Kleine Stadt ganz groß – Das war der 18. BRANDENBURG-TAG in Perleberg

Perleberg, den 15.​09.​2025
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Drei Tage wurde in der Rolandstadt Perleberg der 18. BRANDENBURG-TAG gefeiert, drei Tage die für viel Begeisterung sorgte. Begeisterung bei den Teilnehmern an den Ständen, Begeisterung bei den Künstlern auf den Bühnen, Begeisterung bei den Besuchern, Begeisterung bei den Organisatoren und natürlich auch bei Bürgermeister Axel Schmidt. Nach Monaten der Anspannung und viel Arbeit zeigt er sich erleichtert. „Ich bin sehr begeistert. Das Landesfest fand an allen drei Tagen in einer entspannten und friedlichen Atmosphäre statt. Die Perleberger und ihre Gäste haben miteinander gefeiert. Das angebotene Programm ist angekommen, was zeigt, dass unser Organisations- und Umsetzungskonzept sehr gut funktioniert hat. Dafür allen Beteiligten meinen herzlichen Dank! Unsere Gäste haben sich bei uns sichtlich wohlgefühlt. Aber auch die Perleberger haben ihre Stadt neu entdeckt. Das Fest gibt unserer Stadt und den Bürgern ein neues Selbstbewusstsein. Das tut gut!“

 

Zwischen Broadway-Oper und Prignitzfabrik

Auf den neun Bühnen gab es 120 Stunden Programm. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Zum Auftakt des BRANDENBURG-TAGES verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger der 17. Lotte Lehmann Akademie mit einer besonderen Abschiedsgala: Auf dem Großen Markt erlebte erstmals ein komplettes Stück seine Premiere. In der Regie von Florian Hackspiel gelang hier die Broadway-Oper „Street Scene“ von Kurt Weill auf die Bühne. Begeisterte Zuschauer feierten die Solisten, den Chor und die Brandenburger Symphoniker unter der musikalischen Leitung von Thomas Fortner. Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke, die Musikwissenschaftlerin ist, lobte die Leistung der Lotte Lehmann Akademie, freute sich über die Aufführung zum BRANDENBURG-TAG.

 

Für die weiteren musikbegeisterten Gäste startete das Landesfest im Hagen mit der Antenne Party. Aber auch auf der Kleinkunstbühne, der Mittelalterbühne und der Internationalen Bühne liefen am Freitagnachmittag und -abend erste Programme.

 

Die Programmvielfalt wurden an den folgenden beiden Festtagen auf allen Bühnen fortgesetzt. Ob Tanz, Schlager, Rock, Musical oder klassische Musik, für jeden wurde etwas geboten. Stars wie KARAT, Silly, Alex C. und Ben Zucker waren ebenso zu erleben wie das Landespolizeiorchester, das Orchester „grenzenlos“, das Landesjugendjazzorchester Brandenburg „LaJJazzO“ und das Live-Sound-Orchester der Kreismusikschule Prignitz. Das KiKA-Programm im Hagen und der Raveport auf der Jugendbühne auf dem Flugplatz rundeten das Bühnenprogramm ab.

Das Finale bestritten Dagmar Frederic und René Ulbrich auf dem Großen Markt sowie die Prignitzfabrik im Hagen. Letztere umrahmte auch die offizielle Verabschiedung vom 18. BRANDENBURG-TAG in Perleberg, den sicherlich nicht nur Bürgermeister Axel Schmidt mit einem weinenden und einem lachenden Auge vollzog. 

 

Fast 80.000 Besucher feierten in Perleberg

Für drei Tage war Perleberg die heimliche Landeshauptstadt, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke mehrmals in Gesprächen und auf den Bühnen. Fast 80.000 Besucher sind der Einladung zum BRANDENBURG-TAG gefolgt, haben mit den Perlebergern gefeiert. Sie alle waren in der Rolandstadt unterwegs, erkundeten die 14 Perlen, ließen sich an den verschiedenen Ständen informieren, kauften regionale Produkte, beteiligten sich an den verschiedenen Aktionen oder ließen es sich an den Imbiss- und Getränkeständen schmecken. Genutzt wurde auch die Möglichkeit, sich Perleberg von oben anzusehen. Dazu gab es zwei Möglichkeiten: Die erste Möglichkeit nutzten sehr viele Besucher. Sie setzten sich in eine Gondel des 33 Meter hohen Riesenrades und blickten über die Dächer der Stadt. Andere fuhren zum Flugplatz, um mit der AN 2 über die Stadt zu fliegen. Hier konnten sie sich nicht nur die Perle der Prignitz von oben betrachten, sondern auch das bunte Treiben beim Landesfest.

