Prignitz gute Arbeit geleistet. Nun lege sie den Taktstock in der Prignitz nieder, schlage neue kompositorische Seiten in ihrem Leben auf.
Nach dem Gottesdienst findet im L’Italiano ein Empfang statt. „Hier gibt es Zeit für persönliche Worte“, lädt Präses Christian Kirche die Anwesenden an. Hier verabschiedet sich auch Bürgermeister Axel Schmidt von der Superintendentin, bedankt sich für die gute und verlässliche Zusammenarbeit mit der Stadt Perleberg in ihrer Amtszeit. Herausragende Beispiele sind hier die Kooperationen zum LandesErnteDank-Fest in Perleberg am 1. Oktober 2023 sowie der BRANDENBURG-TAG vom 12. bis 14. September 2025. Für ihre neue Pfarrstelle in Sachsen-Anhalt wünscht er Eva-Maria Menard alles Gute. Zur Erinnerung bekommt sie zwei Perleberg-Tassen. „Wenn Sie und Ihr Mann aus diesen Tassen trinken, mögen Sie sich immer an die Zeit in der Rolandstadt, an unsere wunderschöne Altstadt und die Prignitz erinnern“, so Axel Schmidt.
Bereits am 1. Januar wird Eva-Maria Menard in Westerhausen ihren ersten Gottesdienst abhalten.

GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt: Vor 35 Jahren wurde aus der volkseigenen Gebäudewirtschaft eine GmbH
(28.12.2025)Das Jahr 1990 war das Jahr der Veränderungen. Ein Jahr nach dem Mauerfall gab es eine rasante Entwicklung auf dem Territorium der ehemaligen DDR, so auch in Perleberg. Mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 galt es, auch die Betriebe der neuen Gesellschaftsordnung anzupassen: Die Zeit der Volkseigenen Betriebe (VEB) ging zu Ende, so auch für den VEB Gebäudewirtschaft Perleberg.
Am 27. Dezember 1990 wurde aus dieser per Vertragsunterzeichnung die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Perleberg/Karstädt mbH. Heute heißt das Unternehmen GWG Wohnungsgesellschaft Perleberg/Karstädt mbH. „Diese Namensänderung machte sich erforderlich, da uns die Gemeinnützigkeit nicht anerkannt wurde“, so GWG-Geschäftsführer Ronald Otto.
Unterschrieben haben die Gründungsurkunde die beiden Gesellschafter-Vertreter, die Bürgermeisterin von Perleberg Dr. Friederike Fischer und der Bürgermeister von Karstädt Jürgen Ditten sowie dem kommissarischen Leiter des VEB Gebäudewirtschaft Klaus Neumann. Neumann war bis 2017 dann Geschäftsführer der GWG. 2017 hat Ronald Otto, der seit 1991 im Unternehmen tätig ist, diese Funktion übernommen.
Vieles hat sich in den zurückliegenden Jahren verändert und so hat sich die GWG zu einem modernen Wohnungsunternehmen entwickelt. Zwei Mitarbeiter können über diese 35 Jahre aus eigenem Erleben berichten, denn sie arbeiten hier von Beginn an. „Das sind aus dem Handwerker-Bereich Ulrich Blüthmann sowie die Prokuristin Cornelia Winter“, sagt der Geschäftsführer.
Mit der Gründung 1990 wurden die Grundstücke der Stadt Perleberg und der Gemeinde Karstädt in die neue GmbH eingebracht.
Zu der Entwicklung gehört auch, dass sich der Wohnungs- und Gewerbebestand von circa 2.500 Einheiten auf heute circa. 1.500 reduziert hat. „Das hatte mehrere Ursachen“, erklärt Geschäftsführer Ronald Otto. „Hauptgrund gleich nach der Wiedervereinigung war die massive Rückübertragung von Gebäuden an die Alteigentümer. Veräußert wurden damals auch kleinere Einheiten wie Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften.“ Es habe aber auch politische Gründe gegeben, dass das Wohnungsunternehmen Wohnungen verkaufte. Den neuen Wohnungsunternehmen wurden Kredite aus DDR-Zeiten als Altschulden angerechnet, die sie bedienen mussten. „Durch den Verkauf von Wohnungen, sowie Umwandlung in Eigentumswohnungen, wurde uns ein Teil der Altschulden erlassen“, beschreibt Ronald Otto das
Prozedere. Ein Teil der Wohnungen wurde in den vergangenen Jahren zurückgebaut, beispielsweise in Perleberg Ost.
Auch der Bestand in Karstädt blieb vom Rückbau nicht verschont. Seit 2015 wurden hier 130 Wohneinheiten vom Markt genommen.
Wenn der GWG-Geschäftsführer zurückblickt, dann berichtet er, dass in den Anfangsjahren des jungen Wohnungsunternehmen der konventionelle Wohnungsbau im Vordergrund stand. Darüber hinaus galt es mit der Bestandssicherung die Mängel aus DDR-Zeiten zu beseitigen. So wurden Dächer, Fassaden und Fenster erneuert.
In Karstädt wurden in den 1990er Jahren im konventionellen Wohnungsbau viele Ofenheizungen gegen moderne Heizanlagen ersetzt. Viele Wohngebäude aus den 1960er Jahren, damals noch mit Beistellherden und Kohlebadeöfen ausgestattet, weisen heute einen modernen Standard aus.
Doch die GWG besitzt in Perleberg nicht nur Häuser im Stadtteil Perleberg Ost, sondern auch in der historischen Innenstadt. Seit den 1990er Jahren wurden die Gebäude nach und nach saniert. „Darunter waren auch große Brocken, an die sich andere nicht gewagt haben“, so Ronald Otto. „Mit der Akquise von Fördermitteln, ist es uns gelungen, die Innenstadt zu beleben. Wir haben hier nicht nur Wohnungen, sondern auch Gewerbeflächen geschaffen.“ Der GWG-Geschäftsführer weiß, dass diese Gewerbeflächen bis in die Gegenwart genutzt werden, oft noch von den ersten Mietern. Ein Beispiel ist der Juwelier Preuß. Nach dem Umbau des Hotels „Am Rathaus“ am Großen Markt 2 zu einem Wohn- und Geschäftshaus ist Michael Preuß mit seinem Juwelier-Geschäft dort eingezogen. Und er ist bis heute dort zu finden.
Weitere positive Beispiele seien die Zahnarztpraxis in der Wittenberger Straße, die historische Fleischerei in der Poststraße, in der heute das Raffinarium zu finden ist, sowie das Hotel Stadt Magdeburg. „Dieses konnten wir vor der Insolvenz bewahren und es wieder verpachten“, so Ronald Otto. Auf dem Gelände befand sich früher noch eine Kfz-Werkstatt. Diese wurde ebenfalls umgebaut, bietet heute dem Schützenverein der Rolandstadt eine Heimstätte. Letztlich sei es auch der GWG zu verdanken, dass Perleberg heute noch ein Kino hat. Denn dieses schuf einst auch das Wohnungsunternehmen. Aus einer stillgelegten Turnhalle wurde das Kino mit zwei Sälen in der Uferstraße.
Seit 1995 betreibt die GWG im Auftrag der Stadt Perleberg das Schwimmbad, den Tierpark und den Jahnsportpark. Im vergangenen Jahr konnten die runden Jubiläen gefeiert werden. Das Schwimmbad wurde 60 Jahre, löste 1964 die Perleberger Flussbadeanstalten ab. Auch der Tierpark besteht inzwischen seit 60 Jahren. Das wurde mit einem großen Tierparkfest gefeiert.
Anpacken, die Stadt Perleberg zu entwickeln, das hat sich das Wohnungsunternehmen in den vergangenen Jahren immer wieder auf die Fahnen geschrieben. Es gehe nicht nur darum, Wohnungen und Gewerberäume zu vermieten, sondern diese zu modernisieren bzw. neu zu schaffen. So trägt die GWG weiter zur Innenstadtsanierung bei. Im Jahr 2022 wurde das Haus Großer Markt 11 übergeben. „Hier haben wir aus drei Gebäuden eins gemacht“, sagt Ronald Otto. Aktuell werde mit Bau und Sanierung der beiden Häuser Heilig-Geist-Straße 3 und 4 das dortige Areal abgeschlossen. Die GWG habe in den vergangenen Jahrzehnten dieses Quartier entwickelt, sodass es heute zu den schönsten Altstadtvierteln gehört. Ebenfalls im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde die Sanierung Puschkinstraße 12. Im Nachbarhaus, in der Mühlenstraße 19, werde noch gebaut, so der GWG-Geschäftsführer.
In den vergangenen Jahren hat die GWG in Absprache mit der Stadt das Thema Kaiserliche Kasernen aufgegriffen. Auch dieser Bereich soll wieder entwickelt werden. „Wenn alles gut geht, können wir im Frühjahr 2026 mit den Baumaßnahmen beginnen, das ehemalige Stabsgebäude zu einem Gesundheitscampus entwickeln und umgestalten. Gegenwärtig sind wir mit bauvorbereitenden Maßnahmen beschäftigt, haben bereits die Ausschreibungen veröffentlicht.“
Zum Geburtstag am 27. Dezember blickt Ronald Otto optimistisch in die Zukunft. „Wir sind gut aufgestellt, sind inzwischen ein modernes Wohnungsunternehmen und ein verlässlicher Partner für die Gesellschafterkommunen Perleberg und Karstadt.“

Bachs Weihnachtsoratorium stimmt in der Sankt-Jacobi-Kirche auf Weihnachten ein
(22.12.2025)Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist für viele mit Weihnachten verbunden. Am 25. Dezember 1734, vor fast 300 Jahren, erlebte es in der Leipziger Nikolaikirche seine Uraufführung. Gesungen wurde das Oratorium damals vom Thomanerchor.
Inzwischen wird das Weihnachtsoratorium kaum noch im Rahmen eines Gottesdienstes gespielt, für diesen es Bach komponiert hatte, sondern als vorweihnachtliches Konzert. Die Ludwigsluster Kantorei und Wilsnack Cantabile, begleitet vom Barockorchester Leipzig, sorgen dafür, dass nun auch der Sankt-Jacobi-Kirche der berühmte Einleitungschor „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“ durch das Kirchenschiff hallt.
Kantor Andreas Behrendt begrüßt die zahlreichen Konzertbesucher, die die Kirche am Sonntagabend füllen. Er stellt die Ausführenden des Abends vor. Neben den bereits genannten sind dies die Solisten Birgit Bockler (Sopran/Bad Wilsnack), Franziska Buchner (Alt/Berlin), Jannes Mönninghoff (Tenor/Wiesbaden) und Jeroen Finke (Bass/Grasberg) sowie der Kinderchor aus Schülern der Rolandschule.
Mit Pauken und Trompeten eröffnet der Chor das Oratorium. Und so erleben die Konzertbesucher an diesem Abend die vertonte Weihnachtsgeschichte. In den drei aufgeführten Kantaten wird von der Geburt Jesu im Stall, den Hirten auf dem Feld, die schließlich zur Krippe eilen, berichtet.
Der Ludwigsluster Kantor Jannes Wendt ist als musikalischer Leiter an seine einstige Wirkungsstätte zurückgekehrt. Als Musikschüler und später als Vakanzkantor hat Wendt schon zahlreiche Konzerte in der Kirche gestaltet. Die Aufführung des Weihnachtsoratoriums war der Höhepunkt seiner Auftritte in Perleberg. Das Publikum ist begeistert, stehende Ovationen am Ende, sodass es mit „ich steh an deiner Krippe“ noch eine Zugabe gibt.
„Das war ein tolles Konzert.“ „Das durfte man sich doch nicht entgehen lassen.“ „So voll war die Kirche noch nie.“ Sätze, die an diesem Abend nach der Aufführung immer wieder zu hören sind. Und so begleitet die Menschen die Melodie von „Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage“ hinaus in die kühle Winternacht, eingestimmt auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

Bürgermeister Axel Schmidt dankt zum Abschluss des Weihnachtsmarktes allen Händlern, Organisatoren, Helfern und Unterstützern
(22.12.2025)Das Rathaus ist weihnachtlich beleuchtet. Davor steht der große, geschmückte Weihnachtsbaum, der mit seinen Lichterketten den Großen Markt beleuchtet. Zwischen Stadtinformation und Sankt-Jacobi-Kirche stehen die Buden und Stände der Händler sowie die Karussells und Wagen der Schausteller des Weihnachtsmarktes. Fünf Tage bot sich den Perlebergern und ihren Gästen dieses Bild. Am Sonntag ein letztes Mal. Zahlreiche Besucher sind erneut in die Innenstadt gekommen. Sie nutzen den verkaufsoffenen Sonntag der Händler, um noch letzte Weihnachtsgeschenke oder persönliche Dinge zu kaufen. Anschließend geht’s dann noch einmal zu Glühwein und Bratwurst auf den Weihnachtsmarkt, um dort das Finale zu erleben.
Um 17.30 Uhr betreten die Mitglieder des Posaunenchores der evangelischen Gemeinde Perleberg die Bühne. Sie stimmen mit ihrer Musik auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Kurz vor 18 Uhr kommen Bürgermeister Axel Schmidt, der Weihnachtsmann, Weihnachtself und die Eiskönigin auf die Bühne. Das Stadtoberhaupt bedankt sich zunächst bei den Perlebergern, die mit ihrem Kommen den Weihnachtsmarkt 2026 so schön belebt haben. „Sie haben dazu beigetragen, dass wir hier so friedvoll diese fünf Tage miteinander verbringen konnten“, so Axel Schmidt. Dann dankt er den Händlern, die ihren ganz besonderen Beitrag zum gut organisierten Weihnachtsmarkt beigetragen haben. Ein herzlicher Dank geht auch „an meine Mitarbeiter des Kulturamtes und des Stadtbetriebshofes, die alles organisiert haben, beim Auf- und Abbau aktiv sind“.
Den Perlebergern hat es gefallen, das bekommt er an diesem Abend immer wieder zu hören. Wer doch noch Anregungen und Hinweise habe, den bittet der Bürgermeister, diese an die Stadt heranzutragen. „Wir wollen unseren Weihnachtsmarkt in der traumhaften Kulisse unserer Altstadt ständig verbessern“, so Axel Schmidt.
Der Bürgermeister wünscht von der Bühne allen Anwesenden ein frohes und besinnliches Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. „Aber heute Abend geht es noch weiter“, sagt Axel Schmidt. „In der Sankt-Jacobi-Kirche findet die Aufführung des Weihnachtsoratoriums statt.“
Dann begibt er sich selbst noch einmal auf einen Rundgang über den Weihnachtsmarkt, bedankt sich bei den Händlern und macht kurz Station bei der Rettungshundestaffel.

Perlebergs Roland besucht Klasse 3a der Geschwister-Scholl-Grundschule
(22.12.2025)Mit dem Weihnachtssingen bei den großen Kerzen vor der Geschwister-Scholl-Grundschule beginnt traditionell der letzte Schultag vor den Ferien. Danach geht es noch einmal in den Unterricht, der so manche Überraschung bereithält.
So bekommt die Klasse 3a, wie sie selbst sagen, im Sachkundeunterricht hohen Besuch. Plötzlich steht der Perleberger Roland in ihrem Klassenzimmer. Roland-Darsteller Martin Tetschke ist gern gekommen, um den Unterrichtsstoff anschaulich darzustellen. Denn die Kinder behandeln im Unterricht gerade die Prignitz und ganz speziell die Stadt Perleberg. Und so erfahren die Jungen und Mädchen viel Interessantes über die Perleberger Stadtgeschichte, den Roland und das Rolandnetzwerk. Sie stellen auch Fragen. Und so wissen sie jetzt unter anderem, dass Perleberg 1239 gegründet wurde, der Roland, wie er jetzt auf dem Großen Markt steht, dort seit 1546 zu finden ist, es einen hölzernen Vorgänger gab und dieser 4,26 Meter groß ist.
Diese außergewöhnliche Unterrichtsstunde macht die Schüler neugierig auf die nächsten Sachkunde-Stunden, wenn es wieder um die Heimatgeschichte geht.
Der Roland schlüpft dann noch in die Rolle des Weihnachtsmannes. Er verteilt an jedes Kind ein Weihnachtsgeschenk. Außerdem werden individuelle Erinnerungsfotos mit dem Roland gemacht. „Es war ein toller Unterricht“, sind sich die Schüler einig. Diese Stunde mit dem Roland werden sie nicht so schnell vergessen. Mit einem herzlichen Dankeschön verabschieden sie sich von ihrem Gast, der ihnen ein Stück Perleberger Stadtgeschichte erlebbar machte.

Vor-Ort-Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Brandenburg: Das Digimobil kommt auch 2026 nach Perleberg
(22.12.2025)Der Beratungsbus der Verbraucherzentrale Brandenburg hält auch im kommenden Jahr regelmäßig am Kirchplatz in Perleberg. Betroffene erhalten hier mobile Beratung zu Themen wie Stromanbieterwechsel, untergeschobenen Telefon- und Internetverträgen und Geldanlage.
„Fehlerhafte Abrechnungen und hohe Nachzahlungen bei Strom- und Gasverträgen spielen immer noch eine große Rolle in der täglichen Beratung. Themen zu Gewährleistung und untergeschobene Verträge kommen regelmäßig vor und auch die Anfragen zu Geldanlage und Altersvorsorge steigen“, sagt Harald Gräfe von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Im Beratungsmobil erhalten Betroffene Hilfe in Form einer persönlichen Vor-Ort-Beratung direkt in Perleberg, wo der Beratungsbus regelmäßig Station macht.
Das Beratungsmobil ist mit einem barrierearmen und klimatisierten Wartebereich ausgestattet. Davon abgetrennt gibt es den Beratungsbereich mit einem Laptop, Drucker und Sitzmöglichkeiten. Auch im ländlichen Raum kann dank modernster Technologie eine stabile Internetverbindung für den Videochat mit den Experten hergestellt werden. Die Servicekraft vor Ort weist Verbraucher in die Technik ein und steht bei Problemen helfend zur Seite.
Elfmal macht der Beratungsbus im Jahr 2026 Station in der Rolandstadt. Die Termine sind jeweils von 10 bis 12 Uhr am 29. Januar, 5. März, 2. April, 30. April, 28. Mai, 25. Juni, 23. Juli, 17. September, 15. Oktober, 12. November sowie 10. Dezember.
Über den Tourplan mit allen Stationen und Terminen sowie über Neuigkeiten zum Projekt informiert die Verbraucherzentrale laufend unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/beratungsmobil.
Termine für die Videochat-Beratung im Beratungsmobil können Interessierte online oder telefonisch unter (0331) 98 22 999 5 (Mo-Fr, 9-18 Uhr) vereinbaren.

Stadtinformation: Premiere auf dem Perleberger Weihnachtsmarkt
(20.12.2025)Die Stadtinformation Perleberg war in diesem Jahr erstmals mit einer eigenen Marktbude von Mittwoch bis Freitag auf dem Perleberger Weihnachtsmarkt vertreten. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, um aus einer vielfältigen Auswahl an regionalen und weihnachtlichen Produkten zu wählen.
Besonders gefragt waren die FineArt-Tasse sowie die Weihnachtskugel mit Rathaus- und Kirchenmotiv.
Auch die Wappen-Schokolade und die Magnete vom CJD Prignitz erfreuten sich großer Beliebtheit. Passend zur Weihnachtszeit wurden diese Produkte in das Sortiment der Stadtinformation aufgenommen und ebenfalls in der Marktbude angeboten.
Als besonderen Service für die Besucher des Weihnachtsmarktes hatte die Stadtinformation für die Weihnachtsmarktbesucher ihre Öffnungszeiten verlängert, war von Mittwoch bis Freitag bis 19 Uhr, am heutigen Sonnabend ist sie bis 21 Uhr und am Sonntag bis 18 Uhr besetzt.

Eine Kirche voller Kinder – Weihnachtssingen der Rolandschule in der Sankt-Jacobi-Kirche
(19.12.2025)Wer am Freitagmorgen in der Innenstadt unterwegs ist, der kann eine ungewöhnliche Völkerwanderung beobachten. Die Schüler der Rolandschule sind mit ihren Lehrern auf dem Weg von der Schule in die Sankt-Jacobi-Kirche, wo erstmals ihr traditionelles Weihnachtssingen stattfindet.
„Das Weihnachtssingen gab es schon in den vergangenen Jahren. Doch dort sangen wir im Schulgebäude“, so Schulleiterin Heike Rudolph. So sei es, mangels einer Aula, immer ein Treppengesang auf dem Schulflur gewesen. „Im vergangenen Jahr kam dann die Idee auf, doch in der Kirche zu singen. Doch in der Kürze der Zeit, konnten wir dies nicht mehr realisieren.“ Und so findet am Freitagmorgen die Premiere des Weihnachtssingens in der Sankt-Jacobi-Kirche statt.
„Eine Kirche voller Kinder. Davon habe ich schon mein ganzes Leben lang geträumt.“ Mit diesen Worten begrüßt Religionslehrerin Isabella Scholz-Glomke die knapp 270 Rolandschüler.
Unter der Gesamtleitung von Lehrerin Melanie Pallocks beginnt das Programm mit einem Gedicht, vorgetragen von Schülern der Klasse 3b. Dann nimmt der Lehrerchor Aufstellung im Altarraum und es wird gemeinsam gesungen: Zunächst traditionelle Weihnachtslieder, wie „Alle Jahre wieder“, „Guten Abend, schön Abend“ und „Stille Nacht“ aber auch internationale Weihnachtslieder. Anfangs singen die Schüler noch etwas verhalten mit, doch von Lied zu Lied steigern sie sich. Und spätestens bei „Stille Nacht“ zieht Weihnachtsstimmung in die Kirche ein. Vor der Kirche bleiben die Leute stehen, halten inne und hören zu. Dabei kann man sie lächeln sehen.
Doch nicht nur Gedichte und Weihnachtslieder stehen auf dem Programm. Die Klasse 5a zeigt ihre Interpretation des Krippenspiels, sie haben es in die Gegenwart versetzt.
Die Premiere des Weihnachtssingens der Rolandschüler in der Sankt-Jacobi-Kirche ist gelungen. Und für die Jungen und Mädchen sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer steht fest: Die Zeit des Treppensingens ist vorbei, im nächsten Jahr singen wir wieder Weihnachtslieder in der Sankt-Jacobi-Kirche.
Für die Schüler beginnen danach die letzten Stunden vor den Ferien. Doch auch da stehen Projekte im Mittelpunkt, sind die Schüler mit ihren Klassenlehrern zusammen.

Filomena Migliaro und Modestino Creczenzo betreiben seit 30 Jahren italienische Gastronomie in der Prignitz
(19.12.2025)Seit 2007 befindet sich das Restorante L’Italiano im Wallgebäude, in der Puschkinstraße 14. Filomena Migliaro und Modestino Creczenzo haben es vor nunmehr 18 Jahren dort eröffnet. Doch Bürgermeister Axel Schmidt und TGZ-Geschäftsführerin Sandra Perabo sind am Donnerstag ins Ristorante gekommen, um dem Ehepaar zum 30-jährigen Geschäftsjubiläum zu gratulieren. Denn am 18. Dezember 1995 begannen sie in der Prignitz ihre eigene italienische Gastronomiegeschichte zu schreiben. Ihr Ristoranto La Teverna eröffnete vor 30 Jahren in der Wittenberger Bahnstraße.
2007 folgte der Wechsel in die Rolandstadt, wo sie ihre italienische Gastronomiegeschichte erfolgreich fortschrieben und bis heute fortschreiben. Inzwischen ist aus dem Einzelunternehmen ein Familienunternehmen geworden. Denn 2010 ist der Neffe von Filomena Migliaro, Giancarlo Romano, dazugestoßen. Und wer hierherkommt, der sagt selten, dass er ins L’Italiano geht. In der Regel heißt es: „Wir gehen zu Tino, Mena und Giancarlo.“ Wobei die langen Vornamen von Filomena Migliaro und Modestino Creczenzo auf die Kurzformen reduziert werden.
Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich bei dem Ehepaar für ihr Engagement, denn „Tino und Mena haben das Ristorante ständig weiterentwickelt“. Und er stellt fest, dass durch das L’Italiano die Puschkinstraße ständig belebt ist. Besonders im Sommer, wenn die Gäste auch die Möglichkeit haben, draußen zu sitzen, werde dies deutlich. Viele Stammkunden kommen täglich hierher. „Inzwischen kommen sie nicht nur aus Perleberg und der Umgebung“, weiß Modestino Creczenzo zu berichten. „Für uns war es die beste Entscheidung, nach Perleberg zu kommen. Die Location ist im Zentrum der Stadt.“
Für ihn habe von Beginn an ein großes Potenzial in dem Gebäude gesteckt, das er nach und nach entwickelt habe. So gab es nicht nur Veränderungen innerhalb der Gaststube. Es entstand der Veranstaltungssaal und in den letzten Monaten wurde der gastronomische Bereich um einen Hotelbereich erweitert. Seit dem BRANDENBURG-TAG 2025 in Perleberg vermieten Filomena Migliaro, Modestino Creczenzo und Giancarlo Romano auch Zimmer im Le Stanze, im Obergeschoss des Hauses. Wie bereits in der Vergangenheit hatte Tino die Ideen zur Einrichtung der sechs Zimmer und des Apartments. Gemeinsam wurden sie umgesetzt. „Dabei haben wir mit Firmen der Region zusammengearbeitet“, sagt er. Das sei ihm sehr wichtig. Die Möbel, die in jedem Zimmer einen anderen Farbton haben, wurden von Dennis Theiß und seinen Mitarbeitern in der FASE Möbel & Innenausbau GmbH in Quitzow gebaut. Da das Wallgebäude unter Denkmalschutz steht, war auch die Fachbehörde beim Umbau dabei. „Es gab eine sehr gute Zusammenarbeit“, erzählt Modestino Creczenzo. So sind in jedem Zimmer noch die alten Balken zu sehen.
Für den gebürtigen Italiener sei das Entwickeln von Ideen und deren Umsetzung eine willkommene Abwechslung zu dem Job in der Gastronomie. „Für mich ist das Entspannung“, sagt er.
Wer zum Essen ins L’Italiano kommt, der weiß, dass er hier eine sehr authentische Küche findet. Das hat auch damit etwas zu tun, dass Modestino Creczenzo typische Produkte direkt von italienischen Produzenten bezieht.
Neben Filomena Migliaro, Modestino Creczenzo und Giancarlo Romano arbeiten vier Angestellte sowie zwei Aushilfen im Ristorante L’italiano. Dieses empfängt täglich seine Gäste von 11 bis 14.30 Uhr sowie von 17.30 bis 22 Uhr. Dienstags ist Ruhetag.
Wer hier einen Tisch oder ein Zimmer reservieren möchte, der kann dies telefonisch unter der Rufnummer 03876 301284 sowie per E-Mail unter tun.
Bürgermeister Axel Schmidt und TGZ-Geschäftsführerin Sandra Perabo wünschen dem Team weiterhin viel Erfolg und stets zufriedene Gäste.

„Nach Sükow kommt die Geschichte zurück!“ – Vor dem Dorfgemeinschaftshaus steht jetzt ein Holzbackofen
(19.12.2025)Der Wunsch der Sükower, vor dem Dorfgemeinschaftshaus einen Holzbackofen aufzustellen, konnte mit Mitteln aus dem Bürgerhaushalten 2024 und 2025 realisiert werden. Am Mittwochnachmittag wurde der Ofen offiziell eingeweiht. Rund 20 Sükower sowie Unterstützer und Vertreter der beteiligten Unternehmen sind gekommen, um der Vorstellung des abgeschlossenen Bürgerhaushalts-Projektes dabei zu sein.
Angeschafft wurde der Backofen mit Mitteln des 2024er Bürgerhaushaltes. Mit den Sockel- und Dacharbeiten, die mit 5.000 Euro aus dem Bürgerhaushalt 2025 finanziert wurden, fand das Projekt in den vergangenen Wochen seinen Abschluss.
„Doch ohne zahlreiche Unterstützer hätten wir das Projekt nicht umsetzen können“, sagt Ortsvorsteher Diethardt Schulz. Weitere finanzielle Mittel stellte der Verein Sükower Landleben bereit. Diethardt Schulz dankt allen Unterstützern. So der Porep-Bau GmbH aus Sükow, die den Sockel baute. Der Sockel und das Fundament sind notwendig, um den Backofen, der eine Traglast von circa 1.600 Kilogramm hat, die notwendige Standfestigkeit zu geben. Außerdem dankt er Michael Bahr vom Unternehmen Holz- und Innenausbau Michael Bahr aus Perleberg, der die Dacharbeiten durchführte. Ablageplatte und Umrandung baute die Firma Naturstein Höpcke. Die Pflasterarbeiten führte das Vereinsmitglied Uwe Kluge in Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Andreas Block durch. Die Pflastersteine habe Herbert Steinkamp gesponsert, so der Ortsvorsteher, der sich außerdem bei den Sükowern Frank Gelenk, Maik Steffen sowie den Mitgliedern des Vereins Sükower Landleben Petra Schulz, Christoper Martin und Nils Brandstädter bedankt. Auch der Ortsvorsteher war hierbei nicht nur Ideengeber, sondern ist bei der Realisierung aktiv dabei gewesen.
Bürgermeister Axel Schmidt freut sich, dass wieder ein Projekt aus dem Bürgerhaushalt realisiert werden konnte. Gemeinsam mit Bauamtsleiter Hagen Boddin ist er nach Sükow gekommen, um sich den Backofen anzuschauen.
„Nach Sükow kommt die Geschichte zurück“, sagt Diethardt Schulz in seiner kurzen Ansprache. Und mit der Geschichte komme auch mehr Leben ins Dorf. „Im vergangenen Jahr konnten wir das Dorfgemeinschaftshaus eröffnen“, blickt er zurück. In das einstige Schulhaus, dessen erster Teil 1730 erbaut wurde, der Anbau erfolgte dann 1840, ist wieder Leben eingezogen. So organisiert der Dorfverein hier zahlreiche Veranstaltungen, finden hier Versammlungen regionaler Gremien ebenso statt wie private Feiern. Und auch einen Backofen habe es schon einmal gegeben. Diesen hatte Hugo Porep in den 1930er Jahren im ehemaligen Schulgarten errichtet.
Zur offiziellen Einweihung gibt es frischen Schweinebraten, Krustenbraten und Kassler, der im Ofen gegart wurde. Diesen Part hat Oliver Schulz übernommen. „Bereits um 10 Uhr haben wir den Backofen angeheizt“, berichtet er. Das Ergebnis schmeckt allen sehr gut. Die Gäste loben den Koch und freuen sich auf die nächsten Ereignisse, bei denen der neue Holzbackofen zum Einsatz kommt. So soll auf alle Fälle hier auch Kuchen gebacken werden, vielleicht auch Brote. Erste Ideen, perspektivisch ein Backofenfest in Sükow ins Leben zu rufen, macht die Runde.
Für die anwesenden Sükower steht aber schon jetzt fest: Ihr Dorf hat erneut an Attraktivität gewonnen. Und jeder Baustein sorgt für das Miteinander der Sükower, die sich immer öfter an ihrem neuen Dorfmittelpunkt treffen.

Öffnungszeiten vom 22. Dezember bis 4. Januar - Rathaus und Verwaltung bleiben ab 31. Dezember geschlossen
(18.12.2025)Ab 22. Dezember kommt es durch die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel zu veränderten bzw. eingeschränkten Öffnungszeiten in der Stadtverwaltung Perleberg sowie in den kommunalen Einrichtungen der Rolandstadt.
So sind das Rathaus und die Verwaltung am 22., 23., 29. sowie am 30. Dezember zu den gewohnten Sprechzeiten geöffnet. Am 2. Januar 2026 bleiben Verwaltung und alle Einrichtungen der Stadt geschlossen. Ausnahme ist die Stadtinformation, die an diesem Tag von 9 bis 15 Uhr öffnet.
Erster Sprechtag im neuen Jahr ist der 5. Januar.
Die weiteren Einrichtungen der Stadt sind wie folgt geöffnet:
Kita und Horte in kommunaler Trägerschaft
22. und 23. Dezember haben alle Einrichtungen (Kita und Hort Piccolino, Kita Knirpsenland und der Hort Rolandschule) geöffnet.
29. und 30. Dezember: Kita Knirpsenland und Hort Rolandschule sind geöffnet, Hort und Kita Piccolino geschlossen.
2. Januar: Alle Einrichtungen bleiben geschlossen.
Freizeitzentrum EFFI
22., 23., 29. und 30. Dezember: jeweils von 10 bis 18 Uhr
Stadtbibliothek BONA
22. Dezember: von 13 bis 18 Uhr
23. Dezember: von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr
29. Dezember: von 13 bis 18 Uhr
30. Dezember: von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr
Stadt- und Regionalmuseum
28. Dezember: 11 bis 16 Uhr, um 13.30 Uhr gibt es eine Sonderführung und um 15 Uhr die Märchenstunde mit Frau Holle.

Sonnenschein und weihnachtliche Weisen: Bürgermeister Axel Schmidt eröffnet mit Kita-Kindern den Perleberger Weihnachtsmarkt
(18.12.2025)Der Große Markt ist am späten Mittwochvormittag sehr gut gefüllt. Vor der Bühne stehen zahlreiche Kinder und Erwachsene, warten auf die Eröffnung des diesjährigen Weihnachtsmarktes. Traditionell wird dieser in der Rolandstadt am Mittwoch vor dem 4. Advent eröffnet.
Als die Turmuhr des Rathauses 11 Uhr schlägt, ergreift Bürgermeister Axel Schmidt das Mikrophon, begrüßt gemeinsam mit dem Weihnachtsmann die zahlreichen Zuschauer vor der Bühne.
Bevor die Kinder der Kindertagesstätten „Villa Märchenland“, „Knirpsenland“, „Bellagio“ und „Piccolino“ ihre kleinen Programme präsentieren, wünscht das Stadtoberhaupt den Perlebergern und ihren Gästen „in den nächsten fünf Tagen viel Spaß“. Er bedankt sich bei den Mitarbeitern des Kulturamtes und des Stadtbetriebshofes, die dafür gesorgt haben, dass der Weihnachtsmarkt sich wieder so schön vor der Rathauskulisse präsentiert.
Die Kita-Kinder eröffnen auch in diesem Jahr das umfangreiche Programm auf der Weihnachtsmarktbühne. Bis zum Sonntagabend sind hier verschiedene Solisten und Ensembles zu erleben. Moderator Gorden Strecker begrüßt die einzelnen Kita-Gruppen, die sich mit vorweihnachtlichen Liedern und Gedichten präsentieren und nicht nur ihre Eltern und Großeltern auf dem Großen Markt begeistern. Herzlicher Beifall ist ihr Lohn. Vom Weihnachtsmann gibt es für jeden noch ein kleines Geschenk.
Nachdem das letzte Lied der Kita „Piccolino“ verklungen ist, wird der Tisch mit dem großen Stollen in die Bühnenmitte gestellt. Diesen hat auch in diesem Jahr die Bäckerei Eichler gebacken. Bürgermeister Axel Schmidt schneidet nun das Gebäck an. Bäckerei-Mitarbeiter Torsten Brockmann, Schülerinnen des Gottfried-Arnold-Gymnasiums sowie Marktleiterin Katrin Rathmann und Sylke Pflückhahn vom Kulturamt verteilen die Stollen-Stücke an die Besucher.
Über 30 Händler konnte Marktleiterin Katrin Rathmann für den Perleberger Weihnachtsmarkt gewinnen. Die kleine Weihnachtsstadt findet positive Resonanz bei den Besuchern. Neben Erzgebirgskunst, internationalem Kunsthandwerk und Lauschaer Baumkugeln gibt es den einen oder anderen Stand, an dem Weihnachtsgeschenke gekauft werden können. Am Stand der Perleberger Stadtinformation sind es Souvenirs der Rolandstadt, darunter auch Schwibbögen und Weihnachtskugeln. Verschiedene Stände laden zum Glühwein-Trinken sowie zum Essen ein. Die Auswahl ist groß und international. „Wenn wir auf den Weihnachtsmarkt gehen, dann wollen wir Bekannte treffen, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben, mit ihnen essen, Glühwein trinken und dem Programm folgen“, sagt ein Besucher. Ihm gefällt die Kulisse vor dem Rathaus mit dem „tollen Weihnachtsbaum“.
Bis Sonntag, 21. Dezember, ist der Weihnachtsmarkt geöffnet, erwartet an diesem Tag bis 18 Uhr seine Besucher. Spätestens dann steht auch der Bürgermeister wieder auf der Bühne des Weihnachtsmarktes, denn neben der Eröffnung ist ihm auch das Schließen des Weihnachtmarktes am letzten Tag vorbehalten.

Amtsblatt 38/2025 erschienen
(17.12.2025)Am Mittwoch, 17. Dezember, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 38/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 38/2025 ist der Bebauungsplan Nr. 55 Rolandstadt Perleberg, Gebiet „Wohngebiet Heinegärten“, hier: Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses und der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 (1) BauGB (Baugesetzbuch).

Das Medizinische Versorgungszentrum Perleberg geht im Januar an den Start
(16.12.2025)„Noch vor Weihnachten wollen wir eine gute Nachricht in die Stadt senden! Im Januar kann es los gehen, geht das Medizinische Versorgungszentrum Perleberg an den Start.“ Mit diesen Worten verkündet Bürgermeister Axel Schmidt die Nachricht, auf die viele gewartet haben.
Erst vor einem Jahr, am 12. Dezember 2024, hatten die Perleberger Stadtverordneten den einstimmigen Beschluss gefasst, in der Rolandstadt ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) einzurichten und zu eröffnen. Fast auf den Tag genau können der Bürgermeister und MVZ-Geschäftsführer Dirk Starck dessen Eröffnung verkünden. Erst in den vergangenen Tagen habe die Stadt die Zulassung erhalten, am heutigen Tag die Betriebsstättennummer. Damit können jetzt die letzten Formalitäten erledigt werden, um im Januar eröffnen zu können.
Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich bei allen Beteiligten, bei Geschäftsführer Dirk Starck, dem medizinischen Leiter Nicolas Wind, Sebastian Wienke von der Volks- und Raiffeisenbank sowie Jens Müller von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB). Das Zusammenspiel habe hier stets sehr gut funktioniert, so der Bürgermeister. So waren die VR-Bank und Sebastian Wienke von Beginn an Begleiter und Unterstützer bei der Bürgschaft. Jens Müller, Regionalbetreuer bei der KVBB, war der Partner bei allen Fragen, bis hin zu den notwendigen Zulassungen, die dort im Hause geklärt werden mussten.
Als Bürgermeister Axel Schmidt im Sommer 2024 von der Allgemeinmedizinerin Sonja Gericke erfährt, dass sie ihre Praxis aufgeben möchte, beginnt die Geschichte des MVZ. In den letzten Monaten hat dann noch bei laufenden Praxisbetrieb der Umbau begonnen. Inzwischen ist die Praxis seit zwei Monaten geschlossen, die neuen Praxisräume hergerichtet Ein neuer Warteraum sowie eine neue Anmeldung erwarten jetzt die Patienten. Neben dem neuen medizinischen Leiter, der hier als Allgemeinmediziner praktiziert, wird mit Herrn Haxhi Gashi ein Facharzt für Nervenheilkunde im MVZ arbeiten. „Er deckt die Bereiche der Neurologie und der Psychiatrie ab“, so Geschäftsführer Dirk Starck. Der Geschäftsführer informiert auch darüber, dass weiterhin Ärzte gesucht werden, um in der Perspektive das Angebot zu erweitern.
Mit der Praxismanagerin Kathrin Briege sowie den beiden Medizinischen Fachangestellten Nicole Marquardt und Ricarda Ebel wurde das Personal von Sonja Gericke übernommen. Auch hier ist eine Personalerweiterung geplant.
Dirk Starck nennt noch einmal ein paar Eckdaten vom Beschluss der Stadtverordneten vom 12. Dezember 2024 bis zur Eröffnung im Januar 2026. So wurde die MVZ Perleberg GmbH am 6. Februar 2025 gegründet. Es erfolgten Stellenausschreibungen und die Erledigung der bürokratischen Formalitäten. „Am 23. September haben wir die Zulassung beantragt. Letzte Woche kam dann die positive Nachricht im Rathaus an“, so der Geschäftsführer. Auch er bedankt sich noch einmal bei allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben. „Ich bin sehr froh, dass wir zum 1. Januar mit dem MVZ starten können.“
Mit Nicolas Wind zieht ein Ur-Perleberger ins neue MVZ ein, verrät Dirk Starck. Im vergangenen Monat hat der Perleberger, der in Greifswald studierte und lange Zeit in der Intensiv-Medizin des Kreiskrankenhauses Prignitz arbeitete, seine Facharztprüfung erfolgreich abgelegt. Außerdem hat er alle notwendigen Weiterbildungen absolviert.
Auch sein Kollege Haxhi Gashi ist in Perleberg kein Unbekannter, hat ebenfalls im Kreiskrankenhaus gearbeitet.
Nicolas Wind und Dirk Starck rechnen mit 1.400 bis 1.600 Patienten, die aus der Vorgänger-Praxis übernommen werden. Das MVZ verfügt über drei Sprechzimmer, ein Labor, eine Anmeldung sowie den Warteraum.
Geöffnet ist die Praxis montags von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, dienstags von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr. „Wir wollen an allen vier Tagen vormittags und nachmittags Sprechstunden anbieten“, sagt Dirk Starck. „Der Freitag bleibt für individuelle Termine.“ Er bittet darum, Termine telefonisch zu vereinbaren, dies ist unter der bekannten Rufnummer 03876 612385 möglich. Perspektivisch soll auch die Möglichkeit bestehen, Termine digital zu erhalten, ergänzt der medizinische Leiter.
Weitere Informationen sind auf der Homepage des MVZ, www.mvz-perleberg.de zu finden.

Bürgersprechstunde im Monat Januar
(16.12.2025)Welche Anliegen, Meinungen und Ideen haben Sie? Was wollten Sie schon immer einmal Bürgermeister Axel Schmidt oder dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert mitteilen?
Die Möglichkeit dazu gibt es wieder am 7. Januar In der ersten Bürgerfragestunde des neuen Jahres stellt sich Rainer Pickert den Fragen und Meinungen der Perlebergerinnen und Perleberger ab 17 Uhr im Zimmer 310 der Lotte-Lehmann-Akademie, Großer Markt 12.

Märchenstunde mit Frau Holle und Sonderführung im Stadt- und Regionalmuseum
(15.12.2025)Zwischen Weihnachten und Silvester, genauer gesagt am 28. Dezember, lohnt es sich ganz besonders das Stadt- und Regionalmuseum der Rolandstadt Perleberg zu besuchen. Für 15 Uhr hat sich Frau Holle angesagt. „Ich freue mich immer auf diesen Besuch bei den Kindern im Museum, wenn ich aus meinem Wetterturm herabsteige, um ihnen Märchen zu erzählen“, so Frau Holle.
Renate Groenewegen wird einmal mehr in die Rolle der bekannten Grimmschen Märchenfigur schlüpfen. Erneut wird dann im Foyer Frau Holles Sessel stehen. Wie immer dabei: ihr Korb. Aus diesem holt sie verschiedene Gegenstände, die sie an ihre Besucher im Wetterturm erinnert. Dies sind verschiedene Märchenfiguren, deren Geschichte sie dann den anwesenden Kindern erzählt. In diesem Jahr wird sie sowohl in die märkische als auch in die russische Märchenwelt eintauchen, wird auch über ihre Abenteuer mit Gold- und Pechmarie berichten.
Zu den Märchen gibt es Kekse und Kinderpunsch.
Die Teilnahme an der Märchenstunde kostet drei Euro pro Person.
Vor der weihnachtlichen Märchenstunde bietet das Stadt- und Regionalmuseum bereits um 13.30 Uhr eine Sonderführung durch das Haus mit Torsten Foelsch an. Gezeigt und erläutert werden ausgewählte Exponate, zum Teil auch Neuerwerbungen oder seltene Stücke aus dem Depot. Nur in der Weihnachtszeit können die von Wilhelm Ratig 1898 und in den Folgejahren für seine Kinder gebauten, atemberaubend schönen und handwerklich vorzüglichen Puppenstuben und Spielzeuge besichtigt werden, die sonst im Depot schlummern.
Die Mitarbeiter des Museums bitten um Anmeldung unter der Telefonnummer 03876 781-422 oder per E-Mail .

Welche Vereine wollen sich auf der neuen Homepage präsentieren?
(15.12.2025)Die Rolandstadt Perleberg bereitet gegenwärtig ihren neuen Internet-Auftritt vor. Gern sollen auch wieder die bestehenden Vereine sich auf der städtischen Homepage wiederfinden, sich und die Vielfalt der Stadt präsentieren können.
Deshalb sind interessierte Vereine der Rolandstadt, die sich auf der neuen Homepage präsentieren möchten, aufgerufen, sich bei Pressesprecher Renè Hill – Telefon: 03876 781-704, E-Mail: – zu melden und die aktualisierten Daten zu übermitteln.
Wichtige Angaben sind dabei Vereinsname, Vereinsanschrift, Vereinsvorsitzender, Telefonnummer, E-Mail, Homepage, Rubrik des Vereins, wenn vorhanden Vereinswappen bzw. Logo im JPG- bzw. PNG-Format.

Scheckübergabe mit Ministerpräsidenten: 4.000 Euro für die Jugendwehren der Rolandstadt Perleberg
(11.12.2025)Der BRANDENBURG-TAG 2025 hat für die Jugendfeuerwehren der Rolandstadt Perleberg noch einen positiven Nachklang. Für diesen ist am Donnerstagnachmittag auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke in die Feuerwache gekommen.
„Reitet den Bullen“, so hießt die Aktion, mit dem BB RADIO beim BRANDENBURG-TAG auf dem Schuhmarkt präsent war. Jeder, der auf den elektrischen Bullen stieg, hat Spendengelder für die Perleberger Jugendfeuerwehr so zusagen erritten. Noch auf dem BRANDENBURG-Tag wurden die Spendengelder zweimal verdoppelt. Zunächst sagte die VR-Bank Prignitz eine Verdopplung zu, am 13. September der Ministerpräsident eine weitere. Und so wurden aus den errittenen 1.000 Euro zunächst 2.000 Euro und am Ende 4.000 Euro.
Am Donnerstag kann Stadtjugendwartin Elisa Schlosser diese Summe in Form von drei symbolischen Schecks entgegennehmen. Beifall gibt es dafür von den anwesenden Mitgliedern der Jugendfeuerwehren aus Perleberg, Spiegelhagen, Düpow, Groß Buchholz, Quitzow und Dergenthin sowie den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr um den stellvertreten Stadtwehrführer Thomas Leppin.
BB-RADIO-Chefredakteur Jens Herrmann führt durch den Nachmittag, zeichnet für den Radiosender auch Interviews auf. „Wir haben heute hier einen sehr, sehr angenehmen Termin. Denn wir übergeben Geld, dass mit vielen Partnern erritten wurde“, so Jens Herrmann. „Selbst den Bürgermeister konnten wir überreden auf den Bullen zu steigen.“ Ihm und seinen mitgereisten Kolleginnen und Kollegen sei es eine große Freude, dieses Geld heute an die Jugendfeuerwehr zu übergeben.
Nach der Begrüßung ergreift Thomas Leppin das Wort, begrüßt die zahlreichen Gäste. „Dieser Besuch zeigt die Wertschätzung unserer Arbeit und sie ist ein wichtiger Impuls für unsere Region“, so der stellvertretende Stadtwehrführer.
Für Ministerpräsident Dietmar Woidke ist der Besuch bei der Perleberger Feuerwehr eine Zeitreise. Als einstiger Umweltminister des Landes Brandenburg habe er hier sein Umweltpraktikum beim Elbe-Hochwasser 2006 gemacht. In der Feuerwache saß der Krisenstab. „Damals habe ich gesehen, wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt, die verstehen mit Krisen- und Katastrophensituationen umzugehen“, sagt der Ministerpräsident. „Aber der heutige Tag sei auch eine Reise in die Zukunft. Denn bei der Jugendfeuerwehr würden Menschen auf diese Einsätze vorbereitet.
Natürlich erinnert sich Dietmar Woidke auch an das Landesfest in Perleberg, die Aktion von BB RADIO und den Einsatz, den Bürgermeister Axel Schmidt dabei gezeigt habe, als er auf den Bullen stieg und sich über eine Minute darauf halten konnte. „Das war sehr mutig“, sagt er an den Bürgermeister gerichtet. Und zu den Machern des Radiosenders sagt er: „Es ist eine wunderbare Idee von BB RADIO das Ehrenamt zu unterstützen und hier speziell die Kinder- und Jugendfeuerwehren. Er dankt auch der VR-Bank für ihre Verdopplung auf 2.000, „sodass wir letztlich auf 4.000 Euro verdoppelten“. Dabei ist sich der Ministerpräsident sicher, dass jeder einzelne Euro für die Kinder- und Jugendfeuerwehren dringend benötigt werde. „Deshalb allen Beteiligten herzlichen Dank. Ein großer Dank an BB RADIO, dass sie die Feuerwehren im Land so unterstützen, wie kein anderes Medienhaus. Machen Sie bitte so weiter und behalten sie den elektrischen Bullen bei.“
Auch Bürgermeister Axel Schmidt dankt allen Beteiligten. Er erinnert sich gern an die zahlreichen Aktionen beim BRANDENBURG-TAG. „Es war ein schönes und friedliches Fest. Und es ist schön, dass es im Nachgang heute noch Geld vom Land, von der VR-Bank und BB RADIO gibt.
Martin Brödder, Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, konnte den Ritt des Bürgermeisters beobachten und erinnert sich gern an den BRANDENBURG-TAG und diese gemeinsame Aktion, mit der auch die VR-Bank den Nachwuchsarbeit der Feuerwehr unterstützt.
Große Freude bei den Feuerwehrnachwuchs, denn für sie soll neue Kleidung angeschafft werden verrät Elisa Schlosser. „Jedes Kind soll seine eigene Kleidung bekommen“, sagt sie. „Dazu gehören Hose, Jacke, Helm, Handschuhe und Parka.“ Sie weiß, dass diese Kleidung nicht billig ist, und die Kinder schnell rauswachsen.
Nach dem offiziellen Teil kommen die Vertreter aus Politik und Wirtschaft gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr ins Gespräch, während es für den Nachwuchs Kuchen und Saft gibt.

Glühwein, Waffeln, Weihnachtsdekoration und Jubiläums-T-Shirt – Der Weihnachtszauber in der Bäckerstraße hat begonnen
(10.12.2025)Während die letzten Teilnehmer noch dabei sind, ihre Verkaufsbuden herzurichten, ihre Angebote aufzustellen, dass sie Kunden anlocken, tätigen andere schon erste Verkäufe. Am Donnerstag hat der Weihnachtszauber in der Bäckerstraße begonnen. Bis zum Freitag sind hier täglich an zwölf Verkaufsbuden Vertreter von Vereinen, Initiativen, Schulklassen, Kindertagesstätten sowie Händler und Gastronomen zu finden. Geöffnet sind die Stände jeweils von 16 bis 20 Uhr.
Bereits am ersten Tag stößt das Angebot auf reges Interesse, locken die Perleberger in die Einkaufsstraße. Die Klasse 10.1 des Gottfried-Arnold-Gymnasiums, der SSV Einheit Perleberg, die Karnevalsgesellschaft Berge, das Kulturkombinat, die DRK-Wasserwacht, die AWO-Elterninitiative der Kita „Villa Märchenland“, das Eiscafé Beluno, der Späti Felix Hinze, der Abi-Jahrgang des OSZ Wittenberge, die Abschlussklasse Pf 23 der Schule für Gesundheitsberufe sowie der Gastronom Köhler sind am ersten Tag präsent.
„Wir haben im kommenden Jahr im September unseren Abschluss“, erklärt Emily Jesse von der Abschlussklasse Pf 23 der Schule für Gesundheitsberufe die Motivation zur Teilnahme am diesjährigen Weihnachtszauber. „Zum Verkauf unseres Weihnachtsseelenfutters sind wir täglich vor Ort.“ Und dass genug Geld in die Kasse kommt, verkaufen die Pflegeschüler Glühwein, Waffeln, Kinderpunsch, Crêpes und Plätzchen. Die künftigen Pflegefachkräfte hätten sich erst kurzfristig zur Teilnahme entschieden. „So haben wir innerhalb einer Woche dieses Vorhaben geplant und umgesetzt.“
Erst im Sommer 2028 machen die Schüler der Klasse 10.1 des Gottfried-Arnold-Gymnasiums ihr Abitur, wollen dann einen tollen Abi-Ball durchführen. „Jetzt fangen wir mit dem Sammeln von Geld dafür an“, sagt Fiete Seehaus. Der Weihnachtszauber ist ihre erste Aktion auf dem Weg zum Abi-Ball. In der Bäckerstraße verkaufen sie am Dienstag unter anderem Kuchen, Plätzchen, Kinderpunsch, Kerzen und Mistelzweige.
Der SSV Einheit Perleberg, der ebenfalls an jedem Tag vertreten ist, und die DRK-Wasserwacht, wollen nicht nur Gelder für ihre Vereinsarbeit einnehmen, sie wollen sich auch vorstellen. „Wir hatten im vergangenen Jahr beim Rolandfest einen Stand. Dabei wurden wir immer wieder angesprochen“, sagt Steven Broese, Leiter der DRK-Wasserwacht Perleberg und zurzeit auch des Kreises Prignitz. „Denn nicht jeder weiß, dass es uns gibt und was wir machen.“ Doch Steven Broese ist auch auf der Suche nach Sponsoren. „Ganz dringend benötigen wir eine Räumlichkeit für die Lagerung unserer Utensilien“, berichtet er. „Jetzt sind diese noch an mehreren Orten gelagert.“ Deshalb suche die Wasserwacht jetzt eine Lagermöglichkeit, an die man mit dem Auto heranfahren könne. Der Leiter der DRK-Wasserwacht freut sich, dass die Eltern ihren Auftritt beim Weihnachtszauber in der Bäckerstraße tatkräftig unterstützen. Sie haben Kuchen gebacken, Weihnachtsdekoration angefertigt bzw. zur Verfügung gestellt. Mit Begeisterung sind auch die jungen Mitglieder am Verkaufsstand dabei. Sie laufen auch durch die Bäckerstraße, verkaufen Plätzchen aus einem Korb heraus und werben für die Wasserwacht.
Auch der SSV Einheit Perleberg möchte mit den Perlebergern ins Gespräch kommen, aber auch mit den Eltern der beim Sportverein trainierenden Kinder, so Jugendleiter Ulf Dieckmann. Er ist am Dienstag am SSV-Stand zu finden, wo Bratwürste gegrillt werden, es aber auch Schmalzstullen, Christstollen und SSV-Souvenirs gibt. So können die Fans Mützen, Schals und noch das Jubiläums-T-Shirt „75 Jahre SSV Einheit Perleberg e.V.“ käuflich erwerben. Und Ulf Dieckmann nennt noch einen weiteren Grund, warum der SSV Einheit dabei ist: „Wir waren bereits im vergangenen Jahr dabei. Es hat uns gefallen und so sind wir wieder hier.“
Ebenfalls ein Dauerteilnehmer – Dienstag bis Freitag - ist das Kulturkombinat, dass mit Flyern auf seine zahlreichen Veranstaltungen und Angebote aufmerksam macht. Außerdem gibt es Produkte verschiedener Kunsthandwerker, den Kulturkalender 2026 und Gutscheine. Im Angebot sind auch Taschen, die aus alten PerleBÄM!-Bannern genäht wurden. Neben Kinderpunsch und Glühwein gibt es auch Popcorn beim Kulturkombinat.
Nach und nach füllt sich die Bäckerstraße. Geschäftsleute, die inzwischen ihre Läden geschlossen haben, nutzen die Möglichkeit, sich umzusehen oder die Versorgungsangebote nutzen, um Abendbrot zu essen und Gespräche mit den Händlern des Weihnachtszaubers zu führen.
David Dreker vom StadtLabor freut sich über den gelungenen Auftakt am Dienstag. Wieder sei zu sehen, dass dieses Angebot in der Vorweihnachtszeit von den Perlebergern angenommen wird. „Die Teilnehmer beleben in der Adventszeit unsere Innenstadt, sorgen aber gleichzeitig für eine vorweihnachtliche Atmosphäre“, sagt er. Das StadtLabor unterstützt die City Initiative, die den Weihnachtszauber inzwischen zum dritten Mal organisiert hat.

Perleberger Schüler schreiben 640 „Handgeschriebene Weihnachtsgrüße für Senioren“
(10.12.2025)Bereits zum zweiten Mal hatte „Pflege vor Ort“-Koordinatorin Nicole Lindemann zum Weihnachtsprojekt unter dem Motto „Ein Brief für Dich“ aufgerufen. Und ihr Aufruf fand bei den Lehrern und Schülern der Geschwister-Scholl-Grundschule, der Rolandschule, der Schule an der Stepenitz und dem Gottfried-Arnold-Gymnasium Gehör.
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 8 haben insgesamt 640 handgeschriebene Weihnachtsbriefe für pflegebedürftige Senioren der Stadt erstellt. Bereits im vergangenen Jahr, als es ebenfalls über 600 Briefe waren, stieß diese Aktion auf ein großes Echo.
Mit einem Schreiben hatte sich Nicole Lindemann im Oktober an die Schulen gewandt. Darin hat sie die Schüler ermutigt, kreative und weihnachtliche Grüße zu verfassen, die den Senioren ein Lächeln ins Gesicht zaubern sollen. Die „Pflege vor Ort“-Koordinatorin freut sich, dass im Zeitalter von E-Mail, WhatsApp und Co. die Schüler das Briefeschreiben wieder entdecken, ihre Gedanken und Gefühle zu Papier bringen.
Nicole Lindemann weiß, welch große Freude diese Briefe bei den Empfängern auslösen. Und so werden die handgeschriebenen Weihnachtsgrüße für Senioren am Heiligen Abend in acht Pflegeeinrichtungen verteilt.
Insgesamt soll dieses Projekt nicht nur eine festliche Geste sein, sondern auch einen nachhaltigen Einfluss auf die Gemeinschaft ausüben. Indem die Brücke zwischen Jung und Alt geschlagen wird, trägt das Projekt dazu bei, ein soziales Miteinander zu schaffen, das über das Weihnachtsfest hinaus Bestand hat. Eine wertvolle Erinnerung daran, dass niemand in der Weihnachtszeit allein sein sollte.

10 Jahre bad|kultur – Jubiläum im Perleberger Badstudio Am Hohen Ende
(10.12.2025)Am 5. Dezember feierte die bad|kultur Am Hohen Ende 12 ihr 10-jähriges Geschäftsjubiläum. Zahlreiche Gäste, Kunden sowie Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit rund um moderne Badgestaltung zurückzublicken.
Auch Bürgermeister Axel Schmidt gratulierte persönlich zum Jubiläum und ließ sich durch die aktuelle Badausstellung von Nicole und Sven Munko führen. Bei dem Rundgang stellten die Inhaber ihre Leistungen vor und betonten die besonderen Vorteile einer persönlichen Beratung vor Ort: „In unserer Ausstellung haben Sie die Möglichkeit, unsere zeitlos schönen Bäder bereits vor dem Kauf anzusehen, anzufassen und auf sich wirken zu lassen. So können Kundinnen und Kunden ganz in Ruhe entscheiden, wie ihr zukünftiges Bad gestaltet werden soll“, so Nicole Munko.
Die Ausstellung bietet eine Vielzahl an Mustern und Gestaltungsbeispielen und vermittelt eindrucksvoll, wie Wohnlichkeit, Komfort, Ästhetik und praktische Detaillösungen miteinander verbunden werden können.
Im Rahmen des Jubiläums wurden auch die aktuellen Badtrends vorgestellt. Dazu zählen unter anderem verbesserte Lichtverhältnisse durch moderne LED-Technik, innovative Lösungen im WC-Bereich wie Dusch-WCs sowie der verstärkte Einsatz von Naturmaterialien wie Holz und Marmor.
Das Leistungsspektrum von bad|kultur reicht von der Planung bis hin zur handwerklichen Umsetzung vor Ort. Der besondere Vorteil für Kundinnen und Kunden: Alle Gewerke werden aus einer Hand koordiniert – mit nur einem Ansprechpartner.
Der Jubiläumsnachmittag wurde von vielen Besuchern genutzt, um sich zu informieren oder Nicole und Sven Munko nochmals persönlich zu ihren bereits realisierten Bädern zu gratulieren.
Die bad | kultur hat dienstags von 10 bis 13 Uhr, donnerstags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie freitags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere Termine außerhalb der Geschäftszeiten können vereinbart werden.

Amtsblatt 37/2025 erschienen
(10.12.2025)Am Mittwoch, 10. Dezember, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 37/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 37/2025 sind der Beschluss Jahresabschluss 2024 und Entlastung für das Haushaltsjahr 2024.

