Perleberger entdecken mit Infrastrukturminister Robert Crumbach die Städtebauförderung in der Rolandstadt

Perleberg, den 11.​05.​2026

Auch dieses Jahr stößt der Tag der Städtebauförderung auf großes Interesse bei den Perlebergern. Rund 60 Einwohner sind gekommen, um sich über das aktuelle Bauprojekt der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Perleberg/Karstädt in der Heilige-Geist-Straße 3/4 zu informieren. Gekommen ist auch Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Landesplanung Robert Crumbach.

 

Bauamtsleiter Hagen Boddin begrüßt alle Gäste recht herzlich. Er geht kurz auf die Entwicklung des Quartiers ein, auf dessen Hinterhof sich die Interessierten eingefunden haben. Die GWG habe es in den letzten Jahrzehnten wieder hergerichtet. Bürgermeister Axel Schmidt freut sich, dass der Tag der Städtebauförderung wieder auf großes Interesse stößt. Er unterstreicht, dass sich die historische Altstadt heute nicht so präsentieren könnte, wenn es die Städtebauförderung nicht geben würde.

 

„Natürlich reden wir über Städtebauförderung“, sagt Minister Robert Crumbach. „Allein im Land Brandenburg flossen in diesem Rahmen 4,1 Milliarden Euro. Ein ganz kleiner Teil, ich glaube inzwischen fast 70 Millionen nach Perleberg.“  Er lobt das Wirken aller Beteiligten vor Ort, denn das, was hier gemacht wird, „hat bundesweit Beachtung gefunden“.  Denn vor Ort beginne alles mit den Menschen, die Häuser und Straßenzüge nicht aufgegeben haben. „Und wenn wir heute durch die Straßen gehen, können wir sagen, das haben wir alles herbeigeführt.“ Auch wenn Bund und Land das Geld geben, seien es doch die Menschen vor Ort, die ihre Stadt gestalten. Und so ruft er den Perlebergern zu. „Sie haben die Hauptlast getragen. Deshalb können Sie total stolz auf das sein, was sie geleistet haben. Deshalb bin ich auch zuversichtlich, wenn ich durch die Stadt gehe, dass Sie das, was noch vor Ihnen liegt auch meistern werden, es gemeinsam hinkriegen. Deshalb sage ich Danke und ich sage bitte machen Sie es weiter so gut, wie Sie es bisher getan werden.“

 

GWG-Geschäftsführer Ronald Otto geht noch kurz auf die Quartiersgeschichte ein, deren Sanierung durch die GWG mit dem Hauskauf im des Hauses Karl-Marx-Straße 9/10 im Jahr 2011begann. Er erinnert an das drittälteste Haus, das hier steht, die Möbeltischlerei aus dem Jahr 1890, die sich einst hier befand und der Beweis für Industrie in Perleberg ist, wurden doch hier Möbel am Fließband hergestellt.

Die Anwesenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt Die erste geht in das aktuelle Bauprojekt, erhält dort von Luca Filip Thiede vom Architekturbüro Klaus Röpke Einblicke in die Arbeiten und das spätere Aussehen. Die andere Gruppe informiert sich über das Vorhaben der Kaiserlichen Kasernen, sieht sich eine Vorher-Nachher-Ausstellung der Stadtentwicklung an, die zeigt, wie Perleberg in den vergangen 35 Jahren sein Gesicht verändert hat. Die Besucher nutzen die Gelegenheit, mit Minister Robert Crumbach ins Gespräch zu kommen.

 

Am Ende der rund zweistündigen Veranstaltungen begeben sich die Teilnehmer noch auf den Großen Markt 10, schauen sich den künftigen Rolandsaal und die fertiggestellte Decke an. Viele Fragen stellen sie dabei an die Vertreter der Stadt. Sie alle freuen sich, dass die Rolandstadt wieder eine Veranstaltungsstätte bekommt.

 

Dann heißt es Abschied nehmen. Mit vielen Eindrücken gehen die Perleberger nach Hause. Minister Robert Crumbach bedankt sich bei den Bürgern: „Natürlich kann ich mir die Sachen alle ansehen. Doch dadurch, dass Sie dabei waren wurde diese Besichtigung lebendig.“ Und er verspricht ihnen bald wiederzukommen. 

 

Bild zur Meldung: Foto: Rolandstadt Perleberg/Renè Hill | Minister Crumbach (links) besichtigt zusammen mit dem Bürgermeister Axel Schmidt (rechts) und Bauamtsleiter Hagen Boddin das Bauvorhaben.

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Tag der Städtebauförderung 2026 (11.​05.​2026)

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