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Vortragsabend im Stadt- und Regionalmuseum: „Feuerstelle, Hypocaustum, Kachelofen. Eine kleine Geschichte des Heizens“ mit Justyna Gralak und Dr. Christof Krauskopf
Perleberg, den 14.04.2026
Am Montag, dem 20. April um 19 Uhr sprechen im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Bekenntnis und Behaglichkeit. Kachelöfen der Reformationszeit in der Mark Brandenburg“ im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg die freie Historikerin Justyna Gralak und Dr. Christof Krauskopf vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum über das Thema: „Feuerstelle, Hypocaustum, Kachelofen. Eine kleine Geschichte des Heizens“.
„Am Anfang war das Feuer …“, so Christof Krauskopf in seiner Vortragsbeschreibung, „denn ohne Feuer gibt es keine Wärme. Und Wärme braucht der Mensch, hat er doch kein Fell. Seit wann kann der Mensch das Feuer kontrollieren und damit für Wärme sorgen? Wie hat sich die Heiztechnik seitdem entwickelt? Die Reise durch die Heiztechnik führt von der offenen Feuerstelle über Kachelofen, Kamin und Steinspeicher-Luftheizung bis zu Dauerbrandofen und Zentralheizung. Wie geht es aber heute weiter, wenn wir ohne Feuer heizen?“
Diesen und anderen Fragen geht der Vortrag von Justyna Gralak und Dr. Christof Krauskopf nach. Beide Referenten gehören zu den Kuratoren der Ausstellung „Bekenntnis und Behaglichkeit“, die seit Februar im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg gezeigt wird. Die Ausstellung wurde vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum 2017 zum Reformationsjahr kreiert und damals im Schloss zu Lübben erstmalig präsentiert. Nun ist sie hier im Perleberger Stadt- und Regionalmuseum zu bestaunen. Sie wurde extra dafür vom Perleberger Museum sehr wesentlich durch einen eigenen Ausstellungsteil mit Blick auf Prignitzer Beispiele und viele weitere lokale Exponate erweitert. Die Ausstellung soll noch bis zum Sommeranfang in Perleberg gezeigt werden.
Zur besseren Planung des Ablaufs der Veranstaltung bitten wir Sie um rechtzeitige Anmeldung, entweder telefonisch unter 03876 781-422 oder via Mail an . Vielen Dank.
Bild zur Meldung: Foto: Stadt- und Regionalmuseum/Torsten Foelsch | Blick in die Sonderausstellung.