Amtsblatt 36/2025 erschienen
(10.12.2025)Am Mittwoch, 10. Dezember, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 36/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 36/2025 sind die Beschlussfassungen der Stadtverordnetenversammlung der Rolandstadt Perleberg, die 1. Änderungssatzung über die Straßenreinigung und den Winterdienst sowie die Erhebung von Straßenreinigungs- und Winterdienstgebühren in der Stadt Perleberg, die Satzung über die Festsetzung der Steuersätze für Realsteuern der Rolandstadt Perleberg (Hebesatzsatzung), die Entgeltordnung für städtische Schulräume und Sportstätten, der Festwiese Kasültenplatz, den Festplatz Hagen sowie weitere städtische Räume und der Sitzungskalender der Stadtverordnetenversammlung und ihrer Ausschüsse im Jahr 2026.

Unterhaltsame Adventsfeier des Seniorenbeirats
(09.12.2025)Erstmals hatte der Seniorenbeirat der Rolandstadt zu einer besinnlichen Adventsfeier in das Freizeitzentrum EFFI eingeladen. Rund 40 Senioren sind der Einladung gefolgt, freut sich die Vorsitzende des Seniorenbeirates Sabine Brecht.
Die Mitarbeiterinnen des Freizeitzentrums haben den Saal weihnachtlich gestaltet, die Tische zu einer großen Tafel zusammengeschoben und diese festlich gedeckt. Es gibt Kaffee und Tee sowie Stollen, Quarkbällchen und verschiedene Plätzchen.
Sabine Brecht begrüßt zum Beginn der Veranstaltung die Gäste, stellt ihnen die Arbeit des Seniorenbeirates vor. Sie berichtet über die Testfahrt mit der Stadtbuslinie 941, die im kommenden Jahr wiederholt werden soll, wie über die verschiedenen Vorträge zu den Themen Rente, Finanzen und Betreuung. Dabei hebt die Vorsitzende die gute Zusammenarbeit zwischen dem Seniorenbeirat und dem Projekt Pflege vor Ort hervor.
Die Anwesenden fordert Sabine Brecht nicht nur auf, die Angebote des Seniorenbeirates und der verschiedenen freien Träger anzunehmen und zu besuchen, sie bittet auch darum, dass sich die Senioren mit Ideen, Aktivitäten und anderen Dingen einbringen. Gerade im Vorfeld des Adventsfestes hatten die Organisatoren immer wieder feststellen müssen, wie einsam viele Rentner inzwischen seien, sich daher sehr auf die Begegnungen bei der Adventsfeier gefreut hätten. Deshalb mahnt sie die Anwesenden, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen: „Sie müssen selbst Haus und Wohnung verlassen, Veranstaltungen besuchen oder die verschiedenen Anlaufpunkte aufsuchen.“
Mit dem gemeinsamen Singen des Weihnachtsliedes „Oh, Tannenbaum“ beginnt der gemütliche Teil des Nachmittags. Bürgermeister Axel Schmidt hat sich ebenfalls Zeit genommen, ist ins Freizeitzentrum gekommen. Bei einer Tasse Kaffee und weihnachtlichem Gebäck kommt er mit den Senioren ins Gespräch, beantwortet ihre Fragen und erfährt von ihnen einiges. Er nimmt auch angesprochene Probleme mit. In einer kurzen Ansprache würdigt er die positive Entwicklung des Seniorenbeirates. Der Bürgermeister informiert auch über das Engagement der Stadt für die älteren Mitbürger. So habe die Stadt jetzt die Aufgabe der „Pflege vor Ort“-Koordination entfristet. Somit bleibe diese als Ansprechpartnerin für die Senioren und den Seniorenbeirat erhalten. Außerdem weist er auf die positiven Veränderungen in der Stadt hin. Jüngstes Beispiel sei der Brandenburg-Tag, der die Rolandstadt überregional präsentiert hat. Abschließend wünscht er allen Anwesenden eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr, „dass es erfolgreich weitergeht!“
Beate Mundt vom Freizeitzentrum ist mit ihrer Kamera gekommen, fotografiert die Anwesenden in weihnachtlicher Dekoration. Kurze Zeit später ist das Foto ausgedruckt und kann mitgenommen werden. Außerdem gibt es einen kleinen Weihnachtsmarktstand mit Diamond-Painting-Arbeiten.
Für die Senioren geht der Nachmittag viel zu schnell vorbei und es heißt Abschied nehmen. Auch die Vorsitzende des Seniorenbeirates zeigt sich am Ende zufrieden. Oft hört sie beim Abschied, dass es diese Adventsfeier auch im kommenden Jahr wieder geben soll.

Bürgermeister Axel Schmidt folgt Einladung der rumänisch-orthodoxen Gemeinde zum Kirchenfest
(08.12.2025)Nur wenige Tage nach dem rumänischen Nationalfeiertag (1. Dezember) wird in der Perleberger rumänisch-orthodoxen Gemeinde das Patronatsfest gefeiert. „Bei diesem Jahresfest feiern wir unsere Schutzpatrone“, erklärt Mara Milea von der Gemeinde Bürgermeister Axel Schmidt, Ortsvorsteher Armin Schwarz und den Vertretern der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Perleberg-Land um Pfarrerin Verena Mittermaier. Diese sind Maria, die Mutter Gottes, und der heilige Nikolai.
Gottesdienst in der Quitzower Dorfkirche
Das Patronatsfest beginnt mit dem Gottesdienst in der Quitzower Dorfkirche, die sich an diesem Sonnabend einmal mehr als orthodoxe Kirche präsentiert. Dafür sorgen zahlreiche Ikonen sowie die Ikonenwand im Altarraum. Der Weihnachtsbaum ist mit Weihnachtskugeln in den rumänischen Nationalfarben – blau, gelb und rot – geschmückt.
Um 10 Uhr beginnt der Gottesdienst mit der göttlichen Liturgie. Circa 70 orthodoxe Christen sind gekommen, folgen dem Gottesdienst, den Pater Calin Cârmaciu gemeinsam mit Pater Michael Saratean (Magdeburg-Zerbst) und Pater Nicolai Negru-Aman (Rostock) abhält. Letzterer hält auch die Predigt, spricht darin über den heiligen Nikolaus und dessen Vermächtnis zum Umgang mit dem Glauben. So habe der heilige Nikolaus von der Pflicht der Weitergabe des Glaubens an die nächsten Generationen, und das in einem unbefleckten Zustand, gesprochen.
Gemeindefest im Dorfgemeinschaftshaus Sükow
Nach dem Gottesdienst fahren die meisten Teilnehmer ins Sükower Dorfgemeinschaftshaus, wo in diesem Jahr die brüderliche Agape stattfindet. Hierher sind auch die deutschen Partner und Freunde eingeladen. „Das ist unser Dankeschön für die gute Zusammenarbeit, die wir auch in Zukunft fortsetzen möchten“, so Mara Milea.
Bürgermeister Axel Schmidt ist der Einladung gerne gefolgt. Mit Pater Calin Cârmaciu tauscht er sich nicht nur über die hiesige rumänisch-orthodoxe Gemeinde aus, sondern auch über die Situation für die rumänische Community nach der Schließung des Fleischcenters. Auch mit Pater Michael Saratean und Pater Nicolai Negru-Aman kommt der Bürgermeister ins Gespräch.
Ortsvorsteher Armin Schwarz kann einmal mehr über die gute Zusammenarbeit zwischen der rumänisch-orthodoxen Gemeinde und dem Ortsteil berichten. So seien die Rumänen immer öfter nicht nur Gast bei den Höhepunkten in Quitzow, sondern sie bringen sich dort auch ein.
Mit den besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest und das neue Jahr verabschieden sich die Gäste von ihren Gastgebern. Pater Calin Cârmaciu freut sich auf die nächsten Begegnungen mit dem Bürgermeister und den Partnern und Freunden in Quitzow, Sükow und Perleberg.

Stadtverordnete verabschieden PVU-Geschäftsführer Holger Lossin: „Ich hoffe, dass ich der Mannschaft PVU ein bisschen helfen konnte!“
(08.12.2025)Holger Lossin, Geschäftsführer der PVU Prignitzer Energie- und Wasserversorgung GmbH, ist am Donnerstagabend Gast in der Perleberger Stadtverordnetenversammlung. Doch diesmal hält er keinen Bericht über die Arbeit, Vorhaben und Investitionen der PVU, sondern die Stadtverordneten wollen sich vom Geschäftsführer verabschieden, der am 28. Februar 2026 in den Ruhestand geht.
Holger Lossin hat die 35-jährige Geschichte der PVU fast von Beginn an begleitet. Seit dem 25. September 1991 war er Aufsichtsratsmitglied und seit dem 1. Januar 2012 der Geschäftsführer des Unternehmens. Die Rolandstadt Perleberg gehört zu den fünf Gesellschaftern der PVU.
Statt eines Berichtes blickt der scheidende Geschäftsführer vor den Stadtverordneten auf sein Wirken bei der PVU zurück. „Es gab immer interessante Themen mit der PVU und der Energiewirtschaft“, sagt er. In der Vergangenheit hätten er und seine Mitarbeiter sich immer wieder besonderen Herausforderungen gestellt, besondere Aufgaben übernommen. Diese Herausforderungen hätten die 35 Mitarbeiter und drei Auszubildende gemeinsam gemeistert. „Das ist ein ganz tolles Team!“
Kein Wunder, dass Holger Lossin stolz auf die Belegschaft ist, denn mit der personellen Neuausrichtung der PVU, ist es ihm gelungen ein Team mit jungen Fachkräften aufzubauen. Und er weiß auch, dass die Belegschaft eine von vielen Voraussetzungen ist, um Vertrauen zu schaffen. „Vertrauen in einen Regionalversorger ist das Wichtigste!“, sagt er zu den Stadtverordneten.
Über 25 Millionen Euro Investitionen wurden in der Amtszeit Holger Lossins verarbeitet. In der Corona-Pandemie gelang es ihm die Einsatzbereitschaft der kritischen Infrastruktur – Strom, Gas, Wärme und Wasser – sicherzustellen. Als durch die Auswirkungen der Pandemie 2022 die Versorgerpreise in die Höhe schnellten, gehörte die PVU zu den günstigsten Grundversorgern der Bundesrepublik.
Holger Lossins beruflicher Werdegang begann einst nach dem Studium in Berlin in der Energiewirtschaft, am 28. Februar 2026 endet er auch in dieser. „Als Fußballer sagt man am Ende des Spiels: Ich hoffe, dass ich der Mannschaft ein bisschen helfen konnte. Und so hoffe ich, dass ich der Mannschaft PVU ein bisschen helfen konnte. Rückblickend ist es mehr, als man erwarten kann.“ Beifall von den Stadtverordneten.
Der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert bedankt sich im Namen der Stadt Perleberg bei dem scheidenden Geschäftsführer. Dabei erinnert er sich, dass sich die beiden Männer vor vielen Jahrzehnten erstmal beim Volleyball begegnet sind. Auch Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Er informiert die Anwesenden noch darüber, dass er von 42 Aufsichtsratssitzungen bei 39 dabei gewesen sei. Eine Zahl, die für sich spricht, eine klare Aussage macht über das Verhältnis von Holger Lossin zu „seiner“ PVU.

Bankettsanierung an der Ortsdurchfahrt Rosenhagen und Teilerneuerung des Spielplatzes
(08.12.2025)Volksfeststimmung herrscht am Dienstagnachmittag im Perleberger Ortsteil Rosenhagen. Auf der Freifläche vor der Dorfkirche haben sich zahlreiche Einwohner versammelt, steht ein Imbiss- und Getränkewagen, stehen Feuerschalen und Sitzgarnituren. Vorbeifahrende Autofahrer fahren langsam vorbei, blicken neugierig auf das Geschehen.
Diese Volksfeststimmung haben zwei Übergaben ausgelöst. So wurden auf einer Länge von circa 1.300 Metern die Bankette an der Ortsdurchfahrt der Landesstraße 101saniert und der Spielplatz konnte Dank einer umfangreichen Spendensammlung teilerneuert werden. Und so begrüßt Bürgermeister Axel Schmidt die Rosenhagener und ihre Gäste „zur doppelten Einweihung und Übergabe“.
Teilerneuerung des Spielplatzes aus Spendengeldern
Dann übergibt er das Wort an den Mann weiter, der mit seiner Aktion etwas für die Kinder gemacht hat, an Wolfgang Noppel. Er brachte eine einzigartige Spendenaktion auf den Weg, bei der bis Juli 20.595 Euro zusammenkamen und eine Sachspende in Form von Spielsand. Wolfgang Noppel bedankt sich an diesem Dienstagnachmittag bei allen Spendern, die dieses Projekt und seine Realisierung möglich machten. „Egal ob es ein Euro war oder eine größere Spende, alles kam der Erneuerung des Spielplatzes zu Gute.“ Dabei dankt er auch seiner Frau, die ihm bei der Aktion immer wieder den Rücken freigehalten hat. „Ich hoffe, dass viele Kinder kommen, sie der neue Spielplatz glücklich macht. Dann haben wir alles richtig gemacht“, so Wolfgang Noppel, der eigentlich nicht so im Mittelpunkt stehen will. Doch jetzt ist er glücklich und zufrieden, freut sich über die Kinder, die die neuen Spielgeräte schnell in Besitz genommen haben, alles ausprobieren. „Der Spielplatz ist jetzt schön“, sagen die Jungen und Mädchen. Oder sie rufen einfach nur „Toll!“ beim Spielen ihren Eltern oder Großeltern zu.
Die Gerätewahl fiel auf ein Pferdefuhrwerk mit Sandspielbereich und eine Kuhwippe für vier Kinder, denn es sollte – so wie in anderen Ortsteilen bereits realisiert – ein besonderes Spielerlebnis werden mit dörflichem Charakter und welches es in Perleberg und Umgebung noch nicht gibt. Die Geräte wurden von der Firma Spielart GmbH aus Laucha in Thüringen geliefert, die sich auf die Produktion individueller Spielgeräte aus Robinie spezialisiert hat. Die Montage erfolgte durch die Firma Riha Spielplatzservice GmbH aus Gallentin. Der Betriebshof der Stadt führte die Herstellung des Fallschutzbereiches und die Auffüllung mit Spielsand durch.
Zu den größeren Spendern gehörten die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, die 3.000 Euro für den Spielplatz spendete sowie die Bank VR PLUS Altmark-Wendland. Ihre Spendenbotschafterin Angelina Duks überreichte vor Ort einen Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro.
Bankette auf 1.300 Meter Länge saniert
Die L 101 in der Ortslage stand bei den Dorfbewohnern seit Jahrzehnten in der Kritik. Fuß- und Radweg sind Fehlanzeige, dafür Kopfsteinpflaster, das seit über 100 Jahre hier zu finden ist. Zwar müssen die Rosenhagener weiterhin mit dem Kopfsteinpflaster leben, aber auf eine Länge von circa 1.300 Metern wurden einseitig die Bankette saniert. Die Rosenhagener zeigen sich über das Ergebnis zufrieden, ganz besonders Helga Franke. Die 90-Jährige ist die älteste Einwohnerin des Dorfes. Zu ihrem Geburtstag im Januar hatte sie dem Bürgermeister ihr Leid geklagt. Sie ist dabei, als die Übergabe der neuen Bankette erfolgt, schneidet mit dem Bürgermeister, der Ortsvorsteherin und den Vertretern der beteiligten Unternehmen das symbolische Band zur Freigabe durch.
Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich noch einmal beim Landesbetrieb für Straßenwesen, ganz besonders beim scheidenden Regionalleiter Frank Schmidt. „Ich bedaure, dass er heute nicht persönlich nach Rosenhagen kommen konnte“, so das Stadtoberhaupt. „Denn ihm ist es zu verdanken, dass wir dieses Projekt umsetzen konnten.“ Bei diesem Projekt hat die Stadt Perleberg, vertreten durch das Bauamt und den Sachbearbeiter Tiefbau Guido Britz, die Maßnahme durchgeführt. Die Kosten in Höhe von circa 716.800 Euro für Bau und Planung übernahm der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg. „Diese gute Zusammenarbeit sollten wir fortsetzen“, sagt Axel Schmidt in Richtung der anwesenden Vertreter des Landesbetriebes.
Gebaut wurde vom 17. März bis zum 5. November. Die Planung und Baubegleitung lag in den Händen der Ingenieurgesellschaft Hindrick Stüvel mbH Ludwigslust. Die Arbeiten vor Ort führte die A.G. Gutsche Tiefbau GmbH aus Wittenberge durch. Die archäologische Baubegleitung übernahm die pmp Projekt GmbH aus Brandenburg an der Havel.
Die Dorfbewohner sind zufrieden, danken den Bauarbeitern, die ebenfalls vor Ort sind. Ortsvorsteherin Sonja Franke war stets bei den wöchentlichen Bauberatungen dabei, habe hier immer die Meinungen und Kritiken der Bürger eingebracht. Für Rosenhagen habe sich ein Stück Lebensqualität verbessert, sagt sie.
Anschließend kommen Dorfbewohner mit den anwesenden Politikern, den Mitarbeitern des Bauamtes und den Bauarbeitern ins Gespräch, freuen sich über die positiven Veränderungen, die es für Rosenhagen gebracht hat.

20 Jahre Insolvenzhilfe Prignitz e.V.: Bürgermeister Axel Schmidt besucht Tag der offenen Tür
(08.12.2025)Seit nunmehr 20 Jahren gibt es den Verein IHP, die Insolvenzhilfe Prignitz. Fast genauso lange existiert die Beratungsstelle am Bahnhofsplatz 8 in Perleberg. Am vergangenen Dienstag hatte die Insolvenzhilfe zum Tag der offenen Tür eingeladen. Zu den Gästen gehört auch Bürgermeister Axel Schmidt. Er überbringt Vorstand, Geschäftsführung und den Mitgliedern die Glückwünsche der Rolandstadt Perleberg. In Gesprächen informiert er sich über die Arbeit des Vereins.
In ihrer kurzen Ansprache berichtet Vorstandsvorsitzende Ute Inter darüber, dass die Insolvenzhilfe Prignitz bisher Entschuldungen in Höhe von 116.970.554 Euro in 2.878 Insolvenzen erreichen konnte.
Dank der Unterstützung der ARD-Fernsehlotterie und der Glücksspirale konnte der 2005 gegründete Verein die Räumlichkeiten am Bahnhofsplatz anmieten und die ersten Mitarbeiter einstellen. Weitere Unterstützung kam vom Landkreis Prignitz, der Bundesagentur für Arbeit, dem Landesamt für Soziales und Versorgung, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und dem Integrationsamt.
Gegründet wurde der Verein vor 20 Jahren mit dem Ziel, Menschen in besonderen Lebenslagen und finanziellen Notsituationen zu helfen. Wie wichtig diese Arbeit ist und dass diese den Menschen hilft aus Krisensituationen herauszukommen, berichtet sehr emotional eine ehemalige Klientin. Diese habe in der Zeitung vom Tag der offenen Tür gelesen, sich entschlossen diesen zu besuchen. „Nicht zuletzt auch, um mich bei der Insolvenzhilfe zu bedanken“, sagt sie. Als sie damals den Schritt machte, die Insolvenzhilfe aufsuchte, da ging es ihr sehr schlecht. Sie sei am Ende gewesen, so die Klientin rückblickend. „Der Insolvenzhilfe habe ich zu verdanken, dass es mir heute wieder gut geht.“ Die Mitarbeiter der Insolvenzhilfe haben sie auf dem Weg durch das Insolvenzverfahren begleitet.
Im Laufe der der Veranstaltung, zu dem auch zahlreiche Netzwerk-Partner gekommen sind, wird immer wieder unterstrichen, dass Präventionsarbeit bereits in der Kita beginnen müsse. Kinder und Jugendliche müssten von Klein an den Umgang mit Geld lernen. Zahlreiche Kinder- und Jugendprojekte gab es bei der IHP bereits, die auch ausgezeichnet wurden. Dass auch diese Arbeit aufgenommen wurde, ist der ehemaligen Geschäftsführerin Marlies Schmidt zu verdanken. Sie war am Dienstag ebenfalls gekommen, verdeutlichte vor Landrat und Bürgermeister, dass für diese Arbeit Personal notwendig sei.
Wer finanzielle Probleme habe, der solle sich frühzeitig an die Insolvenzhilfe wenden. Es müsse nicht erst der Punkt erreicht werden, bei dem die Mitarbeiter einen großen Korb voller ungeöffneter Briefe überreicht bekommen. Klienten, die den Weg zur Insolvenzhilfe gegangen sind, wissen, dass der erste Schritt Überwindung kostet, weil man sich schämt. „Doch es lohnt sich. Denn hier haben wir Hilfe bekommen.“ Sätze, die immer wieder zu hören sind.
Wer sich an die Insolvenzhilfe Prignitz wenden möchte, der findet die Beratungsstelle des Vereins am Bahnhofsplatz 8. Geöffnet ist diese montags von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr, dienstags von 8.30 bis 12 Uhr, mittwochs von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 8.30 bis 12 Uhr. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, individuelle Termine unter der Rufnummer 03876 307491 zu vereinbaren.

Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin: Digitale Info-Veranstaltung für interessierte Bürger
(02.12.2025)Die Prignitz gehört gegenwärtig zu den von der Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin betroffenen Regionen. Daher hat die DB InfraGO AG die Rolandstadt Perleberg gebeten, auf ein Info-Format für interessierte Bürger aufmerksam zu machen:
Das Projektteam der Generalsanierung Hamburg-Berlin stellt am Mittwoch, 3. Dezember, ab 18 Uhr in einer digitalen Info-Veranstaltung gemeinsam mit der Projektleitung die bisher erreichten Meilensteine sowie die kommenden Schritte der Generalsanierung Hamburg-Berlin vor und beantwortet Fragen der Teilnehmer.
Weitere Informationen sowie den Teilnahmelink der Veranstaltung finden interessierte Bürger hier: https://hamburg-berlin.deutschebahn.com/neuigkeiten-reader/informationsveranstaltung-zum-baufortschritt-am-03-dezember-2025.html

Amtsblatt 35/2025 erschienen
(26.11.2025)Am Mittwoch, 26. November, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 35/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 34/2025 ist die Tagesordnung für die 10. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung sowie Informationen zu den Ortsvorsteherwahlen in sieben Ortsteilen der Stadt Perleberg.

„Adventszauber“ in Sükow
(25.11.2025)Der Perleberger Ortsteil Sükow startet mit dem "Adventszauber" in die Vorweihnachtszeit. Der Verein Sükower Landleben bereitet diesen letzten Höhepunkt des Jahres 2025 seit Wochen vor. Dieser findet am Sonntag, 30. November, statt.
Eingeladen sind die Sükower und ihre Gäste aufs Außengelände des Dorfgemeinschaftshauses und der Kirche. Beginn des Festes ist um 14 Uhr in der Kirche mit einer Andacht. Danach erstrahlen die Kirche und das Dorf im weihnachtlichen Lichterglanz und die Gäste erwartet ein Budenzauber mit leckeren Crêpes und Waffeln aus der Weihnachtsstube, Kinderpunsch und Glühwein sowie Deftiges aus dem Buschbackofen. Außerdem gibt es kleine Kostbarkeiten in liebevoller Handarbeit gefertigt.
Und wer seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann hier abgeben möchte, kann dies tun, denn am Dorfgemeinschaftshaus ist an diesem Nachmittag der "Wunschbriefkasten direkt zum Weihnachtsmann" aufgestellt.

Gedenken am Volkstrauertag: „Nicht nur in die Vergangenheit schauen, sondern aus der Vergangenheit lernen!“
(20.11.2025)Traditionell wird am Volkstrauertag der Opfer beider Weltkriege gedacht, so auch in Perleberg. 20 Perleberger, darunter Stadtverordnete, Ortvorsteher und Vertreter der evangelischen Kirche, konnten Bürgermeister Axel Schmidt und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert am Sonntagvormittag auf dem Evangelischen Waldfriedhof begrüßen.
„Traditionell wird in Perleberg alljährlich der Opfer von Gewalt und Krieg gedacht“, so Bürgermeister Axel Schmidt. „Wie wichtig Frieden und Wohlstand ist, sehen wir tagtäglich. Auch welche Auswirkungen Kriege haben.“ Der Bürgermeister weiß, dass einige dieses Gedenken lediglich Einblick in die Vergangenheit sei. „Doch wir dürfen nicht nur in die Vergangenheit sehen, sondern wir müssen auch aus der Vergangenheit lernen.“ Dabei blickt er in die Welt, wo es in jeder Minute einen Krieg gebe – ob in der Ukraine, im Sudan, in Syrien oder im Jemen. All diese Kriege zeigen, welche Auswirkungen Fanatismus und Machtansprüche haben.
Allein auf dem Perleberger Waldfriedhof gibt es fünf Kriegsgräberstätten. Bürgermeister Axel Schmidt unterstreicht an Hand von Zahlen, welches Leid die Kriege der kleinen Stadt Perleberg brachte. Über 300 Opfer beider Weltkriege haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.
„Kriege können nicht der richtige Weg sein!“, so der Bürgermeister. Unter der musikalischen Begleitung des Bläserensembles des Gottfried-Arnold-Gymnasiums legen er und Rainer Pickert einen Kranz am Gedenkstein vor dem Holzkreuz nieder. Gemeinsam mit den Anwesenden gedenken sie der Opfer und Gefallenen beider Weltkriege.
Auf dem Perleberger Waldfriedhof sind auch Walter Zander, Willy Voss, Willy Kursch, Heinrich Bonk, Heinz Wienicke und Paul Sill beigesetzt. Die sechs Männer kamen am 21. Januar 1953 in Oranienburg ums Leben, als sie als Mitglieder eines Bergungskommandos beim Versuch einer Bombenentschärfung ums Leben kamen. Paul Sill ist nicht einmal 30 Jahre alt geworden. Dieses Unglück zeige, dass der Zweite Weltkrieg bis in die Gegenwart Auswirkungen habe.
Die dritte Station des Gedenkens am Volkstrauertag 2025 ist der Gedenkstein mit den Namen der über 60 Opfer des Zweiten Weltkrieges. Hier erinnerte der Bürgermeister an Helene Schutzius, die nur 31 Tage alt wurde, am 10. Februar 1945 geboren und bereits am 12. März 1945 gestorben. Mit ihr werde einmal mehr das Leid deutlich, dass der Zweite Weltkrieg der Bevölkerung brachte, als Erwachsene, Kinder und Babys den Tod fanden.
Bürgermeister Axel Schmidt dankt am Ende der Gedenkveranstaltung allen Teilnehmern, dem Bläserensemble des Gymnasiums für die musikalische Umrahmung der Gedenkveranstaltung sowie den Schülern des Gymnasiums und den Mitarbeitern des Stadtbetriebshofes, die in den vergangenen Tagen die Kriegsgräber pflegten.
In der Kapelle des Evangelischen Waldfriedhofes findet anschließend noch ein Gedenkgottesdienst statt, zu dem der Bürgermeister die Anwesenden im Namen der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Perleberg-Land einlädt.

Dagmar Rosenbauer ist Gast des 264. Literarischen Mittwoch in der Stadtbibliothek BONA
(11.11.2025)Am Mittwoch, den 19. November, um 18:30 Uhr findet in der Stadtbibliothek BONA der 264. Literarische Mittwoch statt. Zu Gast ist die Autorin Dagmar Rosenbauer, die aus ihrem Buch „Rübentod“ lesen wird. Bekannt ist Dagmar Rosenbauer vielen als Film- und Fernsehproduzentin. Im Jahr 2024 erschien ihr Regionalkrimi, der in der Prignitz spielt. Frau Rosenbauer kommt in Begleitung von Stefan Jürgens, der mit seinen Auftritten in den Erfolgsserien „Tatort“ und „SOKO Wien“ große Bekanntheit erlangte. Beide werden aus dem Debütroman von Dagmar Rosenbauer Texte vortragen.
Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 5 Euro.
Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek bitten um eine Voranmeldung unter , telefonisch unter 03876 612927 oder persönlich in der Stadtbibliothek.
Weitere Hinweise zu Veranstaltungen in der BONA finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de

Uhrmachermeister Michael Preuß ist seit 30 Jahren selbstständig – Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Perleberger Unternehmer
(06.11.2025)Vor 30 Jahren wagte Michael Preuß den Schritt in die Selbstständigkeit. „30 Jahre, dieses Jubiläum kommt nicht mehr so oft vor“, sagt er rückblickend. Handwerk und Handel hätten es heute nicht einfach. Die Corona-Jahre mit ihren Einschränkungen hätten ebenso für Probleme gesorgt wie der Internethandel. Doch Michael Preuß hat sich durchgesetzt, ist heute noch mit seinem Geschäft „Juwelier Preuß“ am Großen Markt in der Rolandstadt zu finden. Und so können Bürgermeister Axel Schmidt, Leerstandsmanager Jens Knauer und Claudia Frentzel, stellvertretende Vorsitzende der City Initiative Perleberg dem Unternehmer zu seinem 30-jährigen Geschäftsjubiläum gratulieren.
Michael Preuß ist in Heiligengrabe aufgewachsen. Das Klosterstifts-Gelände gehörte zu seiner Kindheit und Jugend. Außerdem hatte seine Mutter hobbymäßig alte Möbel restauriert. Mit Reparieren und Restaurieren sollte sein künftiger Beruf auch etwas zu tun haben, dachte der jugendliche Michael Preuß damals. Und er erlernte in Pritzwalk den Beruf eines Uhrenmachers, später machte er noch seinen Meister. Bevor er den Schritt in die Selbstständigkeit 1995 wagte, war er noch angestellter Meister. Wenn Michael Preuß heute zurückblickt, so ist er froh, dass er noch bei erfahrenen Uhrmachermeistern das Handwerk von der Pike auf gelernt hat. Bis heute mache ihm alles, was mit Restauration und antiken Uhren zu tun hat, einfach Freude.
Angefangen hat alles in der Bäckerstraße. Als der dortige Hauseigentümer sanieren wollte, sollte er zunächst in einer Wohnung des Hauses weitermachen. Doch das funktionierte aus Sicht des Uhrmachermeisters nicht. Und so kam es ihm gerade Recht, dass der damalige GWG-Geschäftsführer Klaus Neumann ihn ansprach, ob er nicht in die Räumlichkeiten am Großen Markt 2 ziehen wolle. Hier war die GWG dabei das ehemalige Hotel in ein Wohn- und Geschäftshaus umzubauen. Er sagte zu, hatte dadurch auch Einfluss auf die Gestaltung seines neuen Standortes.
Seit 2012 befindet sich der Juwelier Preuß nun auf dem Großen Markt, gleich neben dem Rathaus und der Sankt-Jacobi-Kirche. Die Nähe zum Rathaus ist auch dahingehend günstig, weil Michael Preuß auch die Rathausuhr betreut.
Inzwischen hat die Familie Preuß in der Nachbarstadt Wittenberge ein zweites Geschäft eröffnet, das dort in der Bahnstraße 39 zu finden ist.
Sein Geschäft heißt „Juwelier Preuß“. Dies begründet er wie folgt: „Heutzutage reicht es nicht mehr aus, nur Uhrmacher zu sein. Parallel zum Geschäft habe ich mich dann weitergebildet. Umarbeitungen und Reparaturen stehen im Vordergrund. Vom eigentlichen Uhrenmachen ist nur wenig übriggeblieben. Im Grunde repariere und restauriere ich eher.“ Die Basis des Betriebs bildet aber der Verkauf. „Mit dem Namen Juwelier Preuß vermitteln wir unseren Kunden beides: Verkauf und, da viele meinen Namen kennen, auch die Reparatur und Restaurierung von Uhren und Schmuck!“
In der Gratulationsrunde wird noch viel über die Situation der Wirtschaft debattiert. Doch Michael Preuß blickt optimistisch in die Zukunft. Und so sagt Bürgermeister Axel Schmidt zum Abschied: „Auf die nächsten 30 Jahre!“

Vortragsabend des Stadt- und Regionalmuseums: Buchvorstellung „James Broh. Deutscher, Jude, Sozialist (1867-1942)
(30.10.2025)Das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg lädt zu seinem nächsten Vortragsabend „James Broh. Deutscher, Jude, Sozialist (1867-1942)“ mit Karl-Heinz Kaiser am 10. November um 19 Uhr recht herzlich ein.
Dieses Mal geht es um eine Buchvorstellung mit Vortrag über die eben erschienene Biographie des in Perleberg geborenen und aufgewachsenen Juristen James Broh (1867-1942). Sein Leben lang als Anwalt tätig, „lernte [er] als promovierter Rechtsanwalt in seiner beruflichen Tätigkeit die proletarischen Lebensbedingungen kennen, die ihm eine andere Welt erschlossen. In diesem Sinne war er ein Grenzgänger zwischen den gesellschaftlichen Klassen, auf der ständigen Suche nach einer besseren, menschlicheren Gesellschaft.“ (Die Herausgeber)
Norbert Kozicki und Karl-Heinz Kaiser haben über vier Jahre in nationalen und internationalen Archiven recherchiert und geben nun erstmals eine voluminöse Biographie über diesen jüdischen Rechtsanwalt und Sozialisten heraus. Das Buch erscheint in der Reihe „Zwischen Revolution und Kapitulation“ im Forum Perspektiven der Geschichte als Band 7. Mitautor Karl-Heinz Kaiser stellt die Neuerscheinung mit einem Vortrag im Stadt- und Regionalmuseum vor.
Erstmals liegt nun eine fundierte Biographie über den in Perleberg geborenen späteren Juristen James Broh auf dem Tisch, noch dazu mit einem Vorwort des Juristen Gregor Gysi. Bisher gab es über James Broh nur ein Perleberger Erinnerungsblättchen mit einer von Dr. Wolfram Hennies verfassten Kurzbiographie und einen Artikel vom selben Autor im Perleberger Heft Nr. 10. Nunmehr liegt eine umfassende wissenschaftliche Biographie über diesen hochinteressanten „Grenzgänger zwischen den gesellschaftlichen Klassen“ vor, die auch viele neue archivalischen Quellen zu seinem Leben, seiner beruflichen Karriere und seiner Emigration 1933 erschließt. Außerdem enthält sie die hier erstmals gedruckte Autobiographie, die James Broh 1940 für die Harvard Universität verfasste.
James Broh war ein Perleberger Kind und wuchs hier zwischen 1867 und 1880 auf, bevor seine Eltern nach Berlin übersiedelten. Dort studierte er ab 1881 Jura und promovierte 1893 in Erlangen. Das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg erwarb vor kurzem seine 1892 in Berlin gedruckte Inaugural-Dissertation „Zur Interpretation der lex 15D. ad exhibendum (X,4)“, in der es um das Schatzrecht von Besitzer und Eigentümer geht. Nach fünf Jahren im Staatsdienst ließ er sich als Anwalt in Berlin nieder und beteiligte sich hier u. a. als SPD-Mitglied an der Mitarbeit an verschiedenen sozialistischen Zeitschriften und trat als Verteidiger in vielen großen politischen Prozessen hervor.
„Er gründete die sozialistische Jugendorganisation ‚Die arbeitende Jugend‘ und die gleichnamige Zeitschrift. Während der Novemberrevolution 1918 wurde er Generalsekretär des Berliner Arbeiter- und Soldatenrates und Generalsekretär des Vollzugsrates. Im Frühjahr 1919 zog er als Stadtverordneter in das Berlin-Charlottenburger Rathaus ein.“ (W. Hennies)
Die politischen Ereignisse in Folge des Reichstagsbrandes 1933 und die vom Landgericht Berlin verhängte Entziehung seiner anwaltlichen Lizenz und damit auch das Ende seiner Tätigkeit als Notar, veranlassten ihn, im Frühjahr 1933 mit seiner Frau über Marienbad nach Paris zu emigrieren, wo er als freier Schriftsteller und Publizist tätig war, 1940 seine Autobiographie niederschrieb und 1942 starb.
Für den Vortrag am 10. November um 19 Uhr bitten die Museumsmitarbeiter um Anmeldung via Telefon (03876 781-422) oder E-Mail ().

Einladung zur Seniorenweihnachtsfeier für ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Perleberg
(27.10.2025)Bürgermeister Axel Schmidt lädt die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung der Rolandstadt Perleberg zur diesjährigen Weihnachtsfeier ein.
Diese findet am Mittwoch, dem 3. Dezember, um 14.30 Uhr im Freizeitzentrum EFFI, Wittenberger Straße 91-92, statt.
Die Organisatoren freuen sich auf eine rege Beteiligung sowie eine schöne gemeinsame Feier. Die Anmeldung zur Teilnahme kann telefonisch unter der Rufnummer 03876 781-131 oder per E-Mail an bis zum 26. November erfolgen.

Verkehrsinformation: Erneut halbseitige Sperrung im Bereich Wittenberger Straße 5/Ecke Schulgang
(23.10.2025)Nach dem BRANDENBURG-TAG in Perleberg werden die Bauarbeiten in der Wittenberger Straße am Haus Nummer 5/Ecke Schulgang fortgesetzt. Dadurch kommt es an dieser Stelle erneut, voraussichtlich bis zum 30. Januar 2026, zu Verkehrseinschränkungen. Die Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung durchgeführt.
Fußgänger nutzen in dieser Zeit den Gehweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Amtsblatt 30/2025 erschienen
(22.10.2025)Am Mittwoch, 22. Oktober, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 30/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 30/2025 sind die Beschlussfassungen der Stadtverordnetenversammlung der Rolandstadt Perleberg, 3. Änderungssatzung der Rolandstadt Perleberg zur Festlegung der Schulbezirke für die Grundschulen der Stadt sowie die Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses und der Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 (2) BauGB zum Bebauungsplan Nr. 27, 4. Änderung "ehemalige NVA-Kaserne Karl-Liebknecht-Straße".

Amtsblatt 29/2025 erschienen
(15.10.2025)Am Mittwoch, 15. Oktober, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 29/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 29/2025 ist eine Stellenausschreibung der Rolandstadt Perleberg.

75 Jahre SSV Einheit Perleberg – Ein Jubiläumswochenende voller Emotionen, Sport und Gemeinschaft
(10.10.2025)Mit einem dreitägigen Festwochenende vom 3. Oktober feierte der SSV Einheit Perleberg sein 75-jähriges Bestehen. Zahlreiche sportliche Highlights, Begegnungen mit alten Weggefährten sowie ein stimmungsvoller Festabend machten das Jubiläum zu einem unvergesslichen Ereignis für den gesamten Verein.
Den Auftakt bildete ein hochklassig besetztes C-Junioren-Turnier, bei dem die Nachwuchsteams von Hansa Rostock, Delays Sports Berlin und dem gastgebenden SSV Einheit Perleberg aufeinandertrafen. In spannenden Partien setzte sich am Ende Hansa Rostock durch, dicht gefolgt von den stark aufspielenden Perleberger Gastgebern.
Nahtlos ging es mit einem besonderen Spiel weiter: Die Aufstiegsmannschaft von 2014 traf auf eine Auswahl von Vereinslegenden – viele davon sind dem Verein bis heute eng verbunden. Der symbolische Ehrenanstoß wurde von Manfred Becken ausgeführt, dem ältesten Mitglied des Vereins. Beim anschließenden Ehemaligentreffen am Abend wurde in geselliger Runde viel über gemeinsame Erlebnisse gesprochen. Jugendleiter Ulf Liebmann überreichte dabei feierlich die Gründungsurkunde des Vereins an den heutigen Vorsitzenden – ebenfalls Ulf Liebmann.
Der Samstag startete wetterbedingt mit Einschränkungen: Dauerregen zwang zur Absage der geplanten Turniere der F- und G-Junioren sowie des großen Familienfests. Doch bereits am Mittag konnten die Turniere der E- und D-Junioren starten, und auch das Hauptspiel der 1. Männermannschaft gegen den Oberligisten TSG Neustrelitz fand am Nachmittag statt. Trotz eines Klassenunterschieds von drei Ligen präsentierte sich die SSV-Elf stark und erkämpfte ein beachtliches 1:1.
Höhepunkt des Jubiläumswochenendes war der große Festabend am Samstag: Rund 160 Vereinsmitglieder, Sponsoren, Unterstützer und Freunde des SSV Einheit Perleberg feierten gemeinsam bei Musik, Programm und Buffet – ein würdiger Rahmen für 75 Jahre gelebte Vereinsgeschichte.
Den sportlichen Abschluss bildete am Sonntag das Kreisligaderby der 2. Männermannschaft gegen den SV Groß Buchholz, das mit einem 3:1-Sieg für den SSV Einheit Perleberg endete und das Jubiläumswochenende stimmungsvoll abrundete.
Der SSV Einheit Perleberg bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, Unterstützern und Gästen für ein unvergessliches Jubiläum und blickt voller Zuversicht in die Zukunft – mit dem gleichen Engagement und der Leidenschaft, die den Verein seit 75 Jahren auszeichnen.

Amtsblatt 28/2025 erschienen
(08.10.2025)Am Mittwoch, 8. Oktober, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 28/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 28/2025 ist die Tagesordnung zur 9. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung.

Amtsblatt 27/2025 erschienen
(01.10.2025)Am Mittwoch, 1. Oktober, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 27/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 27/2025 sind eine Stellenausschreibung der Rolandstadt Perleberg sowie die Tagesordnung zur 7. Sitzung des Hauptausschusses.

Amtsblatt 26/2025 erschienen
(24.09.2025)Am Mittwoch, 24. September, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 26/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 26/2025 sind eine öffentliche Ausschreibung gem. § 12 Abs. 1 VOB/A Vergabe-Nr.: RSP.03.3.11-2025 sowie die Tagesordnung zur 7. Sitzung des Ausschusses Haushalt, Finanzen und Haushaltskontrolle.

RWK-Staffelstab-Übergabe: Bürgermeister Axel Schmidt übergibt an Karstädts Bürgermeister Udo Staeck
(23.09.2025)Für ein Jahr war die Rolandstadt Perleberg die geschäftsführende Kommune im Regionalen Wachstumskern (RWK) Prignitz, hatte Bürgermeister Axel Schmidt den Vorsitz inne. Nach der Sitzung der Lenkungsgruppe am Montagvormittag übergibt er Staffelstab und Funktion an seinen Karstädter Amtskollegen Udo Staeck.
Seit über 20 Jahren gibt es den RWK. Axel Schmidt unterstreicht die Bedeutung des Regionalen Wachstumskerns für die drei beteiligten Kommunen und die Region. Die Städte Wittenberge und Perleberg sowie die Gemeinde Karstädt hatten damals mit der Wirtschaftsinitiative Westprignitz (WIW) den RWK gegründet. Bis heute gilt, dass sich die vier Partner miteinander abstimmen, sowohl im politischen als auch in wirtschaftlichen Dingen. „Mit den Signalen in Richtung Land und Bund wollen wir nicht nur auf uns aufmerksam machen, sondern auch den Blick auf den ländlichen Raum lenken.“
Rückblicke und Ausblicke
Der Tag der Staffelstabübergabe sei auch immer der Tag, um zurückzublicken, Bilanz zu ziehen und auch den Blick nach vorn zu werfen, so der Perleberger Bürgermeister. Er verweist darauf, dass in der Lenkungsgruppe des RWK der Landkreis immer mit am Tisch säße. „Entweder der Landrat selbst oder der Geschäftsbereichsleiter.“ Was die Arbeit auszeichne sei auch das Ziehen an einem Strang. „Alle Beschlüsse müssen einstimmig sein“, beschreibt er das Miteinander für die drei Kommunen und den Wirtschaftsstandort Prignitz. Ebenso hervorgehoben werden müsse der WIW als Interessenvertretung der Unternehmen, der nicht nur als Treiber innovativer Ideen fungiere, sondern auch als verlässlicher Unterstützer, der mit seinem breiten Netzwerk und seiner Expertise wesentlich dazu beigetragen habe, „dass der RWK seine Ziele immer wieder erfolgreich erreichen konnte“.
Ohne den Regionalen Wachstumskern Prignitz würde es einige Höhepunkte des Jahres nicht geben. Axel Schmidt nennt dabei die Berufsstartermesse GO!, Unternehmerstammtische in den Kommunen, den Neujahrsempfang, die Sportlerehrung, das Wirtschafts-Open-Air oder die Straße der Berufsideen. Hinzu kommt das Standortmarketing für das PerleBÄM!, die Elblandfestspiele, das Plattenburgspektakel, die Lotte Lehmann Woche und das Schwimmbadfest in Karstädt.
Zu den Erfolgsgeschichten zählt Axel Schmidt auch das regionale Entwicklungskonzept, dass die Kommunen und der WIW erarbeitet haben. Mit ins Boot geholt haben sie dabei das Amt Bad Wilsnack/Weisen. Und der Aufwand hat sich gelohnt, denn das Konzept fand bei Bund und Land Anerkennung. „So bekommen wir für einzelne Projekte höhere Fördermittelanteile“, sagt er. „Für den Bau der Hauptzufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Ackerstraße bekommt Perleberg jetzt nicht nur 60 Prozent, sondern 80 Prozent Förderung.“
Überhaupt werde hier intensive Lobby- und Netzwerkarbeit betrieben. Wenn es in der Entwicklung der Region Probleme aufzeigen, dann werden Telefonate geführt, Briefe geschrieben, um bei Bund und Land darauf aufmerksam zu machen, Partner dafür auf allen Ebenen zu finden.
In der Amtsperiode der Gemeinde Karstädt bleiben die A 14 und die Bahninfrastruktur weiterhin Thema. So wird beispielsweise der Bahnhof Wittenberge gerade umgebaut, der Karstädter Bahnhof soll von der Gemeinde gekauft werden, um auch hier alle Voraussetzungen für einen attraktiven Umbau zu schaffen.
Die drei Bürgermeister Axel Schmidt, Dr. Oliver Hermann und Udo Staeck blicken beim Treffen am Montag auf die gemeinsamen Erfolge zurück und mit Zuversicht nach vorn.

„Pflege vor Ort“-Koordinatorin lädt ein zum „Kino am Vormittag“ mit dem Film „Thelma – Rache war nie süßer“
(19.09.2025)Speziell an die Senioren, Rentner und Pensionäre der Rolandstadt, die schon lange einmal wieder ins Kino gehen wollten wendet sich diese Veranstaltung. Wie „Pflege vor Ort“-Koordinatorin Nicole Lindemann informiert, besteht diese Möglichkeit am 2. Oktober um 10 Uhr. Dann wird im Rahmen der Reihe „Kino am Vormittag“ die amerikanische Action-Drama-Komödie von Josh Margolin „Thelma – Rache war nie süßer“ gezeigt. Zu diesem Zweck wird die AWO-Begegnungsstätte in der Quitzower Straße 2a zum Kinosaal.
Zum Inhalt: Als Internet-Betrüger die alleinlebende Rentnerin Thelma (June Squibb) ausnehmen und um ihr ganzes Geld erleichtern, will die 93 Jahre alte Frau vor Scham im Boden versinken. Denn eigentlich hat sie bisher mit Nachdruck daran festgehalten, ihr Leben nach wie vor ziemlich gut allein bestreiten zu können. Vor allem bei ihrer Tochter Gail (Parker Posey) und deren Mann Alan (Clark Gregg) stieß sie dabei aber zuletzt nur noch selten auf Zustimmung. Was werden die beiden also zu ihrem Unglück sagen? So weit will sie es erst gar nicht kommen lassen. Bei der Zeitungslektüre, bei der sie von Tom Cruise liest und wie ihm der Zahn der Zeit nichts anhaben kann und er weiterhin ein Actionstar ist, kommt sie auf wagemutige Ideen. Denn was der kann, kann sie schon lange. Mit der Unterstützung ihres alten Bekannten Ben (Richard Roundtree) und dessen Motorroller macht sie sich auf, ihr Geld zurückzuholen und die Betrüger zur Strecke zu bringen.
Der Eintritt ist frei. Anmeldungen bei Ute Prill in der AWO-Begegnungsstätte, Quitzower Straße 2a, Telefon 03876 30741-34.

Spendenaktion am BRANDENBURG-TAG: Zwei Perleberger Familien benötigen Hilfe
(19.09.2025)Der Lions Club Perleberg und die Rolandstadt Perleberg hatten während des BRANDENBURG-TAGES zu einer Spendenaktion zu Gunsten der krebskranken Perleberger Kinder Lukas (4) und Eleni Anna (1) aufgerufen.
Am Wochenende wurden nun am Stand des Lions Clubs in einer Box Spenden gesammelt. Zahlreiche Besucher des BRANDENBURG-TAGES, darunter auch Ministerpräsident Dietmar Woidke, haben gespendet. „Insgesamt waren am Sonntagabend 1.973 Euro in der Spendenbox“, so Hans-Peter Steinke vom Lions Club Perleberg. „Hinzu kommen die Gelder vom Kuchenverkauf, Spenden unserer Mitglieder und aus der Kasse des Clubs. So werden wir insgesamt 5.000 Euro, je 2.500 Euro pro Familie, überweisen.“
Bereits während des BRANDENBURG-TAGES gab es die ersten Anfragen nach einer Kontonummer, auch an die Stadt wird immer wieder danach gefragt. Deshalb wird die gemeinsame Spendenaktion des Lions Clubs und der Rolandstadt Perleberg für Lukas und Eleni fortgesetzt. Wer spenden möchte, kann dies tun über das Konto der Fördergesellschaft des Lions Clubs:
IBAN: DE93 1606 0122 0001 4129 30
BIC: GENODEF1PERG
Stichwort Hilfe für Lukas und Eleni
Spendenbescheinigungen können von der Fördergesellschaft ausgestellt werden. „Wir bedanken uns bei allen Spendern auch im Namen der betroffenen Familien“, so Dietmar Vollert und Hans-Peter Steinke vom Lions Club.
Wir bedanken uns, den
Ostdeutschen Sparkassenverband und die
Sparkasse Prignitz als Hauptsponsoren des diesjährigen Landesfestes an unserer Seite gehabt zu haben.

Kleine Stadt ganz groß – Das war der 18. BRANDENBURG-TAG in Perleberg
(15.09.2025)Drei Tage wurde in der Rolandstadt Perleberg der 18. BRANDENBURG-TAG gefeiert, drei Tage die für viel Begeisterung sorgte. Begeisterung bei den Teilnehmern an den Ständen, Begeisterung bei den Künstlern auf den Bühnen, Begeisterung bei den Besuchern, Begeisterung bei den Organisatoren und natürlich auch bei Bürgermeister Axel Schmidt. Nach Monaten der Anspannung und viel Arbeit zeigt er sich erleichtert. „Ich bin sehr begeistert. Das Landesfest fand an allen drei Tagen in einer entspannten und friedlichen Atmosphäre statt. Die Perleberger und ihre Gäste haben miteinander gefeiert. Das angebotene Programm ist angekommen, was zeigt, dass unser Organisations- und Umsetzungskonzept sehr gut funktioniert hat. Dafür allen Beteiligten meinen herzlichen Dank! Unsere Gäste haben sich bei uns sichtlich wohlgefühlt. Aber auch die Perleberger haben ihre Stadt neu entdeckt. Das Fest gibt unserer Stadt und den Bürgern ein neues Selbstbewusstsein. Das tut gut!“
Zwischen Broadway-Oper und Prignitzfabrik
Auf den neun Bühnen gab es 120 Stunden Programm. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Zum Auftakt des BRANDENBURG-TAGES verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger der 17. Lotte Lehmann Akademie mit einer besonderen Abschiedsgala: Auf dem Großen Markt erlebte erstmals ein komplettes Stück seine Premiere. In der Regie von Florian Hackspiel gelang hier die Broadway-Oper „Street Scene“ von Kurt Weill auf die Bühne. Begeisterte Zuschauer feierten die Solisten, den Chor und die Brandenburger Symphoniker unter der musikalischen Leitung von Thomas Fortner. Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke, die Musikwissenschaftlerin ist, lobte die Leistung der Lotte Lehmann Akademie, freute sich über die Aufführung zum BRANDENBURG-TAG.
Für die weiteren musikbegeisterten Gäste startete das Landesfest im Hagen mit der Antenne Party. Aber auch auf der Kleinkunstbühne, der Mittelalterbühne und der Internationalen Bühne liefen am Freitagnachmittag und -abend erste Programme.
Die Programmvielfalt wurden an den folgenden beiden Festtagen auf allen Bühnen fortgesetzt. Ob Tanz, Schlager, Rock, Musical oder klassische Musik, für jeden wurde etwas geboten. Stars wie KARAT, Silly, Alex C. und Ben Zucker waren ebenso zu erleben wie das Landespolizeiorchester, das Orchester „grenzenlos“, das Landesjugendjazzorchester Brandenburg „LaJJazzO“ und das Live-Sound-Orchester der Kreismusikschule Prignitz. Das KiKA-Programm im Hagen und der Raveport auf der Jugendbühne auf dem Flugplatz rundeten das Bühnenprogramm ab.
Das Finale bestritten Dagmar Frederic und René Ulbrich auf dem Großen Markt sowie die Prignitzfabrik im Hagen. Letztere umrahmte auch die offizielle Verabschiedung vom 18. BRANDENBURG-TAG in Perleberg, den sicherlich nicht nur Bürgermeister Axel Schmidt mit einem weinenden und einem lachenden Auge vollzog.
Fast 80.000 Besucher feierten in Perleberg
Für drei Tage war Perleberg die heimliche Landeshauptstadt, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke mehrmals in Gesprächen und auf den Bühnen. Fast 80.000 Besucher sind der Einladung zum BRANDENBURG-TAG gefolgt, haben mit den Perlebergern gefeiert. Sie alle waren in der Rolandstadt unterwegs, erkundeten die 14 Perlen, ließen sich an den verschiedenen Ständen informieren, kauften regionale Produkte, beteiligten sich an den verschiedenen Aktionen oder ließen es sich an den Imbiss- und Getränkeständen schmecken. Genutzt wurde auch die Möglichkeit, sich Perleberg von oben anzusehen. Dazu gab es zwei Möglichkeiten: Die erste Möglichkeit nutzten sehr viele Besucher. Sie setzten sich in eine Gondel des 33 Meter hohen Riesenrades und blickten über die Dächer der Stadt. Andere fuhren zum Flugplatz, um mit der AN 2 über die Stadt zu fliegen. Hier konnten sie sich nicht nur die Perle der Prignitz von oben betrachten, sondern auch das bunte Treiben beim Landesfest.
Politiker feierten mit
Vertreten in Perleberg war fast das gesamte Landeskabinett, sodass Ministerpräsident Dietmar Woidke bei der Eröffnung davon sprach, hier heute durchaus eine Kabinettssitzung durchführen zu können. Doch diese fand nicht statt, sondern das Treffen und das Gespräch mit den Bürgern. Diese sprachen Dietmar Woidke ebenso an wie seine Ministerkollegen, schilderten ihnen die Probleme oder gaben ihnen ein positives Feedback zum BRANDENBURG-TAG. Andere wiederum wollten nur ein Foto bzw. ein Autogramm.
Doch es gab auch offizielle Termine, wie den Wirtschaftsempfang, den Empfang des Ministerpräsidenten und die Besichtigung der Kaiserlichen Kasernen. Hier gab es den Austausch zwischen den hiesigen Kommunalpolitikern und der kommunalen Wirtschaft, um gemeinsam die Prignitz, die liebens- und lebenswert ist, wie mehrfach betont wurde, weiter voranzubringen, vorhandene Herausforderungen zu lösen.
Mit der Botschafterin Rumäniens, Ihre Exzellenz, Adriana-Loreta Stănescu, und dem Präsidenten des Kreises Alba Ion Dumitrel waren auch die internationale Politik in der Rolandstadt vertreten.
Lob von Bürgern und der Landespolitik
Das Landesfest kam auch bei den Perlebergern gut an. So gab es auf der Facebook-Seite der Rolandstadt nach dem Landesfest unter anderem folgenden Eintrag: „Absolute Spitze was die Stadt, ihre Mitarbeiter und die vielen fleißigen Helfer hier auf die Beine gestellt haben! Tausend Dank für dieses einmalige und unvergessliche Wochenende! Es gab so viel zu entdecken, so viel zu schlemmen und es war so unglaublich abwechslungsreich. Ein so starkes ,Schade, dass es jetzt vorbei ist‘-Gefühl hatte ich lange nicht mehr! Nochmals: DANKE! DANKE und nochmal DANKE!“ Ein anderer User schrieb: „Schade für die Meckerer, das Event war der Hammer. Jeder der zum Gelingen beigetragen hat, von mir ein herzliches Dankeschön.“
Lob gab es auch von der Politik. So sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke beim Empfang am Samstag: „Es ist ein sehr, sehr gelungenes Landesfest. Axel Schmidt und sein Team haben im Wesentlichen dafür gesorgt." Eine kleine Stadt wie Perleberg habe sich dieser großen Herausforderung gestellt und hervorragend gemeistert, so der Ministerpräsident. "Dafür ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!"
Und Wirtschaftsminister Keller zog folgendes Resümee: „Drei wunderbare Tage BRANDENBURG-TAG in Perleberg sind vorbei. Es war ein großartiges Fest in der Rolandstadt, die sich hervorragend präsentiert hat. Eine starke Leistung für die Stadt mit nur 12.000 Einwohnern. Eine Perle in unserem Land. Mein großer Dank gilt allen Beteiligten, vor allem den vielen Ehrenamtlichen. Es waren schöne Tage des Zusammenhalts und des Gemeinsinns. Das zeichnet unsere Heimat Brandenburg aus. Und ich freue mich auf die nächste Ausrichterstadt, auf Beelitz im Jahr 2027.“
Unterstützt wurde der 18. BRANDENBURG-TAG vom
Ostdeutschen Sparkassenverband und der
Sparkasse Prignitz als Hauptsponsoren des Landesfestes.

Der 18. BRANDENBURG-TAG in Perleberg ist beendet
(14.09.2025)Auf der Hagenbühne, präsentiert von der Sparkasse Prignitz, ging am Sonntagnachmittag der 18. BRANDENBURG-TAG zu Ende. Robert Neumann von Antenne Brandenburg läutet hier zum Finale. Bürgermeister Axel Schmidt, Perlenprinzessin und der Roland ziehen ein positives Resümee des Landesfestes in der Rolandstadt. Dabei musste der Bürgermeister gestehen, dass er dieses Ende mit einem weinenden und einem lachenden Auge sehe. Mit einem weinenden Auge, dass es vorbei ist. "Ich bin froh, wie schön und entspannt die Atmosphäre an diesen drei Tagen war", sagt er unter dem Beifall der Besucher vor der Hagenbühne. "Wie schön wir uns als Perleberg bei diesem Landesfest präsentiert haben. Dankeschön!" Und es habe alles geklappt, zeigt sich das Stadtoberhaupt zufrieden und begeistert. "Unser Konzept hat funktioniert."
Auch die Perlenprinzessin ist am Ende zufrieden. Sie war an allen drei Tagen nicht nur als Repräsentantin der Rolandstadt unterwegs. Bei den Perlebergern und ihren Gästen, war sie, ebenso wie der Roland, ein beliebtes Fotomotiv. "Es war ein sehr schönes Fest, super organisiert und es hat mir sehr viel Freude gemacht", sagt sie. Die Frage nach den gelaufenden Kilometer, die ihr Robert Neumann stellt, kann sie nicht beantworten, sie spüre es aber an den Füßen sagt sie lächelnd.
Zur Sicherheit äußert sich der Roland, der stolz verkündet: "Die Sicherheit war jederzeit gewährleistet, Dank Polizei, Rettungsdienst und Sicherheitsdienst. Wir können stolz sein auf ein so friedliches Fest." Deshalb habe er sein Schwert beruhigt in die Hände der Perlenprinzessin abgeben können.
Auf der Bühne beim Finale mit dabei der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth und die Spargelkönigin. In ihrer Heimatstadt findet 2027 der 19. BRANDENBURG-TAG statt. Doch bevor er auf dieses zu sprechen kommt, spricht er über das Landesfest in Perleberg: "Lieber Axel, Du und Dein Team Ihr habt eine hervorragende Arbeit gemacht. Es war echt, echt Spitze. Liebe Perleberger, seid stolz auf Eure Stadt und auf Euren Bürgermeister. Es war ein tolles Fest!"
Bernhard Knuth und seine Mitarbeiter, die auf der Regionalmeile für die Spargelstadt und den BRANDENBURG-TAG 2027 warben, sind mit offenen Augen und Ohren durch die Stadt gegangen. Ob das Landesfest in Beelitz so ein tolles Fest werde, wie das Perleberger, wisse er noch nicht. "Aber wir werden einen guten BRANDENBURG-TAG machen", verspricht der Beelitzer Bürgermeister. "Als Stargast konnten wir die No Angels gewinnen."
Am Ende erfüllt "Prignitzfabrik - Die Band" noch zwei Musikwünsche des Bürgermeisters. Und so bilden die Titel von Nena und Rammstein den Abschluss einer beeindruckenden Veranstaltung.
Wir freuen uns, den Ostdeutschen Sparkassenverband und die Sparkasse Prignitz als Hauptsponsoren des diesjährigen Landesfestes an unserer Seite zu wissen.