 

Politiker feierten mit

Vertreten in Perleberg war fast das gesamte Landeskabinett, sodass Ministerpräsident Dietmar Woidke bei der Eröffnung davon sprach, hier heute durchaus eine Kabinettssitzung durchführen zu können. Doch diese fand nicht statt, sondern das Treffen und das Gespräch mit den Bürgern. Diese sprachen Dietmar Woidke ebenso an wie seine Ministerkollegen, schilderten ihnen die Probleme oder gaben ihnen ein positives Feedback zum BRANDENBURG-TAG. Andere wiederum wollten nur ein Foto bzw. ein Autogramm.

 

Doch es gab auch offizielle Termine, wie den Wirtschaftsempfang, den Empfang des Ministerpräsidenten und die Besichtigung der Kaiserlichen Kasernen. Hier gab es den Austausch zwischen den hiesigen Kommunalpolitikern und der kommunalen Wirtschaft, um gemeinsam die Prignitz, die liebens- und lebenswert ist, wie mehrfach betont wurde, weiter voranzubringen, vorhandene Herausforderungen zu lösen.

 

Mit der Botschafterin Rumäniens, Ihre Exzellenz, Adriana-Loreta Stănescu, und dem Präsidenten des Kreises Alba Ion Dumitrel waren auch die internationale Politik in der Rolandstadt vertreten.

 

Lob von Bürgern und der Landespolitik

Das Landesfest kam auch bei den Perlebergern gut an. So gab es auf der Facebook-Seite der Rolandstadt nach dem Landesfest unter anderem folgenden Eintrag: „Absolute Spitze was die Stadt, ihre Mitarbeiter und die vielen fleißigen Helfer hier auf die Beine gestellt haben! Tausend Dank für dieses einmalige und unvergessliche Wochenende! Es gab so viel zu entdecken, so viel zu schlemmen und es war so unglaublich abwechslungsreich. Ein so starkes ,Schade, dass es jetzt vorbei ist‘-Gefühl hatte ich lange nicht mehr! Nochmals: DANKE! DANKE und nochmal DANKE!“ Ein anderer User schrieb: „Schade für die Meckerer, das Event war der Hammer. Jeder der zum Gelingen beigetragen hat, von mir ein herzliches Dankeschön.“

 

Lob gab es auch von der Politik. So sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke beim Empfang am Samstag: „Es ist ein sehr, sehr gelungenes Landesfest. Axel Schmidt und sein Team haben im Wesentlichen dafür gesorgt." Eine kleine Stadt wie Perleberg habe sich dieser großen Herausforderung gestellt und hervorragend gemeistert, so der Ministerpräsident. "Dafür ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!"

 

Und Wirtschaftsminister Keller zog folgendes Resümee: „Drei wunderbare Tage BRANDENBURG-TAG in Perleberg sind vorbei. Es war ein großartiges Fest in der Rolandstadt, die sich hervorragend präsentiert hat. Eine starke Leistung für die Stadt mit nur 12.000 Einwohnern. Eine Perle in unserem Land. Mein großer Dank gilt allen Beteiligten, vor allem den vielen Ehrenamtlichen. Es waren schöne Tage des Zusammenhalts und des Gemeinsinns. Das zeichnet unsere Heimat Brandenburg aus. Und ich freue mich auf die nächste Ausrichterstadt, auf Beelitz im Jahr 2027.“

 

Unterstützt wurde der 18. BRANDENBURG-TAG vom  JPEG-Datei | Sparkasse für Brandenburg  Ostdeutschen Sparkassenverband und der   JPGD-Datei | Sparkasse Prignitz   Sparkasse Prignitz als Hauptsponsoren des Landesfestes.

 

Bild zur Meldung: Foto: Landesmarketing Brandenburg