Rumäniens Botschafterin Adriana-Loreta Stănescu herzlich zum BRANDENBURG-TAG begrüßt
(14.09.2025)Der BRANDENBURG-TAG hat auch internationale Gäste in die Rolandstadt geführt. Am Sonntagmittag kann Bürgermeister Axel Schmidt die Botschafterin Rumäniens, Ihre Exzellenz, Adriana-Loreta Stănescu herzlich begrüßen. In einem Gespräch informiert der die Botschafterin über die große rumänische Community in Perleberg sowie die rumänisch-orthodoxe Gemeinde und die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Prignitz und dem Kreis Alba in Rumänien. Die Botschafterin zeigt sich angenehm überrascht über diese Informationen, verspricht dem Bürgermeister unter diesem Themenkomplex noch einmal nach Perleberg zu kommen, sich dann auch über Möglichkeiten im Bildungsbereich auszutauschen.
Der Weg führt die Botschafterin in den Hagen zum Konzert des Orchesters "grenzenlos", in dem jugendliche Musiker aus vier Ländern - von der Sibiu Art High School (Rumänien), der Utena Art School (Litauen), der Academy of Music and Culture Wildau (Deuschland) sowie der State Music School Frédéric Chopin Olstyn (Polen) musizieren. Dort ist sie herzlich begrüßer Gast, Am Rande des Konzertes kommt sie mit Volker-Gerd Westphal, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen und Europa des Landes Brandenburg, ins Gespräch.
Auf dem Besuchsprogramm stehen auch der Besuch der Informationsstände der Centru Region und des Prignitzer Partnerkreises. Am Nachmittag stellt sich ein weiterer rumänischer Gast in Perleberg ein, trifft hier mit der Botschafterin zusammen: der Präsident des Kreises Alba, Ion Dumitrel.
Wir freuen uns, den Ostdeutschen Sparkassenverband und die Sparkasse Prignitz als Hauptsponsoren des diesjährigen Landesfestes an unserer Seite zu wissen.

Die Landeshauptstadt ist ein Wochenende lang im Norden Brandenburgs, in Perleberg - 18. BRANDENBURG-TAG in Perleberg eröffnet
(13.09.2025)Minister Präsident Dietmar Woidke, Bürgermeister Axel Schmidt, Jens Graf, Geschäftsführer des Städte und Gemeindebundes eröffneten am Samstagvormittag den 18. BRANDENBURG-TAG in Perleberg. Unterstützt von der Perlenprinzessin und dem Roland drücken sie auf einen Buzzer und sprechen die Eröffnungsformel: "Hiermit ist der BRANDENBURG-TAG 2025 in Perleberg eröffnet." Danach steigen rote Luftballons in den sonnigen Himmel über dem Hagen auf.
Marie Günther und Christofer Hameister von Antenne Brandenburg begrüßen auf der Hagenbühne, präsentiert von der Sparkasse Prignitz, die Ehrengäste, kommen mit ihnen ins Gespräch. "Willkommen in der Perle des Landes Brandenburg", begrüßt Ministerpräsident die vielen Festbesucher, die sich im Hagen eingefunden haben. Dietmar Woidke gesteht seine Liebe zur Prignitz. Seit 2006 bestehe diese, denn beim damaligen Elbehochwasser war er hier, hat den Gemeinsinn und den Zusammenhalt der Menschen hier kennengelernt. Und mit diesen Eigenschaften sei es auch gelungen den BRANDENBURG-TAG in Perleberg zum Erfolg zu verhelfen.
Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Unterstützern, die bei den Vorbereitungen die Stadt unterstützt haben. Er dankt auch seinen Mitarbeiter in der Stadtverwaltung, die alle mitgemacht, an einem Strang gezogen hätten. "Dafür meinen Dank", so der Bürgermeister. "Es war ein hartes Stück Arbeit." Aber beim Anblick der vielen Besucher zur Eröffnung im Hagen und bereits am Freitagabend auf dem Großen Markt, ist er zufrieden.
In der Rolandstadt sind die Perleberger und ihre Gäste auf den 14 Meilen unterwegs, verfolgen die Bühnenprogramme.
Wir freuen uns, den Ostdeutschen Sparkassenverband und die Sparkasse Prignitz als Hauptsponsoren des diesjährigen Landesfestes an unserer Seite zu wissen.

Kommunale Wärmeplanung der Stadt Perleberg – Einladung zur Bürgersprechstunde am 23. September
(11.09.2025)Die Rolandstadt Perleberg lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Bürgersprechstunde im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung ein. In der vorangegangenen Veranstaltung im Mai wurden bereits die Ergebnisse der Bestands- und Potenzialanalyse für das Untersuchungsgebiet präsentiert.
Bürgerbeteiligung erwünscht
Im Mittelpunkt der Bürgersprechstunde stehen die Fragen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam mit Fachleuten der PVU Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH und der BBH Consulting AG (BBHC) steht die Stadt Interessierten für persönliche Gespräche und individuelle Rückfragen zur Verfügung.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 23. September 2025, in der Zeit von 16 bis 17 Uhr in Perleberg, Großer Markt 12, Lotte Lehmann Akademie, Beratungsraum im Erdgeschoss statt.
Im Anschluss an die Bürgersprechstunde findet am 23. September 2025 um 18 Uhr der öffentliche Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Ordnung und Sicherheit im Rathaus, Großer Markt 1a in Perleberg statt. Hier besteht die Möglichkeit ergänzend zur Bürgersprechstunde an der Präsentation über den aktuellen Stand der Wärmeplanung teilzunehmen.
Der Entwurf der Wärmeplanung wird ab dem 15. September 2025 öffentlich ausgelegt. Innerhalb von 30 Tagen können Bürgerinnen und Bürger ihre Rückmeldungen und Anmerkungen einreichen, damit diese in den finalen Wärmeplan einfließen können. Der Entwurf der Wärmeplanung wird auf der Homepage der Stadt Perleberg unter ww.stadt-perleberg.de veröffentlicht und liegt zusätzlich im Bauamt, Karl-Liebknecht-Straße 33, 2. OG, Auslegungsraum Zimmer 2.10 während der Öffnungszeiten zur Einsicht aus.
Der Veranstaltungsablauf im Überblick:
Bürgersprechstunde: 23. September 2025, 16 – 17 Uhr in der Lotte Lehmann Akademie mit offener Fragerunde und Möglichkeit zur Rückmeldung sowie individueller Gespräche und
Ausschusssitzung: 23. September 2025, 18 Uhr im Rathaus, Präsentation der Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung durch PVU und BBHC.
Weitere Informationen finden Interessierte auf der Website der Stadt Perleberg unter ww.stadt-perleberg.de.
Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales Instrument, um die Wärmewende vor Ort zu gestalten. Sie schafft Planungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und zeigt konkrete Wege zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung auf.
Die kommunale Wärmeplanung der Rolandstadt Perleberg wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.
„Nationale Klimaschutzinitiative"
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.“
Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Nationale Klimaschutzinitiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Ergänzung des Geländers an der Pferdeschwemme sorgt für sicheren Ein- und Ausstieg in den Stepenitzkahn
(10.09.2025)Die Kahnfahrt auf der Stepenitz ist sehr beliebt in der Rolandstadt, besonders bei den Senioren. Doch der Ein- und Ausstieg in den Kahn war in der Vergangenheit nicht so einfach zu bewältigen. Deshalb hatte Ingrid Wegner vom Seniorenstammtisch in der Bürgersprechstunde beim Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Sie wünschte sich eine Veränderung, um den Zustieg zu verbessern.
Rainer Pickert hat das Problem an das Bauamt weitergegeben, wo zeitnah reagiert wurde. „Denn noch rechtzeitig zur geplanten Kahnfahrt für Senioren, den die ,Pflege vor Ort‘-Koordinatorin für den 28. August geplant hatte, war die Geländerergänzung fertig“, so Guido Britz, Sachbearbeiter Tiefbau im Bauamt der Stadt. „Gemeinsam mit dem Jungunternehmer Julian Engel von der Firma Metall- & Anlagenbau Engel aus der Industriestraße 1 in Perleberg haben wir diesen, aus unserer Sicht sinnvollen Wunsch umgesetzt.“ Noch am 27. August hatte der Jungunternehmer selbst mit Hand angelegt.
Für die Senioren, die sich nun Perleberg von der Stepenitz aus ansehen wollen, nun sicherer Ein- und Aussteigen.

Gottfried Arnold schaut den Schülern und Lehrern jetzt in die Seele – Büste des Namensgebers des Gottfried-Arnold-Gymnasium feierlich enthüllt
(09.09.2025)Für Hartmut Schneider ist dieser 9. September ein besonderer Tag, denn an diesem Tag geht ein Wunsch von ihm in Erfüllung. Vor dem Gottfried-Arnold-Gymnasium wird die Büste des Namensgebers der Bildungseinrichtung, des Pietisten, Superintendenten und Kirchenhistorikers Gottfried Arnold enthüllt.
Schulleiter Prof. Dr. Felix Mundt kann am Dienstagnachmittag zahlreiche Gäste zu dieser kleinen Feierstunde begrüßen. „Während wir uns in den vergangenen Jahren verstärkt um das Haus 2 gekümmert haben, dort der Schulhof erneuert wurde, kümmern wir uns jetzt um das Haus 1“, sagt er in seiner Begrüßungsrede. Vor dem historischen Schulgebäude in der Puschkinstraße werde die Büste enthüllt.
Janine Lammers, Vorsitzende des Fördervereins des Gymnasiums, blickt zurück auf die Geschichte von der Idee bis zur Realisierung. Im Herbst 2023 habe sich der Förderverein erstmals mit dem Thema befasst. Doch die Summe, die die Realisierung kosten sollte, erschien dem Förderverein zu hoch. Ideengeber Hartmut Schneider beschwichtigte, sprach von Sponsoren, die er ansprechen würde. „Und so haben wir gebeten und gebettelt“, berichtet sie. Spendengelder wurden auch bei den Weihnachtskonzerten gesammelt. „Noch nie war die Spendenbereitschaft so groß“, freut sich Janine Lammers. Auch beim Benefizkonzert für die Büste am 14. Februar wurden Gelder für die Realisierung eingespielt. „Heute möchte ich allen danken, die geholfen haben“, so Janine Lammers. Jede Summe habe geholfen. Stellvertretend nennt sie an diesem Nachmittag die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz, die Sparkasse Prignitz, den Kirchenkreis Prignitz und den Perleberger Bürgerverein. Mit den Geldern des Fördervereins konnte schließlich der Auftrag erfolgen, der Künstler Bernd Streiter die Büste schaffen.
Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich beim Ideengeber Hartmut Schneider. Dieser habe das Gymnasium einst gegründet, geleitet und engagiert sich bis heute. Bestes Beispiel sei die Gottfried-Arnold-Büste. „Ich hoffe, dass Sie sich noch lange so aktiv für ihre Stadt einsetzen“, wendet sich der Bürgermeister an Hartmut Schneider direkt. Er freue sich, dass wieder etwas Neues geschaffen wurde, Perleberg eine neue Perle erhalten habe.
Schulleiter Prof. Dr. Felix Mundt dankt noch einmal beiden Vätern der Büste, Hartmut Schneider und Bernd Streiter. Bei Hartmut Schneider bedankt er sich als Gründungsvater des Gottfried-Arnold-Gymnasiums. Er habe es aufgebaut, viele Jahre geprägt und ihm seinen sehr persönlichen Stempel aufgedrückt.
Bernd Streiter dankt er dafür, dass mit der Büste, die dieser geschaffen habe, der Geist Gottfried Arnold wiedergekehrt sei. Der Pietist, Superintendent und Kirchenhistoriker, der von 1707 bis zu seinem Tod 1714 in der Rolandstadt wirkte, lebte in einer Zeit, die im Geschichtsunterricht leider sehr vernachlässigt werde. Und so ruft er seine Schüler auf, sich nun mit dem Namensgeber des Gymnasiums zu befassen, um dann auch zu wissen, was denn ein Pietist, ein Superintendent und ein Kirchenhistoriker mache.
Prof. Dr. Felix Mundt stellt aber auch die Frage, was Gottfried Arnold wohl denken würde, wenn er jetzt dabei sein würde. Er würde sich sicherlich freuen, wie gut sich die gymnasiale Bildung im 20. und 21. Jahrhundert entwickelt habe.
Gegossen wurde die Büste in der Bronzegießerei Bieberich und Kolbe im Havelländischen Nennhausen. Für den besonderen Sockel, der dem Schulhaus angepasst wurde, bedankt sich Bernd Streiter bei Maurermeister Timo Hellwig.
Dann wird der feierliche Akt der Enthüllung durch Hartmut Schneider und Prof. Dr. Felix Mundt vollzogen. Für Hartmut Schneider schließt sich damit ein Kreis, hat er doch am 1. April 1993 in der Quitzower Straße das erste Namensschild des Gottfried-Arnold-Gymnasiums enthüllt.

Parkplatz der Kreisverwaltung am BRANDENBURG-TAG nur für Mitwirkende mit Parkausweis geöffnet
(09.09.2025)Der BRANDENBURG-TAG steht unmittelbar bevor und mit ihm jede Menge Einschränkungen und Extra-Regelungen für den fließenden und ruhenden Straßenverkehr. Das betrifft auch den Parkplatz der Kreisverwaltung an der Dobberziner Straße: Während des BRANDENBURG-TAGS ist er als Parkfläche reserviert für Mitwirkende am BRANDENBURG-TAG. Das Abstellen der Fahrzeuge wird nur mit einem entsprechenden Parkausweis gestattet sein.
Wirksam ist dieses Halteverbot ab Freitag, 12. September, 12 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 14. September, 22 Uhr.

Stadt- und Regionalmuseum bleibt vom 7. bis 12. September geschlossen – Zum BRANDENBURG-TAG präsentiert sich das Museum am 13. und 14. September als Museumsperle
(03.09.2025)Auf Grund der umfangreichen Vorbereitungen für den BRANDENBURG-TAG bleibt das Stadt- und Regionalmuseum ab Sonntag, 7. September, bis einschließlich Freitag, 12. September, betriebsbedingt geschlossen.
Am Samstag, 13. September, und Sonntag, 14. September, öffnet das Stadt- und Regionalmuseum von 11 bis 18 Uhr am Samstag sowie von 11 bis 17 Uhr am Sonntag und präsentiert sich mit einem umfangreichen Programm beim Landesfest als Museumsperle.

Buchvorstellung in der BONA: „Macht im Umbruch: Deutschlands Rolle in Europa und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“
(26.08.2025)Am Mittwoch, 3. September, um 18:30 Uhr wird Dr. Horst Kern das Buch „Macht im Umbruch: Deutschlands Rolle in Europa und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ vorstellen.
Es ist spürbar, dass sich Deutschland im Umbruch befindet und tiefgreifende Veränderungen erfährt. Was bedeutet dieser Wandel für das Selbstverständnis von Deutschland und vor welchen Herausforderungen stehen die Deutschen damit? Der Autor Herfried Münkler kreist diese brisanten Punkte der deutschen Politik ein und entwirft Strategien für das zukünftige Agieren. „Die Frage nach der neuen Rolle Deutschlands wird wesentlich davon abhängen, ob es dem größten Land in der Mitte Europas gelingt, seine ökonomische, politische und kulturelle Macht so einzusetzen, dass ein Auseinanderfallen Europas verhindert werden kann.“, so Münkler.
Dr. Kern wird das Buch vorstellen und an diesem Abend mit dem Publikum in den Austausch gehen.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek bitten um eine Voranmeldung unter , 03876 612927 oder persönlich in der Bibliothek.
Veranstaltungsankündigungen und weitere Angebote der Stadtbibliothek finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de

Perleberg lädt zum BRANDENBURG-TAG 2025 ein: Gemeinsam feiern, gemeinsam gestalten
(25.08.2025)Vom 12. bis 14. September wird Perleberg zur Gastgeberin eines ganz besonderen Ereignisses: Der BRANDENBURG-TAG kommt in die Rolandstadt – ein Landesfest, das Perleberg zum Treffpunkt für Gäste aus ganz Brandenburg und darüber hinaus macht. Unter dem Motto „Perlenpracht – Mitgemacht!“ verwandeln sich Straßen, Plätze und Höfe in bunte Festzonen voller Musik, Kultur, Begegnung und regionaler Vielfalt.
„Doch das Fest lebt nicht nur von Bühnenprogrammen und Ständen – es lebt von uns allen!“, so das Organisations-Team. „Deshalb sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen und unsere Stadt, die Perle der Prignitz, gemeinsam zum Glänzen zu bringen.“ Und so heißt es in den letzten Tagen vor dem BRANDENBURG-TAG: „Perleberg schmückt sich – machen Sie mit!“
Dabei haben die Organisatoren aus dem Kulturamt für die Perleberger auch einige Vorschläge, welche Möglichkeiten der Beteiligung es gibt: „Helfen Sie mit, das Stadtbild zum BRANDENBURG-TAG festlich zu gestalten. Zum Beispiel mit Fahnen an Fenstern oder Balkonen.“ Dazu können ab sofort in der Stadtinformation Perleberg, Großer Markt 12, Fahnen mit Stadtmotiv erworben werden. Diese gibt es in zwei Größen: Quer - 120x90 cm | Hoch - 70x120 cm. Somit können die Einwohner Perlebergs Flagge für ihre Stadt zeigen.
Kreative Vorgärten und bunte Fenster sind ein weiterer Vorschlag, um die Stadt zu verschönern.
„Schmücken Sie Ihren Garten, Zaun, Balkon oder Hauseingang – z. B. mit Blumen, selbst gebastelten Dekorationen oder kreativen Elementen, die Ihre Verbundenheit mit Perleberg zeigen“, so der Aufruf aus dem Rathaus. Selbstgemachte Wimpelketten sind dabei ganz einfach gemacht: Dreieckige Wimpel (z. B. aus Stoffresten, Papier oder Filz) zuschneiden. Nach Belieben bemalen oder beschriften – z. B. mit Stadtmotiven, wie dem Wappen, Herzen, Symbolen oder guten Wünschen. Das Stadtwappen (schwarz/weiß und in Farbe) stellt die Rolandstadt Interessierten im nachfolgenden Link zum Download zur Verfügung - https://www.stadt-perleberg.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=250670. Diese dann mit Wäscheklammern oder Nadel und Faden an einer Schnur befestigen, Aufhängen und fertig! Ein echter Hingucker für Zäune, Fenster oder Hauswände. Vielleicht ist das gemeinsame Basteln eine Anregung? In der Familie, mit Nachbarn oder Freunden können so an einem gemütlichen Nachmittag oder Abend farbenfrohe Wimpelketten entstehen.
„Ihre Beteiligung macht den Unterschied! Ob mit einer kleinen Dekoration oder einer großen Geste – jede Form der Beteiligung zeigt: Perleberg steht zusammen“, so Bürgermeister Axel Schmidt. „Lassen wir unsere Stadt, die Perle der Prignitz, sich im festlichen Glanz präsentieren und heißen wir unsere Gäste mit offenen Armen herzlich willkommen!“
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter: https://bbt2025.stadt-perleberg.de/.
Wir freuen uns, den
Ostdeutschen Sparkassenverband und die
Sparkasse Prignitz als Hauptsponsoren des diesjährigen Landesfestes an unserer Seite zu wissen.

Richtfest am Neubau der Wache der Freiwilligen Feuerwehr Perleberg
(10.07.2025)Am Mittwochnachmittag feierte die Stadt Perleberg ein bedeutendes Ereignis: das Richtfest am Neubau der Wache der Freiwilligen Feuerwehr in der Quitzower Straße. Dieser Anlass markiert traditionell den Abschluss des Rohbaus und ist ein Moment, in dem der Bauherr um Segen für das neue Gebäude bittet. In diesem Fall ist die Stadt Perleberg der Bauherr und das Projekt stellt das größte Neubauvorhaben dar, welches bislang in der Stadt umgesetzt wurde.
Bürgermeister Axel Schmidt betonte in seiner Ansprache, dass sich das Bauprojekt bisher im Zeit- und Kostenrahmen bewegt. „Wir sind stolz auf die gute Arbeit, die hier geleistet wird“, sagte Schmidt. Dies unterstreicht nicht nur das Engagement der Stadt, sondern auch die Notwendigkeit einer modernen Infrastruktur für die Feuerwehr, die im Notfall schnelle und effektive Hilfe leisten muss.
Landrat Christian Müller fand in seinen Grußworten ebenfalls herzliche Worte für alle am Bau beteiligten Firmen und die Feuerwehrkameraden. „Hier wird mit dem Neubau ein deutlicher Mehrwert für die Kameraden, aber auch für die ganze Stadt geschaffen“, bemerkte er. „Denn wer im Notfall helfen soll, muss gut ausgerüstet und vorbereitet sein.“ Müller erwähnte auch, dass das bestehende Gerätehaus am Standort in der Feldstraße künftig vom Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises übernommen wird und so weiterhin für den Brand- und Katastrophenschutz genutzt wird. Diese Zusammenarbeit stärkt die kommunalen Strukturen und schafft wertvolle Synergieeffekte.
Stadtwehrführer Maik Müller hob hervor, dass das Richtfest nicht nur das Ende eines Baufortschrittes kennzeichnet, sondern auch die Gemeinschaft und Kameradschaft, die die Feuerwehr auszeichnet. „Dieses Bauprojekt ist ein Bekenntnis zur Arbeit der Feuerwehr“, erklärte er. „Ich danke allen beteiligten Baufirmen für die hervorragende Zusammenarbeit.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass das neue Gebäude nicht nur ein architektonisches Highlight für die Stadt sein wird, sondern auch ein Symbol für die Entschlossenheit der Kameraden, die Sicherheit der Stadt zu gewährleisten.
Ein weiterer Höhepunkt des Richtfestes war der Moment, als Bürgermeister Axel Schmidt die Ehre hatte, den letzten Nagel einzuschlagen und damit den Rohbau offiziell abzuschließen. Anschließend verkündete Christian Strauer von der Firma OST BAU den traditionellen Richtspruch: „Die Feierstunde hat geschlagen, es ruhet die geübte Hand, nach harten, arbeitsreichen Tagen, grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land!“. Bei einem symbolischen Akt zerschlug er ein Glas und stellte fest: „Scherben bedeuten Glück und Segen der Bauherrschaft auf allen Wegen“.
Nach diesen feierlichen Worten kamen die Anwesenden in der Fahrzeughalle bei Kaffee, Kuchen und belegten Schnittchen gemeinsam ins Gespräch. Hierbei fand ein reger Austausch statt, der die Verbundenheit der Feuerwehrkameraden sowie der Gäste unterstrich. Gefreut haben sich die Kameraden sehr, dass zahlreiche Nachbarn des Neubaus ihrer Einladung gefolgt waren.
Die Fraktion der AfD nutzte das Richtfest, um der Freiwilligen Feuerwehr Perleberg eine Spende zu überreichen. Auch der Förderverein der Feuerwehr sowie weitere Ortsfeuerwehren hatten kleine Gaben vorbereitet.
Zum Abschluss des Festes boten Stadtwehrführer Maik Müller und Ortswehrführer David Roß Führungen durch das neue Gebäude an. Dabei konnten die Gäste den Baufortschritt besichtigen und einen Einblick in die spätere Nutzung gewinnen. Die positiven Rückmeldungen und das große Interesse an dem Neubau zeigen, welch zentraler Platz die Feuerwehr im Herzen der Stadt Perleberg schon jetzt einnimmt.

Stadtbibliothek BONA erfreut sich mit seiner Vielfalt großer Beliebtheit
(09.07.2025)Es gibt sie nach wie vor: die sogenannten Leseratten. Menschen, die auch im Zeitalter moderner Technik ein Buch in gedruckter Form lesen wollen. Diese finden die Leseratten auch in Zukunft in den Regalen der Stadtbibliothek BONA. Den aktiven Bibliotheksnutzern stehen 24.334 Medien zur Verfügung. Bisher wurden 12.242 Medien entliehen (Stand: 17. Juni 2025).
Bibliotheksleiterin Susann Fritz hat erst jüngst im Ausschuss für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Tourismus über die BONA berichtet. Gemeinsam mit Marion Wachhals und Jacqueline Klinger kümmert sie sich um die 866 aktuellen Benutzer. Außerdem finden in der Bibliothek Veranstaltungen und Führungen statt, die von den Mitarbeiterinnen organisiert, vorbereitet und durchgeführt werden. Bis Mitte des vergangenen Monats fanden 72 Veranstaltungen und Führungen statt. Bei den Veranstaltungen konnten 923 Gäste begrüßt werden.
Neben den Lesungen und Konzerten für Kinder und Erwachsene gibt es noch eine große Angebotspalette. So sind zahlreiche Kita-Vorschulgruppen aus der Rolandstadt Perleberg und aus Dallmin, Karstädt, Pirow und Baek regelmäßig bei der Aktion BIB-Fuchs dabei. Hier lernen die Jungen und Mädchen in drei Runden die Bibliothek kennen. In einer Abschlussveranstaltung mit einem Kinderprogramm bekommen die Jungen und Mädchen ihre Zertifikate überreicht. In diesem Jahr haben circa 155 Vorschulkinder daran teilgenommen. Außerdem werden auf Wunsch der Einrichtungen unter anderem Bibliothek-Rallyes, Lesenächte und Weihnachtsfeiern durchgeführt. Veranstaltungen zur „Brandenburgischen Frauenwoche“ gehören inzwischen ebenso zum jährlichen BONA-Veranstaltungskalender wie der „Literarische Mittwoch“. Diesen gibt es nunmehr seit 54 Jahren. 1971 wurde diese beliebte Veranstaltungsreihe aus der Taufe gehoben.
Zum Welttag des Buches, der jährlich am 23. April stattfindet, heißt es in der Perleberger Stadtbibliothek „Große lesen für Kleine“. Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasiums geben dann Grundschülern Einblicke in die vielfältige Welt der Kinderliteratur.
Die BONA wird auch gern als Veranstaltungsort genutzt. So finden hier Elternversammlungen, Workshops und Vorträge externer Anbieter statt.
Die Vielfalt der Angebote ermöglichen nicht zuletzt die zahlreichen Kooperationen der Stadtbibliothek. Sie arbeitet eng mit den Prignitzbibliotheken Meyenburg, Putlitz, Pritzwalk, Bad Wilsnack und Wittenberge, der Stiftung Lesen, dem Deutschen Bibliotheksverband, dem Deutschen Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen) in Leipzig, der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg, dem Landkreis Prignitz (Prignitzsommer, Gleichstellungsbeauftragte) sowie den Bildungseinrichtungen der Stadt Perleberg zusammen.
Wer sich über weitere Angebote informieren möchte, wie beispielsweise die Fern- und Onleihe, die Unterstützung bei der Recherche, der ist jederzeit während der Öffnungszeiten herzlich willkommen. Geöffnet ist die Stadtbibliothek BONA montags von 13 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr.

WEMACOM lässt Multifunktionalgehäuse am Tierpark tierisch gestalten
(07.07.2025)Multifunktionsgehäuse (MFK), im Volksmund schlicht und einfach Schaltkästen genannt, fallen in der Regel dadurch auf, dass sie grau und beschmiert sind. So war es auch mit dem Multifunktionsgehäuse der WEMACOM Breitband GmbH Schwerin in der Wilsnacker Chaussee/ Ecke Industriestraße. Ronald Schröder, Grundstückseigentümer des anliegenden Geländes, hat dieser Zustand gestört. Im Gespräch mit Bauamtsleiter Hagen Boddin, hat er dieses Thema angesprochen. Der Bauamtsleiter wiederum hat das Anliegen bei der MEMACOM thematisiert. Und das Unternehmen hat reagiert.
Der Wismarer Künstler Christian Pursch ist einer von drei Künstlern, die für die WEMAG und WEMACOM Auftragsarbeiten erledigen. Er bekam den Auftrag, verbunden mit dem Wunsch der Stadt, diesen mit Tiermotiven zu gestalten, sei doch der Tierpark in unmittelbarer Nachbarschaft. Christian Pursch hat den Auftrag zur Zufriedenheit aller Beteiligten aufgeführt. Und so schauen die Passanten nun ein Adler und ein Wolf entgegen.
Bauamtsleiter Hagen Boddin freut sich über diese Neugestaltung der Multifunktionsgehäuse. „Auch die Zusammenarbeit mit der WEMACOM Breitband GmbH aus Schwerin hat hervorragend geklappt.“ Das Mecklenburger Unternehmen, das das Glasfasernetz unter anderem in der Stadt Perleberg errichtet, hat auch die Kosten für die Gestaltung übernommen. Mit dem MFK schließt sich auch der Kreis zum Glasfasernetz, dient es doch als Netzknotenpunkt, die mit Leerrohren, Glasfaser und aktiver Netztechnik bestückt sind. „Über die Netzknotenpunkte werden die Signale zum und vom Kunden im Glasfasernetz verteilt“, erklärt David Nicke, Leiter Stakeholder-Management & Kommunikation, das System.

Verkehrseinschränkungen: Vollsperrung im Rotkehlchenweg
(04.07.2025)Auf Grund einer Baumaßnahme zur Änderung der Fahrbahneinengung" im Rotkehlchenweg kommt es in der Zeit vom 7. Juli bis 1. August auf Höhe der Hausnummer 5 und 17 zu einer Vollsperrung.

Amtsblatt 19/2025 erschienen
(02.07.2025)Am Mittwoch, 2. Juli, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 19/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 19/2025 ist die öffentliche Ausschreibung gemäß § 12 Abs. 1 VOB/A - Neubau Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Perleberg, Los 3.17 - Bodenbelagsarbeiten.

Verkehrseinschränungen: Wilsnacker Straße stadtauswärts gesperrt
(30.06.2025)Auf Grund der Sanierung von Schachtabdeckungen im Bereich der Wilsnacker Straße 47 ist die Straße ab diesem Bereich vom 7. bis 11. Juli stadtauswärts gesperrt. Der Verkehr von der Wilsnacker Chaussee und der August-Bebel-Straße stadteinwärts ist gewährleistet.
Die Arbeiten sollen bis zum 11. Juli abgeschlossen sein.
Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer 03876 713-667 oder der E-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde wenden.
Bei Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03876 797020 an die Horsthemke & Fischer GmbH.
Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da Verzögerungen beim Bauablauf grundsätzlich möglich sind. Sollten die Arbeiten nicht fristgemäß abgeschlossen werden, wird die Straßenverkehrsbehörde darüber auf der Homepage des Landkreises Prignitz informieren.

Brandenburger Sommerabend: Unter dem Motto „Inspiration, Vision und Wille“ wurde in Potsdam gefeiert – Perleberg wirbt für den BRANDENBURG-TAG 2025
(27.06.2025)Rund 3.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft kamen zum traditionellen Brandenburger Sommerabend in Potsdam am 25.06.2025 zusammen. Unter dem Motto „Ein Rhythmus aus Inspiration, Vision und Willen“ luden Ministerpräsident Dietmar Woidke und Carsten Christ, Präsident des WirtschaftsForum Brandenburg e.V., zur Netzwerkveranstaltung ein. Ziel des Abends war es, den Austausch und die Zusammenarbeit im Land weiter zu stärken.
Um 19:00 Uhr begrüßte der Ministerpräsident die Anwesenden und eröffnete die Veranstaltung offiziell mit der Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Frau Dr. Friederike Haase, und dem Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, Herrn Daniel Keller.
Auch Perleberg war prominent vertreten: Bürgermeister Axel Schmidt nutzte die Bühne, um für den 18. BRANDENBURG-TAG zu werben, der vom 12. bis 14. September in der Rolandstadt stattfindet.
Wirtschaftsminister Daniel Keller zeigte sich überzeugt, dass der BRANDENBURG-TAG begeistern und mitreißen wird. Denn wie bei einer Perlenkette werden sich Attraktionen und Informationen, Kulinarisches und Künstlerisches aneinanderreihen. Unter dem Motto „Perlenpracht – Mitgemacht“ wirbt Perleberg daher nach Aussagen des Wirtschaftsministers zu Recht für den BRANDENBURG-TAG in der Prignitz.
Auch Bürgermeister Axel Schmidt betonte die große Bandbreite des Festes: „Beim BRANDENBURG-TAG präsentiert sich das ganze Land, die Region und die Stadt in ihrer ganzen Vielfalt. Wir freuen uns auf rund 400 Künstlerinnen und Künstler auf den Bühnen, mehr als 300 Stände, 120 Stunden Programm und etwa 3.000 Mitwirkende. Die Perlen als Symbol im Stadtwappen haben uns dazu inspiriert, 14 Themen-Perlen zu konzipieren.“
Es werden mehrere zehntausend Gäste aus Brandenburg, Berlin sowie den angrenzenden Landkreisen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen erwartet.

Perleberg modernisiert Antragsprozess für Ausweisdokumente: Zwei neue PointID-Geräte im Einsatz
(25.06.2025)Die Stadt Perleberg setzt einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung und Bürgerfreundlichkeit: Seit dem 19. Juni 2025 stehen im Bürgerbüro zwei hochmoderne PointID-Geräte zur Verfügung. Diese innovativen Self-Service-Stationen dienen der automatisierten Erfassung biometrischer Daten im Rahmen der Beantragung von Reisepässen und Personalausweisen.
Die PointID-Geräte ermöglichen Bürgerinnen und Bürgern die eigenständige Aufnahme von Lichtbild, Fingerabdrücken und der erforderlichen Dokumentenunterschrift. Dies ist komfortabel, effizient und datenschutzkonform. Die biometrischen Daten werden mithilfe neuester Technologie erfasst und einer Echtheitsbewertung unterzogen. Dabei gelten höchste Sicherheitsstandards: Das System ist nach der Technischen Richtlinie TR-03121 in der aktuellen Version 6.0 zertifiziert und berücksichtigt damit die hohen Ansprüche der Sicherheitsbehörden.
Die Geräte wurden durch die Bundesdruckerei geliefert und im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und für Heimat entwickelt. Die Konzeption und Umsetzung erfolgten in enger Abstimmung mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Ein wichtiger Hinweis für alle Antragstellenden: Seit dem 1. Mai 2025 dürfen im Rahmen des Antragsprozesses für hoheitliche Dokumente ausschließlich digital erstellte und medienbruchfrei weiterverarbeitete Lichtbilder verwendet werden. Die Nutzung der neuen PointID-Geräte gewährleistet diese Voraussetzung vollumfänglich. Für die Lichtbildaufnahme wird eine Gebühr in Höhe von 6 Euro erhoben.
Alternativ ist es weiterhin möglich, Lichtbilder bei zertifizierten Fotografen anfertigen zu lassen. Diese übermitteln die Aufnahmen über eine sichere Cloudlösung direkt an die Stadtverwaltung. Die Zuordnung erfolgt dabei bequem per Data-Matrix-Code, der im Antragsprozess gescannt wird. In Perleberg bietet aktuell Foto Ellmenreich, Krämerstraße 8, 19348 Perleberg die Erstellung digitaler Passbilder an.
Mit der Einführung der PointID-Geräte stärkt die Stadt Perleberg ihre digitale Infrastruktur und bietet Bürgerinnen und Bürgern einen modernen, sicheren und komfortablen Service für die Beantragung ihrer Ausweisdokumente.
Kontakt für Rückfragen:
Stadt Perleberg
Bürgerbüro
Tel.: 03876 781-320
E-Mail:

Amtsblatt 18/2025 erschienen
(25.06.2025)Am Mittwoch, 25. Juni, ist der Roland-Express Amtsblatt für die Rolandstadt Perleberg Nr. 18/2025 erschienen.
Enthalten im Amtsblatt Nr. 18/2025 ist die öffentliche Ausschreibung gemäß § 12 Abs. 1 VOB/A - Neubau Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Perleberg, Los 3.16 - Fliesenarbeiten.

Bürgerhaushalt der Rolandstadt Perleberg: Kleinkindschaukel und Grüner Markt sorgen für Belebung in der Innenstadt
(23.06.2025)Seit kurzem ist der Spielplatz im Perleberger Hagen um ein Spielgerät reicher. Eine Kleinkindschaukel ergänzt das spielerische Angebot und trägt damit zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der grünen Lunge Perlebergs bei.
Davon zeigen sich auch der kleine Till und seine Mama Cindy Schumacher begeistert. Sie freuen sich über das neue Angebot, ebenso wie Bürgermeister Axel Schmidt. Bisher stand auf dem Spielplatz im Hagen eine große Doppelschaukel für Kinder ab einem Alter von 3 Jahren zum Spielen zur Verfügung. Nun können auch kleine Kinder unter 3 Jahren dort sicher schaukeln.
Der Projektvorschlag für die Kleinkindschaukel wurde erstmals im Rahmen des Perleberger Bürgerhaushalts 2023 eingereicht, hatte jedoch bei der Abstimmung nicht genügend Stimmen für die Realisierung erhalten. Sodann wurde der Projektvorschlag zum Bürgerhaushalt 2024 erneut eingereicht und dieses Mal verlief die Abstimmung erfolgreich.
5.000 € standen für das Projekt zur Verfügung, die für das Gerät und den Aufbau vollständig aufgebraucht worden sind. Schaukel bzw. Pfosten wurden im gleichen Design wie die restlichen Spielplatzgeräte hergestellt und ergänzen sich damit auch optisch sehr gut.
Freuen dürfen sich auch die älteren Kinder, denn die Sanierung der beliebten Seilbahn im Hagen steht kurz vor dem Abschluss.
Nach dem Besuch auf dem Spielplatz lohnt es sich, auf dem Großen Markt vorbeizuschauen. Dort wurden zwischen Rathaus und Kirche mit Hilfe des Bürgerhaushalts 2025 zwei Felsenbirnen in großen Pflanzkübeln aufgestellt. Über den Bürgerhaushalt standen 5.000 € als Budget für das Projekt zur Verfügung, wovon 3.233,18 € verausgabt worden sind.
Vier weitere Bäumchen sind zuvor über das Bauamt der Rolandstadt Perleberg beschafft worden und lassen damit den Großen Markt grüner und lebendiger erscheinen. Die neben den Bänken aufgestellten Bäumchen spenden Schatten und steigern die Aufenthaltsqualität für Bürger und Gäste.
Für den Bürgerhaushalt 2026 konnten Projektvorschläge bis zum 31.03.2025 eingereicht werden. Die Präsenz-Abstimmung findet am Samstag, den 29.11.2025, im Rahmen des Prignitzer Lichterfestes und am Dienstag, den 02.12.2025, von 08:00 bis 17:30 Uhr im Verwaltungsgebäude in der Karl-Liebknecht-Str. 33 statt. Darüber hinaus wird auch wieder eine Online-Abstimmung durchgeführt.

Verkehrsinformation: 1. Verlängerung der Verkehrssicherung Reetzer Straße
(20.06.2025)Wegen der unerwarteten hohen Tragfähigkeitsschäden und den damit verbundenen Vermessungsarbeiten sowie Baugrunduntersuchungen muss die Reetzer Straße Höhe der Ortseinfahrt weiterhin für den Lkw-Verkehr gesperrt bleiben. Ein genauer Zeitraum dieser Verkehrseinschränkung kann derzeitig noch nicht festgelegt werden.
Bei Fragen zur Verkehrsführung wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (03876) 781 344 oder der E-Mail-Adresse
an das Sachgebiet Bürgerbüro und Ordnungsangelegenheiten.
Bei Fragen zum Straßenzustand wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer (03876) 781 621 oder der E-Mail-Adresse
an den Sachbereich Tiefbau.

Verkehrseinschränkungen: Sperrung wegen Spätschicht in Perleberg
(16.06.2025)Die Rolandstadt Perleberg informiert, dass es am 20.06.2025 aufgrund der Perleberger Spätschicht zu Verkehrseinschränkungen und Sperrungen kommt.
Es werden vereinzelt Parkplätze im Bereich des Schuhmarktes und der Uferstraße ab 12 Uhr gesperrt.
Die Fußgängerzone der Bäckerstraße und ein Teil der Uferstraße wird ab 15 Uhr voll gesperrt sein. Eine Umleitung des Verkehrs erfolgt durch die Petersiliengasse über den Schuhmarkt.
Ab 17:30 Uhr wird ein Umzug stattfinden, wodurch es zu kurzzeitigen Einschränkungen in der Bäckerstraße sowie der Wollweberstraße kommen wird.

Verkehrseinschränkungen: Verlegung von Telekommunikationsleitungen in der Karl-Liebknecht-Straße, Hasenwinkel, Wolfsweg, Marderweg, Iltisweg und Dachsweg
(13.06.2025)Ab dem 18. Juni 2025 werden in Perleberg (Karl-Liebknecht-Straße, Hasenwinkel, Wolfsweg, Marderweg, Iltisweg und Dachsweg) Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Telekommunikationsleitungen durchgeführt.
Das gesamte Bauvorhaben soll bis zum 30. Juli 2025 fertiggestellt sein.
Durch die Arbeiten kommt es in der Regel nur zu geringen Verkehrsbehinderungen.
Im Bereich des Dachsweges 21 – 27 b werden die Arbeiten allerdings unter Vollsperrung der Fahrbahn durchgeführt.
Die betroffenen Grundstücke sollen zu Fuß erreichbar bleiben. Die Abfallentsorgung ist durchgängig zu gewährleisten.
Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer 03876 713-667 oder der E-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde wenden.
Bei Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 038554 21200 an die Tele Media GmbH.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert der Sieversdorfer Landmaschinen GmbH zur Neueröffnung ihrer Filiale in Düpow
(10.06.2025)Mit großer Freude besuchte Bürgermeister Axel Schmidt am Freitag die Sieversdorfer Landmaschinen GmbH, um zur offiziellen Neueröffnung ihrer erweiterten Filiale zu gratulieren.
Das moderne Lager- und Servicezentrum markiert einen bedeutenden Meilenstein für das Unternehmen und die Region. Mit zusätzlichen Kapazitäten wird die Sieversdorfer Landmaschinen GmbH ihre Effizienz steigern und Kunden in der Prignitz künftig noch besser betreuen.
Erweiterung stärkt die Region
Bei einem persönlichen Gespräch mit den Unternehmern Thomas und Jan-Hendrik van der Mee betonte Bürgermeister Schmidt die wirtschaftliche Bedeutung dieser Erweiterung: "Diese Filiale zeigt eindrucksvoll, wie regionale Unternehmen mit Innovation und Investitionen zur Stärkung der Wirtschaft beitragen. Besonders freut mich, dass Perleberger Unternehmen maßgeblich an der Modernisierung der Filiale beteiligt waren."
Er gratulierte Vater und Sohn zu ihrem Erfolg und wünschte dem Unternehmen weiterhin viel Wachstum.
Moderner Standort mit Zukunftsperspektiven
Die neue Anlage wurde gezielt dafür konzipiert, Logistikprozesse zu optimieren und den Kunden einen noch besseren Service zu bieten. Neben einer erweiterten Lagerfläche setzt das Unternehmen auf modernste Ausstattung wie Lichtbogenhandschweißen und flurgesteuerte Hallenkrane, um Wartung und Vertrieb effizienter zu gestalten.
Über die Sieversdorfer Landmaschinen GmbH
Die Sieversdorfer Landmaschinen GmbH ist seit 1992 ein führender Anbieter von Transporttechnik in Brandenburg. Mit einem starken Fokus auf Innovation und Kundennähe – beispielsweise durch Sonderanfertigungen zur Mehrfachnutzung – hat sich das Unternehmen als verlässlicher Partner für Landwirte etabliert.
Sieversdorfer Landmaschinen GmbH
Zu den Dossewiesen 3, 16845 Sieversdorf
Telefon: 033 970 - 880 30
E-Mail:
Website: www.sieversdorfer.de

Zahlreiche Besucher beim Familientag des Lokalen Bündnisses für Familie im Schwimmbad
(06.06.2025)Pünktlich zum Beginn des Familientages im Schwimmbad war der Regen vorbei. Das Lokale Bündnis für Familie Perleberg hatte am Mittwoch erneut zu einem Familientag eingeladen. Als Kulisse hatten sich Koordinatorin Beate Mundt und die teilnehmenden Bündnispartner auch in diesem Jahr für das Schwimmbad in der Karlstraße entschieden. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.
Die Besucher, die nach dem Abziehen der Regenwolken immer zahlreicher ins Bad kommen, nutzen nicht nur die Angebote der verschiedenen Bündnispartner, sondern auch Baden und Schwimmen.
Auf dem Weg und den Grünflächen außerhalb des großen Schwimmbeckens haben sich die Bündnispartner eingefunden, ihre Stände aufgebaut. So können sich die Kinder beschäftigen, während sich ihre Eltern informieren. Denn beispielsweise die Insolvenzhilfe, die JNWB, die Volkssolidarität und das CJD haben Informationsmaterial mitgebracht, kommen mit den Erwachsenen ins Gespräch.
Gekommen ist auch Bürgermeister Axel Schmidt, der sich gemeinsam mit Beate Mundt auf den Rundgang begibt. An den ersten Ständen wird für Verpflegung gesorgt. Hier verkaufen die Schulsozialarbeiter der Rolandstadt Popcorn und der Abi-Jahrgang 2026 des OSZ Wittenberge Kaffee und Kuchen.
Dann beginnen die Stände mit Spiel und Spaß. So können die Jungen und Mädchen beim JNWB mit Stäbchen Deckel aus einem kleinen Planschbecken herausfischen oder an einem anderen Becken Entenangeln. Kinderschminken gibt’s beim CJD, Ringewerfen und Bilderausmalen bei der Insolvenzhilfe. Wer macht die größte Seifenblase heißt es bei der Akademie Seehof und Büchsenwerfen und Entenangeln bei der Volkssolidarität. Wer sich die Fingernägel mit Glitzerlack verzieren lassen möchte, der ist am Stand des Freizeitzentrums EFFI richtig. Außerdem können sich die Kinder hier Tattoos aufkleben lassen. Feuerwehrhüpfburg und das Wasserspiel der Perleberger Wehr findet ebenso Anklang.
Bürgermeister Axel Schmidt probiert sich an der einen oder anderen Station auch aus, kommt mit Besuchern und Bündnispartnern ins Gespräch.
Für einen besonderen Höhepunkt sorgen die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Tanzschule „Quer durch die Gasse“. Zahlreiche Besucher sahen ihnen so und belohnten ihre Tänze mit Beifall.
„Es ist schön, dass nach den Regenschauern am Vormittag, doch noch zahlreiche Gäste der Einladung zum Familientag folgten“, so Bürgermeister Axel Schmidt in einem ersten Fazit. Für ihn sei es wichtig, derartige Angebote vorzuhalten, „denn hier können die Kinder sich beschäftigen, Spaß haben, während die Erwachsenen mit den einzelnen Bündnispartnern ins Gespräch kommen können. Dafür müssen sie kein Büro aufsuchen, sondern ihre Probleme hier vor Ort ansprechen oder sich über Angebote informieren“. Für dieses Engagement dankt er allen Bündnispartnern, „die auch auf einem Familientag wichtige Arbeit leisten, sich und ihre Angebote gleichzeitig bekannter machen“.

Finsterwalde übergibt Staffelstab zum BRANDENBURG-TAG an die Rolandstadt Perleberg
(06.06.2025)Es sind keine 100 Tage mehr bis zum BRANDENBURG-TAG 2025 in der Rolandstadt Perleberg, seit Monaten laufen die Vorbereitungen. Am Donnerstagvormittag ist Bürgermeister Axel Schmidt in die Staatskanzlei gefahren. Hier informiert er auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit Wirtschaftsminister Daniel Keller und Jens Graf, Vorsitzender des Kuratoriums BRANDENBURG-TAG über den Stand der Vorbereitungen und das geplante Programm, das die Besucher beim 18. Landesfest vom 12. bis 14. September erwartet.
Das Perleberger Stadtoberhaupt hat in Potsdam jetzt offiziell den Staffelstab von Finsterwalde übernommen. Dort fand das Landesfest vor zwei Jahren statt. Axel Schmidt war damals in Südbrandenburg dabei, hat sich informiert und interessante Gespräche zur Ausrichtung des BRANDENBURG-TAGES geführt. Aus den Händen von Torsten Drescher, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Kultur in Finsterwalde, erhält Perlebergs Bürgermeister den Staffelstab. Torsten Drescher wünscht den Perlebergern viel Erfolg bei der Ausrichtung des Landesfestes und zahlreiche Besucher, die sich im September in der Rolandstadt ein Bild von der Prignitzer Kreisstadt, aber auch vom Land Brandenburg machen.
Der BRANDENBURG-TAG steht in Perleberg unter dem Motto „Perlenpracht – Mitgemacht!“. Dazu wird es 14 Perlen geben, auf denen sich die Besucher umsehen können, so der Bürgermeister und erklärt: „Die Perlen als Symbol im Stadtwappen haben uns dazu inspiriert, 14 Themen-Perlen zu konzipieren, die große und kleine Gäste durch den BRANDENBURG-TAG führen.“ Dann gibt er Einblicke in das Festprogramm: „Wir beginnen das 18. Brandenburger Landesfest bereits am Freitag mit einer großen Open-Air-Abschluss-Gala unserer Lotte Lehmann Akademie.“ Bei der Aufführung der Broadway-Oper „Street Scene“ von Kurt Weill werden die Sängerinnen und Sänger live von den Brandenburger Symphonikern begleitet. „Des Weiteren freuen wir uns auf eine zweistündige Live-TV-Show des rbb als einen unserer Höhepunkte am Samstagabend. Auf die Jugend wartet am Samstag zudem eine Party mit Radio FRITZ auf dem alten Perleberger Flugplatz.“
Die Rolandstadt erwartet an den drei Tagen im September mehrere zehntausend Gäste aus dem Land Brandenburg, aus Berlin und den benachbarten Landkreisen Sachsen-Anhalts, Mecklenburg-Vorpommerns und Niedersachsens.
„Mit der Übergabe des Staffelstabes von Finsterwalde an die Rolandstadt Perleberg wird eine Tradition des BRANDENBURG-TAGES fortgesetzt. Als Vorsitzender des Kuratoriums freue ich mich, dass das Landesfest wieder weite Teile von Bürgerschaft und Gesellschaft unseres Landes Brandenburg herausgehoben repräsentiert. Die wichtigen Institutionen und Organisationen des Landes sind in Perleberg sichtbar. Eine Besonderheit für mich ist die Figur des Roland, eines selbstbewussten Symbols der städtischen Selbstverwaltung“, so Jens Graf.
Der BRANDENBURG-TAG ist sowohl Volksfest als auch Leistungsschau. Die Stadt, die Region und Menschen aus dem ganzen Land werden sich und ihre Themen auf ganz vielfältige Weise zeigen – für große und kleine Besucherinnen und Besucher gibt es viel zu erleben und zu entdecken. Viele brandenburgische Akteure, auch aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Forschung, Sport, Kultur und Politik, sind mit dabei.
In der Landesregierung wird der BRANDENBURG-TAG vom Landesmarketing begleitet, das zum Wirtschaftsministerium gehört. „Mit dem BRANDENBURG-TAG wird alle zwei Jahre eine märkische Stadt zum Schaufenster des Landes – in diesem Jahr ist es die schöne Rolandstadt Perleberg“, so Wirtschaftsminister Daniel Keller. „Der BRANDENBURG-TAG schafft Räume für Unterhaltung, Genuss, Informationen und Begegnungen für ein gut gelauntes und offenes Miteinander. Das Land, die Region, die Stadt präsentieren und geben das Beste von sich. Wir freuen uns auf rund 400 Künstlerinnen und Künstler auf den Bühnen, mehr als 300 Stände 120 Stunden Programm und 3.000 Mitwirkende. Das Orchester ,Grenzenlos‘ mit jungen Musikern aus Rumänien, Polen, Litauen und Deutschland wird uns musikalisch begleiten. Wir sind auf der Zielgeraden und es erwartet uns ein Fest, das wir als Landesregierung gerne mit 360.000 Euro unterstützen. Ich danke allen, die dazu beitragen, auch diesen BRANDENBURG-TAG zu einem ganz unvergesslichen Wochenende zu machen.“

Perleberger Architekten beteiligen sich am Tag der Architektur – Sanierungsobjekte Puschkinstraße 12 und Mühlenstraße 19 vorgestellt
(05.06.2025)Der Tag der Architektur am 29. Juni steht unter dem Motto „Vielfalt bauen“. Es soll einen besonderen Blick auf die unterschiedlichen Themen und Herausforderungen sowie auf die vielfältigen, kreativen Lösungsansätze werfen.
Zur Teilnahme beworben haben sich in diesem Jahr die beiden Perleberger Architekturbüros Klaus Röpke und Wieck & Partner. Die Architektenkammer hat ihre Bewerbung ausgewählt und bestätigt. Somit werden die beiden Büros am 29. Juni ihre beiden Perleberger Objekte Puschkinstraße 12 und Mühlenstraße 19 der Öffentlichkeit zugänglich machen und zu zwei Führungen einladen.
Begleitet wird der Tag durch den Bauherren, die GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt.
Beide Objekte sind von 10 bis 16 Uhr zugänglich, können besichtigt werden. Führungen sind um 11 und 14 Uhr vorgesehen. Zu den Führungen wird auch ein Landschaftsarchitekt vor Ort sein und Informationen zur Hofgestaltung geben.
Das Wohnhaus Puschkinstraße 12 ist bereits fertiggestellt und alle Wohnungen sind vermietet. Zugänglich ist der Bereich im Treppenhaus und der Außenbereich. Hier können sich die Gäste frei bewegen.
Gleich nebenan befindet sich das Objekt Mühlenstraße 19. Es ist über die gemeinsame Zufahrt zugänglich. Der Gesamtbereich befindet sich noch in der Umbauphase und wird daher nur teilweise im Innenbereich zugänglich sein. Die Gäste können sich auch hier in einem Teilbereich des Gebäudes sowie im Außenbereich frei bewegen.
Die Perleberger und ihre Gäste sind eingeladen, sich am Tag der Architektur in den beiden Gebäuden in der historischen Altstadt umzusehen. Dann können sie gleich überprüfen, ob die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Recht hat, wenn sie in ihrem Grußwort zum Tag der Architektur schreibt: „Gute Architektur ist weit mehr als nur schönes Bauen. Sie kann das persönliche Wohlbefinden steigern, das Klima und unsere natürlichen Ressourcen schonen – und sie kann gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Damit all das gelingt, braucht es nicht nur Fachwissen, sondern auch einen offenen Dialog mit der Gesellschaft.“

Teilnehmerrekord: Beim 33. Rolandlauf gehen 373 Läufer an den Start
(17.05.2025)Bürgermeister Axel Schmidt und das Organisationsteam hatten sich 333 Starter für den 33. Rolandlauf gewünscht. Ihr Wunsch ging in Erfüllung, wurde sogar übererfüllt. Denn als sich am Sonnabendvormittag alle Teilnehmer angemeldet hatten, waren es mit 373 Läufern, Walkern und Wanderer sogar 40 Läufer mehr. Allein 159 Kinder gingen bei der Rolandmeile über 1,6 Kilometer an den Start.
Das erfolgreichste Team bei den Schulen war die Rolandschule mit 37 Läufern gefolgt von der Grundschule "Geschwister Scholl" (35 Läufer) und der Schule an der Stepenitz (3 Läufer). Sie erhielten Geldpreise in Höhe von 150, 100 bzw. 50 Euro, gesponsert von der Sparkasse Prignitz.
Bei den Erwachsenen gewann die Teamwertung der Landkreis Prignitz mit elf Läufern. Dafür gab es die Siegertorte von der Bäckerei Eichler aus Perleberg. Mit neun Läufern war die Kinder- und Jugendwohngruppe "Haus Lilienhof" am Start. Sie dürfen sich über eine Kahnfahrt auf der Stepenitz freuen, gesponsert von der Neuen Mühle Perleberg. Die Laufgruppe Jahn Lanz, die mit vier Läufern dabei war, belegt in der Teamwertung Platz drei. Die Rolandstadt Perleberg lädt sie dafür zu einer Stadtführung ein.
Schnellster Läufer auf der 7-Kilometer-Strecke war Maik Waldburger (27:25 Minuten/Ruppiner Sportverein Maulwürfe Triathlon). Erster im Ziel nach 14 Kilometern war Maximilian Wegert (57:15 Minuten/LG Oberhavel).
Ein ausführlicher Bericht folgt am Montag.

Lokales Bündnis lädt ein zum Familientag im Freibad
(08.05.2025)Das lokale Bündnis für Familie Perleberg lädt alle Familien herzlich ein, am 4. Juni ab 15 Uhr einen Familientag im Freibad Perleberg zu erleben! Freuen Sie sich auf einen bunten Nachmittag voller Attraktionen, Spaß und gemeinsamer Erlebnisse.
Das Freibad wird die beliebten Schwimmbecken und Rutschen bereithalten und die Bündnispartner eine Vielzahl von Aktivitäten, die für Groß und Klein geeignet sind. Von Entenangeln über Riesenseifenblasen bis hin zu spannenden Interaktionsspielen – es ist für jeden etwas dabei! Lassen Sie sich überraschen und nehmen Sie an den verschiedenen Stationen teil, die von unseren zahlreichen Bündnispartnern angeboten werden.
Ein besonderes Highlight wird der Auftritt der Tanzschule „Quer durch die Gasse“ sein. Die kleinen Tänzerinnen und Tänzer zeigen ihr Können mit flotten Schritten, während die älteren Schüler beeindruckende Choreografien präsentieren.
„Wir freuen uns auf Kinder, Jugendliche, Senioren und Familien aus Perleberg und Umgebung. Das Gelände des Freibades verwandelt sich in einen großen Mitmachplatz und ich bin sicher, wir erleben gemeinsam einen tollen Nachmittag.“ sagt Bündniskoordinatorin Beate Mundt.
Die Freiwillige Feuerwehr Stadt Perleberg wird natürlich dabei sein und sich den Besuchern präsentieren. Ein spannender Einblick in die Arbeit der Feuerwehr erwartet Sie!
Der Aufruf lautet also: "Kommen Sie vorbei, bringen Sie Ihre Familie und Freunde mit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!"

Anradeln 2025: Sternfahrt nach Kyritz an der Knatter – Perleberger Radler werden herzlich aufgerufen
(01.04.2025)Am 10. Mai beginnt mit dem Anradeln ganz offiziell die Prignitzer Radfahrsaison und führt die hiesigen Radler in diesem Jahr nach Kyritz an den Untersee.
Im Perleberger Kulturamt laufen bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren. Treffpunkt wird für die Radler der Busbahnhof der Rolandstadt sein. Dort erwartet die zuvor angemeldeten Teilnehmer ab 7.30 Uhr die Verladung der Räder, denn die erste Etappe wird mit einem organisierten Bus nach Pritzwalk zurückgelegt.
In Pritzwalk an der Museumsfabrik steigen die Perleberger und Pritzwalker dann gemeinsam auf die Räder, um über Beveringen, Alt Krüssow, Neu Krüssow, Wilmersdorf, Heiligengrabe, Heidelberg, Blumenthal, Rosenwinkel, Wutike, Drewen, Grünfelde, Rüdow, Wolfswinkel nach Kyritz an den Untersee zu fahren. Circa 45,2 Kilometer lang ist diese Strecke. An Mario Hunds Angelteichen „Zur Forelle“ in Blumenthal wird eine Pause eingelegt und dort können die Radler sich kurz stärken.
An der Seepromenade des Untersees erwartet die Radler ein Fest zur Saisoneröffnung mit Musik, Gastronomie und zahlreichen Mitmach- und Informationsangeboten.
Dort werden der jüngste und der älteste Radler und die meistgefahrenen Kilometer gekrönt und es gibt eine Tombola mit spannenden Preisen.
Wer am Anradeln für die Rolandstadt Perleberg dabei sein möchte, der wird gebeten, sich bis zum 24. April anzumelden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es für den Radtransport nur eine begrenzte Kapazität von 14 Rädern gibt. Somit sollten Interessierte sich schnellstmöglich anmelden. Für die Nutzung der organsierten Busfahrt nach Pritzwalk sowie von Kyritz zurück nach Perleberg wird bei der Anmeldung ein Unkostenbeitrag von 10 Euro erhoben.
Anmeldungen erfolgen über die Stadtinformation Perleberg, Großer Markt 12, Telefon: 03876 781-522, E-Mail: .

Neueröffnung in Perleberg: Am Großen Markt 7 wird ein Traum wahr
(31.03.2025)Einen bedeutenden Schritt in die Selbstständigkeit machte am Sonnabend Mandy Karstedt mit der Eröffnung ihres neuen Studios für Kosmetik und Fußpflege in Perlebergs bester Lage, am Großen Markt 7. Die Freude ist groß, als zahlreiche Stammkunden, Freunde und Wegbegleiter Mandy Karstedt an diesem besonderen Tag begleiteten und gemeinsam mit ihr den gelungenen Start in die Selbstständigkeit feiern.
Zur feierlichen Eröffnung sind auch Bürgermeister Axel Schmidt und Jens Knauer, Leerstandsmanager des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz, gekommen, wünschen Mandy Karstedt viel Erfolg für ihr neues Lebens-Kapitel, überbrachten ihr ein Hufeisen als Symbol für einen erfolgreichen Start.
„Ich wollte etwas Neues wagen und habe mich ganz bewusst für die Selbstständigkeit entschieden“, erzählt die frischgebackene Unternehmerin voller Begeisterung.
Ihr Studio, modern und stilvoll eingerichtet, bietet eine Wohlfühlatmosphäre zum Entspannen und Genießen. Hier können Kunden in angenehmem Ambiente verwöhnt werden und sich eine kleine Auszeit vom Alltag gönnen.
Mit jahrelanger Erfahrung in der Kosmetik- und Fußpflegebranche ist Mandy Karstedt in Perleberg bestens bekannt. Seit 2002 verschönert und verwöhnt sie ihre Kundinnen und Kunden mit Leidenschaft und Fachkompetenz. Dass so viele Stammgäste zur Eröffnung des eigenen Studios erschienen sind, spricht für die hohe Wertschätzung, die ihr entgegengebracht wird.
Wer sich selbst davon überzeugen möchte, kann Termine telefonisch unter 0152 54152315 vereinbaren.
Mandy Karstedt zeigt mit ihrem Mut und ihrer Begeisterung, dass es sich lohnt, Träume zu verwirklichen. Perleberg gewinnt mit ihrem neuen Studio einen weiteren Ort, an dem sich Menschen wohlfühlen und entspannen können. Viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft!

Genuss für die Sinne! Produktvorstellungen in der Stadtinformation
(28.03.2025)Ab sofort verkauft die Stadtinformation Perleberg den „Rolandtrunk“ und den „Scharfen Roland“ von der Wittstocker Likörmanufaktur. Der „Rolandtrunk“ ist in der Geschmacksrichtung Rhabarber/Vanille und der „Scharfe Roland“ in der Richtung Beerenfrüchte/Jalapeño erhältlich. Die praktischen 200-ml-Flaschen eignen sich hervorragend als Geschenk oder Souvenir aus der Rolandstadt und sind zum Preis von 10 Euro pro Flasche erhältlich. Diese Liköre wurde eigens für Perleberg und den bevorstehenden BRANDENBURG-TAG 2025 entwickelt.
Neben den Likören, gibt es nun auch eine neue Perleberg-Fahne. Ob zum BRANDENBURG-TAG 2025, zu anderen Veranstaltungen oder zum Dekorieren des eigenen Fahnenmastes – die Fahne in zwei attraktiven Formaten setzt ein starkes Zeichen:
• Querformat: 1200 mm x 900 mm zum Preis von 18,99 Euro
• Hochformat: 700 mm x 1200 mm für 16,50 Euro.
Die Fahne besticht durch ihre hochwertige Verarbeitung und ist ein Blickfang bei jeder Gelegenheit. Sie eignet sich hervorragend für die repräsentative Darstellung der Stadt Perleberg oder als stilvolle Dekoration. Auch für ehemalige Perleberger ist es ein schönes Geschenk aus der Heimat.
Die Produkte können in der Stadtinformation Perleberg, Großer Markt 12, solange der Vorrat reicht käuflich erworben werden.

Co-Working-Space findet neue Heimstätte im Kaiserlichen Postamt
(28.03.2025)Der Co-Working-Space „Hallo Perle“ hat seit der vergangenen Woche eine neue Heimstätte. Der inzwischen dritte Standort wurde im historischen Kaiserlichen Postamt feierlich eröffnet. Damit schafft die Rolandstadt Perleberg eine moderne Infrastruktur für Selbstständige, die flexible Arbeitsmöglichkeiten in einem kreativen Umfeld suchen.
Ein historischer Ort mit Zukunft
Im Kaiserlichen Postamt, einem Wahrzeichen der Stadt, wurden in den letzten Monaten die Räumlichkeiten für den neuen Co-Working-Space-Standort aufwendig saniert und in einen modernen Arbeitsbereich verwandelt. Die Verbindung von historischer Architektur und zeitgemäßer Arbeitswelt verleiht dem Standort eine einzigartige Atmosphäre. Die neuen Räumlichkeiten bieten Arbeitsplätze und einen Konferenzraum.
Koordinatorin Maria Pegelow schwärmt schon jetzt von dem schönen Innenhof: „Inspirierende Pausen sind auch wichtig. Der Austausch zwischen den Co-Workern ist Teil des Konzepts und macht einen Co-Working-Space attraktiv." Sie bedankt sich im Namen der Co-Worker für die Unterstützung der Stadt Perleberg und bei ihren Kolleginnen des Technologie- und Gewerbezentrums Prignitz (TGZ). Sandra Perabo, Geschäftsführerin des TGZ, betont, wie wichtig der Standort für die weitere Entwicklung des leerstehenden Gebäudes im Herzen der Altstadt ist. Bürgermeister Axel Schmidt erklärt, dass nun ein erster Schritt für die Zwischennutzung des Postgebäudes getan ist.
Doch auch andere Zwischennutzungen hat es hier inzwischen gegeben, so beispielsweise die Rave-Party des DJ-Kollektivs Prignitzkombinat. „Wenn die Arbeiten am Großen Markt 10 abgeschlossen sind, widmen wir uns der Sanierung des Kaiserlichen Postamts", so der Bürgermeister.
Feierliche Eröffnung mit prominenten Gästen
In Anwesenheit eines RBB-Fernsehteams wurde der Co-Working-Space durch Bürgermeister Axel Schmidt, Bauamtsleiter Hagen Boddin, TGZ-Geschäftsführerin Sandra Perabo und Koordinatorin Maria Pegelow feierlich eröffnet. Stadtverordnete, neugierige Nachbarn und befreundete Co-Worker sind ebenfalls gekommen und bestaunten die neuen Räumlichkeiten. „Besonders der Ausblick über die Dächer ist für mich traumhaft", schwärmt Co-Worker Julian Müller. Viele Gäste ließen ebenfalls ihren Blick in Richtung Rathaus schweifen. Alle sind sich einig: Hier ist ein besonders schöner Arbeitsplatz entstanden, der ganz besondere Perspektiven auf Perleberg ermöglicht.
Flexible Nutzungsmöglichkeiten
Der Co-Working-Space steht Freiberuflern, Unternehmen und Projektteams offen. Nutzer können zwischen verschiedenen Modellen wählen – von Tagespässen bis hin zu festen Arbeitsplätzen.
Einladung zum Kennenlernen
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild vom neuen Coworking Space zu machen. Weitere Informationen zu den Angeboten und Buchungsmöglichkeiten finden sich unter https://tgz-prignitz.de/coworking/.

Sportlerehrung RWK 2025
(25.03.2025)Am Sonntag fand in der Perleberger Rolandhalle die feierliche Sportlerehrung des Regionalen Wachstumskerns Prignitz (RWK) statt. In festlichem Rahmen wurden Sportlerinnen und Sportler aus der Region für ihre herausragenden Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet.
Neben den Ehrungen für sportliche Erfolge wurden auch Trainer, Ehrenamtliche und Vereine für ihr besonderes Engagement im Sport gewürdigt. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Sports für die Region und bot eine Gelegenheit, die Vielfalt und den Teamgeist innerhalb der Sportgemeinschaft zu feiern.
Die Stadt Perleberg dankt allen Beteiligten und Gästen für eine gelungene Veranstaltung und gratuliert den ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportlern herzlich zu ihren Erfolgen. Ein ganz besonderer Dank geht an die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz für das zur Verfügung stellen einer Geldspende an zwei Sportvereine des RWK.
| Name | Vorname | Verein | Grund der Ehrung |
| Abukhanov | Miakhdi | Boxclub Redtel | Bronzemedaille Landesmeisterschaften U17, 70 kg, 10.03.24 in Frankfurt Oder |
| Alajeli | Mohamed | Boxclub Redtel | Bronzemedaille Landesmeisterschaften U15, +80kg, 16.03.24 in Frankfurt Oder |
| Alizada | Hussein | Boxclub Redtel | Bronzemedaille Landesmeisterschaften U17, 75kg, 09.03.24 in Frankfurt Oder |
| Alizada | Zahra | Boxclub Redtel | Silbermedaille Landesmeisterschaften Elite, 60 kg, 17.03.24 in Frankfurt Oder |
| Alshwiki | Laith | Boxclub Redtel | Landesmeister U15, 42 kg, 17.03.24 in Frankfurt Oder |
| Balaki | Dahab | Boxclub Redtel | Landesmeisterin U17, 54 kg, 24.03.24 in Straußberg Silbermedaille Deutsche Meisterschaften U15, 52kg, 19.04.24 in Chemnitz |
| Chakaev | Abubakar | Boxclub Redtel | Bronzemedaille Landesmeisterschaften U13, 52 kg, 16.03.24 in Frankfurt Oder |
| Duca | David | Boxclub Redtel | Bronzemedaille Landesmeisterschaften U13, 34 kg, 09.03.24 in Frankfurt Oder |
| Dzugiraev | Mansur | Boxclub Redtel | Silbermedaille Landesmeisterschaften U15, 16.03.24 in Frankfurt Oder Bronzemedaille Deutsche Meisterschaften U15, 50 kg, 10.05.24 in Lindow |
| Dzugiraev | Muslim | Boxclub Redtel | Landesmeister U17, 63 kg, 10.03.24 in Frankfurt Oder |
| Golembiowski | Clara | SSV Einheit Perleberg | Bronzemedaille Landesmeisterschaften 50m, AK W10, 02.03.24 in Potsdam Bronzemedaille Landesmeisterschaften Weitsprung, AK W10, 02.03.24 in Potsdam |
| Hasso | Nassela | Boxclub Redtel | Landesmeisterin U15, 63 kg, 16.03.24 in Frankfurt Oder |
| Hasso | Rouhef | Boxclub Redtel | Landesmeisterin U17, 63 kg, 16.03.24 in Frankfurt Oder |
| Herold | Lea | Boxclub Redtel | Silbermedaille Landesmeisterschaften U17, +80kg, 24.03.24 in Straußberg Bronzemedaille Deutsche Meisterschaften U17, +80kg, 18.04.24 in Chemnitz |
| Hoheisel | Michael | SV Blau Weiss Perleberg | Seit über 30 Jahren im Vorstand, seit 27 Jahren Vorsitzender entwickelte Verein zu zweitgrößtem in der Stadt |
| Kiencke | Jürgen | Boxclub Redtel | Trainer, maßgeblicher Anteil an den großen und vielen Erfolgen des Boxclubs, die in 2024 noch einmal gesteigert wurden |
| Kulaev | Ibragim | Boxclub Redtel | Landesmeister U15, 34 kg, 16.03.24 in Frankfurt Oder |
| Loock | Katharina | SSV Einheit Perleberg | Engagement Trainertätigkeit und Vereinsunterstützung |
| Loock | Yvonne | SSV Einheit Perleberg | Landesmeisterin 1.500m (5:36,26min), AK W45, 25.05.24 in Königs Wusterhausen |
| Magomadov | Amir | Boxclub Redtel | Silbermedaille Landesmeisterschaften U13, 38 kg, 09.03.24 in Frankfurt Oder |
| Magomadov | Ikhsan | Boxclub Redtel | Bronzemedaille Landesmeisterschaften U17, 63 kg, 16.03.24 in Frankfurt Oder |
| Milkowski | Katja | SSV Einheit Perleberg | Engagement Trainertätigkeit und Vereinsunterstützung |
| Müller | Torsten | ESV Perleberg | Vorstandsvorsitzender, langjähriger Funktionär großes Engagement im Verein |
| Munaev | Ibragim | Boxclub Redtel | Landesmeister U17, 63 kg, 17.03.24 in Frankfurt Oder |
| Münzel | Talea | SSV Einheit Perleberg | Landesmeisterin Diskuswurf, AK W13, 15.06.24 in Ludwigsfelde Landesmeisterin Kugelstoßen, AK W13, 15.06.24 in Ludwigsfelde Bronzemedaille Landesmeisterschaften Kugelstoßen, AK W13, 02.03.24 in Potsdam Berufung in Landesauswahl für 5-Länder-Vergleich in Riesa am 14.09.24 => Goldmedaille Berufung in Landeskader Wurf/Stoß für 2025 |
| Nahler | Anja | SG Traktor Perleberg | gute Kreisligaspielerin; Engagement im Verein |
| Nahler | Lilly | SG Traktor Perleberg | gute Nachwuchsspielerin mit viel Ehrgeiz |
| Plokarz | Frank | SSV Einheit Perleberg | Engagement im Verein, Vorsitzender viele Jahre bereits Leiter Abteilung Fußball und Vorstandsmitglied spielt noch aktiv in Ü50 |
| Rauhe | Philip | SSV Einheit Perleberg | Silbermedaille Landesmeisterschaften 50m, AK M11, 16.06.24 in Ludwigsfelde Silbermedaille Landesmeisterschaften 4x50m, AK M U12, 02.03.24 in Potsdam Bronzemedaille Landesmeisterschaften 4x50m, AK M U12, 16.06.24 in Ludwigsfelde Berufung in Landeskader Sprint/Hürden für 2025 |
| Redder | Finley | Boxclub Redtel | Bronzemedaille Landesmeisterschaften U17, 57 kg, 10.03.24 in Frankfurt Oder |
| Runge | Til | SG Traktor Perleberg | maßgeblicher Anteil an Klassenerhalt in 2. Bundesliga |
| Schade | Emma | SSV Einheit Perleberg | 2022 Vizemeister mit Landesauswahl 06/2023 + 04/2024 NOFV Meister der Landesauswahlmannschaften seit 09/2024 U14-Spielerin im erweiterten Kader der U15-Nationalmannschaft seit Saison 2023/2024 Zweitspielrecht beim VfL Wolfsburg |
| Schreiber | Leo | SSV Einheit Perleberg | Landesmeister Hochsprung, AK M11, 16.06.24 in Ludwigsfelde Silbermedaille Landesmeisterschaften 4x50m, AK M U12, 02.03.24 in Potsdam Bronzemedaille Landesmeisterschaften 4x50m, AK M U12, 16.06.24 in Ludwigsfelde |
| Schulze | Anny | Boxclub Redtel | Landesmeisterin U17, +80 kg, 24.03.24 in Straußberg Bronzemedaille Deutsche Meisterschaften U17, +80 kg, 18.04.24 in Chemnitz |
| Schwarzer | Lukas | SSV Einheit Perleberg | Landesmeister Mehrkampf, AK M11, 17.02.2024 in Cottbus Landesmeister 800m, AK M11, 16.06.24 in Ludwigsfelde Silbermedaille Landesmeisterschaften 4x50m, AK M U12, 02.03.24 in Potsdam Bronzemedaille Landesmeisterschaften 800m, AK M11, 02.03.24 in Potsdam Bronzemedaille Crosslauflandesmeisterschaften, AK M11, 16.11.24 in Berlin Bronzemedaille Landesmeisterschaften Ballwurf, AK M11, 16.06.24 in Ludwigsfelde Berufung in Landeskader Lauf/Gehen für 2025 |
| Soltani | Ali | Boxclub Redtel | Landesmeister U15, 66 kg, 24.03.24 in Straußberg |
| Stengler | Alex | Boxclub Redtel | Landesmeister Männer, +94kg, 24.03.24 in Straußberg |
| Stepanjan | Chosrow | Blau-Weiss Perleberg/Judo | langjähriges großes Engagement und Unterstützung im Verein |
| Stoika | Sascha | Boxclub Redtel | Landesmeister U19, 67 kg, 24.03.24 in Straußberg |
| Strecker | Vanessa | Boxclub Redtel | Landesmeisterin U17, 24.03.24 in Straußberg Silbermedaille Deutsche Meisterschaften U17, 19.04.24 in Chemnitz Silbermedaille Deutsche Meisterschaften U17, 48kg, 19.04.24 in Köln |
| Trán Lè Thu | Há | SSV Einheit Perleberg | Bronzemedaille Landesmeisterschaften Speerwurf, AK W13, 15.06.24 in Ludwigsfelde Bronzemedaille Landesmeisterschaften Ballwurf, AK W13, 15.06.24 in Ludwigsfelde Berufung in Landesauswahl für 5-Länder-Vergleich in Riesa am 14.09.24 => Goldmedaille Berufung in Landeskader Wurf/Stoß für 2025 |
| Ustarkhanov | Akram | Boxclub Redtel | Silbermedaille Landesmeisterschaften U13, 09.03.24 in Frankfurt Oder |
| Wiencke | Aron | Boxclub Redtel | Bronzemedaille Landesmeisterschaften U17, +80kg, 16.03.24 in Frankfurt Oder |
| Wille | Gerd | Boxclub Redtel | Kampfrichterobmann des Amateur-Box-Verbandes Landes Brandenburg (ABVLB) und Beiratsmitglied im Boxclub Redtel |

RAVE CONNECTION IN PERLEBERG: DJ-CONTEST UND LEGENDÄRE NACHT IN DER ALTEN POST
(25.03.2025)Es war wieder soweit: In der historischen Kulisse der alten Post in Perleberg verwandelte sich die Schalterhalle in einen pulsierenden Dancefloor. Namhafte DJs, darunter TiefundTon, brachten die Menge zum Beben, während Veranstalter und DJ Roy Hartung die Prignitzer Jugend erneut zu einer besonderen Partynacht einlud.
Nach Locations wie der Wunderblutkirche und dem ehemaligen Kaufhaus in Wittenberge fand die legendäre Veranstaltung bereits zum zweiten Mal in der alten Post statt – einem Ort, der mit seiner Club-Atmosphäre die perfekte Kulisse für einen unvergesslichen Abend bot. Die Stadt Perleberg als Eigentümerin der alten Post hatte die Voraussetzung für die Nutzung des Objekts geschaffen und damit Ideen zur Belebung der Innenstadt tatkräftig unterstützt.
JUNGE TALENTE AM MISCHPULT – DER DJ-CONTEST
Doch bevor die Nacht durchstartete, stand am Nachmittag ein besonderes Highlight auf dem Programm: Gemeinsam mit der City Initiative, dem Kulturkombinat und dem Stadtlabor wurde ein DJ-Contest ins Leben gerufen. Nachwuchs-DJs hatten hier die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich einer Fachjury zu präsentieren.
Entscheidend für den Sieg waren technische Präzision, saubere Übergänge und das Gespür für den perfekten Beat – essenzielle Fähigkeiten, um die Tanzfläche in Bewegung zu halten. Am meisten überzeugen konnte Leon Kaak aus Wittenberge, der sich den ersten Platz sicherte. Der zweite Platz ging an Dustin Roder aus Perleberg.
„Es ist wichtig, dass junge Talente aus der Region eine Plattform bekommen – eine Wiederholung des Contests wäre wünschenswert“, resümierte Jury-Mitglied DJ Nik Night.
DIE ÜBERRASCHUNG: EIN AUFTRITT AM ABEND
Für die beiden Gewinner hielt Roy Hartung eine besondere Überraschung bereit: Sie durften die RAVE CONNECTION am Abend in der alten Post eröffnen. Mit energiegeladenen Beats und kreativen Mixes stimmten sie das Publikum auf eine lange Partynacht ein.
Ein gelungener Abend, der eindrucksvoll bewies, wie viel Talent in der Region steckt – und der sicherlich nicht der letzte seiner Art war!
HINTERGRUND ZUR VERANSTALTUNG
Die City Initiative Perleberg e.V. und das Kulturkombinat hatten sich 2024 am Innenstadtwettbewerb Brandenburg beteiligt und mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Neue Ideen an unerhörten Orten“ den zweiten Platz in der Kategorie Konzepte belegt. Mit dem Konzept soll neues Leben in alten Mauern eingehaucht und Menschen zusammengebracht werden – und das genau dort, wo es sie braucht: in der Innenstadt. Weitere Veranstaltungen fanden bereits im Hoffmann Hotel und im Speicher statt.

Hier finden Sie am Wahlabend die Wahlergebnisse
(21.02.2025)
Link zu den vorläufigen Ergebnissen der Bundestagswahl 2025

PERLENPRACHT-AKTUELL Newsletter BRANDENBURG-TAG 2025 – Ausgabe Nr. 1
(03.02.2025)Wir freuen uns, Ihnen die erste Ausgabe unseres Newsletters „PERLENPRACHT-AKTUELL“ zum BRANDENBURG-TAG 2025 in Perleberg zu präsentieren! Vom 12. bis 14. September 2025 wird das große Landesfest unter dem Motto „Perlenpracht Mitgemacht!“ in der Rolandstadt stattfinden. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit vielen spannenden und unterhaltsamen Erlebnissen, die dieses Ereignis unvergesslich machen werden.
In den kommenden Ausgaben versorgen wir Sie mit allen wichtigen Informationen zur weiteren Planung des BRANDENBURG-TAGES 2025.
Im Januar 2025 konnten wir uns erfolgreich auf der Grünen Woche in Berlin präsentieren und zahlreiche interessante Gespräche mit Unternehmen und Gästen führen. Zudem waren wir beim Neujahrsempfang des Regionalen Wachstumskernes Prignitz vertreten, wo wir wertvolle Kontakte knüpfen und inspirierende Gespräche führen konnten. Es war ein gelungener Auftakt ins neue Jahr und mit viel Vorfreude blicken wir auf die kommenden Monate.
Haben Sie Interesse, sich als Aussteller für den BRANDENBURG-TAG 2025 anzumelden? Dann nutzen Sie die Möglichkeit auf unserer Website: https://bbt2025.stadt-perleberg.de/. Besonders hervorzuheben ist, dass sich Vereine kostenlos präsentieren können – eine ideale Gelegenheit, Ihre Angebote einem breiten Publikum vorzustellen!
Wir laden Sie herzlich zur Informationsveranstaltung des BRANDENBURG-TAGES ein. Diese findet am 10. Februar 2025 um 18:00 Uhr im Kaisersaal des Hotels Deutscher Kaiser, Bäckerstraße 18 in Perleberg statt. Kommen Sie vorbei, um mehr über den aktuellen Stand der Planungen zu erfahren und sich über Mitwirkungsmöglichkeiten auszutauschen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bleiben Sie immer auf dem Laufenden und verfolgen Sie alle Updates und Neuigkeiten rund um den BRANDENBURG-TAG 2025 auch auf Instagram unter @brandenburgtag2025.
Für Fragen oder weitere Informationen steht Ihnen das Organisationsteam des BRANDENBURG-TAGES 2025 zur Verfügung: telefonisch unter (03876) 781 402 oder per E-Mail an .
Mit freundlichen Grüßen
Das Organisationsteam des BRANDENBURG-TAGES 2025

Verkehrsinformation: Verkehrssicherung Reetzer Straße ab dem 05.12.2024
(04.12.2024)Bei einer routinemäßigen Überprüfung der Straße wurden in der Reetzer Straße in einem Bereich stadtauswärts in Richtung Groß Buchholz Tragwerksschäden festgestellt. Diese Schäden haben zur Folge, dass sich ein Teil der Straße abgesenkt hat.
Aufgrund dieser Schäden muss der Bereich für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t, einschließlich ihrer Anhänger und für
Zugmaschinen (Lkw) gesperrt werden! Die Sperrung für alle Lkw soll im Laufe des 05.12.2024 eingerichtet werden.
Lkw, die von Groß Buchholz / Groß Linde kommen, können dann nur noch bis zur Einfahrt Perlhof fahren, es gibt hier keine Wendemöglichkeiten!
Letzte Abfahrtsmöglichkeit ist nach Groß Linde bzw. Groß Buchholz. Lkw, die von Perleberg (Kreisverkehr Hamburger Straße / Reetzer Straße) kommen,
können dann nur noch bis zur Kreuzung „Neue Mühle“ fahren. Auch hier besteht keine Wendemöglichkeit! Hier sollte schon im Kreisverkehr rechtzeitig
die Fahrtrichtung beachtet werden. Wir bitten die Anlieger, ihre Lieferanten drüber zu informieren.
Personenkraftwagen und Kraftomnibusse sind von dieser Sperrung nicht betroffen.
Über die Dauer der Einschränkungen kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Information gegeben werden.
Bei Fragen zur Verkehrsführung wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (03876) 781 344 oder der E-Mail-Adresse
an das Sachgebiet Bürgerbüro und Ordnungsangelegenheiten.
Bei Fragen zum Straßenzustand wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer (03876) 781 622 oder der E-Mail-Adresse
an den Sachbereich Tiefbau.
Rumänisch-orthodoxe Kirchengemeinde feiert mit Gästen ihr jährliches Kirchenfest
(03.12.2024)Jeden Sonntag findet in der Quitzower Dorfkirche ein Gottesdienst der rumänisch-orthodoxen Gemeinde statt. Einmal im Jahr gibt es dann das Kirchenfest der Gemeinde. So auch am Vorabend des ersten Advents.
40 Christen sind zum Gottesdienst gekommen, darunter Quitzows Ortsvorsteher Armin Schwarz sowie Klaus Voigt, der als ehemaliger Vion-Geschäftsführer bis heute den Kontakt zu seinen früheren Mitarbeitern hält.
Grund zum Feiern gab es am Sonnabend, dem Feiertag des Heiligen Andreas, einige. „Alle, die André oder Andreas heißen haben heute auch ihren Namenstag“, so der Perleberger Pater Calin Carmaciu in seiner Predigt. Außerdem gefeiert werden im Gottesdienst Maria und der Heilige Nikolaus.
Die beiden Perleberger Pater Calin Carmaciu und Ilie Uta gestalteten gemeinsam mit ihren Amtsbrüdern Pater Clement Lodroman, Diacon Iustin Bica sowie Pater Nicolae Bogdan Negru Aman den zweistündigen Gottesdienst.
Anschließend geht es in den Speisesaal der Agrargenossenschaft Quitzow zur brüderlichen Agape, dem gemeinsamen Mittagessen. Hier stoßen Pfarrerin Verena Mittermaier, Klaus-Dieter Graf und Gerhard Gunske vom Gesamtgemeindekirchenrat Perleberg-Land sowie Helge Milatz, Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Quitzow, hinzu.
„Es ist ein gutes Miteinander hier in Quitzow, dass wir seit nunmehr dreieinhalb Jahren pflegen“, so Pater Calin Carmaciu. „Seit dem Frühjahr 2021 ist es ein freundliches und friedliches Zusammensein. Damit bedankt er sich bei allen im Dorf und bei der evangelischen Kirche, die dies von Beginn an ermöglicht haben.
Auch für den Quitzower Ortsvorsteher Armin Schwarz ist die rumänisch-orthodoxe Gemeinde eine Bereicherung für das Dorfleben. Sie hätten nicht nur für die Belebung der Kirche gesorgt, „sie bringen sich auch ins Dorfleben ein“. Dabei erinnert er sich auch an die gelungene 725-Jahr-Feier im Sommer.
Beim gemeinsamen Essen kommen die Pater und die Gemeindemitglieder mit ihren deutschen Gästen ins Gespräch. Dabei wird einmal mehr das gute Miteinander deutlich, dass beide Seiten an diesem Tag immer wieder hervorheben.
Gemeinsame Stadtverordnetenversammlung von Perleberg und Wittenberge
(28.11.2024)Am 27. November fand im Sitzungssaal des Wittenberger Rathauses eine gemeinsame Sitzung der Stadtverordnetenversammlungen der Städte Perleberg und Wittenberge statt. Dabei beschlossen die Stadtverordneten beider Städte den Betrauungsakt für die Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz GmbH (TGZ Prignitz). Diese wird damit für weitere zwei Jahre mit der Wirtschaftsförderung der Städte Perleberg und Wittenberge beauftragt.
Zusätzlich erteilten die Stadtverordneten den Bürgermeistern von Perleberg und Wittenberge den Auftrag, im kommenden Jahr eine Geschäftsstelle des TGZ Prignitz in Perleberg zu etablieren.
Vor den Beschlussfassungen präsentierte Sandra Perabo, Geschäftsführerin der TGZ Prignitz GmbH, die vielfältigen Tätigkeiten des Zentrums. Diese umfassen unter anderem die Förderung von Ansiedlungen, die Betreuung bestehender Unternehmen sowie das Leerstands- und Gewerbeflächenmanagement. Darüber hinaus trägt das TGZ mit wirtschaftsorientierter Öffentlichkeitsarbeit zur Profilierung des gemeinsamen Wirtschaftsstandorts Perleberg und Wittenberge bei. Weitere Aufgaben sind die Förderung von Innovationen, die Begleitung von Gründungen sowie die Koordinierung des Regionalen Wachstumskerns (RWK) Prignitz.
Die Grundlage für die gemeinsame Wirtschaftsförderung der Städte wurde bereits 2016 gelegt. Am 23. November 2016 fassten die Stadtverordneten beider Städte den Beschluss zur Kooperation, der auch die Umwandlung des TGZ Prignitz in eine gemeinsame GmbH umfasste.

Weihnachtsbaum vor dem Rathaus aufgestellt – Festliche Stimmung in Perleberg
(26.11.2024)Der Weihnachtsbaum vor dem Rathaus in Perleberg steht! Mit seiner beeindruckenden Höhe von 12 Metern und festlicher Beleuchtung wird die Blautanne die Innenstadt in weihnachtlichem Glanz erstrahlen lassen.
„Der Weihnachtsbaum ist jedes Jahr ein Highlight für die Einwohnerinnen und Einwohner von Perleberg und ein Symbol für die Adventszeit und das Miteinander in unserer Stadt “, betont Bürgermeister Axel Schmidt.
Der Baum stammt von Christiane und Joachim Kube aus Perleberg. Bereits vor rund zwei Jahren hatte Joachim Kube entschieden, die Blautanne der Stadt zu stiften. Leider ist Joachim Kube kürzlich verstorben. Seiner Ehefrau war es jedoch wichtig, seinen Wunsch zu erfüllen und die Blautanne als Weihnachtsbaum für den Großen Markt zu spenden. Die Stadt Perleberg bedankt sich herzlich, verbunden mit aufrichtiger Anteilnahme. Entsprechend des Wunsches wird die Stadt Perleberg den Baum in einen schönen Lichterbaum verwandeln.
Dank der Firma Schröder Transporte und der Hilfe des Stadtbetriebshofes wurde die Tanne transportiert und aufgestellt. Die Beleuchtung und Dekoration werden in den kommenden Tagen fertiggestellt, sodass der Weihnachtsbaum pünktlich zum Lichterfest am 30.11.2024 erstrahlen kann. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich eingeladen, den Baum zu bestaunen und sich auf die bevorstehenden Festtage einzustimmen.

Weiterhin Verkehrseinschränkungen in der Grabenstraße
(08.11.2024)Die Bauarbeiten in der Grabenstraße gehen weiter, damit werden die Sperrmaßnahmen bis zum 20. Oktober verlängert. Dann sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
Grund dafür sind Tiefbauarbeiten zur Verlegung einer Gasleitung und zur Sanierung der Hausanschlüsse. Die Arbeiten werden zum Teil unter Vollsperrung durchgeführt.
Die Vollsperrung wird in Bauabschnitte unterteilt und nur einige Tage je Bauabschnitt aufrechterhalten, danach wird die Durchfahrt bis zum nächsten Bauabschnitt gewährleistet sein.
Anwohner, Anwohnerinnen und Gewerbetreibende werden rechtzeitig informiert.
Der angrenzende Gehweg bleibt frei. Die Erreichbarkeit der betroffenen Grundstücke wird grundsätzlich fußläufig möglich sein.
Bei Fragen hinsichtlich des Bauvorhabens wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (03876) 782-0 an die PVU Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH oder an das Bauunternehmen Horsthemke & Fischer GmbH (Telefon: (03876) 787 020).

Stadtverwaltung und nachgeordnete Einrichtungen sind am 1. November geschlossen – Stadtinformation sowie das Stadt- und Regionalmuseum haben geöffnet
(18.10.2024)Die Stadtverwaltung sowie die nachgeordneten Einrichtungen bleiben am Brückentag, dem 1. November, geschlossen. Am Montag, den 4. November, sind dann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zu erreichen.
Geöffnet sind am Brückentag die Stadtinformation am Großer Markt 12 sowie das Stadt- und Regionalmuseum.
Auf Besucher sind die Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseums sowohl am 31. Oktober (Reformationstag) als auch am 1. und 3. November eingestellt. Sie erwarten diese an allen drei Tagen zwischen 11 und 16 Uhr.
Stadtinformation ab 1. November mit Winteröffnungszeiten
Die Stadtinformation hat am Brückentag, dem 1. November, ebenfalls geöffnet, beginnt an diesem Tag ihre Winteröffnungszeiten. Diese sind dann montags, mittwochs und freitags von 9 bis 15 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie sonnabends von 10 bis 12 Uhr.
Am 2. November bietet die Stadtinformation den Perlebergern und ihren Gästen eine Stadtführung an. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Roland. Die Bezahlung erfolgt vorab in der Stadtinformation.
Nach dem Reformationswochenende bleibt die Stadtinformation der Rolandstadt vom 4. bis 6. November geschlossen. An diesen Tagen findet hier eine Inventur statt.

Konzert mit Livekunst: Das Duo „Linebug“ zu Gast in der Stadtbibliothek BONA
(09.10.2024)Am 30. Oktober wird das dänische Duo „Linebug“ zu Gast in der Stadtbibliothek sein. Das Duo besteht aus der Sängerin und Songwriterin Line Bøgh und dem Digitalkünstler Christian Gundtoft. Das Paar ist im Jahr 2021 spontan von Kopenhagen in die Industriestadt Zeitz in Sachsen-Anhalt gezogen. 2019 entwickelten sie gemeinsam ein audiovisuelles Konzept, bei dem Christians Animationen und Zeichnungen, die einen engen Bezug zu Lines Songs haben, während des Konzerts auf eine Leinwand projiziert werden. Diese außergewöhnliche Form des digitalen Storytelling beeindruckte schon vor allem das deutsche Publikum.
Aus dem Pressetext:
„Die Vielseitigkeit von Linebug wird nicht nur durch ihre skandinavischen Melodien und die feenhafte Stimme von Line Bøgh repräsentiert, sondern auch durch die einzigartigen, handgezeichneten, animierten Musikvideos von Christian Gundtoft. Während ihrer Live-Performances werden diese zum Leben erweckt und so an die Wand projiziert, dass Line Teil einer Art überdimensionaler Graphic Novel wird. Das ist fantastisch und einzigartig inder heutigen Konzertlandschaft.“
Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr. Der Eintritt zur Veranstaltung kostet im Vorverkauf 5 Euro und an der Abendkasse 8 Euro.
Weitere Informationen zu Linebug finden Sie unter: www.linebug.net. Veranstaltungsankündigungen und weitere Angebote der Stadtbibliothek finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de.

Tierpark Perleberg blickt auf sein 60-jähriges Bestehen zurück – Zum Jubiläum gibt’s erstmals ein Tierpark-Magazin
(02.10.2024)Am 7. Oktober 1964 wurde der Perleberger Tierpark auf einer Fläche von vier Hektaren eröffnet.
Arno Dammann war der erste Tierparkleiter und übte diese Funktion ehrenamtlich aus. Auch die ersten Mitarbeiter – Peter Schilling, Waldemar Krüger und dessen Frau - agierten ehrenamtlich im Tierpark.
Die Besucher konnten zur damaligen Zeit Rothirsche, Rehe, Zwergziegen, einen Roten Milan sowie Mäusebussarde bestaunen.
Arno Dammann war es auch, der den Grundstein für einen Tierpark in der Rolandstadt legte. Vorschläge, diesen an der Neuen Mühle entstehen zu lassen, lehnte er ab und verwies auf die Hochwassergefahr. So entschied sich die Stadt für den jetzigen Standort im Perleberger Forst.
Bernhard Grunicke, Geschäftsführer des Tierparkfördervereins führt die Chronik und berichtet über die 60-jährige Entwicklung:
Bereits ein Jahr nach der Eröffnung, wurde die Fläche des Tierparks auf sieben Hektar erweitert. Die Sensation des Jahres 1965 dürften die beiden Braunbären Brummi und Ako gewesen sein, die in einem Straßenbahnwaggon gehalten wurden.
1966 wurde der Tierbestand sodann erweitert: Ponys, Hirsche, Polarhunde, Esel, Landschildkröten, Frettchen, Ziegen und Schafe kamen hinzu.
Die Braunbären zogen 1967 in ihr neues Gehege ein, das mit Lotto-Mitteln gebaut wurde. Heute befindet sich an dieser Stelle das Kattagehege.
Die Entwicklung ging rasant vorwärts. Der Eingang wurde erneuert und bekam ein neues Tor. Das Wirtschaftsgebäude, ein Pferdestall, das Futterlager sowie der erste Kiosk wurden erbaut.
1968 verließ Arno Dammann den Tierpark und ging nach Berlin. Werner Fraedrich, bekannt für seine Tierfotografie, wurde zum neuen Leiter des Tierparks ernannt.
Die Artenvielfalt des Tierparks nahm im Laufe der Jahre kontinuierlich zu.
Im Jahre 1971 wurde der Tierpark zur Filmkulisse des DDR-Fernsehens. Ein weiteres Highlight war das erste Kinder- und Familienfest des Heimattierparks, welches zur damaligen Zeit noch im Oktober stattfand.
Als 1975 Wilhelm Lüdke zum Tierparkleiter ernannt wurde, verfügt der Tierpark bereits über 270 Tiere. Als Gast aus Stralsund konnten die Besucher von Juni bis Oktober 1976 sogar einen Löwen bestaunen.
Der Tierbestand wuchs stetig und der Tierpark wurde immer weiter ausgebaut. Gern gesehen bei Groß und Klein ist bis heute der Nachwuchs. Die beliebten Bären sorgten in den 1970er und 1980er Jahren für reichlich Nachwuchs, wie in der Chronik zu lesen ist.
Im Jahr 1981 wurde die Tradition des im Juni stattfindenden Tierparkfestes ins Leben gerufen.
1983 können die Besucher 300 Tiere aus 63 Tierarten bestaunen.
Der Tierpark hat auch nach der Wende Bestand.
1992 wurde der Förderverein Tierpark Perleberg gegründet, dessen erster Vorsitzender Frank Fock war. Der Verein ist gemeinnützig und hat ein zentrales Ziel: Förderung des Tierschutzes.
1994 erfolgte die Erweiterung des Tierparkgeländes auf 15 Hektar, die Größe, die der Tierpark bis heute hat.
1997 übernimmt die GWG Wohnungsgesellschaft mbH die Trägerschaft für den Tierpark.
Fördermittel und Spenden sorgen dafür, dass sich der Tierpark immer weiterentwickelt.
2012 fand das erste Tierpatenfest statt. Der Förderverein freut sich über aktuelle und zukünftige Tierpatenschaften, die einen wichtigen Beitrag zum Wohl der Tiere im Tierpark leisten. Seit 2009 gelang es dem Verein bis heute nur aus Spendenmitteln in Höhe von über 300.000€, jedes Jahr ein neues Gehege zu bauen bzw. umfassend zu rekonstruieren und das ganz ohne Inanspruchnahme von Fördermitteln.
Tierpark-Magazin Fritz erscheint zum Jubiläum
Erstmals in der 60-jährigen Tierpark-Geschichte entstand ein Tierpark-Magazin. „Dieses haben wir aus Anlass des Geburtstages herausgegeben“, erzählt GWG-Geschäftsführer Ronald Otto. Zum Tierparkfest im Juni wurde es vorgestellt.
Und den Namen Fritz hat es nicht von ungefähr, denn Fritz, so heißt das Mufflon, das die Leser des Magazins in seiner lustigen und frechen Erzählweise durch den Tierpark begleitet. Darin vorgestellt werden auch die neue Tierparkleiterin Michèle Wendt und ihr Team. Michèle Wendt ist übrigens die fünfte Leiterin nach Arno Dammann (1964 bis 1968), Werner Fraedrich (1968 bis 1975), Wilhelm Lüdke (1975 bis 2010) und Michael Niesler (2010 bis 2023).
Wer also mehr über sie, die Erdmännchen, Alpakas, die Rauschuppenpythons und Co. erfahren möchte, der kann es im Tierpark-Magazin „Fritz“ nachlesen, das an der Kasse des Tierparks für zwei Euro erhältlich ist.
Enthalten ist im Magazin auch ein großer Übersichtsplan des Tierparks. Mit dem kann man die nächsten Tierparkbesuche planen, vielleicht ja sogar am 7. Oktober 2024, wenn der Perleberger Tierpark 60 Jahre alt wird.

Stadtverwaltung und nachgeordnete Einrichtungen sind am 4. Oktober geschlossen - Stadt- und Regionalmuseum geöffnet
(02.10.2024)Die Stadtverwaltung sowie die nachgeordneten Einrichtungen bleiben am Brückentag, den 4. Oktober, geschlossen.
Am Montag, den 7. Oktober, sind dann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zu erreichen.
Die Mitarbeiter des Stadt- und Regionalmuseums sind sowohl am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) als auch am 4. Oktober auf Besucher eingestellt.
Sie erwarten diese an beiden Tagen zwischen 11 und 16 Uhr.
Aus betrieblichen Gründen bleibt die Stadtinformation auf dem Großen Markt 12 von Donnerstag, 3.10. (Feiertag) bis Samstag, 05.10., geschlossen.
Am Montag, 07.10., sind die Mitarbeiter zu den gewohnten Öffnungszeiten (9 bis 16 Uhr) wieder für Sie erreichbar.
Für den nächsten Besuch können wir Ihnen folgendes empfehlen:
Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite und nun wird es Zeit für den goldenen Herbst. Jedoch kann auch der schönste Herbst schnell ins Wasser fallen. Damit man nicht im Regen steht, empfehlen wir unseren Regenschirm mit ausgewählten Sehenswürdigkeiten im fineArt Stil.
Für unterwegs gibt es die kleine handliche Variante als Knirps (17,95 €) oder für den großen Auftritt als Stockschirm (19,95 €).
Sie haben noch einen alten Regenschirm mit dem Wappen und der Stadtkarte der Rolandstadt? Dann können Sie sich freuen! Wir haben eine Neuauflage des alten Designs als Stockschirm für Ende des Jahres geplant.
Meldungen von Veranstaltungen an die Rolandstadt werden erbeten
(01.10.2024)Die Rolandstadt Perleberg bittet alle Veranstalter, Einrichtungen und Vereine ihre Aktionen und Veranstaltungen unter zu melden.
Bitte geben Sie nicht nur das Datum und den Ort Ihrer Veranstaltung an, sondern auch beschreibende Inhalte, ein Programm und senden ggfs. bereits Bilder mit.
Damit wird der digitale Veranstaltungskalender unter stadt-perleberg.de bestückt.
Gern können Sie auch eigenständig die Veranstaltungen auf unserer Webseite melden.
Das geht ganz bequem unter: www.stadt-perleberg.de/veranstaltungen oder Sie schreiben an .

Im Ortsteil Sükow werden die Bushaltestellen erneuert
(13.09.2024)In der kommenden Woche beginnen im Perleberger Ortsteil die Bauarbeiten für die Erneuerung der Bushaltestellen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 1. November an.
In dieser Zeit kommt es auf Grund der Bauarbeiten zu Verkehrseinschränkungen auf der Landesstraße 12 durch Fahrbahneinengungen sowie teilweise Sperrung des Fußwegs im betroffenen Bereich.
Im Bereich der vorhandenen Bushaltestellen erfolgt der Bau von Ein- und Ausstiegsflächen einschließlich eines Fahrgastunterstandes. Mit der Erneuerung der Ein- und Ausstiegsflächen erfolgt jetzt auch die Befestigung auf der Fahrbahnseite in Richtung Dergenthin. Auf der Fahrbahnseite in Richtung Perleberg wird eine neuer Fahrgastunterstand errichtet, der bisherige wird zurückgebaut. An beiden Haltestellen werden die vorhandenen Borde durch Busborde ersetzt. Die Befestigung erfolgt mit Betonsteinpflaster sowie optischen und taktilen Leitelementen. Während der Bauarbeiten kommt es zur Verlegung der Haltestellenschilder in unmittelbare Nähe der vorhandenen Haltestellen, heißt es aus dem Bauamt. Die Umsetzung der Befestigungen in Richtung Dergenthin bzw. Perleberg erfolgt nacheinander.
Im Ortsteil Sükow zeigen sich die Einwohner mit den bevorstehenden Veränderungen zufrieden. „Es ist erfreulich, dass wir neue Bushaltestellen bekommen“, sagt Ortsvorsteher Diethard Schulz. Der aktuelle Unterstand sei kein Hingucker mehr. Deshalb sei es wichtig, „dass im Haltestellenbereich alles den modernen Anforderungen entsprechend erneuert wird“.
Für den Ortsvorsteher ist die Baumaßnahme gleichzeitig ein Beitrag zur Verschönerung des Ortsbildes des Dorfes.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Sirikanda Pagheepan zur Eröffnung ihres thailändischen Massagestudios
(03.09.2024)Seit Montag gibt es in der Rolandstadt Perleberg ein weiteres thailändisches Massagestudio. Unter dem Namen „Buddha“ hat es die 29-jährige Thailänderin Sirikanda Pagkheepan in der Lindenstraße 20, der Ladenzeile beim ehemaligen Edeka, eröffnet.
Zur Eröffnung ist Bürgermeister Axel Schmidt gekommen, um der jungen Frau zur Geschäftseröffnung zu gratulieren. Mit dem Perleberger Hufeisen, dass er ihr überreicht, wünscht er ihrem Unternehmen Glück und viel Erfolg.
„Der Bedarf ist da“, weiß der Bürgermeister. Sirikanda Pagheepan bestätigt das Interesse der Perleberger. „Wir haben heute unsere kleine Eröffnungsfeier, für morgen habe ich schon die ersten Termine gemacht“, berichtet sie ihm am Montagnachmittag.
In ihrer Heimat Thailand hat sie eine sehr umfangreiche Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht. Diese erfolgte im Wat Pho Tempel in Bangkok. Hier hat sie auch die Zertifikate für die Thai-Massage, die Reflex-Massage sowie die Lymphdrainage erworben.
Innerhalb kürzester Zeit hat die Jungunternehmerin alle Formalitäten erledigt, gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, dem Dachdeckermeister Ronald Thiede, ab Juni den einstigen Blumenladen zum Massagestudio umgebaut.
„Im Mai fand das Erstgespräch mit dem Gründerservice des TGZ Prignitz statt“, berichtet Leerstandsmanager Jens Knauer. Im Juli nahm sie dann am Gründerseminar teil. Beraterin Nadja Schwark stand ihre darüber hinaus in Einzelberatungen mit Rat und Tat zur Seite.
Geöffnet hat das thailändische Massagestudio montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr nach Terminvereinbarung. Diese können telefonisch oder per WhatsApp über die Nummer 0174/6880146 vereinbart werden.

Rolandstadt Perleberg wirbt beim Sachsen-Anhalt-Tag in Stendal für die Stadt, die Region und den BRANDENBURG-TAG 2025
(03.09.2024)Wer am vergangenen Wochenende in Stendal den Sachsen-Anhalt-Tag besuchte, der kam nicht an der Rolandstadt Perleberg vorbei. Die Gastgeberstadt des BRANDENBURG-TAGES 2025 war mit Bürgermeister, Kulturamtsleiter und dessen Mitarbeiterinnen sowie Rolanddarsteller Martin Tetschke vor Ort.
Für Bürgermeister Axel Schmidt war es in erster Linie ein Informationsbesuch. „Ich habe mir die Organisation und die Verkehrsführung angeschaut, vor Ort gleich Abstimmungsgespräche mit der Agentur durchgeführt“, blickt er auf das Stendaler Festwochenende zurück. Beim Empfang des Oberbürgermeisters ist er mit seinem Amtskollegen Bastian Sieler ins Gespräch gekommen, hat sich mit ihm über die Erfahrungen Stendals bei der Vorbereitung des Sachsen-Anhalt-Tages ausgetauscht.
Doch nicht nur Bürgermeister Axel Schmidt hat bei seinen Auftritten in Stendal Werbung für die Rolandstadt und den BRANDENBURG-TAG 2025 gemacht. Die Stadt Perleberg war in Stendal mit einem Informationsstand präsent. Die Mitarbeiterinnen des Kulturamtes kamen mit den Festbesuchern ins Gespräch. „Dabei haben wir die Stendaler und ihre Gäste schon für den 7. September nach Perleberg zum Rolandfest eingeladen“, sagt Silke Pflückhahn, Sachbearbeiterin kulturelle Angelegenheiten.
Martin Tetschke gehörte am Wochenende zu den sechs Rolanddarstellern, die der Einladung des Stendaler Rolands Andreas Meßing gefolgt sind. Gemeinsam mit den Rolanddarstellern aus Gardelegen, Haldensleben, Buch (bei Tangermünde), Burg und Oebisfelde standen sie dann am Sonnabend auf der MDR-Bühne. Perlebergs Kulturamtsleiter stellte die Figuren und ihre Geschichte vor, musikalisch begleitet von Musikern des Blechbläserensembles des Gottfried-Arnold-Gymnasiums.
Ebenfalls präsent waren alle sieben Roland-Darsteller am Sonntag auf dem Festumzug. Für Axel Schmidt ist die Präsenz des Perleberger Rolands ein Beitrag für die Stadtwerbung aber auch für die Verstetigung des Netzwerkes der Rolandstädte.
Die Teilnehmer aus der Rolandstadt konnten am Montag ein erstes positives Resümee ziehen: „Wir haben die Besucher des Sachsen-Anhalt-Tages neugierig auf Perleberg, die Region und unser Landesfest im kommenden Jahr gemacht“, ist immer wieder zu hören. „Zahlreiche Festgäste, mit denen wir ins Gespräch kamen, haben ihr Kommen für den BRANDENBURG-TAG 2025 angekündigt, sich den Termin 13./14. September des kommenden Jahres vorgemerkt.“
Und die Mitarbeiter der Rolandstadt haben sich das Landesfest in Sachsen-Anhalt ganz genau angeschaut, um vielleicht die eine oder andere Idee mitzunehmen. Unterstützt wurden die Perleberger in Stendal vom Tourismusverband Prignitz.

Verkehrseinschränkungen in Perleberg: Gartenstraße am 8. August voll gesperrt
(30.07.2024)Am 8. August kommt es in der Gartenstraße infolge von Tiefbauarbeiten in Höhe der Hausnummer 12 zu einer Vollsperrung der Straße. Die Arbeiten sollen noch gleichen Tag abgeschlossen werden. Grund ist die Trennung eines Gas-Hausanschlusses.
Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen. Gewährleistet ist, dass man die Baustelle zu Fuß passierbar ist und betroffene Grundstücke erreichbar.
Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer 03876 / 71 36 67 oder der E-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Prignitz wenden.
Bei Fragen hinsichtlich des Bauvorhabens wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 03876 / 78 20 an die PVU Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH oder an das Bauunternehmen Horsthemke & Fischer GmbH,Telefonnummer: 03876 / 78 70 20.
Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da Verzögerungen beim Bauablauf grundsätzlich möglich sind. Sollten die Arbeiten nicht fristgemäß abgeschlossen werden, wird die Straßenverkehrsbehörde diesbezüglich über die Homepage des Landkreises Prignitz informieren.
Gute Stimmung beim Sommerfest der Kita Knipsenland
(16.07.2024)Anfang des Jahres blickte die Kita Knirpsenland mit einer Festwoche auf ihr 30-jähriges Bestehen zurück. Am vergangenen Freitag gab es mit dem traditionellen Sommerfest einen weiteren Höhepunkt im Kita-Jahr.
Bunte Luftballons und Wimpelketten verraten schon von Weitem: Hier ist heute etwas los. Wer näher kommt, der erfährt auch genau was. Denn auf dem Pflaster vor der Kita ist „Herzlich Willkommen zum Sommerfest 2024“ zu lesen.
Die Gäste kommen zahlreich, lassen sich von den wenigen Regentropfen, die zu Beginn der Veranstaltung vom Himmel fallen nicht beirren. Kita Leiterin Claudia Ziggel sagt immer wieder: „Nein, es kommt nicht mehr Regen!“ Und sie behält Recht. Die Sonne setzt sich durch, will ihren Beitrag zum liebevoll vorbereiteten Sommerfest leisten.
„Ich freue mich, dass wir gemeinsam feiern werden“, so begrüßt die Kita-Leiterin über Lautsprecher die Festgäste. Alle Besucher erfahren von ihr, was alles geboten wird. Dabei reicht die Palette vom Märchenspiel „Schneeweißchen und Rosenrot“ über verschiedene Spielstationen bis zum Kinderschminken und Basteln. Natürlich ist auch für die Versorgung gesorgt. Dabei haben sich einmal mehr die Eltern eingebracht. Sie haben die zahlreichen Kuchen gebacken, die es nun am großen Kuchenbuffet gibt.
Claudia Ziggel dankt allen Helfern, die dazu beitragen, dass dieses Sommerfest ein Erfolg wird. Dabei hebt sie die Elternsprecher, ihre Kolleginnen und ehemaligen Kolleginnen sowie die Feuerwehr hervor. Mit den Worten „Lasst uns die Spiele beginnen“, eröffnet sie offiziell das Sommerfest der Kita Knirpsenland.
Die Kinder, Eltern und Großeltern haben da das Gelände schon längst erobert. Viele genießen erst einmal Kaffee und Kuchen. Wer es herzhafter möchte, der ist am Hot-Dog- und Pommes-Stand richtig.
Die ersten Kinder lassen sich am Beauty-Stand schminken oder absolvieren die ersten Spielstationen. Wer beim Fußball, Klettern und am Schubkarrenwettbewerb mitmacht, sich dies auf einem Zettel bestätigen lässt, der kann einen Preis gewinnen.
Bevor Claudia Ziggel sich auf dem Gelände umsehen kann, halten sie Elternvertreter auf. Sie haben eine besondere Überraschung. „Wir haben zwei Jahre daran gearbeitet. Wir haben gefällt, gesägt, gebastelt, geschnitten, gelasert und geschraubt“, erklären sie der erfreuten Kita-Leiterin, die nun einen Kita-Wegweiser bekommt. An einem Birkenstamm sind die Hinweisschilder zu den einzelnen Kita-Gruppen angebracht, kann jeder erkennen, dass hier die „Spatzen“, „Igel“, Käfer“, „Dinos“, „Zwerge“, „Bambi“ und „Bienchen“ zu Hause sind.
Doch auch danach kommt Claudia Ziggel nur langsam voran. Immer wieder freut sie sich ehemalige Kinder unter den Besuchern zu entdecken, begrüßt diese und ihre Eltern. So trifft sich an diesem Nachmittag die große „Knirpsenland“-Familie.
Während sich auf dem Kita-Gelände die Besucher bei Spiel und Spaß amüsieren, gibt es in der Kita dreimal eine Märchenaufführung. Erzieherinnen sowie eine Praktikantin haben das Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ einstudiert, bereiten den Kindern und ihren Begleitern viel Spaß damit. Beifall und viel Lachen sind die Belohnung für die Darsteller.
Mit Tari, einem Pferd, trägt auch ein Tier zum Gelingen des Festes bei. Joyce, die auch einst die Kita besuchte, hat Tari mitgebracht und gibt den Kindern die Möglichkeit auf ihr zu reiten. Davon machen die Jungen und Mädchen viel Gebrauch.
Bis 18 Uhr haben die Besucher viel Spaß. Die Kinder spielen, basteln oder reiten. Die Eltern kommen miteinander ins Gespräch. Am Ende sind sich alle einig: „Es war wieder ein schönes Sommerfest!“

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Claudia Piltz zur Geschäftsübernahme
(02.07.2024)Seit Montag hat der Friseursalon „Schnitt Punkt“ in der Krämerstraße 7 eine neue Inhaberin. Die bisherige Mitarbeiterin Claudia Piltz hat das Geschäft übernommen. Am Dienstag zur offiziellen Geschäftseröffnung geben sich die Gratulanten regelrecht „die Klinke in die Hand“. Zahlreiche Kunden, Freunde und Bekannte sind gekommen, um Claudia Piltz und ihrem Team alles Gute für den Neustart zu wünschen.
Unter den Gratulanten ist auch Bürgermeister Axel Schmidt. Er überbringt das Perleberger Hufeisen, wünscht der Jungunternehmerin viel Erfolg als Inhaberin des „Schnitt Punkt“. Begleitet wird das Stadtoberhaupt von Beate Dahms, die im Rathaus für die Gewerbeangelegenheiten verantwortlich zeichnet, sowie von Leerstandsmanager Jens Knauer.
Ganz unbekannt sei ihr die Führungsposition nicht, so Claudia Piltz, habe sie doch in den vergangenen Jahren schon als Geschäftsführerin des Salons gearbeitet.
Die gebürtige Perlebergerin ist nach der Ausbildung vor zehn Jahren direkt in den Friseursalon in der Krämerstraße gewechselt. „Das war mein erster Laden“, erzählt sie. „Und in ihm bin ich geblieben.“
Zum Wechsel sei es gekommen, da die bisherige Chefin Carola Mostaller in Rente gehen wollte. „Da hat sie uns gefragt, wer den Salon weiterführen möchte“, sagt Piltz. „Und ich habe mich getraut.“ Doch die Entscheidung sei nicht ohne Einbeziehung von Eltern und Schwiegereltern gefallen. „Denn ich habe ein Kleinkind.“
Gegenwärtig beginnt sie mit zwei Mitarbeiterinnen, eine dritte kommt im Februar aus der Elternzeit. „Am 1. August wird sich unsere ukrainische Kraft vorstellen“, so Claudia Piltz.
Doch sie sucht noch Verstärkung, wie am Eingang zu lesen ist. Einen Friseur oder eine Friseurin soll das Team noch verstärken, kann sich gern im Salon bei Claudia Piltz melden.
„Ab 2025 wollen wir auch ausbilden“, berichtet die neue Inhaberin.
Auch wenn die letzten Tage etwas unruhig für sie waren, so freue sie sich auf den Neustart. „An Einschlafen war kaum zu denken“, so Piltz. Doch sie weiß ihre Mitarbeiterinnen an ihrer Seite und der bisherige Kundenstamm bleibt ihr auch erhalten.
Geöffnet ist der Friseursalon „Schnitt Punkt“ dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 18 Uhr, donnerstags von 8 bis 19 Uhr und sonnabends von 8 bis 12 Uhr. Montags ist geschlossen.

Perleberg tanzt in den Sommerabend
(02.07.2024)Immer dann, wenn die Sommerabende am Längsten sind, lädt die City Initiative zur „Perleberger Spätschicht“ ein. Auch in diesem Jahr folgten viele Perleberger dieser Einladung und erlebten eine bunte Mischung aus Modenschau, Aktionen und Livemusik in der Innenstadt.
Der Schuhmarkt präsentierte sich an diesem Abend als größte Tanzfläche in der Prignitz. Die Tanzschule „Quer durch die Gasse“, die in diesem Jahr die Feierlichkeiten ihres 15-jährigen Jubiläums feierte, starten mit fast 100 Tänzerinnen und Tänzern in diesen Sommerabend und machten Lust auf mehr. Als dann Dani Querengässer die Perleberger zu einem Bachata-Tanz aufrief, bildete sich schnell ein großer Tanzkreis auf dem Schuhmarkt und Perleberg tanzte in den Sommerabend. Unter den zahlreichen Tänzern bei dieser Aktion war auch Bürgermeister Axel Schmidt.
Gemeinsam mit der Vorsitzenden der City Initiative Janine Roder hatte er pünktlich um 17 Uhr diesen Höhepunkt im städtischen Veranstaltungskalender eröffnet. Dabei bedankte sich der Bürgermeister bei den Händlern und Gastronomen für ihr Engagement. „Mit ihrer täglichen Arbeit und der Organisation von Höhepunkten in der Innenstadt tragen sie maßgeblich zur Belebung der historischen Altstadt bei“, so Axel Schmidt.
Auch die Bäckerstraße machte Lust aufs Bummeln und Verweilen
In der Bäckerstraße war auch in diesem Jahr ein 70 Meter langer roter Teppich ausgerollt, der den Models als Laufstieg diente. Diese präsentierten nicht nur die aktuellen modischen Trends, sondern auch die diesjährige Sommerfarbe Pink. Die Geschäfte Malibu Fashion, Schuhhaus Schmidt, Apollo und die Sozialboutique hatten diese Modenschau organisiert, die Models ausgestattet.
Viel Beifall gab es für die Mitwirkenden der Modenschau.
Die Sozialboutique bedankte sich bei den Perlebergern für die vielen Spenden. Sie präsentierte Mode zu günstigen Tarifen und erhielten dafür viel Applaus.
Die Händler nutzten den Abend, um vor Ihrem Geschäft mit den Kunden ins Gespräch zu kommen. So organisierte SEHwerk mit der Feuerwehr Perleberg eine Tombola, Apollo sucht die schwerste Brille und vor Kapitel 15 bot das Blumengeschäft „Blickfang“ und die Tagespflege „Villa Wir“ geflochtene Blumenkränze an.
Erstmalig beteiligte sich das Tabakwarenfachgeschäft auf dem Großen Markt mit einer speziellen Getränke-Verkostung an der Perleberger Spätschicht.
„Wir freuen uns sehr über den Zuspruch der Perleberger als auch der Händler für diese Veranstaltung und wollen gerne diesen Weg weitergehen“, sagt Janine Roder in einem ersten Resümee.

Spiel und Spaß beim diesjährigen Familientag
(27.06.2024)Der Familientag ist seit vielen Jahren ein ganz besonderer Höhepunkt im Kalender des Lokalen Bündnisses für Familie Perleberg.
Mit zahlreichen Mitmachangeboten präsentierte sich das Bündnis am Mittwochnachmittag im Schwimmbad Perleberg zu ihrem Familientag.
Hagen Boddin, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Perleberg, eröffnete den Familientag.
Er dankte in seiner kurzen Ansprache nicht nur den Bündnispartnern für ihre Unterstützung, sondern auch der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt, die das Schwimmbad als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte.
Zahlreiche Besucher aller Altersklassen nutzten den Nachmittag, um sich zu informieren, mitzumachen und ins Gespräch zu kommen.
Es gab einen bunten Mix aus Unterhaltung und Aktivitäten für Groß und Klein.
Höhepunkt war unter anderem der Auftritt der Tanzschule Quer durch die Gasse mit ihrem vielseitigen Programm.
Zahlreiche Bewegungsstationen wie eine Hüpfstrecke, Entenangeln mit dem Netzwerk Gesunde Kinder oder Dosenwerfen bei der Jugendhilfe Nordwestbrandenburg konnten ausprobiert werden.
Für die kreativen Besucher hatte sich die Insolvenzhilfe Prignitz eine Bastelidee einfallen lassen.
Die Liste der angebotenen Aktionen, die beim Familientag genutzt werden konnten, ist noch viel länger. Auch externe Kooperationspartner, wie das Deutsche Rote Kreuz und die Freiwillige Feuerwehr Stadt Perleberg, unterstützten den Aktionstag.
Bei strahlendem Sonnenschein verlebten alle einen tollen Nachmittag zusammen. „Wir konnten durch unseren Familientag die Besucher für die Belange von Familien sensibilisieren und haben die Möglichkeit genutzt, neue Netzwerke zu knüpfen und bestehende auszubauen.“ sagt Bündniskoordinatorin Beate Mundt.
Ein herzliches Dankeschön richtet sie an alle Bündnispartner des Lokalen Bündnisses für Familie Perleberg, die den Familientag in diesem Jahr wieder unterstützt haben und ihn so zu einem Erfolg haben werden lassen.
Holger Kussmaul ist Teilnehmer bei den Olympischen Spielen im Boxen
(27.06.2024)Holger Kussmaul hat es geschafft und ist Teilnehmer bei den Olympischen Spielen im Boxen. Als Kampf- und Ringrichter wird Holger Kussmaul den Boxclub Redtel e. V. in Paris vertreten. Das ist eine große Ehre und Beweis für die jahrelangen Spitzenleistungen bei der Bewertung und Durchsetzung von Regeln im Boxsport.
Vom 26.07. bis 11.08.2024 werden Wettkämpfe bis zur Ermittlung eines Olympiasiegers ausgetragen, die bereits viele Monate vorher mit den weltweiten Ausscheidungswettkämpfen begonnen haben.
Holger Kussmaul musste bis zum Schluss bei den Ausscheidungswettkämpfen, zuletzt in Bangkok, seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen, ehe er die Ernennung für seinen Einsatz bei der größten Sportveranstaltung der Welt erhielt.
Eine große Verantwortung fällt auf den Ringaktiven zu Olympia. Bei regelkonformer Kampfesführung meist unauffällig, bei unsauberen Kämpfen konsequent und dennoch beruhigend und bei wirkungsvollen Aktionen zum Schutz des Kämpfers sofort und richtig agierend, das sind die notwendigen und erfüllbaren Attribute eines erfolgreichen Referees (Ringrichter) wie Holger Kussmaul.
Weiterhin wird als Performens verlangt, die Anforderungen in der richtigen Reihenfolge mit den regelkonformen Anweisungen in weniger als eine Sekunde im Ring zu entscheiden. Er meistert mit der Ernennung als Referee offensichtlich diese Aufgabe in olympischer Qualität.
Der Boxclub Redtel e. V. ist natürlich Fan des Akteurs ohne Boxhandschuhe und lernt mit jedem Einsatz bei Kampfentscheidungen für die Sportler im Training dazu. Auch werden mit ganz besonderen Augen wohl die weiteren Kampfrichter im Verein wie Gerd Wille, Kampfrichterobmann des Amateur-Box-Verbandes Land Brandenburg e.V. (ABVLB) und Vize-Kampfrichterobmann im Deutschen Boxsport-Verband (DBV), Stefan Hipp, Sterne Kampfrichter, sowie Frauke und Wiebke Eichler die Leistungen sehen.
Der Vorstand des Vereins beglückwünscht Holger Kussmaul zum Einsatz bei den Olympischen Spielen in Paris und wünscht ihm ein glückliches Händchen bei den anstehenden Entscheidungen.
Die Stadtverwaltung Perleberg schließt sich den Gratulationen an und wünscht Herrn Kussmaul einen erfolgreichen Einsatz als Kampf- und Ringrichter bei den in Paris stattfindenden Olympischen Spielen im Boxen.

TGZ Prignitz: Leihrad-Angebot für Touristen und Gäste der Prignitz
(26.06.2024)TGZ Prignitz und Tourismusverband übergeben Infoflyer an Hotels, Gaststätten und Ausflugsorte
Die Leihradflotte vom TGZ Prignitz und Donkey Republic bietet jetzt für Touristen und Gäste ein besonderes Angebot für längere Radtouren. Mit dem “Tagespass” können Besucher der Städte Perleberg, Wittenberge, Bad Wilsnack und Rühstädt für 48 Stunden vergünstigt radeln.
Gemeinsam mit dem Tourismusverband Prignitz e.V. werden Hotels, Pensionen, Gaststätten und touristische Attraktionen mit einbezogen. Diese können mit einem eigenen Infoflyer ihre Gäste, die keine eigenen Räder mitbringen, auf das Leihrad-Angebot aufmerksam machen. Unter dem Motto “Entdecke die Prignitz per Rad” wird darauf erklärt, wie Nutzerinnen und Nutzer ihr Donkey-Rad per App mieten können. An über 30 Standorten stehen die Räder in Perleberg, Wittenberge, Bad Wilsnack und Rühstädt an Bahnhöfen und anderen markanten Punkten zur Verfügung. So zum Beispiel auf dem Perleberger Schuhmarkt, vor der Wittenberger Touristinfo, an der Bad Wilsnacker Wunderblutkirche und beim NABU-Besucherzentrum in Rühstädt.
In der App von Donkey Republic sind die buchbaren Räder in der Nähe sichtbar und können rund um die Uhr mit wenigen Klicks stundenweise oder mit dem Angebot “Tagespass” für 48 Stunden zu 25 Prozent vergünstigt gemietet werden. Statt 20 Euro kosten die zwei Tage dann 14,90 Euro. Das Rad kann jederzeit an einem der Standpunkte abgegeben werden.
“Wir wollen mit diesem Angebot neben den Touristen auch die Menschen erreichen, die beispielsweise einen Familienbesuch bekommen und für einen gemeinsamen Ausflug nicht genug eigene Räder haben", sagt Christian Soult, der beim TGZ die Leihradflotte koordiniert.
Jacqueline Fuhrmann, Radwegkoordinatorin beim Tourismusverband Prignitz e.V., sagt: “Unsere Idee bei der Aktion ist, dass noch mehr Gäste unsere schöne Prignitz per Rad erkunden, auch wenn sie keine eigenen Räder mitbringen. Das Schöne an dem Angebot mit Donkey Republic ist, dass sie ganz spontan sein können und das Rad nicht da abgeben müssen, wo sie es geholt haben. Hotels und Pensionen ohne eigene Leihräder können ihren Gästen damit trotzdem Radtouren ermöglichen.”
Das Bikesharing wird vom TGZ Prignitz im Rahmen des Projektes Regionalmanagement umgesetzt, gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe: „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsinfrastruktur” - GRW-Infrastruktur.
Weitere Informationen und Download der Donkey Republic App unter https://tgz-prignitz.de/projekt/bikesharing/

Sommercamp und Sommerferienangebote im Effi
(25.06.2024)Bald ist es soweit – die Sommerferien stehen an! Ihr wisst noch nicht, was ihr in den sechs Wochen machen sollt? Kein Problem, unser Jugend- und Freizeitzentrum „Effi“ hat nämlich wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt.
Ob ein Minigolfturnier, kreatives Basteln, Filmnachmittag mit Kinofeeling oder einer Sommerolympiade – bei uns ist alles dabei.
Alle Angebote findet ihr im beigfügtem Flyer.
Das Freizeitzentrum EFFI veranstaltet zudem auch wieder ein Sommercamp für Kinder zwischen sechs und 16 Jahren.
Anmeldungen sind weiterhin möglich. Diese können persönlich im EFFI, Wittenberger Straße 91/92, 19348 Perleberg, telefonisch: (03876) 612 437 oder per E-Mail: erfolgen. Hier gibt es auch weitere Informationen und das Anmeldeformular.
Anmeldeschluss ist der 5. Juli.
Die Stadtverwaltung informiert: öffentliche Sitzung der Regionalversammlung am 27.06.2024
(24.06.2024)Die Stadtverwaltung Perleberg informiert:
Am 27. Juni 2024 um 15:00 Uhr tagt die Regionalversammlung 2/2024 der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel. Hierzu hat die Regionale Planungsstelle einen Vorentwurf des Regionalplans Prignitz‐Oberhavel ‐ Sachlicher Teilplan "Windenergienutzung (2024)" mit einem textlichen und zeichnerischen Teil vorgelegt.
Zur Vorbereitung der Regionalversammlung sind die Unterlagen online abrufbar (www.prignitz-oberhavel.de) bzw. in den Räumlichkeiten der Regionalen Planungsstelle (Fehrbelliner Str. 31, 16816 Neuruppin) zu den Geschäftszeiten (Montag - Donnerstag 09.00 - 15.00 Uhr, Freitag 09.00 - 13.00 Uhr) einsehbar.
Wie geht es weiter?
Wenn die Regionalversammlung den Beschlussvorschlag 3/2024 annimmt, um den Vorentwurf zu billigen, und weiterhin den Beschlussvorschlag 4/2024 annimmt, der die Beteiligung und öffentliche Auslegung betrifft, so bereitet die Regionale Planungsstelle diesen Teil vor.
Dazu werden alle notwendigen Unterlagen voraussichtlich im Herbst 2024 für die Dauer von mindestens einem Monat im Internet veröffentlicht, aber auch in den Räumlichkeiten der Regionalen Planungsstelle und den drei Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel zur Einsichtnahme ausgelegt. Details zum genauen Datum der Veröffentlichung, Auslagedauer und das Zeitfenster für Stellungnahmen werden mindestens eine Woche vorab im Amtsblatt für Brandenburg als auch auf den Internetseiten der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel bekanntgegeben.
Stellungnahmen zum Entwurf des Regionalplans können dann in einem noch zu bestimmenden Zeitraum (1 - 3 Monate) sowohl von Privatpersonen als auch von Trägern öffentlicher Belange abgegeben werden.
Wie geht es danach weiter?
Die Regionale Planungsstelle wird nach Ablauf der Beteiligungsfrist alle Stellungnahmen im Rahmen der Abwägung verarbeiten.
Sind nach Abschluss des Abwägungsprozesses keine bzw. nur redaktionelle Änderungen nötig, wird dieser Entwurf der Regionalversammlung zum Beschluss vorgelegt werden.
Wird der Planentwurf nach Abschluss des Abwägungsprozesses in seinen inhaltlichen Festsetzungen verändert oder ergänzt, ist ein zweiter Entwurf der Regionalversammlung vorzulegen. Nach Billigung dessen erfolgt eine erneute Auslegung und Beteiligung.
Beschließt die Regionalversammlung den Regionalplan, so muss er noch an die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg (GL) zur Genehmigung vorgelegt werden. Rechtswirksam wird der Regionalplan dann erst mit Genehmigung durch die GL und der Veröffentlichung im Amtsblatt für Brandenburg.
Bei Rückfragen können Sie sich gern an die Stadtverwaltung unter der E-Mailadresse wenden. Die Anfragen werden dann an die entsprechende Stelle weitergeleitet.
Veränderung in der Geschäftsführung der TGZ Prignitz GmbH
(20.06.2024)Die Städte Perleberg und Wittenberge haben als Gesellschafter der TGZ Prignitz GmbH das Anstellungsverhältnis mit dem Geschäftsführer Herrn Thomas York Götz auf Beschluss des Aufsichtsrates und im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Geschäftsführer beendet. Grund sind unterschiedliche Ansichten in der Führung und Ausrichtung des Unternehmens. Übergangsweise wurde Frau Sandra Perabo als Geschäftsführerin bestellt. Beide Gesellschafter sind sich einig, die begonnene Neuaufstellung der TGZ Prignitz GmbH mit Blick auf eine effiziente und gut strukturierte Aufgabenwahrnehmung weiterhin voranzutreiben. Die Gesellschafter und der Aufsichtsrat bedanken sich bei Herrn Götz für die geleistete Arbeit.

Amtliche Wahlergebnisse
(07.06.2024)
Amtliches Ergebnis zur Europawahl
Amtliches Ergebnis zur Kreistagswahl
Amtliches Ergebnis zur Stadtverordnetenversammlung
Perleberger Feuerwehr ist beim Tierpark- und Kinderfest dabei
(30.05.2024)Wenn der Perleberger Tierpark am Sonntag, 2. Juni, sein 60jähriges Bestehen mit dem traditionellen Tierpark- und Kinderfest feiert, ist auch die Freiwillige Feuerwehr Stadt Perleberg mit dabei.
Ab 9 Uhr sind Besucher herzlich willkommen.
Mit Feuerwehrtechnik, Hüpfburg, Riesenseifenblasen und vielem weiteren Attraktionen laden die Perleberger Kameraden herzliche ein sie kennenzulernen.
Sie freuen sich auf zahlreiche Besucher! Die Angebote der Perleberger Feuerwehr sind auf der Hirschwiese zu finden.

Verkehrsinformation: Verlängerung Verkehrseinschränkungen Hennigshofer Weg (Quitzow)
(27.05.2024)Die Bauarbeiten im Henningshofer Weg auf der Höhe der Nummer 6b infolge der Versackung der Straße müssen verlängert werden, führen weiterhin zu Verkehrseinschränkungen.
Die Arbeiten verzögern sich weiterhin und werden unter Vollsperrung der Straße durchgeführt. Sie sollen nun voraussichtlich bis zum 14. Juni abgeschlossen sein. Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen. Grundstückszufahrten werden durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt.
Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da Verzögerungen beim Baubeginn grundsätzlich möglich sind. Sollte die Arbeiten nicht fristgemäß abgeschlossen werden, wird die Straßenverkehrsbehörde hierüber so früh wie möglich über die Homepage des Landkreises Prignitz informieren.

Noch bis morgen anmelden! Zum Regionalforum "Engagiert in der Prignitz"
(21.05.2024)Die Ehrenamtler der Rolandstand Perleberg sind eingeladen, am Regionalforum "Engagiert in der Prignitz" teilzunehmen. Dazu lädt die LAG Storchenland Prignitz am 27. Mai von 17 bis 20 Uhr ins Kulturhaus Pritzwalk ein.
Beim diesjährigen Regionalforum widmen sich die Veranstalter dem Motor des gesellschaftlichen Lebens im ländlichen Raum - nicht nur - der Prignitz: dem Ehrenamt. Ohne dieses läuft (fast) nichts, gleichzeitig tragen Ehrenamtler viel auf ihren Schultern.
Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Fragen:
Wie gehen andere mit bestimmten Herausforderungen um?
Wie finde ich Gehör für meine Anliegen?
Wo finde ich fachliche und finanzielle Unterstützung bei konkreten Vereinsfragen und Projekten?
Nach einem Infoteil mit verschiedenen Referenten werden die Teilnehmer in Themengruppen selbst aktiv und bekommen die Möglichkeit, sich vertiefend zu bestimmten Fragestellungen auszutauschen und Lösungsansätze zu erarbeiten.
Interessenten werden gebeten, sich bis zum Dienstag, 22. Mai, unter anzumelden.
Die Veranstaltung ist kostenlos. In der Pause gibt es einen Imbiss.

Schwimmbad Perleberg startet am 24. Mai in die 60. Badesaison
(14.05.2024)Auch wenn die aktuellen Temperaturen zu einem Besuch im Schwimmbad einladen, so müssen sich die Perleberger noch eine Woche gedulden. Am 24. Mai um 13 Uhr soll der Start in die Freiluftbadesaison erfolgen, so Ronald Otto, Geschäftsführer der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt, die im Auftrag der Rolandstadt Perleberg das Bad betreibt. Es ist dann die 60. Saison, denn 1964 wurde das Freibad in der Karlstraße eröffnet. Bis dahin gab es an der Stepenitz Flussbadeanstalten.
„Wir hatten vor am Pfingstwochenende zu eröffnen“, sagt Ronald Otto. „Doch die Frosttage im April haben für eine Woche Verzögerung gesorgt. In dieser Zeit konnten die Fliesenleger nicht arbeiten.“
Gegenwärtig laufen die letzten Arbeiten. Die Fliesenleger sind in der dritten Woche mit drei Mann im Einsatz, beseitigen die Schäden. Während im Sprungbecken und im Schwimmbecken bereits wieder das Wasser eingelassen wird, agieren im Nichtschwimmerbecken noch die Handwerker. Fertig ist hingegen schon das Planschbecken.
Der GWG-Geschäftsführer freut sich, dass mit den Fördermitteln des Bundes nun eine umfängliche Badsanierung möglich ist. „Es gibt gerade bei den Fliesen immer mehr auszubessern und auszutauschen“, so Otto. „Die Fliesen im Außenbereich sind nun mal der Witterung ausgesetzt, immer mehr gehen dadurch kaputt.“
Die letzte große Sanierung fand im Perleberger Bad 1997 statt. Da für Fliesen im Außenbereich von einer Haltbarkeit von 20 Jahren gesprochen wird, sei eine Erneuerung dringend erforderlich.
Doch für die bevorstehende Saison wurde noch einmal alles hergerichtet. Die Außenanlagen wurden überarbeitet. „Einmal werden wir hier noch den Rasen mähen, dann kann’s losgehen“, so Ronald Otto.
Er erklärt, warum eine Eröffnung am Pfingstwochenende nicht möglich ist: „Die Becken sind voraussichtlich am Donnerstag gefüllt. Danach stellen wir die Technik an, wird das Wasser drei Tage lang umgewälzt. Hierbei wird die notwendige Chemie hinzugefügt, um letztlich die gewohnte Wasserqualität zu erreichen. Abschließend kommt noch die Hygienekontrolle. Erst wenn von dort das Okay kommt, können wir das Bad öffnen.“
Beim Rundgang durch das Perleberger Schwimmbad erklärt Ronald Otto, dass die Becken mit Frischwasser der PVU gefüllt werden. Er weist auch auf das Geburtstagsfest hin. „Am 7. Juli wollen wir mit einem Schwimmbadfest unseren 60. Geburtstag feiern. Den Termin sollten sich die Perleberger und ihre Gäste schon einmal vormerken, denn „wir haben uns einiges einfallen lassen“. Verraten will Ronald Otto noch nichts, denn es laufen noch die Planungen sowie die notwendigen Gespräche. „Wenn wir alles fest haben, informieren wir über das Programm.“
Doch jetzt wird erst einmal alles darangesetzt, dass das Schwimmbad am 24. Mai seine Pforten öffnen kann. Bis September werden dann hier die Badegäste erwartet. „Je nach Wetterlage entscheiden wir, wann die Saison endet“, sagt Ronald Otto.
Im vergangenen Jahr kamen 15.000 Besucher ins Freibad.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Hildegard Nüsse zum 90. Geburtstag
(02.05.2024)Sie habe ihre Heimat weder verraten noch verlassen, erzählt Hildegard Nüsse dem Bürgermeister. Axel Schmidt ist gekommen, um der gebürtigen Perlebergerin zu ihrem 90. Geburtstag zu gratulieren. „Ich bin in Perleberg geboren, bin hier zur Schule gegangen, habe hier gearbeitet.“
An der Kaffeetafel blickt die Jubilarin auf ihr 90-jähriges Leben in der Rolandstadt zurück. Dabei erinnert sie sich zurück an ihren 11. Geburtstag. Es war der 2. Mai 1945. „Ein sonniger Tag so wie heute. Ich wollte Brot holen“, berichtet sie. „Da stand plötzlich der erste russische Panzer auf dem Großen Markt.“
Hildegard Nüsse stand nur wenige Meter von ihm entfernt. Geschockt war sie, als dieser plötzlich brannte. Denn ein Wehrmachtssoldat hatte ihn mit einer Panzerfaust angegriffen. Doch da stand plötzlich der zweite Panzer am Roland. Und mit ihm sei eine Soldatin gekommen. Und die habe noch gebrochen Deutsch gesprochen. Erstaunen bei den Anwesenden auf dem Großen Markt.
Ein paar Wochen später war Hildegard Nüsse wieder auf dem Großen Markt im Einsatz. „Da mussten wir Kinder die Akten aus dem Rathaus tragen, die dann hier verbrannt wurden.“
Ihr beruflicher Weg hat als Treckerfahrerin begonnen. Bevor eine Freundin sie zur Krankenschwesterausbildung überredete, war sie beim Rat des Kreises tätig.
Und Krankenschwester ist die 90-Jährige bis zu ihrem Abschied in die Rente geblieben. „Ich habe 20 Jahre im Krankenhaus gearbeitet und 20 Jahre in der Poliklinik.“ Hier sei sie zum Schluss Oberschwester gewesen. „Ich hätte gern noch weitergearbeitet. Aber wir wurden gegangen“, berichtet sie. Die Polikliniken wurden abgewickelt und im Krankenhaus konnten sie die „Alten“ nicht mehr gebrauchen. „Wir waren denen zu teuer“, blickt sie zurück.
Inzwischen lebt Hildegard Nüsse allein in ihrem Elternhaus. Ihr Mann und ihre Tochter sind inzwischen verstorben. Doch ihre Freundinnen, die auch zur Kaffeetafel gekommen sind, besuchen sie, kümmern sich um sie.
Doch sie macht noch vieles allein. Den Beweis tritt sie auch an ihrem Geburtstag an. Denn zum Kaffee gibt es Frankfurter Kranz. Gebacken von Hildegard Nüsse. Und der schmeckt allen, nicht nur dem Bürgermeister.

Geburtsbaum für die 2023 geborenen Kinder wird am 2. Juni im Tierpark gepflanzt – Anmeldungen bis zum 15. Mai.
(22.04.2024)Die Rolandstadt Perleberg wird auch in diesem Jahr im Rahmen des Kinder- und Tierparkfestes den Geburtsbaum für all die neugeborenen Perlebergerinnen und Perleberger pflanzen, die im vergangenen Jahr das Licht der Welt erblickt haben.
Daher bittet Bürgermeister Axel Schmidt darum, dass sich die Eltern, die mit ihren Kindern dabei sein wollen, bis zum 15. Mai im Vorzimmer des Bürgermeisters im Rathaus unter (03876) 781 700 oder per E-Mail melden. Dabei wird der Familienname, der Name des Kindes, das Geburtsdatum sowie die Anschrift notiert.
Gepflanzt wird der Baum, in diesem Jahr ist es voraussichtlich eine Moorbirke, um 15 Uhr.
„Ich freue mich sehr darauf, die jungen Neu-Perlebergerinnen und Neu-Perleberger und deren Eltern am 2. Juni im Tierpark begrüßen zu dürfen“, so der Bürgermeister. „Der Eintritt ist für die Familien selbstverständlich kostenfrei.“

Bürgermeister Axel Schmidt trifft neuen Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Jan Schormann zum Abschluss eines Waldumbauprojektes
(18.04.2024)Den erfolgreichen Abschluss der Waldumbauaktion im Waldmoor im Naturschutzgebiet „Heideweiher“ ist Anlass für den neuen Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung Jan Schormann seinen Antrittsbesuch beim Perleberger Bürgermeister Axel Schmidt in den Wald zu verlegen. Gemeinsam stellen sie das erfolgreich abgeschlossene Projekt zur Revitalisierung des Waldmoores „Heideweiher“ vor.
Bei diesem Projekt haben die Verwaltung des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe – Brandenburg eng mit der Rolandstadt Perleberg zusammengearbeitet. Durch eine Kooperation mit Danone Waters Deutschland und der Deutschen UNESCO-Kommission konnte dieses Projekt realisiert werden.
Bürgermeister Axel Schmidt weiß um die hohen Kosten des Waldumbaus. Ihn freut es, dass mit der finanziellen Unterstützung von 55.000 Euro auf 3,9 Hektar Fläche des Perleberger Stadtforstes 18.000 Bäume gepflanzt werden konnten. „In diesem Bereich konnten wir schon einige Maßnahmen mit Drittmitteln umsetzen“, sagt er. Er bedankt sich auch für die gute Zusammenarbeit, die es im Bereich des Stadtforstes mit dem Biosphärenreservat und dem Landesforst gibt. „Ich bin froh, wenn wir beim Waldumbau immer weiter vorankommen.“
Das Waldmoor gelegen im Naturschutzgebiet „Heideweiher“ im Perleberger Stadtforst, ist durch Verlandungs- und Austrocknungsprozesse stark gefährdet. Ein Grund mehr, hier dieses Projekt zu realisieren, sind sich Jan Schormann und Axel Schmidt einig. Daher wurden auf dem 3,9 Hektar großem Areal diese Pflanzaktion durchgeführt. Der aus Kiefernbeständen bestehende Wald wird in einen Laub- und Laubmischwald umgewandelt.
„Dies verbessert nicht nur die Biodiversität, sondern auch den Landschaftswasserhaushalt“, erklärt Jan Schormann. Und so wurden im März des vergangenen Jahres hier Rotbuchen, Hainbuchen, Winterlinden, Traubeneichen sowie Stieleichen gepflanzt.
Das primäre Ziel dieses Projektes ist, das Ökosystem des Moores zu stabilisieren und dessen Austrocknung entgegenzuwirken. „Die Auswahl der Baumarten und die strukturierte Anlage der Pflanzflächen sind speziell darauf ausgerichtet, langfristig die Feuchtigkeit zu bewahren und die Bodenqualität zu verbessern“, so Schormann. Dabei unterstreicht er auch dahingehend die Bedeutung der Maßnahme, die ein Modell nachhaltiger Umweltgestaltung sei. „Es zielt darauf ab, sowohl lokale Anpassungen an den Klimawandel vorzunehmen als auch einen Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten.“
Noch vor Ort haben sich Jan Schormann und Bürgermeister Axel Schmidt zu einem weiteren Treffen verabredet. Dann soll die weitere Zusammenarbeit besprochen werden. Dabei geht es dann nicht nur um Maßnahmen im Stadtforst sondern auch um die Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Jan Schormann möchte hierbei die Zusammenarbeit zwischen dem Biosphärenreservat und den Perleberger Schulen und Kitas intensivieren.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Torsten Meinert zum 25-jährigen Geschäftsjubiläum
(17.04.2024)Der Name Meinert ist in der Rolandstadt Perleberg mit Elektrodiensten verbunden. Bereits am 2. Juli 1979 hat Karl-Friedrich Meinert das Unternehmen Elektrodienst Meinert gegründet. Sein Sohn Torsten stieg in dessen Fußstapfen, gründete am 1. April 1999 sein eigenes Unternehmen unter dem Namen Elektroservice Meinert.
Seit 25 Jahren ist Torsten Meinert jetzt selbstständig. Für Bürgermeister Axel Schmidt ein Grund, den Firmeninhaber zu besuchen. Gemeinsam mit Sandra Perabo vom TGZ Prignitz gratulierte er Torsten Meinert.
Dieser hat sich sehr über diesen Besuch gefreut, auch darüber, dass sich der Bürgermeister Zeit genommen hat, um sich mit ihm zu unterhalten, sich informieren zu lassen über das Unternehmen und seine Entwicklung.
Meinert Junior hat nach dem Schulabschluss im väterlichen Betrieb den Beruf eines Elektroinstallateurs erlernt. Die Meisterschule hat er in Schwerin besucht und 1993 seinen Meister gemacht. Am 1. April 1999 folgte dann der Schritt in die Selbstständigkeit.
„Damals habe ich als Einzelkämpfer angefangen“, erzählt Torsten Meinert. „Doch schnell wurden es ein, zwei, drei Mitarbeiter.“ Heute gehören neben ihm noch acht Gesellen und eine Verkäuferin zum Unternehmen. Denn seit 2016 gehört auch das Ladengeschäft dazu.
Es ist das Jahr, in dem sich Karl-Friedrich Meinert zurückzog, Torsten Meinert das Unternehmen Elektrodienst Meinert übernahm und damit auch den Unternehmensnamen.
Als Partner für Elektrodienstleistungen ist er überwiegend in Perleberg und dem Landkreis unterwegs, ist mit Installationsarbeiten in Eigenheimen, Supermärkten, bei Wohnungsunternehmen wie der GWG, beim Fleischcenter Perleberg und in Privathaushalten beschäftigt. Auch bei Störungen sind Torsten Meinert und seine Mitarbeiter im Einsatz.
Im Laufe der Jahre habe auch sein Unternehmen Stammkunden gewonnen, die sich auf die Leistungen des Elektrodienstes Meinert verlassen können.
Im Geschäft in der Heinrich-von-Kleist-Straße 1 in Perleberg werden Elektrohaushaltsgeräte, die sogenannte „weiße Ware“, angeboten und verkauft. Hier gehören die Beratung, die Gerätelieferung und der Geräteanschluss zum Service, ebenso die Mitnahme von Altgeräten.
Bürgermeister Axel Schmidt wünschte dem Firmenjubilar auch in den nächsten Jahren viel Erfolg mit seinem Unternehmen und immer volle Auftragsbücher für ihn und seine Mitarbeiter.

Anmeldungen für das Sommercamp des Freizeitzentrums EFFI ab sofort möglich
(16.04.2024)Das Freizeitzentrum EFFI veranstaltet auch in den diesjährigen Sommerferien ein attraktives Sommercamp für Kinder zwischen sechs und 16 Jahren.
Geboten werden den Teilnehmern sechs abwechslungsreiche Tage in Cumlosen, ein spannendes und abenteuerliches Programm mit Fun und Action, Rund-um-die-Uhr-Betreuung, Vollverpflegung sowie Ferien ohne Eltern und Technik.
Übernachtet wird in Mannschaftszelten mit Holzfußboden. In einem Zelt sind sechs Kinder, getrennt nach Geschlechtern sowie nach Alter und den Wünschen der Teilnehmer untergebracht. Für Ordnung und Sauberkeit im Zelt sind die Ferienkinder selbst verantwortlich.
Insgesamt gibt es wieder drei Durchgänge: Diese finden vom 22. bis 27. Juli (1. Durchgang), 29. Juli bis 3. August (2. Durchgang) und vom 5. bis 10. August (3. Durchgang) statt.
Die An- und Abreise erfolgt selbstständig – Anreise jeweils montags in der Zeit von 8 bis 10 Uhr und die Abreise jeweils samstags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Adresse des Camps: Sportplatz Cumlosen, Lenzener Straße 38, 19322 Cumlosen. Die Teilnehmerkosten betragen pro Kind und Durchgang 250 Euro.
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Diese können persönlich im EFFI, Wittenberger Straße 91/92, 19348 Perleberg, telefonisch: (03876) 612 437 oder per E-Mail: erfolgen. Hier gibt es auch weitere Informationen und das Anmeldeformular.
Anmeldeschluss ist der 5. Juli.
Rolandstadt Perleberg hat noch freie Plätze für den Zukunftstag 2024 bei der Feuerwehr
(16.04.2024)Insgesamt 53 Plätze stellt die Rolandstadt Perleberg für den Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 25. April zur Verfügung. 46 Plätze sind bereits besetzt. Sieben Plätze bei der Feuerwehr stehen dort noch zur Verfügung. Wer sich also ein Bild über Berufsmöglichkeiten bei der Feuerwehr machen möchte, der hat noch bis zum 21. April die Möglichkeit zur Anmeldung.
Diese erfolgt auf der zentralen Webseite https://zukunftstagbrandenburg.de/registrierung/schuelerinnen-und-schueler/.
Die Rolandstadt nimmt auch in diesem Jahr am Zukunftstag für Mädchen und Jungen im Land Brandenburg am 25. April teil. Dabei gewährt sie den Jugendlichen ab der 7. Klasse praktische Einblicke in die Berufswelt.
Neben der Feuerwehr werden Schüler in der Verwaltung, in den Kitas und Horten, im Freizeitzentrum EFFI, im Museum, im Archiv, in der BONA Stadtbibliothek, der Stadtinformation sowie im Bereich Grünanlagen des Stadtbetriebshofes sein, sich hier umsehen und agieren.

Volks- und Raiffeisenbank finanziert transportable Anlage für das Freizeitzentrum EFFI
(16.04.2024)Das Freizeitzentrum EFFI hat kürzlich von der Volks- und Raiffeisenbank eine Spende in Höhe von 550 Euro erhalten. Davon konnte eine mobile Partybox sowie als Zubehör kabellose Mikrofone und ein Mikrofonständer angeschafft werden. Diese Spende wurde nun offiziell von Nicole Bahr, Bereichsleiterin der Perleberger Filiale der VR-Bank, an die Leiterin des Freizeitzentrums Kerstin Oesemann übergeben.
„Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung der VR_Bank“, so Kerstin Oesemann. „Unsere alte Technik im Haus war überholt, kabelgebunden und nicht bluetoothfähig. Mit der neuen Anlage sind wir sehr viel flexibler.“
Für die Mitarbeiter des Freizeitzentrums ist nunmehr vieles einfacher. Die tragbare Box kann sowohl im Innenbereich, als auch außen eingesetzt werden. Dabei denkt Oesemann unter anderem an das Kinderfilmfest sowie den Einsatz beim Frühsport und der Beachparty im Sommercamp. „Es ist eine ganz große Verbesserung unserer technischen Bedingungen“, bedankt sie sich bei Nicole Bahr und der VR-Bank.
Nicole Bahr unterstreicht die gute Zusammenarbeit zwischen der Volks- und Raiffeisenbank und dem Freizeitzentrum EFFI: „Die unmittelbare Nähe und die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen des Freizeitzentrums ermöglichen es, derartige Projekte auf kurzem Weg unterstützen zu können. Wir freuen uns, dass wir diese wichtige Arbeit sponsern konnten.“
Beate Mundt, Mitarbeiterin im Freizeitzentrum EFFI, berichtet, dass die neue Technik bereits in den Osterferien genutzt wurde. „Die Kinder fanden es toll.“

Linde am Postplatz gepflanzt
(12.04.2024)Seit Mittwoch gibt es in Perlebergs Innenstadt einen Baum mehr. Gegenüber der alten Post haben Thomas Gawenda und Max Wala von der Gawenda GaHa GmbH aus Neuruppin eine Linde gepflanzt. Die beiden Fachleute aus dem Nachbarkreis haben intensiv den Standort für den jungen Baum vorbereitet. Aufgrund der Pflasterfläche war die Pflanzung nicht so ohne weiteres durchführbar, sondern der Untergrund musste mit Drainage- und Belüftungsschläuchen versehen werden, damit der Baum dort gut wächst. Anschließend wurde in das eigentliche Pflanzloch noch Substrat und Düngemittel gegeben, die es der Linde ermöglichen, auch trockenere Zeiten zu überstehen.
In letzter Zeit wurde im Rahmen der zahlreichen Bürgerbeteiligungsprojekte in der Rolandstadt Perleberg immer wieder der Wunsch nach mehr Grün bzw. mehr Bäumen in der Innenstadt geäußert. Ein verständlicher Wunsch angesichts der Klimaveränderungen und heißer Sommer.
„Zwar ist die Altstadt von einem grünen Saum mit vielen Bäumen umgeben, aber in der historischen Altstadt mit engen Straßen und denkmalgeschützten Häusern sind die Möglichkeiten für Baumpflanzungen einfach beschränkt“, so Antje Hartwig, die im Bauamt für den Sachbereich Umwelt verantwortlich zeichnet. Der Straßenraum sei bereits durch viele Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom, Abwasser) belegt, zu denen Abstände einzuhalten seien und Durchfahrtsmöglichkeiten für LKW, z.B. Lieferfahrzeuge und Feuerwehr, müssten gewährleistet sein.
Der Große Markt, der zwar genug Platz bietet, ist aufgrund von Denkmalschutzbelangen, Archäologie und komplexeren Gestaltungs- und Nutzungsanforderungen nicht ohne weiteres bepflanzbar. Bleiben nur die kleinen, meist dreiseitigen Plätze an Straßengabelungen für Baumpflanzungen, so auch am Postplatz. Eine einzige Pflanzstelle konnte dort identifiziert werden, die weder durch Fahrbahn noch Leitungen belegt war. Auch die Untere Denkmalbehörde, die bei solchen Vorhaben ebenfalls zu beteiligen ist, konnte dem Standort zustimmen.
Unter Mitwirkung des Bürgerteams und des Stadtlabors wurde jetzt im Auftrag der Stadt dort nun am Mittwoch die Linde gepflanzt. Es ist eine wenig honigtauanfällige Sorte.
Nach der Pflanzung erfolgt noch die Fertigstellung der Pflasterung durch den Betriebshof.

2. Preis und 10.000 Euro beim Innenstadtwettbewerb 2023/24 gehen nach Perleberg
(11.04.2024)Mit ihrem eingereichten Beitrag „Stadtlabor Perleberg – Neue Ideen an unerhörten Orten“ war die gemeinsame Initiative aus City Initiative Perleberg e.V., Kulturkombinat Perleberg e.V., TGZ Prignitz und Stadtlabor Perleberg erfolgreich. Beim Innenstadtwettbewerb Brandenburg 2023/2024 erhielten die Perleberger den mit 10.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie „Räume weiterdenken – Kreative Nutzungsideen“.
Rainer Genilke, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, überreichte Janine Roder, Vorsitzende der City Initiative Perleberg, und TGZ-Mitarbeiter Jens Knauer den Preis.
Das Stadtlabor in der Bäckerstraße hat sich in den vergangenen Monaten immer mehr zur Ideenschmiede entwickelt. Und so entstand hier auch die Idee zur Zwischennutzung von Leerständen für neue Veranstaltungsformate. Für den Innenstadtwettbewerb entwickelte sich daraus das eingereichte Projekt: Mit Tanzveranstaltungen im Kaiserlichen Postamt, auf dem Exerzierplatz der Kaiserlichen Kasernen, im Speicher auf dem Schuhmarkt und im ehemaligen Hoffmanns Hotel soll diesen alten Mauern wieder Leben eingehaucht und den Menschen eine unvergessliche Begegnung miteinander gebracht werden. „Und alles in der Innenstadt“, sagen die Macher.
So soll es in der alten Post eine Clubnacht gegen, die dem DJ-Nachwuchs in der Region die Möglichkeit bietet, ihr Können zu beweisen. „Es gab schon die ersten Gespräche mit jungen Leuten, die hier auflegen wollen“, weiß Jens Knauer zu berichten. „Interessenten können sich jederzeit bei uns im Stadtlabor melden. Ebenso Menschen, die Musik machen und ihre Ideen umsetzen wollen.“
Im alten Speicher am Schuhmarkt, dem jüngst aus dem Dornröschenschlaf geküssten Fachwerkgebäude an prominenter Stelle, soll zum Standard-Tanz mit Live-Musik eingeladen werden.
Eine karibische Nacht auf dem Exerzierplatz der alten Kasernen soll Salsa- und Rumba-Tanzpaaren den Boden bereiten. Dabei sei auch an eine Anleitung gedacht. Und im ehemaligen Hoffmanns Hotel sollen bei einem Exklusiv-Tanzkurs Paartänze und die dazugehörigen Partner vermittelt werden.
Zur Umsetzung der Idee haben die Mitglieder der Initiative Künstler und Gastroomen der Region angefragt. Mit ihrem Vorhaben führen sie die leerstehenden Gebäude einer Zwischennutzung zu und sie erfüllen die Wünsche von Bürgern nach mehr öffentlichen Tanzveranstaltungen in der Innenstadt.
Die Freude über den 2. Platz bei den vier Partnern sei riesig, so Janine Roder. „Ich war sehr, sehr überrascht, dass der Preis in unsere Hände ging. Jetzt gilt es, unser Konzept umzusetzen. Darauf freue ich mich.“
„Und wenn man bedenkt, dass wir in der Kategorie der größeren Städte bewertet wurden, ist dies ein doppelt so großer Erfolg“, sagt Jens Knauer.
Glückwünsche kommen auch von Bürgermeister Axel Schmidt. „City Initiative, Kulturkombinat Perleberg, TGZ und Stadtlabor haben gezeigt, dass es möglich ist, gemeinsam die Rolandstadt Perleberg zu gestalten, mit Ideen das Veranstaltungsangebot zu erweitern“, sagt er in einer ersten Reaktion. „Auch wenn nicht immer ein Wettbewerb und ein winkendes Preisgeld der Anlass sind.“

Knabenbild des einstigen Perleberger Bürgermeisters Johann Bernhard Stappenbeck zurück in der Rolandstadt
(11.04.2024)Die Nachfahren des von 1809 bis 1821 in Perleberg amtierenden Bürgermeisters Johann Bernhard Stappenbeck konnte Museumsleiterin Anja Pöpplau kürzlich im Stadt- und Regionalmuseum begrüßen. Christian, Michael und Ulrich Stappenbeck, die heute in Berlin und Friedrichsstadt leben, sind aus einem besonderen Grund in die Rolandstadt gekommen: Sie überreichten dem Museum das im Familienbesitz befindliche Ölgemälde „Knabenbild“ ihres Ur-Ur-Ur-Großvaters aus dem Jahre 1771 als Dauerleihgabe.
„Der Kontakt zu uns entstand auf Initiative Ulrich Stappenbecks, der eine umfangreiche Familienforschung betreibt und diese dankenswerterweise mit dem Museum teilt“, berichtet Anja Pöpplau. „Das Bild zeigt Johann Bernhard Stappenbeck als Knaben in einer Kinderuniform, die die roten Uniformen des Husarenregiments zum Vorbild hat.“
„Die Uniform – ein Modetrend der damaligen Zeit – stand ihm so gut, dass laut den erhaltenen Unterlagen aus unserem Familienbesitz, eine ,Tante Clermont‘ einen Maler mit der Anfertigung des Bildes beauftragt hat. Den Vornamen der Tante und den Namen des Künstlers kennen wir leider nicht“, ergänzt Ulrich Stappenbeck.
Neue Erinnerungskarte Johann Bernhard Stappenbeck gewidmet
Der Besuch der Stappenbeck-Nachfahren hatte einen weiteren Grund. Denn das Stadt- und Regionalmuseum und der Familienforscher Ulrich Stappenbeck haben gemeinsam eine neue Erinnerungspostkarte herausgegeben.
Nach dem Besuch der „Großen Schule“ in Perleberg, war er Zögling des Joachimsthalschen Gymnasiums zu Berlin, studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Halle/Saale und kehrte 1785 nach Perleberg zurück. 1800 fand seine Hochzeit mit der Perlebergerin Friederike Elisabeth Pfützenreuter statt. Er amtierte als Ratsherr und Stadtsekretär. Von 1809 bis 1821 übernahm er das Amt des Bürgermeisters. Kurz zuvor ereignete sich die Einführung der neuen preußischen Städteordnung und 1809 der bis heute rätselhafte Kriminalfall des damaligen englischen Gesandten am Wiener Hofe Lord Bathurst. Der Bürgermeister entfaltete eine rührige und umsichtige Tätigkeit in der Nachforschung nach dem Verbleib des Diplomaten. 1821 lehnte er die Wiederwahl zum Bürgermeister ab und bekleidete das Amt eines Ritterschaft-Syndicus. Stappenbeck starb 1832. In Überlieferungen ist er als charaktervolle Persönlichkeit geschildert worden mit Ähnlichkeit zu Friedrich Schleiermacher.
Das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg betrieb weitere Nachforschungen: „Nach unseren Katasterunterlagen von 1801 / 1806 hatte der Stadt-Sekretär Stappenbeck sein Haus am Kirchplatz Nr. 5. Vielleicht finden wir mithilfe weiterer Recherchen den vollständigen Namen der Tante oder des Malers heraus“, hofft der wissenschaftliche Mitarbeiter Torsten Foelsch. Bevor das Gemälde das Museumsfoyer zieren wird, wird es von der Restauratorin Corinna Streitz begutachtet. Bis dahin ist es auf der neuen Erinnerungspostkarte zu bewundern, die ab sofort im Stadt- und Regionalmuseum, Mönchort 7-11, und in der Stadtinformation, Großer Markt 12, kostenfrei erhältlich ist.

Erneut fließen Bundesmittel in die Rolandstadt Perleberg: 560.000 Euro für Parkanlagen
(11.04.2024)Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats hat sich der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dafür entschlossen, die Rolandstadt Perleberg finanziell zu unterstützen. Groß ist daher die Freude am Mittwochnachmittag im Rathaus, als dort die Nachricht eintrifft. Für die Neugestaltung und -bepflanzung der Perleberger Parkanlagen bekommt Perleberg eine Förderung über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz.
Bürgermeister Axel Schmidt zeigt sich begeistert, dass einmal mehr ein Konzept der Stadt Perleberg die Bundestagsabgeordneten des Haushaltsausschusses überzeugt hat. Dieser hatte die Zuwendung für die Rolandstadt am Mittwoch beschlossen. Einmal mehr hatte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Wiebke Papenbrock im Ausschuss für das Vorhaben der Prignitzer Kreisstadt eingesetzt. Sie hat sofort die Verantwortlichen in Kenntnis gesetzt. Dabei lobt sie noch einmal das tolle Konzept der Stadt zur Gestaltung der Parks.
Bürgermeister Axel Schmidt fasst kurz zusammen, was die Stadt geplant hat: „Der Friedrich-Engels-Platz soll zu einer artenreichen Grünfläche umgestaltet werden, denn Ziel der Gesamtmaßnahme ist die klimawiderstandsfähige Ertüchtigung der öffentlichen Park- und Grünanlagen am südlichen Stadtrand von Perleberg.“ Anpflanzungen von Bäumen, Sträuchern, Gras- und Staudenpflanzen werde es hier geben.
Antje Hartwig, die im Bauamt für den Bereich Umwelt verantwortlich ist, ergänzt: „Zur Steigerung des Naturerlebens sind kleine Begegnungsorte mit Spielpunkten, Schattenplätzen und Wasserstellen geplant“.
In den angrenzenden Parkanlagen Eichenhain und Stadtpark gehe es um die Revitalisierung und Schadensbeseitigung durch Trockenheit, Stürme, Schädlinge und Verwilderung entstandenen Defizite.
Im Rathaus werden sich die Verantwortlichen nun zusammensetzen, über das weitere Vorgehen beraten. Voraussichtlich wird noch in diesem Jahr mit den Planungen und Beteiligungen begonnen bevor 2025 im Blick auf den BRANDENBURG-TAG 2025 erste Umsetzungen erfolgen.

Einwohner von Schönfeld und Wüsten Buchholz lehnen Agri-Photovoltaik-Vorhaben ab
(10.04.2024)Eine eindeutige Ablehnung gibt es am Dienstagabend für zwei Agri-Photovoltaik-Vorhaben der Solverde Projektentwicklung GmbH Berlin. Das Unternehmen hat sich seit einem Jahr mit den Vorhaben zwischen Schönfeld und Wüsten Buchholz befasst, um es nun den Einwohnern der beiden Perleberger Ortsteile in einer Einwohnerversammlung vorzustellen.
Solverde-Geschäftsführer Hans Hartmann zeigt sich überrascht über das große Interesse der Bürgerschaft. In Beckers Saal sind insgesamt 60 Einwohner aus Schönfeld (26) und Wüsten Buchholz (34) gekommen. Darunter befinden sich die beiden Ortsvorsteher Angela Schulz und Olaf Renner.
Hartmann weist zu Beginn seiner Ausführungen auf das Besondere von Agri-Photovoltaik-Anlagen hin. Der Flächennutzungskonflikt zwischen der Gewinnung von Solarstrom und der Landwirtschaft werde hier mit einer möglichen Doppelnutzung gelöst. „Agri-PV beschreibt die gleichzeitige Nutzung von Flächen für Landwirtschaft und Energieerzeugung“, so Hans Hartmann. Dabei sei der benötigte Flächenanteil geringer und ausreichend Platz zwischen den Modulreihen. Die Modultische sind beweglich, richten sich nach der Sonne, beschreibt er die Technologie.
Bei dem Vorhaben habe sich die Solverde Projektentwicklung an die Kriterien der Rolandstadt Perleberg gehalten. Alle 14 Kriterien seien erfüllt, so Hartmann. Lediglich die Stellungnahme der Jagdgenossenschaft stehe noch aus. Hans Hartmann erwarte eine Stromproduktion beider Anlagen von 30,7 MWp (Megawatt Peak) mit Einnahmen von rund 70.000 Euro im Jahr für die Stadt Perleberg.
Dennoch haben die anwesenden Einwohner der beiden Ortsteile Kritik am Vorhaben. Sie sehen sich immer mehr von Anlagen für die Energieerzeugung umzingelt. Auch verstehen sie nicht, dass bei schlechten Bodenwerten noch Landwirtschaft betrieben werden soll. Außerdem sehen sie ihre Lebensqualität beeinträchtigt. „Wir wollen hier auch mal spazieren gehen, ohne dass wir so eine Anlage sehen“, heißt es. Beide Dörfer hätten nichts von den finanziellen Einnahmen, die letztlich an die Stadt fließen.
Am Ende der Debatte lässt Bürgermeister Axel Schmidt abstimmen. Für beide Projekte gibt es eine deutliche Ablehnung. In Schönfeld stimmt lediglich ein Einwohner – der Landwirt, auf dessen Flächen die Anlagen entstehen sollen – dafür. Gegenstimmen gibt es jeweils 21 und vier Enthaltungen. Bei den Einwohnern von Wüsten Buchholz gibt es keine Ja-Stimme, 27 Nein-Stimmen und sieben Enthaltungen.
Die Solverde Projektentwicklung möchte ihre Vorhaben nicht gegen die Einwohner der angrenzenden Ortsteile umsetzen und hat daher nach Rücksprache mit der Stadt Perleberg ihren Antrag auf Aufstellungsbeschluss anschließend zurückgenommen.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Steve Hausmann zum Jubiläum
(09.04.2024)Vor zehn Jahren, am 1. April 2014, hat Steve Hausmann das Hotel Deutscher Kaiser in der Bäckerstraße übernommen, damit auch die Trend Service GmbH. Aus diesem Anlass ist Bürgermeister Axel Schmidt am Montag ins Hotel gekommen, um dem Geschäftsführer zu diesem Jubiläum zu gratulieren. Dazu gibt es das traditionelle Hufeisen der Rolandstadt Perleberg, das dem Unternehmer weiterhin Glück bringen soll.
Steve Hausmann blickt im Gespräch mit dem Perleberger Bürgermeister auf seinen Werdegang zum Geschäftsführer sowie auf die Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen zehn Jahren zurück.
Die Gastronomie ist für den Geschäftsführer kein Neuland gewesen. Bereits vor seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann, habe er in verschiedenen gastronomischen Einrichtungen der Rolandstadt gejobbt, erzählt Steve Hausmann. Im Deutschen Kaiser hat er dann seine Ausbildung begonnen und anschließend in verschiedenen Einrichtungen gearbeitet, beispielsweise bei Vion, der heutigen Prignitzer Fleischzentrum GmbH.
Doch nach zweieinhalb Jahren kam er 2010 zurück, besprach 2012 mit Lutz Hagen Mamerow auch die Frage der Nachfolge.
Bevor Steve Hausmann weitererzählt, sagt er jedoch, dass er ja jetzt eigentlich nicht hier wäre, sondern in Australien. „2004 wollte ich mit einem Freund nach Australien auswandern. Wir hatten schon alle Papiere zusammen, da hat er eine Frau kennengelernt und mir gesagt, dass er nicht mitkommt.“ So blieb auch Hausmann.
Schon immer verbunden mit dem Unternehmen war die Essenversorgung in Kitas. „Als ich vor zehn Jahren übernommen habe, wurde eine Einrichtung in Nauen beliefert“, so Steve Hausmann. „Heute sind es 74 Einrichtungen.“ Das sind zwischen 6.500 und 7.000 Portionen, allein beim Mittagessen sind es zwischen 2.600 und 2.800. Die erste Perleberger Einrichtung, die von dem Perleberger Unternehmen beliefert wurde, war die Rolandschule.
Wurde anfangs noch im Hotel gekocht, erfolgt dies nun für die Kitas und Schulen seit 2019 in der Ackerstraße. „Wenn 4.000 Mittagessen erreicht sind, soll dafür eine Halle in der Ackerstraße angebaut werden“, sagt Hausmann. Seit 2014 wurde der Umsatz hier verelffacht. Außerdem berichtet er, dass dieser Bereich seit nunmehr zwei Jahren komplett digitalisiert ist.
Aber nicht nur in der Essenversorgung hat sich vieles verändert und verbessert, auch im Hotel Deutscher Kaiser. „2024 hatte es eine Auslastung von 19 Prozent. Im vergangenen Jahr lag diese bereits bei 86 Prozent.“ Hausmann hat viel Investiert und modernisiert, auch gibt es im Hotel inzwischen einen Wellnessbereich.
Axel Schmidt freut sich über diese Entwicklung, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren genommen hat, auch wenn die Corona-Krise und die anhaltenden Krisen in der Wirtschaft es nicht immer einfach machen. Er wünscht Steve Hausmann auch für die Zukunft viel Erfolg.

Bundestagsabgeordnete Wiebke Papenbrock besucht Perleberger Schwimmbad
(09.04.2024)Am Montag ist die Bundestagsabgeordnete Wiebke Papenbrock im Rahmen ihrer Wahlkreistour nach Perleberg gekommen. Ein Ziel ist dabei das Schwimmbad der Rolandstadt. Die SPD-Politikerin hatte sich im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dafür eingesetzt, dass die umfängliche Sanierung mit 900.000 Euro unterstützt wird. Nun wollte sie sich vor Ort ein Bild über das Vorhaben machen.
„Es ist ein ganz tolles Konzept“, sagt sie immer wieder im Gespräch mit Bürgermeister Axel Schmidt und Cornelia Winter, der Prokuristin der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt.
Vor 60 Jahren gebaut sei jetzt vor allem die energetische Sanierung notwendig, ebenfalls müsse die Barrierefreiheit bergestellt werden, erklärt im Bad der Bürgermeister.
„Mit den Fördermitteln können wir jetzt richtig anpacken“, freut sich Cornelia Winter. Sie zeigt Wiebke Papenbrock, was sich alles verändern soll. „Wichtig ist, dass die Durchschreitebecken barrierefrei werden“, sagt sie. Auch zu den Umkleidekabinen, die im alten Charme – Tür an Tür – wieder entstehen sollen, soll auch ein Aufzug führen, der Zugang damit barrierefrei werden.
Ebenfalls in der ersten Etage des Badgebäudes sollen ein Schulungsraum für die Wasserwacht und ein Wickelraum entstehen. Wiebke Papenbrock, selbst junge Mutter, begrüßt es, dass die Verantwortlichen an einen Wickelraum gedacht haben. „Es gibt viel zu wenig Wickelräume“, habe sie in der Vergangenheit immer wieder feststellen müssen.
An der Überlaufrinne weist Cornelia Winter auf die Notwendigkeit der Neuverfliesung hin.
„Und wo soll die Solaranlage hin?“, will Wiebke Papenbrock wissen. Bürgermeister und Prokuristen zeigen auf das Dach des Gebäudes. Mit dieser Anlage sollen die Energiekosten des Bades reduziert werden. „Wenn das Bad geschlossen ist, außerhalb der Saison, wird der Sportpark mit Strom beliefert“, so Winter.
Immer wieder sei das Bad in den vergangenen Jahren verschönert worden, berichtet die GWG-Prokuristin. „Der Spielplatz ist ebenso neu errichtet worden wie die Wellenrutsche und die Terrasse.“ Wiebke Papenbrock zeigt sich von dem Perleberger Freibad beeindruckt, freut sich, dass es sich nun qualitativ für die Badegäste noch einmal mit den Bundesmitteln verbessern werde.
Den Besuch in der Rolandstadt Perleberg nutzt Wiebke Papenbrock auch für ein Gespräch mit Bürgermeister Axel Schmidt im Rathaus. „Es war ein Abstimmungstermin zu weiteren Förderungen. So haben wir uns über den weiteren Verfahrensablauf bei der Sanierung des Freibades verständigt sowie über die Förderung der Kaiserlichen Kasernen.“ Hier plant die Stadt Perleberg Mittel aus dem Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus zu beantragen. Doch vielleicht gibt es noch andere Fördermöglichkeiten, die genutzt werden könnten. Ebenfalls tauschten sich Bürgermeister und Bundestagsabgeordnete über die allgemeine Stimmungslage aus.

Friedhofsgeflüster: "Der Tod als Geschäft und Heilmittel" - Ein Rundgang zur alten Bestattungskultur mit der Schwarzen Witwe
(08.04.2024)Am 12. April findet auf dem Evangelischer Waldfriedhof in Perleberg Teil III des „Friedhofsgeflüsters“ mit der Kunsthistorikerin Dr. Anja Kretschmer statt. Eine Führung, die durch ganz Deutschland zieht und von alten Zeiten berichtet.
Die geheimnisvolle schwarze Witwe aus dem Jahre 1898 führt die Besucher über die Begräbnisstätte und erzählt dabei anschaulich etwas zur Trauer- und Bestattungskultur ihrer Zeit. Während des Rundgangs stellt sie vergessene Bestattungsbräuche vor und was wir von den Auffassungen unserer Ahnen heute lernen können, um mit dem Tod halbwegs versöhnlich umzugehen.
Mit dem bizarren Titel: „Der Tod als Geschäft und Heilmittel“ wird in dieser Nacht der Umgang mit dem toten Körper in den vergangenen Jahrhunderten aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet. Forschung und Wissenschaft in der Anatomie sahen damals noch anders aus als heute. Der verstorbene Körper stellte ein lukratives Geschäft dar, nicht nur in der Medizin. Weshalb man außerdem in manchen Kirchen Totenhände fand, wird außerdem bei diesem Rundgang erklärt.
Also wenn Sie diese außergewöhnliche Dame aus der Vergangenheit einmal kennenlernen wollen und darüber hinaus erfahren möchten, sollten Sie diese einzigartige Führung nicht verpassen.
Evangelischer Waldfriedhof Perleberg, Wilsnacker Chaussee
Treffpunkt vor der Kapelle
Teilnahmegebühr 15 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühren)
Tickets und Infos unter www.friedhofsgefluester.de und/oder Telefon 0151/56333549

261. Literarischer Mittwoch: „Lilith lebt – starke Frauen mit kleinen Schwächen“ – ernste, unernste Liebeslieder, Geschichten und Gedichte
(08.04.2024)Am 24. April um 18:30 Uhr findet in der Stadtbibliothek BONA der 261. „Literarische Mittwoch“ statt. Unter dem Titel „Lilith lebt – starke Frauen mit kleinen Schwächen“ werden Ute Apitz und Elke Hübener-Lipkau, Preisträgerinnen der alljährlich stattfindenden Potsdamer „Nacht der Poesie“ ihre eigenen hintergründigen und doppelsinnigen Texte vortragen. Interessierte können einen Abend mit ernsten und unernsten Liebesliedern, Geschichten und Gedichten erwarten.
Zu den Autorinnen:
Ute Apitz war viele Jahre die Redakteurin der Kabarettpublikation „Die Pointe“. Die derzeitige Geschäftsführerin des Literatur-Kollegiums Brandenburg e.V. hat ein Büchlein mit humorvollen und kuriosen Geschichten, Gedichten und Liedern im brandenburgischen „Regiolekt“, unter dem Titel „Irjendwat is imma“ veröffentlicht.
Die gebürtige Görlitzerin Elke Hübener-Lipkau war lange in Potsdam im Kulturbereich tätig. Vor über zwei Jahrzehnten hat sie die brandenburgische Landeshauptstadt verlassen und lebt seit dem in einem kleinen Dorf in Nuthetal. Dort hat sie ihr Interesse und die Freude am Schreiben entdeckt. Die Ergebnisse sind in Anthologien, mehreren eigenen Lyrik-Bänden und Kinderbüchern zu finden, ergänzt von eigener Grafik und Malerei.
Der Eintritt zur Veranstaltung kostet im Vorverkauf 5 Euro und an der Abendkasse 8 Euro.
Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek bitten um eine Voranmeldung unter , telefonisch unter (03876) 612 927 oder persönlich in der Stadtbibliothek.
Weitere Hinweise zu Veranstaltungen in der BONA finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de
Mehr Informationen zum Literatur-Kollegium Brandenburg e.V. unter: www.Literaturkollegium.de

Rolandstadt Perleberg legt Bericht zur Lärmaktionsplanung vor
(02.04.2024)Im Zuge der Umsetzung der Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung des Umgebungslärms ist durch die Stadt bis zum 18. Juli wieder der Bericht zur Lärmaktionsplanung abzugeben. Dieser Berichtspflicht muss die Rolandstadt Perleberg nachkommen, weil sich im Stadtgebiet eine Straße mit einer Verkehrsbelastung von über 8000 Kraftfahrzeugen/Tag befindet, so Antje Hartwig, Sachbearbeiterin Umwelt. Dabei handelt es sich um den Abschnitt der Bundesstraße 5 ab Ortsumgehung B 189/B 5 Perleberg in Richtung Karstädt.
Unmittelbar an der Straße befinden sich wenige Grundstücke in Form von Einzelhöfen, Betriebswohnungen im Gewerbegebiet sowie ein Gasthof, die - bezogen auf die relevanten Prüfwerte im Land Brandenburg - von Lärmbelastungen betroffen sind. Der Lärmpegel unterhalb der Prüfwerte reicht auch an östlich gelegene Wohn- und Hofgebäude von Quitzow sowie die westliche Bebauung von Schönfeld.
„Da sich die Straße in Zuständigkeit des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg befindet, sind die Handlungsoptionen der Stadt Perleberg sehr beschränkt“, so Antje Hartwig. Die Betroffenheit von Einwohnern sei aufgrund der Lage im Außenbereich und bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl jedoch insgesamt gering.
Wie in den Lärmberichten der Stadt Perleberg von 2013 und 2018 wurde gemäß Vorgaben des Landes Brandenburg auch das innerstädtische Verkehrsnetz ergänzend auf Lärmrelevanz überprüft und im Bericht vermerkt. Die Verkehrsbelastung an den innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen liegt bei unter 8000 Kfz/Tag. Stärkere Belastungen sind aufgrund des Verkehrsaufkommens, darunter viele Lastkraftwagen, z.B. im Straßenzug Hamburger Straße-Putlitzer Straße-Matthias-Hasse-Straße zu verzeichnen.
„Durch Realisierung kommunaler Straßenbauvorhaben, wie z.B. Ausbau der Berliner Straße zwischen Sportplatz und Kreisverkehr, Ausbau der Quitzower Straße zwischen Linden- und Hopfenstraße sowie Unterhaltungsmaßnahmen im Bereich Hamburger Straße und Dergenthiner Straße wurden mittels Verbesserungen der Straßenoberfläche auch lärmmindernde Wirkungen erzielt“, heißt es im Bericht. Daneben soll z.B. durch das Radwegekonzept und entsprechender Handlungsoptionen die lärmarme Mobilität weiter gefördert werden. Erst nach Fertigstellung des großen übergeordneten Bauvorhabens A 14 wird eine Veränderung bei den Verkehrszahlen zu erwarten sein.
Geplante kommunale Straßenbauvorhaben wie Ausbau eines Teilabschnitts der Hopfenstraße, Bau einer neuen Zufahrt zum Gewerbegebiet Ackerstraße und Unterhaltungsmaßnahmen an der Quitzower Straße können in den kommenden Jahren zur Lärmminderung beitragen.
Durch das Landesamt für Umwelt wurden anlässlich der 4. Stufe der Lärmaktionsplanung wieder Karten- und Datenmaterial bzgl. des Lärms an Hauptverkehrsstraßen bereitgestellt. Die Unterlagen, inklusive des durch die Stadt Perleberg auszufüllenden Formblattes, sind auf den Internetseiten der Stadt veröffentlicht und können bis zum 30.4.2024 auch beim Bauamt der Stadt Perleberg, Karl-Liebknecht-Straße 33, Auslegungsraum Bauvorhaben Zimmer 2.10 eingesehen werden.

Bürgermeister Axel Schmidt gratuliert Christa Spreemann zum 100. Geburtstag
(28.03.2024)Vor 100 Jahren, am 28. März 1924, erblickte Christa Spreemann im Pommerschen Stolp das Licht der Welt. Über mehrere Stationen ist sie 2023 in die Prignitz, nach Perleberg, gekommen, wo sie am Donnerstag ihren 100. Geburtstag feiert.
Bürgermeister Axel Schmidt gehörte bei der Familienfeier in Groß Buchholz zu den zahlreichen Gratulanten. Für das Stadtoberhaupt ist Christa Spreemann die erste 100-Jährige, der er zu diesem Jubiläum gratuliert. Für ihn dürfte sie somit die älteste Einwohnerin der Rolandstadt sein.
Die Jubilarin erzählt selbst ihre Lebensgeschichte. Und so erfahren die Gäste, dass sie mit sechs Jahren 1930 noch in Stolp eingeschult wurde. Doch bereits kurze Zeit später führte es die Familie nach Großbeeren bei Berlin. „Es war damals schwer Arbeit zu bekommen“, erzählt die 100-Jährige. „Es gab keine Arbeit in Pommern.“ Durch den Cousin ihrer Mutter, dieser war „Zwölfender“ und Kreisstraßenbaumeister, bekam ihr Vater Arbeit.
Doch der Schulwechsel brachte für die kleine Christa ein Ansehen bei den Lehrern mit sich. „Denn ich kam aus Stolp, sprach Hochdeutsch. Während die Kinder hier der Auto oder der Taschentuch sagten“, erzählt sie. „Und so hatte ich bei Lehrer ein Stein im Brett.“
Nach der Schule ging sie zunächst in den Haushalt eines Ingenieurs und einer Lehrerin. Dann begann sie mit Stenografie und Schreibmaschine an der Handelsschule zu lernen. Doch weil diese einem Juden gehörte, wurde sie geschlossen. „Ich kam eines Tages her und die Schule war zu. Und ich bin so gerne dahingegangen“, erfährt der Bürgermeister von ihr.
Ihr Vater arbeitete inzwischen als Chauffeur bei einer Tochterfirma von Bosch in der Nähe von Kleinmachnow. Sie selbst begann hier im Büro als Fernschreibesekretärin.
Noch während des Krieges, im Jahr 1942, lernte sie ihren späteren Mann Hans kennen, der in Stahnsdorf in der Genesungskompanie war. Mit Fieber war er aus Afrika zurückgekehrt. Kennengelernt haben sie sich bei einer Dampferfahrt. Dabei verhehlt Christa Spreemann nicht, dass auch ihre Freundin ein Auge auf den jungen Mann geworfen hatte. „Aber nicht mit mir!“, sagt sie.
Hans und sie wurden ein Paar. Doch erst am 3. Januar 1948 wurde geheiratet, denn Hans Spreemann musste nach seiner Genesung an die Front zurück, geriet in russische Kriegsgefangenschaft.
Gelebt haben beide dann in West-Berlin. Sie habe immer im Büro gearbeitet. Vor 25 Jahren ist ihr Mann verstorben. Seither hat sie allein, zuletzt im betreuten Wohnen, in Berlin gelebt. Doch dann musste sie ins Krankenhaus. Letztlich kam sie direkt aus dem Krankenhaus in das Seniorenpflegzentrum des Kreiskrankenhauses Prignitz in der Ackerstraße. Denn im Perleberger Ortsteil lebt Cousin Reinhard Polzin und seine Familie. Der weiß, wie eng die Familienbande seiner Familie sind, denn er hat seit 1979 regelmäßig Pfingstreffen der Familie Polzin organisiert. Seit dieser Zeit hat Christa Spreemann enge Kontakte nach Groß Buchholz.
Inzwischen geht es ihr wieder besser, geht sie spazieren, und nimmt an Veranstaltungen in Groß Buchholz teil.
Ihr 100. Geburtstag begann im Seniorenzentrum mit einem Sektfrühstück, dass dort liebevoll vorbereitet worden sei, so Reinhard Polzin. Dann ging es zur Familie zum Feiern nach Groß Buchholz, wohin auch Bürgermeister Axel Schmidt gekommen ist. Auch der eine oder andere Groß Buchholzer lässt es sich nicht nehmen der „Tante Christa“ zu ihrem 100. Geburtstag zu gratulieren.
Mit den Mitbewohnern im Seniorenzentrum wird dann noch einmal am Freitag gefeiert.

Erneuerter Spielplatz für die Waldsiedlung zur Nutzung freigegeben
(28.03.2024)Die Neueröffnung des Spielplatzes An der Vorderheide in der Waldsiedlung fand große Resonanz. Zahlreiche Kinder, begleitet von ihren Eltern oder Großeltern, sind am frühen Mittwochabend gekommen, um dem Ereignis beizuwohnen.
Bürgermeister Axel Schmidt freut sich über dieses große Interesse. Aber auch darüber, dass nach mehr als 20 Jahren die alten Spielgeräte gegen neue ausgetauscht werden konnten. „Jedes Jahr wollen wir einen Spielplatz erneuern“, so der Bürgermeister. Gemeinsam mit den Stadtverordneten würden dafür die notwendigen Mittel in den Haushalt eingestellt. Fast alle Spielplätze sind inzwischen saniert oder mit Geräten ergänzt worden.
Bevor die neuen Spielgeräte bestellt und aufgebaut wurden, hatte es eine Umfrage gegeben. Dabei ging es um die Frage, was für einen Spielplatz und welche Spielgeräte die Anwohner haben wollen? Am 2. Mai 2023 wurden alle Anwohner der Waldsiedlung und An der Vorderheide zu einem Vor-Ort-Termin eingeladen, um ihre Vorstellungen bei der Spielplatzgestaltung einzubringen.
„So sollte unbedingt das Volleyballfeld erhalten werden“, so Axel Schmidt. Auch die anderen Wünsche konnten weitestgehend erfüllt werden. Und so stehen nun hier eine Spielkombination, zwei Schaukeln, davon eine gewünschte Nestschaukel, ein kleines Karussell sowie die Wipp-Tiere „Fuchs“ und „Wildschwein“. Letztere wurden passend zur Lage am Waldrand von der Firma Spielart gewählt. Diese Firma schuf auch die Turmanlage „Perleberg“. Sie bietet viele Spiel- und Klettermöglichkeiten für alle Altersgruppen.
Immer wieder lobend erwähnt wird von den Eltern, dass der Turm der Spielkombination auch über eine Treppe erreicht werden kann. Somit haben auch kleine Kinder die Möglichkeit, den Aufstieg ohne Hilfe zu meistern.
55.000 Euro wurden in den Spielplatz investiert. Bürgermeister Axel Schmidt bedankt sich bei allen Beteiligten. „Mein herzlicher Dank geht an Frau Hartwig, die das Vorhaben fleißig betreut, eine Bürgerbeteiligung durchgeführt und sich engagiert um die Umsetzung gekümmert hat.“ Sein Dank geht ebenso an die Betriebshofmitarbeiter. Diese setzten die Leistungen Aushub des Fallschutzbereiches und Auffüllen mit Sand um. Abschließend richteten sie den Platz her, Mutterboden und Rasensaat wurden aufgebracht, sodass er nun von den Kindern der Waldsiedlung genutzt werden kann.
Abschließend bittet er die Anwohner „ein Auge auf den Spielplatz zu haben. Dass wir noch sehr lange etwas von diesem Spielplatz haben“.
Für die Kinder geht es dann noch auf Ostereiersuche, die der Osterhase auf dem neuen Spielplatz versteckt hatte. Ebenfalls gibt es Getränke und Süßigkeiten, die Bauamtsmitarbeiterin Antje Hartwig verteilt.
Außerhalb des Spielplatzbudgets konnte ein weiterer Wunsch der Anwohner erfüllt werden. Sie wünschten sich weitere Sitzbänke. Beim Betriebshof vorhandene Bänke wurden hier aufgestellt, um ausreichend Sitzgelegenheiten anzubieten.
Die Spielplatzeröffnung nutzen Bürgermeister Axel Schmidt, Bauamtsleiter Hagen Boddin, Antje Hartwig und die anwesenden Stadtverordneten, um mit den Einwohnern der Waldsiedlung ins Gespräch zu kommen.

Düpower Spielplatz mit Balancierstrecke erweitert
(22.03.2024)Rechtzeitig vor Ostern sind die beiden Balanciergeräte aufgestellt, können die Kinder des Perleberger Ortsteiles Düpow endlich nutzen. Am Donnerstagnachmittag waren es Düpower Jungen und Mädchen, die das symbolische Band zur Freigabe durchschnitten.
Bauamtsleiter Hagen Boddin konnte aus diesem Anlass eine positive Bilanz ziehen: „In den vergangenen Jahren haben wir an den verschiedenen Stellen Spielplätze saniert.“ Dabei erinnerte er an die Neugestaltung des Spielplatzes in der Karl-Liebknecht-Straße sowie den Aufbau neuer Spielgeräte in Spiegelhagen und Düpow. Hier stehen jetzt Kletterkombinationen in Form eines Feuerwehrautos bzw. eines Mähdreschers als charakteristische Dorfmerkmale.
Das diese Vorhaben umgesetzt werden konnten, sei nicht zuletzt den Perleberger Stadtverordneten zu verdanken, die die entsprechenden Finanzmittel bereitstellten.
Aber auch Düpows Ortsvorsteher André Kenzler habe immer wieder darauf gedrängt, dass nach dem Abriss der alten Kletterkombination die entstandene Lücke geschlossen wird. „Ich wollte schon, dass wir nicht in Vergessenheit geraten“, begründete Kenzler sein ständiges Nachfragen. Er dankte der Stadt für die Realisierung und die Unterstützung. „Wenn mal etwas repariert oder ausgebessert werden muss, dann wird schnell reagiert.“
Dank übriggebliebener Haushaltsmittel des Jahres 2023 konnten am Ende zwei Balanciergeräte bei der Firma Spielbau in Auftrag gegeben werden. Investiert wurden circa 3.500 Euro. „Die Ausführung ist solide aus Robinienholz und mit Edelstahlpfosten“, so Antje Hartwig, die im Bauamt für die Spielplätze verantwortlich zeichnet.
Für die Düpower Kinder hatte der Osterhase schon einmal einen kleinen Vorabgruß geschickt und Ostereier auf dem Spielplatz versteckt. Und so begaben sich die Jungen und Mädchen auf die Suche. Dazu gab es von Hagen Boddin und Antje Hartwig noch Süßigkeiten.

Bürgersprechstunden im Monat April
(20.03.2024)Welche Anliegen, Meinungen und Ideen haben Sie? Was wollten Sie schon immer einmal Bürgermeister Axel Schmidt, seiner 1. Stellvertreterin Ute Reinecke oder dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Rainer Pickert mitteilen?
Die Möglichkeit dazu gibt es im Monat April wieder an jedem Mittwoch. Dann stellen sich Ute Reinecke (3. April), Rainer Pickert (10. und 24. April) sowie Axel Schmidt (17. April) den Fragen und Meinungen der Perlebergerinnen und Perleberger jeweils ab 17 Uhr im Stadtlabor Perleberg, Bäckerstraße 37.

Vortragsreihe des Stadt- und Regionalmuseums: Großes Interesse an der „Halle des Königs?“
(20.03.2024)Das Königsgrab von Seddin und die Ausgrabungen im direkten Umfeld haben ihre Faszination bis heute nicht verloren. So kamen 156 Besucher am Montagabend zum Vortrag von Prof. Dr. Franz Schopper, Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums (BLDAM), und Dr. Immo Heske, Kustos der Lehrsammlung des Seminars für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen, in die Aula des Gottfried-Arnold-Gymnasiums.
Seit der Entdeckung des „Königsgrabes“ im Jahr 1899 war dieses immer wieder ein beliebter Gegenstand in der Forschung für Experten und Laien. Prof. Dr. Franz Schopper und Dr. Immo Heske beschäftigen sich seit einigen Jahren sehr intensiv mit Grabungen im Umfeld des Königsgrabes. Seit Februar des vergangenen Jahres läuft das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt unter dem Namen „Siedlungsumfeld Seddin“ (SiSe).
Gleich im März 2023 entdeckten Dr. Heske und sein Team einen ganz besonderen Hausgrundriss. „Es war unser Glück“, erzählte er den Besuchern, „dass wir statt der vorgesehenen zehn Meter auf einer Breite von zwölf Metern graben konnten. Sonst hätte es diese Entdeckung nicht gegeben.“ Und so habe sich einmal mehr die Besiedlung am Königsgrab von Seddin bestätigt, die bisher nur durch Feuer- und Steingruben nachgewiesen werden konnte.
Heske beschrieb dem Publikum, wie sie, 250 Meter vom Königsgrab entfernt, auf die Halle des Königs gestoßen sind. Zunächst hätten sie Pfosten entdeckt, „Unmengen an Pfosten“, sagt er. Es folgten Steine, die ebenfalls zum Bau dieses Hauses, das auf einer Grundfläche von 30,5 x 9,8 Metern stand, diente.
Für die Archäologen war klar, das war kein normales Haus. Knapp 300 Quadratmeter Fläche im Erdgeschoss wären ein Beleg dafür, dass hier ein mächtiger Herrscher gelebt haben könnte und dass das Seddiner „Tal der Könige“ ein bedeutender Treffpunkt gewesen war.
Im Nachgang machten sich die Archäologen Gedanken, wie dieses Wandgräbchenhaus wohl ausgesehen haben könnte. Mit einem 3D-Drucker entstand ein entsprechendes Modell. „Wir haben drei Häuser gedruckt. Es ist der Rekonstruktionsversuch dieser Halle aus der Bronzezeit“, sagte Dr. Immo Heske. Eins wird künftig im Seddin-Raum des Stadt- und Regionalmuseum zu sehen sein. Dies bekam Museumsleiterin Anja Pöpplau von den beiden Vortragenden überreicht.
Das Königsgrab, vor allem die Siedlung in unmittelbarer Nähe des Grabes, wird auch weiterhin die Forscher beschäftigen. Ab 20. September wird hier für fünf Wochen wieder gegraben. Eine kleine Schau-Grabung wird es zur König-Hinz-Performance am 8. Juni geben.
Dr. Immo Heske nutzte den Vortragsabend abschließend dazu, um sich bei allen Unterstützern zu bedanken. „Wenn wir hier vor Ort nicht die Unterstützung und das Verständnis hätten, wäre das alles nicht möglich“, sagte er. So erfuhren die Zuhörer unter anderem, dass die Agrar GmbH Seddin gewisse Flächen nicht pflügt, um Grabungsflächen und mögliche Fundorte nicht zu zerstören.
Anja Pöpplau und das Gros der Besucher hoffen, dass es noch weitere interessante Vorträge gemeinsam mit den Zeitschätzen der Prignitz – Zentrale Archäologische Orte (ZAO) zu den Grabungen und weiteren archäologischen Themen geben wird.
Der Vortrag am Montagabend wird als publikumsstärkster in die 119-jährige Museumsgeschichte eingehen. „Wir werden wohl beim nächsten Mal in die andere Aula wechseln müssen“, freute sich Bürgermeister Axel Schmidt über das große Interesse. Er und die Museumsleiterin bedankten sich bei den beiden Vortragenden mit jeweils einer gerahmten Bildcollage, welche die vielfältigen Aktivitäten und Kooperationen rund um das „Seddiner Königsgrab“ veranschaulicht.

Verkehrsinformation: Vollsperrung des Bahnübergangs auf der B 5 zwischen Perleberg und Düpow
(19.03.2024)Der Bahnübergang auf der B 5 zwischen Perleberg und Düpow wird in der Nacht vom 3. April, 22 Uhr, zum 4. April, 6 Uhr, saniert. Die Bundesstraße 5 wird in dieser Zeit in Höhe des Bahnübergangs voll gesperrt.
Für den Verkehr sind Umleitungen in Richtung Perleberg und Kyritz über die L 101 und K 7015 - über Spiegelhagen, Rosenhagen, Groß Gottschow und Kleinow sowie in die Gegenrichtung - ausgewiesen.
Umliegende Straßen sind in ihrer Nutzung gegebenenfalls beschränkt. Die Erreichbarkeit anliegender Grundstücke wird während der Arbeiten gewährleistet.
Bei Fragn zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer (03876) 713 467 oder der E-Mail an die Straßenverkehrsbehörde wenden.
Bei konkreten Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (039605) 276 96 an die Fischbach Bau-Schüttgut-Recycling GmbH Groß Nemerow.
Wir veisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen kann.
Verkehrsinformation: Vollsperrung des Bahnübergangs auf der B 5 zwischen Spiegelhagen und Rosenhagen
(19.03.2024)In der Nacht vom 4. April, 22 Uhr, zum 5. April, 6 Uhr, wird die Landesstraße 101 zwischen Spiegelhagen und Rosenhagen in Höhe des Bahnübergangs infolge von Sanierungsarbeiten vollständig gesperrt.
Für den Verkehr sind Umleitungen in Richtung Perleberg und Groß Gottschow über die B 5 und K 7015 - über Düpow und Kleinow sowie in die Gegenrichtung - ausgewiesen.
Umliegende Straßen sind in ihrer Nutzung gegebenenfalls beschränkt. Die Erreichbarkeit anliegender Grundstücke wird während der Arbeiten gewährleistet.
Bei Fragn zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer (03876) 713 467 oder der E-Mail an die Straßenverkehrsbehörde wenden.
Bei konkreten Fragen zum Bauvorhaben wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (039605) 276 96 an die Fischbach Bau-Schüttgut-Recycling GmbH Groß Nemerow.
Wir veisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen kann.
Rolandschüler tauschten Klassenzimmer gegen Zirkusmanege
(19.03.2024)Eine besondere Projektwoche gab es in der Zeit vom 11. Bis 15. März an der Rolandschule. Nach sechs Jahren hat der Projetcircus Hein wieder in der Rolandstadt Station gemacht, sein Chapiteau an der Schulsporthalle aufgebaut. Für die Schüler bedeutete dies, dass sie für eine Woche ihre Klassenzimmer gegen die Manege eintauschen, denn sie sollten am Ende selbst die Stars in der Manege sein.
An zwei Tagen in dieser Projektwoche sind die Jungen und Mädchen der Rolandschule in vier Vorstellungen die Artisten, Dresseure, Fakire, Jongleure, Tänzerinnen, Zauberer, Clowns und Moderatoren.
Auf den Zuschauerbänken saßen Eltern, Großeltern, Freunde und Geschwister sowie Lehrer und Lehrerinnen und die Schulleiterin Heike Rudolph.
Zu Beginn der Vorstellung übernimmt noch kurz Zirkusdirektor Jeffrey Hein das Mikrophon, bevor er es an die beiden Moderatoren Finn und Malte übergibt, die souverän durch die Vorstellung führen. Und dann geht die Vorstellung auch schon los. Ein Clown bringt Licht in die Manege, sorgt dafür, dass alle Scheinwerfer das Geschehen in der Manege beleuchten.
Der Traum vom eigenen Auftritt im Zirkus wird für die knapp 260 Rolandschüler wahr. Diese wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe A gestaltet die Vorstellungen am Donnerstag und Gruppe B die am Freitag.
Schulleiterin Heike Rudolph ist begeistert, von dem was ihre Schüler hier leisten. Nach nur zwei Tagen Training, pro Tag zwei Stunden, haben sie sich ihre Darbietungen erarbeitet, so Jeffrey Hein. Am Mittwoch gab es noch zwei Generalproben.
„Das Zirkusprojekt unterstützt das Motto ,Miteinander‘ an unserer Schule“, freut sich die Schulleiterin. „Ja, das Miteinander ist uns bei der Arbeit ganz wichtig“, sagt der Zirkuschef. „Deshalb sind die Gruppen durchmischt und nicht nach Klassenstufen sortiert. Da treten der Erstklässler und der Sechstklässler miteinander auf.“
Und dieses Miteinander behalten die Schüler auch außerhalb der Manege bei, wie die Schulleiterin und der Zirkusdirektor immer wieder beobachten konnten.
Die acht Trainer des Projektcircus‘ Hein haben mit den Jungen und Mädchen fleißig geübt. Jetzt stehen alle aufgeregt hinter dem Vorhang, der in die Manege führt. Wenn sich dieser öffnet, weicht die Anspannung, treibt der Beifall des Publikums zu Höchstleistungen. Und so präsentieren sie eine lustige Ziegendressur und eine mit Tauben, bringen als Clowns das Publikum zum Lachen oder sie erhalten den Beifall für ihre Darbietungen als Jongleure, Seiltänzerinnen, Fakire, orientalische Tänzerinnen, Trapezartisten, Zauberer und Akrobaten. Dazu haben sie vom Zirkus die passenden Kostüme erhalten.
Das Geld zur Finanzierung hatten sich die Schüler im vergangenen Schuljahr selbst beim Rolandschullauf „erlaufen“. Dabei hatten sich die Unterstützer sehr großzügig gezeigt.
So konnte der Termin mit dem Projektcircus Hein abgestimmt werden. „Wir haben vor sechs Jahren gute Erfahrungen gemacht, deshalb haben wir uns wieder für diesen Projektcircus entschieden.“
Jeffrey Hein und seine Truppe sind seit 18 Jahren unterwegs. „Meine Uroma hat 1933 den Circus Hein gegründet“, erzählt er. Erwähnt nicht ohne Stolz, dass sich der Privatzirkus auch in DDR-Zeiten gehalten hat. Doch nach der Maueröffnung habe es ein Überangebot an Zirkusunternehmen gegeben, so dass seine Zirkusfamilie nach Alternativen gesucht haben. „So kam die Idee für den Projektcircus. Und das wird sehr, sehr gut angenommen.“
Jeffrey Hein und Heike Rudolph loben nicht nur die Leistung der Rolandschüler. Sie bedanken sich auch bei den Eltern, die die Zirkusleute beim Auf- und Abbau des Chapiteau unterstützten, sowie bei der PVU, die das Flüssiggas für die Heizung in der Manege zur Verfügung stellte.
Perleberg behält die Truppe in guter Erinnerung. „Gern kommen wir in sechs Jahren wieder“, heißt es am Ende der Vorstellung in der Manege.
Für die Schüler gibt es eine bleibende Erinnerung, denn die Vorstellungen wurden aufgezeichnet, kommen bald per Post in die Prignitz. Darauf sind sie dann zu sehen: die kleinen Stars der Rolandschule in der Manege.

Zuwendungsbescheid für den BRANDENBURG-TAG 2025 im Rathaus eingegangen
(19.03.2024)Am 13. und 14. September 2025 richtet die Rolandstadt Perleberg den BRANDENBURG-TAG 2025 aus. Jetzt ist der Zuwendungsbescheid über die zugesagten finanziellen Mittel des Landes Brandenburg im Rathaus eingegangen.
Damit können die Vorbereitungen, die bereits begonnen haben, weiter forciert und intensiviert werden.
Die Perleberger sind bereits jetzt aufgerufen, ihre Anregungen für das Landesfest ebenso einzureichen wie Vorschläge und Wünsche zur Gestaltung der Innenstadt oder zu sonstigen Attraktionen. Dafür gibt es am Gebäude Großer Markt 12 einen Briefkasten für Ideen zum BRANDENBURG-TAG 2025.
Des Weiteren sucht die Rolandstadt Perleberg ihre Perlenprinzessin, die die Stadt künftig neben dem Roland repräsentiert, natürlich speziell beim BRANDENBURG-TAG 2025. Interessentinnen können sich bis zum 30. April im Kulturamt - E-Mail: , Telefon: (03876) 781 405 - melden.

Perleberger Roland gratuliert Brandenburger Roland zum 550. Geburtstag
(18.03.2024)Große Gratulationscour am Sonnabend in der Stadt Brandenburg an der Havel. Sieben lebende Rolande sind in die Havelstadt gekommen, um gemeinsam den 550. Geburtstag des Brandenburger Rolands zu feiern. Unter den Gratulanten war auch der Perleberger Roland (Martin Tetschke).
Die angereisten Roland-Darsteller kamen aus Calbe an der Saale, Gardelegen, Stendal, Haldensleben, Buch (Tangermünde) und Burg bei Magdeburg. Sie alle sind auf Einladung des Vereins „Die Altstädter“ gekommen, um dieses besondere Jubiläum zu feiern. Die Rolande vollzogen bei ihrem Besuch noch einen besonderen Akt. Mit Max Scharsich hat Brandenburg an den Havel einen neuen Roland-Darsteller. Ihn nahmen seine „Amtskollegen“ in den Kreis der lebenden Rolande auf.
Bei ihrem Gang durch die Havelstadt waren die Roland-Darsteller am Sonnabend beliebtes Fotomotiv, immer wieder kamen sie mit den Brandenburgern und ihren Gästen ins Gespräch.
Die Altstädter hatten für ihren Roland und seine Gäste ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Zunächst haben sie mit Bürgermeister Michael Müller die Roland-Linde mit frischem Märzenregen getauft. Die Linde steht ungefähr an dem Ort, wo einst 1474 der Roland aufgestellt wurde. Dann ging es in die Hauptstraße. Hier haben die Rolande gemeinsam mit Rick Heisterhagen, Geschäftsführer des Havel-Space, an der Fassade des Unternehmens den übermalten Roland wieder zum Leuchten gebracht.
Und noch ein Perleberger ist zur Geburtstagsfeier an die Havel gekommen: Kulturamtsleiter Frank Riedel. Dieser stellte in der Abendveranstaltung, zu der der Historische Verein eingeladen hatte, die anwesenden Rolande vor und hielt anschließend einen Vortrag zur Rechtsgeschichte um den Roland.
Die Stadt Brandenburg an der Havel feiert ihren Roland und sein Jubiläum bereits seit Jahresbeginn. Die Perleberger müssen auf ihr Rolandjubiläum noch einige Jahre warten. Seine Ersterwähnung gab es 1498 in einem Ratsprotokoll.
2025 gibt es dann für die lebenden Rolande einen guten Grund zum Treffen in Perleberg, denn dann ist die Rolandstadt Gastgeber des BRANDENBURG-TAGES 2025.

Das Bürgerbüro informiert: Kinder benötigen eigene Personaldokumente
(18.03.2024)Seit dem 1. Januar 2024 werden Kinderreisepässe nicht mehr verlängert. Deshalb benötigen Kinder bei Reisen innerhalb der Europäischen Union (EU) künftig einen eigenen Personalausweis, bei Reisen außerhalb der EU einen Reisepass. Somit benötigt jetzt jedes Familienmitglied Personalausweis oder Reisepass, darauf verweist das Bürgerbüro der Rolandstadt Perleberg.
Das zuständige Bundesministerium des Innern und für Heimat teilt dazu auf seiner Homepage mit: „Gültige Kinderreisepässe behalten auch weiterhin ihre Gültigkeit. Sie können allerdings nicht mehr verlängert werden.“
Begründet wurde dieser Schritt damit, dass Kinderreisepässe, insbesondere die in der Gültigkeit verlängerten Kinderreisepässe, von den Staaten weltweit und teilweise auch innerhalb der EU nicht mehr überall als Ausweisdokument akzeptiert werden. Das schränke die Verwendbarkeit dieses Personaldokuments erheblich ein. Geregelt ist dies im Gesetz zur Modernisierung des Pass-, des Ausweis- und des ausländerrechtlichen Dokumentenwesens.
In diesem Zusammenhang rät das Bürgerbüro der Rolandstadt Perleberg den Bürgern, ihre Personaldokumente auf deren Gültigkeit zu überprüfen. Mit der Neubeantragung sollte nicht zu lange gewartet werden. Die Dokumente werden in der Bundesdruckerei zentral erstellt und haben dadurch gewisse Herstellungs- und Lieferfristen.
Termine für die Beantragung der Dokumente können online auf den Seiten der Stadt Perleberg, unter dem Reiter „Bürgerbüro“, Online-Terminportal, vereinbart werden.

„Wildwechsel – Tiere auf Achse“ - 19. Ökofilmtour zu Gast in der Stadtbibliothek BONA Perleberg
(18.03.2024)Am 3. April 2024, um 18 Uhr findet in Kooperation mit dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg eine Veranstaltung im Rahmen der 19. Ökofilmtour statt. Die Ökofilmtour zeigt den Film „Wildwechsel – Tiere auf Achse“. Im Anschluss dazu wird Elisa Igersheim vom Biosphärenreservat, gemeinsam mit einem Ranger aus dem Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, mit dem Publikum ins Gespräch kommen und sich über die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Film austauschen.
Die Dokumentation „Wildwechsel – Tiere auf Achse“ wurde mit dem Jurypreis für herausragende Leistungen „Naturschutz“ beim Darßer Naturfilm-Festival ausgezeichnet.
„Die 19. Ausgabe der Ökofilmtour findet von Januar bis April 2024 in bis zu 70 Orten in Brandenburg statt. Rund 200 Mitveranstaltende legen fest, welche der nominierten Filme gezeigt und mit dem Publikum diskutiert werden sollen. Dazu bereiten sie die Publikumsgespräche mit Expertinnen und Experten aus dem Natur- und Umweltschutz vor“, heißt es zur diesjährigen Ökofilmtour in der Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz. „Die Preisverleihung findet am 2. Mai in der Reithalle des Hans-Otto-Theaters in Potsdam statt. Schirmherr des Festivals ist der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburgs Axel Vogel. Die Ökofilmtour wird vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz gefördert.“
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Das Biosphärenreservat würde sich über Unterstützung in Form einer Spende freuen.
Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek bitten um eine Voranmeldung unter , telefonisch unter 03876/612 927 oder persönlich in der Stadtbibliothek.
Weitere Hinweise zu Veranstaltungen in der BONA finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de, mehr Informationen zum Termin unter www.oekofilmtour.de.

Stadtinformation startet mit angepassten Öffnungszeiten in den Frühling
(18.03.2024)Strahlender Sonnenschein, Frühblüher, die überall zu entdecken sind und das Gezwitscher der Vögel verdeutlichen es immer mehr: der Frühling steht vor der Tür.
Auch die Menschen werden aktiver, sind mit dem Fahrrad unterwegs, spazieren durch Wald und Flur oder sind beim Frühjahrsputz im Garten.
Und so passt auch die Stadtinformation der Rolandstadt Perleberg ihre Öffnungszeiten an. Ab dem 2. April sind die Mitarbeiterinnen zu folgenden Zeiten für die Perleberger und ihre Gäste da:
Montags: 9 bis 16 Uhr
Dienstags: 9 bis 18 Uhr
Mittwochs: 9 bis 16 Uhr
Donnerstags: 9 bis 18 Uhr
Freitag: 9 bis 16 Uhr
Samstag: 10 bis 14 Uhr
Wer in der Stadt unterwegs ist, beispielsweise bei einem Frühlingsspaziergang durch den Hagen und die schöne Perleberger Altstadt, kann gleich in der Stadtinformation einen Zwischenhalt einlegen. Von den Mitarbeiterinnen bekommen die Besucher viele Informationen zur Rolandstadt und ihrer Umgebung. Auch sind hier Souvenirs sowie interessanter Lesestoff zu finden.

Nach dem Reshape: Saisonstart im Bikepark
(15.03.2024)Von Montag bis Mittwoch waren die Mitglieder der Abteilung Radsport des SSV Einheit Perleberg aktiv im Bikepark im Einsatz, um alles für die Saison vorzubereiten. Nach dem Winter und dem vielen Regen, der der Bahn mächtig zugesetzt hatte, gab es hier viel zu tun. Und so stand das Reshape, das Um- und Neuformen der Bahnen, an.
Dazu ist auch wieder Robert Rieger von der Ride Time GmbH in die Rolandstadt gekommen. Er und sein Team hatten im vergangenen Jahr die Anlage errichtet und auch mehrere Workshops mit den Bikern durchgeführt.
„Alle, die im Verein aktiv sind, waren hier, haben geholfen“, freut sich Nino Bader, der sich um das Training und alle Dinge um den Bikepark kümmert. „Die Kinder haben oben das Holz gestrichen. Auch die Eltern haben uns unterstützt.“
Bei den Arbeiten zur Ausbesserung und teilweisen Erneuerung der Bahnen kam auch die neue Rüttelplatte zum Einsatz, die den Bikern im Januar vom Perleberger Unternehmen Hans Garkisch Elektroanlagenbau GmbH gesponsert wurde. „Diese war schon mehrfach im Einsatz“, erzählt Nino Bader. Denn bereits vor zwei Wochen habe es den ersten Arbeitseinsatz der Biker gegeben.
In den vergangenen Tagen wurde die Split-Bahn neu gemacht und auch der hintere Rundkurs erneuert. „Wir haben auch noch Lehmerde bekommen, um künftig Ausbesserungsarbeiten selbst durchzuführen bzw. damit neue Rampen zu bauen“, so Bader.
Bei den Arbeiten Anfang der Woche wurde auch das Wasserproblem beseitigt. So wurden Gräben und ein Sammelbecken geschaffen, dass das Wasser abfließen kann.
Robert Rieger hat die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen jetzt immer wieder geschult, dass sie ihren Bikepark jetzt selbst ausbessern können. „Doch der Kontakt zu Robert bleibt bestehen“, sagt Nino Bader. „Er steht uns immer mit Rat und Tat zur Seite, gibt uns Tipps und Ratschläge. Und sollte doch mal etwas Großes sein, dann würde er auch wieder selbst kommen.“
Nach getaner Arbeit freuen sich die Radsportler jetzt wieder auf den Saisonstart. Bereits am Mittwochnachmittag sind die ersten Biker hier zu finden. „Wir freuen uns über jeden Neuzugang.“ Am Beispiel seines kleinen Sohnes, der mit seinem Mini-Bike auf der Bahn unterwegs ist, berichtet er, dass selbst die Drei-bis Sechsjährigen inzwischen hier ihr Hobby gefunden hätten.
Alles was hier passiert können Interessierte bei Instagram unter Bikepark-Perleberg verfolgen.
Zu denjenigen, die am Mittwoch den Saisonstart vollziehen, gehören auch die beiden Wittstocker Aaron (24 Jahre) und Kim (23). Sie sind von Beginn an dabei. „Wenn gutes Wetter ist und wir Zeit haben, kommen die Bikes ins Auto und wir fahren her“, erzählen sie. „Es ist definitiv cool, dass die Stadt Perleberg diesen Bikepark errichtet hat“, sagt Kim. „Sonst haben wir nirgendwo die Möglichkeit, müssten nach Berlin fahren.“ Nach dem kurzen Gespräch schwingen sie sich wieder auf ihre Räder um auf der erneuerten Bahn ihrem Sport nachzugehen.

Stadtwappen wieder bepflanzt
(15.03.2024)Der Frühling hält Einzug. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebshofes die Zeit, um mit der Erstbepflanzung zu beginnen. In den vergangenen Tagen erfolgte diese am Stadtwappen im Stadtpark, auf dem Beet am kleinen Stadtwappen an der Berliner Straße sowie auf dem Beet am B-5-Abzweig nach Spiegelhagen.
Insgesamt 5.700 Stiefmütterchen in vier verschiedenen Farben wurden dabei gepflanzt – 2.500 im Stadtpark, 2.200 an der Berliner Straße und 1.000 am Abzweig Spiegelhagen.

Dank Bundesförderung kann das Schwimmbad in Perleberg umfassend saniert werden
(14.03.2024)„Unser Schwimmbad wird saniert. Mit Unterstützung unserer Bundestagsabgeordneten Wiebke Papenbrock bekommen wir die notwendige Förderung vom Bund, um unser Freibad grundlegend zu sanieren“, so die erste Reaktion des Perleberger Bürgermeisters Axel Schmidt am Mittwochnachmittag. Kurz zuvor hatte er erfahren, dass die umfängliche Sanierung des Bades mit über 900.000 Euro unterstützt wird. Dies hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen.
Wiebke Papenbrock, die Mitglied des Haushaltsausschusses ist, hatte sich für diese Förderung eingesetzt. „Ich freue mich sehr, dass die Sanierung des Perleberger Schwimmbades nun beginnen kann“, so die Bundestagsabgeordnete am Mittwoch in einer Mitteilung. Darin lobt sie auch das eingereichte Konzept der Rolandstadt. „Die Stadt hat hierfür einen tollen Plan vorgelegt, der das Bad unter anderem für den Schwimmunterricht fit macht.“
Bereits 2022 hatte die Rolandstadt Perleberg ein Sanierungskonzept eingereicht. Dieses wurde mit der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt, die im Auftrag der Stadt das Bad betreibt, und dem Architekturbüro Wieck & Partner erarbeitet. Damals wurde es jedoch abgelehnt, so GWG-Geschäftsführer Ronald Otto.
Im Rahmen des Bundesprogrammes „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wurde im September 2023 erneut ein Konzept eingereicht und nun damit die Bundespolitik überzeugt.
„Das Schwimmbad wird in diesem Jahr 60 Jahre alt. Die Bundesmittel sind ein tolles Geburtstagsgeschenk“, freuen sich der Bürgermeister und der GWG-Geschäftsführer.
Insgesamt 2.098.640 Euro hat die Rolandstadt Perleberg für die Badsanierung in den Haushalt eingestellt. Die eingeplante Förderung kommt nun aus Berlin, sodass die nächsten Schritte unternommen werden können.
So werde jetzt die Leistungsbeschreibung erarbeitet und ein Architekt ausgewählt, so der GWG-Geschäftsführer über das weitere Vorgehen. Der Sommer des Jahres 2024 wird dann zur Vorbereitung der Sanierung im kommenden Jahr genutzt, um dann im Jahr 2025 mit der Sanierung beginnen zu können.
Im Rahmen der Sanierung entstehen barrierefreie Zugänge zu den Sanitäranlagen, den Schwimmbecken und dem Obergeschoss des Hauptgebäudes. Im Gebäude entstehen Umkleideräume und Duschen für den Schwimmunterricht und die Badegäste. Es entsteht eine Solaranlage zur Reduzierung des Energiebedarfes in der Badesaison. Außerhalb der Saison wird von hier aus Strom an den Sportpark „Friedrich Ludwig Jahn“ geliefert werden. Das Bad bekommt eine energieoptimierte Steuerung für die Umwälzpumpen. Damit können jährlich bis zu 40.000 kwh Strom eingespart werden. Außerdem erfolgen Umbaumaßnahmen am Beckenrand und an den Durchschreitebecken, durch die der Wasserverbrauch reduziert wird. Zusätzlich wird zur Warmwasserbereitstellung eine Solarthermieanlage gebaut.
Entstehen werden auch ein separater Wickelraum, eine behindertengerechte Toilette, ein Schulungsraum für den Schulsport und die Rettungsschwimmer sowie ein Raum für die Sanitäter und Ersthelfer.
Natürlich kommen bei der ganzen Freude auch erste Nachfragen, ob die Perleberger dann im Sommer des kommenden Jahres auf ihr Freibad verzichten müssen? „Unser Wunsch ist es, den Badebetrieb durchgehend zu gewährleisten, auch wenn es die eine oder andere Einschränkung geben kann", so Ronald Otto.
Start frei zum 32. Perleberger Rolandlauf
(14.03.2024)Am 4. Mai ist es wieder soweit: Mit dem Startschuss zum Perleberger Rolandlauf beginnt das Prignitzer Laufjahr. Beim traditionellen Laufereignis können die Teilnehmer Pokale und Urkunden gewinnen und Punkte für den Prignitz-Cup 2024 sammeln.
Die beiden Wettkampfläufe, für die man auch Punkte im Prignitz-Cup sammeln kann, gehen über sieben und über 14 Kilometer, also eine oder zwei Runden auf der Rolandlauf-Route. Auch Wanderer und Walker nehmen die sieben Kilometer in Angriff. An der Streckenführung auf der Sieben-Kilometer-Runde durch Tierpark und Stadtforst wird sich gegenüber dem Vorjahr nichts ändern.
Für Kinder wird die 1,6 Kilometer lange Rolandmeile im Tierpark angeboten.
Es nehmen auch Schüler am Rolandlauf teil. Die drei am stärksten vertretenen Schulklassen werden mit 150, 100 und 50 Euro für die Klassenkasse belohnt.
Auch die Teamwertung wird aufgewertet: Für die drei besten Teams gibt es nun über die Siegertorte hinaus schöne Preise. Seit vergangenem Jahr geht auch die frühere Firmenwertung in die Mannschaftswertung ein.
Veranstalter des Rolandlaufs ist die Rolandstadt Perleberg. Unterstützer sind die Sparkasse Prignitz, der Tierpark Perleberg, die PVU, die Kanzlei Donald Balk, die Bäckerei Höfler, Voss Energy, Yoga for Athletes, Nordgetreide, die Tageszeitung Der Prignitzer sowie die Laufserie Prignitz-Cup.
Geschichte des Rolandlaufs
Der Rolandlauf pflegt auch bei seiner 32. Auflage die alte Perleberger Lauftradition weiter, die ihre Wurzeln in der 1954 gegründeten Laufgruppe Dr. Henneberg und im Perleberger Blütenlauf hatte.
1991 gingen die Läufer erstmals beim Rolandlauf an den Start – damals wirklich an der Roland-Statue auf dem Großen Markt in der Altstadt.
Schon im zweiten Jahr wechselte der Lauf in den Stadtforst und den Tierpark und knüpfte damit an die Tradition des in Perleberg wirkenden Mediziners Dr. Henneberg an, der das Laufen auf Waldboden als gesundheitsfördernd propagiert hatte.
Seit einigen Jahren befinden sich Start und Ziel des Rolandlaufs mitten im Tierpark vor der Bühne. Bei der 31. Auflage im vergangenen Jahr erreichte die Teilnehmerzahl mit 232 Läufern ein Rekordniveau, insbesondere beim Kinderwettbewerb mit 51 Kindern.
Infos rund um den Lauf
Voranmeldungen bitte ausschließlich online über www.tollense-timing.de.
Gebühren:
1,6 Km Rolandmeile: unter 12 Jahren gratis, ab 12 Jahren 4 Euro
7-Km-Lauf: 9 Euro
14-km-Lauf: 12 Euro
7 km Walking/Wandern: 7 Euro
Nach- und Ummeldungen sind dann nur noch am Veranstaltungstag zwischen 8 und 9 Uhr in der Tierparkscheune möglich gegen einen Aufschlag von 5 Euro.
Alle weiteren Infos unter www.rolandlauf-perleberg.de.
Wer die Strecke schon einmal testen will, kann dies am Mittwoch, 10. April, tun. Dann findet um 17.30 Uhr der traditionelle Streckencheck statt. Treffpunkt ist am Start und Ziel im Tierpark; danach wird eine Sieben-Kilometer-Runde in gemächlichem Tempo in Angriff genommen.
Prignitz-Cup 2024
Wie immer fällt beim Rolandlauf am 4. Mai auch der Startschuss für das Prignitzer Laufjahr, sprich: für den Prignitz-Cup 2024. Stand jetzt sind bei der Laufserie wieder alle anderen Veranstaltungen des Vorjahres dabei, also der Heidelauf in Wittstock (11. Mai), der Jahn-Gedenklauf in Lanz (29. Juni), der Temnitzer Heidelauf (7. September), der Podbielski-Lauf in Dallmin (21. September), der Einheitslauf in Glöwen (3. Oktober) und traditionell zum Abschluss die Prignitzer Moormeile in Bad Wilsnack (19. Oktober).
Den Prignitz-Cup gibt es seit 2007. Die Laufserie ist ein Verbund der Laufveranstaltungen im Nordwesten Brandenburgs. Dabei sammeln die Teilnehmer bei allen Läufen Punkte für eine Gesamtwertung in allen Altersklassen. Pro Veranstaltung werden für die Wertung jeweils zwei Läufe angeboten, ein kürzerer und ein längerer. 2022 wurden auch erstmals die Gesamtsieger aller Altersklassen ermittelt. Für die jeweils besten drei Männer und Frauen gab es Pokale. Seit 2023 gibt es auch den Kindercup, bei dem die Kinder ausgezeichnet werden, die die meisten Läufe absolvieren. Auch hier gibt es sechs Pokale.
Die weiteren Ausschreibungsdetails findet man auf der Webseite des Laufs. Einstellen müssen sich die Teilnehmer auf etwas erhöhte Startgebühren.
Rolandstadt Perleberg plant Neubau einer Hauptzufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Ackerstraße
(14.03.2024)Der Verkehr, insbesondere der Lkw-Verkehr, ins Gewerbegebiet Ackerstraße hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Daher plant die Rolandstadt Perleberg jetzt den Neubau einer befestigten zweispurigen Hauptzufahrtsstraße von der Hamburger Straße zum Gewerbegebiet Ackerstraße als Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz (B 189, B 5 und A 14).
Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Ordnung und Sicherheit wurde der aktuelle Planungsstand von Planungsingenieur Rainer Fritze von der AFRY Deutschland GmbH vorgestellt. Fritze geht zum Beginn seiner Ausführungen noch einmal auf die gegenwärtige Verkehrssituation ein: „Durch den zunehmenden Verkehr ist es hier nicht mehr optimal, ein Begegnungsverkehr schlecht möglich.“ Die Ackerstraße wird nicht nur von den Lastkraftwagen genutzt, die zu den Gewerbebetrieben fahren, sondern auch von Anwohnern und den Besuchern und Mitarbeitern des Seniorenzentrums.
Gegenwärtig dient hier eine Schotterstraße als Baustellenzufahrt für das Unternehmen 50 Hertz.
Wenn die Bauarbeiten hier abgeschlossen sind, dann könne mit dem Bau der Zufahrtsstraße von der Hamburger Straße aus begonnen werden. Entstehen sollen dann 380 Meter Straße. Rainer Fritze informiert die Ausschussmitglieder darüber, dass im Zusammenhang mit dem Neubau auch 170 Meter der Hamburger Straße in den Bauprozess einbezogen werden müsse. „Dieser Teil der Straße wird dann verbreitert und erweitert. Aus Richtung Quitzow kommend wird eine Linksabbiegespur geschaffen.“ Dadurch werde eine Straßenbreite von 10,25 Meter an dieser Stelle nötig.
Durch den Ausbau der Hamburger Straße müssen die dort stehenden Bäume gefällt werden. Auch das Buschwerk und die Bäume im Bereich der Zufahrtsstraße müssten entfernt werden, erklärt Fritze. Dazu habe es bereits eine Vorabstimmung mit der UNB des Landkreises Prignitz im vergangenen Jahr gegeben. Die Planer müssen nun einen landschaftspflegerischen Begleitplan erarbeiten und dort einreichen. Erst dann werde dort über das erforderliche Einvernehmen entschieden.
Bei diesem Begleitplan geht es unter anderem um das Erfassen geschützter Pflanzenarten, die Biotoptypen und Brutvogelkartierung sowie die Erfassung der potenziellen und besetzten Fledermaus- und Höhlenbrüterquartiere und die Kartierung der Reptilien.
Für das Vorhaben sind 880.000 Euro Baukosten geplant. Nach ersten Gesprächen mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) ist die Maßnahme förderfähig. Von der Mehrheit der Abgeordneten wurde der Billigung des Entwurfsplanung zugestimmt, nicht zuletzt auch mit Blick auf die Erweiterung des Gewerbegebietes in der Zukunft.

Pläne für den Ausbau der Hopfenstraße vorgestellt
(14.03.2024)Die Rolandstadt Perleberg plant den Ausbau der Hopfenstraße von der Quitzower Straße bis einschließlich Knoten Karl-Liebknecht-Straße. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Ordnung und Sicherheit wurde der aktuelle Planungsstand des 1. Bauabschnitts vorgestellt.
Haiko Hinsch, Geschäftsführer des Ingenieur-Büros Stüvel aus Ludwigslust, begann seine Ausführungen mit einer positiven Nachricht: „Der Ausbau ist förderfähig. Eine 75-prozentige Förderung ist möglich.“ Die Gesamtkosten für den 290 Meter langen Abschnitt der Hopfenstraße betrage 745.000 Euro.
Mit dem Ausbau verschwindet das Granitkleinpflaster, das hier als Fahrbahnbefestigung dient. Stattdessen wird die Straße asphaltiert und verbreitert. Jetzt beträgt die Fahrbahnbreite circa sieben Meter mit dem Ausbau werden es 7,75 Meter. Allerdings gehen davon auf jeder Seite ein Schutzstreifen für Radfahrer von 1,50 Meter Breite ab. Damit ist die eigentliche Fahrbahnbreite 4,75 Meter, die für den normalen Begegnungsverkehr Pkw/Pkw ausreichend sind. Wenn Fahrzeuge dem Gegenverkehr ausweichen müssen, dürfen die Autofahrer die Leitlinie, die den Radschutzstreifen abtrennt, überfahren. Dabei müssen sie jedoch darauf achten, den Radverkehr nicht zu gefährden.
Hinzu kommen Parkflächen und ein Gehweg auf der linken Straßenseite. Aktuell werde zwischen den Bäumen geparkt, so Haiko Hinsch. Zum Beweis zeigt er Fotos zur Ist-Situation in der Hopfenstraße.
Das Niederschlagswasser soll überwiegend versickern. Dazu dienen in der Perspektive großzügige Mulden zur Flächenversickerung. Die Entwässerung des Knotens Hopfenstraße/Karl-Liebknecht-Straße erfolge über das städtische Regenwassernetz.
Zum Gesamtvorhaben gehören auch der Neubau der Straßenbeleuchtung sowie die Zufahrt zur neuen Feuerwache, die hier entsteht.
Haiko Hinsch teilt den Mitgliedern des Ausschusses mit, dass 27 Bäume gefällt und Neuanpflanzungen in gleicher Anzahl erfolgen werden. Bei den Neupflanzungen handelt es sich um Ahorn, ergänzt Antje Hartwig vom Sachbereich Natur- und Landschaftspflege.
„Frühestens 2025 ist Baubeginn“, sagt Haiko Hinsch auf Nachfrage. „Jetzt stellen wir die Entwurfsplanung fertig und durch die Stadt werden die Fördermittel beantragt.“ Ebenso teilt er mit, dass es dann zur Vollsperrung dieses Bereiches komme. „Nur so ist eine zügige Fertigstellung möglich.“
Am Ende des Tagesordnungspunktes erfolgte die einstimmige Zustimmung zur „Billigung der Entwurfsplanung“.

Perleberg sucht seine Perlenprinzessin
(12.03.2024)Du hast Lust die Rolandstadt Perleberg um ein Markenzeichen zu erweitern und fühlst Dich wohl in einer etwas extravaganten Garderobe wie einem perlenbestickten Kleid?
Dann sucht die Rolandstadt Perleberg vermutlich genau nach Dir als Perlenprinzessin!
Wenn im kommenden Jahr am 13. und 14. September der BRANDENBURG-TAG 2025 in der Rolandstadt Perleberg stattfindet, dann soll neben dem Roland auch eine Perlenprinzessin die Kreis- und Rolandstadt repräsentieren.
Deshalb begibt sich die Rolandstadt Perleberg ab sofort auf die Suche nach ihrer Perlenprinzessin.
Welche Aufgaben kommen auf die Perlenprinzessin zu?
Sie tritt bei Perleberger Veranstaltungen auf, repräsentiert die Rolandstadt bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen und bewirbt diese wie beispielsweise den BRANDENBURG-TAG 2025, sorgt für den Ausbau der Bekanntheit der Rolandstadt und stellt unsere Perleberger Stadtgeschichte dar.
Was sollte das Wesen der künftigen Perlenprinzessin sein?
Grundvoraussetzung ist, dass sie ihren Hauptwohnsitz in Perleberg oder einem ihrer Ortsteile hat. Das Mindestalter ist 18 Jahre. Die künftige Perlenprinzessin sollte einen kommunikativen und aufgeschlossenen Charakter, einen herzlichen Umgang mit Menschen sowie Interesse an der Geschichte der Rolandstadt haben. Für den Einsatz ist zeitliche Flexibilität (Einsatz an Wochenenden) eine besondere Voraussetzung.
Wer dann als Perlenprinzessin die Rolandstadt Perleberg vertritt, kann sich auf eine ehrenamtliche Tätigkeit mit positiver Außenwahrnehmung freuen. Sie knüpft neue Kontakte, geht auf Reisen und sammelt viele neue Erfahrungen. Die Reisekosten bei den Einsätzen werden übernommen.
Wer sich den Herausforderungen der neuen Repräsentationsfigur stellen möchte, der sollte sich bis zum 30. April bei der Rolandstadt Perleberg mit einem Motivationsschreiben und einem kurzen Lebenslauf, vielleicht auch mit einem persönlichen Bewerbungsvideo, melden. Darin sollten die Bewerberinnen ihre Verbindung zu Perleberg sowie ihr Interesse zum Ausdruck bringen, die erste Perlenprinzessin der Rolandstadt Perleberg zu werden.
Die Unterlagen können Interessentinnen per E-Mail () einreichen. Nachfragen sind bei Tina Börner, Telefon (03876) 781 405, möglich.

Seltener Regimentsteller der III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116 als Leihgabe in der Sonderausstellung des Museums
(12.03.2024)Museumsleiterin Anja Pöpplau kann es noch gar nicht fassen, dass die aktuelle Sonderausstellung „Blauer Rock und Lanzenspitze. Perleberg als Garnisonsstadt von 1772 bis 1945“ um ein Ausstellungsstück reicher ist. Seit ein paar Tagen ist nun hier ein Regimentsteller aus der Meißner Porzellan-Manufaktur aus dem Jahr 1944 zu sehen. Ein Perleberger Privatsammler, der nicht namentlich genannt werden möchte, hat diesen dem Museum als Leihgabe für die Sonderausstellung zur Verfügung gestellt.
„Ich habe das Banner, das auf diese Ausstellung hinweist auf dem Schuhmarkt entdeckt“, erzählt er der Museumsleiterin bei der Übergabe des Tellers. „Zum Thema Garnisonsstadt, da habe ich doch was, dachte ich mir.“ Und er nahm Kontakt zum Stadt- und Regionalmuseum auf.
Der Perleberger Sammler hat den Teller von Horst Großmann, einem ehemaligen Perleberger, der zuletzt in Bochum lebte, 2012 geschenkt bekommen. Und Großmann hat dessen Geschichte erforscht, hat sich beim Archiv der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen GmbH sachkundig gemacht. „Der in Ihrem Besitz befindliche Wandteller rechnet zu den sogenannten ,Regimentsschalen‘ oder ,Regimentstellern‘, die nach Waffengattung gegliedert werden können. Der Teller bzw. die Schale für das Artillerie-Regiment 116 mit der bildlichen Darstellung des Rolands von Perleberg wurde im Juli 1944 gefertigt. [….] Die Menge der gefertigten Schalen mit diesem Dekor war 50 Stück, und es kostete ein Exemplar 17 Reichsmark“, wurde ihm 1996 von dort mitgeteilt.
Hort Großmann selbst hat diesen Regimentsteller auf einem Flohmarkt in Dortmund kurz vor Weihnachten 1995 entdeckt. Er selbst beschreibt die damalige Situation später so: „Als ich von Stand zu Stand ging, stockte plötzlich mein Schritt, und ich bat eine Verkäuferin, mir einen bestimmten Schmuckteller aus der Vitrine zu zeigen, mit einem Roland-Standbild auf der Vorderseite. Nein, man könne mir leider nicht sagen, aus welcher Stadt der Teller käme. - ,Nun, das ist der Perleberger Roland, von 1546‘, sagte ich. – Erstaunen! Woher ich das so genau wüsste. ,Ja, Perleberg ist meine Heimatstadt, da bin ich geboren.‘ Ich erkundigte mich nach dem Preis des Tellers, für mich entschieden zu hoch. Aha, auf der Rückseite entdeckte ich die gekreuzten Schwerter der Meißner Porzellan-Manufaktur, da ist alles etwas teurer. Da musste ich passen. Die Verkäuferin stellte den Teller wieder in die Vitrine, und ich ging weiter, von Stand zu Stand.“ Am Ende kam er nochmal zum Stand zurück, handelte mit der Verkäuferin. „Und das gute Stück landete gut verpackt in meiner Tasche.“ Und nachdem er zu Hause angekommen ist und den teuren Kauf seiner Frau beichtete, fasste er den Tag so zusammen: „Da fährt ein gebürtiger Perleberger, der in Bochum wohnt, nach Dortmund, wo er an einem Hamburger Stand einen in Meißen gefertigten Teller kauft, der ein Motiv aus der Heimatstadt Perleberg hat!“
Großmann, der 2017 verstarb, hat immer wieder um die Geschichte des Tellers geforscht, hatte damals auch im Perleberger Museum nachgefragt. „Ein Regimentsangehöriger soll gelieferte Teller in Putlitz gelagert haben. Dort sollen sie 1945 durch sowjetische Soldaten fast ausnahmslos zerstört worden sein. Somit dürfte der von mir erworbene Teller einer von wenigen erhaltenen sein, wie man mir aus dem Heimatmuseum Perleberg mitteilte.“
Doch mindestens einen Teller gibt es noch heute. Dieser ist noch bis September, in der Sonderausstellung „Blauer Rock und Lanzenspitze. Perleberg als Garnisonsstadt von 1772 bis 1945“ zu sehen.
In seinen Aufzeichnungen hat Horst Großmann auch festgehalten, welche Verbindungen es zwischen der III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116 und der Stadt Perleberg gab. Hier ist zu lesen: Die III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116 ging aus der II. Abteilung des Artillerie-Regiments 48 hervor, welche am 15. Oktober 1935 in Perleberg aufgestellt wurde und 1939 in Polen zum Einsatz kam. Die 48er kehrten danach kurzzeitig in die Garnison nach Perleberg zurück. Anfang 1940 wurde die II. Abteilung des Artillerie-Regimentes 48 als III. Abteilung des Artillerie-Regiments 116 der 5. Panzerdivision nach Oberschlesien verlegt, hat dann am Frankreich-Feldzug teilgenommen und war danach kurzzeitig wieder in Perleberg kaserniert. Ab September 1940 kam die III. Abteilung über Breslau und Rybnik zum Balkan-Feldzug. Das Regiment war im April 1941 in den griechischen Städten Tripolis und Kalamata. Danach wurde es nach Russland verlegt und war bis Mai 1945 an der Ostfront eingesetzt. Der Einsatz endete mit dem Zusammenbruch.

Perleberg startet im März mit dem digitalen Fundbüro
(01.03.2024)Das Fundbüro der Rolandstadt Perleberg ist für alle Fund- und Verlustsachen zuständig. Bisher war dies die einzige Anlaufstelle, um vor Ort Fund- und Verlustmeldungen anzuzeigen. Das soll sich nun mit der Einrichtung eines digitalen Fundbüros ändern.
Gemäß § 965 BGB ist der Finder verpflichtet, jeden Fund an den Eigentümer zurück zu geben. Kann der Finder den Eigentümer nicht selbst ermitteln, so kann er seinen Fund ab einem Wert von 10 € im Fundbüro anzeigen. Tiere gelten im Übrigen auch als Fundsachen. Verlustgegenstände können gegen Vorlage des Personalausweises im Bereich Vermittlung und Fundbüro der Rolandstadt Perleberg in der Karl-Liebknecht-Straße 33 abgeholt werden.
Aktuell waren Fund- und Verlustmeldungen lediglich im Rahmen der Sprechzeiten der Rolandstadt Perleberg möglich. Mit dem Start des digitalen Fundbüros können die Fund- und Verlustmeldungen künftig nun auch rund um die Uhr – und damit unabhängig von den Sprechzeiten – angezeigt werden.
Und so funktioniert es:
Ab dem 01. März wird auf der städtischen Homepage www.stadt-perleberg.de unter
online-Dienste ein Link zu finden sein, über den die Bürger auf die Internetseite www.verlustsache.de gelangen.
Dort können sie ihren Fund oder Verlust melden. Die Rolandstadt Perleberg erhält dann automatisch eine Mitteilung dazu und kann den Vorgang anschließend weiterbearbeiten.
Häufig treten Fälle von Funden oder Verlusten am Abend oder am Wochenende auf, z. B. während einer Veranstaltung. Ein Vorteil der digitalen Fund- und Verlustmeldungen ist, dass diese direkt nach Feststellung eines Fundes oder Verlustes eingereicht werden können und so viel Zeit gespart wird. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fundsache wieder an seinen rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden kann bzw. dass verloren gegangene Gegenstände wieder gefunden werden können.

Gramzow hat einen Ortsvorsteher
(07.12.2023)In der Stadtverordnetenversammlung am 30.11.2023 wurde Max Zachow einstimmig zum Ortsvorsteher für den Ortsteil Gramzow gewählt. Der 30-Jährige kommt ursprünglich aus Niedersachsen und betreibt in Gramzow seit 1993 einen landwirtschaftlichen Betrieb.
Bereits bei der Ortsbegehung des Bürgermeisters am 04.10.2023 zeigte Max Zachow Interesse, das Amt des Ortsvorstehers zu übernehmen. In dem Ortsteil gab es noch nie einen Ortsvorsteher. Der Ortsvorsteher von Groß Linde und Stadtverordneter Malte Hübner-Berger hatte in der Vergangenheit die Belange des Ortsteils aufgenommen. Nun steht Herr Zachow als Ansprechpartner bereit.
Damit sind zum ersten Mal alle 12 Ortsteile mit 12 Ortsvorsteher besetzt.

Herbstfeuer und Fackelumzug in Düpow
(24.10.2023)Die Freiwillige Feuerwehr Düpow lädt alle herzlich zum diesjährigen Herbstfeuer an der Feuerwache Düpow ein. Am Montag den 30.10.2022 findet ab 17:00 Uhr ein Fackelumzug statt. Der Fackelumzug wird von der Feuerwehr begleitet. Treffpunkt ist an der Kirche.
Danach wollen wir den Abend gemütlich an der Feuerwehr mit Glühwein und Stockbrot am Feuer ausklingen lassen.
Wir freuen uns auf euch und auf viele bunte leuchtende Laternen.

Jens Bockelmann neuer Betreiber EDEKA (Berliner Weg)
(07.09.2023)Jens Bockelmann hat den EDEKA-Markt im Berliner Weg in Perleberg als neuen Betreiber übernommen. Die Nahversorgung ist damit in Perleberg Ost gesichert. Längere Zeit war es ungewiss, wie es mit der Nahversorgung in Perleberg Ost weitergehen soll. Erst die Schließung von Penny und dann die Entscheidung von Frau Misigaiski sich auf den neuen Edeka Markt in der August-Bebel-Straße zu konzentrieren, ließen nichts Gutes für die Nahversorgung in diesem Bereich erahnen.
Dann kam die überraschende Nachricht, Jens Bockelmann übernimmt den Edeka Markt in Perleberg. Bockelmann ist kein Unbekannter in der Region, mit Putlitz und Wittenberge führt er zwei erfolgreiche Vollsortimenter. Bockelmann setzte schon in der Vergangenheit auf neue Angebote und hat vor allem im Bereich der regionalen Produkte neue Maßstäbe in der Region gesetzt. Nun ein weiterer Markt und auch hier hat Bockelmann schon ersten Ideen. „Der Markt bietet die Chance unser Selbstbedienungsangebot weiter auszubauen“ erklärt Bockelmann. Tatkräftige Unterstützung erhält er von seiner Frau Ivon und auch sein neues Team freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.
Die Übergabe erfolgte ohne Schließphase, aber trotzdem wurden schon erste Veränderungen vorgenommen. Der Eingangsbereich mit der Gemüseabteilung wurde neugestaltet. Bürgermeister Axel Schmidt begrüßte Jens Bockelmann als neuen Händler und freute sich über diese erfolgreiche Übernahme. „Vor allem für die vielen Perleberger in der unmittelbaren Nähe ist der Markt ein wichtiger Versorger“, erklärt Schmidt.
Der Edeka Markt ist montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr wie gewohnt geöffnet und „über eine Erweiterung denken wir nach“, sagt Bockelmann.
Eröffnung Crazy Nails Studio Am Wandrahmen
(06.09.2023)Am 1. September eröffnete Franziska Holzwarth ihr Crazy Nails Studio Am Waldrand 3 in Perleberg.
Neben vielen Freunden und Kunden gehörte an diesem Tag auch Bürgermeister Axel Schmidt zu den Gratulanten. Frau Holzwarth hat sich nach vielen Jahren entschieden, ihr Hobby zum Beruf zu machen. In ihrem geschmackvoll eingerichteten Studio können jetzt ihre Kunden neben der klassischen Maniküre auch kreatives Fingernagel-Styling erhalten.
Termine nimmt Frau Holzwarth gerne telefonisch unter 01522 6386843 entgegen.
Text und Auskunft: Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz

alt | stadt | grün | Foto-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche in Brandenburg
(24.08.2023)Einer der Vorzüge der historischen Stadtkerne Brandenburgs ist die Nähe zur Natur. Meist ist es nur ein Katzensprung in Felder, Wiesen, Wälder, einen Fluss oder einen See. Viele pflanzliche Darstellungen an Türen, Toren und Fassaden der historischen Gebäude zeigen die Verbindung der Bewohner:innen zur Natur in früheren Zeiten und sind heute Teil der Baukultur der Altstadtkerne. Doch wie steht es aktuell um die Natur inmitten der Altstädte?
Straßenbäume, Grünstreifen, Parks oder begrünte Fassaden bekommen durch ihre schützende, verschattende und kühlende Wirkung eine noch größere Bedeutung, sind jedoch durch die zunehmende Trockenheit auch bedroht. Bewohner:innen gießen Stadtbäume vor ihrer Tür, bepflanzen Baumscheiben, legen Blühstreifen an oder gründen Gemeinschaftsgärten auf freien Flächen inmitten der Stadt. Grünflächenämter mähen Grünstreifen nicht mehr radikal kurz und erhalten so die Selbstverschattung der Pflanzen.
Welche neuen Wege gehen wir im Angesicht dieser Herausforderungen rund um das Stadtgrün? Wo verbinden sich Architektur und Natur auf besonders spannende Weise? Zum einen ganz lebendig und in der Gegenwart, zum Beispiel als begrünte Fassade. Dann aber auch in der Geschichte als pflanzliche Darstellungen an Gebäuden? Wo wird evtl. gerade eine Lücke von der Natur zurückerobert? Wo seht Ihr Probleme, die durch den Klimawandel entstehen? Wo seht Ihr spannende Ansätze, diesen neuen Problemen mit der Stadtnatur zu begegnen?
Unter dem Motto „alt | stadt | grün“ laden wir Euch dazu ein, bis zum 31.08.2023 Probleme und Lösungen rund um das Stadtgrün in den 31 Städten unserer Arbeitsgemeinschaft zu fotografieren. Wie Ihr mitmachen könnt, was es zu gewinnen gibt und was Ihr beachten müsst, findet Ihr hier auf www.altstadt-gruen.de.
Text und Auskunft: Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg

Verkehrsinformation: Verkehrseinschränkungen Feldstraße
(21.07.2023)Seit Montag, 3. Juli, kam es in Perleberg in der Feldstraße vor dem Kreuzungsbereich Franz-Grunick-Straße (aus Richtung Wittenberger Straße kommend) infolge von Tiefbauarbeiten (Verlegung eines Stromkabels) zu Verkehrseinschränkungen.
Die Arbeiten werden nun unter Vollsperrung der Feldstraße verlängert durchgeführt und sollen bis zum 28. Juli abgeschlossen sein. Eine Umleitung wird nicht ausgewiesen. Der angrenzende Gehweg bleibt frei. Die fußläufige Passierbarkeit der Arbeitsstelle ist weiterhin durchgängig gewährleistet. Die Franz-Grunick-Straße ist von den Arbeiten nicht weiter betroffen und bleibt uneingeschränkt befahrbar
Bei Fragen zur Verkehrsführung können Sie sich unter der Telefonnummer (03876) 713 467 oder der E-Mail-Adresse an die Straßenverkehrsbehörde wenden.
Bei Fragen hinsichtlich des Bauvorhabens wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (03876) 7820 an die PVU Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen GmbH oder an das Bauunternehmen Horsthemke & Fischer GmbH (Telefon: 03876 787 020).
Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass der oben genannte Bauzeitraum nicht verbindlich gilt, da Verzögerungen beim Baubeginn grundsätzlich möglich sind. Sollten die Arbeiten nicht fristgemäß abgeschlossen werden, wird die Straßenverkehrsbehörde hierüber so früh wie möglich über die Homepage des Landkreises Prignitz informieren
Für diese Einschränkungen bitten wir um Verständnis und informieren Sie gegebenenfalls Ihre Lieferanten.
Eröffnung des Bikeparks der Rolandstadt Perleberg
(22.04.2023)Der Bikepark der Rolandstadt Perleberg in der Quitzower Straße wurde am 22. April 2023 um 14 Uhr durch Bürgermeister Axel Schmidt eröffnet. Begrüßt wurden neben Vertretern der Stadtverordnetenversammlung und der beteiligten Firmen vor allem Radsportfans aus Perleberg und der Umgebung.
Begleitet wurde die Eröffnung von einem kleinen Programm. Der Jugendolympiasieger Evan Brandes tratt mit einer Fahrshow auf und bot ein Fahrttraining für Mountainbiker an.
Der Entwurf und der Bau der Anlage erfolgte durch die Firma RideTimeConcepts GmbH aus Treuchtlingen unter Leitung von Robert Rieger und Partnern. Er hat die Radsportanlage und deren Benutzung am Eröffnungstag vorgestellt und erläutete, worum es sich bei „Drops“, „Skills“ und „Tables“ handelte und welche Fahrkünste und Sprünge man auf der Anlage verrichten kann. Die Erklärungen wurden durch live-Vorführungen mit Evan Brandes und Felix Daumenlang unterstützt.
Ebenfalls live an diesem Tag erhielten die Schutzhütte und der Lagerraum für Schaufeln und Werkzeug eine neue Gestaltung mit einem wunderbaren Graffiti. Moderiert hatte die Eröffnungsveranstaltung Andreas Fester.
Bereits am Vortag, dem 21. April 2023 um 15:00 Uhr, fand ein Workshop zur Anlageninstandhaltung statt, wo die Perleberger Mountainbiker lernen, wie sie die Anlage selbst präparieren.
Backgrounder:
Vor zwei Jahren hatte der Abgeordnete Gunnar Zoll die Idee zur Errichtung eines Bikeparks an die Stadtverwaltung und die Stadtverordnetenversammlung herangetragen. Viele konnten sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorstellen, ob und wie sich eine solche Anlage in Perleberg realisieren lässt. Die Stadt stellte umfangreiche Recherchen bei Kommunen und bei Anbietern an und stellte das Ergebnis den Abgeordneten zur Diskussion vor. Die Einstellung von 120.000 € Finanzmitteln in den städtischen Haushalt zur Errichtung des Bikeparks war letztlich das Signal, diesen Trendsport nach Perleberg zu holen und den Jugendlichen und Radsportfans ein besonderes, im Umkreis einzigartiges Freizeitangebot bereitzustellen.
Mit den konkreten Bedingungen in Perleberg setzte sich Robert Rieger erstmals im Rahmen einer Umfrage und eines Workshops mit Jugendlichen Anfang 2022 auseinander. Mit den örtlichen Verhältnissen und den Wünschen der Radsportler vertraut sowie der Standortbestimmung am Rodelberg auf dem Festplatz ging es für RideTime an die Erstellung der Bauantragsunterlagen. Mit Erteilung der Baugenehmigung war Baustart im Dezember 2022.
An der Realisierung des Projektes wirkten unter anderem mit die GWG GmbH Perleberg/Karstädt, die Firmen PS Kieswerke GmbH, Kfz Service Stahlbau GmbH, Siloco GmbH & Co.KG und JKS Metallverarbeitung GmbH.
Es wird allen Beteiligten gedankt, dass in der Rolandstadt Perleberg innerhalb kurzer Bauzeit dieser neue Begegnungsort für Sport und Aktivität bereitsteht. Der Bikepark ist eine Bereicherung für die Perleberger Jugend und besitzt überörtliche Ausstrahlung für Radsportbegeisterte.

Gemeinsames erinnern zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocaust
(30.01.2023)Am 27.01.2023 jährte sich zum 78. Mal der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee. Seit 1996 wird in Deutschland der 27.01. als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und Holocaust begangen.
So kamen am vergangenen Freitag (27.01.) Schüler, Lehrkräfte, Verwaltungsmitarbeiter, Abgeordnete sowie Bürgermeister Axel Schmidt im Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasium (GAG) zusammen, um mit Worten und Musik der Opfer des Nationalsozialismus und Holocaust zu gedenken.
Nach der Begrüßung von Bürgermeister Schmidt, führte Museumsleiterin Anja Pöpplau durch die Veranstaltung. Der erste Beitrag kam vom Schüler Leo Bobsin der ausdrucksstark seine eigenen Erfahrungen dieser Thematik schilderte und vor allem erläuterte, warum es so wichtig ist, sich „interessiert mit der eigenen Erkenntnis zu beschäftigen und den Willen zu haben, sich bewusst mit der Thematik auseinander zu setzen.“ Er berichtete von besuchten Gedenkstätten und großen jüdischen Friedhöfen – alles das, weil die Erkenntnis bei Leo Bobsin da ist – bleibt in Erinnerung, in Gedanken, bleibt im Kopf… „Sowas darf nie wieder geschehen“, beendete Leo seinen Beitrag.
Von Amelie Brosig und Paul Schulz kam der zweite Beitrag. Sie entschieden sich für das bewegte Gedicht von Johannes R. Becher „Kinderschuhe aus Lublin“:
[…] Wir blickten auf die Kleinen nieder,
ein Zug zog paarweis durch den Saal.
Es war, als tönten Kinderlieder,
ganz leise, fern, wie ein Choral. […]
Nach dem bewegen Vortrag gab Jamie Jahnke zum Abschluss einen kurzen Einblick, was die Schule mit dem Gedicht verbindet. Zuvor hatte Marion Krieg, stellvertretende Schulleiterin und Lehrerin am GAG, die ehemalige Schülerin Bianca Emmermann ausfindig gemacht und ihre Erinnerung notiert. Jamie Jahnke berichtet, wie die heutige Mutter von drei Kindern 1995 – mit 16 Jahren – auf die Idee kam, ein Bild zum Gedicht von J. R. Becher zu entwerfen und schlussendlich mit diesem geschaffenen Werk einen israelischen Sonderpreis zu erhalten. Ihr Kunstwerk wird bis heute im Gymnasium gezeigt.
Die Musiker des Blechbläserensembles des Gottfried-Arnold-Gymnasiums sowie Charlotte Zado und Axel Gliesche haben die Veranstaltung in einen würdigen Rahmen begleitet.

Bauabgangsstatistik 2021 im Land Brandenburg
(30.11.2022)Sehr geehrte Damen und Herren,
das Gesetz über die Statistik der Bautätigkeit im Hochbau und die Fortschreibung des Wohnungsbestandes (Hochbaustatistikgesetz - HBauStatG) regelt, dass für den Abbruch von Wohngebäuden auch die Eigentümerinnen und Eigentümer zur Auskunft verpflichtet sind.
Mit Ihren Angaben sichern Sie die Aktualität der jährlichen Fortschreibung des Wohngebäude- und Wohnungsbestandes für Ihre Gemeinde und damit u. a. die Grundlage für bau- und wohnungspolitische Entscheidungen.
Melden Sie bitte deshalb als Eigentümerin/Eigentümer
- den Abbruch von Wohngebäuden bis 1.000 m3 umbauten Raum,
- den Abgang von Gebäudeteilen mit Wohnraum (Wohnräume, Wohnungen)
- die Nutzungsänderung von Wohnraum
an das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Standort Berlin (E-Mail, Fax oder Post).
Der Erhebungsbogen ist unter: https://www.statistik-bw.de/baut/servlet/LaenderServlet
online abrufbar.
Beachten Sie bitte, dass der Abbruch von Wohngebäuden mit mehr als 1.000 m3 umbauten Raum bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde anzuzeigen ist. In diesen Fällen reichen Sie bitte den ausgefüllten Erhebungsbogen zur Bauabgangsstatistik nur bei der Bauaufsichtsbehörde ein.
Mit freundlichen Grüßen
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Text: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Verzögerung der baulichen Fertigstellung beim Erweiterungsanbau Grundschule „Geschwister-Scholl“
(17.08.2022)Leider kann der Erweiterungsanbau nicht zum Schuljahresbeginn fertiggestellt werden. Es fehlen die Innentüren für die Klassenräume und die Brandschutztüren. Ohne diese Türen kann der Schulbetrieb nicht aufgenommen werden und es erfolgt keine Brandschutzabnahme. Das Gebäude kann also genehmigungsrechtlich nicht abgenommen und zur Nutzung freigegeben werden. Die brandschutztechnische Abnahme bzw. Freigabe erfolgt nur mängelfrei.
Im Baugewerbe herrscht eine starke Auftragslage und somit überdurchschnittliche Auftragseingänge. Das betrifft sowohl die ausführenden Firmen als auch die Hersteller. In Anbetracht der derzeitigen Situation auf dem deutschen Wirtschaftsmarkt sind die Lieferketten nach wie vor nicht planbar, es ist mit erheblichen Lieferverzögerungen bei den Herstellern zur rechnen.
Die genannten Türen wurden rechtzeitig durch die Auftragnehmer bestellt und sollten Anfang Juli ausgeliefert werden. Die Hersteller teilten zu den Lieferterminen mit, dass die Lieferung nicht möglich ist, ohne verbindliche neue Liefertermine zu benennen. Inzwischen gibt es neue Liefertermine, aber die Gesamtfertigstellung kann erst bis Ende Oktober erfolgen.
Folgender terminlicher Ablauf ist jetzt vorgesehen:
- Die Innentüren aus Holz werden nach derzeitigem Stand bis Ende August eingebaut. Danach können die notwendigen Leistungen der Folgegewerke ausgeführt werden.
- Die fehlenden Brandschutztüren mit der -verglasung werden voraussichtlich bis Mitte September geliefert, so dass Ende September die nötigen Brandabschlüsse innerhalb des Neubaus und zum Bestandsgebäude hergestellt werden können.
- Durch diesen Verzug ergeben sich ebenfalls Verschiebungen in den Gewerken Malerarbeiten, Trockenbauarbeiten sowie Bodenbelagsarbeiten, die erst nach Montage der Türen ihre Leistungen abschließen können.
- Das Schulmobiliar ist gefertigt und auf Abruf, so dass hier keine Verzögerungen zu erwarten sind. Die Möblierung erfolgt wegen der Sicherung nach Einbau der Türen.
Neben den Türen bestehen auch Lieferschwierigkeiten für Elektrobauteile und den Plattenbelag für das Foyer im Erdgeschoss. Die Lieferung der Platten war analog der Türen durch den Hersteller gecancelt worden, inzwischen stehen die Platten zur Verfügung. Die Elektrobauteile stehen erst ab Mitte Oktober zur Verfügung und werden dann sofort eingebaut.
Die Planer sowie die ausführenden Firmen sind bemüht, die schwierigen Liefersituationen abzufedern und wenn möglich gleichwertige andere Produkte zu verwenden. Für einige Bauteile sind die festgelegten Produkte aber alternativlos.
Auch die Herstellung der Außenanlage am Erweiterungsbau wird sich aufgrund der Lieferschwierigkeiten für die Betonbauteile Stufen und Pflaster verzögern. Mit der Fertigstellung ist auch hier Ende Oktober 2022 zu rechnen.
Als neuer Übergabetermin an die Schule als Nutzer gehen wir daher nicht vor November aus, also nach den Herbstferien. Im Fazit begründet sich die Verzögerung der Fertigstellung aus den allgemein bekannten Lieferengpässen der Industrie. Die Architektin Frau Müller-Röske vom beauftragten Architekturbüro Elz aus Potsdam, ist mittlerweile im permanenten Kontakt mit den Herstellern bzw. der Industrie.

Inbetriebnahme von Sirenen in der Rolandstadt
(10.08.2022)Im Rahmen des Sonderförderprogramm Sirenen des Bundes wurden in der Kernstadt Perleberg drei Sirenen an den Standorten in der Hagenstr. 12, Heinrich-Heine-Str. 43 E und auf dem Schlauchturm in der Feldstr. 95 für den Zivilschutz errichtet. Die Errichtung einer weiteren Sirene im Ortsteil Quitzow ist derzeit in Bearbeitung.
Zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall ertönt die Sirene eine Minute lang mit einem Ton auf und ab. Dieses Zeichen bedeutet, dass man Fernseher oder Radio einschalten soll. Sofern Internet verfügbar ist, kann man sich dort informieren, was zu tun ist. Sirenen sind nur ein Teil des Warnsystems. Empfehlenswert ist es auch die Warn-Apps herunterzuladen. Die wichtigsten sind KatWarn, NINA oder die Unwetterapp des Deutschen Wetterdienstes.
Zusätzlich werden die Sirenen in der Kernstadt Perleberg ab der 34. Kalenderwoche auch bei bestimmten Einsätzen der Feuerwehr angesteuert, wenn eine Information der Bevölkerung über den Einsatz der Feuerwehr sinnvoll ist oder eine Gefahr für die Bevölkerung entstehen könnte. Dabei ertönt die Sirene drei Mal mit dem Ton auf und ab. Zur Überprüfung der Funktionsbereitschaft der Sirenen gibt es einen Probealarm, welcher am dritten Mittwoch eines jeden Monats um 12 Uhr ausgelöst wird. Dabei ertönen die Sirenen für 15 Sekunden. Der nächste Probealarm wird am Mittwoch, 17.08.2022, stattfinden.
Der nächste bundesweite Warntag findet laut Bundesministerium des Innern und für Heimat im Dezember 2022 statt.

Wahlausschuss tagt zu den Wahlvorschlägen
(07.07.2022)Die Sitzung des Wahlausschusses findet am 19.07.2022 um 17.00 Uhr im
Verwaltungsgebäude der Stadtverwaltung Perleberg
Karl-Liebknecht-Str. 33 | 19348 Perleberg
Versammlungsraum, III. Obergeschoss statt.
Die Sitzung ist öffentlich, es hat jedermann Zutritt. Die Wahlleiterin ist befugt, Personen die die Ruhe und Ordnung stören, aus dem Sitzungsraum zu verweisen.
Tagesordnung:
- Begrüßung und Eröffnung
- Bericht der Vorsitzenden des Wahlausschusses über das Ergebnis der Vorprüfung
- Prüfung der Wahlvorschläge
- Beschlussfassung zu den Ergebnissen der Prüfung der Wahlvorschläge
- Beschlussfassung über die Zulassung der Wahlvorschläge
- Verkündung der Entscheidung des Wahlausschusses
Wahlhelfer
Um einen reibungslosen Ablauf der Wahl gewährleisten zu können, benötigen wir in den Wahllokalen der Stadt Perleberg noch ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Das Wahlbüro der Stadt Perleberg ruft seine wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf, sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit zu melden. Für die Mitarbeit wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ein sogenanntes Erfrischungsgeld gezahlt.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über das Wahlbüro in der Karl-Liebknecht-Straße 33 (3. OG) unter der Telefonnummer (03876) 781 660 bei Ilona Raatz bzw. unter (03876) 781 231 bei Frau Wehland anmelden. Gern können Sie auch persönlich vorbeikommen und uns ansprechen. Das Wahlbüro freut sich über jeden Helfer!

Bürgermeisterwahl am 18. September 2022 - Landrat bestätigt Termin
(13.06.2022)Seit wenigen Tagen ist es amtlich: Am Sonntag, den 18. September 2022, ist Wahltag in der Rolandstadt Perleberg. Gewählt wird eine neue Bürgermeisterin/ein neuer Bürgermeister. Notwendig wird diese Wahl durch den Wechsel von Annett Jura ins Bundesministerium. Falls eine Stichwahl notwendig sein wird, ist dafür der 9. Oktober 2022 vorgesehen.
Wahlvorschläge von Parteien, politischen Vereinigungen, Wählergruppen oder Einzelbewerbern sind bis zum 14.07.2022, 12.00 Uhr schriftlich bei der Wahlleiterin einzureichen. Wer als Einzelbewerber antritt, hat mindestens 44 Unterstützerunterschriften beizubringen. Die Wahlbenachrichtigungskarten werden den ca. 10.130 Wahlberechtigten bis zum 28.08.2022 zugeschickt.
Wer sich als Kandidat aufstellen lässt bzw. als Einzelbewerber antritt, muss am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und sein ständiger Wohnsitz muss in Deutschland sein, auch EU-Bürger, die ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben, können sich theoretisch bewerben.
Wahlhelfer
Um einen reibungslosen Ablauf der Wahl gewährleisten zu können, benötigen wir in den Wahllokalen der Stadt Perleberg noch ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Das Wahlbüro der Stadt Perleberg ruft seine wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger auf, sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit zu melden. Für die Mitarbeit wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ein sogenanntes Erfrischungsgeld gezahlt.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über das Wahlbüro in der Karl-Liebknecht-Straße 33 (3. OG) unter der Telefonnummer (03876) 781 660 bei Ilona Raatz bzw. unter (03876) 781 231 bei Frau Wehland anmelden. Gern können Sie auch persönlich vorbeikommen und uns ansprechen. Das Wahlbüro freut sich über jeden Helfer!

Landkreis Prignitz: Interviewer/-innen für Zensus 2022 gesucht
(21.02.2022)Wie viele Menschen hier leben, wie sie wohnen und arbeiten
2022 findet in Deutschland der Zensus – auch bekannt als Volkszählung – statt. Hierbei wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten.
Der Zensus liefert verlässliche Bevölkerungszahlen für die Gemeinden, die Bundesländer und für Deutschland insgesamt. Neben ergänzenden Daten zur Demografie, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht oder Staatsbürgerschaft, werden auch allgemeine Angaben zur Wohn- und Wohnraumsituation in Deutschland erfasst. Solche Informationen sind ausgesprochen wichtig, da sie helfen, Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu treffen. Die Europäische Union verpflichtet ihre Mitgliedstaaten, alle zehn Jahre einen Zensus durchzuführen. In Deutschland bildet das Zensusgesetz den rechtlichen Rahmen für die Durchführung des Zensus 2022. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der für 2021 vorgesehene Zensus in Deutschland um ein Jahr verschoben.
Beim Zensus erfolgt eine Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis, eine Vollerhebung aller Anschriften mit Sonderbereichen, wie Wohnheime und Gemeinschaftsunterkünfte, sowie eine Befragung zu Gebäude- und Wohnungsdaten. In einem kurzen persönlichen Interview werden zufällig ausgewählte Haushalte (ca. 10% der Bevölkerung) und alle Bewohnerinnen und Bewohner von Wohnheimen zu allgemeinen Themenbereichen ihrer Lebenssituation befragt. Hierunter fallen beispielsweise Angaben zur Haushaltsgröße, zum Namen, Geschlecht und Familienstand sowie zur Staatsangehörigkeit. Darüber hinaus gibt ein Teil der Befragten über einen Online-Fragebogen zusätzlich Auskunft zur Wohnsituation, Schul- und Ausbildung oder Erwerbstätigkeit.
Für alle Personen mit Haus- und Wohnungseigentum erfolgt eine Gebäude- und Wohnungszählung. Dabei beantworten alle Personen mit Haus- und Wohnungseigentum oder deren Verwaltungen in einem Online-Fragebogen Fragen zu ihren Immobilien, zum Beispiel zu Baujahr, Größe, Ausstattung und Miete.
Beim Zensus 2022 kommt – wie schon beim Zensus 2011 – ein von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder entwickeltes Verfahren zum Einsatz, das als registergestützter Zensus bezeichnet wird.
In erster Linie liefern die Melderegister der Kommunen die Ausgangsdaten. Um die Qualität der Datenbasis zu verbessern, wird in einer Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis ein Teil der Bevölkerung zusätzlich direkt befragt.
Für die Durchführung des Zensus 2022 wurde beim Landkreis Prignitz eine Erhebungsstelle eingerichtet, welche für die Vor-Ort-Befragung insbesondere der Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis und der Befragung an Anschriften mit Sonderbereichen zuständig ist.
Interviewer/-in gesucht
Für den Zensus 2022 werden Interviewerinnen und Interviewer, sogenannte Erhebungsbeauftragte, gesucht. Diese besuchen die in der Stichprobe ausgewählten Anschriften, erfassen erste Daten vor Ort und übergeben in einigen Fällen Online-Zugangsdaten für die Beantwortung weiterer Fragen. Sie müssen gewisse Anforderungen erfüllen um als Interviewer oder Interviewerin tätig zu werden, wie beispielsweise volljährig und mobil sein. Das Engagement als Interviewerin oder Interviewer ist ehrenamtlich. Sie erhalten daher eine attraktive Aufwandsentschädigung von ca. 1000,- €, abhängig vom Erhebungsumfang.
Wer als Interviewerin oder Interviewer den Zensus 2022 unterstützen möchten, melde sich bitte bei der Erhebungsstelle des Landkreises Prignitz:
- Zensus 2022, Erhebungsstelle Landkreis Prignitz,
- An der Promenade 6, 16928 Pritzwalk,
- E-Mail: ,
- Telefon: 03395 309 8356 oder 03395 309 8357
- Internet: https://www.landkreis-prignitz.de/de/landkreis-verwaltung/Daten-Fakten-Zahlen/statistik-zensus.php
Weitere Informationen zum Zensus finden Sie auf www.zensus2022.de, www.statistik-berlin-brandenburg.de/ zensus22.

Erfolgreiche Sprengung an der B189 | Sperrung wieder aufgehoben
(10.02.2022)Am heutigen Donnerstag wurde zwischen Perleberg und Weisen eine im Rahmen der Kampfmittelsondierung entdeckte 250 kg schwere amerikanische Fliegerbombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg gesprengt.
Hierfür waren zuvor umfangreiche Straßensperrungen der B 189 neu, alt, der Auffahrt Eichhölzer Weg und mehrerer Waldwege sowie die Sperrung der Bahnstrecke Perleberg-Weisen erforderlich. Die Sperrungen traten um 9:20 Uhr in Kraft und konnten nach erfolgreicher Sprengung und Nachkontrolle um 10:20 Uhr wieder aufgehoben werden.
Quelle: Polizei Brandenburg, 10.02.2022
An der Umsetzung der Sperrung beteiligt waren die Polizei, Bundes- und Landesforstbehörden, die Landes- und Kreisstraßenmeisterei, die Freiwillige Feuerwehr Perleberg sowie Mitarbeiter des Betriebshofes und des Sachbereiches Sicherheit und Ordnung der Stadt Perleberg. Der Sachbereich Brand- u. Katastrophenschutz des Landkreises Prignitz stellte die erforderliche Funktechnik bereit und unterstützte personell durch einen Funkbeauftragten.
Es gab keine besonderen Vorkommnisse. Allen Beteiligten sowie Behörden wird seitens der Stadt Perleberg für die unkomplizierte Unterstützung bei der Absicherung des Sperrkreises gedankt.

Wir wollen wieder LEADER-Region werden. Dafür brauchen wir Sie!
(29.11.2021)Die LAG Storchenland Prignitz bereitet in den nächsten Monaten in einem Beteiligungsprozess die erneute Bewerbung als LEADER-Region für die kommende EU-Förderperiode 2023-2027 vor. Grundlage dafür ist die Regionale Entwicklungsstrategie (RES), die gleichzeitig Förderschwerpunkte für die kommenden Jahre innerhalb der Prignitz festlegt.
Die Inhalte der RES möchten wir gemeinsam mit Ihnen erarbeiten. Dabei unterstützt uns die CIMA Beratung + Management GmbH (cima).
Hiermit laden wir herzlich ein zum:
Regionalforum I
08. Dezember 2021 von 16 bis 19 Uhr
Aufgrund der aktuellen Lage findet das Regionalforum digital statt.
Hier kann man sich ab sofort bis zum 30. November 2021 anmelden: https://www.leaderprignitz2023.de/prignitz/regionalforum-i/
Die Einwahldaten erhalten Sie nach Anmeldung.
Seien Sie dabei und beteiligen Sie sich! Sie sind die Expertinnen und Experten der Region - Sie wissen am besten, was die Prignitz braucht und welche Themen besonders dringlich sind. Vielleicht haben Sie ja auch schon eigene, ganz konkrete Projektideen, die mit LEADER-Mitteln gefördert werden könnten? Nutzen Sie Ihre Chance, die neue Förderperiode mitzugestalten.
Folgende Agenda ist geplant:
Zunächst wird die cima in einem kurzen Vortrag Informationen zur RES-Erstellung geben. Anschließend möchten wir in Gruppenarbeit die aktuellen Handlungsbedarfe, mögliche Schwerpunkte und potenziellen Projektideen für die nächste Förderperiode 2023 – 2027 erarbeiten.
Dabei ist die Arbeit in vier Fachgruppen vorgesehen:
- Landwirtschaft, Natur und Umwelt
- Wirtschaft
- Kultur, Freizeit und Tourismus
- Lebensqualität (inkl. Mobilität, Versorgung, Soziales/Miteinander, Betreuung)
Auf der Website www.leaderprignitz2023.de finden Sie alle Informationen und Ansprechpartner*innen zur RES-Erstellung. Nutzen Sie bitte auch die Möglichkeit, in unsere digitale Karte, die WikiMap, Stärken und Schwäche der Region einzutragen sowie Projektideen für die nächste Förderperiode. Auch eine kurze Befragung haben wir vorbereitet (Teilnahme jeweils bis zum 31. Dezember 2021 möglich).

Perleberger Einkaufsgutschein als praktische Chipkarte erhältlich
(26.11.2021)Anfang des Jahres wurde die Idee eines Perleberger Einkaufsgutscheins präsentiert, der die von der Pandemie betroffenen Unternehmen, Dienstleisterinnen und Dienstleister und Gastronomen unterstützen sollte. Dieser Vorschlag kam bei den Stadtverordneten so gut an, dass er prompt umgesetzt wurde. „In Perleberg wird nicht lang geredet, wir packen es an und legen los“ so Bürgermeisterin Annett Jura.
Im März dieses Jahres ging der Perleberger Einkaufsgutschein, der von der City Initiative Perleberg e. V. initiiert wurde, sogleich in Papierform in Umlauf und wurde den Ausgabestellen der Sparkasse förmlich aus den Händen gerissen. Insgesamt 600 Gutscheine im Wert von 30.000 € wurden bisher verkauft. Das Besondere an den Gutscheinen ist, dass alle mit einem Rabatt in Höhe von 20 Prozent belegt sind. Das heißt, dass man diese für beispielsweise 40 € erwerben kann, aber einen Einkaufswert von 50 € erhält. Das Unternehmen, bei dem man den Gutschein ausgibt, kann sich die restlichen 10 € wiederholen, da die Aktion durch die GWG Wohnungsgesellschaft, das Prignitzer Energie- und Wasserversorgungsunternehmen PVU, die Sparkasse Prignitz und die Stadt Perleberg gesponsort wird.
Der Gutschein wird nun erweitert und ist ab 1. Dezember 2021 als praktische Chipkarte erhältlich. Die Plastikkarte ist wiederaufladbar und kommt im modernen Geschenkumschlag, sodass sie das perfekte Weihnachtsgeschenk für die Familie ist aber auch für Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden eine Weihnachtsfreude machen möchten. Sie kann online oder vor Ort in den Ausgabestellen aufgeladen werden. Über einen Barcode kann man zudem jederzeit online den Restbetrag des Gutscheins einsehen. Erhältlich sind die Gutscheine ab Mittwoch, 1. Dezember, in den Filialen der Sparkasse Großer Markt 22 und Karlstraße 14 sowie im Café Deko Perle am Schuhmarkt 4 und im Haarstudio Cornelia Tietz in der Wittenberger Straße 85.
Die Papiergutscheine bleiben weiterhin gültig, sind aber auch auf die Kartenvariante übertragbar.
Die Rabattaktion gilt ebenfalls weiterhin, auch bei den neuen Chipkarten. Aber das Angebot ist begrenzt, es gilt nur, bis die Sponsorengelder aufgebraucht sind. Also seien Sie schnell und holen sich gleich am 1. Dezember den heißbegehrten Gutschein!

Stinshoff Schuhe mit neuem Standort in Perleberg
(25.11.2021)Das traditionelle Perleberger Schuhgeschäft Stinshoff hat nach über 17 Jahren seinen Standort gewechselt und ist nun in der Berliner Straße 1 zu Hause.
Als eine der ersten Kundeninnen besuchte die Bürgermeisterin Annett Jura die neue Filiale und gratulierte dem Team rund um die Filialleiterin Frau Ines Lange zu ihrem neuen Standort.
Lange, die sich über den Besuch und über die zahlreichen Kunden an diesem Morgen in der Filiale freute, zeigte gerne den neuen Standort. „Die Fläche ist größer und besser geschnitten, so dass wir unsere Schuhe noch besser präsentieren können“ sagte stolz Lange.
Mit dem Umzug – genau zwischen Bäckerstraße und den Ämtern in der Berliner Straße freuen sich Lange und ihr Team nun auf den einen oder anderen neuen Kunden.

Minister Guido Beermann übergibt Fördermittel für die Stadtentwicklung
(11.11.2021)Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat der Stadt Perleberg Fördermittel in Höhe von knapp 4,7 Millionen Euro für weitere Stadtentwicklungsprojekte ausgereicht. Bund und Land stellen aus den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ unter anderem Geld für die Sanierung stadtbildprägender Gebäude und Bildungseinrichtungen sowie für Grün- und Freiflächen bereit.
Bauminister Guido Beermann: „Ich freue mich, der Stadt Perleberg weitere Fördermittel für die Fortsetzung der erfolgreichen Stadtsanierung zu übergeben. Auch dank der Städtebaufördermittel konnten in der Innenstadt zahlreiche Denkmäler saniert sowie Straßen und Wege erneuert werden und damit der Stadtkern revitalisiert werden. Perleberg gehört zu den Städten mit historischen Stadtkernen in Brandenburg und hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt. Die Menschen fühlen sich wohl in ihrer Stadt und auch zahlreiche Touristen werden angelockt. Die denkmalgerechte Sanierung, modernes Wohnen, Kultur- und Freizeitangebote in der Innenstadt ergeben ein sehr gutes Konzept. Wir wollen diese positive Entwicklung weiter unterstützen.“
Zuwendungsbescheid Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“
Mit dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ werden die Anpassung, Stärkung und Revitalisierung und der Erhalt von Stadt- und Ortskernen, historischen Altstädten, Stadtteil- und Ortszentren, die Profilierung und Standortaufwertung sowie der Erhalt und die Förderung von Nutzungsvielfalt unterstützt. Ziel ist die Entwicklung der Zentren zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur.
Die Stadt Perleberg erhält 4,442 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel unter anderem für die Sanierung des denkmalgeschützten und stadtbildprägenden Gebäudes „Am Hohen Ende 27“, es soll zukünftig als Archiv genutzt werden sowie für die Sanierung des denkmalgeschützten und stadtbildprägenden Gebäudes „Großer Markt 10“, das künftig als Bibliothek genutzt werden soll. Außerdem werden Fördermittel für die Fertigstellung des St.-Nicolai-Kirchplatzes bewilligt.
Bisher wurden unter anderem folgende Projekte fertiggestellt:
- Stadt- und Regionalmuseum Mönchort 7-11
- Kirchplatz 4
- Parchimer Str. 17
- Mühlenstr. 18 (Einzeldenkmal) und 18a
- Hagen – Freianlagen, B.5
Hierfür wurden insgesamt 35 Millionen Euro bewilligt.
Zuwendungsbescheid Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt (SZH)
Das Ziel des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ ist die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Damit soll u.a. ein Beitrag zur Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität und Nutzungsvielfalt, der Integration aller Bevölkerungsgruppen und zur Stärkung des Zusammenhalts in der Nachbarschaft geleistet werden. Das Programm bündelt die Aktivitäten einer sozialen Stadtentwicklung und zeichnet sich vor allem durch seinen interdisziplinären Ansatz aus. Quartiersmanagement und die Mobilisierung von Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement werden stärker betont.
Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung bewilligt für das Programmjahr 2021 250.000 Euro Bundes- und Landesmittel für den Ersatzneubau der Turnhalle der Geschwister-Scholl-Grundschule einschließlich Außenanlagen sowie die Qualifizierung von Grünräumen.
Insgesamt hat Perleberg seit 1991 Fördermittel in Höhe von rund 52,2 Millionen Euro für die Stadtentwicklung/Stadterneuerung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden 28,2 Millionen Euro für rund 610 Wohnungen bewilligt.
Zuwendungsbescheide Planungsförderung (bereits Mitte Oktober ausgereicht)
Die Stadt Perleberg plant die Entwicklung des Areals der Kaiserlichen Stadtkaserne in Perleberg.
Hierfür wurden bereits folgende Einzelvorhaben bewilligt:
- Planung zur städtebaulichen Entwicklung des Areals der Kaiserlichen Stadtkaserne in Perleberg 148.000 Euro
- Koordinierung und Steuerung des Planungsvorhabens „Entwicklung des Areals der Kaiserlichen Stadtkaserne“ 148.000 Euro
Hintergrundinformation zur Planungsförderung:
Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützt die brandenburgischen Kommunen bei Planungen für neue Wohnungen, wirtschaftliche Ansiedlungen, Verkehrs-und Klimaschutzprojekte. Bis Ende 2022 werden 7,5 Millionen Euro aus Mitteln des Zukunftsinvestitionsfonds bereitgestellt.
Die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von gemeinsamer Flächennutzungsplanung, Bebauungsplänen und planerischer Maßnahmen der Landesentwicklung sowie der Projektkoordination/des Projektmanagements von Planungsprozessen im Land Brandenburg (Planungsförderungsrichtlinie 2020-PFR 2020) ist am 27.01.2021 in Kraft getreten.
In Brandenburg werden die Träger der kommunalen Planungshoheit, wie Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände gefördert. Es werden gemeinsame Flächennutzungspläne, Bebauungspläne, planerische Maßnahmen der Landesentwicklung sowie die Projektkoordination und das Projektmanagement von Planungsprozessen gefördert. Der Fördersatz beträgt bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. In diesem Jahr stehen 2,5 und im nächsten Jahr 5 Millionen Euro zur Verfügung.
Text: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung

Volkstrauertag 2021 | Zeichen setzen! Gemeinsam gegen das Vergessen!
(05.11.2021)Bürgerinnen und Bürger der Rolandstadt Perleberg, der Prignitz sowie Vereine, Verbände, Schulen und sonstige Organisationen sind aufgerufen, sich zusammenzufinden und gemeinsam innezuhalten während der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2021 am Sonntag, 14. November 2021, um 10:30 Uhr. Auf dem Evangelischen Waldfriedhof Perleberg (Treffpunkt linker Nebeneingang Wilsnacker Straße, um 10:15 Uhr), wo allein mehr als 300 Tote beider Weltkriege bestattet wurden, findet an der Kriegsgräberstätte III die Kranzniederlegung statt.
Am 1. September 1939 begann der von Hitlerdeutschland entfesselte Zweite Weltkrieg. Er stellt bis heute den größten militärischen Konflikt in der Geschichte der Menschheit dar. Direkt bzw. indirekt waren über 60 Staaten am Krieg beteiligt. Zwischen 60 und 70 Millionen Tote sind zu beklagen. Flächenbombardements rissen tiefe Wunden. Dem Holocaust fielen 6 Millionen europäische Juden zum Opfer. Atomwaffen wurden gezündet.
Vor 76 Jahren, im Frühjahr 1945, kam dieser Krieg in die Prignitz. Er endete in Perleberg am 2. Mai 1945 mit der Einnahme durch die sowjetische 5. Garde-Kavallerie-Division, Zivilisten und Soldaten, Einheimische und Flüchtlinge, Namenlose, Menschen anderer Nationalitäten und sowjetische Kriegsgefangene, Erwachsene und Kinder verloren gewaltsam ihr Leben.
Von Helene Schutzius (10.02.1945 bis 12.03.1945) gibt es kein Bild, nur die Erinnerung. Sie wurde nur 31 Tage alt, starb auf der Flucht am 12. März 1945 auf dem Wagen kurz vor Perleberg. Ihr kurzes Leben ist aber den Menschen, die zu ihr gehörten, ein Leben lang unauslöschlich im Herzen geblieben. Das Perleberger Erinnerungsblättchen Nr. 24 ist ihrem Andenken gewidmet. Helene Schutzius' Tod erinnert stellvertretend und ganz individuell an das vielfache Leid, das jeder Krieg verursacht, und unsere Verantwortung in der Gegenwart, den Frieden zu bewahren.

Schluss mit Zettelwirtschaft - Pionierarbeit: Perleberg erprobt den digitalen Gewerbesteuerbescheid
(26.10.2021)Vier Mal im Jahr müssen Unternehmen die Gewerbesteuer als Vorauszahlung entrichten. Um diesen Prozess zukünftig zu vereinfachen, nimmt Perleberg als erste Brandenburger Kommune an einem Pilotprojekt für den digitalen Gewerbesteuerbescheid teil.
Die Einkommenssteuererklärung, welche bei Gewerbetreibenden auch die Gewerbe-steuererklärung enthält, bleibt Fleißarbeit. Auch wenn die wenigsten Freude daran haben, kann die elektronische Einreichung das Ausfüllen der Formulare und die Kommunikation mit dem Finanzamt zumindest erleichtern. „Wir sind in der elektronischen Steuerbearbeitung schon ziemlich gut aufgestellt, da bereits die Besteuerungsgrundlagen (Gewerbesteuermessbescheide) elektronisch vom Finanzamt abgerufen werden können“, macht David Dolacinski vom Sachbereich Steuern in Perleberg deutlich.
Was die Gewerbesteuer angeht, die von Unternehmen entrichtet wird, ist das Verfahren derzeit noch etwas umständlicher. Denn während die Einkommenssteuer digital erklärt werden kann, kommt der Gewerbesteuerbescheid noch mit der Post. Um dies zu ändern, ist Perleberg nun die erste Brandenburger Kommune die am Projekt „digitaler Gewerbesteuerbescheid“ teilnimmt, um zukünftig den Gewerbesteuerbescheid an die Gewerbesteuerpflichtigen elektronisch verschicken zu können. Mit der Einführung des digitalen Gewerbesteuerbescheides erhofft sich die Stadt eine weitere Kostenersparnis: „Die Ausgaben für Papier, Druck und Porto fallen dann weg“, so David Dolacinski.
Katja Evertz ist die Projektkoordinatorin für regionale Digitalisierung beim TGZ Prignitz und kennt weitere Vorteile der digitalen Gewerbesteuer: „Es geht deutlich schneller als per Post, als Unternehmen kann ich den Bescheid direkt am Computer weiterverarbeiten und auch die Abläufe bei den Kommunen können dadurch verbessert werden.“
Wie aus dem privaten Bereich für die Einkommenssteuer bekannt, können nun auch die digitalen Unterlagen für die Gewerbesteuer über das ELSTER-Portal eingereicht werden. Das zuständige Finanzamt verschickt dann einen Gewerbesteuermessbescheid an die Kommune, die die Gewerbesteuer erhebt und den Bescheid bisher per Post verschickt. Im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojekts hatte sich Perleberg bereiterklärt, die Vorreiterrolle zu übernehmen und das digitale Verfahren auszuprobieren.
„Bereits seit einem guten Jahr nutzt die Rolandstadt Perleberg die sogenannte E-Post. Hiermit haben wir gute Erfahrungen gemacht. Das Pilotprojekt zum digitalen Gewerbesteuerbescheid ist nun ein weiterer Baustein der Stadt auf dem Weg zur Digitalisierung der kommunalen Verwaltung“, erklärt Bürgermeisterin Annett Jura.
In ganz Deutschland beteiligen sich 28 Pilotkommunen in 10 Bundesländern an dem Testlauf. Ziel ist es, künftig die Gewerbesteuerbescheide in den rund 11.000 deutschen Kommunen automatisiert, einheitlich und sicher zu übermitteln und ein standardisiertes Dokument einzuführen, das für Menschen und Maschinen gleichermaßen gut lesbar ist.

Einheit, Freiheit, Hoffnung.
(01.10.2021)Einheit, Freiheit, Hoffnung. Unter diesem Motto findet auch am diesjährigen Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober, eine musikalische Danke-Demo statt. Die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt“ lädt alle Generationen und Kulturen zum offenen Singen und Feiern ein. Hintergrund der Aktion ist, durch das gemeinsame Singen ein Zeichen der Dankbarkeit und der Einheit zu setzen. Zusätzlich dazu werden Kerzen angezündet zur Erinnerung an die Friedensgebete und Friedliche Revolution als Symbol für Frieden und Hoffnung im wiedervereinten Land und in der Welt.
Perleberg möchte sich an der Aktion beteiligen und ruft daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu auf, am Sonntag, 3. Oktober 2021, um 19 Uhr auf den Großen Markt zu kommen und gemeinsam mit dem Singekreis K. Rabbach folgende zehn Lieder anzustimmen:
- Kein schöner Land in dieser Zeit
- Dona nobis pacem
- Bunt sind schon die Wälder
- Hoch auf dem gelben Wagen
- Die Gedanken sind frei
- Freude schöner Götterfunken
- Wenn alle Brünnlein fließen
- Märkische Heide
- Brandenburg Lied
- Wahre Freundschaft
Die Liedtexte und Kerzen werden vor Ort ausgehändigt. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der derzeitig geltenden Umgangsverordnung die Personendaten der Mitsingenden erfasst werden und ein Mindestabstand von 2 Metern gilt.

3. Oktober - Deutschland singt!
(29.09.2021)Am 3. Oktober ist der Tag der Deutschen Einheit. Was dieser nationale Feiertag wirklich bedeutet, ist gerade für jüngere Generationen zum Teil nicht wirklich greifbar, da sie es nicht selbst erlebt haben. Um darauf aufmerksam zu machen, lädt die Initiative „3. Oktober – Deutschland singt“ alle Generationen und Kulturen zum offenen Singen auf die Marktplätze aller Städte und Dörfer ein.
Die Rolandstadt Perleberg möchte sich an der Initiative beteiligen und lädt hiermit alle Bürgerinnen und Bürger, egal ob Chormitglied oder Laie, am Sonntag den 3. Oktober zum gemeinschaftlichen Singen um 19 Uhr auf den Großen Markt ein. Gemeinsam werden zehn allseits bekannte Lieder gesungen. Ziel der Initiative ist es, die friedliche Revolution des Mauerfalls generations-übergreifend zu feiern und ein Zeichen der Hoffnung und Dankbarkeit zu setzen.
Der Singekreis „K. Rabbach“ und seine Chorleiterin Frau Sonntag stimmen folgende Lieder an:
- Kein schöner Land in dieser Zeit
- Dona nobis pacem
- Bunt sind schon die Wälder
- Hoch auf dem gelben Wagen
- Die Gedanken sind frei
- Freude schöner Götterfunken
- Wenn alle Brünnlein fließen
- Märkische Heide
- Brandenburg Lied
- Wahre Freundschaft
Die Liedtexte werden vor Ort ausliegen, sodass alle mit einstimmen können.
Nehmen Sie teil und setzen Sie ein musikalisches Zeichen der Einheit!

Eintragung ins Ehrenbuch der Stadt Perleberg
(22.09.2021)Am Dienstag, 21.09.2021, war es wieder soweit: Die besten Absolventinnen der Schule für Gesundheitsberufe durften sich in das Ehrenbuch der Stadt Perleberg für erfolgreiche Schülerinnen und Schüler und Sportlerinnen und Sportler eintragen. Traditionell findet dieser Termin im Trausaal des Rathauses statt. Dieses Jahr durften sich Sarah Sophie Gabel, Lara Haufe und Jennifer Roder im Großen Sitzungsaal auf dem Sitz von Herrn Pickert, dem Leiter der Stadtverordnetenversammlung, im Goldenen Buch verewigen.
Alle drei Schülerinnen schlossen ihre Ausbildung mit dem beeindruckenden Notendurchschnitt 1,3 ab. „So gute Noten bekommt man nicht ohne Fleiß und Engagement“ lobte Bürgermeisterin Annett Jura die Leistung der drei. Auch Daniel Neubecker, Schulleiter der Schule für Gesundheitsberufe, Kursleiter Max Jannasch und Pflegedienstleiter Niels Schnürle freuten sich für ihre Schützlinge.
Sarah Sophie Gabel und Jennifer Roder bleiben dem Kreiskrankenhaus nach ihrem Abschluss erhalten und können hier weitere Erfahrungen sammeln und das Gelernte anwenden. Lara Haufe hingegen sucht nach einem Tapetenwechsel - für sie geht es im Universitätsklinikum Lübeck weiter. Die drei freuen sich über die Ehre, sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen zu dürfen.

Rendezvous mit Nachbarn
(17.09.2021)RENDEZVOUS MIT NACHBARN – Ein Sommerfest der Städte Wittenberge & Perleberg mit Künstler*innen aus der Region
Die Städte Perleberg und Wittenberge laden zum "Rendezvous mit Nachbarn“. Die Prignitzer Kunst- und Kulturszene bringt ein vielfältiges Programm auf fünf Bühnen. Theater, Musik, Kleinkunst, und Tanzvergnügen für die ganze Familie. Mit einer Kunstausstellung auf dem ganzen Gelände. Auch die Museen beider Städte tragen zum Programm bei. Gastronomen aus der Region sorgen für das leibliche Wohl. Vom Kaffeemobil, über spanische Tapas bis zu Spezialitäten der Prignitzer Küche ist alles dabei.
Das spätsommerliche Fest zwischen den Städten findet auf der Vorderwiese beim alten Flugplatzgelände am Eichhölzer Weg statt.
Alle sind eingeladen. Auf zum Rendezvous!
Mit einer Kunstausstellung kuratiert von Jost Löber. Moderation Sven Wendelmuth. Es gelten die gültigen Hygienebestimmungen. (Geimpft, Getestet, Genesen)
Gefördert von Neustart Kultur. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Veranstaltet von den Städten Perleberg und Wittenberge. Organisiert vom Kulturkombinat Perleberg e.V. und dem Stadtsalon Safari e.V.
MEHR INFOS auf Facebook & Instagram: rendezvous.mit.nachbarn
FREITAG AB 17 UHR
SAMSTAG AB 10 UHR
PROGRAMM
FREITAG:
Konzertbühne:
17.00 Oldtime Marching Band
18.00 Begrüßung
19.30 KOKAS
21.30 Prignitzfabrik
Tanz-Zelt:
18.15 Die 4 von der Tanzsstelle
21.00 Eröffnung Ausstellung
Klingendes Zelt:
20.30 Ada-Lu & Gunther-Maria Nagel
Kleinkunstbühne Ah & Oh:
19.30-20.00 Fire Fingers
Kunst im Grünen:
21.00-00.00 Vernissage
SAMSTAG:
Konzertbühne:
11.30 Absoulut
14.00 Satolstelamanderfanz
18.30 Several Gents
20.30 Nige Bray
Tanz-Zelt:
12.30 Kammerorchester Unter den Linden e.V.
14.30 Tanzcafé: Die 4 von der Tanzstelle
16.00 Tanzschule: Quer durch die Gasse
22.00 BalkanBeats - Robert Soko
Theaterwiese Moby Dick:
16.00 Freie Bühne Wendland: "Moby Dick“
Mitmach-Museum:
10.00-18.00 Schau-Imkerei & Kalligraphie
Kleinkunstbühne Ah & Oh :
10.00 Holiday on Delay
14.00 Tacki & Noisly
16.45 DJuggeldy
19.00 Magna Mata Flamenco
Klingendes Zelt:
10.00 Jazz Frühschoppen: Mihai Filip Quartett
13.30 Rainer Trunk & Band
20.30 Duo Katharina Kwaschik & Nico Selbach
Magisches Zelt:
11.00 & 15.00 Lindenberger Marion-Etten-Theater
18.00 & 20.00 The Sideshow Charlatans
EINTRITT FREI!

Übergabe des Staffelstabs nach Perleberg
(17.08.2021)Beim gestrigen Treffen der Kommunen des Regionalen Wachstumskerns Prignitz (RWK) im Perleberger Rathaus übernahm Bürgermeisterin Annett Jura den Staffelstab von Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Herrmann. Diese symbolische Übergabe bedeutet, dass Perleberg für das kommende Jahr die Lenkung des RWK innehat. Im nächsten Jahr wird der Stab dann wieder an Karstädt weitergereicht.
„Trotz der Pandemie konnten die Sitzungen des RWK regelmäßig stattfinden und einige besondere Anlässe konnten sogar teils in Präsenz abhalten werden“ gab Dr. Oliver Hermann einen Rückblick. So musste der alljährliche Neujahrsempfang im Januar digital stattfinden, die Eröffnung der Senfmanufaktur in Perleberg und der Baustellenbesuch der A14 an der Elbbrücke im Mai konnten jedoch persönlich abgehalten werden.
Die Themenschwerpunkte des vergangenen Jahres lagen u. a. beim Breitbandausbau, dem Regionalmanagement, der Erstellung eines Digitalisierungskonzeptes, der Struktur des RWK und Wittenberge als Studienstandort. Es wurden zudem zahlreihe Investitionen getätigt wie z. B. der Hochwasserschutz in Wittenberge, die Neue Mitte im Perleberger Tierpark und die Sanierung der Löcknitzhalle in Karstädt.
Für das kommende Jahr gibt Bürgermeisterin Annett Jura einen Ausblick. So sind weiterhin die Digitalisierung der Region sowie der Breitbandausbau wichtige Themen. Aber auch die Infrastruktur wird bei den Kommunen großgeschrieben, sodass man sich auf den Weiterbau der A14 fokussiert. Weitere Schlüsselmaßnahmen sind die Entwicklung des Bahnhofsgebäudes und -umfelds in Wittenberge, die Erweiterung des Gewerbegebietes Quitzow und die Fachkräftesicherung wie z. B. über die Ausbildungsmesse GO!, die am 3. November voraussichtlich als Präsenzveranstaltung stattfinden soll. Udo Staeck, Bürgermeister der Gemeinde Karstädt, steht dem letzten Thema positiv gegenüber: „Handwerk, Landwirtschaft und Mittelstand stellen das Rückgrat der Region dar. Die Lehrlinge werden kommen, die Schülerzahlen erhöhen sich“.

Feuerwehrfahrübung in der Innenstadt
(11.06.2021)Die Stadt Perleberg informiert, dass die Ortsfeuerwehr aus der Gemeinde Karstadt am späten Abend des 10.06.21 eine Fahrübung mit Blaulicht und Sirene in der Perleberger Innenstadt durchgeführt haben.
Es häuften sich besorgte Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern beim Stadtwehrführer Maik Müller. "Die Übung war weder der Stadt Perleberg noch der Feuerwehr bekannt. Vor allem Besorgnis und Unverständnis machte sich bei den Anrufenden breit", so Maik Müller.
In einem angedachten Gespräch zwischen Bürgermeisterin Annett Jura und Bürgermeister Udo Staeck, Gemeinde Karstädt, wird die Feuerwehrfahrübung ausgewertet. Ziel des Gespräches ist es, dass Fahrübungen in dem jeweiligen Zuständigkeitsbereich der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt werden.

Die Region braucht den Lückenschluss
(20.05.2021)Bürgermeister des RWK Prignitz und aus Sachsen-Anhalt für schnellen Weiterbau der A14
Im Rahmen einer Besichtigung der A14-Baustelle bei Wittenberge haben sich die Bürgermeister des Regionalen Wachstumskerns Prignitz Dr. Oliver Hermann und Annett Jura sowie Karstädts stellvertretender Bürgermeister Sven Steinbeck am 19. Mai für den schnellen Ausbau der Autobahntrasse ausgesprochen. Unterstützung erhielt die Prignitz aus Sachsen-Anhalt. Auch Rüdiger Kloth, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen und Osterburgs Bürgermeister Nico Schulz forderten den zügigen Weiterbau der A14.
Vor wenigen Wochen hatte die Gruppe „Natur Freunde Sachsen-Anhalt“ eine Klage gegen den Bau des A14-Abschnitts Osterburg – Seehausen eingereicht. Gegner der Trasse haben in der Region zudem weitere Protestveranstaltungen angekündigt. Bei Seehausen haben Aktivisten derzeit ein Protestcamp im Wald errichtet.
Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann zeigte hierfür beim Vor-Ort-Termin wenig Verständnis. Die Region kämpfe seit langem für die Autobahnanbindung, die auch eine klare Forderung der Prignitzer Wirtschaft sei. Mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz seien in beiden Bundesländern Kompromisse geschlossen worden. Zudem drohe beim Blick auf die bereits fertig gestellten Abschnitte in Sachsen-Anhalt und der Prignitz, bei einer Verhinderung oder Verzögerung des Weiterbaus, ein Verkehrschaos. Auch Rüdiger Kloth, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Seehausen pflichtete bei. Die Abstimmungen mit dem BUND hätten viel Zeit gekostet, doch es sei ein Kompromiss gefunden worden. Weitere Klagen und Protestaktionen würden jetzt nur dazu führen, dass der Autobahnbau sich weiter verzögere und noch teurer werde.
Bereits im Oktober vergangenen Jahres begannen in Wittenberge die Arbeiten für das 10,8 Kilometer lange Teilstück, dass künftig Brandenburg und Sachsen-Anhalt verbinden soll. Kernstück ist die 1,1 Kilometer lange Elbbrücke. Für Letztere, sollen die Arbeiten im kommenden Jahr beginnen. Laut Holger Behrmann vom zuständigen Planungsbüro DEGES, sollen die Arbeiten am gesamten Bauabschnitt voraussichtlich 2025 abgeschlossen sein. Der Abschnitt der A14 zwischen Wittenberge und Karstädt befindet sich in der Planfeststellung. Seitens der DEGES hoffe man laut Behrmann auf einen Beschluss im Frühjahr 2022. Dann könne auch hier gebaut werden
Text: Martin Ferch im Auftrag des RWK Prignitz

Landkreis Prignitz: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners gut vorbereitet
(04.05.2021)Pressemitteilung des Landkreises Prignitz:
Einsatz beginn vermutlich nicht vor der 19./20. Kalenderwoche
Der Landkreis Prignitz ist startklar für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Alle Vorbereitungen dazu sind im Wesentlichen abgeschlossen. Wann genau der Einsatz zur Bekämpfung vom Boden aus und aus der Luft beginnen kann, hängt von der Wetterlage, den Temperaturen und den Niederschlagsmengen sowie der Entwicklung der Raupen ab. Die Raupen sind in diesem Jahr wesentlich später als sonst geschlüpft. Die Oberförsterei Gadow registrierte den 19. April als Termin, etwa zwei Wochen später als in den Jahren zuvor.
Die Bekämpfung wird deshalb vermutlich nicht vor der 19./20. Kalenderwoche einsetzen.
In diesem Jahr wurden ca. 80 Hektar für die Luftbekämpfung und ca. 6 200 Bäume für die Bodenbekämpfung erfasst. Im vergangenen Jahr nahm der Helikopter etwa 130 Hektar unter seine Rotorblätter, etwa 9000 Bäume wurden vom Boden aus behandelt. Verwendet wird auch 2021 das Mittel Foray 76 B (ehemals Dipel ES), welches eine Zulassung bis 2028 hat.
Der Landkreis Prignitz koordiniert die Einsätze aus der Luft und vom Boden aus im Auftrag der Kommunen.
Welche Flächen zur Behandlung vorgesehen sind, weisen die jeweiligen Allgemeinverfügungen der Kommunen aus. Sowohl bei der Luft- als auch bei der Bodenbekämpfung gilt grundsätzlich ein Betretungs- und Befahrungsverbot während der Ausbringung und in der Zeit bis zur Abtrocknung des Biozids, das einzuhalten ist.
Konkrete Auskünfte zu den Bekämpfungsmaßnahmen und den betroffenen Flächen geben die Ordnungsämter der Städte, Ämter und Gemeinden.
Die Flächen sind ebenfalls auf der Internetseite des Landkreises Prignitz www.landkreis-prignitz.de unter dem Button Aktuelles/Eichenprozessionsspinner bzw. unter „Geoportal“ einsehbar.
Text: Landkreis Prignitz

Keine Osterfeuer im Gebiet der Stadt Perleberg
(01.04.2021)Die Stadt Perleberg weist darauf hin, dass das Abbrennen von Osterfeuern im öffentlichen wie privaten Bereich in diesem Jahr aufgrund der bestehenden Corona-Lage und der hohen Inzidenzzahlen nicht gestattet ist. Es wurden keine Genehmigungen erteilt.
Nach wie vor ist die Vermeidung aller nicht notwendigen Kontakte im öffentlichen und privaten Leben die wichtigste Maßgabe zur Eindämmung der Corona-Pandemie (aktualisierte siebte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung im Land Brandenburg vom 30. März 2021).
Wir bitten Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese Entscheidung. In dem Zusammenhang wird auch auf die Vorschriften der Ordnungsbehördlichen Verordnung zum Abbrennen von Feuern im Gebiet der Stadt Perleberg hingewiesen, wonach auch sogenannte Gartenfeuer in den Abendstunden nicht gestattet sind.

Nur telefonisch erreichbar!
(09.03.2021)Aus technischen Gründen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gesamten Stadtverwaltung Perleberg bis auf Weiteres nicht per E-Mail erreichbar.
Die Stadtverwaltung nutzt die Software Microsoft Exchange. Diese E-Mail-Software wurde bundesweit gehackt. Schlimmeres konnte in der Verwaltung durch ein Antivirus-Programm verhindert werden. Betroffen sind alle E-Mail-Adressen - nicht nur innere Verwaltung, sondern ebenfalls alle öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten.
An der Wiederherstellung wird intensiv gearbeitet, sodass Sie uns alsbald wieder auf diesem Wege kontaktieren können. Wir sind weiterhin telefonisch oder per Faxnummer (Zentrale: 781 180) für Sie erreichbar.
Wir bitten um Ihr Verständnis
Ihre Stadtverwaltung Perleberg

Absage Bürgersprechstunde
(15.02.2021)Die Stadt Perleberg informiert, dass die wöchentliche Bürgersprechstunde aufgrund der aktuell geltenden Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg bis auf Weiteres ausfällt. Wenn die Sprechstunde wieder durchgeführt werden kann, werden wir umgehend darüber informieren.
Anliegen können jedoch weiterhin gern unter der E-Mail-Adresse an die Stadt herangetragen werden, oder Sie vereinbaren unter der Nummer (03876) 781 0 einen Telefontermin.
Wir bitten um ihr Verständnis!

Weihnachtsgruß der Tanzschule "Quer durch die Gasse"
(23.12.2020)Die Perleberger Tanzschule „Quer durch die Gasse“ hat sich dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen!
Normalerweise treten sie mit einem tollen Programm auf dem Perleberger Weihnachtsmarkt auf. Dies ist dieses Jahr jedoch leider nicht möglich, da der Weihnachtsmarkt aufgrund der aktuell geltenden Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg leider nicht stattfinden kann. Um ihren treuen Fans und allen Tanzbegeisterten aber trotzdem eine Freude zu machen, hat die Tanzschule „Quer durch die Gasse“ unter der Leitung von Daniela Querengässer ein digitales Weihnachtsprogramm zusammengestellt. Diesen weihnachtlichen Gruß können Sie hier aufrufen. Der Code zum Video lautet KH4X3P.
Schauen Sie einfach rein und genießen das Programm der zahlreichen Tänzerinnen und Tänzer!
Gesamtsperrung des Verkehrs in der Ritterstraße ab 07.12.2020
(04.12.2020)In der Ritterstraße, zwischen der Karlstraße und Berliner Straße, ist in Höhe der Berliner Straße die Fahrbahn abgesackt. Um die Verkehrssicherheit gewährleisten zu können, muss die Reparatur schnellstmöglich erfolgen. Dafür wird die Ritterstraße in diesem Bereich voll gesperrt. Die Vollsperrung wird ab Montag, den 07.12.2020 eingerichtet.
Weil die Ursache noch nicht bekannt ist, weisen wir vorsorglich darauf hin, dass das Ende der Vollsperrung noch nicht feststeht. Die Ritterstraße ist dann als Sackgasse bis zum Baufeld eingerichtet. Der Fußgängerverkehr kann die Baustelle passieren.
Bei Fragen hinsichtlich des Bauvorhabens oder zur Verkehrsführung wenden Sie sich bitte an den Stadtbetriebshof unter der Telefonnummer (03876) 300390 oder beim Sachbereich Verkehrswesen der Rolandstadt Perleberg unter (03876) 781 344.

Schaufensterdekoration in der Innenstadt
(26.11.2020)Am gestrigen Mittwoch, den 25.11.2020, gab es etwas ganz Besonderes in der Bäckerstraße!
Dort stellten die Kinder aus dem Hort Piccolino ihre märchenhaften Basteleien vor, an denen sie in den vergangenen Wochen fleißig gearbeitet haben. Das Projekt entstand im Rahmen des Bürgerhaushaltes. Dort wurde von Simone Sniegon der Vorschlag eingereicht, die Schaufenster in Perleberg zu gestalten. Dieser erhielt dann auch genug Stimmen und wurde prompt umgesetzt, sodass die drei Schaufenster des leerstehenden Ladengeschäftes in der Bäckerstraße 29 nun mit einer bunten Bastellandschaft geschmückt sind.
Jedes Schaufenster ist individuell gestaltet. Man findet z.B. den Turm von Mumbai, der komplett aus Milchpackungen besteht. Passend zur Jahreszeit haben die Kinder aber auch Weihnachtsengel, Schneeflocken und kleine Schneemänner gebastelt. Wir wollen jedoch nicht zu viel verraten, denn die Dekoration verbirgt eine Überraschung. Im mittleren Schaufenster befindet sich ein großes ebenfalls selbstgemachtes Buch, welches ein Rätsel enthält. Alle Perlebergerinnen und Perleberger sind dazu eingeladen, der Anleitung im Buch zu folgen und dieses Rätsel zu lösen. Wer dies schafft, kann seine Lösung bis zum 2. Februar 2021 an den Hort Piccolino schicken. Drei der Kinder die das Rätsel lösen, bekommen dann einen tollen Preis.
Also statten Sie dem Geschäft einen Besuch ab und raten Sie fleißig mit!
Ein kleiner Tipp: Die Dekorationen werden täglich ab 16 Uhr beleuchtet. Diesen stimmungsvollen Anblick sollten Sie nicht verpassen!

Corona: Pressemitteilung des Landkreises Prignitz
(23.10.2020)23.10.2020 | Prignitz bleibt über der Inzidenz-Marke von 50 Neuinfektionen
Corona-Hotline weiterhin am Wochenende erreichbar
Der Landkreis Prignitz bleibt über der Inzidenz-Marke von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen. Aktuell sind im Landkreis 75 Personen an Covid-19 erkrankt. Das sind zur gestrigen Meldung 10 Neuerkrankungen mehr. Seit Ausbruch der Corona-Krise registriert das Gesundheitsamt 131 Erkrankte. Davon gelten 56 als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis aktuell bei 64,34/100 000 Einwohner.
Die Hotline des Landkreises Prignitz unter 03876 713 313 ist am Samstag von 9.00 bis 14.00 Uhr und am Sonntag von 10.00 bis 14.00 Uhr erreichbar.
22.10.2020 | Dynamische Corona-Entwicklung
Ab heute greifen verschärfte Maßnahmen der Corona-Umgangsverordnung mit Inzidenzmarke 50
Das Infektionsgeschehen entwickelt sich auch in der Prignitz dynamisch. Aktuell sind im Landkreis 68 Personen an Covid-19 erkrankt. Das sind zur gestrigen Meldung 12 Neuerkrankungen mehr. Seit Ausbruch der Corona-Krise registriert das Gesundheitsamt 122 Erkrankte. Davon gelten 54 als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis aktuell bei 60,40.
Mit über 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen gelten ab heute zusätzlich Maßnahmen der Stufe 2 der vom Landeskabinett am Dienstag beschlossenen Umgangsverordnung.
Demnach sind bei Veranstaltungen maximal 150 zeitgleich anwesende Gäste draußen bzw. 100 drinnen zugelassen. Private Feiern sind im privaten Wohnraum mit mehr als zehn zeitgleich Anwesenden aus mehr als zwei Haushalten bzw. in öffentlichen und angemieteten Räumen mit mehr als zehn zeitgleich Anwesenden untersagt. Es gilt eine Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum für maximal 10 Personen oder ein Haushalt.
Landrat Torsten Uhe appellierte am Donnerstag nochmals an die Bürgerinnen und Bürger der Prignitz, die jetzt für die nächsten 10 Tage festgelegten Maßnahmen strikt einzuhalten. „Es liegt in unser aller Interesse, dass das Infektionsgeschehen wieder unter die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuerkrankungen je 100 000 Einwohner kommt, sonst müssten weitere verschärfte Regelungen erlassen werden“, sagte er.
Das Gesundheitsamt reagiert zeitnah auf die dynamische Corona-Entwicklung logistisch und personell.
Aus der Verwaltung werden oder wurden bereits zusätzlich 10 Mitarbeiter eingearbeitet und über das Jobcenter 6 neue Mitarbeiter für die Kontaktverfolgung bzw. Hotlinebetreuung gewonnen.
Die Bundeswehr wurde ebenfalls angefordert und kann ab nächste Woche mit 5 Soldaten die Arbeit unterstützen. Die technischen und räumlichen Anforderungen sind dafür vorbereitet.
Die am 13.10.2020 errichtete stationäre Teststrecke an der Rolandhalle in Perleberg wird ab kommender Woche in Wittenberge in der Wahrenberger Straße 43 etabliert. Sie wird zunächst Dienstag und Donnerstag von 9 bis 14 Uhr arbeiten. Das DRK stellt erneut ehrenamtliche Kräfte für die Betreuung der Station zur Verfügung. Hier werden nur Bürger getestet, die vom Gesundheitsamt überwiesen worden sind.

Start der Bauvorhaben im Tierpark Perleberg
(15.10.2020)Neugestaltung der Freianlagen und Bau einer Kinderscheune mit Zooschule
Ende September 2020 startete das erste Teilprojekt zur Aufwertung der zentralen Freifläche im Tierpark Perleberg. Vorgesehen ist die Gestaltung attraktiver Aufenthaltsbereiche sowie die Anlage von Spiel- und Aktivitätsmöglichkeiten, die den Tierparkbesuch für Kinder und Erwachsene noch erlebnisreicher machen.
Neben einem Spielplatz in Form einer Burganlage, einer Schafherde aus Wipptieren, Hängematten und einer Rollerbahn werden unter anderem Sitzgruppen aufgestellt, ein Fotopunkt angelegt sowie Wege und Flächen hergestellt.
Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen von LEADER-gefördert. Weiterhin werden die Bauarbeiten zur Errichtung der Kinderscheune, in der die Zooschule künftig ihren Platz finden wird, unverzüglich beginnen. Dieses Projekt wird ebenfalls über LEADER gefördert.
Neben den beiden Fördervorhaben investiert die Stadt mit eigenen Mitteln in den Kiosk und dessen Einrichtung, um die Voraussetzungen für eine ansprechende Versorgung der Besucher bereit zu halten. Dazu gehört auch die Modernisierung der Leitungen und Medien.
In der Freiluftsaison 2021 sollen die neuen Anlagen nutzbar sein.

Wichtiger Hinweis der BONA Stadtbibliothek
(09.10.2020)Am 21.10.2020 findet von ca. 9:30 Uhr – 12:00 Uhr, im Rahmen einer Ferienveranstaltung der Stadtbibliothek, eine Übung der RHOT Rettungshundestaffel der Freiwilligen Feuerwehr Wittenberge statt.
Da die Hunde auch praktische Übungen im Hagen absolvieren sollen und die Einsatzkräfte den Ferienkindern Einblicke in ihre Arbeit mit den Rettungshunden geben möchten, bitten wir alle Spaziergänger im Hagen in diesem Zeitraum ihre Hunde unbedingt an der kurzen Leine zu halten und mit Abstand zur Veranstaltung vorbeizuführen, um Ablenkungen der Tiere zu vermeiden. Da die Ferienveranstaltung ausgebucht ist, können leider keine weiteren Anmeldungen angenommen werden.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Weitere Veranstaltungen der BONA Stadtbibliothek finden Sie unter: www.stadtbibliothek-perleberg.de

Perleberger Wollstube jetzt in der Bäckerstraße
(07.10.2020)Alles fing vor Jahren mit einem Stand bei Hoffesten oder beim Perleberger Weihnachtsmarkt an. Monika Wirth präsentierte Wolle und zeigte, was daraus an Kleidsamen und Dekorativen möglich ist. Der Zuspruch und die Nachfrage nach Kursen war der Grundstein für ihre Geschäftsidee in Perleberg am Kirchplatz. Das Wollstübchen wurde Ende 2017 eröffnet. Die gebürtige Hamburgerin, die auch 20 Jahre ein kleines Dorf in Dänemark ihr zu Hause nannte, wagte mit ihrem Mann den Sprung in die Selbstständigkeit in der Prignitz. Bis heute haben die beiden diesen Schritt nicht bereut und fühlen sich wohl in der Perleberger Innenstadt.
Ihr Konzept, nicht nur Wolle anzubieten, sondern auch zu zeigen, was alles daraus entstehen kann, fand in den letzten Jahren permanenten Zuspruch. Der Hamburger Dänin ist es wichtig, auch ihre Erfahrung weiterzugeben und zu helfen, bis der Kunde zufrieden ist. Viele ihrer Kunden nutzen diese Chance und machen Stopp, um sich auf dem Sofa im Ladengeschäft an einem neuen Muster oder an einer neuen Technik auszuprobieren. „Wir sind selbst überrascht über das Interesse und haben mit der Zeit festgestellt, dass unser Konzept dankbar angenommen wurde. Vor allem in der kalten Jahreszeit reichte der Platz in dem Wollstübchen nicht mehr aus, um alle Wünsche zu erfüllen und gleichzeitig die Wolle und das Zusatzsortiment übersichtlich darzustellen“. Der Wunsch nach einer größeren Ladenfläche war geboren. Die Wahl des neuen Ladengeschäfts fiel auf einen Leerstand in der Bäckerstraße. Seit Anfang September präsentiert Monika Wirth hier nun ihre Wolle und natürlich darf die Sofaecke nicht fehlen. „Da ich am Kirchplatz etwas abseits lag, kamen die Kunden in der Regel gezielt zu mir. Jetzt stelle ich fest, dass die Kunden auch spontan in den Laden kommen. Hier in der Bäckerstraße ist mehr Laufkundschaft und durch die beiden großen Schaufensterfronten kann ich mein Angebot besser präsentieren“. Ihre Schwester, die ebenfalls in der Prignitz wohnt, hat hier kreativ unterstützt.
„Nach der ganzen Umzugsarbeit freue ich mich auf die weitere Gestaltung meines Ladens und auf die zukünftigen Veranstaltungen in der Innenstadt, wie zum Beispiel das Shopping im Lichterglanz in der Vorweihnachtszeit am 28. November. An diesem Tag schlüpfen wir in unsere traditionellen dänischen Nissekostüme und bieten unseren Kunden dänische Weihnachtsleckereien an. Natürlich hat dann auch meine Schwester die Wollstube weihnachtlich dekoriert“ erzählt Monika Wirth mit einem Lächeln im Gesicht.

25 Jahre Augenoptik-Hörgeräte Geue in Perleberg
(07.10.2020)Bürgermeisterin Annett Jura, Beate Dahms vom städtischen Ordnungsamt und Jens Knauer, zuständig für Gewerbeansiedlungen in der Innenstadt, gratulierten am 2. Oktober den Mitarbeiterinnen der Filiale Augenoptik-Hörgeräte Geue in der Bäckerstraße zum 25-jährigem Bestehen.
Das von Erhard Schulz geführte Familienunternehmen wurde 1932 in Salzwedel gegründet und umfasst mittlerweile sechs Standorte. „Eigentlich müssten wir Augenoptik-Hörgeräte Schulz heißen, aber in den 30iger Jahren gab es schon ein Augenoptiker Schulz in Salzwedel, so dass der Mädchenname der Ehefrau als Firmenname gewählt wurde“ weiß Doreen Köster zu berichten, die seit Start der Filiale in Perleberg als Augenoptikerin dabei ist. „Schon frühzeitig hat Eckert Schulz in seinen Filialen sowohl Augenoptik und als auch Hörgeräte angeboten. Ein Trend, der von vielen Anbietern in den letzten Jahren übernommen wurde“ berichtet Birgit Bergmaier, die als Akustikmeisterin die Fachfrau für das Thema Hören in der Filiale ist. Das Fachgeschäft in der Bäckerstraße verfügt über eine große Auswahl von Marken-Fassungen und setzt auf die Beratung, damit der Kunde seine perfekte Brille findet und auch beim nächsten Mal wieder eine Brille von Geue kauft.
Besonders stolz ist die Filiale auf die Sehschule für Kinder von 6 Monaten bis 14 Jahren. Die gelernte Orthoptistin und Augenoptikermeisterin Anja Bäcker bietet für die Kleinen diesen Service an. „Häufig verstreicht wertvolle Zeit für eine ungestörte kindliche Sehentwicklung, die später nicht mehr nachgeholt werden kann. Dazu bieten wir den Eltern eine kompetente Untersuchung und Beratung ihrer Jüngsten an“ unterstreicht Bäcker.

Meldung zum Tod von Hans-Peter Freimark
(07.10.2020)„Die Wahrheit hat Zeugen nötig“. Dieser Satz Hans-Peter Freimarks am 30. Jahrestag der Deutschen Einheit ins Goldene Buch der Rolandstadt Perleberg eingeschrieben, ist seine letzte Botschaft an uns.
Tief bestürzt vernehmen wir heute die traurige Nachricht von seinem Tod. Wir trauern mit seiner lieben Frau Gisela, den Kindern, Enkeln und Anverwandten. Möge die Familie Kraft und Trost in diesen schweren Stunden finden.
Hans-Peter Freimark hinterlässt in seiner geliebten Heimatstadt eine tiefe und schmerzhafte Lücke. Sein politisches, kulturelles und vor allem ehrenamtliches Engagement zur Dokumentation und Auseinandersetzung mit unserer jüngeren Geschichte bleibt unvergessen. „Unseren jungen Menschen sollten wir erzählen, was Diktatur bedeutet. Wir leben seit 30 Jahren in der Demokratie. Die Bürger sollten sich weiter für Freiheit, Menschlichkeit und Menschenwürde einsetzen“. Diesem Freimarkschen Appell fühlt sich auch die Rolandstadt Perleberg verbunden.
Annett Jura
Bürgermeisterin der Rolandstadt Perleberg
Rainer Pickert
Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung
Street Arts Kunstwerk an der Rolandschule
(10.09.2020)Der ehemalige Schulelternsprecher, Jens Freitag, hat gemeinsam mit dem Vorstand des Fördervereins der Rolandschule, Torsten Stürzebecher, ein „Graffiti“-Projekt für die Kinder der Klasse 5b der Rolandschule initiiert. Gemeinsam mit dem Förderprogramm „Demokratie Leben“ wurde das Projekt vom 07.09. bis zum 09.09.2020 durchgeführt. Dabei konnten die Kinder, unter der Leitung von Klassenlehrerin Melanie Palloks, einen Street Art Workshop mit der Agentur „Colorful“ durchführen. Sie bekamen zunächst eine Einführung in das Thema „Was ist Graffiti“ und „Wie wird Graffiti angewandt“. Dann hieß es kreativ werden. Zuhause sollten die 22 Kinder schon einmal Skizzen zeichnen. Aus diesen wurden im Unterricht Schablonen gebastelt.
Dann war es auch schon so weit, die Kinder durften selber die Sprühdosen in die Hand nehmen und lossprühen. Verschönert wurden die Beton-Palisaden auf dem Hof der Rolandschule. Diese hatten schon die perfekte Form, um farbenfrohe Buntstifte aus ihnen zu machen. Dabei wurde sogar mit unterschiedlichen Hell- und Dunkeltönen gearbeitet, sodass die Stifte wie bei einem 3D-Effekt wirklich plastisch aussehen. Zum Schluss konnten die Schülerinnen und Schüler dann ihre Schablonen rausholen und ihr ganz persönliches Zeichen auf den Stiften hinterlassen. Den einen ziert jetzt ein Totenkopf, der andere ist mit Sternen geschmückt und sogar unser Perleberger Roland ist dabei.
Wenn Sie also mal am Hof der Rolandschule vorbeischlendern, dann halten Sie nach den farbenfrohen Kunstwerken der Kinder Ausschau!

Wir sind jetzt bei Instagram!
(08.09.2020)Instagram ist ähnlich wie Facebook eine soziale Plattform, auf der man individuelle Fotos und Videos posten kann. Man kann seine ganz persönlichen Eindrücke und Erlebnisse mit Menschen auf der ganzen Welt teilen. Immer mehr Nutzer registrieren sich, laden Bilder und Videos hoch, folgen anderen Profilen und „liken, was das Zeug hält“.
Die Stadt Perleberg schließt sich dem Trend an und hat daher seit dem 21. August 2020 einen offiziellen Instagram-Account. Diesen wollen wir dazu nutzen, um unsere Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Geschehnisse auf dem Laufenden zu halten. Darüber hinaus dient diese Plattform dazu, uns touristisch zu vermarkten und viele Besucherinnen und Besucher für unsere liebreizende Altstadt zu begeistern.
Welche Inhalte werden also über unsere Seite veröffentlicht? Neben tollen Imagebildern aus dem idyllischen Hagen, unserem historischen Altstadtkern oder einem unserer schönen Ortsteile, möchten wir die Plattform nutzen, um über wichtige aktuelle Themen zu berichten und Neuigkeiten aus unseren städtischen Einrichtungen wie z. B. unserer Stadtinformation, dem Stadt- und Regionalmuseum oder auch unserer BONA Stadtbibliothek zu streuen. Wenn Ihr mehr über die neusten Produkte aus der Stadtinformation, interessante Workshops aus dem Museum oder auf dem Laufenden bleiben wollt was die Bibliothekskatze Findus eigentlich gerade so treibt, dann besucht unser Profil rolandstadt_perleberg und folgt uns!

Bürgermeisterin gratuliert zum 25. Firmenjubiläum
(11.06.2020)Mit einer riesigen Flasche „Jubiläumssekt der Rolandstadt Perleberg“ unter dem Arm gratulierte am 9. Juni 2020 Bürgermeisterin Annett Jura gemeinsam mit Claudia Dalchow aus dem Bereich Gewerbe den Unternehmen Famila und Rudolf Schierz OHG im Gewerbegebiet Schwarzer Weg.
Seit diesem Jahr blicken beide Unternehmen nun auf 25 erfolgreiche Jahre in der Kreisstadt zurück. Warenhausleiter Sven Haitsch arbeitet seit gut eineinhalb Jahren in der Filiale und bedauert, dass die Jubiläumsfeier aufgrund der Corona-Pandemie leider ausfallen musste. Insgesamt sind am Standort Perleberg 58 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig und 22 von ihnen konnte er in diesem Jahr ebenfalls zu 25 Jahren Mitarbeit beglückwünschen. „Diese lange Zeit zeigt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich mit dem Unternehmen identifiziert haben und eine starke Verbundenheit aufgebaut haben“, so Haitsch. Bürgermeisterin Jura wünschte für die nächsten Jahre alles Gute und weiterhin betrieblichen Erfolg.
Diese Worte richtete Annett Jura im gleichen Atemzug ebenfalls an das Unternehmen Schierz Blumen aus Salzwedel. Der Standort in Perleberg besteht, so wie der Supermarkt, ebenso seit 25 Jahren. Mitarbeiterin Birgit Schmidt ist eine von drei Frauen die im Eingangsbereich des Marktes Schnitt- und Pflanzblumen anbietet. Sie selbst ist seit dem Einzug vor 25 Jahren ein Teil des Teams. „So wie der Markt geöffnet hat, sind wir auch für unsere Kunden da“, so Schmidt.

rbb dreht Videobeitrag über die Schaufensterdekoration in der Innenstadt!
(07.05.2020)Um die Stadt ein bisschen bunter zu gestalten haben in den letzten Wochen die Kinder aus dem Hort Piccolino und dem Hort der Rolandschule gebastelt, gemalt und geschnitten und tolle Kunstwerke hergestellt. Diese wurden dann von Mitarbeitern der Stadt und des TGZ Prignitz in leerstehenden Geschäften in der Perleberger Innenstadt aufgehangen. Um auf diese Aktion aufmerksam zu machen, hat uns am Mittwoch, den 5. Mai 2020, der rbb besucht und einen kleinen Beitrag über die Kinder und die Schaufensterdekorationen gedreht.
Es wurde zunächst gefilmt, wie ein weiteres Schaufenster, dieses Mal auf dem Schuhmarkt, mit den Werken der Kinder dekoriert wurde. Nach einem kurzen Interview mit dem Leerstandsmanager der Stadt, Jens Knauer, ging es zu den wichtigsten Akteuren: den Kindern! Diese wurden dabei gefilmt, wie sie weitere tolle Regenbögen für die leeren Schaufenster basteln – in entsprechendem Abstand natürlich. Zum Schluss gab es für die Kinder auch noch ein kleines Dankeschön in Form eines riesigen Korbes voll mit Süßigkeiten, aus dem sich jedes Kind ein paar stibitzen durfte.

Der Maibaum ist aufgestellt!
(29.04.2020)Der Stadtbetriebshof hat am Mittwoch, den 29.04.2020, den traditionellen Maibaum aus dem Perleberger Stadtforst aufgestellt. Dieses Jahr kann sich die 10 Meter hohe Birke aufgrund der aktuellen Situation leider nicht mit bunt geschmückten Basteleien präsentieren.
Nichtsdestotrotz halten wir an dieser schönen Tradition fest und haben ihm seinen festen Platz vor dem Rathaus auf dem Großen Markt reserviert, sodass man sich trotzdem an ihm erfreuen kann!

rbb bringt Fernsehbeitrag über Fotoaktion
(24.04.2020)Am heutigen Freitag besuchte uns ein Fernsehteam vom rbb!
Im Zuge der Sendung zibb - zuhause in Berlin & Brandenburg - drehten sie einen Beitrag über die Fotoaktion #perlebergfrommywindow, an der die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in den letzten beiden Wochen teilgenommen haben. Ins Leben gerufen wurde die Aktion von großen Städten wie Paris und Wien und wir haben uns gedacht, da machen wir doch mit! Die Aktion sollte aber vor allem in den Zeiten der Covid-19 Pandemie zeigen, dass wir uns alle an die derzeitigen Einschränkungen halten und unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren und am wichtigsten, dass wir nicht alleine damit sind!
Um auf diese Aktion aufmerksam zu machen, hat uns das Team vom rbb einen Besuch abgestattet, um mehr über die Hintergründe der Aktion zu erfahren und um sich zwei der zahlreich eingegangenen Blicke auf Perleberg einmal persönlich anzuschauen. Den ersten Stopp machten wir in unserer BONA Stadtbibliothek. Von dort aus wurde ein zauberhaftes Foto von der Bibliothekskatze Findus geschossen, hinter der sich der idyllische Hagen erstreckt. Danach ging es zu Eva-Maria Menard aus Perleberg, die dem Team berichtete, wieso sie an der Aktion teilgenommen hat. Außerdem durften sie danach selbst den Blick aus ihrem Fenster bestaunen, den uns Menard als Foto zukommen lassen hat.
Wann der Beitrag ausgestrahlt wird, ist derzeit noch unbekannt. Interessierte können Mitte kommender Woche die Mediathek von zibb aufsuchen, um sich den Beitrag anzusehen.

So seht Ihr Euer Perleberg und Eure Umgebung
(21.04.2020)Seit dem 9. April haben Perlebergerinnen und Perleberger an der Fotoaktion #perlebergfrommywindow teilgenommen und wir sind begeistert von Euren zahlreichen Beiträgen! Bei Facebook haben uns gut ein Dutzend wunderschöne Aussichten erreicht und an unsere E-Mail-Adresse sind sogar noch deutlich mehr geschickt worden. Bunt geschmückte Gärten, der morgendliche Blick auf die Stepenitz oder auch das ein oder andere Haustier, ob aus Perleberg oder unseren Ortsteilen - alles ist dabei. Vielen Dank dafür!
Gern könnt Ihr, Eure Nachbarn, Freunde, Familie und Bekannte weitere Bilder einsenden. Wir werden die Galerie stets aktualisieren.
Hinweis:
Alle Bilder die unter eingehen, werden sowohl für eine öffentliche Bildergalerie aber auch für sonstige zukünftige Projekte weiterverwendet. In diesem Sinne bitten wir nur Bilder zu schicken, die Ihr selber geschossen habt und die eine gute Auflösung haben. Bitte teilt uns für den Fotonachweis Euren Namen mit oder vermerkt, dass Ihr anonym bleiben wollt.

Bürgersprechstunde findet am 6. Mai wieder satt
(20.04.2020)Bürgermeisterin Annett Jura und Stadtverordnetenvorsitzender Rainer Pickert informieren, dass die Bürgersprechstunde in der Lotte Lehmann Akademie, Großer Markt 12, ab dem 6. Mai 2020 ab 17 Uhr wieder stattfindet. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Plakate weisen auf Lieferplattform www.pr-liefert.de hin
(17.04.2020)Finden Sie die besten Restaurants, Einzelhändler und Dienstleister, die während der Corona Krise in unserer Region für Sie da sind!
Am 2. April ging die gemeinsame digitale Lieferplattform www.pr-liefert.de an den Start. Auf diesem Portal können Prignitzerinnen und Prignitzer regionale Geschäfte und Unternehmen unterstützen, die kurzfristig auf Lieferung umgestiegen sind, indem sie liefernde Geschäfte auf der Plattform eintragen und selbst dort kaufen.
Das Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt der Technologiezentrum Prignitz GmbH (TGZ) und der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG). "Unser Ziel war es, den Unternehmen eine unkomplizierte Möglichkeit zu geben, ihr Lieferangebot für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen", so Christian Fenske, Geschäftsführer TGZ Prignitz.
Die Stadt Perleberg unterstützt die Initiative und wirbt unter anderem mit Plakaten in der Stadtinformation und in der BONA Stadtbibliothek.

Fotoaktion #perlebergfrommywindow
(09.04.2020)In den Zeiten der Corona-Pandemie, in denen wir angehalten sind unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, kann ein Fenster mehr bieten als nur eine freie Sicht nach draußen. Man sieht musizierende Leute, Menschen die klatschend auf ihren Balkonen stehen, um alle die zu bejubeln, die in diesen Zeiten die Stellung für uns halten. Aber auch ein schöner Sonnenuntergang oder der Blick auf den heimischen Garten kann einem, gerade in der jetzigen Situation, das Herz erwärmen.
Die Stadt Perleberg schließt sich deshalb der Fotoaktion an, an der bereits andere Städte wie Wien, Stuttgart oder Paris teilnehmen. Wir möchten Euch auffordern, einfach ein Foto aus Eurem Fenster zu machen und Euren Blick mit uns zu teilen. Ab heute habt Ihr die Möglichkeit unter dem Hashtag #perlebergfrommywindow Eure Bilder bei Facebook zu posten. Alle Bilder, die zusätzlich an unsere E-Mail-Adresse presse@stadt-perleberg.de geschickt werden, werden ab dem 21. April in Form einer Bildergalerie auf unserer Homepage veröffentlicht. Damit setzen wir ein Zeichen, dass wir uns an die derzeitigen Einschränkungen halten und vor allem, dass wir nicht alleine sind!
Also los, schnappt Euch Eure Telefone und teilt mit uns Eure Sicht auf Perleberg!
Hinweis:
Alle Bilder die unter presse@stadt-perleberg.de eingehen, werden sowohl für eine öffentliche Bildergalerie aber auch für sonstige zukünftige Projekte weiterverwendet. In diesem Sinne bitten wir nur Bilder zu schicken, die Ihr selber geschossen habt und die eine gute Auflösung haben. Bitte teilt uns für den Fotonachweis Euren Namen mit oder vermerkt, dass Ihr anonym bleiben wollt.

IHK-Cityoffensive: Wittenberge und Perleberg belegen zweiten Platz
(03.04.2020)Gute Nachrichten in schwierigen Zeiten. Die Städte Wittenberge und Perleberg können sich über jeweils einen zweiten Platz beim diesjährigen Wettbewerb „City-Offensive Westbrandenburg 2020“ der IHK Potsdam freuen.
Wittenberge überzeugte in diesem Jahr mit dem Konzept für den geplanten „Langer-Frische-Freitag“ in der Kategorie Events. Am 31.07.2020 plant der WIR e.V. den Wittenberger Wochenmarkt zeitlich auf den Nachmittag und Abend zu verlegen. Mit der Verschiebung der Öffnungszeiten von 14-22 Uhr erhalten vor allem auch Bürger die Gelegenheit, auf dem Markt einzukaufen, die in der Regel selbst arbeiten, wenn der Wittenberger Wochenmarkt geöffnet hat. Neben der Verschiebung der Öffnungszeiten erfolgt auch eine räumliche Verlagerung des Wochenmarktes in die Haupteinkaufsstraße von Wittenberge. Parallel zu den Marktständen öffnen auch die Einzelhändler ihre Geschäfte bis 22 Uhr, so dass die Besucher des Marktes zusätzlich zum Wochenendeinkauf auch einen Stadtbummel kombinieren können.
Die Cityinitiative Perleberg e.V. belegt den 2. Platz im IHK-Wettbewerb mit einer Kampagne zur Reduzierung des Leerstands in der Perleberger Innenstadt. Hierfür startet die Händlergemeinschaft gemeinsam mit Stadtverwaltung und der TGZ Prignitz GmbH einen Aufruf und lädt alle Interessierten dazu ein, in einem Ladengeschäft in der Perleberger Einkaufsstraße zu testen, ob sich die eigenen Produkte gut platzieren und verkaufen lassen. Hierfür stattet die City Initiative gemeinsam mit der TGZ Prignitz GmbH ein leerstehendes Ladengeschäft aus und stellt es kostenfrei zur Verfügung. Interessierte Unternehmen, Einzelhändler oder Existenzgründer werden über ein Bewerbungsverfahren für das Projekt ausgewählt. Zusätzlich bietet der Cityinitiative Perleberg aus dem eigenen Netzwerk Beratungs- und Unterstützungsleistungen an.
Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Die Bewerbungen für den Wettbewerb wurden vom Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz begleitet und unterstützt. „Die Auszeichnungen sind eine tolle Nachricht und zeigen das Initiativen zur Stärkung der Innenstädte in Wittenberge und Perleberg auch im Land Beachtung finden“, sagte Christian Fenske, Wirtschaftsförderer beider Städte.

Anradeln findet 2020 nicht statt
(26.03.2020)Im Zuge der Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus wird die Traditionsveranstaltung Anradeln abgesagt. Schweren Herzens haben sich die Veranstalter des Events in Absprache mit den Partnern dazu entschieden, von der Durchführung abzusehen. Die Organisatoren der Veranstaltung bedauern dies sehr, sind sich aber einig, dass die allgemeine Gesundheit vorgeht.
Nun wächst dafür die Vorfreude auf den Saisonstart 2021, der wieder gemeinsam beim Anradeln gefeiert werden soll.

Rolandstadt schließt Spielplätze und -flächen sowie Sportanlagen
(19.03.2020)Aufgrund der derzeitig aktuellen Situation um das Coronavirus informiert die Stadtverwaltung Perleberg über vorsorgliche Maßnahmen, die aus der Rechtsverordnung des Landes Brandenburg über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus vom 17.03.2020 hervorgehen.
Der Besuch und die Nutzung von öffentlich zugänglichen Spielplätzen, Spielflächen und Sportanlagen sind laut § 4 untersagt. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben Schilder aufgestellt und Absperrmaßnahmen vorgenommen. Wir bitten eindringlich darum die Anordnung einzuhalten.
Hinweis:
Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

Die Stadtverwaltung wird ab 19. März 2020 bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen
(18.03.2020)Der Städte- und Gemeindebund des Landes Brandenburg hat mit Rundschreiben vom 16. März 2020 eine Empfehlung an die Hauptverwaltungsbeamten zur vorübergehenden Konzentration der Kommunikation mit den Bürgern herausgegeben. Dies dient der Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit in der Verwaltung. Als Maßnahme zur Reduzierung der Sozialkontakte wird empfohlen, die Kommunikation auf E-Mail, Brief, Telefon oder Fax umzustellen und die persönlichen Sprechzeiten nur im äußersten Notfall wahrzunehmen.
Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden nach wie vor ihrer Arbeit nachgehen, Dienstleistungen werden weiterhin angeboten und auch Termine für persönliche Gespräche werden weiterhin wahrgenommen und im Einzelfall vergeben. Um jedoch eine mögliche Ausbreitung zu mindern, sehen Sie bitte derzeitig von einem persönlichen Gang in die Verwaltungsstandorte
- Rathaus, Großer Markt
- Lotte Lehmann Akademie, Großer Markt 12 sowie
- Verwaltungsgebäude, Karl-Liebknecht-Straße 33 ab.
Wir bitten, dass aufschiebbare Anliegen zurückzustellen sind.
Darüber hinaus teilt Bürgermeisterin Jura mit, dass die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Perleberg weiterhin in vollem Umfang einsatzbereit sind. Es werden lediglich Aus- und Weiterbildungen sowie Lehrgänge abgesagt bzw. verschoben.
Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.

Informationen für Perleberger Vereine zum Coronavirus gemäß Eindämmungsverordnung
(18.03.2020)Gestern hat die Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg eine Eindämmungsverordnung erlassen (ausführliche Bezeichnung: „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg“).
Diese hat auch Auswirkungen auf die Aktivitäten in den Perleberger Vereinen.
Gemäß § 4, Absatz 1 ist der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios und ähnliches untersagt. Zudem werden gemäß § 5 Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten.
Zu Ihrem Schutz und zum Schutz Ihrer Vereinsmitglieder bitten wir Sie eindringlich darum, diese Hinweise zu beachten und sie umzusetzen. Nur so gibt es eine Chance, die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Bleiben Sie innerhalb der Vereine miteinander per E-Mail, per Telefon oder über die sozialen Medien in Kontakt, damit Sie organisatorische Dinge in Ihrem Verein auch weiterhin miteinander abstimmen können.
Hinweis:
Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite unter dem Reiter „Coronavirus Informationen“ stets aktualisiert. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Anfragen über die Bürgerhotline unter der Telefonnummer (03876) 781 444 oder per Mail coronainformation@stadt-perleberg.de an die Stadt Perleberg wenden.
Bürgertelefon und E-Mail-Adresse ab sofort eingerichtet
(17.03.2020)Die Stadt Perleberg hat ab sofort ein Bürgertelefon und eine E-Mail-Adresse zum Thema Coronavirus eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger können auf diesem Weg ihre Anfragen an die Stadtverwaltung richten. Das Telefon ist unter der Rufnummer (03876) 781-444 zunächst in dieser Woche von 8 bis 18 Uhr ab heute bis Freitag besetzt. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass nicht jede Anfrage direkt beantwortet kann, ggfs. werden Sie an einen zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Die E-Mails-Adresse lautet coronainformation@stadt-perleberg.de. Sollten Sie telefonisch niemanden erreichen, richten Sie bitte Ihre Anfrage per E-Mail an die Verwaltung. Jede eingehende E-Mail wird gelesen und zeitnah beantwortet.
Weitere Informationen werden stets auf der Perleberger Internetseite unter dem rechten Reiter „Corona Informationen“ aktualisiert. Fragen die häufig auftreten, werden dort ebenfalls zeitnah mit den entsprechenden Antworten dokumentiert.

Bauvorhaben: Schulerweiterungsbau Grundschule Geschwister Scholl in Perleberg für das „Gemeinsame Lernen“
(08.01.2020)Für die Stadt Perleberg ist der Erhalt und die Erhöhung des Bildungsniveaus der sich in städtischer Trägerschaft befindlichen Grundschulen eine zentrale Aufgabe. Durch die Investitionen in die Grundschule Geschwister Scholl sollen die Kompetenzen sowie die allgemeine Bildung der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Für die Grundschule Geschwister Scholl (GSGS) ist Heterogenität bereits heute gelebte Praxis.
Mit dem Schulanbau wird die Bildungsinfrastruktur für alle Perlebergerinnen und Perleberger, aber auch für die Menschen in der gesamten Region ausgebaut und verbessert. Die Stadt Perleberg gibt mit dem Anbau einen wichtigen Impuls zur weiteren Stärkung der Familienfreundlichkeit sowohl in der Kommune als auch im Umland. Eine vielfältige Schullandschaft erleichtert Rückkehrern, Zugezogenen und potenziellen neuen Einwohnerinnen und Einwohnern die Entscheidung für die Region und wirkt somit den negativen Effekten des demografischen Wandels entgegen.
Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines zweigeschossigen Schulerweiterungsbaus bzw. Anbaus an das Bestandsgebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 1.485 qm. Im Bestand werden insgesamt 218 qm umgebaut, um die Anbindung mit Fluren zu gewährleisten. Das umgesetzte Raumkonzept entspricht den Vorgaben der Grundschule Geschwister Scholl.
Gefördert werden über die Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Umland (NESUR), modellhafte inklusive Bildungseinrichtungen, unter Einbeziehung spezifischer sonderpädagogischer Bedarfe, mit dem Ziel der Mehrfach- und Mehrzwecknutzung.
Das Vorhaben wird mit einer Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt. Die Finanzierung setzt sich aus 80 % EFRE- Mitteln und einem kommunalen Mitleistungsanteil zusammen, wobei dieser durch nationale Städtebaufördermittel mit 50% gefördert wird. Die zweckgebundene Zuwendung beträgt ca. 3,4 Millionen Euro. Zur Durchführung der Maßnahme sind die Gesamtausgaben in Höhe von ca. 4,3 Millionen Euro vorgesehen.
Ziel ist es, laut Richtlinie NESUR, die Schaffung zusätzlicher Fachräume und multifunktionaler Räume in Bildungseinrichtungen, inklusive ihrer Erstausstattung; die Verbesserung der räumlichen Voraussetzungen der Außenanlagen und die Verbesserung inklusiver Bewegungs-, Spiel- und Freizeitangebote.
Mit der Umsetzung wird im Mai 2020 begonnen. Geplant ist eine Fertigstellung zum Frühjahr 2022.

Gemeinsames Konzept der Stadt Perleberg und der Polizeiinspektion Prignitz
(14.11.2019)Die Stadt Perleberg hat zusammen mit der Polizeiinspektion Prignitz ein Konzept entwickelt, in dem es darum geht, die Kriminalität im Wohngebiet Thomas-Müntzer-Straße/Heinrich-Heine-Straße weiter zu senken und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen.
Dazu im Folgenden einige Fakten:
In der Thomas-Müntzer-Straße wohnen mit dem Stand vom 01.06.2019 insgesamt 672 Personen, darunter befinden 348 Ausländer (51,2%), in der Heinrich-Heine-Straße sind es insgesamt 953 Personen, bei 156 (16,4%) Ausländern.
2017 gab es in der Stadt Perleberg (mit Ortsteilen) insgesamt 934 angezeigte Straftaten. Davon entfielen 17,7% auf das oben genannte Gebiet. Es wurden 108 Straftaten in der Thomas-Müntzer-Straße und 57 Strafanzeigen in der Heinrich-Heine-Straße registriert.
2018 waren es dann 11,3%, wobei 53 Straftaten auf die Thomas-Müntzer-Straße und 50 Straftaten auf die Heinrich-Heine-Straße entfielen. Insgesamt wurden 911 angezeigten Straftaten in der PKS für die Stadt
Perleberg erfasst.
In den ersten zehn Monaten des Jahres 2019 wurden in der Stadt Perleberg 766 Straftaten bekannt, wobei 42 Straftaten in der Thomas-Müntzer-Straße und 28 in der Heinrich-Heine-Straße einen Anteil von 9,1 % darstellen.
Die Schwerpunkte bildeten dabei jeweils Eigentums- und Gewaltdelikte, sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Die Entwicklung der Kriminalitätszahlen in den Jahren 2017, 2018 und 2019 zeigen, dass durch die verstärkte Bestreifung und Aufklärungsmaßnahmen eine Senkung der Kriminalität erreicht werden konnte.
Die Stadt Perleberg und die Polizeiinspektion Prignitz haben folgende gemeinsame Maßnahmen geplant:
- Regelmäßiger Einsatz des Ordnungsamtes vor Ort
- Gemeinsame Streifen der Polizei mit dem Ordnungsamt der Stadt Perleberg
- Einbeziehung der Polizei bei der Neugestaltung des Neubaugebietes
- Einbau absenkbarer Poller zur Befahrbarkeit des Gebietes durch Einsatzkräfte
- Verstärkter Informationsaustausch zwischen der Stadt Perleberg, der Polizei und anderen Behörden und Partnern
- Verstärkte Information der Polizei durch die Schule und die KITA bei Vorkommnissen
Es werden außerdem regelmäßige gemeinsame Beratungen zum Thema Quartier Perleberg Ost auch mit verschiedenen anderen Behörden und Partnern stattfinden.
Sprechzeit Schiedsstelle
(05.08.2019)Die offizielle Sprechzeit der Schiedsstelle der Stadt Perleberg vom 06.08.2019 wird auf den 13.08.2019 von 16:00-18:00 Uhr verlegt.
Neugestaltung der Lotte-Lehmann-Promenade im Hagen ab 08.07.19
(04.07.2019)Die Neugestaltung der Lotte-Lehmann-Promenade im Hagen geht ab dem 08.07.2019 in den nächsten Bauabschnitt.
Hierfür muss die Lotte-Lehmann-Promenade vom Gummisteig, einschließlich der Brücke am Wallgebäude, bis zur Hagenpromenade gesperrt werden. Der Hagen ist dann nur über die Brücke an der Pferdeschwemme, Hagenstraße, Jahnstraße und der Hagenpromenade erreichbar.
Der Radweg-Knotenpunkt 20 ist für ca. 1 Monat nicht erreichbar. Radfahrer nutzen bitte die Bäckerstraße, um wieder auf die Radtour zu kommen.
Für diese Einschränkungen bitten wir um Ihr Verständnis. Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Kazmierczak unter der Telefonnummer (03876) 781 344 zur Verfügung.

Waldbrandgefahrenstufe 4
(17.04.2019)In der Prignitz gilt ab 17. April 2019 die Waldbrandgefahrenstufe 4.
Laut Auflagen des Genehmigungsbescheides ist das Abbrennen von Osterfeuern bei Waldbrandgefahrenstufe 4 und 5 untersagt. Gleiches gilt für die sogenannten kleinen Holzfeuer von 1m x 1m. Da die Auflagen zur Durchführung eines Feuers nicht erfüllt sind, verlieren die erteilten Genehmigungen ihre Gültigkeit.
Die Auflage gilt für alle Feuer, da von der Trockenheit nicht nur Wälder betroffen sind, sondern auch Böschungen, Ödland, Feldraine und andere Grundstücke.
Der Antragsteller trägt die Verantwortung für die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen und der Auflagen.

Sperrung in Perleberg
(08.05.2018)Halbseitige Sperrung wegen Tiefbauarbeiten in der Friedrichstraße 55 - 79 vom 14.05.2018 bis 08.06.2018
Verkehrsplan: http://www.landkreis-prignitz.de/globalcontent/documents/aktuelles/2018/2018_05_08_3VG.pdf
Quelle: Landkreis Prignitz
Deckenerneuerung B5 OU Perleberg - Quitzow vom 14.05.2018 bis 25.05.2018 (siehe Vorschaubild)
Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Matthias-Hasse-Straße in Richtung Hamburger Chaussee und umgekehrt umgeleitet.

Bauvorhaben: Umgestaltung Freifläche Beguinenwiese/An der Buhne
(29.03.2018)Die Umgestaltung der Freifläche Beguinenwiese/ An der Buhne ist das 1. Teilprojekt der Gesamtmaßnahme „Grüner Saum“. Die ca. 5.800 m² große Fläche liegt direkt an der südwestlichen Grenze der Altstadt und grenzt damit unmittelbar an das Sanierungsgebiet.
Ziel des geplanten Vorhabens ist es, die gegenwärtig vorhandene Brachfläche aufzuwerten sowie die funktionalen und gestalterischen Defizite im Umfeld der Schulen zu beseitigen. Durch die Neuordnung von Verkehrs-, Grün- und Spielflächen soll die Attraktivität und Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert werden.
Aufgrund der Innenstadtnähe und der anliegenden Schulen handelt es sich um einen von Kindern und Jugendlichen stark frequentierten Platz. So wird eine Sport- und Spielanlage entstehen, die zukünftig über moderne und vielseitige Möglichkeiten zum Spielen, Verweilen und Bewegen sowie einen Bolzplatz verfügt.
Durch die Neuordnung der Flächen, die Trennung von Verkehrs- und Spielflächen, wird die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert und das Gefahrenpotential für Kinder reduziert. Der Uferbereich an der Stepenitz wird durch eine den Flusslauf begleitende Wegeführung mit Sitzmöglichkeiten und Holzplattformen sowie Pflanzungen aufgewertet. Es werden geordnete Verkehrsflächen mit einigen Stellplätzen entstehen.
In diesem Teil der Stadt sind keine weiteren Freizeit- und Naherholungsräume vorhanden. Die Umgestaltung der Freifläche Beguinenwiese/ An der Buhne ist daher für die Innenentwicklung, die Lebensqualität in der Altstadt und die Revitalisierung des Stadtkerns von Perleberg von großer Bedeutung.
Mit der Umsetzung wird im April 2018 begonnen. Geplant ist eine Fertigstellung zum Jahresende.
Das Vorhaben wird mit einer Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt. Die Finanzierung setzt sich aus 80 % EFRE- Mitteln und einem kommunalen Mitleistungsanteil zusammen, wobei dieser durch nationale Städtebaufördermittel mit 50% gefördert wird.

Veranstaltungen
05.08.2026 bis 05.08.2026
09:30 Uhr bis UhrSeniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg lädt jeden Mittwoch herzlich zum Seniorenstammtisch ins StadtLabor ein. ... [mehr]06.08.2026 bis 06.08.2026
13:15 Uhr06.08.2026 bis 06.08.2026
14:15 Uhr
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff.[mehr]08.08.2026 bis 08.08.2026
09:00 Uhr
Flohmarkt
9 Uhr Festplatz Quitzower Straße Anmeldungen bei Martin Baier, Telefon: 0176 41903368 ... [mehr]10.08.2026 bis 10.08.2026
09:00 Uhr bis Uhr
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Montag 9 bis 11 Uhr Mehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]11.08.2026 bis 11.08.2026
15:00 Uhr bis Uhr
Nähwerkstatt & Stofftauschbörse
15 bis 18 Uhr MGH "Perle-Treff", Reetzer Straße 73 Infos und Anmeldung: Tanja Weiß, ... [mehr]12.08.2026 bis 12.08.2026
09:30 Uhr bis UhrSeniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg lädt jeden Mittwoch herzlich zum Seniorenstammtisch ins StadtLabor ein. ... [mehr]12.08.2026 bis 12.08.2026
15:00 Uhr
Gesprächsrunden & Vorträge: Von A wie Altern bis Z wie Zusammenhalt
Jeden 2. Mittwoch im Monat 15 Uhr Familienzentrum/Mehrgenerationenhaus "Perle-Treff", Großer ... [mehr]13.08.2026 bis 13.08.2026
13:15 Uhr13.08.2026 bis 13.08.2026
14:15 Uhr
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff.[mehr]17.08.2026 bis 17.08.2026
09:00 Uhr bis Uhr
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Montag 9 bis 11 Uhr Mehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]18.08.2026 bis 18.08.2026
15:00 Uhr bis Uhr
Nähwerkstatt & Stofftauschbörse
15 bis 18 Uhr MGH "Perle-Treff", Reetzer Straße 73 Infos und Anmeldung: Tanja Weiß, ... [mehr]19.08.2026 bis 19.08.2026
09:30 Uhr bis UhrSeniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg lädt jeden Mittwoch herzlich zum Seniorenstammtisch ins StadtLabor ein. ... [mehr]20.08.2026 bis 20.08.2026
13:15 Uhr20.08.2026 bis 20.08.2026
14:15 Uhr
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff.[mehr]24.08.2026 bis 24.08.2026
09:00 Uhr bis Uhr
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Montag 9 bis 11 Uhr Mehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]25.08.2026 bis 25.08.2026
15:00 Uhr bis Uhr
Nähwerkstatt & Stofftauschbörse
15 bis 18 Uhr MGH "Perle-Treff", Reetzer Straße 73 Infos und Anmeldung: Tanja Weiß, ... [mehr]26.08.2026 bis 26.08.2026
09:30 Uhr bis UhrSeniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg lädt jeden Mittwoch herzlich zum Seniorenstammtisch ins StadtLabor ein. ... [mehr]27.08.2026 bis 27.08.2026
13:15 Uhr27.08.2026 bis 27.08.2026
14:15 Uhr
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff.[mehr]31.08.2026 bis 31.08.2026
09:00 Uhr bis Uhr
Seniorenbüro des "Perle-Treffs"
Jeden Montag 9 bis 11 Uhr Mehrgenerationenhaus "Perle-Treff" in der Lotte Lehmann Akademie, Großer ... [mehr]01.09.2026 bis 01.09.2026
15:00 Uhr bis Uhr
Nähwerkstatt & Stofftauschbörse
15 bis 18 Uhr MGH "Perle-Treff", Reetzer Straße 73 Infos und Anmeldung: Tanja Weiß, ... [mehr]02.09.2026 bis 02.09.2026
09:30 Uhr bis UhrSeniorenstammtisch im StadtLabor
Die Rolandstadt Perleberg lädt jeden Mittwoch herzlich zum Seniorenstammtisch ins StadtLabor ein. ... [mehr]03.09.2026 bis 03.09.2026
13:15 Uhr03.09.2026 bis 03.09.2026
14:15 Uhr
Gedächtnistraining für Senioren
Jeden Donnerstag Gedächtnistraining für Senioren im DRK Seniorentreff.[mehr]Gastroangebote
11.09.2026 bis 11.09.2026
11:00 Uhr
Perleberger Rolandfest
11 Uhr Hagen In diesem Jahr ist das Rolandfest vom Freitag, 11. September, bis Samstag, 12. ... [mehr]12.09.2026 bis 12.09.2026
11:00 Uhr
Perleberger Rolandfest
11 Uhr Hagen In diesem Jahr ist das Rolandfest vom Freitag, 11. September, bis Samstag, 12. ... [mehr]25.09.2026 bis 25.09.2026
16:00 Uhr
Perleberger Oktoberfest
16 bis 22 Uhr Bäckerstraße und Schuhmarkt Mit einem zünftigen Oktoberfest verabschiedet die ... [mehr]28.11.2026 bis 28.11.2026
16:00 Uhr
Prignitzer Lichterfest & Shopping im Lichterglanz
Am Samstag vor dem 1. Advent – in diesem Jahr ist dies der 28. November - ab 16 Uhr findet ... [mehr]16.12.2026 bis 16.12.2026
Perleberger Weihnachtsmarkt
In diesem Jahr lädt die Rolandstadt vom 16. bis 20. Dezember zum Perleberger Weihnachtsmarkt ein. ... [mehr]17.12.2026 bis 17.12.2026
Perleberger Weihnachtsmarkt
In diesem Jahr lädt die Rolandstadt vom 16. bis 20. Dezember zum Perleberger Weihnachtsmarkt ein. ... [mehr]18.12.2026 bis 18.12.2026
Perleberger Weihnachtsmarkt
In diesem Jahr lädt die Rolandstadt vom 16. bis 20. Dezember zum Perleberger Weihnachtsmarkt ein. ... [mehr]19.12.2026 bis 19.12.2026
Perleberger Weihnachtsmarkt
In diesem Jahr lädt die Rolandstadt vom 16. bis 20. Dezember zum Perleberger Weihnachtsmarkt ein. ... [mehr]20.12.2026 bis 20.12.2026


